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  • #1

Nachteile der Emanzipation

Im Nachbarthread wird heiß die Frage diskutiert, ob Frauen (und Männer) Gleichberechtigung überhaupt wollen, und ob sie zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch Sinn macht. Ganz oft wird die Meinung vertreten, Frauen würden sich nur "die Rosinen rauspicken" und den öden Rest, sprich die mit der Emanzipation einhergehenden Nachteile, ablehnen. Aber welche Nachteile, die einer Frau persönlich durch die Emanzipation entstehen, werden denn abgelehnt? Mich interessieren konkrete Beispiele. Schon mal danke für Eure Antworten :)
 
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  • #2
Ich denke, der zentrale Punkt ist, dass sich die Frauen im Beruf selbst verwirklichen wollen. Dabei suchen sie meist Berufe, die ihnen Spaß machen, auch wenn sie keine Perspektive für Karriere und große Verdienste bieten. So weit gibt es daran nichts zu kritisieren. Andererseits suchen Frauen aber nach wie vor den Mann als Ernährer, auch wenn sie das stets abstreiten. Nach wie vor liegt ein erheblicher Fokus darauf, finanziell eine gute Partie zu machen. Keine Frau will einen Mann mit Kindern (= andere sehen ihn ebenfalls als Versorger). Keine Frau will nach unten daten. Wenn sie doch ausbildungsmäßig nach unten datet, dann einen Mann, der vermögensmäßig etwas geerbt hat. Ein solches Bestreben, nach oben zu heiraten, hat natürlich seine finanzielle Attraktivität. Ich finde, es passt aber nicht gut, zum Konzept der Gleichberechtigung im Beruf. Frau braucht ihren Beruf nicht mehr richtig ernst zu nehmen, wenn sie einen finanziell potenten Mann an ihrer Seite hat. Es ergeben sich daraus aber noch zwei weitaus gravierendere Probleme: Frau hat einen eher lockeren Beruf, heiratet nach oben und der Mann bringt den Hauptteil der Kohle nach hause. So weit meinetwegen noch in Ordnung. Jetzt hat der Mann (wg. mehr Kohle) aber auch mehr Stress und Zeitaufwand im Beruf, selbst dann, wenn beide formale eine 40-Stunden Woche haben. Frau pocht aber nun darauf, dass beide beruflich absolut gleichberechtigt seinen. Sie versagt dem Mann ihre Unterstützung und fordert die hälftige Teilung der Hausarbeit. Am Ende macht sie ihm die Hölle heiß, weil er so viel Zeit auf Arbeit verbringt und am Feierabend erschöpft ist. Diese Kritik impliziert aber in gar keiner Weise, dass die Frau nicht von dem Geld, das ER verdient, auf einem Standard leben möchte, das ihr kleines Gehalt niemals erlauben würde. Noch schlimmer wird es, wenn sich die Frau scheiden lässt. Dann sieht sie auch heute nicht ein, den Gewinn aufzugeben, den sie mit dem Nach-oben-Heiraten gemacht hat. Mit Energie werden Wege gefunden, den Mann als Partner abzuschieben, als Finanzquelle aber zu erhalten. Dies wird dann dünn damit rationalisiert, dass sie Frau dem Mann (in irgendeiner obskuren Weise) den Rücken freigehalten hätte. Im Kern ist unter Frauen auch heute noch der Gedanke verbreitet, es sei das natürlichste auf der Welt, dass eine Frau auf Kosten eines Mannes lebt. Seit der Emanzipation kann sie nebenbei aber noch in einem Frauen-Selbstverwirklichungs-Beruf arbeiten gehen.
 
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  • #3
Was Frauen ablehnen Möbelschleppen ( nicht nur den Schuhscharnk, sondern auch die schweren Sachen) sämltiche Arbeiten wo man Dreckig wird, Gartenarbeit, Umgraben, Renovieren Beruflich Verdrängung der Männer aus den Bürojobs durch Permanenten Zickenkrieg. Aktuelles Beispiel, meine letzte Firma eine Rettungsorganisation, dort sind im Büro noch genau die 2 Chefs von 20 Frauen umgeben. Männliche Bewerber für Büro jobs haben selbst mit BWL Studium keine Chance da reinzukommen. der letzte Wo es versucht hat, hat dann komischerweise nach 2 Wochen Ärger mit "Seiner Vorgesetzten!" bekommen. Sein Job macht jetzt eine Frau. Gerichtliche Vorteile aufgrund des Geschlechts. Bei den selben Straftatten bekommen Frauen im Gegensatz zu Männern wesentlich geringere Strafen. Strafmildern sind z.b. Kinder ( die Haftbedingungen werden dadruch erleichtert ), eventuell die Haft in Bewährung umgewandelt. Kinder werden bei Scheidungen zu 80 % den Müttern zugesprochen, als wenn Männer sowas nicht könnten. Die meisten angaben lassen sich Googeln, ich verzichte Bewust auf Fußnoten
 
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  • #4
Ich finde das hängt sehr stark von der Erziehung ab. Manche Frauen sind auch emanzipiert ohne irgendwelche der im anderen Thread geposteten Verhaltensmuster. - Erziehungswesen. Da fehlt die Gleichberechtigung des Mannes. Ständig wird propagiert das die Kinder zur Frau gehören. Ich habe schon von einigen Fällen gehört, wo die Frau fremd gegangen ist und sich dementsprechend der Mann getrennt bzw. richtig verhalten hat und plötzlich alleine saß (ohne Kinder). Ihm wurde keine Chance gegeben. Durch die Unterhaltskosten hat er selbst praktisch nix mehr von seinem Leben. Er ist mittlerweile dadurch in ein sehr tiefes Loch gefallen. Natürlich ist das nicht immer der Fall, aber man sieht es schon einige Male. - Bezahlen. Warum denken einige Frauen immer, dass der Mann bezahlen muss. Wie gesagt, ich beziehe mich nicht auf ALLE Frauen. Es gibt viele, die emanzipiert oder eben auch nicht sind und sich trotzdem in meinen Augen gut verhalten. Aber einige Frauen sind strikt der Überzeugung, dass der Mann alles bezahlen muss und auch den Versorger spielen muss. ... Das Bezahlmuster kann man natürlich auch auf den Mann übertragen. Es gibt sicherlich auch einige männliche Kollegen, die so denken, dass Frauen alles bezahlen sollen. Gleichberechtigung für Frauen lässt in handwerklichen Berufen allerdings auch zu wünschen übrig. Man kann hier tausende Beispiele für Mann/Frau wiedergeben. Wie gesagt, ich bin für Gleichberechtigung. Aber man muss beide Seiten respektieren!
 
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  • #5
Nachteile werden gesehen das Männer sich durch dieses Emanzipationsgemache verändert haben. Es ist nicht mehr selbstverständlich das ein Mann die Frau abholt zu einem Date, der Mann übernimmt nicht mehr den ersten Kaffee bei einem Date und auch sonst ist ncits mehr klassisch wie es mal wahr. Das sind Dinge die ich bei Frauen rausgehört habe, die sonst hochemanzipiert sein wollen.
 
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  • #6
Ich denke es geht hier oft um die unausgesprochenen gesellschaftlichen Rechte und Pflichten. Hier haben sich Frauen viele gesellschaftliche Rechte der Männer erkämpft, jedoch die Pflichten beiseite geschoben. In dem von dir beschriebenen Nachbarthread werden ja nun auch bereits einige konkrete Beispiele genannt, die ich hier teilweise nochmal wiedergeben möchte: Frauen beschweren sich, nicht ganz zu unrecht, über die niedrige Frauenquote in Top-Managementpositionen. Gleichzeitig wird jedoch verschwiegen, das viele Frauen sich für Blue-Collar-Jobs (handwerkliche Arbeiten, Anpackerarbeiten bspw. KFZ-Mechaniker, Müllabfuhr) zu schade sind. Warum eigentlich? Männer könnten ja hier auch eine Quote für solche, gesellschaftlich manchmal nicht gut anerkannten (erzähl mal einer Frau beim Date dass du den Müll einsammelst), Berufe verlangen. Und in typische Frauenberufe (Kindergärtner) kommen ja Männer gar nicht erst rein - der Kerl könnte ja pädophil sein. Darüber wird natürlich nur unter vorgehaltener Hand gedacht und geredet. Frauen daten verdienst- und statusmäßig meist nach oben, daher ja auch das oft zitierte Pyramidenproblem dieser Damen. Aber warum eigentlich? Vielleicht weil Frauen sich durch eine Partnerschaft immer besser stellen wollen, jedoch nie schlechter (nach dem Motto: Ich fütter doch nicht einen Mann durch). Sagt jedoch ein Mann ganz offen heraus dass es ihm nicht in den Sinn kommt eine Frau "durchzufüttern" wird ihm gleich Geizheit, fehlende Großzügigkeit etc. unterstellt. Sorry, aber Frauen verlangen hier oft etwas was sie selber nicht bereit sind zu geben (großer Egoismus gepaart mit Egozentrismus). Ein anderes, gutes Beispiel wurde auch genannt. Über die derzeitigen Sexeskapaden von Herrn Strauss-Kahn sowie Schwarzenegger lassen sich natürlich alle gerne aus (typisch Mann; solche Schw...ne sollen insb. finanziell bluten etc.) Eine Frau Klatten hat Mann und Kinder mit einem Gigolo betrogen - hier wurde jedoch eher weniger über ihren Betrug denn über den Erpressungsfall berichtet. Bezüglich des Betrugs kann ich mich noch an Leserzuschriften ala: Wie emotional durch ihren Mann leer gelaufen lassen muss diese Frau gewesen sein, das sie sich auf einen Gigolo eingelassen hat. Das sie vielleicht auch einfach nur g..l war und mal wieder von nem' anderen Mann durchgef...t werden wollte - das kommt natürlich keinem in den Sinn. Das macht doch nur ein Mann ... Zusammengefasst ist es die unterschiedliche Wahrnehmung von dem was Männer tun und was Frauen tun. Die Frau ist in unserer Gesellschaft das niedliche, kleine, zu beschützende Wesen und der Mann das kalte, berechnende, aggressive Wesen.
 
  • #7
also, ich weiss nicht...man muss doch nicht auf die jagd gehen! ist es normalerweise nicht so, dass man sich sympathisch ist, interesse signalisiert und der rest entwickelt sich fliessend? wenn ich eine interessante frau sehe, kann ich meistens sehr gut einschätzen, wie ich auf sie wirke und ob ihrerseits interesse besteht. dann gibt es 3 arten von frauen: 1. signalisiert ihr interesse und die anbahnung kommt spielerisch, automatisch in gang. 2. Frau geht auf den mann selbst zu. 3. frau hält sich betont zurück, hier ist der mann gefragt. meistens begegnet mir typ 1.
 
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  • #8
@5 Du scheinst eine andere Wahrnehmung als die Allgemeinheit zu haben: Die Geschichte mit Frau Klatten hat sich etwas anders abgespielt, wenn du dich mal genau erinnerst. Und ich hoffe, das ist dir bewusst und du möchtest hier nur provozieren... Dieses Beispiel eignet sich eigenlich, m. E., nicht zur Provokation, dazu ist es zu ernst.
 
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  • #9
Es ist leider mit Frauen und Emanzipation das Gleiche wie mit Kindern, die heranwachsen. Gleiche Rechte natürlich, aber nicht die gleichen Pflichten und Verantwortlichkeiten. Man sieht es doch schon hier im Forum: Der Mann soll mehr verdienen. Eine beruflich erfolgreiche Frau ist hoch angesehen, der Mann, der sich hauptberuflich um seine Kinder kümmert, ist ein Versager.
 
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  • #10
@#7

Na also, da du ja für die Allgemeinheit dann zu sprechen meinst - dann sage uns doch mal bitte wie sich das Ganze wirklich abgespielt hat.

Ich habe den Fall Klatten, zumindest mit den Info's aus der Presse, sehr gut verfolgt. Frau Susanne Klatten hatte nachweislich mehrere Treffen mit einem Gigolo für ihre sexuellen Eskapaden. Bei einem oder mehrerer dieser "Sextreffen" wurden Videos davon aufgenommen. Später wurde sie dann mit diesen Sexvideos erpresst. Die Straftäter, auch der Gigolo, wurden dafür rechtskräftig verurteilt.

Komischerweise wurde jedoch Frau Klatten von der Gesellschaft viel weniger für ihre sexuellen Eskapaden, inkl. Ehebetrug an ihrem Mann + Betrug an ihren Kindern, angegriffen.
Interessant jedoch zu sehen, wie nun Medien und Gesellschaft sich wie die Geier bspw. auf Herrn Schwarzenegger stürzen.

Wenn zwei das gleiche tun ist es noch längst nicht dasselbe, gell? Aber wir wissen ... ihr Frauen findet immer Argumente um euch gegenseitig zu schützen und den Mann immer als den Doofen dastehen zu lassen.
 
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  • #11
Stimme FS und allen Beiträgen außer #7 in vollem Umfang zu. Fall Klatten bringt #5 voll auf den Punkt. Zitat: „Wie emotional durch ihren Mann leer gelaufen lassen muss diese Frau gewesen sein, das sie sich auf einen Gigolo eingelassen hat. Das sie vielleicht auch einfach nur g..l war und mal wieder von nem' anderen Mann durchgef...t werden wollte - das kommt natürlich keiner Frau in den Sinn. Das macht doch nur ein Mann,“ ist auch genau meine Meinung. Interessant zu sehen, dass bei diesem Thread die Frauen sich sehr zurückhalten hingegen bei dem Nachbarthread „Warum haben einige Frauen ein so großes Problem damit, wenn die Frau viel jünger ist als der Mann?“ Hier gibt es insgesamt 80 Beiträgen, viele Frauen sprechen hier von „alten Säcke“ und der Kohle des Mannes! Echt interessant!
 
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  • #12
Stimme FS und allen Beiträgen außer #7 in vollem Umfang zu. Fall Klatten bringt #5 voll auf den Punkt. Zitat: „Wie emotional durch ihren Mann leer gelaufen lassen muss diese Frau gewesen sein, das sie sich auf einen Gigolo eingelassen hat. Das sie vielleicht auch einfach nur g..l war und mal wieder von nem' anderen Mann durchgef...t werden wollte - das kommt natürlich keiner Frau in den Sinn. Das macht doch nur ein Mann,“ ist auch genau meine Meinung. Interessant zu sehen, dass bei diesem Thread die Frauen sich sehr zurückhalten hingegen bei dem Nachbarthread „Warum haben einige Frauen ein so großes Problem damit, wenn die Frau viel jünger ist als der Mann?“ Hier gibt es insgesamt 80 Beiträgen, viele Frauen sprechen hier von „alten Säcke“ und der Kohle des Mannes! Echt interessant!
 
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  • #13
Jede Menge kostenloser Sex ohne weitere Verpflichtungen - im Grunde genommen haben uns Männern Freie Liebe und Emanzipation paradisische Zustände beschert.

Leider bleiben dabei so Dinge wie Liebe, Geborgenheit und auch Nachwuchs auf der Strecke, was Frauen stärker belasten dürfte als Männer. Ich glaube, dass es bald vor allem die Frauen sein werden, die die Rolle rückwärts herbeisehen.

M, 35
 
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