• #1

Partner /-in mit vielen gegengeschlechtlichen Kontakten

Stört es euch, wenn ein potentieller Partner fast ausschließlich gegengeschlechtliche Kontakte hat, auf Reisen auch nur Reisepartner des anderen Geschlechts hatte, dies jedoch keine alten Bekannten oder Freunde sind, sondern immer neue ?

Aus meiner Sicht problematische Aspekte:

Viel Potential für Eifersucht ("lief da nicht doch was?")
Partner ist nicht bindungsfähig, hat keine langjährigen Freundschaften,
also Hinweis auf schwierige Persönlichkeit
Geltungsbedürfnis

Mich stört es, wenn eine Freundin einfach sehr viel männlichen Kontakt hat, mit vielen Männern im Urlaub war, keine Freundinnen hat, dass gefühlt jeder sie schon mal gesehen hat und mit ihr Zeit verbracht hat.
Ist dieser Wunsch nach Exklusivität nachvollziehbar oder sehr schräg ?
Ich weiß, es drängt sich einem die Assoziation mit der Burka auf, das meine ich aber nicht, freizügig anziehen ist völlig in Ordnung, mich stört eher der Aspekt des ständigen Suchens nach männlicher Anerkennung.
Vergleiche mit anderen Männern scheue ich nicht, mir ist jedoch als feste Freundin das Mauerblümchen lieber als die "Rampensau".
-kein aktueller Fall, hatte das Thema lediglich bei Freunden-
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #2
der Aspekt des ständigen Suchens nach männlicher Anerkennung.
Ständiges Suchen nach Anerkennung ist sowieso ungesund (egal von wem), wie überall braucht es auch hier die richtige Dosierung. Ein solcher Mensch käme für mich als PartnerIn nicht in Frage.
Aber natürlich wirken solche Menschen auf Grund ihrer vordergründigen Offenheit oft anziehend.
Übrigens, wie verbreitet ist denn dieses Verhalten? 10%? 20%? Mehr gefühlt wahrscheinlich nicht, falls überhaupt so viel.
ErwinM, 52
 
  • #3
Du hattest doch schon eine ähnliche Frage eingestellt? Dieses Thema schein dich enorm zu beschäftigen. Und damit ist deine Frage schon beantwortet. Für Dich stimmt es nicht, es ist egal wie andere damit umgehen.
 
  • #4
Aus meiner Sicht problematische Aspekte:

Viel Potential für Eifersucht ("lief da nicht doch was?")
Partner ist nicht bindungsfähig, hat keine langjährigen Freundschaften,
also Hinweis auf schwierige Persönlichkeit
Geltungsbedürfnis
Deine berechtigte persönliche Sicht.

Ich habe mehrere gute Freundinnen, meine Partnerin mehrere gute Freunde. Wenn ich eine Beziehung habe, dann mit einer Partnerin, zu der ich auch in dem Punkt volles Vertrauen haben. Sonst keine Beziehung, ganz einfach, denn dann passt es nicht.

Und zu "nicht bindungsfähig": wer langjährige Freundschaften hat, kann nicht sozial völlig inkompatibel sein und wird eher gerade nicht bindungsunfähig sein.

Was Deine Anmerkungen zu Geltungsbedürfnis und schwieriger Persönlichkeit sollen, erschließt sich mir nicht.
 
  • #5
Viel Potential für Eifersucht ("lief da nicht doch was?")
Partner ist nicht bindungsfähig, hat keine langjährigen Freundschaften,
also Hinweis auf schwierige Persönlichkeit
Geltungsbedürfnis

Wo findet ihr nur immer diese seltsamen "Problemfälle"?
Mein Partner hat zwar langjährige Freundschaften mit Männern, war aber immer nur mit der gerade aktuellen weiblichen Bekanntschaft in Urlaub. Und klar, da "lief" natürlich was. Und sonstige Unternehmungen gab es auch eher mit weiblichen Bekanntschaften, nicht zwangsläufig Bettgenossinnen.

Würden wir in seinem Herkunftskaff wohnen, würde ich die ein oder andere vielleicht sogar kennenlernen. Und?
Seit wir zusammen sind, hat er nie wieder mit anderen Frauen was unternommen oder Urlaub gemacht, das reicht mir ;).

Wenn man ständig solche Bedenken haben muss, sollte man sein Beuteschema überdenken.
 
  • #6
Dies ist allein die Sache der-/desjenigen, der diese Kontakte unterhält. Für mich käme eine solche Person jedoch als Partner nicht in Frage.

Der Autor der Kolumne "Karriereberatung" einer großen deutschen Ingenieurszeitung kommentiert Fehltritte im Lebenslauf und das damit verbunden Scheitern einer Bewerbung oft mit der Bemerkung "Sie tun es immer wieder."
 
  • #7
Gegenfrage: Würdest du ihr Verhalten weniger ablehnen, wenn die Frau neben ihren vielen oberflächlichen Kontakten auch langjährige Freundschaften´zu Männern hätte? Sprich, stört dich die Kurzlebigkeit ihrer Beziehungen oder dass da keine Frauen dabei sind?

gefühlt jeder sie schon mal gesehen hat und mit ihr Zeit verbracht hat.
Ist dieser Wunsch nach Exklusivität nachvollziehbar oder sehr schräg ?
Merkwürdig ausgedrückt. "Sie jeder schon mal gesehen hat" klingt .... irgendwie abfällig. Und wiese soll der Wunsch nach Exklusivität "sehr schräg" sein?

Wenn mein Partner zu Beginn unseres Kennenlernens zahlreiche weibliche Bekanntschaften gehabt hätte, wäre er heute nicht mein Partner. Warum sollte ich mir den Stress antun herauszufinden, ob mit denen wirklich nichts läuft? Da lasse ich es doch lieber gleich.
 
  • #8
Mich stört es, wenn eine Freundin einfach sehr viel männlichen Kontakt hat, mit vielen Männern im Urlaub war, keine Freundinnen hat, dass gefühlt jeder sie schon mal gesehen hat und mit ihr Zeit verbracht hat.
Ist dieser Wunsch nach Exklusivität nachvollziehbar oder sehr schräg ?
Eine solche Frau als Partnerin, erst recht nicht eine ehemalige und/oder eine Rampensau, mit vielen verschl. Männern, käme für mich niemals in Frage, das hat nichts mit Eifersucht etc. zu tun, sondern ausschließlich mit Charakter und mit Geisteshaltung! Punkt!
 
  • #9
Naja, so gar kein persönlicher Bezug trifft es ja wohl nicht (auch bei mir nicht).

Es geht mir da emotional ähnlich: wenn meine Partnerin sich mit Männern trifft, werde ich leicht unruhig und eifersüchtig. Wenn ihr Freundeskreis überwiegend aus Männern besteht, die - warum auch immer - auf regelmäßigen Solotreffen bestehen, würde mich das zu sehr belasten, da kann und will ich nicht aus meiner Haut.

Hinzu kommt der reine Zeitaspekt und die Überlegung, dass häufig der Mann einlädt bzw sie ausführt (zumindest bei älteren Semestern). Wenn sie jetzt schon ein paar Mal die Woche zum Essen eingeladen wurde, wie toll ist da meine eigene Ausgehidee für das Wochenende noch? Da befinde ich mich dann ja in einer Konkurrenzsituation.

Bei mir ist es außerdem so, dass ich nur wenige, allerdings sehr gute und sehr langjährige Freunde habe (darunter keine Frauen), die ich aus räumlichen Gründen nur recht selten treffe. Darunter leide ich durchaus etwas.
Viele Frauen halten und pflegen Freundschaften dagegen sehr viel aktiver und haben dadurch tendenziell immer jemanden, mit dem sie Zeit verbringen könnten, meistens allerdings
wohl mehr Frauen als Männer. Sie bauen auch häufiger und gezielter neue Kontakte auf.

Dann habe ich von vielen Frauen gehört, dass sie männliche Freunde besser finden, bessere Gespräche etc. Da bin ich mir allerdings nicht sicher, ob da nicht (auch) männliches Balz- und Kavaliersgehabe zu diesem positiven Eindruck beiträgt (Mann gibt sich witzig und zugewandt, um sie für sich zu gewinnen). Das würde den Frauen allerdings einige Naivität unterstellen (die vielleicht aber auch nur ihr eigenes, ganz asexuelles Freundschaftsbedürfnis fälschlicherweise auf Männer übertragen).

Eine andere Sache sind natürlich viele kurzlebige Kontakte zum anderen Geschlecht. Das sind dann ja schon eher Dates - die könnte ich mir als Mann allerdings auch ständig en masse organisieren. Der Unterschied ist wohl, dass ich selbst dazu auf PB aktiv werden müsste (was ich in einer Partnerschaft natürlich nicht tue), eine hübsche Frau solche Datemöglichkeiten aber quasi nebenher einsammelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Ich habe mehrere männliche Freunde, aber mit keinem jemals (wieder) was gehabt, nachdem der Status auf platonische Freundschaft gesetzt wurde.

Aus dem einfachen Grund, weil sie für mich sexuell nicht (mehr)interessant sind. Entweder waren sie es nie, weil ich sie äußerlich nicht so attraktiv finde oder mir hat der Sex mit ihnen nicht gefallen.

ABER: wir haben uns immer gut verstanden, waren auf einer - rein menschlich freundschaftlichen - Wellenlänge.

Und irgendwie ist es bei mir so, dass ich mich mit Männern meist besser verstehe als mit Frauen. Das läuft völlig unbewusst. Auf Partys/Familiengeburtstagen etc ergibt es sich oft, dass ich eher bei den Männern als bei den Frauen stehe, da mich einfach deren Gesprächsthemen mehr interessieren, als die von den Frauen über Kinder etc. Da bewundert mich auch keiner.

Also absolut kein Grund für Eifersucht.
 
  • #11
Ich finde so ein Verhalten innerhalb einer Beziehung nicht tolerierbar. Alles was vor und nach der Beziehung passiert, kann ich nicht beeinflussen und geht mich nichts an. Ich kann dich aber verstehen, dass du das unattraktiv findest.
dass gefühlt jeder sie schon mal gesehen hat und mit ihr Zeit verbracht hat.
Ist dieser Wunsch nach Exklusivität nachvollziehbar oder sehr schräg ?
Egal ob schräg oder nicht, du magst das nicht.
also Hinweis auf schwierige Persönlichkeit
Geltungsbedürfnis
Seh ich nicht unbedingt so. Kann auch einfachere Gründe haben, z.b. Suche nach Abenteuer, Spaß, andere Lebensphase (womöglich gerade aus einer langen Beziehung raus und sich jetzt amüsieren wollen), oder zu wenig Interesse an dir oder einer Partnerschaft mit dir.

Wenn ich von einem Mann so hin und weg bin, dass eine Beziehung infrage kommt, möchte ich eigentlich nur mit ihm in den Urlaub... nicht mit irgendwelchen Bekannten.
Wenn man
 
  • #12
Für mich sind das zwei Paar Schuhe.
Freundschaften, gewachsen und andauernd, damit hätte ich kein Problem.
Mit dem permanenten Drang nach Anerkennung hätte ich ein Thema. Egal wie sich das manifestiert.
Ein Mensch, der ständig hören muss, wie Großartig er/sie ist finde ich anstrengend bis schwierig. Ich vermeide diese Charaktere. Genauso wie Menschen die nicht wissen, wie aufrichtige Freundschaft und Loyalität geht, die ihr Fähnchen immer in den (für sie) jeweils lausten Wind halten.
Einen Partner der ständig die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechtes braucht um sich wohl zu fühlen, käme für mich nicht in Frage. Nicht primär, weil ich Eifersüchtig wäre, sondern weil ich mich ständig in der Rolle eines Claqueur sehen würde. Wie anstrengend! Von der narzisstischen Komponente dieses Verhaltens ganz zu Schweigen.
 
  • #13
Ich habe mehrere männliche Freunde, aber mit keinem jemals (wieder) was gehabt, nachdem der Status auf platonische Freundschaft gesetzt wurde.
Es ist wohl für viele Männer schwer zu akzeptieren, wenn die Partnerin mit solchen Exen weiter regelmäßig Umgang hat, alleine mit ihnen was unternimmt.
Man könnte sicher darüber spekulieren und diskutieren, ob das ein Charakterfehler ist, mangelndes Vertrauen, für das die Frau gar nicht verantwortlich ist…
 
  • #14
Wenn sie jetzt schon ein paar Mal die Woche zum Essen eingeladen wurde, wie toll ist da meine eigene Ausgehidee für das Wochenende noch? Da befinde ich mich dann ja in einer Konkurrenzsituation.
Warum gibst du dich mit solchen Frauen überhaupt ab, käme für mich überhaupt nicht in Frage!
Alles was vor und nach der Beziehung passiert, kann ich nicht beeinflussen und geht mich nichts an.
Da unterscheiden wir uns sehr, mich interessiert es schon, was vor mir passiert ist, dass es überhaupt zu einer Beziehung kommen kann, danach interessiert mich nichts mehr, da ich keine solche Kontakte unterhalte!
 
  • #15
Wie immer: Du willst das nicht, du musst das nicht. Es gibt da draußen sicher Frauen, die für jemanden, der schnell eifersüchtig wird und sich so leicht verunsichern lässt, eine ideale Partnerin wären. Für andere Menschen ist das ganz anders. Gottes Tierreich ist vielfältig und es gibt nichts, was es nicht gibt. Ich bin eine Männerfrau, ich komme mit Männern besser klar, schon immer so gewesen. Ich habe einige langjährige Freunde, teilweise über 40 Jahre, und auch Freunde aus jüngerer Zeit. Frauen mit klassischen Frauenbiografien interessieren mich nicht. Für dich also wäre ich ein rotes Tuch. Und das ist, wie uns Wowereit einst sagte, auch gut so. Es sollte zusammen kommen was zusammen passt. Du willst eher das Mauerblümchen: da draußen sind sehr viele, greif zu. Ich persönlich kann nur sagen: die Übung macht sehr oft den Meister, also idealerweise wäre für mich ein Mann mit mehr Erfahrung ideal, aber man kriegt nicht immer was ideal wäre. Und dann ist das auch egal.
 
  • #16
Es ist wohl für viele Männer schwer zu akzeptieren, wenn die Partnerin mit solchen Exen weiter regelmäßig Umgang hat, alleine mit ihnen was unternimmt.
Man könnte sicher darüber spekulieren und diskutieren, ob das ein Charakterfehler ist, mangelndes Vertrauen, für das die Frau gar nicht verantwortlich ist…
Was ist da ein Charakterfehler wenn man mit ehemaligen Liebhabern oder Beziehungen Kontakt pflegt? So eindimensional kann man zwar unterwegs sein, aber das beschränkt doch sehr. Mir kommt da immer die Bild von: ich sehe das andere Geschlecht nur in sexueller Hinsicht, wenn das sozusagen aufgegessen ist bleibt sonst nichts übrig. Das ist wohl sehr verbreitet, ich persönlich verstehe aber genau das nicht. Wieso? Wieso denken Menschen so?
 
  • #17
Mich stört es, wenn eine Freundin einfach sehr viel männlichen Kontakt hat, mit vielen Männern im Urlaub war, keine Freundinnen hat, dass gefühlt jeder sie schon mal gesehen hat und mit ihr Zeit verbracht hat.
Ist dieser Wunsch nach Exklusivität nachvollziehbar oder sehr schräg ?
Mit vielen Männern im Urlaub, da staune ich schon, weil dies spricht doch, für eine tiefergehende Kennenlernphase oder guten, soliden Freundschaft, der Urlaub muss doch auch gemeinsam geplant und umgesetzt werden, Kompromisse eingegangen, kostet recht viel Geld und man sollte auch wissentlich im Urlaub schon absehbar gut gemeinsam weitestgehend harmonieren, weil sonst wird der Urlaub schnell zum Höllentrip. Oder waren die Herren, weichgespülte, gutsituiert, Waschlappen, die die Prinzessin nicht nur großzügig zum Urlaub einladen, und sich von ihr, wegen bisschen Aufmerksamkeit auf der Nase rumtanzen lassen? Mit völlig Fremden in Urlaub fahren, finde ich schräg und fahrlässig, ich glaube daher, man kannte sich hier schon weit besser.
Und nur weil sie viele Männerkontakte hat, heißt das nicht automatisch mit jedem lief da was oder jeder kennt sie nackt. Außerdem was heißt in dem Zusammenhang viel? 5, 10, 50, 100+ Männer?
Auch verstehe ich den Wunsch nach Exklusivität hier nicht, wenn Du Exklusivität für ihre Vergangenheit beanspruchst, wo sie als Single, ihren Urlaub mit wem und wo verbrachte, dann ist es schräg; wenn sie in einer Beziehung mit einen neu kennengelernten Freund lieber in den Urlaub fliegt, als mit dem eigenen Partner, wäre sie schräg bzw. die bestehende Beziehung in Schräglage.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #18
Ich kenne solche Frauen, die du beschreibst, nicht. In meinem Umfeld möchte/ wollte jede Frau nur noch mit dem Partner in den Urlaub. Gerade wenn sie frisch verliebt sind/waren. Wenn für dich Frauen mit vielen Männernkontakten nicht in Frage kommen, dann brich den Kontakt so schnell es geht ab, bevor du Gefühle entwickelst.
 
  • #19
Ich bin bisexuell. Auch beziehungstechnisch. Sie vielleicht auch. Würdest du ihr dann nur Kontakt zu homosexuellen Männern erlauben? Deine Rechnung geht nicht auf.
 
  • #20
Hattest du nicht schon mal genau so einen Thread? Damals ging es um eine Freundin, auf deren intensives Vorleben du eifersüchtig warst. Dann such dir doch eine passendere Partnerin ..
 
  • #21
Ich habe Freunde, männliche, weibliche.
Alle platonisch.
Ich bin mit Freunden auf Tour gewesen, fortgegangen. Was ist dabei? Sexuelles Interesse war/ist da keines. Beidseitig.

Meine Frau hat platonische Freunde, ein gemeinsamer Freund ihr Ex, Vater ihrer Kinder, meine Bonuskinder. Für mich kein Problem. Ich schätze ihn.

Vertrauen ist der Schlüssel.
Menschen mit Freundschaften halte ich für bindungsfahig.
Deine Verknüpfungen verstehe ich nicht. Das mit dem gesehen?

Es gibt genug Menschen, die mit platonische Freundschaften Probleme haben. Suche Dir eine Frau die genauso denkt.
Anderes passt nicht.
Ich hätte mir keine Freundschaft verbieten lassen.

M, 56
 
  • #22
Es ist wohl für viele Männer schwer zu akzeptieren, wenn die Partnerin mit solchen Exen weiter regelmäßig Umgang hat, alleine mit ihnen was unternimmt.
Man könnte sicher darüber spekulieren und diskutieren, ob das ein Charakterfehler ist, mangelndes Vertrauen, für das die Frau gar nicht verantwortlich ist…

Kommt vielleicht auch auf den Umgang an.
Ich treffe mich vielleicht einmal im Monat mit dem einen oder anderen auf einen Kaffee oder ein frühes Abendessen im Restaurant, wo ich spätestens 21 Uhr wieder zu Hause bin. Ansonsten Kontakt eher über WA oder mal ein Telefonat.
Dazu nutze ich Zeiten, wenn mein Partner auch selbst beschäftigt ist.
Ich habe darüber von Anfang an klar kommuniziert, für meinen Partner ist das kein Problem. Er weiß, dass er meine absolute Nr. 1 ist.

Ich würde mit diesen Freunden aber auch nicht alleine in Urlaub fahren, wenn ich in einer Beziehung bin.

Zu Singlezeiten habe ich das aber auch schon gemacht, aber genauso rein platonisch, weil Urlaub zu zweit einfach schöner ist.
 
  • #23
Stört es euch, wenn ein potentieller Partner fast ausschließlich gegengeschlechtliche Kontakte hat
Ich finde es komisch, ja. Aber einzuordnen wüsste ich das nicht, weil ich solche Leute kaum kenne. Einen Mann vielleicht, aber den auch schon lange. Der war nie "der richtige Junge" so gesehen, und kam mit Mädchen immer besser klar. Aber er ist nicht schwul oder so, er ist bloß wenig an "Männerdingen" interessiert, macht gern Kaffeeklatsch und ist sehr witzig.

auf Reisen auch nur Reisepartner des anderen Geschlechts hatte, dies jedoch keine alten Bekannten oder Freunde sind, sondern immer neue ?
Ja, auch merkwürdig.

Immer noch die Frau aus Deinem langen anderen Thread? Beschäftigt Dich das noch?

mich stört eher der Aspekt des ständigen Suchens nach männlicher Anerkennung
Mit so einem Mann könnte ich auch nichts anfangen. Konnte ich mal beobachten, ein Arzt, für einen Mann recht klein und wirklich nicht attraktiv aussehend, mit einer größeren, 15 Jahre jüngeren und durchaus attraktiven Frau, auf einer Party. Dort waren zwei Show-Sängerinnen engangiert, die auch mit sehr schicken Kleidchen auftraten (nicht billig oder so). Dieser Mann flirtete mit ALLEN Frauen rum und hing am Ende betrunken bei diesen Show-Damen im Arm, um rumzuschunkeln, also noch im Rahmen des Unterhaltungsprogramms, aber er kam bei denen von selbst angetanzt. Ein Alptraum.
 
  • #24
Ich habe auch mehr männliche Freunde und Bekannte, ein paar Mädels ebenfalls, aber die meisten meiner Freunde sind männlich (allerdings wechsle ich sie nicht andauernd, wir kennen uns teilweise seit Jahren, gelegentlich kommen natürlich auch neue dazu). Das ergibt sich bei mir auf natürliche Weise, die sind mir sympathisch und wir haben gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen. Ich finde Männer oft irgendwie lockerer und unterhaltsamer, wir verstehen uns einfach gut. Mit ihnen verreisen tue ich nicht, aber ja, ich treffe mich manchmal mit Männern zum Spazierengehen/Kochen/Essen/Reden/Picknicken/Kajakfahren/Museumsbesuch etc. Ich finde das überhaupt nicht schlimm, wir sind eben befreundet. Meinen Partner stört es auch nicht, weil er weiß, dass es nur Bekannte und Freunde sind, und weil ich ihm täglich zeige, dass ich ihn liebe und er der tollste Mann ist -- worauf sollte er also eifersüchtig sein? Umgekehrt versteht er sich übrigens mit Frauen besser und hat mit anderen Männern oft nicht so viele gemeinsame Gesprächsthemen, also passt es schon ganz gut mit uns.
w26
 
  • #26
Auch verstehe ich den Wunsch nach Exklusivität hier nicht, wenn Du Exklusivität für ihre Vergangenheit beanspruchst, wo sie als Single, ihren Urlaub mit wem
Ich glaube, er meint Exklusivität in der Kennenlernphase. Das zählt dann für mich nicht mehr als Vergangenheit.
Würde mir auch nicht gefallen, wenn der Typ, der mir gefällt, ständig mit anderen Frauen was unternimmt, tratscht, ihnen seine Zeit und Aufmerksamkeit schenkt, Gespräche führt, schöne Erlebnisse teilt... ich hatte dieses Problem auch mit meinem Exfreund. Da ich sehr verliebt war, hab ich sein Herumtreiben lang akzeptiert, in der Hoffnung, meine Eifersucht irgendwann mal überwinden zu können. Dazu kam es aber nie, zumindest konnte ich es nicht.
Ja, auf Offenheit, Ehrlichkeit, Transparenz...
 
  • #27
Aus meiner Sicht problematische Aspekte:

Viel Potential für Eifersucht ("lief da nicht doch was?")
Partner ist nicht bindungsfähig, hat keine langjährigen Freundschaften,
also Hinweis auf schwierige Persönlichkeit
Geltungsbedürfnis

Mich stört es, wenn eine Freundin einfach sehr viel männlichen Kontakt hat, mit vielen Männern im Urlaub war, keine Freundinnen hat, dass gefühlt jeder sie schon mal gesehen hat und mit ihr Zeit verbracht hat.
Ist dieser Wunsch nach Exklusivität nachvollziehbar oder sehr schräg ?

Ich hab ja lange gerätselt ob wir über die Vergangenheit reden ODER das hier und jetzt- ich entnehme dem obigen Abschnitt allerdings es handelt sich um die Vergangenheit.

Mir ist völlig neu das eine Frau sich "abnutzt" wenn sie viele Menschen nackt sehen und darum geht's hier doch.
Nein, kein Mensch nutzt sich ab, was ist das für eine Denkweise.

Ich geh übrigens seit Kindheitstagen in die Sauna, zum FKK baden was meinste wie viele Männer mich schon naksch gesehen haben und wie viele Männer ich erst hüllenlos gesehen hab.

Was hat das bitte mit meiner persönlichen Beziehungsführung zu schaffen?

Bei diesen Diskussionen beschleicht mich immer das Gefühl der Fragensteller hat da ein Defizit- Frauen wie Männer dürfen sich doch bitte sexuell austoben, wie auch immer derjenige das für sich definiert, solange die Fronten da untereinander klar sind gibt es kein Recht für niemanden seine moralischen Wertungen darauf anzulegen.

Ne du bist Eifersüchtig, sprich deine Angst nicht genug zu sein, die du damit kompensiert eine Frau charakterlich abzuwerten um dich aufzuwerten.

Der Wunsch nach Monogamie in deiner Beziehung ist legitim, aber sich selbst zum moralischen Bewerter von Sexualität- und darum geht's hier- die dich nicht mal selbst betrifft (Vergangenheit) aufzuspielen, sagt echt mehr über dich aus wie über Frauen.

Lass mich raten du hast garantiert auch ne Anzahl von Männerkontakten in peto die für dich akzeptabel sind und welche nicht.
Erinnert mich an eine saukomische Umfrage eines Männermagazins vor vielen Jahren.
"Wie viele Sexualpartner darf ihre Traumfrau vor ihnen gehabt haben- was ist akzeptabel?!"
Ergebnis: DREI!

Lach ich noch heute drüber!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #28
mir ist jedoch als feste Freundin das Mauerblümchen lieber als die "Rampensau".
Okay, für dich ist das so. Ich selbst sehe aber zwischen »Mauerblümchen« und «Rampensau« viel Raum für liebenswerte Menschen.
Meine Freunde und Freundinnen (habe beides) suche ich nach anderen Kriterien aus: ich erkenne Gemeinsamkeiten, ähnliche Vorstellungen und Werte, finde sie interessant und liebenswert.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Frau oder um einen Mann handelt, beide Geschlechter können potentielle (und manchmal in der Folge unverzichtbare) Freunde sein.

Meine Freunde bzw. Freundinnen habe ich nicht, damit sie mich bewundern. Ich habe sie, weil ich gerne Zeit mit ihnen verbringe. Und wer damit sofort »Sex« verbindet, ist für mich gestört.
Mein Freund käme nie auf die Idee (oder ich umgekehrt bei ihm), dass gegengeschlechtliche Freunde »eine Gefahr für ihn darstellen könnten«. Weil wir uns vertrauen und weil er selbst diese Freunde von mir mag. Für mich absolut normal und wünschenswert.

Du scheinst ein wirklich unsicherer Mensch zu sein, lieber @wanderwolf: fast all deine Fragen tasten sich mühsam durch zuviel oder zuwenig Nähe zu anderen. Vielleicht schaust du mal darauf und hörst auf, hinter jedem Baum einen Betrüger bzw. eine Betrügerin zu vermuten.
 
  • #29
@Ina2020
Mich stört tatsächlich die Frequenz und Kürze der Kontakte,
ich empfinde es als beliebig und auch als einen Hinweis auf Charakterdefizite, wenn aus den vielen Kontakten keine längeren Freundschaften entstanden sind

@Verwirrt1111 und @void
Das Thema hatte ich in einem anderen Zusammenhang mit Freunden, aber ganz klar, es hat auch viel mit der hier schon von mir mehrfach erwähnten Frau zu tun und ja, das Thema und diese Frau beschäftigen mich immer noch, da ich mir sehr viel erhofft hatte, auch gemerkt hatte, dass ich an mir arbeiten muss um lockerer und spontaner, lebensfroher zu werden, jedoch mich ihre Beliebigkeit extrem abgestoßen hat.

@HollyGolightly
Die von dir erwähnten und gelebten Kontakte zu Männern wären auch für mich völlig legitim und kein Anlass zur Eifersucht, da du eine starke Frau und Persönlichkeit bist und diese Kontakte sicherlich hast, weil ihr gemeinsame Interessen habt und nicht, weil du dir durch die Männer in deinem Orbit einen Egopush gönnst.

@Andere Frau
Mich stört es, wenn eine Frau, die sich für mich interessiert oder mit mir zusammen ist, permanent von anderen Männern umgeben ist, nie von Frauen. Mit Exklusivität meinte ich zum einen die Zeit der aktuellen Beziehung, auf die Vergangenheit habe ich zwar keinen Anspruch, aber da stört mich, wenn sich eine allzu große Sprunghaftigkeit erkennen lässt. Das mache ich nicht an Zahlen fest, sondern wenn jemand eben nie eine längere Beziehung hatte, immer nur kurze Kontakte und Urlaubsbekanntschaften

@Elfe1
Dass sich da nichts abnutzt, habe ich auch schon bemerkt, so meinte ich das nicht, ich habe auch keine feste Zahl im Kopf, ab welcher eine Frau für mich ein No-go ist oder von mir abgewertet wird. Mich stört die oben erwähnte Sprunghaftigkeit und das Buhlen um Aufmerksamkeit.
Sauna, etc stört mich nicht, bzw. bin ich auch immer mit meinen Freundinnen gegangen. Mich stört der Gedanke, wenn sie nahezu jeden Urlaub mit einem anderen verbracht hat, überall sie jemand wissend angrinst und sie nahezu ausschließlich mit Männern redet.
Bei etwa 50/50 Anteil von Männern und Frauen finde ich es komisch, wenn die Frau nur männliche Kontakte hat, es sei den, sie hat halt eher männerlastige Hobbies und Interessen.
 
  • #30
Du scheinst ein wirklich unsicherer Mensch zu sein, lieber @wanderwolf: fast all deine Fragen tasten sich mühsam durch zuviel oder zuwenig Nähe zu anderen. Vielleicht schaust du mal darauf und hörst auf, hinter jedem Baum einen Betrüger bzw. eine Betrügerin zu vermuten.
Damit hast du sicherlich recht, ich fühle mich schnell verletzt und bin jetzt eben noch vermehrt unsicher, weil ich bei der zuletzt erwähnten Frau an eine Person geraten bin, die sicherlich das komplett entgegengesetzte Ende des Spektrums darstellt.

Wie gesagt, männliche Freunde per se stören mich nicht, nur wenn es ausschließlich männliche sind und das auch immer herausgekehrt wird, wie anziehend sie alle finden und wieviele Komplimente sie wieder bekommen hat.
 
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