• #61
Nö, ich habe ja nur auf die Frage nach der Staatsbürgerschaft geantwortet, die hier mehrfach diskutiert wurde.
Außerdem wird das Kind als Deutscher gelten, weil der deutsche Ex-Mann damals Vater galt, allein schon als Deutscher Ehemann.
Wissen wir schlicht nicht. Aber Du hast Recht, da ist nicht mal eine aktive Annahme nötig.
Was ist daran wichtig, dass das Kind jetzt deutsch ist?
Hat bisher niemand hinterfragt. Für das Kind könnte es irgendwann schon einmal wichtig sein. Ob man nun in Afrika lebt oder in Deutschland, macht ja doch einen gewaltigen Unterschied.
Was mich etwas stutzig macht - die Frau war 7 Jahre verheiratet. Sollte sie eine Golddiggerin sein, wäre sie eigentlich schon früher weg oder?
Na ja, 5 Jahre muss sie durchhalten. Man kann jetzt über das Alter des Kindes spekulieren oder darüber, dass sie wahrscheinlich ganz komfortabel gelebt hat und ihr Job auch am Mann hängt. Wer die Ehe beendet hat, ist immer noch unklar. Vielleicht hat sie auf eine passende Absprungmöglichkeit gewartet?
Aber da der Ehemann zuerst das fremde Kind akzeptiert, danach doch nicht, wenn Frau gehen möchte, würde ich vermuten, dass diese Situation nicht nur das alleinige Verschulden der Ehefrau ist.
Vielleicht hatte er die Illusion einer "echten" Ehe und das hat sich jetzt geändert? Oder sie hat ihn verlassen und er möchte dann verständlicherweise eine komplette Trennung?
Natürlich gibt es Frauen, für die der Mann nur ein Mittel zum Zweck ist. Aber viele ausländische Frauen verlassen Männer, weil die sich wie die Ar.. Verhalten.
Eben. Wie in allen Ehen kann es beides sein. Im Regelfall kommen da wohl oft eine Frau, die eine Verbesserung bekommt und ein Mann, der sonst eher unattraktiv ist, zusammen.
 
  • #62
Stabilität, Liebe, Fürsorge gibt es in der Familie in Kenia. Der Onkel als Vaterersatz. Die Versorgung klappt auch. Die enge Mutter Kind Beziehung war die ersten 3 Jahre da. Das verliert sich nicht.
Für das Kind positiv.
Besser als im Chaos hier, einer auf sich gestellten AE Mutter und permanenter Fremdbetreuung.
Die 3 Punkte nun ja, auch Spekulation. Wer weiß, wie das Kind in Afrika lebt und ob es wirklich nicht benachteiligt wird, neben seinen leiblichen Kindern; oder irgendwie in der Familie herumgereicht, wo sich keiner recht kümmern will. Die Menschen außerhalb Deutschlands sind nicht anders als Deutsche. Manche verzweifelte Mutter, gab ihr Kind auch an Bruder/Schwester/ihre Mutter und erlebte ihr blaues Wunder. Aber ich will mal nicht von schlechtesten ausgehen. Dennoch 2 Anmerkungen: Das Kind verliert den Kontakt zur Mutter und nix mit inniger Bindung mit 3 Jahren, entschuldige... mitunter verkraften Kleinkinder nicht einmal die Abwesenheit einer Bezugsperson für 2 Wochen und sind traumatisiert; einmal wesentlich länger als 2-3 Monate weggeben und ein Bruch ist da, der sich nicht mehr kitten lässt. Deswegen verstehe ich nicht, dass eine Mutter überhaupt dies ihrem Kind zumutet. Zum anderen, dass Kind hat mit dem Ex-Mann, der das Kind zu 50 % betreut, eine männliche Bezugsperson, ist dem Kind bekannt, wird sicherlich auch vom Kind geliebt, er kümmert sich; also ich sehe hier aktuell noch nichts von chaotischen Zuständen und permanenter Fremdbetreuung.
 
  • #63
kümmert sich; also ich sehe hier aktuell noch nichts von chaotischen Zuständen und permanenter Fremdbetreuung.
Ja allerdings. Das Kind verliert beide Elternteile auf einen Schlag, wenn es nach Afrika gegeben wird, es wird die dortige Familiec ja kaum kennen. Das ist so, wie wenn hier Eltern beschliessen sich zu trennen und, dass Kind zum Bruder zu geben.
Dass der Vater nicht der echte Vater ist, begreift es ja gar nicht.
Nur hat er eben mit der Aberkennung der Vaterschaft alle Rechte aufgegeben...
 
  • #64
Kenia ist laut HDI (Human Development Index) in der Rangliste 143 von 189 Ländern. 1/3 der Bevölkerung lebt in absoluter Armut. Auch wenn es vergleichsweise dort bessere Verhältnisse vorhanden sind als andere afrikanische Länder, ist für das Kind besser in DE als dort. Das Kind ist drei und wird weggeschickt 5000 km entfernt. In einem Land, wo Armut und Dürre auf Tagesordnung steht, keine medizinische Versorgung und je nach dem wo die Familie lebt auch keine schulischen Bildung vorhanden ist.
Vor allem benötigt ein Kind eine Mutter!
 
  • #65
Kenia ist laut HDI (Human Development Index) in der Rangliste 143 von 189 Ländern
Wie kommt Ihr auf Kenia? Ich lese bei @mightyMatze nichts von Kenia, nur global galaktisch von Afrika. Afrika ist groß. Vielleicht kommt sie aus einer Vorstadt von Kapstadt, auch da soll es ONSs geben.
Stabilität, Liebe, Fürsorge gibt es in der Familie in Kenia. Der Onkel als Vaterersatz. Die Versorgung klappt auch. Die enge Mutter Kind Beziehung war die ersten 3 Jahre da. Das verliert sich nicht
Dieses afrikanische Bullerbüh ist aber nun auch reine Spekulation.
@mightyMatze gib mal ein paar mehr Infos raus, sofern Du mehr weißt. Über welches Land reden wir überhaupt? Südafrika, Kenia oder Mali? Über den Busch in Uganda oder über die Hauptstadt Kampala ? Über Massai oder Buren? Der Kontinent ist ja nun nicht ganz klein.

Tatsache ist aber nunmal, dass er sein Sorgerecht selbst versemmelt hat, unabhängig vom afrikanischen Land.
W,56
 
  • #66
Wie kommt Ihr auf Kenia? Ich lese bei @mightyMatze nichts von Kenia, nur global galaktisch von Afrika. Afrika ist groß. Vielleicht kommt sie aus einer Vorstadt von Kapstadt, auch da soll es ONSs geben
Das stand in der gelöschten Mail im Eingangstext, glaube ich.
In einem Land, wo Armut und Dürre auf Tagesordnung steht, keine medizinische Versorgung und je nach dem wo die Familie lebt auch keine schulischen Bildung vorhanden ist.
Naja. Auch in Kenia gibts Unterschiede und sie wird Geld schicken, was dort viel mehr wert ist als hier.

Die Menschen außerhalb Deutschlands sind nicht anders als Deutsche. Manche verzweifelte Mutter, gab ihr Kind auch an Bruder/Schwester/ihre Mutter und erlebte ihr blaues Wunder.
Das stimmt so nicht. Mentalitäten sind nun mal unterschiedlich und auch der Umgang mit Kindern. In manchen Kulturen sind Mädchen nichts wert und werden nach der Geburt getötet, in anderen gelten Kinder als Altersvorsorge. Da geht es dann oft eher um wirtschaftliche Erwägungen als um Emotionen. Unsere Herangehensweise können sich viele Länder nicht leisten und war auch hier früher anders. Da wird nicht überlegt, was ist das beste fürs Kind, sondern für die Familie oder für mich als Elternteil, Kind muss sich halt fügen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass es hier um eine „verzweifelte Mutter“ geht, denn niemand übt Druck aus, das Kind wegzugeben. Es passt ihr besser, sie will Druck auf den Mann ausüben, was auch immer.
 
  • #69
Er war rechtlich Vater, hat das erfolgreich beendet. Damit keine weiteren Rechte.
Wenn einem etwas so wichtig ist, gibt man sein Recht nicht auf.
Was sind nun seine Motive?
Offen. Der Widerspruch in der Handlung.

Wenn ich von meiner Theorie ausgehe, sehe ich da keinen Widerspruch. Er hat die Vaterschaft nur anerkannt, weil die Frau Druck machte und er sie behalten wollte.

Vielleicht hat er in der Beziehung erkannt, dass es ihr nur um Geld ging und wollte dann nicht mehr für ein Kind zahlen, was eh nicht von ihm ist.

War so enttäuscht über ihre Täuschung, dass er keinen Kontakt mehr zu ihr will, daher auch die Kündigung.

Es gibt ja auch hier genug Männer, die denken, sie bezahlen die Mutter, selbst wenn sie für ihr eigenes Kind zahlen sollen.

Dennoch hat er ja eine Beziehung zum Kind in der Zeit aufgebaut, zumindest soviel Sympathie, dass er nichts schlechtes für es will, aber eben auch nicht zahlpflichtig sein will. Da kommt der Retter und Ritter in ihm wieder durch.

Und nun versucht die Mutter, durch emotionale Manipulation die Zahlpflicht zu reaktivieren, den Unterhaltsvorschuss gibts doch auch nur paar Jahre vom Staat?
Vielleicht ist aufgrund seines Einkommens der Unterhalt viel höher, als das vom Staat?

Ich glaube nicht, dass die Mutter das Kind ernsthaft dort lassen will.



Ok, sorry... ich hatte da letztens was zu im Fernsehen gesehen, aber das mit den 8 J. vorher wohl überhört.
 
  • #71
Ich bin zwar definitiv keine juristin...
Allerdings kenne ich einige "Gerichtsverfahren" ...wenn auch nicht meine eigenen...wo es: um die Gefährdung des Kindeswohls ging.
Und da könnte es einen Unterschied machen, ob dieses Kind die deutsche Staatsbürger hat.
In solchen Fällen, kann auch ein Nichtelternteil dafür sorgen, daß zumindest geprüft wird, ob das Wohl eines Kindes gefährdet ist.
Ist es ein Krisengebiet, enge Familie oder nicht zb.
Und sich um Vormundschaft bemühen, sollte es erwiesen sein, dass eine Gefährdung vorliegt.

Alles schön im Konjunktiv geschrieben.
 
  • #72
Was gibt es da zu sagen? Er hat kein Recht und mehrere selbstverschuldete Fehler begangen. Willst du diese männliche Dummheit nun aus falscher Loyalität verteidigen? Wohl kaum.

Vielleicht solltest auch du, lieber mightyMatze, langsam mal erkennen, wie intrigant und falsch viele Männer denken, wenn sie eine Frau verlieren. Viele hecheln noch 20 Jahre der Frau nach, weil sie egoistisch sind und es ihnen AUSSCHLIESSLICH um sich selbst geht und meinen, irgend einen Anspruch zu haben. Haben sie nicht.

Dem Mann geht es nicht ums Kind, kapier das!

Als Freund würde ich ihm mal die Ohren lang ziehen und mich nicht einmischen und mich auch nicht auf seine Seite stellen. So stabil sollte man als Mann sein.

Männer liegen nicht immer richtig, eigentlich sehr oft sogar daneben, denn die Welt mit Männern ist ein Feld aus Fettnäpfchen.
 
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  • #73
Es sieht so aus, als ob das Ding eh längst gelaufen ist..
Die Frau hat bereits eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland unabhängig von der Ehe?
zu allererst sollte man das rein deutsche Denken beiseite legen, wenn man es mit einem internationalen Problem zu tun hat.
Ich gehe eher davon aus, dass die Ehe nicht mehr lange bestehen wird. Das Kind geht erst einmal zu ihrer Familie in die Heimat und die Noch-Frau deines Freundes gilt dort bereits jetzt als gemachte Frau. Sollte sie sich nochmals auf die Suche nach einem Ehemann begeben, hat sie immerhin durch die deutschen Ehejahre nach einer Scheidung einen Platz in Deutschland zu vergeben. Im Grunde kann sie sich bei der Elite ihres Landes nach einem Partner umschauen. Das Kind stört dabei nicht weiter, weil von ihrer Familie versorgt. Die Familie bekommt im Gegenzug beste Beziehungen, ein Neu-Ehemann die Eintrittskarte nach Europa...
Das Kind kann sie nach ein paar Jahren wieder nach Europa holen.
Geld bekommt sie außerdem noch obendrauf, wenn sie sich von deinem Freund scheiden lässt. Zugewinn, Rentenanteile, evtl. Abfindung für den Job und nachehelichen Unterhalt solange sie nicht neu verheiratet ist.
Wen interessiert da noch ein Job beim Noch-Ehemann? Das Ding ist gelaufen. Er wird nicht verhindern können, dass sein "soziales Kind" aus seinem Leben weggenommen wird. Dein Freund war ein guter Wasserträger für den Lebenserfolg anderer! Ob das zumindest teilweise so geplant war?
Deinem Freund wird leider nicht zu helfen sein. Kind weg, Frau weg, Geld weg. Er hat sich hier auf etwas eingelassen, was er nicht überblicken konnte. Keinesfalls sollte er der Frau jetzt noch Geld anbieten. Es wird sos oder so für Ihn teuer werden und sie scheint ihr Ding durch zu ziehen...
Wenn man exotisch heiratet sollte man auch vorher die evtl. Konsequenzen bedenken und nicht aus lauter Verliebtheit beide Augen fest verschließen.
 
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