• #31
(finde ich sehr seltsam und irgendwie herzlos, nach einem Jahr holt sie es vielleicht wieder zurück und dann wenn das Kind gerade unpassend ist gibt sie es wieder zurück oder wie kann ich mir das vorstellen?
Das ist einfach kulturell ein anderer Umgang. Da werden Kinder schnell an andere Familienmitglieder gegeben. Das ist aus dem europäischen Blickwinkel einfach nicht so verständlich. Da erzieht halt die ganze Familie mit und nicht explizit die Eltern; oft ist auch der Fokus nicht so aufs Kind gerichtet, hat alles Vor- und Nachteile. Das ist, als ob man mit einem Mann als einer sehr strengreligiösen Kultur zusammenkommt und sich dann wundert, wenn die Tochter nix darf - man kann nicht erwarten, dass alle Menschen sich dann deutsch verhalten, wenn sie nicht von hier kommen. Daher mein ich ja: naiv.
Vor Gericht zu gehen wenn man vorher klagt, damit man keinen Unterhalt zahlen muss… ähhhhm…
 
  • #32
Ich frage mich warum sie das Kind abgeben will, sie wäre dann die ganze Zeit ohne ihr Kind (finde ich sehr seltsam und irgendwie herzlos, nach einem Jahr holt sie es vielleicht wieder zurück und dann wenn das Kind gerade unpassend ist gibt sie es wieder zurück oder wie kann ich mir das vorstellen?
Blume, die Frau kommt aus Kenia, wo Frauen im Stuhlkreis hocken und ihre Töchter genitalverstümmeln(das ist der einzig passende ausdruck dafür). Du glaubst doch nicht, dass ihnen sowas wie Kinderrechte, wie wir sie hier in D kennen, geläufig ist. Denen ist das sch***egal.

@mightyMatze mach Dir das Problem eines alten Kollegen nicht zu Deinem eigenen. Mein Vater sagte früher, wem nicht mehr zu raten ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Jetzt muss er die Suppe auslöffeln, ihr kündigen und eine Abfindung zahlen, das Kind aus seinen Gedanken verbannen. Viel Häme und Spott wird er ertragen müssen, aber das geht vorbei.
 
  • #33
Denkst Du persönlich selbst, dass es ihm ums Kind geht? Ich habe absolut nicht den Eindruck. Ich denke eher, er benutzt es, um der Frau Stress zu machen. Genauso wie sein Problem, mit der Frau noch zu arbeiten. Klingt alles nur nach ichichich.
Gerade hier fehlt mir die andere Seite. Wenn die Frau nach Afrika fliegt und schwanger wiederkommt, ist das ja auch nicht unproblematisch.
 
  • #34
Ich frage mich warum sie das Kind abgeben will, sie wäre dann die ganze Zeit ohne ihr Kind (finde ich sehr seltsam und irgendwie herzlos, nach einem Jahr holt sie es vielleicht wieder zurück und dann wenn das Kind gerade unpassend ist gibt sie es wieder zurück oder wie kann ich mir das vorstellen?
Nö, ich glaube, in manchen Kulturen ist das eher verbreitet, aus der Not heraus geht einer in ein anderes Land, um mehr Geld zu verdienen und es nach Hause zu schicken. Für das Kind kann die daheim gebliebene Großfamilie besser sorgen, ich glaube, dass es in so einer Konstellation auch echt schön sein kann, mit vielen Cousins und Cousinen aufzuwachsen. Das Konzept kennt man z.B. auch aus Wanderfamilien in China (da ist es rein aus der Not heraus und nicht so schön), oder von rumänischen/polnischen Pflegekräften in Deutschland.

Wie wäre es mit einer Rechtsberatung bei einem Anwalt, es scheint nicht zu funktionieren der Ex klar zu machen, dass das Kind ein geregeltes Umfeld braucht (Bezugspersonen, gleicher Tagesablauf) ?

Wenn ihm sein Ziehsohn (nennen wir ihn mal so) wichtig ist dann sollte er vor einer gerichtlichen Vorgehensweise nicht zurückschrecken.

Hey Blume, vielleicht hast du es überlesen. Der Vater hat seine Vaterschaft erfolgreich angefochten, weil ihm der Unterhalt zu hoch war. Auf solche Väter kann man getrost verzichten, schäbiges Verhalten.
W37
 
  • #35
Nachdem ich nun die ganze Geschichte gelesen habe, ergibt sich für mich folgendes Bild:
Geld, Geld, Geld für die Mutter und das Kind.
Und darum sollte es in erster Linie gehen, um das Kindeswohl. Das Kind ist in Deutschland aufgewachsen
Vielleicht geht es der Mutter auch nur darum(Geld!), damit er die Vaterschaftsanerkennung rückgängig macht? Also emotionaler Druck, um zu manipulieren, um die Unterhaltsansprüche wieder herzustellen.

Nach dem Motto: Es ist nicht dein Kind und du willst es nicht als dein Kind anerkennen, deswegen kann es dir doch egal sein, was mit ihm geschieht.

Die Frau ist doch nicht blöd und nimmt ihrem Kind alle Chancen, die es hier hat, um es im Urwald aufwachsen zu lassen. Sie ist doch nicht hergekommen, weil sie das Leben dort erstrebenswert findet...


Aber sie erschafft diese Illusion /Angst bei ihm, um ihn zu einer Handlung in ihrem Sinne zu erpressen.

Sieht nach Schmierentheater im Rahmen von love-scamming aus.

Wie sind sie zusammengekommen?

Er vielleicht unterdurchschnittlich aussehend, überdurchschnittlich verdienend, sie sehr gut aussehend und /oder wesentlich jünger?

Er fühlt sich ihr intellektuell überlegen? Er fühlt sich als ihr Ritter und Retter?

Immer schön emotionaler Druck, dass sie aus 'traditionellen Gründen ' nur mit ihm Sex haben kann, wenn er sie heiratet und sie sich nur akzeptiert fühlt, wenn er auch ihr Kind akzeptiert und somit adoptiert/Vaterschaft anerkennt?

@matze

sag deinem Freund doch, dass er mal vorsichtig abklopfen soll, wie sie reagiert, wenn er Gleichgültigkeit demonstriert (ob sie dann noch mehr emotionalen Druck macht)oder andersrum, wie sie reagiert, wenn er die WiederAnerkennung der Vaterschaft in Aussicht stellt.

Ich hab mal bei einem Freund miterlebt, wie er von einer osteuropäischen Prostituierten nach einem ähnlichen Schema abgezockt wurde.

Die wusste genau, wo sie bei ihm ansetzen musste. Es war Wahnsinn, was die abgezogen hat. Aber er wollte es sich auch lange nicht eingestehen, immer wieder darauf reingefallen zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #36
Gerade hier fehlt mir die andere Seite. Wenn die Frau nach Afrika fliegt und schwanger wiederkommt, ist das ja auch nicht unproblematisch.
Das ist mE SEHR problematisch. Aber wenn er das Kind erst als seins betrachtet und sich als Vater fühlt und das Kind versorgt, dann, wenn die Frau Schluss macht, auf einmal nicht mehr Vater sein will, der für das Kind sorgt, und danach aber wieder Vater sein will, wenn das Kind völlig weg sein könnte, nehme ich ihm nicht ab, dass es ihm um das Wohl des Kindes geht. Es ist wohl eine sehr emotionale Situation, aber ich habe den Eindruck, es geht immer nur darum, der Frau irgendwie einen mitzugeben.
Erst soll sie aufs Amt und das Geld einholen, Bestrafung, dass aus dem Seitensprung ein Kind entstanden ist und sie nun zusehen kann. (Oder hat er vor dem Test nicht gewusst, dass er nicht der Vater ist? Ich hatte es so verstanden, dass der Test fürs Amt war.)
Jetzt will er ihr die Arbeitsstelle entziehen, weil er nicht damit klarkommt, dass sie Schluss gemacht hat.
War ihm nicht klar, dass wenn er die Vaterschaft testen lässt und das Zahlen des Unterhalts ablehnt, er damit klarmacht, dass er das Kind nicht mehr als Kind will, frage ich mich. Und was hat er da gedacht, das passieren wird? Sie grämt sich und kommt zurück oder bleibt mit dem Kind jedenfalls in der Nähe und er spielt weiter den Vater, aber zahlt nichts, wo er vorher sehr wohl gezahlt hätte?

Und nochwas: Ich habe auch den Eindruck, dass die Mutter das Kind gar nicht will. Da finde ich es noch einmal mehr tragisch, dass er es auch verantwortungsmäßig nicht mehr wollte. Würde er das Kind lieben, hätte ich erwartet, dass er nach der Trennung fürs Sorgerecht kämpft, statt den Test zu machen, um nicht zahlen zu "müssen".
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #37
Das ist mE SEHR problematisch. Aber wenn er das Kind erst als seins betrachtet und sich als Vater fühlt und das Kind versorgt, dann, wenn die Frau Schluss macht, auf einmal nicht mehr Vater sein will, der für das Kind sorgt, und danach aber wieder Vater sein will, wenn das Kind völlig weg sein könnte, nehme ich ihm nicht ab, dass es ihm um das Wohl des Kindes geht.
Frauen gehen oft davon aus, dass selbstverständlich Frauen Schluss machen. Du spekulierst hier. Wie wärs mit: er versucht, den Seitensprung zu verzeihen und stellt fest, er wird erneut reingelegt?

Ehen mit solch kulturellem Hintergrund sind oft problematisch und das Kind kann nichts dafür. Oft geht es von vorneherein nur um das Aufenthaltsrecht und Versorgung. Sie arbeitet bei ihm, das klingt nach Abhängigkeit. Beiderseits fragwürdig. Nach einer gleichberechtigten Partnerschaft klingt das nicht. Vielleicht setzt sie das Kind auch gezielt ein? Unterhalt erpressen? Wir wissen es nicht. Man kann als Frau auch das eigene Wohl gegen das des Kindes ausspielen. Und deswegen bin ich hier vorsichtig.
Es ist wohl eine sehr emotionale Situation, aber ich habe den Eindruck, es geht immer nur darum, der Frau irgendwie einen mitzugeben.
Habe ich ja auch geschrieben.
Bestrafung, dass aus dem Seitensprung ein Kind entstanden ist und sie nun zusehen kann.
Wissen wir auch nicht. Und rein sachlich ist das nicht sein Problem. Emotional natürlich schon.
Und nochwas: Ich habe auch den Eindruck, dass die Mutter das Kind gar nicht will.
Eben. Ob sie es als Mittel zum Zweck einsetzt: unklar.

Und deswegen: die zweite Seite fehlt.
 
E

Eliye

Gast
  • #38
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Afrikanerin ihr Kind nicht mehr will. Sie stammt eben aus einer anderen Kultur und eventuell lastet ein großer Druck auf ihr. Sie "hat es geschafft", Ehemann und Aufenthalt in Deutschland. Vielleicht wird erwartet, dass sie Geld an ihre Familie in Afrika schickt.
Jetzt geht die Beziehung auseinander und wahrscheinlich verliert sie auch ihren Job. Ohne die Unterstützung durch ihre Familie traut sie sich wohl nicht zu in einem fremden Land zu arbeiten und ihr Kind zu erziehen (in Afrika "erzieht eine ganzes Dorf ein Kind" ... habe ich mal gelesen). Aus ihrer Sicht und in ihrer Situation scheint es am besten für das Kind, in der Heimat aufzuwachsen.
So ungewöhnlcih ist das auch gar nicht. Ich kann mich an eine junges türkisches Gastarbeiterpaar erinnern, das in einer Miniwohnung in unserer Straße lebte. Beide arbeiteten in einer Fabrik. So ca. alle 2 Jahre bekam die Frau ein Baby, das im Sommer, wenn sie für einige Wochen in die Türkei fuhren, bei der Familie untergebracht wurde. Das waren Gastarbeiter der ersten Generation, die ihre Zukunft noch nicht in Deutschland sahen, sondern in ihrer Heimat.
Viele polnische Pflegekräfte oder Erntehelfer aus dem Osten machen das doch auch. Sie arbeiten hier und ihre Kinder wachsen in der Heimat bei der Familie auf.

Die Frau ist doch nicht blöd und nimmt ihrem Kind alle Chancen, die es hier hat, um es im Urwald aufwachsen zu lassen. Sie ist doch nicht hergekommen, weil sie das Leben dort erstrebenswert findet...
Vielleicht sieht sie ihre Zukunft gar nicht in Deutschland, sondern will nur Geld für die Familie heranschaffen. Und ob sie aus dem "Urwald" stammt, weiß keiner.
Wenn sie ihre Zukunft in Deutschland sähe, würde sie ihr Kind auf jeden Fall hier behalten. Vielleicht holt sie es auch zurück, wenn es eingeschult wird.
Im Moment ist sie auch in einer sehr unsicheren Position (bevorstehender Jobverlust und Trennung).
Den Mann finde ich unmöglich. Erst das Kind als eigenes akzeptieren, dann aus Geiz (oder um die Frau zu bestrafen) die Vaterschaft anfechten und jetzt noch mitreden/miterziehen wollen. Dem geht es nicht um das Kind, sondern um die Kontrolle über die Frau.
 
  • #39
Im Moment ist sie auch in einer sehr unsicheren Position (bevorstehender Jobverlust und Trennung).
Den Mann finde ich unmöglich. Erst das Kind als eigenes akzeptieren, dann aus Geiz (oder um die Frau zu bestrafen) die Vaterschaft anfechten und jetzt noch mitreden/miterziehen wollen

Wenn die Frau in D das Kind geboren hat, hat es die deutsche Staatsbürgerschaft und sie als Mutter auch im schlimmsten Fall des Jobverlusts nichts Schlimmeres als H4 zu befürchten.

Bei meinem Freund hat die Frau sich unmöglich benommen, sobald ihr Bleiberecht gesichert war, ihn verlassen, Trennnungsunterhalt gefordert aber keine Scheidung eingereicht, da ja auch der Unterhaltsanspruch für die Ehefrau irgendwann endet. Immer wieder Spielchen um ihn hinzuhalten, Hoffnung zu machen, dass sie zurück kommt. " Wenn du nichtmal xy für mich bezahlen willst, liebst du mich nicht, warum sollte ich zurückkommen..." so in der Art.

Ich denke, man sollte nicht vergessen, dass solche Leute, die hierher kommen, nicht nach der großen Liebe suchen, sondern nach gutem Einkommen, womit dann ggf die Ursprungsfamilie unterstützt wird.

Den Luxus, einen Partner nur nach Liebe und Sympathie aussuchen zu können, haben nicht alle.

Dass hierzu auch gezielt Gutverdiener ausgesucht werden, diese Masche ein ganzer Geschäftszweig ist, sollte man im Hinterkopf behalten. .

Tja und dem fallen dann Männer insbesondere dann zum Opfer, wenn sie nur mit dem .... denken, nur nach Optik oder sexuellen Vorlieben auswählen, zu hohe Ansprüche haben, die sie umgekehrt nicht erfüllen können oder eben auch denken, mit Geld alles bekommen zu können.

Ich kann mir gut vorstellen, wie der Mann zu der Vaterschaftsanerkennung manipuliert wurde und dass er dann, nachdem es zur Trennung kam und die Frau ihm auch das Kind entzogen hat, nicht mehr für ein Kind zahlen wollte, was nun ja auch nicht seins ist.
Schadensbegrenzung halt...
Aber nach wie vor ist er für emotionale Manipulationen anfällig.

Sicher ist er dennoch auch am Wohl des Kindes interessiert, das geht doch selbst hier den meisten nahe, ohne dass man es kennt.

Dass er rein rechtlich nichts in der Hand hat, weiß die Frau doch ganz genau.

Ich denke keiner von beiden ist nur Opfer oder Täter.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #40
@Eliye da hast du einen wichtigen Punkt angesprochen. Ich denke, natürlich ohne die Umstände zu kennen, hier geht es um den Aufenthaltsstatus in Deutschland und die Mißinterpretation eines deutschen Mannes was der Grund der Ehe war und ist. Und um die Falschbewertung einer Frau aus Afrika, Kontrolle über jemand vermeintlich schwächeren.
 
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  • #41
Er weiß nicht wie er damit umgehen soll wenn sie das Kind wirklich gegen seinen Willen zur Familie nach Afrika bringt.
Der Umgang ist einfach: akzeptieren, dass er mit seinen Pflichen auch Rechte aufgegeben hat - etwas interkulturelle Kompetenzen entwickeln, wenn man sich auf solche Beziehungskonstrukte einlässt.

Da sie in D arbeitet wird sie die Familie finanziell gut unterstützen können , so dass es ihm an nichts fehlen wird . Es ist pragmatisch gedacht .
Allein vom Unterhaltsvorschuß kann in Kenia ein ganzer Clan auf dem Land ernährt werden. Das hat Vorrang vor dem, was wir als Kindswohl verstehen.

warum sollte ein fremder Mann über ihr Kind bestimmen dürfen gegen ihren Willen?
Ich frage mich auch, wie man auf so eine absurde Idee kommen kann. Sie entscheidet, das Kind soll in ihrem Kulturkreis (und auch dem des leiblichen Vaters) sozialisiert werden - ihr gutes Recht.

Sie wird sich in einem fremden Land als Alleinerziehende nicht zutrauen das Kind gut zu erziehen
Vor allen Dingen wird sie sich ohne Kind eine kleine billige Wohnung nehmen können, muss keinen Kitabeitrag zahlen, ihr Kind nicht teuer (standesgemäß) in D unterhalten - umso mehr Geld kann sie an ihre Familie schicken.

wenn eine Mutter ihr Kind nach 3 Jahren Rundum-Versorgung an ihre ferne Familie gibt, so überwiegt der Hass an den Mann so sehr
Glaube ich nicht. Der Mann und seine Wünsche sind ihr wurscht. Sie macht, was sie für sich, ihr Kind und ihre Familie in der Ferne das beste ist.

Ich frage mich warum sie das Kind abgeben will,
So läuft es eben in anderen Kulturen und noch ganz anders. Wenn dort Frauen 10 und mehr Kinder bekommen, dann machen sie um jedes Einzelne nicht so ein Theater, wie die deutsche Helikoptermutter um ihr Einzelkind. Es wird über die Kinder entscheiden, sie werden funktional eingesetzt.

der Ex klar zu machen, dass das Kind ein geregeltes Umfeld braucht (Bezugspersonen, gleicher Tagesablauf) ?
Warum soll das Kind das in Afrika nicht haben - natürlich unter den dortigen Rahmenbedingungen? Für Dich kaum vorstellbar: man kann auch anderswo gut leben, wobei das gut dann auch anders aussieht. Anders ist nicht schlechter.

Die Frau ist doch nicht blöd und nimmt ihrem Kind alle Chancen...
Immerhin findet sie die Männer in ihrer Heimat so sexy, dass dort von einem ONS schwängern lässt, statt von ihrem deutschen Ehemann.

Diese Menschen kommen selten hierher, weil sie in unserer Welt leben wollen. Sie kommen aus wirtschaftlicher Not, mit einem klaren Auftrag ihrer Familie/ihre Dorfes.
 
  • #42
Vielleicht holt sie es auch zurück, wenn es eingeschult wird.
Oder wenn es erwachsen ist. Oder ein anderer junger Mann, der für seine Familie in Deutschalnd Geld verdienen soll, bekommt seine Identität.
Der Junge ist hier geboren, ist deutscher Staatsbürger mit dem Recht hier zu leben.
Das Recht lässt sich in Afrika gut verkaufen.

Das ist eine andere Welt und wer sich dorthin verpartnert (oder ein Familienangehöriger), sollte sich damit gründlich auseinandersetzen um keine bösen Überraschungen zu erleben.
Passieren kann das, aber man ist vorbereitet und versteht, was da passiert, kan unter anderen bedingungen die geeigneten Gegenmaßnahmen treffen.
 
E

Eliye

Gast
  • #43
Hat das Kind überhaupt die deutsche Staatsbürgerschaft? Oder verliert es die, weil der "Vater" ja bewiesen hat, dass es nicht sein leibliches Kind ist?
Hat die Afrikanerin nach einer so kurzen Ehe überhaupt schon ein Aufenthaltsrecht in Deutschland? Ich dachte immer, man müsste mindesten 5 Jahre (oder sogar länger) verheiratet sein, weil sonst eine Scheinehe vermutet wird.
Ich kenne mich da nicht aus, aber die Trennung/Scheidung hat für die Frau eventuell noch ungeahnte Konsequenzen. Kein Wunder, wenn sie ihr Kind in Afrika "in Sicherheit" bringen will. Zumindest so lange, bis sich ihr Status geklärt ist.
 
  • #44
Der Mann und seine Wünsche sind ihr wurscht. Sie macht, was sie für sich, ihr Kind und ihre Familie in der Ferne das beste ist.

Das ist die Kultur.
Die Familie sorgt für das Kind, sie sorgt für die Familie.

Der Mann hat falsch kalkuliert.
Sowieso eine fragwürdige Geschichte.

Es ist nicht sein Kind, er hat erfolgreich die Vaterschaft abgelehnt.
Damit nicht nur Kosten, sondern auch Rechte.
Die Frau wird anderweitig Arbeit finden.
Ihre Ziele hat sie erreicht.

M, 56
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #45
Hallo @mightyMatze,

Dein Studienkollege kann da gar nichts machen, denn es gibt

- keine Vaterschaft
- kein Sorgerecht
- kein Umgangsrecht
- gar nichts, das vor Gericht irgendwie Bestand hat

Vor dem Gesetz hat er mit dem Kind nichts zu tun, da wird er dementsprechend wie ein Dritter (Fremder) behandelt. Es gibt ja juristisch gar keine Verbindung mit dem Kind.

Wenn die Mutter das alleinige Sorge- und Umgangsrecht hat, hat nur sie zu entscheiden.

Selbst leibliche Verwandte haben da keine Chancen, juristisch einzugreifen (z.B. leibliche Großeltern oder jemand, der sein leibliches Kind in Stiefkindadoption gegeben hat).

Ist ja grundsätzlich auch richtig so, sonst könnte sich ja quasi jeder bei jedem einmischen, sobald er eine "emotionale Beziehung" geltend macht... ein Typ, mit dem eine Frau einige Zeit zusammen war, könnte sich sonst auch in das Leben eines Kindes einmischen, das nicht sein eigenes ist. Oder Großeltern, die sich einen anderen Erziehungsstil für den Enkel wünschen. Das ist juristisch nicht möglich. Gut so. Generell jedenfalls...

Ich verstehe, dass er eine emotionale Beziehung zu dem Kind hat und umgekehrt ebenso... aber das zählt vor Gericht nicht.
 
  • #46
Hat das Kind überhaupt die deutsche Staatsbürgerschaft? Oder verliert es die, weil der "Vater" ja bewiesen hat, dass es nicht sein leibliches Kind ist?
Hat die Afrikanerin nach einer so kurzen Ehe überhaupt schon ein Aufenthaltsrecht in Deutschland?
Soweit ich weiss, erlangt jeder hier Geborene die dt Staatsbürgerschaft und dessen Eltern werden hier deswegen geduldet.

Also weder Mutter noch Kind müssten unter diesen Umständen befürchten, ausgewiesen zu werden.

Daher sage ich ja, dass das Schlimmste, was ihr hier passieren kann, ist, H4 Empfänger zu werden.
 
  • #47
Es fehlt so gesehen auch die erste, weil der Mann mit dem Problem ja hier nicht schreibt, sondern sein Freund.

Es geht mir nicht um die moralische Verurteilung des Mannes, es geht mir nur darum, was rüberkommt, das er wirklich will und wie er denkt, mit dem Kind zu verfahren.

Selbst wenn er das Kind total geliebt hat und nur taktierte mit dem Vaterschaftstest, hat er entweder "sehr dumm gepokert" und dabei das Kind eingesetzt, oder es ist ihm gar nicht wichtig.
In beiden Fällen hat ER gezeigt, dass er als liebender und sorgender Vater gar nicht mehr aufzutreten braucht.

Was mit der Mutter ist, ist doch völlig egal für DIESEN Teil des Dramas, wie von Seiten des Mannes mit dem Kind umgegangen wurde. Er wollte die Vaterschaft nicht mehr, als er für das Kind hätte sorgen können. Es war ja seins als Ehemann. Punkt, sozusagen.

Noch einmal mehr hätte ich hier erwartet, dass er um das Sorgerecht kämpft, wenn diese Frau schon vorher gezeigt hätte, dass sie das Kind nicht will.
 
  • #48
Ich sehe hier einen Rosenkrieg auf die Schulter dieses Kindes. Ganz schlimm finde ich das 👎. Er ist nicht der biologischer Vater, er möchte für das Kind finanziell nicht aufkommen, hmm, warum will er aber das Kind im DE behalten? Verstehe ich nicht ganz. Wenn er sich für dieses Kind verantwortlich fühlt, sollte er für ihn auch finanziell sorgen. Ich tippe darauf, dass die Frau Blufft, um ihn dazu zu bringen doch zu bezahlen oder sie hat wirklich finanzielle Schwierigkeiten und ist gezwungen das Kind abzugeben oder es ist eine Mischung von beiden Möglichkeiten.
Mein Rat: Es gibt keinen halben Vater. Er soll die Vaterschaft annehmen und das Kind bei sich aufnehmen. Es gibt auch AE Väter. Ich fände es für das Kind besser so als das Kind an völlig fremden Menschen zu geben .
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
Soweit ich weiss, erlangt jeder hier Geborene die dt Staatsbürgerschaft und dessen Eltern werden hier deswegen geduldet
Ach was. Wir sind hier nicht in den USA. In Deuschland erlangen Kinder die deutsche Staatsangehörigkeit per Geburt, wenn die Eltern sich mindestens 8 Jahre in Deutschland aufgehalten haben und eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis haben. Und selbstverständlich wird hier niemand geduldet, bloss weil er/ sie in Deutschland Kinder bekommen hat. Keine Ahnung, wo Du diese Kenntnis her hast.
Wie sich das bei dem hier genannten Kuddelmuddel darstellt, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
W,56
 
E

Eliye

Gast
  • #50
Er soll die Vaterschaft annehmen und das Kind bei sich aufnehmen. Es gibt auch AE Väter.
Ich glaube nicht, dass das so einfach geht. Die Mutter hat schließlich das alleinige Sorgerecht, nachdem der "Vater" seine Rechte des schnöden Mammons wegen aufgegeben hat. Beim Familiengericht würden die ihn doch für total bescheuert halten, wenn er auf einmal die Vaterschaft wieder anerkennen lassen will. Wie auch, nachdem nachgewiesen wurde, dass er nicht der bioloigische Vater ist. Da könnte ja jeder kommen und irgendwelche Kinder für sich beanspruchen wollen.
Er hat ja alle Möglichkeiten gehabt. Das Kind wurde in der Ehe geboren und war rechtlich (nicht biologisch) sein Kind. Er wollte es nicht. Selbst Schuld.
Wenn die Mutter ihr Kind zu Verwandten gibt, ist es ihre Entscheidung.
Machen hier auch viele (vor allem männliche) AEs und lassen die Kinder quasi bei den Großeltern aufwachsen. Nur die Entfernung ist nicht so groß. Sie sehen ihre Kinder zumindest abends oder am WE.
 
  • #51
Hat die Afrikanerin nach einer so kurzen Ehe überhaupt schon ein Aufenthaltsrecht in Deutschland? ...
Kein Wunder, wenn sie ihr Kind in Afrika "in Sicherheit" bringen will. Zumindest so lange, bis sich ihr Status geklärt ist.
Geheiratet haben sie vor 7 Jahren. Also muss das Kind während der Ehe entstanden sein.
Ob die Frau die Deutsche Staatbürgerschaft annimmt, hat sie selbst zu entscheiden, unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis hat sie nach 7 Jahren alle mal (wird nach 5 Jahren erteilt).
Als AE braucht sie das Kind nicht ins Ausland zu schaffen, es sei denn sie will sich nach 3 Jahren nicht mehr kümmern oder sie näherte sich in der Zeit dem leiblichen Vater an, im Unwissen des Freundes des FS oder sie ist mit der Erziehung völlig überfordert, dass ihre Familie, es besser erziehen kann. Oder als Druckmittel, nur für was? Der staatliche Unterhalt würde wegfallen, wenn es rauskommt, dass das Kind nicht in Deutschland lebt; das Kindergeld kriegt sie dennoch. Sie schießt sich doch selbst ins Knie mit der Aktion, entfremdet sich von ihrem Kind und weniger Geld. Oder sie hat einen Neuen, der das Kind nicht will. Wenn sie mit der Aktion mehr Geld vom Ex erpressen möchte, weil ihr Unterhalt nach 3 Jahren ausgelaufen ist, verliert sie Job und Arbeitslos. Mag sein, sie hat die deutschen Gesetze nicht verstanden. Theoretisch könnte sie ihrem Ex, die Adoption anbieten, (wobei der leibliche Vater, sofern sie ihn nachträglich angibt, dann der Adoption zustimmen muss) will sie nicht. Ich denke, sie blufft oder der Ex-Freund malt sich hier ein Schreckenszenario aus, was nicht eintritt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #53
Da gebe ich dir recht und ich kenne mich auch nicht aus aber er könnte das Kind doch adoptieren oder?

Ja, grundsätzlich könnte er den Kleinen adoptieren, was ich aber in diesem Fall für unrealistisch halte. Denn das geht nur mit Zustimmung der Mutter und mit Zustimmung des leiblichen Vaters (angeblich des ONS). Ohne Zustimmung beider leiblicher Elternteile (natürlich vorausgesetzt beide leben noch, der leibliche Vater auch) wird das nicht mehr möglich sein.

Durch die Aberkennung der Vaterschaft hat sich die Situation noch mal geändert und es käme jetzt einer Stiefkindadoption gleich. Dafür müssen die Eltern aber miteinander verheiratet sein (wenn ich das richtig verstehe, befinden die beiden sich in Trennung und wollen sich vermutlich scheiden lassen) oder (das ist neu), wenn die Kindsmutter zustimmt, kann auch eine Stiefkindadoption stattfinden, wenn die Eltern nicht verheiratet sind, aber dafür wird in jedem Fall eine stabile Partnerschaft der Eltern vorausgesetzt...

Außerdem muss auch für eine Stiefkindadoption das gesamte Prozedere einer Adoption durchlaufen werden, mit Eignungsanerkennung, usw. Ich sehe da keine realistische Chance.

Ob die Kindsmutter überdies nichts dagegen hätte, wage ich zu bezweifeln... dazu müsste man auch ihre Seite hören. Vielleicht findet sie es besser für den Kleinen, wenn er bei seiner leiblichen Familie in deren Kulturkreis aufwächst. Sie ist ja dadurch nicht aus der Welt (für das Kind)...
 
  • #54
Es fehlt so gesehen auch die erste, weil der Mann mit dem Problem ja hier nicht schreibt, sondern sein Freund.
Das ganze Problem ist unvollständig bzw. falsch dargestellt.
Es geht damit los, dass der Mann kann die Vaterschaft garnicht anerkannt haben kann. Das Kind wurde in der Ehe geboren und ist automatisch seins, bis zur erfolgreichen Anfechtung.
Und wenn man schon zu Anfang falsch rum auf dem Pferd sitzt kann man kein Rennen gewinnen, d.h. die Tipps nicht in die richtige Richung zielen.

Vielleicht findet sie es besser für den Kleinen, wenn er bei seiner leiblichen Familie in deren Kulturkreis aufwächst.
Das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das ihr Wunsch ist, zumal ihr das mehr Freiheit für ihr Leben hier verschafft - auch wirtschaftlich. Der Unterhalt eine Kindes in Deutschland ist ungleich teurer als in Kenia.
Sie unterliegt hier ganz anderen Restriktionen (z.B. Aufsichtspflicht) von denen man in Afrika noch nie gehört hat - auch ein Thema für berufstätige Frauen mit Kleinkind.
 
  • #55
Soweit ich weiss, erlangt jeder hier Geborene die dt Staatsbürgerschaft und dessen Eltern werden hier deswegen geduldet.
Googeln hilft: Seit dem Jahr 2000 erwerben Kinder von Ausländern bei Geburt in Deutschland die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil seit mindestens 8 Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt.

Aus meiner Perspektive: guten Anwalt nehmen, der sich mit Ausländerrecht auskennt.
 
  • #57
Googeln hilft: Seit dem Jahr 2000 erwerben Kinder von Ausländern bei Geburt in Deutschland die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil seit mindestens 8 Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt.
Ist aber auch wumpe. Die Mutter hat in Deutschland unbefristetes Aufenthaltsrecht und ihr Kind bleibt als Familie bei ihr (Familie, unbefristetes Aufenthaltsrecht durch die Mutter). Man muss doch in Europa nicht automatisch Staatsbürger werden, man kann auch über gelebte Zeiten in Europa (Job, Heirat) unbefristeten Aufenthalt erlangen, behält aber seine ausländische Staatsbürgerschaft, gilt meines Wissens europaweit. Einen Wunsch nach Einbürgerung obliegt jedem Ausländer dann selbst, ist aber nicht zwingend, um in Europa leben und arbeiten zu können.
Außerdem wird das Kind als Deutscher gelten, weil der deutsche Ex-Mann damals Vater galt, allein schon als Deutscher Ehemann. Auch wenn er jetzt die Vaterschaft erfolgreich angefochten hat, so müsste er dann absichtlich darauf hinwirken, dass das Kind seinen Status als Deutscher aberkannt bekommt; weil es sind 2 verschiedene Prozesse. Fürs Kind würde sich außer dem Pass nichts ändern oder es hat sogar schon die doppelte Staatsbürgerschaft.
Was ist daran wichtig, dass das Kind jetzt deutsch ist? Die Mutter hat jetzt das alleinige Sorge- und Umgangsrecht für ihr Kind und damit auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind.
Aus meiner Perspektive: guten Anwalt nehmen, der sich mit Ausländerrecht auskennt.
Eher ein Anwalt für Familienrecht.
 
  • #58
Googeln hilft: Seit dem Jahr 2000 erwerben Kinder von Ausländern bei Geburt in Deutschland die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil seit mindestens 8 Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt.

Aus meiner Perspektive: guten Anwalt nehmen, der sich mit Ausländerrecht auskennt.
Oder wenn ein Elternteil ein Deutscher ist, so wie in meinem Fall.
Was mich etwas stutzig macht - die Frau war 7 Jahre verheiratet. Sollte sie eine Golddiggerin sein, wäre sie eigentlich schon früher weg oder? Das sie schon nach 5 Jahren einen Aufenthaltsstatus hätte, früher waren es sogar bloß 3 Jahre. Aber da der Ehemann zuerst das fremde Kind akzeptiert, danach doch nicht, wenn Frau gehen möchte, würde ich vermuten, dass diese Situation nicht nur das alleinige Verschulden der Ehefrau ist. Es ist nicht unüblich, dass deutsche Männer mit ausländischen Frauen glauben ein Gott zu sein, dem Frau auf ewig dankbar sein soll, sie aus dem Elend befreit zu haben.
Natürlich gibt es Frauen, für die der Mann nur ein Mittel zum Zweck ist. Aber viele ausländische Frauen verlassen Männer, weil die sich wie die Ar.. Verhalten. Da Frauen oft aus schlimmen Verhältnissen kommen, sind sie bereit, für weniger bei dem deutschen Mann zu bleiben, als deutsche Frauen, da zuhause es noch schlimmer ist. Aber sie sind nicht bereit das zu dulden, was sie auch in ihrem Heimatland erfahren haben. Nachdem sie hier einige Zeit verbracht haben, merken sie, dass sie auch ihre Rechte haben, sie gucken von deutschen Freundinen das Selbstbewusstsein und Selbstachtung ab und lassen sich nicht länger als billige Putzhilfe behandeln. Alle deutsche Männer mit ausländischen Frauen, die ich kenne, haben ihre Frauen behalten, auch wenn sie vielleicht im Vergleich zu anderen Männern nicht so attraktiv und vermögend waren, aber ihre Frauen als Menschen behandelt haben.
 
  • #59
Ich sehe es ähnlich wie @Andere Frau. Hier ist Aufenthaltsrecht gar nicht das Thema. Wenn die Mutter in DE bleiben kann/darf, darf auch ihr Kind bleiben zumal es auch einen Deutschen Ausweis hat. Wenn ein Elternteil Deutscher Staatsbürger ist, bekommt das Kind auch ein deutschen Pass/Ausweis.
 
  • #60
Zurück zum Ausgang.

Er war rechtlich Vater, hat das erfolgreich beendet. Damit keine weiteren Rechte.
Wenn einem etwas so wichtig ist, gibt man sein Recht nicht auf.
Was sind nun seine Motive?
Offen. Der Widerspruch in der Handlung.

Die Frau ist Kenianerin, andere Kultur.
Die Frau möchte das Kind zur Familie des Bruders nach Afrika geben.
Spekulation. Der Junge ist jetzt 3, für dortige Verhältnisse kein Baby. Ein Junge, der einen Mann benötigt.
Die Mutter bringt ihm dahin, lässt ihn bei ihrem Bruder als männlichen Bezug, das Kind wächst in der Familie auf.
Sie bleibt in Deutschland, sorgt für den materiellen Rahmen.
Aus ihrer Sicht ein ganz normaler Vorgang.

Wir haben andere Sichten.
Ist aber ein Mann, der erst die Vaterschaft annimmt, als es kostet, annulliert, sich wieder erinnert und zusätzlich Druck als Arbeitgeber macht, ein Vorbild? Ein gesundes Umfeld?
Stabilität, Liebe, Fürsorge gibt es in der Familie in Kenia. Der Onkel als Vaterersatz. Die Versorgung klappt auch. Die enge Mutter Kind Beziehung war die ersten 3 Jahre da. Das verliert sich nicht.
Für das Kind positiv.
Besser als im Chaos hier, einer auf sich gestellten AE Mutter und permanenter Fremdbetreuung.

Was tun?
Akzeptieren, dass die Entscheidung gefallen ist als er die Vaterschaft aufgab.
Ab da alles vorbei.
Akzeptieren, dass die Mutter das
Recht auf ihre Entscheidung hat.
Die Drohung mit dem Job ist schäbig.

M, 56
 
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