• #1

Mutter will ihr Kind nach Trennung ins Ausland geben, was tun?

Die Frage betrifft mich nicht persönlich. Ein Studienkollege von mir hat mich angeschrieben und mich um Rat gefragt. Ich weiß aber momentan nicht so recht was ich ihm raten soll und stelle die Frage daher mal hier ein.

Ausgangssituation: Er ist derzeit in Trennung von seiner Frau, die aus Afrika stammt. Auf Bildern in Social Media waren die beiden oft mit einem kleinen Kind zu sehen und ich ging immer davon aus dass es beider leiblicher Kind sei, das ist aber gar nicht so (siehe unten). Außerdem ist sie auch noch bei ihm angestellt.



Ich denke halt nachdem er nicht der Vater ist und kein Sorgerecht hat hat er keinerlei Möglichkeit den Plan der Mutter zu verhindern. Also ich fürchte wenn sie das machen will kann sie es machen.


Mod.-Anm:
Wortwörtlichen Mail-Inhalt nachträglich entfernt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Ihr einfach so jedoch die Trennung des Kleinkindes von den Eltern zugestehen mit den möglichen negativen Folgen für seine Entwicklung ist auch nicht optimal...
Drückt der Mann sich wirklich so aus? Hilfe...

Der Junge ist 3, Urvertrauensbildung abgeschlossen, weg von den Bezugspersonen, Knacks kommt. Aber das sehen manche Kulturen nicht so eng, siehe Beschneidung. Ich könnte im Strahl kotzen. Wer sich mit Angehörigen solcher Kulturen einläßt, ist wirklich selber schuld.

Auf den Kindergeldanspruch schauen.
 
  • #3
Das ist in vielen Kulturen üblich, dass die Großfamilie das Kind (mit) erzieht. Eine Kollegin hat einen Pakistani geheiratet. Ich vermute ihn ging es ums Aufenthaltsrecht (Flüchtling), aber weiß ich natürlich nicht genau und hüte mich, da was zu sagen. Sie haben ein Kind und das ist eben manchmal auch nicht einfach. Sein Lösungsansatz war: Kind zur Schwiegermutter nach Pakistan (von wo er „geflücht“ ist ^^) geben, die werden das schon erziehen (Kind war 2). Sie war entsetzt, er meinte, man kann doch weitere Kinder bekommen.
Ich denke, dass viele beim Einlassen auf eine Beziehung diese Unterschiede gar nicht bedenken oder besprechen. Ist halt nicht alles so einfach mit anderen Kulturen.
Er wird da nichts machen können, denke ich, ist nicht sein Kind, kein Sorgerecht.. bis die Klage durch ist, ist sie das Kind sicher weggebracht.
w, 37
 
  • #4
Sorry liebe Moderation, aber durch die Verstümmelung des Ausgangsbeitrags kommt jetzt leider sein Anliegen bzw. sein Problem gar nicht mehr raus.

Soll ich das jetzt alles in indirekter Rede nochmal neu formulieren?

Die Frau möchte das Kind zur Familie des Bruders nach Afrika geben. Er befürchtet dass sie mit ihm im September hin fliegt und ohne ihn zurückkommt. Er ist nicht der leibliche Vater und hat kein Sorgerecht, er ist nur eine enge Bezugsperson für das Kind.
Er weiß nicht wie er damit umgehen soll wenn sie das Kind wirklich gegen seinen Willen zur Familie nach Afrika bringt. Er weiß dass er eigentlich nichts machen kann mangels Sorgerecht, aber es einfach akzeptieren möchte er auch nicht. Und er weiß nicht wie er sie dann weiterhin bei sich beschäftigen und jeden Tag im Büro sehen soll. Die Vertrauensbasis wäre nachhaltig gestört und er weiß nicht wie ein gutes Miteinander dann noch möglich wäre.
 
  • #5
Hm, also wenn es ihr Kind und nicht sein Kind ist, dann ist es irgendwie auch ihr Recht, selbst zu entscheiden, wie sie ihr Kind erziehen (lassen) will. Er mag das verurteilen, aber eigentlich ist es nicht seine Angelegenheit. Man muss halt manchmal dran denken, gewisse Dinge rechtzeitig juristisch zu regeln (Heirat, Adoption etc.), sonst hat man im Zweifelsfall eben keine Rechte, und das ist, wenn auch im Einzelfall tragisch, im Prinzip auch richtig so, warum sollte ein fremder Mann über ihr Kind bestimmen dürfen gegen ihren Willen? Außerdem: Wenn das Kind fast drei ist und sie es offenbar schon hatte, bevor die beiden zusammen gekommen sind, da von einem anderen Mann, wie lang kann dann die Beziehung der beiden schon sein, zwei Jahre, ein Jahr? Nach so einer kurzen Partnerschaft kann man doch nicht einfach Anspruch auf anderer Menschen Kinder erheben ...

Viel seltsamer finde ich, dass sie anscheinend seine Angestellte ist und er das als Kündigungsgrund nehmen will, das ist schon ziemlich verworren und irgendwie auch sehr verwerflich, finde ich.
w26
 
  • #6
Viel seltsamer finde ich, dass sie anscheinend seine Angestellte ist und er das als Kündigungsgrund nehmen will, das ist schon ziemlich verworren und irgendwie auch sehr verwerflich, finde ich.

Dass das kein Kündigungsgrund ist wird er selber auch wissen. Aber er fragt sich halt wie dann unter diesen Umständen das Arbeitsverhältnis vertrauensvoll weitergeführt werden soll.
 
  • #7
Wenn das Kind fast drei ist und sie es offenbar schon hatte, bevor die beiden zusammen gekommen sind, da von einem anderen Mann, wie lang kann dann die Beziehung der beiden schon sein, zwei Jahre, ein Jahr? Nach so einer kurzen Partnerschaft kann man doch nicht einfach Anspruch auf anderer Menschen Kinder erheben ...
Ich hab grad nochmal nachgeschaut. Geheiratet haben sie vor 7 Jahren. Also muss das Kind während der Ehe entstanden sein.
 
  • #8
Die Frau möchte das Kind zur Familie des Bruders nach Afrika geben. Er befürchtet dass sie mit ihm im September hin fliegt und ohne ihn zurückkommt.
Andere Länder, andere Sitten. Natürlich auch nicht meine Welt. Aber eben ihre.
Er weiß dass er eigentlich nichts machen kann mangels Sorgerecht, aber es einfach akzeptieren möchte er auch nicht.
Er ist in Trennung, da hat der enge Bezug zum Kind ja auch keine Rolle gespielt. Rein rechtlich hat er da wohl keine Möglichkeiten.
Und er weiß nicht wie er sie dann weiterhin bei sich beschäftigen und jeden Tag im Büro sehen soll. Die Vertrauensbasis wäre nachhaltig gestört und er weiß nicht wie ein gutes Miteinander dann noch möglich wäre.
Kann ich nicht nachvollziehen. Mit einer beruflichen Vertrauensbasis hat das wenig zu tun, wenn die Trennung kein Problem war. Für mich riecht das eher nach Vergeltung. Insgesamt nicht seine Baustell, auch wenn
 
  • #9
dann unter diesen Umständen das Arbeitsverhältnis vertrauensvoll weitergeführt werden soll.

Also muss das Kind während der Ehe entstanden
Sie hat während der Ehe ein Kind von einem anderen bekommen, er wusste es und hat trotzdem die Ehe und das Arbeitsverhältnis weitergeführt?
Oder er wusste es nicht und ist dann quasi der rechtliche Vater des Kuckuskindes? Keine Ahnung, wie das dann bei Trennung ist...
 
  • #10
Ich hab grad nochmal nachgeschaut. Geheiratet haben sie vor 7 Jahren. Also muss das Kind während der Ehe entstanden sein.
Äh? Also muss er doch als Vater gelten, selbst wenn er es nicht ist, da in der Ehe geboren? Dann hat er doch rechtliche Ansprüche, es sei denn, es wurde konkret ein anderer Vater eingetragen. Und WARUM hat sie ein Kind von einem anderen bekommen in der Zeit?
Also für mich klingt das alles nicht nach Liebesheirat. Hat sie einen Versorger gesucht, obwohl sie einen Freund/Mann hat und er einfach eine jüngere hübsche Frau...? Ist alles etwas mysteriös.
 
  • #11
Sie hat während der Ehe ein Kind von einem anderen bekommen, er wusste es und hat trotzdem die Ehe und das Arbeitsverhältnis weitergeführt?
Oder er wusste es nicht und ist dann quasi der rechtliche Vater des Kuckuskindes? Keine Ahnung, wie das dann bei Trennung ist...

Das ist sehr kompliziert und ich hab das selbst noch nicht ganz verstanden.
Also zunächst hat er das Kind als seinen Sohn angenommen und war dadurch kraft Gesetz rechtlicher Vater. So lange die Ehe bestand war das auch kein Problem. Er war die ganze Zeit der "soziale Vater", zum leiblichen Vater besteht kein Kontakt da ONS in Afrika.

Als sie dann aber doch die Trennung wollte hat er dann die Vaterschaft doch noch angefochten. So musste er keinen Unterhalt bezahlen und die Frau bekam den Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt.

Für das Kind ist er der Vater. Auch nach der Trennung ist das Kind ca. 50% bei ihm. Da fällt es verständlicherweise schwer dass es dann nach Afrika gebracht werden soll?
 
  • #12
Da fällt es verständlicherweise schwer dass es dann nach Afrika gebracht werden so
Ja, das ist menschlicherweise voll verständlich.

Als sie dann aber doch die Trennung wollte hat er dann die Vaterschaft doch noch angefochten. So musste er keinen Unterhalt bezahlen und die Frau bekam den Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt.
Damit hat er sich selbst wegen des Unterhalts um jegliche Rechte gebracht. Wenn ihm soviel an dem Kind luegt, war es ein Fehler.
Und wie schon geschrieben wurde, aber Länder, andere Sitten.
 
  • #13
Als sie dann aber doch die Trennung wollte hat er dann die Vaterschaft doch noch angefochten. So musste er keinen Unterhalt bezahlen und die Frau bekam den Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt.
Naja, dann selbst schuld. Warum nimmt man die Vaterschaft an (versteh ich schon mal gar nicht, wenn meine Frau fremdgeht und von jemand anderem ein Kind bekommt, wär für mich die Ehe vorbei) und dann aus Geldgründen nimmt man das später zurück? Ich glaube nicht, dass er da rechtlich irgendeine Chance hat, wenn ER die Vaterschaft angefochten hat für seinen Geldbeutel vorher, damit lieber der Sozialstaat zahlt. OBWOHL er väterliche Gefühle für das Kind hat und es sehen will. Da hat sich der Geiz wohl nicht ausgezahlt. Sorry, klingt alles so unerwachsen und seltsam.
 
  • #14
Also für mich klingt das alles nicht nach Liebesheirat. Hat sie einen Versorger gesucht, obwohl sie einen Freund/Mann hat und er einfach eine jüngere hübsche Frau...? Ist alles etwas mysteriös.
Klingt fast nach Aufenthaltsbetrug.
Als sie dann aber doch die Trennung wollte hat er dann die Vaterschaft doch noch angefochten. So musste er keinen Unterhalt bezahlen und die Frau bekam den Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt.
Verstehe. Meine Steuern für „sein“ Kind. Und das Ganze wird immer so gedreht, wie es gerade günstig für ihn ist. Da bringe ich wenig Verständnis auf.
Jetzt dann die Kündigung, dafür gibt es ja Versicherungen?
Für das Kind ist er der Vater. Auch nach der Trennung ist das Kind ca. 50% bei ihm. Da fällt es verständlicherweise schwer dass es dann nach Afrika gebracht werden soll?
Mit einer anerkannten Vaterschaft kein Problem. Sonst habe ich wenig Mitleid mit ihm. Mit dem Kind schon eher. Vielleicht kümmert sich dann auch der leibliche Vater.
 
  • #15
Viel seltsamer finde ich, dass sie anscheinend seine Angestellte ist und er das als Kündigungsgrund nehmen will, das ist schon ziemlich verworren und irgendwie auch sehr verwerflich, finde ich.

Hmm, finde ich nicht. Für mich ist es nachvollziehbar, dass man einen Menschen gar nicht mehr in seinem Leben haben will, wenn man sein Verhalten absolut verurteilt.

Hier gehts ja nicht nur um die Beziehung, die vllt nicht mehr passt. Ich finde das Verhalten auch um Welten schlimmer als alles, was jemand in der Beziehung anstellen kann.

Andererseits ist es eben auch das Risiko, dass man Job und Beziehung verliert, wenn man auf Arbeit was anfängt oder für einen Partner arbeitet.

Für mich ein kalkulierbares Risiko, daher kein Mitleid mit der Frau.


Der Junge ist 3, Urvertrauensbildung abgeschlossen, weg von den Bezugspersonen, Knacks kommt. Aber das sehen manche Kulturen nicht so eng, siehe Beschneidung. Ich könnte im Strahl kotzen. Wer sich mit Angehörigen solcher Kulturen einläßt, ist wirklich selber schuld.

Eben. 👍 Wer die exotischen Partner will, braucht sich nicht über exotische Ansichten wundern.

Das ist doch aber alles vorhersehbar?
 
  • #16
Hey Matze, jetzt bin ich gespannt, was du ihm jetzt persönlich raten wirst, ob du es ähnlich siehst wie hier die Mehrheit.
Meine Meinung ist auch die, dass er sich nicht einmischen soll. Schon wenn beides leibliche Eltern wären und in liebevoller Beziehung, wäre Kindererziehung bei solcher Kulturkluft eine Herausforderung. Aber so - Vaterschaft verweigert und beide getrennt - besser ist es, sie erzieht das Kind so (bzw. lässt es erziehen), wie sie es für richtig hält. Im Heimatland haben die Leute ja auch über Generationen ihre Erfahrung gemacht. Anders heißt ja nicht schlechter.
Sie wird das Kind vermutlich nicht in ein Kriegsgebiet o.Ä. schicken.
W37
 
  • #17
Das wäre auch mein Gedanke bei solchen Geschichten. Dann ist auch klar, dass es der Mutter wurscht ist, ob er das Kind noch sehen kann oder nicht, weil sie ihn eh nur als Mittel zum Zweck gesehen hat und nicht als Mann, den sie liebt. Sonst hätte sie ja vielleicht Skrupel.
Ich denke auch, dass da Menschen zu naiv rangehen an Ehen mit Leuten aus ganz anderen Kulturkreisen, aber hier hat sich auch der Mann noch selbst ins Fleisch geschnitten durch seine Entscheidungen (Vaterschaft aus Geldgründen anfechten). Da bringe ich wenig Mitleid auf.
Ich seh ja bei meiner Schwiegermutter in spe, wie anders in anderen Ländern gehandelt wird. Da haben Kinder eine ganz andere Rolle und auch Verpflichtungen im Familiensystem und die Erwartungen an Ehepartner sind ganz anders.
 
  • #18
In Afrika ist es nicht ungewöhnlich , dass die Familie das Kind groß zieht . Da sie in D arbeitet wird sie die Familie finanziell gut unterstützen können , so dass es ihm an nichts fehlen wird . Es ist pragmatisch gedacht . Sie wird sich in einem fremden Land als Alleinerziehende nicht zutrauen das Kind gut zu erziehen und für es da zu sein . Mit dem Vater habe ich kein Mitleid : er wollte keine Pflichten , jetzt hat er keine Rechte . Was er machen kann : außer mit ihr reden und ihr Unterhalt anbieten wahrscheinlich gar nichts .
 
  • #19
Das ist doch grober Blödsinn.
Wenn ein Kind in der Ehe gezeugt und geboren wird, ist es automatisch das Kind der beiden Verheirateten.
Ausser es wird nachgewiesen, dass er nicht der Vater ist und auch nicht sein will.
Sehr verwirrend das ganze.
Wenn ich nicht wüsste,vdass du ein langjähriger Forumteilnehmer bist, würde ich die Frage null ernst nehmen.

Also ist es sein Kind, oder nicht?
Wenn nicht, hat er es adoptiert, oder nicht?
 
  • #20
Als sie dann aber doch die Trennung wollte hat er dann die Vaterschaft doch noch angefochten. So musste er keinen Unterhalt bezahlen und die Frau bekam den Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt.
Dein Freund ist ein kompletter Volltrottel.
Wenn er interessiert am Kind gewesen wäre, hätte er sich das klar machen können.
Jetzt ist es durch, er hat keine Pflichten...ja dann aber auch keine Rechte.
Sein Kind hat er selbst rechtlich weggestossen.


Für das Kind ist er der Vater. Auch nach der Trennung ist das Kind ca. 50% bei ihm. Da fällt es verständlicherweise schwer dass es dann nach Afrika gebracht werden soll?
Wieso hat er nicht um den Sohn gekämpft.
Das Kind tut mir leid.
 
  • #22
Jetzt mal vom ganzen Wirrwarr - Heirat, Scheidung, Kind annehmen und dann wieder die Vaterschaft ablehnen - abgesehen sehe ich nur eine Möglichkeit für den Freund von @mightyMatze :
Geld, Geld, Geld für die Mutter und das Kind.
Und darum sollte es in erster Linie gehen, um das Kindeswohl. Das Kind ist in Deutschland aufgewachsen, Afrika ist für das Kind völlig fremd.
 
  • #23
Das ist doch grober Blödsinn.
Wenn ein Kind in der Ehe gezeugt und geboren wird, ist es automatisch das Kind der beiden Verheirateten.
Ja, genau so war es ja anfangs auch wie ich geschrieben habe.
Ausser es wird nachgewiesen, dass er nicht der Vater ist und auch nicht sein will.
Als sie die Trennung wollte hat er die Vaterschaft angefochten. Das war in dem Fall wohl der entscheidende Fehler. Aber als er das tat hat er denke ich noch nicht damit gerechnet dass sie das Kind wegbringen wollen könnte.
Musste er ja nicht weil er anfangs als rechtlicher Vater galt.
 
  • #24
Er möchte halt nicht zahlen für das Kind eines anderen.
Entweder man liebt das Kind, will für das Kind sorgen und da sein. Dann gibt es rechtlich auch Pflichten, oder man will es nicht.
Dann können aber leider die rechtlichen Eltern alles mögliche alleine bestimmen.
Mich wundert es, dass das dem Mann nicht bewusst war.
Aber gut. Bei anderen Themen war ich auch schon supernaiv unterwegs.
Aber als er das tat hat er denke ich noch nicht damit gerechnet dass sie das Kind wegbringen wollen könnte.
Selbst wenn sie neben an in einer Wohnung mit dem Kind leben würde, er hätte kein Recht es zu sehen.
Nur ihr Wille ( und der des Vaters?! falls vorhanden) zählt rechtlich.

Geld, Geld, Geld für die Mutter und das Kind.
Und darum sollte es in erster Linie gehen, um das Kindeswohl. Das Kind ist in Deutschland aufgewachsen, Afrika ist für das Kind völlig fremd
Jep. So sehe ich das auch.
Vielleicht hilft Geld.
Nur,vda er ja an anderer Stelle wichtig fand, nicht zahlen zu müssen, wird er es nicht versuchen, bzw für Frau ihn nicht ernst nehmen.
Er hat ja keine Handhabe.
Gut, er kann die Frau feuern, dann ist das Kind aber auch weg.

Ist es aber vermutlich eh.
 
  • #25
Als sie die Trennung wollte hat er die Vaterschaft angefochten. Das war in dem Fall wohl der entscheidende Fehler.
Ich versteh das ehrlich gar nicht. Wenn er das in der Ehe akzeptiert hat, dass es das Kind eines anderen ist (für mich unverständlich), dann hat er nach der Scheidung also nur aus Geiz so gehandelt. (Wer ist eigentlich der richtige Vater, warum zahlt der nicht oder hatte kein Interesse an seinem Kind? Ich gehe mal davon aus, ein Landsmann der Frau...?) Denn er scheint das Kind ja zu lieben. Wie kann man aus rein monetären Erwägungen so kurzsichtig seine Rechte wegwerfen, wenn einem an dem Kind was liegt? Also das ist so dermaßen naiv, dass ich mir das kaum vorstellen kann bei einem erwachsenen Mann. Ist doch logisch, dass man dann bezüglich Umgangsrecht vollständig auf die Gnade der Mutter angewiesen ist. Sie hätte ja auch wieder heiraten können und dann sagen können, du siehst das Kind ab jetzt nicht mehr, ich will, dass der neue die Vaterrolle übernimmt. Das ist doch heutzutage jedem klar, wenn sogar Väter Probleme haben, ihre Rechte durchzusetzen. Er wollte Geld auf Kosten der Allgemeinheit sparen und trotzdem alle Rechte (Kind sieht ihn als Vater an, er kann es sehen wann er will) behalten. Tja, blöd gelaufen. Mir tut das Kind eigentlich als einziges Leid in dem ganzen Drama. Die Mutter ist wahrscheinlich berechnend unterwegs, der echte Vater desinteressiert (oder weiß davon gar nichts), der "Stiefvater" kurzsichtig.
 
  • #27
Als sie die Trennung wollte hat er die Vaterschaft angefochten. Das war in dem Fall wohl der entscheidende Fehler. Aber als er das tat hat er denke ich noch nicht damit gerechnet dass sie das Kind wegbringen wollen könnte.
Er hat damit gezeigt, dass er das Kind nicht als "seins" sieht, weil er nicht drum gekämpft hat, nach der Trennung das Sorgerecht zu kriegen, sondern vorm Gesetz klarstellen wollte, dass es nicht sein Kind ist und er nicht für es sorgen will.

Denkst Du persönlich selbst, dass es ihm ums Kind geht? Ich habe absolut nicht den Eindruck. Ich denke eher, er benutzt es, um der Frau Stress zu machen. Genauso wie sein Problem, mit der Frau noch zu arbeiten. Klingt alles nur nach ichichich.

Für das Kind ist er der Vater. Auch nach der Trennung ist das Kind ca. 50% bei ihm. Da fällt es verständlicherweise schwer dass es dann nach Afrika gebracht werden soll?
Natürlich. Aber er hat es vermasselt aus materiellem Denken. Da war ihm sein Geld doch wichtiger als das Kind.

Sein Kind hat er selbst rechtlich weggestossen.
Sehe ich auch so.
 
  • #28
Ich sehe hier einen Rosenkrieg.
Er verzeiht ihr den Fehltritt und akzeptiert die Vaterschaft für 3 Jahre. Erst als sie sich trennt, streicht er ihr den Unterhalt für das Kind und sie bekommt die Unterstützung nun vom Amt. Er wollte wohl beides Vaterfreuden genießen und Geld sparen, weil er es kann und andere dafür zahlen können.
Und die Mutter kann ihr Kind einfach so, auch wenn es Angehörige und Familie sind, echt einfach so weggeben, fehlendes Zutrauen im fremden Land hin oder her, wenn eine Mutter ihr Kind nach 3 Jahren Rundum-Versorgung an ihre ferne Familie gibt, so überwiegt der Hass an den Mann so sehr, den sie damit verletzend treffen will. Hier wird scheinbar mit allen Mitteln gekämpft, würde mich raushalten.
 
  • #29
Man hat nach Tante Google die Möglichkeit, bis zu 2 Jahre nach Kenntnis, dass man nicht der Vater ist, die Vaterschaft anzufechten. Danach nicht mehr. Hm.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #30
Ich frage mich warum sie das Kind abgeben will, sie wäre dann die ganze Zeit ohne ihr Kind (finde ich sehr seltsam und irgendwie herzlos, nach einem Jahr holt sie es vielleicht wieder zurück und dann wenn das Kind gerade unpassend ist gibt sie es wieder zurück oder wie kann ich mir das vorstellen?
Wie wäre es mit einer Rechtsberatung bei einem Anwalt, es scheint nicht zu funktionieren der Ex klar zu machen, dass das Kind ein geregeltes Umfeld braucht (Bezugspersonen, gleicher Tagesablauf) ?

Wenn ihm sein Ziehsohn (nennen wir ihn mal so) wichtig ist dann sollte er vor einer gerichtlichen Vorgehensweise nicht zurückschrecken.

Es ist sein Problem wenn er seine Frau (bald Ex) in seiner Firma anstellt, da sollte er professionell sein und nicht seine privaten Angelegenheiten mit Firmenangelegenheiten vermischen.

W 27
 
Top