• #1

Nur wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, wer ist das schon?

Nur wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, wenn ich zu mir aufrichtig und authentisch bin und die wichtigen und positiven "S" Werten lebe, dann habe ich die grosse Chance, einen solchen adäquaten Menschen zu treffen, wo eine wunderbare und harmonische Beziehung im Spiegelbild entstehen kann, ansonsten entstehen solche unzufriedenen, brüchigen Beziehungsanbahnungen und Beziehungen, wie einer von Beiden bereits ist und/oder Beide unzufrieden mit sich selbst sind!
Wenn man die ganzen Beiträge verinnerlicht, wenn man mit voller Aufmerksamkeit und mit positiven und konstruktiven Aktivitäten, erfolgreich im Leben steht, das Forum und das gesamte Umfeld genau beobachtet, so weiß man sehr schnell, warum so viele Beziehungsanbahnungen und Beziehungen nicht gehen und auch nicht gehen können, man sieht haargenau, wo es happert, wo die Ursachen liegen, für diesen unnötigen Geschlechterkampf! Mir kommt es so vor, dass sich viele Menschen emotional unreif, im Kindergarten für Große aufhalten!
Wie denkt das Forum real darüber?

Mod.-Anm.
Es wird gebeten, dieses Thema möglichst sachlich und unaufgeregt zu diskutieren. Vielen Dank im Voraus.
 
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  • #2
Keine Ahnung, was Forum real darüber denkt🤓, Realwoman denkt dasselbe wie du. Alles Kindergarten hier 😉. Bedeutet nicht, dass ICH mich ausschließlich erwachsen verhalte, aber wenigstens weiss ich das in dem Moment.
Aber ja, auch hier im Forum merke ich bei grossen souveränen Buben und Mädels, dass wenigstens ich sie recht schnell auf die Palme bringen kann, da merke ich dann plötzlich nichts mehr von tollem Job, glücklichen Beziehung und eine Portion Selbstbewusstsein, vor allem jetzt im Tread "ich und forum" haben viele das eine oder andere von sich preisgeben, wo ich denke - echt jetzt?? Hätte nicht vermutet und gar nicht zugetraut, dass soviele Ängste und Unsicherheiten dahinter stecken, obwohl nach außen hin ein erfolgreiches Leben präsentiert wird oder anscheinend als solches empfunden wird und eigentlich ich mich mit meiner Vita so fühlen muss, aber nicht Menschen, die fest im Leben stehen.
Zusätzlich kommt bei mir dazu, dass ich die Energien anderer Menschen wahrnehme und damit was anfangen muss. Spreche ich Person darauf an, tue ich so, als ob ich nichts merke? Ich hasse es, mich verstellen zu müssen , zu lavieren, zu überlegen - wie reagiere ich, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt. Momentane Handlung sieht so aus, dass ich privat zu sehr wenigen Menschen Kontakt halte und zu anderen recht oberflächlich und kurz. Im Berufsleben versuche ich möglichst authentisch zu sein, natürlich weiss ich, wo ich mich lieber zurücknehmen soll.
Bei Autoritätspersonen wie Chefs oder solche, von denen mrin Vorgehen abhängt - wenn sie inkompetent sind, halte ich mich an die Hierarchie, innerlich sind sie dann bei mir unten durch. Es ist nicht so, dass ich sie dann verachte, aber ich behandle sie dann wie ein Kind, zu dem man als Erwachsener nachsichtig sein soll. Andere Taktiken habe ich gerade nicht, alles andere kostet mich zuviel Energie. Vielleicht hat jemand noch paar Tipps parat.
 
  • #3
Ich glaube nicht daran, dass es ein Leben ohne irgendwelche Probleme oder eine Beziehung, die allzeit über Jahrzehnte ausschließlich harmonisch und wunderbar verläuft, geben kann. Wenn jemand das behauptet, ist er vielleicht abgestumpft, belügt sich selbst, verdrängt oder leugnet. Oder verschließt die Augen vor den Nöten seines Partners. Niemand ist anschließend zufrieden mit sich selbst. Ich kenne viele Psychologen und Psychoanalytiker aus dem persönlichen Umfeld. Experten im Alter von 30 bis 80, teilweise Koryphäen, Paartherapeuten, Wissenschaftler und europaweit führend auf ihrem Gebiet. Und sie alle haben ihre privaten Probleme und Dramen mit Partnern, Familie und Kindern. Das ist menschlich, sage ich.
 
  • #4
Selbst wenn das so ist, dass sich viele Menschen kindergartenmäßig verhalten - die werden ja nicht reifer, indem sie das mal eben beschließen.

Ja, man könnte vielleicht in vielen Fällen schon mal vorarbeiten und mehr reflektieren, aber das ist ja nicht wie "ich habe Hunger, also esse ich was".
Vieles liegt im Unbewussten und muss erst langsam wieder unter Schmerzen hervorgeholt und verarbeitet werden, bevor man einen Reifeschritt macht. Also nützt es wenig, sich als Außenstehende*r und Antwortschreiber*in drüber aufzuregen, sondern jeder Fragesteller und jede Fragestellerin sollte beglückwünscht werden, dass der erste Schritt "ich mache mir zum Thema mal Gedanken, statt von einer Aktion in die nächste zu gehen" gemacht wurde.
Es wird aber oft auch draufgehauen, ohne einen positiven Gedanken mitgegeben zu haben.
 
  • #5
Ich glaube nicht an Selbstzufriedenheit und Glückseligkeit als Dauerzustand. Ich denke, diese S-Werte sind Ideale, die es zwar anzustreben gilt aber die man nicht dauerhaft halten kann. Man verändert sich ja auch im Laufe des Lebens. Was ist mit Schicksalsschägen? Trennungen, Todesfällen von geliebten Menschen, Zurückweisungen? Mein Selbstbewusstsein ist ständigen Schwankungen ausgesetzt, je nachdem wie es grad so läuft in meinem Leben. Jemand der von sich selbst behauptet, immer glücklich und zufrieden und mit sich selbst im Reinen zu sein, ist in meinen Augen entweder ein Blender oder ein Dummkopf. Meine Arbeitskollegin ist so jemand. Sie hat ihren ersten Freund mit 18 geheiratet, ist seitdem Hausfrau und Mutter, hat einen Hauptschulabschluss und danach in unserem Betrieb als Hilfsarbeiterin begonnen. Sie war noch nie im Ausland, außer 1x als Kind in Kroatien, interessiert sich für kein Thema, das nicht mit Familie, Haushalt oder Kindeserziehung zu tun hat, Allgemeinbildung odr Lebenserfahrung gleich Null. Sie sagt, sie braucht nicht mehr als ihre Familie und ihr Haus, nach der Arbeit, wenn die Hausarbeit erledigt ist, will sie schlafen... so lebt sie ihr Leben sehr monoton und doch zufrieden vor sich hin. Sie ist auf jeden Fall ein sehr lieber Mensch, eine gute Seele aber ich bin mir nie sicher, ob ich sie beneiden soll oder doch lieber verachten für ihr recht einfältiges Wesen.
 
  • #6
IM, 🎊🎈🍾😀. Deine erste Frage🌸.
Das ist deine These. Das gilt für mich leider nicht. Ich bin leider keine Perpetuum Mobile. Ich war immer am zufriedensten, als ich in einer glücklichen Beziehung war. Oder als ich verliebt war. Ich bin nicht so stark wie du....
 
  • #7
Hallo Inspirationsmaster,

ich lese hier schon lange mit und stimme mit dir in dem Punkt überein, dass es für uns alle das Optimale wäre, wenn wir diese positiven S-Werte in uns hätten und jeder auf sein Bauchgefühl hören und achten würden.

Aber so sind wir ja noch nicht auf die Welt gekommen, wir machen Fehler und lernen daraus, was sehr wichtig ist für unsere Entwicklung. Es braucht vielleicht einfach manchmal etwas länger und manche machen immer wieder die gleichen Fehler, lernen immer wieder den gleichen Typ Partner kennen, bis es irgendwann mal "Klick" macht.

Das kann auch noch so gutes Zureden oder Kritik üben etwas ändern. Jeder macht seine Erfahrungen alleine. Wir sind alle auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen unterwegs und ich finde, niemand sollte sagen, was für jemand anderen richtig ist.

Zumindest ist das mein Motto, jeden so lassen, wie er ist und einfach Unterstützung und Hilfe geben.

Ich bin schon etwas älter und ein Spätzünder und bei mir hat es auch gedauert, bis ich genau wusste, was ich will und vor allem, was ich mit mir nicht machen lasse.

LG Zuckerfee
 
  • #8
Wer ist schon 100 % selbst und vollkommen mit sich im Reinen? Ich könnte mir vorstellen, dass diese fast buddhistische Erleuchtung vor allem Menschen kommt, die viel nachdenken und viel alleine sind. Ich persönlich kann beobachten, dass vor allem die Menschen glücklich und zufrieden auf mich wirken, die auch mal 5 gerade sein lassen, viele soziale Kontakte haben und sich wenig mit diesem eigenen "Innenleben" befassen.

Ich denke nicht, dass Selbstheilung und wahrhaftiges Glück denen vorbehalten ist, die sich selbst als Zentrum des Universum betrachten und viel Energie dazu aufwenden, sich, ihre Gefühle und das Leben selbst zu hinterfragen.

Ich gehe in sofern mit, als dass man natürlich passendere Partner findet, wenn man für sich selbst weiß was man sucht, was man braucht, etc. Da eine Partnerschaft aber aus (mind.) 2 Personen besteht, hat das eigene Seelenwohl doch auch nur begrenzt Einfluss auf die Partnerschaft. Vielleicht braucht der Partner etwas ganz anderes? Kommuniziert gar nicht ehrlich über sein Innenleben?

Ich denke, dass all diese Liebesdramen auch irgendwo im Leben dazu gehören. Richtiges Glück kann man doch sowieso nur wahrhaftig empfinden, wenn man auch schon groß gelitten hat. Ein gewisser Leidensdruck gehört zum Leben dazu.
 
  • #9
Ich denke wir sind alle geprägt durch unsere Vergangenheit. Unsere Charaktere verändern sich stetig und werden durch Erfahrungen beeinflusst. Dazu kommen diverse mehr oder minder große Ausprägungen der S-Werte. Ich denke man kann einen Menschen, der sehr sensibel und empathisch ist nicht umkrempeln. Und einen, der eher egozentrisch ist auch nicht.
Oftmals finden sich hier Gegensätze. „Softe“ Frauen suchen starke Männer und andersherum. Ich denke genau deswegen kommt es oft zu Zerwürfnissen.
Und je älter wir werden, desto schwieriger wird es.
Oftmals wird man hier auch mit Situationen konfrontiert, die man so noch nicht kannte. Sich dazu einen Standpunkt zu erarbeiten und zu leben, ist nicht immer ganz einfach.
 
  • #10
Meine Sicht der Dinge: es ist eine gute Ausgangsbasis so heil wie irgend möglich zu sein, bevor man eine Beziehung eingeht. Da dies kein statischer Zustand ist, sind Beziehungen, abgesehen von all den guten Seiten, allerdings auch eine hervorragende Persönlichkeitsentwicklungsmaschine. Durch die Knöpfe, die der Partner drückt, kann ich mich nochmal deutlich genauer unter die Lupe nehmen und bewegen. ich sehe sowohl auf dem Single Markt als auch in Beziehungen viele Leute, die mit der Einstellung : „mach mich heil“ unterwegs sind, das ist keine gute Basis, weder für persönliches noch Beziehungsglück.
 
  • #11
Warum zur Hölle erzählst du nicht wie genau diese ominösen S .. Werte gestärkt werden, welche Erfahrungen du gemacht hast davor und danach.
Und warum hast du den jungen Mann nicht geantwortet, der nach den SWerten fragte?
Ist das nicht dein Hauptgebiet?

Und was ich davon halte?
Wir sind ein Produkt aus Genetik, Erziehung und Begegnungen.
Weit davon entfernt unsere emotionalen Themen mit dem Verstand begreifen oder gar ändern zu können.

Wäre schön wenn Menschen sich mehr gut tun würden und weniger schaden würden.
Und überhaupt zufriedener wären
 
  • #12
Ich glaube nicht an Selbstzufriedenheit und Glückseligkeit als Dauerzustand. Ich denke, diese S-Werte sind Ideale, die es zwar anzustreben gilt aber die man nicht dauerhaft halten kann. Man verändert sich ja auch im Laufe des Lebens. Was ist mit Schicksalsschägen? Trennungen, Todesfällen von geliebten Menschen, Zurückweisungen? Mein Selbstbewusstsein ist ständigen Schwankungen ausgesetzt, je nachdem wie es grad so läuft in meinem Leben.
 
  • #13
Nur wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, wenn ich zu mir aufrichtig und authentisch bin und die wichtigen und positiven "S" Werten lebe, dann habe ich die grosse Chance, einen solchen adäquaten Menschen zu treffen, wo eine wunderbare und harmonische Beziehung im Spiegelbild entstehen kann,... Wie denkt das Forum real darüber?
Du beschreibst einen idealen Menschen. In der Realität gibt es die nicht, da haben wir alle Ecken und Kanten.

In der Realität kommen die am besten zurecht, die unsere nicht ideale Welt als solche anerkennen und Strategien finden, mit Unvollkommenheit umzugehen. Ich jedenfalls arbeite nicht daran, perfekt zu werden. Das ist mir zu mühsam, zu anstrengend, zu aussichtslos und auch zu langweilig.
Ich kenne auch niemanden, der ernsthaft auch nur annähernd verkörpert, was Du hier als Ideal immer wieder von Dir gibst. Aber natürlich einige, die eine entsprechende Fassade aufbauen wollen.
 
  • #14
Nur wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, wenn ich zu mir aufrichtig und authentisch bin und die wichtigen und positiven "S" Werten lebe, dann habe ich die grosse Chance, einen solchen adäquaten Menschen zu treffen, wo eine wunderbare und harmonische Beziehung im Spiegelbild entstehen kann
Ja, im Prinzip ist das auch meine eigene Erfahrung und ich würde dir im Allgemeinen zustimmen, also ich stimme dir nicht immer in allen Details zu, aber die Kernbotschaft halte ich für richtig. Ideale sind ja auch nicht zum Erreichen, sondern zum Danach-Streben da ...

Ich habe als Jugendliche das Flirten und Daten und den Beziehungskram so lange gelassen, bis ich nach eigenem Empfinden "reif" und selbstbewusst genug dafür war, bis ich wusste, wer ich bin und was ich will, und allgemein mit mir und meinem Leben zufrieden war, mit gefestigten Einstellungen, Überzeugungen und Werten, eben ein Charakter und so, dass ich zu mir und meiner Art stehen konnte. Das hat sich für mich gelohnt und mir viel Mist erspart. Natürlich hatte und habe ich nicht alle deine S-Werte perfektioniert und glaube auch nicht, dass das geht oder gut und nötig ist, aber habe, würde ich sagen, eine gewisse Ebene erreicht, mich in meiner Persönlichkeit entwickelt. Und dann musste ich tatsächlich nicht mal suchen, die richtigen und zu mir jeweils passenden Männer kamen ganz von alleine und wie vom Universum bestellt. Ich hatte mit dem anderen Geschlecht im Allgemeinen nur positive Erfahrungen und Beziehungen ganz nach meinen Wünschen und Vorstellungen, und ich staune noch immer darüber, wie sehr der jeweilige Mann bis aufs Detail meinen Wünschen und Bedürfnissen entsprach (zum "Beweis" kann ich in meinen alten Tagebüchern nachlesen, was ich nett und schön und attraktiv fand und wie ich dann genau das bekommen habe -- ich finde das so beeindruckend und faszinierend, dass ich mir denke, ich muss mir gut überlegen, was ich mir wünsche, denn früher oder später kommt es!). Warum mein letzter Partner und ich uns dann getrennt haben? Nun, die Trennung ändert nichts daran, dass er zu einer gewissen Zeit perfekt und genau der war, den ich wollte. Jetzt, Jahre später, bin ich eine andere und wieder mit einem für mein jetziges Ich perfekten Partner zusammen. Mit "perfekt" meine ich allerdings nicht, dass es nicht auch mal kleinere Problemchen oder Streitereien gibt, doch auch diese kleinen Umvollkommenheiten sind Teil der "perfekten" Beziehung, weil sie dazugehören und ich mir einen Mann mit eigener Meinung und eigenem Willen und keine Kopie von mir selbst oder jemanden, der sich anbiedert und mir nach dem Mund plappert, gewünscht habe. Also auch wenn wir mal Meinungsverschiedenheiten haben, ist es trotzdem oder gerade deswegen im Großen und Ganzen genau das, was ich wollte, und ich bin glücklich und zufrieden.
w26
 
  • #15
Lieber Inspi, seit ich hier mitlese und kommentiere, vermisse ich keinen Kommentar von Dir zu jedwener Fragestellung. Ich fragte mich von Anfang an, wie man(n), in einer - Deiner Aussage nach - erfüllten Beziehung leben plus beruflich erfolgreich sein kann, und trotzdem soviel Zeit für ein solches Forum erübrigt. Wieviele "S" verdanken wir Dir!?
Und von einem solchen, über Allem stehenden Profi nun eine solch lapidare Frage?
Du weißt doch die Antwort sicherlich längst selbst - und falls nicht, gäbest Du sie uns doch sicherlich gut gemeint, oder? Wenn nicht wer, wenn Du, rätst Du uns doch unausgesetzt, "auf den Bauch", das "Gefühl", zu hören, oder irre ich mich seit 2018?
Was ist los in Inspi´s Leben, welche tektonische Erschütterung fand statt, um diese, sich selbst im Grunde beantwortende Frage, zur Diskussion zu stellen?
Es ist doch vollkommen klar, daß unsere Ego´s, unsere Persönlichkeiten, ihre Befindlichkeiten auf Projektionsflächen der Anderen werfen, und damit Beziehungen der schillerndsten Art hervorbringen - und entsprechend wiederum anziehen. Beziehung ist immer Psychotherapie vom Besten. Davon brauche ich Dir Profi doch nichts erzählen.

Insonfern ist impliziert, daß, je reflektierter, analysierter und aufgeräumter eine Persönlichkeit denkt, fühlt und lebt, die Konflikte abnehmen. Damit reduzieren sich jedoch auch die Projektionsflächen. Da Liebe Projektion ist ("wir lieben im Anderen, was wir in ihm/ihr von uns erkennen") kommt es zu mangelnden Projektionsflächen/Angeboten für Partnerschaft.

Sprich: Je bewußter, liebevoller ich meine eigene Gesellschaft schätze und erkenne, desto rarer werden die Projektionsflächen (= Reibungsflächen) im Außen, die sich (mir) letztlich nur "zur Verfügung stellen". Das reduziert den Alltags-Streß, ermangelt aber in Konsequenz eine Auswahl an adäquaten Partner-Auswahl-Möglichkeiten. Nach oben wird die Luft halt dünn.
Also, ich denke, je unbewußter und unbedarfter mensch in eine Beziehung rumpelt, desto einfacher ist es in der Anbahnung, und desto stressiger wird die Erhaltung. Birgt aber ein hohes Lernpotential. Je erfahrener, bewußter, reflektierter mensch ist, desto dünner wird die Auswahl, und desto höher die Möglichkeit, mit den Menschen dauerhalft wirklich glücklich zu werden, die einem/ihr dann begegnen.

Eigentlich ist es sehr simpel. Wenn es auch kompliziert scheint.
 
  • #16
Nur wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, wenn ich zu mir aufrichtig und authentisch bin und die wichtigen und positiven "S" Werten lebe, dann habe ich die grosse Chance, einen solchen adäquaten Menschen zu treffen, wo eine wunderbare und harmonische Beziehung im Spiegelbild entstehen kann, ansonsten entstehen solche unzufriedenen, brüchigen Beziehungsanbahnungen und Beziehungen, wie einer von Beiden bereits ist und/oder Beide unzufrieden mit sich selbst sind!
Wenn man die ganzen Beiträge verinnerlicht, wenn man mit voller Aufmerksamkeit und mit positiven und konstruktiven Aktivitäten, erfolgreich im Leben steht, das Forum und das gesamte Umfeld genau beobachtet, so weiß man sehr schnell, warum so viele Beziehungsanbahnungen und Beziehungen nicht gehen und auch nicht gehen können, man sieht haargenau, wo es happert, wo die Ursachen liegen, für diesen unnötigen Geschlechterkampf! Mir kommt es so vor, dass sich viele Menschen emotional unreif, im Kindergarten für Große aufhalten!
Wie denkt das Forum real darüber?

Mod.-Anm.
Es wird gebeten, dieses Thema möglichst sachlich und unaufgeregt zu diskutieren. Vielen Dank im Voraus.
Ich bin da ganz pragmatisch. Bin ich gern mit ihr zusammen? Sie auch mit mir? Haben wir Spaß zusammen? Fertig.
Klar gibt es ein paar wenige Eckpfeiler die übereinstimmen müssen. Die Kinderfrage z.B. wenns was langfristiges werden soll.
Aber dieses ganze, zu verkopfte, Selbsterkenntnisgedöns ist nicht so meins.
Und auch ohne mich zu Tode zu analysieren hat meine Beziehung seit 14 Jahren glücklich, krisenlos, problemlos und sehr harmonisch bestand.
Vielleicht ein glücklicher Einzelfall? Mag sein. Aber vielleicht ist es auch gerade der Trick, nicht alles zu verkomplizieren, alles zu zerdenken, ein 100 Punkteplan was der Partner alles genauesten Erfüllen musd zu haben. Einfach jemanden haben mit dem die Zeit zusammen schön ist, reicht manchmal auch aus
 
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  • #17
Nur wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, wenn ich zu mir aufrichtig und authentisch bin und die wichtigen und positiven "S" Werten lebe, dann habe ich die grosse Chance, einen solchen adäquaten Menschen
Das sollte jeder Mensch versuchen zu leben, ist aber nicht immer zu schaffen. Ich vertrete die Meinung das eine viel zu große
Erwartungshaltung gegenüber dem evtl neuen Partner erhofft wird. Ein Partner an der Seite gehört bei vielen Menschen dazu, oft auch als Statussymbol. Hinzu kommt das uns suggeriert wird das es nur mit einem Partner an der Seite ein gutes Leben sein kann. Alles soll mit einem Partner schöner und besser sein, kann es natürlich nicht. Ich glaube auch nicht das unbedingt alle S - Werte gelebt sein müssen um einen passenden Partner zu finden. Wo ich aber von überzeugt bin das viele zu schnell und unüberlegt den Partner an sich bzw. für sich gewinnen wollen. Alles muss schnell gehen, schnelle Bindung, schnelle Trennung und die Seele humpelt langsam hinterher.
 
  • #18
Mir kommt es so vor, dass sich viele Menschen emotional unreif, im Kindergarten für Große aufhalten!
Wie denkt das Forum real darüber?
Ach, so schlecht war der Kindergarten doch gar nicht. Früher ging man noch verhältnismäßig offen auf andere zu und wollte das, was man sagte: spielen. Nachdem das Leben ein Geschenk ist - ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu abgedriftet... - ist "Spielen" (sofern man das Glück des ansatzweisen Wohlstands und Frieden hat) doch die sinnvollste Sache der Welt. Vor dem Hintergrund ist es irgendwie nur noch schlimmer, dass es Menschen gibt, die ohne eigenes Zutun gefühlt Lichtjahre von Frieden und ansatzweisem Wohlstand sind. Das sind die richtig Benachteiligten, die einfach keine Chance bekommen, jemals "spielen" zu dürfen (also Lebenskünstler zu sein, wie man ja auch eine Sportart oder ein Musikinstrument spielt).

Eigemtlich ist es doch nicht wirklich schlimm, wenn sich Leute manchmal kindisch verhalten, es hat jeder ein anderes Päckchen zu tragen. Solange niemand ernsthaft verletzt wird, ist es okay, voll daneben zu liegen. Dass niemand verletzt werden sollte, ist finde ich so ein Gesellschaftsding. Man kann ja nicht erwarten, dass einer Nutznießer einer Gesellschaft ist, wenn er sich aber zur gleichen Zeit gegen sämtliche Rechte und Normen stellt. Dass die Gesellschaft dann "zurückschlägt" ist nur logisch nachvollziehbar - ich wills nur fernab eines moralischen Urteils begründen, weil Moral ein schwieriger Begriff ist, zu dem es keinen Konsens gibt.
 
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  • #19
Meinen Kommentar in ein paar Sätzen zu schreiben, ist mir nicht möglich, dennoch möchte ich nicht zu sehr ausholen! Alles, was ich von mir gebe, was ich schreibe, habe ich in vielen Jahren, nicht nur in D, in Seele, Geist und Körper, sehr intensiv erfahren, durchlebt, erlebt und entsprechend gründlich reflektiert. Mir war schon von Anfang an klar, mit welchen Antworten ich z.T. zu rechnen habe, - man kennt ja mit der Zeit die Einstellungen der Schreiber - und wie auch immer die Meinungen bei diesem Thema stark auseinander klaffen werden, das sehe ich auch nicht negativ, sondern als gegeben an.
Es geht hierbei um das Thema des eigenen ICHS, es geht nicht um das Thema bei anderen, es geht nicht darum, ohne Probleme zu leben, es geht darum, wie stehe ich zu mir selbst, wie offen und wie direkt bin ich zu mir selbst, wo stehe ich mit meinem Bewusstsein, wo kann ich mich verbessern, wo möchte ich hin?
Wie gut geht es mir, wie zufrieden bin ich mit mir und wie gut manage ich mein aktuelles Leben? Punkt!
Wer diesen Fragen aus Routine und/oder aua Bequemlichkeit ausweicht, der kann das natürlich sehr gerne, es geht dabei ja nicht um mich! Es geht darum an der eigenen Persönlichkeit zur arbeiten, mit sich selber zu wachsen, zu reflektieren, um sich klar zu werden und zu erkennen, an welchen Stellschrauen nachjustiert werden sollte, um mit sich selber und mit dem Umfeld besser leben zu können.
Wer nicht an Selbstzufriedenheit glaubt, auch nicht glaubt, mit sich selber glücklich sein zu können, der kann das auch niemals erreichen!
Für den ist das ein Fremdwort! Wer ständig Schwankungen von außen ausgesetzt ist, bekommt das als Zeichen dafür, dass er in seiner Persönlichkeit nicht stabil genug ist! Wenn man mit sich selber zufrieden und glücklich ist, ist man niemals ein Blender und niemals ein Dummkopf, es ist genau umgekehrt! Auch spricht es für Defizite, in der eigenen Person, wenn man nur und ausschließlich in einer Beziehung zufrieden und glücklich sein kann! Es muss doch für jeden verständlich sein, solange ich mich mit den "S" Werten und mit der Aufrichtigkeit und Authentizität in der eigenen Person nicht beschäftige, solange sind diese Werte, auch ganz weit von mir entfernt!
Eines der größten Probleme bei Menschen ist doch, das immer wieder die gleichen Fehler gemacht und immer wieder den gleichen Typ Partner ausgesucht werden, bis man irgendwann keine Lust mehr darauf hat! Es geht doch nicht darum, 100 % perfekt zu sein, was eh nicht geht, es geht auch nicht darum, um 100% sich selbst zu sein, auch das geht nicht, es geht auch nicht um buddhistische Erleuchtungen zu leben, alles nicht mein Fall! In den meisten Beiträge erkenne ich, dass dieses Thema weder verstanden auch nicht reflektiert werden kann, es scheint weit weg zu sein! Wer keine Lust hat sein Leben zu hinterfragen, der wird vermutlich nie wissen, was er wirklich sucht und was er wirklich braucht!
 
  • #20
Wer sein eigenes Seelenwohl kennt und lebt, lebt mit sich aufrichtig und authentisch und zieht adäquat unbewusst, genau den dazu passenden Partner an! Ja, auch ich habe in meinem gesamten Leben sehr viel Schmerz, Leid, Enttäuschungen Verletzungen erfahren, was letztendlich mich von diesem Leid befreit hat!
Ja natürlich, sind wir alle geprägt von der Vergangenheit, jedoch liegt es in jeder Hand, das ändern zu können, was man nicht mehr haben möchte, falls man dazu das nötige Bewusstsein und der nötige Wille dazu hat! Zugegeben, wenn das alles so einfach wäre, würde das jeder machen, es ist jedoch nicht einfach, deshalb machen das auch nur ganz wenige.
Jeder kluge und gereifte Mensch müsste sich doch irgendwann mal die Frage stellen, was läuft in meinem Leben immer wieder schief? Woran kann das liegen, wo sehe ich Schwachpunkte bei mir selbst? Auch fragte ich mich, welche fremd konditionierten Programme laufen bei mir unbewusst ab, die mir spürbar im Weg stehen, die nicht kompatibel mit mir sind und wie kann ich diese Programme zugunsten von mir ändern?? Deshalb spreche ich immer wieder von den sogenannten "S" Werten, von der Aufrichtigkeit und Authentizität der eigenen Person! Fast bei allen Beiträgen, die hier berichtet werden, kann man sagen, dass es bei den Problemen überwiegend am SELBSTWERT hängt!
Erst wenn mir das bewusst ist, erst dann gehe ich an die Arbeit, um mich dieser nicht ganz einfachen l, aber lohnenswerten Lektion anzunehmen! Es ist doch lebenswichtig, volles Bewusstsein über sich selbst zu haben, um nicht wie ein verlorener Wanderer in der Wüste sich zu bewegen! Die "S" Werte, wie: Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstannahme, Selbstachtung, usw., stehen in direktem Zusammenhang und in der Ableitung mit der Selbstliebe! Leider verstehen sehr viele Menschen darunter: Arroganz, Egoismus, Narzissmus, was absolut falsch ist! Selbstliebe ist die Voraussetzung, dass man sich selbst so annimmt, wie man in Wirklichkeit ist, dass man sich selbst achtet, dass man sich selbst vertraut und eben, dass man sich selbst sehr viel wert ist! Um zu einem zufriedenen Leben zu kommen sind diese Werte notwendig! Nur wer sich selbst liebt, mit sich selbst im Reinen ist, hat die Fähigkeit wahre und echte Liebe weiterzugeben, er liebt ausschließlich der Liebe wegen!
Was macht mich einzigartig als Mensch aus, was sind wirklich meine ureigenen Bedürfnisse, sich nicht nur im Außen sondern im Innen anzusehen, umso mit diesem Bewusstsein seine innere und äußere Freiheit und seine Unabhängigkeit zu leben! Ich wünsche, dass ich hiermit einige Anregungen, Impulse, Signale und Inspirationen geben konnte, für den, der das schätzt, nicht mehr und nicht weniger! Viele Grüße IM
 
  • #21
wo eine wunderbare und harmonische Beziehung im Spiegelbild entstehen kann
Also ich habe eine wunderbare harmonische Beziehung mit meinem Spiegelbild. ^^ (bis jetzt)

Nein Scherz beiseite. Es gibt nicht DEN Masterplan für eine erfolgreiche Beziehung. Natürlich ist es wichtig diese S-Werte zu erarbeiten, zu haben und zu leben. Nur kann man die sich nicht im Supermarkt kaufen. Das muss erst erlernt werden, so wie auch ein Baby erst das Laufen lernen muss.
Der Eine ist eben schon weiter fortgeschritten, hatte evtl. bessere Voraussetzungen, der Andere hat noch so seine Hürden zu bewältigen und hat womöglich keinen so stabilen Background.
Selbst wenn man die größten S-Werte besitzt und ansonsten alles tippitoppi ist, kann man enttäuscht werden. "Enttäuscht" bedeutet, da hat jemand "getäuscht" und wenn es rauskommt, ist man ent-täuscht. Das liegt daran, dass man eben nicht den gläsernen Menschen hat, und den Röntgenblick, der sofort jegliche Facette erfassen kann. Dafür muss man den anderen erst kennen....LERNEN.
Natürlich kann man, wenn man selbst reifer ist, auch eine reifere Beziehung führen. Da man ja schon verschiedene Dinge erlernt hat, die dafür notwendig sind.
Zum Beispiel wenn man gewisse Dinge entspannter sehen kann.
Die Einen entwickeln sich diesbezüglich, die Anderen bleiben stecken. So wie in anderen Lebensbereichen eben auch.
Ich glaube, es gibt nie ein 100% "Matching", so wie das z.B. auf Partnerbörsen vermittelt werden soll.
Vielleicht wäre das dann wiederum auch zu langweilig.
Womöglich möchte man nicht stets komplett harmonieren, sondern auch neue Impulse erhalten, die eine Beziehung "frisch halten", anstatt sie langsam aber sicher verstaubt.
All diese Widrigkeiten machen doch aber auch das Leben spannend. Selbst wenn es nicht so toll läuft.

Woher sollen die S-Werte kommen, wenn man nicht mal S-Werte verliert, um sie dann noch stärker herauszubilden?
Die fallen ja nicht einfach vom Himmel.

PS: ich mag übrigens @realwoman irgwie gerne. Auch wenn wir z.B. selten auf einer Wellenlänge schweben. Das ist glaub ich eher ein Generationenproblem. Aber sie ist, glaube ich, eine total liebe, gutmütige Frau, mit der man gerne mal ein Tässchen Tee trinkt. Das wollte ich nur mal gesagt haben.
 
  • #22
Hallo Inspirationmaster!

Im Nachbar-Thread "beschwert" sich grad eine junge Frau, dass ihr (Ex)Freund ihre Erwartungen und Hoffnungen nicht abdeckt.
Leider gilt das auch für Dich und Deine hohen Werte. Sind sind gut und wären das ideale für die meisten von uns.
Aaaaaaaaber: Wir können diese doch nicht ERWARTEN. Wir können sie in die Welt tragen. Vorbild sein. Seine Kinder dahingehend erziehen. Mitmenschen teilhaben lassen an seinen eigenen Erfahrungen.
Aber VORAUSSETZEN: Das geht nicht.

Zudem eine meiner Lieblings-Diskussionen: Es gibt keinen freien Willen! Ein Mensch kann nicht aus "freiem Willen" heraus zum Zeitpunkt x plötzlich so oder so sein, noch so oder so handeln. Er ist ein Produkt ein Angeborenem, Geprägten, Erlerntem und von seiner Umwelt an ihn Herangetragenem. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. So, wie Du heute bist, nach all Deinen (teilweise sehr schmerzlichen, teilweise bestimmt auch sehr schönen und wertvollen) Erfahrungen, konntest Du noch nicht vor 20, 30 Jahren sein.

Du setzt oft voraus, dass sich JEDER so optimal fühlen und verhalten muss, wie Du. Nun nehme doch mal z.B. ein 25-jähriges Mädel, in einem "unguten" Elternhaus aufgewachsen, schlechte Erfahrungen gemacht, nie gute Vorbilder genießen dürfen, zudem deutlich weniger IQ als Du (;-)). Wie um alles in der Welt, soll sie zum Punkt Null, DEINE Persönlichkeit haben und leben können?!

Nichtsdestotrotz: Ich schätze Dich und Deine konsequente Art! Und dass Du nicht müde wirst, Deine S.en zu predigen! Danke! Du bereicherst dieses Forum, auch wenn oder gerade weil Du oft Gegensacher hast.
 
  • #24
Ich gebe jetzt, mit ü35 ,meinem Bauchgefühl deutlich schneller ein Gehör, als noch mit 20.

Ich würde behaupten, ich hake Dinge jetzt schneller ab oder an in meinem Leben. Oft aber aus dem Grund das ich diese oder jene Erfahrung bereits reicher wurde durch Fehler oder Fremdlernen (andere beim Scheitern beobachten ;-) )

Was das Leben für mich bereichert? NOCH mehr Erfahrungen sammeln. Nicht aufhören neugierig zu sein.

Was mich erdet? Gemachte Erfahrungen reflektieren. Ruhige Momente für sich nutzen.
 
  • #25
Ja, nur wenn der Mensch sich selber erkennt, hat er die Möglichkeit authentisch zu leben.
Das ist aber ein langer, oft lebenslanger Prozess und erfordert Selbstreflektion und Mut, um sich mit sich selber zu befassen.
Die Antworten auf die eigenen Lebensfragen, finden sich nie im Außen, sondern immer nur in einem Selbst.
Jedoch, Menschen die sich nie mit mit diesen Themen befassen und die die Schuld für das eigene Versagen, die Probleme, die Unzufriedenheit, usw immer nur im Außen sehen oder suchen, haben keine Chance diese SWerte zu erlangen.
Wir sind nun mal geprägt von unserer Genetik, Epigenetik, Erziehung und es ist nicht möglich, eben mal Selbstliebe zu erlangen, wenn wir diese nie erfahren haben.
Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um zu erkennen, dass alles was ich brauche, erst in mir selber finden kann und nie die Erwartungshaltung haben kann, die Liebe, Anerkennung usw im Außen oder von Anderen zu finden.
Und der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen.
 
  • #26
Ja natürlich, sind wir alle geprägt von der Vergangenheit, jedoch liegt es in jeder Hand, das ändern zu können
Mir fehlt immer noch eine Beschreibung der Transformation des frühen hinsichtlich der 5 S unperfekten IMs zum heutigen IM.

Quasi der Pfad den du persönlich zu deiner Erkenntnis beschritten hast. Was dich dazu motiviert hat. Genau daraus könnten andere lernen.

Ohne praktische Beispiele bleibt alles nebulös. Schieb doch bitte einmal die diesbezüglichen Nebelschwaden beiseite oder erkläre wenn du dies nicht machen willst warum du dies nicht machst.
 
  • #27
Die "S" Werte, wie: Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstannahme, Selbstachtung, usw., stehen in direktem Zusammenhang und in der Ableitung mit der Selbstliebe! Leider verstehen sehr viele Menschen darunter: Arroganz, Egoismus, Narzissmus, was absolut falsch ist!
Manche Menschen verkaufen einem diese aber als die "S" Werte, behaupten sie seien selbstbewusst und nicht etwa arrogant. Wie erkenne ich zu Anfang, wenn ich diese andere Person noch nicht richtig kenne, den Unterschied? Vorallem wenn man selber nicht alle "S" Werte besitzt?
Suchst du bewusst danach, @INSPIRATIONMASTER? Müssen deine Mitmenschen diese Werte haben oder nur deine Partnerin? Frage über fragen 🤯
 
  • #28
Ich denke man kann nur mit sich zufrieden sein, wenn man sich so akzeptiert wie man ist. Wenn man denkt nichts ändern müssen und alles so bleiben kann wie es ist. Das kann aber dennoch für einen anderen Menschen nicht so toll sein, wie man sich sieht. Letztendlich wählt man seinen Partner selbst aber man muss auch für den auserwählten auch zufriedenstellend sein. Außerdem ist Selbstzufriedenheit eine Momentaufnahme. So einfach wie du es dir ausgedacht hast, ist es nicht. Das Leben bedeutet Entwicklung und Entwicklung geht sehr oft aus dem inneren Bedürfnis hervor etwas zu verbessern oder zu ändern.
 
  • #29
Ich stimme mit deiner Einstellung @INSPIRATIONMASTER überein, man zieht immer nur das in sein Leben, was noch bearbeitet werden muss. Man wird sozusagen darauf gestossen, welche Themen noch Blockaden verursachen.

Ich habe vor etlichen Jahren viele Familienaufstellungen gemacht und Blockaden gelöst, aus vorherigen Leben, aus diesem Leben, Dinge, die Eltern unbewusst an ihre Kinder weitergeben und die nicht zu einem gehören.

Das hat aber viel Arbeit und viele Tränen bedeutet und nicht jeder ist so reflektiert, an sich selber zu arbeiten. Viele sind in einer Art Opferhaltung, suchen die Schuld ständig bei anderen. Dem Partner, der sie nicht glücklich macht, die vermurkste Kindheit usw. Und nicht jeder hat Lust, über sich und sein Leben nachzudenken. Was ja auch ok ist, jeder ist seines Glückes Schmied.

Wenn ich mir mir und meinem Leben im Reinen bin, egal, ob mit oder ohne Partner, ziehe ich Menschen an, die mir gut tun.

Ich habe mal einen schönen Spruch gelesen. Erst wenn die eigene Schale mit Liebe ganz gefüllt ist, kann ich auch Liebe weitergeben.
 
  • #30
Ich kenne auch niemanden, der ernsthaft auch nur annähernd verkörpert, was Du hier als Ideal immer wieder von Dir gibst. Aber natürlich einige, die eine entsprechende Fassade aufbauen wollen.
Ich rede nicht über das Ideal, ich spreche lediglich von mir aus mir heraus, so wie jeder das hier tut, natürlich kannst du mich nicht vergleichen, weil es niemand dafür gibt, auch weiß ich, dass Menschen die sich über sich selbst keine Gedanken machen, einfach nur so in den Tag hinein leben, mit Schöngerede und mit der angepassten Fassade (Maske!), um ja nicht anzuecken!
Ich fragte mich von Anfang an, wie man(n), in einer - Deiner Aussage nach - erfüllten Beziehung leben plus beruflich erfolgreich sein kann, und trotzdem soviel Zeit für ein solches Forum erübrigt.
Ich habe mich mal eben so eingerichtet in der Selbstständigkeit, dass ich immer genügend Zeit für mich persönlich habe, das war und ist mir wichtig, über sich selbst zu schreiben, was ausgereift ist, ist wie ein sprühender Vulkan! Ich diktiere über die Sprachaufzeichnung, das geht rucki zucki!
Ich bin da ganz pragmatisch. Bin ich gern mit ihr zusammen? Sie auch mit mir? Haben wir Spaß zusammen? Fertig.
Das reicht nur für eine begrenzte kurze Zeit, dann steht man wieder am Anfang!
Das sollte jeder Mensch versuchen zu leben, ist aber nicht immer zu schaffen. Ich vertrete die Meinung das eine viel zu große
Erwartungshaltung gegenüber dem evtl neuen Partner erhofft wird. Ein Partner an der Seite gehört bei vielen Menschen dazu, oft auch als Statussymbol.
Ich kann keine größere Erwartungshaltung auf andere Menschen übertragen, als ich diese bei mir selbst nicht ansetze und nicht danach lebe!
ist "Spielen" (sofern man das Glück des ansatzweisen Wohlstands und Frieden hat) doch die sinnvollste Sache der Welt.
Die größte Katastrophe in Beziehungen ist, dass beide Geschlechter miteinander spielen, sich ausspielen, einfach ein falsches Spiel betreiben, was irgendwann unglücklich enden muss!
weil Moral ein schwieriger Begriff ist, zu dem es keinen Konsens gibt
Für mich in meiner einzigartigen Person, ist Moral kein schwieriger Begriff, sogar lebensnotwendig, hat mit Charakter zu tun, und natürlich gibt es den Konsens, für mich, ich rede nicht von anderen!
 
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