• #1

Nach 27 Jahren Kontakt zum Vater meiner Kinder aufnehmen?

Hallo, ich habe mich vor 27 Jahren vom Vater meiner 3 Kinder getrennt. Dieser hat sich danach nie um sie gekümmert, hat nicht mehr gearbeitet, Drogen genommen, sass im Gefängnis, hat nie einen Pfennig Unterhalt bezahlt und mich immer wieder bedroht. Ich habe auch seit über 25 Jahren einen neuen Partner und jeglichen Kontakt zu meinem Ex abgebrochen, da von ihm immer nur Gemeinheiten und Negatives kam. Aus der Beziehung mit meinem Ex hatte ich eine schwerbehinderte Tochter, die leider vor 2 Jahren gestorben ist. Dies hat mich sehr mitgenommen, da ich sie bis zu ihrem Tod versorgt und gepflegt habe und ich habe meinen Exmann nicht über ihren Tod informiert weil ich es nicht ertragen hätte mir noch an der Beerdigung seine Vorwürfe anzuhören. Im selben Jahr bin ich auch noch an Krebs erkrankt und ich habe eine schlimme Zeit hinter mir.
Jetzt hat er von ihrem Tod erfahren und geht plötzlich immer an ihr Grab. Dort hinterlässt er Zettel mit Botschaften für mich, zuerst wieder gemein und unverschämt voller Vorwürfe, aber zuletzt einen mit der Bitte uns mal zusammenzusetzen und ihm zu erzählen wie sie gestorben ist und wie es ihr in den letzten Jahren erging. Er möchte auch dass wir gemeinsam einen Grabstein aussuchen usw. Ich möchte eigentlich keinen Kontakt mehr mit ihm, denn er ist heute so und morgen wieder ganz anders. Ausserdem denke ich, er hat kein Recht bei der Grabgestaltung mitzureden, er hat sich nie um sie gekümmert. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch nicht immer mit einem unguten Gefühl zum Friedhof geben weil er da jeden Moment auftauchen kann.
Wie soll ich mich nur verhalten? Soll ich ihm entgegenkommen bzw. mich mit ihm treffen und mit ihm reden? Eigentlich möchte ich gar keinen Kontakt mehr zu ihm weil er mir nicht gut tut, aber auf der anderen Seite denke ich immer, er ist halt doch der leibliche Vater.
 
  • #2
Die Tochter ist tot. Er hat nie etwas für sie getan. Seine väterlichen Gefühle kommen äußerst spät. Ich würde ihn an deiner Stelle nicht mehr in dein Leben lassen.

Das ist alles so lange her. Und doch wirkt es so auf mich, als ob er noch irgendwie emotional Zugriff auf dich hätte. Wieso hast du mit ihm nicht gänzlich abgeschlossen?

Du könntest ihm ja einen kurzen Brief am Grab hinterlassen mit der Botschaft, dass das Interesse an seiner Tochter zu spät kommt und du keinen Kontakt wünschst.
 
  • #3
Liebe pretty Woman,
was bist du nur für eine starke und verantwortungsvolle Frau. In aller erster Linie musst du gut für dich sorgen, denn du hast viel geleistet (ubermenschliches) und leistest es noch immer. Deswegen: Achte auf deine Kraft. Wertschätze dich und auch nur Menschen, die das auch tun!! Der Gang zum Grab des eigenen Kindes: Was kann es schwierigeres geben? Was fällt ihm ein, dort negative Botschaften zu hinterlassen?!? Das lässt für ein Treffen nichts positives hoffen! Überlege es dir gut. Ich würde mir vielleicht nur überlegen, ob ich ihm auch etwas schriftliches zukommen lassen möchte (ganz wichtig: möchte). Vor einem zufälligen Treffen würde ich mir keine Sorgen machen. Notfalls einfach umdrehen und weggehen

Alles, alles Liebe für dich!
 
  • #4
Guten Morgen,
ich kann gut nachvollziehen wie es Dir geht, da ich auch eine Tochter habe, die nach langer Pflege gestorben ist. Alles Gute für Dich! Die Verarbeitung des Todes Deiner Tochter wird noch etwas dauern, aber es wird von Jahr zu Jahr besser. Denk jetzt an Dich und mach die Dinge, zu denen Du vor Sorge und Arbeit nicht mehr gekommen bist. Das war eine ungeheure Belastung, von der Du Dich langsam erholst.

Es ist gut, die Trauer auf mehrere Schultern zu verteilen; aber es ist wichtig, dass Dir diese Menschen gut tun. Ein Vater, der sich nicht gekümmert hat und der Dir nicht gut tut, ist keine Hilfe für dich wie Du nun weitermachst; er wird Dich an Deiner Entwicklung und Lebensfreude hindern. Wieso soll er jetzt plötzlich am Grabstein mitwirken? Das Grab ist nicht unwichtig: es ist ausser der Beerdigung das letzte, was Du noch für Deine Tochter tun kannst. Warum da jetzt einen Kompromiss machen?

Ich verstehe Deine Angst, dass er am Grab auf Dich warten könnte; aber das ist unabhängig von der Gestaltung. Was kann passieren, wenn er dort ist? Du musst nicht mit ihm sprechen. Wieso erzählen, wie sie gestorben ist? Was passiert mit Dir, wenn Du es ihm erzählst? Schreib einen Zettel, dass sie ruhig eingeschafen ist, im KH gestorben ist oder in Deinen Armen. Ein Satz. Mehr braucht es nicht. Tot ist tot.

Du alleine entscheidest, wann und wem Du davon berichtest. Manchmal hat man das Bedürfnis, manchmal will man nicht darüber sprechen. Ignoriere Dein Gefühl nicht!
 
  • #5
Hallo Pretty Woman. Da hast Du ja einiges mitgemacht und ertragen und meistern müssen. Respekt.

Dein Ex: ohne Worte!! Auch er scheint ein restliches schlechtes Gewissen zu haben. Hat er seine Tochter nicht zu Lebzeiten und auch während der Krankheit nicht besucht. Und jetzt steht er am Grab und tut sich leid.

Er will sich mit Dir treffen, um sein eigenes schlechtes Gewissen zu erleichtern. Er will Frieden finden. Und dafür benutzt er Dich. Ich glaube, ihm geht es wieder einmal nur um sich. Er will den Grabstein mit aussuchen. Hat er gesagt, dass er den auch bezahlen will? Will er sich vielleicht an den Bestattungskosten beteiligen? Oder mal was für seine anderen Kinder tun? Oder für die Enkel, die er vielleicht auch schon hat?

Überlege Dir, ob Du Dich wieder einmal von ihm mißbrauchen und benutzen lässt. Ich würde nicht darauf eingehen. Auch nicht, weil ich Angst hätte, ihn auf dem Friedhof zu treffen. Seine Zettel würde ich liegen lassen und so tun, als hätte ich sie nicht gelesen. Ich glaube, ich würde sie zerreissen und die Schnipsel liegen lassen. Das ist aber meine emotionale Art, die ich Dir nicht rate. Suche Dir Friedhofszeiten aus, zu denen Du ihn eher nicht antreffen wirst und solltest Du ihn aus der Ferne erblicken, dann dreh um.

Ich glaube, Du hast genug gelitten. Und nun darfst Du das tun, was Dir guttut. Wie oft hat er denn danach gefragt, wie es Dir / Euch geht? Hat ihn das jemals interessiert? Ab jetzt darfst Du das tun, was für Dich gut ist. Ich denke, in diesem Punkt können wir eine ganze Menge von Deinem Ex lernen. Viel Glück.
 
  • #6
Schwierig, aber vielleicht eine Chance?

Du bist einen sehr harten Weg gegangen, viel geleistet.
Dein Ex ist wie er ist, dass er anders wird , unwahrscheinlich. Es war und ist sein Weg, und ich denke , das Leben gleicht alles irgendwie aus.

Trotzdem, vielleicht ist es tatsächlich eine Chance für Dich endgültig abzuschließen .
Denn momentan - so denke ich - ist auch noch viel Verletzung, Wut zu Recht in Dir.

Ein Gespräch, wo Du Dir vorher überlegst , was Du ihm sagen willst, an einem neutralen Ort - vielleicht sogar moderiert? - könnte es Dir ermöglichen, ihn nicht zu entschuldigen, aber ihm vergeben (im Sinn von - ich gebe ihm seine Verantwortung für das, was war, und setze meinem Haken darunter) und weiter zu gehen. Deinen Frieden machen.

Ob Du den gemeinsamen Grabstein für Euer Kind möchtest, ist eine separate Entscheidung.
Denn tatsächlich, er ist der Vater, auch wenn er diese Rolle nicht wahrnahm.
Damit aber auch zur dritten Person, die hier beteiligt ist, Dein Partner, der Deiner Tochter realer Vater war - was denkt / fühlt er zu dieser Thematik?

Du könntest ihm aber auch einen Brief schreiben, ihm mitteilen, was er wissen möchte, und ihm aber genauso mitteilen , dass Du ansonsten keinen Kontakt möchtest. Ohne Erklärung / Rechtfertigung. Nur als Statement.

Ich habe einige Jahre meinem Vater absolut gemieden, absoluter Kontaktabbruch, das war für mich äußerst wichtig. Dann bot sich die Gelegenheit , ihm zu sagen, was ich zu sagen hatte. Ganz sachlich, ganz ruhig.
Seitdem ist tatsächlich für mich abgeschlossen, er ist mir inzwischen gleichgültig.

Alles Gute Dir.
 
  • #7
Soll ich ihm entgegenkommen bzw. mich mit ihm treffen und mit ihm reden? Eigentlich möchte ich gar keinen Kontakt mehr zu ihm weil er mir nicht gut tut, aber auf der anderen Seite denke ich immer, er ist halt doch der leibliche Vater.
Wie es dir geht, wie es dem Kind und den anderen ging, hat ihn nicht interessiert. Er hat sich fein aus allem ausgehalten.

Selbst wenn er nun reuig sein sollte, warum ziehst du in Betracht, wieder zu leiden? Das würde ich mir an deiner Stelle nicht geben. Hat er Pech gehabt, muss er mit den Konsequenzen seines Handelns leben.

Hinterlass ihm doch auch einen Brief mit der Info, die er will und schreib weiterhin, dass du keinen Kontakt willst und er sich gefälligst weiterhin fernhalten soll, er hat kein Recht, irgendwas mitzuentscheiden, hat ihn ja auch zu Lebzeiten nicht interessiert.

Einfach unfassbar, was sich manche erdreisten.

Ich wünsch dir alles Gute!
 
  • #8
Liebe Fragestellerin, er ist der Erzeuger, nicht der Vater - das war für deine Tochter wahrscheinlich dein Partner, oder?

Es tut mir leid, wie es dir ergangen ist! Da ich selbst eine Tumorerkrankung habe, weiß ich, dass du deine Energie nun in dich und die Bewältigung deiner Trauer stecken solltest.

Halte dich fern von deinem Ex; er ist ein Energieräuber und wird dir nicht gut tun!

Es kommt mir boshaft vor, dass er dich gerade jetzt wieder kontaktiert, so als wolle er sich an deinem Leid ergötzen...
Warum sollte er um deine Tochter trauern, er kannte sie doch gar nicht!!!
Fast 30 Jahre null Interesse und auf einmal doch? Das glaube ich nicht.

Menschen ändern sich nicht einfach so, und schon gar nicht von jetzt auf gleich. Kürzlich hat er dir noch gemeine, bösartige Botschaften geschrieben. Dies ist sein wahrer Charakter.

Die Mitgestaltung des Grabes kann er ja versuchen, einzuklagen, falls es ihm angeblich so wichtig ist (ich denke nicht, dass er da viel Erfolg haben würde).

Ich bitte dich, halte dich fern von diesem Mann.
Ignoriere ihn am Grab deiner Tochter; besser noch, komme zu einer anderen Zeit wieder.
Sage ihm klipp und klar, dass du keinen Kontakt zu ihm willst und er dich daher nicht mehr kontaktieren soll.
Falls er dich trotzdem belästigt oder gar bedroht: Polizei einschalten.
Ggf. ein Stalking-Tagebuch führen.
Hebe alle boshaften Nachrichten etc. auf.

Ich wünsche dir ganz viel Mut und Kraft für die kommende Zeit und drücke dir die Daumen, dass du für deine Bedürfnisse einstehen kannst!
Alles Gute!
W39
 
  • #9
Deine Geschichte berührt mich sehr. Mein erster Impuls ist, folge deinem Gefühl und nimm bloß keinen Kontakt mehr auf; seine anfänglichen verletzenden Nachrichten zeigen ja, dass sich bei ihm nichts verändert hat. Er hat den Ton zwar noch "begradigt", aber doch nur, weil er merkte, dass er mit seinen erneuten Gemeinheiten nicht anlanden konnte.

Trotzdem verstehe ich auch deine Sorge, dass du kein "zufälliges" unstrukturiertes Treffen am Grab mit ihm riskieren willst. Vielleicht wäre es eine Idee, wenn du ein einziges Treffen in Aussicht stellst, und zwar nicht am Grab, und vor allem begleitet durch eine vertraute Person (von mir aus auch ein Anwalt), über die auch der Kontakt laufen könnte, sodass er dich im Anschluss nicht mit Vorwürfen, Unterstellungen und Anschuldigungen verletzen kann, wenn das Treffen nicht gut läuft. Ob du ihn in die Grabgestaltung einbeziehen möchtest? Wieder ist mein erster Impuls bloß nicht, aber du könntest ihn im Gespräch bitten, dass er dir seine konkreten Vorstellungen mitteilt, und du dann überlegen wirst, ob du ihm ermöglichen kannst, etwas davon umzusetzen, sodass auch er ihr auf seine Weise Gedenken kann, aber dass eine grundsätzlich gemeinsame Grabgestaltung für dich nicht in Frage kommt.
Ich wünsche dir Kraft.
 
  • #10
Hallo,
Wirklich starkes und konsequentes Verhalten deinerseits, bewundernswert. Und bitte blocke ihn ab. Wie @Rabentochter sagt, er schwenkt plötzlich in den Briefen manipulativ auf einen neutralen, möglicherweise "betroffenen" Tonfall um, der Kerl hat einfach nichts mehr zu melden in deinem und im Leben deiner Kinder.
Er wirkt, als würde er gleich die ganze Hand nehmen, wenn du ihm den Finger reichst, und wenn du ihn überhaupt erst in die Diskussion um den Grabstein einbindest, könnte er morgen versuchen, deine Kinder zu manipulieren. Weiter wie früher konsequent bleiben, er hat sich ja nicht geändert. Traurig, dass ihn das Leben nichts gelehrt hat.
 
  • #11
Liebe @Pretty Woman

Erst einmal mein herzliches Beileid zu deinen Verlust.

Nach deinen Beschreibungen war dein Ex eurer Tochter sicherlich fremd oder nicht in allzu guter Erinnerung.
Nach solange Zeit ohne Kontakt, kannte er weder ihre Eigenheiten, Interessen noch Leidenschaften.
Demnach könnte er auch nichts sonderlich positives zu der persönlichen Gestaltung ihrer Gaststätte beisteuern.

Das er an den Grab eurer verstorbenen Tochter noch gemeine Botschaften für dich hinterlässt, zeigt deutlich das er sich auch nach so langer Zeit überhaupt nicht verändert hat!

Wenn es ihn tief bewegen würde und er ernsthaft über den Verlust seines Kind trauern würde, hättest du vielleicht ganz andere Botschaften an ihren Grab gefunden, z.Bsp. eine Entschuldigung das er so einen mieser Vater war und sich nie um sie gekümmert hat.

Nein, er bereut nichts, ansonsten würde er zumindest versuchen es bei seinen 2 lebende Kinder besser (oder wieder gut) zu machen.
So hart es klingen mag. Ich habe den Eindruck, er möchte den Tod eurer Tochter lediglich ausnutzen um sich erneut in dein Leben zu drängen und dich emotional zu quälen. Lass ihn nicht an dich heran. Du hast dir nichts vorzuwerfen.

Wenn du Angst vor einen Zusammentreffen am Grab hast dann versuche die erste Zeit in Begleitung dorthin zu gehen, zumindest solange bis du emotional etwas stabiler bist.
Auch wenn er versucht dein Leid und deine Trauer ausnutzen, du bist stark!
Solltest du alleine auf ihn treffen, zeige keine Angst. Drehe dich wortlos um und geh einfach weg. Du bist ihn nichts, aber auch gar nichts schuldig.
Du kannst ihn ohne Reue oder schlechtes Gewissen komplett ignorieren.

Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute.
 
  • #12
Liebe FS,
Er will dies, er will jenes. Er hinterlässt böse Zettelchen auf dem Grab seiner frisch verstorbenen Tochter... Sowas macht doch kein normaler Mann. Mensch, 27 Jahre ist eine Ewigkeit! War im Gefängnis, nahm Drogen, hat dich mit 3 Kindern im Stich gelassen und Dich bedroht. Nein, sowas braucht kein Mensch. Er hat eine gestörte Persönlichkeit durch die Drogen. Er kann sich nicht ändern. Du brauchst jetzt Liebe und tatkräftige Unterstützung! Und musst nicht selbst einen gestörten Menschen unterstützen oder um dich haben. Dafür ist jetzt keine Zeit und Kraft mehr da. Nimm' bitte keinen Kontakt mehr auf und konzentriere dich 100% auf dich und deine Familie. Der Ex hätte dir ja auch seine finanzielle Hilfe anbieten können anlässlich der Beerdigung. Er hätte mal fragen können wie's dir geht und ob du seine Hilfe brauchst. Als Mensch, der alles vermasselt hat im Leben, muss er Hilfe und Wiedergutmachung anbieten - und nicht von dir einfordern! Ich wünsche dir schnelle und leichte Genesung und viel Kraft!
 
  • #13
Guten Morgen,

liebe FS, ich bin ganz bei dir und du solltest dir die Frage gar nicht erst stellen. Du würdest in Tretminen treten und dein Exmann würde seine Gefühle an dir abarbeiten wollen. Dafür bist nicht verantwortlich und du hast das Recht, dich davor zu schützen. Er hatte dich schon mal bedroht, erinnere dich. Er hatte Jahre Zeit und plötzlich jetzt im Alter, besinnt er sich auf seine Tochter, oder wird mit seinen Gefühlen konfrontiert. Dafür ist er selber verantwortlich, du stehst in keiner Pflicht ihm gegenüber, nur weil er der Erzeuger war. Jedweder Finger, den du reichst, wäre eine Einladung, um dich zu benutzen, dich zu bedrohen, zu schädigen.Ich glaube nicht, dass er sich im Griff haben wird, dazu ist er zu sehr in seinem Trümmerhaufen verfangen und seine Biografie zu schwarz.

Ich lege dir dringlich nahe, keinen Kontakt in jedweder Hinsicht zu pflegen, oder aufzunehmen. Es wird Narben und Wunden bei dir aufbrechen und neue werden hinzukommen. Lass es, du bist zudem noch geschwächt durch deine Krankheit, den Tod deiner Tochter.
Er wird seinen Weg selber finden müssen, um sich zu heilen und hat in deinem Leben wirklich nichts zu suchen. Er kann ja seine Zettelchen und Röschen auf dem Grab legen, aber sonst.... ich finde dieses aufdringliche Verhalten pietätlos. Hätte er anzatzweise etwas begriffen, würde er still, leise und unaufdringlich seine Trauerarbeit allein bewältigen, aber keinesfalls Wünsche äußern, den Kontakt mit dir suchen. Er kennt weder Scham noch Grenzen und Respekt.

Schließe genau damit ab, indem du für dich, eine gefühlte Mauer mit einem ganz klaren NEIN formulierst und seinen Dreck, seine Schuldenlast dort lässt, wo sie sind, in seiner Seele.

aber auf der anderen Seite denke ich immer, er ist halt doch der leibliche Vater.
Er war der Erzeuger, aber nicht der Vater!!!!!

Ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich Gute und dass du dich ohne schlechtes Gewissen um dich und deine Gesundheit kümmern kannst.
 
  • #14
Zu allererst ... Tee trinken und das Buch 'Die Masken der Niedertracht' lesen.
Da lernst du solche Charaktere er-kennen, die andere in ihr selbst gemachtes Elend reinziehen wollen. Und dafür ist ihnen JEDER Grund nützlich - auch wenn es ein Grabstein ist.
Weil ... wenn ihm dieses Kind wichtig gewesen wäre ... hätte er sich IMMER aufrichtig bemüht. Es war dem Kind nicht hifreich auf Erden, wenn der Vater trinkt, Drogen nimmt, sich gehen lässt, in den Knast wandert ... mit fauligen Wurzeln gedeiht jede Pflanze nicht so gut.
Auch ein behindertes Kind hat mehr Vorteile in seiner Entwicklung, wenn es einen liebevollen familiären Rückhalt von Vater und Mutter hat. Das hat er seinem Kind zeitlebens nicht geboten.
Also soll er seine egozentrische Show bitte nicht mehr auf/über dem Friedhof abziehen.
Das grenzt ja schon an Störung der Totenruhe.

Gib ihm keine Antwort. Betrachte ihn als verschollen.
Er ist irgendwann untergegangen.
Das hat sicherlich schwere Gründe in seiner Vergangenheit - aber er hatte viele Jahre Zeit, sich Therapien zu stellen.
Er soll seine Defizite keinesfalls auf dem Rücken der toten Tochter ausleben - oder bei dir irgenwie wieder anbandeln.
Meide jeglichen Kontakt!

Notfalls klärst du per Anwalt, wer an welchen Tagen ans Grab darf.
Noch besser: Du brauchst das Grab eigentlich nicht.
Hebe die Arme und sprich mit deiner Tochter - das kannst du überall tun. Die wandernden Völker hatten ihre Ahnengeister immer dabei.
Die Toten leben bei ihren Familien und wirken dort für ihre Lieben. Wo sollten sie sonst sein?
Wenn deine Tochter manchmal zu ihrem Vater fliegen möchte, um auch in seinem System Hilfe zu bewirken - sie wird es tun. Keiner kann sie daran hindern. Auch junge Menschen können sehr alte Seelen sein.
Gerade alte Seelen inkarnieren oft in schwierigen Familien, die noch viel lernen müssen.
Aber einen Gedenkstein, der ohnehin nur als Zankapfel oder Machtmittel durchgesetzt wird - braucht jene Seele sicherlich nicht.
Lege ihm diese Antwort ans Grab.
 
  • #15
Liebe FS,
es tut mir wirklich leid für Dich, was Du alles durchgemacht hast und bewältigt hast.
Davor kann man nur den Hut ziehen!

Ich an Deiner Stelle würde Deinen Ex in genau der Versenkung lassen, aus der er hervorgekrochen kam und auch NULL mit ihm kommunizieren.
Er hatte seine Chancen!

Er hätte aus meiner Sicht kein Recht, irgend etwas mitbestimmen zu wollen.

Sollte er keine Ruhe geben, einen Anwalt einschalten.
Solltest Du ihm auf dem Friedhof begegnen, umdrehen und wieder weggehen.

Was mit ihm ist, ist nicht Dein Problem.
Dafür ist nur er selbst verantwortlich.

Ich denke auch, dass sein Interesse ohnehin bald wieder nachlässt.
Ich würd das aussitzen, so lange er mir nicht zu nahe kommen würde.

Vielleicht würde es schon helfen, vorab ein Beratungsgespräch mit einem Anwalt zu suchen.
Es könnte Dir schon mal Sicherheit geben.

Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute.

Das ist alles so lange her. Und doch wirkt es so auf mich, als ob er noch irgendwie emotional Zugriff auf dich hätte. Wieso hast du mit ihm nicht gänzlich abgeschlossen?
Also Sorry, aber es gibt halt Dinge im Leben, die so nachhaltig sein können, dass man das nie ganz abschliessen kann.
Man kann nur lernen, damit zu leben und die Zeit für sich arbeiten lassen.

Menschen sind doch keine effizient und korrekt arbeitenden Maschinen, sondern Wesen mit Gefühlen, die sehr nachhaltig verletzt werden können und es gibt eben auch Dinge, die man halt nie ganz abschliessen kann.

Ich denke, dass die FS ihr Leben unter diesen Umständen sehr gut gemeistert hat, so wie sie schreibt.
 
  • #16
Nur ganz kurz zur Erklärung, wir sind auch drei Geschwister und mein Vater ist gegangen weil er uns nicht haben wollte. Unsere Mutter war anschließend auch nicht besser. Ich habe keinerlei Kontakt mehr, obwohl es einige Versuche gab, aber der letzte hat mir wieder gezeigt, ich will beide nie wiedersehen.

Du hast noch zwei weitere Kinder, die sind ja schon erwachsen was die davon halten, dass ihr Vater(ich halte nichts von den Bezeichnungen Erzeuger und Produkt) nur wegen des gestorbenen Geschwisterkindes Kontakt aufnimmt und die Lebenden keine Rolle spielen. Dass er oft zum Grab geht, mal schauen ob es denen so gefällt.
 
  • #17
So schlimm war mein Ex-Mann bei weitem nicht, aber wir haben auch den Kontakt abgebrochen und informieren ihn über Nichts mehr, weil er Informationen immer wieder negativ verwendet hat. Vertrauen muss man sich auch verdienen.

Ich würde nach so vielen negativen Vorkommnissen nicht wegen eines einzigen banalen Zettels meinen Weg ändern. Das Grab solltest Du so gestalten, wie Du und Deine Lieben es möchten - sollte er sich nun wirklich über eine lange Zeit hinweg ohne jeden Misston um Kontakt bemühen, kannst Du ja nach Deinem Belieben Informationen liefern. Aber erst muss er beweisen, dass es ihm Ernst ist und er sich wirklich geändert hat - das hört sich aus meiner Sicht nicht danach an und Du musst Dich nicht beleidigen oder kränken lassen.
 
  • #18
Ich bin hier für den Weg durch die Mitte.
Denn der Friedhof ist öffentlich und neben deiner Trauer solltest Du nicht noch diese Angst haben müssen.

Ich glaube ich würde es hinter mich bringen wollen.
Aber nicht allein

Neutraler Ort und deinen jetzigen Partner mit.

Sich nicht schutzlos fühlen

Viel viel Kraft und eine Umarmung
 
  • #19
Liebe Pretty Women,
meine Hochachtung für deine übermenschlichen Leistungen und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du deine Krebserkrankung überwindest.

Es ist verständlich, dass du keinen Kontakt mit ihm haben willst und er hat auch jegliches Recht verwirkt etwas zu erfahren oder bei der Gabgestaltung mitzuwirken.
Es ist allerdings damit zu rechnen, dass er weiterhin versuchen wird, kontakt mit dir aufzunehmen.
Ich kann mir deine Anspannung bei den Besuchen vom Grab deiner Tochter vorstellen, ihm unverhofft zu begegnen oder auch erneut irgend eine Botschaft zu erhalten.
Diese Anspannungen sind alles andere als förderlich für deine Genesung.
Daher wäre es für dich vermutlich besser, ein Treffen mit einer zusätzlichen Vertrauensperson zu vereinbaren.
Kann gut sein, dass er dann wieder das Interesse verliert und verschwindet.
Ich denke klare Fakten schaffen, ist besser als die ständige Ungewissheit.
Ich wünsche dir viel Kraft .
Clarissa
 
  • #20
Schreib ihm einen Brief, in dem Du seine Fragen zu Eurer Tochter beantwortest und stille sein Bedürfnis nach Information. Schreibe außerdem hinein, dass Du die Grabgestaltung selbst übernimmst, er schließlich kein Teil ihres Lebens war. Bitte ihn, Dich nicht mehr zu kontaktieren und dies zu respektieren.

Wenn Du ihm auf dem Friedhof begegnest und er Dich anspricht, sagst Du bestimmt und direkt, dass Du ihm im Brief alles mitgeteilt hast und es nichts weiter zu besprechen gibt zwischen Euch. Wenn Du bestimmt auftrittst und Dich klar ausdrückst, wird er nach einer Weile von Dir ablassen. Weitere Zettel von ihm am Grab würde ich ungelesen ignorieren.

W30
 
  • #21
Ich bin beeindruckt, was Sie liebe FS schon überstanden haben. Alle Achtung! Jedoch, Ihr Ex hat leider keine Achtung vor Ihnen. Sie sollten sich vor ihm schützen. Sicher hat er bestimmte Gründe, jetzt auf einmal wieder Kontakt zu wollen - und diese sind sicher für Sie nicht positiv! Vermutlich braucht er Hilfe oder Geld. Ich an Ihrer Stelle würde mich konsequent von ihm fernhalten, ich würde sogar lieber nur zu Hause an die verstorbene Tochter denken und nicht mehr zum Grab gehen (stattdessen Gärtner beauftragen). Ihr Ex ist ein böser Mensch, lassen Sie sich auf gar nichts ein, schützen Sie sich!
 
  • #22
Also Sorry, aber es gibt halt Dinge im Leben, die so nachhaltig sein können, dass man das nie ganz abschliessen kann.
Wieso nicht?

Die TS schreibt:

Ich habe auch seit über 25 Jahren einen neuen Partner und jeglichen Kontakt zu meinem Ex abgebrochen, da von ihm immer nur Gemeinheiten und Negatives kam.
Sie ist nicht allein zurückgeblieben. Sie hat kurz darauf einen liebenden Partner gefunden. Sie war mit ihren Sorgen und Nöten nicht allein. (Gut. Davon gehe ich jetzt einfach mal aus.) Von diesem Gesichtspunkt aus hätte sie das schon aufarbeiten können. Der Expartner sollte dann lediglich wie ein unangenehmer Geist aus der Vergangenheit wirken - aber ohne Schrecken.

Ich habe aber das Gefühl, dass sie angetriggert wird. Was sagt der jetzige Partner dazu? War der gegenwärtige Partner sowas wie ein Ersatzvater für das Kind? Wenn ja, wieso klärt sie diese Frage nicht mit ihrem Partner?

Hmhm.
 
  • #23
Ich habe auch seit über 25 Jahren einen neuen Partner und jeglichen Kontakt zu meinem Ex abgebrochen, da von ihm immer nur Gemeinheiten und Negatives kam.
Liebe FS,

wenn du diesen Mann wieder in dein Leben lässt, wirst du vielleicht nie wieder Ruhe von ihm haben.
Was vorbei ist, ist vorbei.
Er hat sich vorher nie gekümmert und jetzt ist es zu spät.
Vielleicht kannst du ihm auf dem gleichen Wege eine Nachricht hinterlassen, was deine Tochter angeht und ihm gleichzeitig mitteilen, dass du weiterhin keinen Kontakt mehr wünschst.
 
  • #24
Und die Rechnung für den jahrzehntelang fehlenden Unterhalt für dich und die Kinder, kannst du ihm auch noch dazulegen.
Wenn du ihm per Anwalt endgültig verbietest, dich und deine Familie noch irgendwann irgendwo irgendwie zu kontaktieren (genauer gesagt: zu belästigen).
Ja er hat sicherlich Schicksal. Ohne Grund sackt keiner so tief ab.
Aber er hat es nicht besser gemacht - sondern verschlimmert. Er hat irgendwann in seinem Leben etwas verloren - aber das gehört in seine Vergangenheit/Kindheit und es war bevor du mit ihm eine Familie gründetest.
Die eigene Familie mit dir und seinen Kindern war damals seine Chance, zu heilen. Aber er hat es vollkommen verspielt.
 
  • #25
Hallo Pretty Woman,

wie sieht es mit deinen beiden Kindern aus, die ja nun auch erwachsen sein müssten. Was halten diese von den Zetteln am Grab? Evtl solltet ihr das gemeinsam besprechen.
Ich wäre vorsichtig, deinen Ex nochmal in dein Leben zu lassen bei diesem aggressiven Verhalten.
Möglicherweise geht es hier nicht vorwiegend um deine Tochter, sondern darum an dich heranzukommen, selbst nach dieser langen Zeit.
Ich würde maximal einen Brief empfehlen. Einen Brief ohne Vorwürfe, sondern wirklich nur mit der Erzählung über seine verstorbene Tochter.
Aber! Nur wenn du das selbst auch seelisch schaffst.
Achte vor allem auf dich selbst. Was dir nicht gut tut, das schließe aus.
Ich finde es sehr schwer, dir in dieser Angelegenheit etwas zu raten, da man aus deinen Erzählungen deinen Ex nur schwer einschätzen kann, ob er nicht vielleicht gefährlich ist.

LG
 
  • #26
Woher weiss du das? Und vor allem dass er " immer wieder Zettelchen hinterlässt"? Bist du ein regelmäßiger Gast auf dem Friedhof? Ich werde dir nicht vorschreiben, wie du zu trauern hast, aber Totenstätte ist kein geeigneter Ort für Lebende. Deine Tochter ist seit zwei Jahren tot, sie war pflegebedürftig und es war abzusehen, daß sie vor dir stirbt. Du hast noch zwei Kinder und einen Partner, dazu selber (noch?) krebskrank. Vom Friedhof schlepst du tote Energie in den Haus und zum anderen kannst du nicht richtig abschließen mit dem Tod deiner Tochter, wenn du immer wieder auf dem Friedhof verweilst. Erlaube dir zu leben, erlaube deinen Angehörigen mit dir zu leben!! Was dein Ex will, spielt keine Rolle, du bistvihm nichts schuldig, andere Foristen haben Recht- er ist Erzeuger, kein Vater. Lass ihm den Friedhof .Du hast noch genug, um dich am Leben zu erfreuen.
 
  • #27
Du könntest ihm ja einen kurzen Brief am Grab hinterlassen mit der Botschaft, dass das Interesse an seiner Tochter zu spät kommt und du keinen Kontakt wünschst.
Genau das würde ich auch tun!
Und dann ganz fest dabei bleiben.

Du siehst das ganz richtig! Er hat kein Recht auf irgendwas, denn er hat in der Vergangenheit nicht für sein Kind gesorgt, weder finanziell, noch durch Fürsorge und Pflege.
Außerdem tut er dir nicht gut!

Liebe FS
Du hast gerade eine schwere Krankheit hinter dir, du solltest jetzt an dich denken und auf dich acht geben. Du möchtest keinen Kontakt zu ihm, aus gutem Grund. Hole dir nicht wieder Ärger ins Haus, welcher dich vielleicht wieder krank macht. Nehme deine Gefühle ernst und handle so, wie es für dich gut ist und dir gut tut. Leiblicher Vater hin oder her, manchmal ist es eben einfach zu spät.
 
  • #28
Bist du wirklich rechtskräftig von ihm geschieden? Oder hattest du dich damals nur 'getrennt' ... ?
Vielleicht wäre es jetzt auch noch mal an der Zeit, dass du dich und die Kinder vor späteren Versorgungs-Ansprüchen seinerseits absicherst. Es könnte dir helfen, diese Altlasten noch einmal mit einem Anwalt zu besprechen und die Zukunft DEINER Familie zu beschützen.
Du siehst ja, wie er die Situation (Tod des Kindes) ausnutzt, um sich wichtig zu machen und wieder anzudocken bei euch.
Weil nachdem so jemand sich mit Drogen kaputt gemacht hat bzw. selbstzerstörerisch gelebt hat, erinnert er sich vielleicht nur allzugern an seine zwischenzeitlich erwachsenen Kinder um sich anzulehnen ... und für seine Alters-Versorgung.
Bitte kläre deine/eure Situation mit einem Anwalt. Und bereinige unterschwelige Gefahren - damit so einer keinen Flächenbrand mehr in dein/euer Leben bringen kann.
Habe Mut, dich beraten zu lassen, wie du Kontakt unterbinden und Manipulation deiner Familie oder spätere Versorgungs-Ansprüche seinerseits verhindern kannst.
Du hast enorm viel getragen, die Kinder und auch noch das behinderte Kind zu pflegen, ist eine Vermögens-Last - er hatte nichts beigetragen. Aber auch die Rechtsprechung muss geklärt sein!
Müssen du oder deine Kinder für ihn bezahlen, wenn er behindert wird - etwa durch Schlaganfall oder Krankheit oder Alter?
Das sind tiefsitzende Themen.
Klarheit klärt dich sicherlich auch körperlich.
 
  • #29
Ich würde mich nicht mit ihm treffen und mit ihm Deine Erinnerungen, die Du an Deine Tochter hast, teilen. Wären ihm Anteil an ihrem Leben oder das Leben seiner anderen beiden Kinder so wichtig gewesen, hätte er sich früher melden müssen.

Mach das nicht mit Dir allein aus, setzt Euch zu viert als Familie zusammen und redet darüber. Du brauchst aber kein Faß aufzumachen, von wegen Anwalt oder Grabbesuchsrecht, das ist doch albern. Du hast seit zwei Jahren keinen Grabstein, wenn Du keinen willst lass es. Ja, streng nach Regeln, dürfte er noch nicht mal ein Strauß Blumen auf das Grab legen, aber man macht sich ja selber das Leben schwer.

Die Kinder mussten klarkommen, dass sie ihrem Vater nichts wert waren, jetzt muss der Vater damit klarkommen nichts von seinen Kindern zu wissen.
 
  • #30
Nein, Menschen ändern sich nicht. Erfahrungsgemäß auch nach 30 Jahren nicht. Hör auf zu träumen und sieh der Realität ins Auge.
Ein Mann, der Drogen nahm, im Gefägnis saß und sein Kind im Stich gelassen hat, zieht dieses Programm ein Leben lang durch.

Du unterstreichst nur das Bild der Weiber, die immer wieder angerannt kommen - natürlich weil sie ein Kind haben (und evtl. Geld wollen).