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  • #31
Hallo FS

Deine Gründe keine Partnerin zu finden hat nichts mit deinem Beruf als Polizist zu tun..

Gruss

M
 
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  • #32
Ich glaub teilweise hat es etwas mit dem Beruf zu tun. Man hat Schichtdienst, immer wieder 24h Dienste, aber wenn eine Frau oder Mann jemanden liebt spielt das keine Rolle.

Bin selbst Beamtin im Schichtdienst und automatisch lernt man eher Polizisten kennen. Dass diese alle fremdgehen stimmt nicht, das ist reine Charaktersache!
 
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  • #33
Hallo,
ich habe mir nicht alles durchgelesen, aber:

Ich bin 29, m, attraktiv und Polizist in Führungsposition. Ich bekomme auch relativ viele Anfragen von Frauen - und genauso viele verletzende Absagen ...

Ich weiß jetzt auch, warum sich männliche Polizisten fast nur noch mit Kolleginnen einlassen - ich habe keine Ahnung was die "Damenwelt" da draußen von uns erwartet ....

Viele Grüße von einem Leidensgenossen ....
 
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  • #34
Deswegen käme auch kein Arzt für mich in Frage, denn in den Krankenhäusern geht es unter dem Personal auch drunter und drüber. Nicht schön! Deswegen ist der Beruf des Mannes nun mittlerweile sehr wichtig geworden. Ich habe einfach keine Lust immer Sorge um die Treue eines Mannes zu fürchten.
w

Sorry aber was ist das für ein Quatsch. Ich arbeite schon ewig im Krankenhaus und diese Klischees sind frei erfunden. Glaube mir im Krankenhaus haben alle genug Stress und kaum Zeit und Energie für permanente Liebschaften. Zudem ist sowas doch charakterabhängig und hat mit dem Beruf nichts zu tun.

Zudem finde ich es traurig und oberflächlich, wie hier manche die Polizisten niedermachen. Vielleicht liegt es auch an den Frauen, die total falsche Vorstellungen vom Beruf bzw der Person eines Polizisten haben zB in ihm den unangreifbaren Helden/Beschützer sehen, der kein Wässerchen trüben kann. Es gibt Frauen, die mit Soldaten und Polizisten zusammen sein wollen, weil sie einen "starken Mann" suchen der sie beschützt und nebenbei seine sexy Uniform präsentiert. Das ist meiner Meinung nach oberflächlich.
Eine Frau mit Verstand und ehrlichen Gefühlen lässt sich von dem Beruf allein kaum abschrecken und hält zu ihrem Partner. Polizist ist ein sehr ehrenwerter Beruf und natürlich mit krassen Themen (Gewalterfahrung, Tod, Leid, Betrug ect.) verbunden. Dies ist eine große Belastung und dann braucht man einen Partner, der hinter einem steht. Fraglich ob dies im oberflächlichen Onlinedating möglich ist...
 
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  • #35
So wie ich erfahren hatte, dass jemand Polizist ist und das war einige Male der Fall, beende ich sofort den Kontakt, das würde ich auch genauso machen bei jemandem der beim Finanzamt arbeitet.

Das erste, weil ich weiß und es auch schon erlebt habe, dass ein Polizist nur das KFZ-Kennzeichen sehen muß und dann kennt er sofort die wahre Identität, Geburtsdatum, Adresse usw. usw., das habe ich auch schon erlebt, dass man dann sofort ausspioniert wird. Dagegen sind die Warnungen vorm Ausspioniertwerden im Netz der reinste Kindergarten!

Warum ich keinen Mitarbeiter vom Finanzamt in der Nähe haben will, kann man sich ja wohl denken.

Dieses sind die Hauptgründe, mal abgesehen davon, dass Polizisten wenig verdienen, Schichtdienst haben und auch mental so drauf sind, wie man sich halt einen gesetzestreuen Spießer und Prinzipienreiter vorstellt ("Blockwartmentatlität").
 
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  • #36
Ob Frauen Polizisten mögen, das kann nur jede Frau für sich selbst entscheiden. Schließlich sind Polizisten auch nur ein Querschnitt der Bevölkerung von intelligent bis hin zu völlig dumm, von attraktiv bis hin zu völlig unattraktiv, von emotional ausgeglichen bis hin zu hochgradig manipulativ, vovon entspannt bis hin zu völlig unentspannt, von ehrlich bis hin zu kriminell, von treu bis hin untreu ... Problem ist doch, sie sind im Vergleich zu anderen Berufsgrupppen eine relativ kleine Gruppe und wenn aus dieser kleinen Gruppe sich jemand nicht benimmt, dann kommt diese Berufsgruppe doch sehr schnell in die Kritik, ob berechtig oder nicht, darüber vermag ich nicht urteilen. Die Polizisten, ob Streife, Sonderkommandos oder Kripo ... Leider lernte ich bisher nur einen vernünftigen dieser Sorte kennen. Ein glücklich verheirateten Ehemann und Vater einer ehemaligen Arbeitskollegin.

Der Rest ... Für die Katz, weder beziehungs- noch familientauglich, manipulativ, sturr, egozentrisch, anstrengend und irgendwie hatten alle eine negative Lebenseinstellung, sie dachten immer man wolle ihnen etwas schlechtes, also unentspannt .... Tja, was soll's, sie sind halt der Querschnitt der Bevölkerung in einer kleiner vermeintlichen elitären Gruppe.
 
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  • #37
Ich war mit einem verheiratet und ich finde Ihr seid tolle Jungs, echt! Es liegt nicht am Beruf. Muss was anderes sein. Oder du hast Tussen vor dir, die unbedingt Akademiker mit dreimal soviel Gehalt wie dir wollen. Willst du die denn dann?
 
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  • #38
Sorry, aber ich war mit einem Polizisten verheiratet und hab das ganze Programm hinter mir: er war nie da, wenn er da war, hat er eher eine Therapeutin gebraucht als eine Partnerin. Burn out, Depressionen, Frühpension, das volle Programm. Einmal reicht.
 
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  • #39
Ich bin eine Frau und ich mag keine Polizeibeamten, weil ich nicht verstehe, wieso man so einen Beruf freiwillig auserwählt.
 
  • #40
Mein Bild von Polizisten hat noch eine DDR-Prägung und die ist nicht die Beste.

Zusammengefaßt: ein bisschen doofer als der Durchschnitt der Bevölkerung mit starker Rechtschreibschwäche, authoritätsgläubig und Tunnelblick. In meiner Schulzeit war es so, daß die Klassendümmsten zur Polizei gingen, keiner sonst wollte das. Daher gab es auch die Schnittlauch-Witze über Polizisten...

Außerdem bekomme ich immer zarte Beklemmungen wenn mir einer über den Weg läuft und prüfe sofort, ob ich was falsch gemacht habe.
Vielleicht revidiere ich meine Meinung, wenn ich mal einen treffe, der locker und witzig ist und ich mal in den Genuß komme, ein Polizeiprotokoll zu lesen, welches in halbwegs vernünftigem Deutsch abgefaßt ist.
 
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  • #41
Gast 34 hat etwas gesagt, das mir auch schon mal passiert ist.

Polizist oder Feuerwehrmann haben mir gleich erst mal schön brav gesagt, dass sie innerhalb einer halben Stunde alle meine Daten rausfinden könnten, wenn sie wollten, außerdem wie viel Geld ich wirklich verdiene, wo ich wirklich arbeite, und ob ich sie anlügen würde. Da war ich erstmal baff und schockiert, ja fast schon traumatisiert.
Ich war damals jung, verdiente nicht viel, hatte nur einen Minijob, mir ging es sehr schlecht deswegen und dann noch sowas.
Im Laufe dieser "Freundschaft" wurden mir dann meine eigenen Details aufgetischt. Als wüsste ich das nicht alles selbst? Denken Männer nicht nach, bevor sie schwätzen? Polizisten können genauso stalken und kriminell sein!

Ich bin sowieso bei Männern vorsichtig, die sich derart in mich verschießen, weil die alles von mir rausbekommen wollen und mir notfalls auch ganz hartnäckig hinterherschnüffeln. Das geht zu weit. Manche machen auch vor nichts halt.
 
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  • #42
Ich habe auch vor ein paar Monaten einen Polizisten (50) geschieden, kennen gelernt. Ich bin selbstständig, verdiene gutes Geld.
Am Anfang war er euphorisch was mein Äußeres und meine Art betraf. Ich fühlte mich einwenig überfahren....dachte, oh, der verliebt sich aber schnell und brachte ihn erst einmal wieder runter auf den Boden.
Per whattsapp schrieb er mir ständig was er so alles am Tag gemacht hat.Irgendwie hat er mir dann mal geschrieben, das er 3 jungen Männer ein " Tütchen" weg genommen hat. Dadurch erinnerte ich mich an meine Studienzeit und schrieb ihm zurück; " ach vor 20 Jahren habe ich das mit Studienkollegen auch einmal probiert".Musste im Nachhinein selbst darüber schmunzeln, das ich ihm soetwas(eine Jugendsünde) schreibe.
Was soll ich sagen? Seitdem spricht er nicht mehr mit mir.Mittlerweile 4 Wochen her, als ich das letzte Mal etwas von ihm hörte.Vorher war er Feuer und Flamme.
Ich habe es Freunden/innen erzählt. Und wirklich, von jedem kam die Reaktion...." Was für ein Spießer".
 
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  • #43
Ich bin eine Frau und ich mag keine Polizeibeamten, weil ich nicht verstehe, wieso man so einen Beruf freiwillig auserwählt.

Ja, dann ist es wirklich besser, wenn du keinen Polizisten suchst.
Aber dann wirst du allgemein ein Problem haben, denn wenn du immer noch nicht kapiert hast, was Menschen dazu bringt, einen Beruf zu ergreifen, dann wirst du für die Vielzahl der Männer ganz einfach zu oberflächlich zu sein.
Stell dir vor, es gibt nicht nur Geld, es gibt noch andere Dinge, die einen Menschen bei der Berufswahl beeinflussen. Manche wählen aus rein materiellen Gründen, manche sind aus familiären Gründen in eine Richtung festgelegt (Kind soll mal den Laden übernehmen).
Und dann gibt es Menschen, die einen Beruf als Berufung sehen. Das sind MIR die Liebsten, denn dann kann man auch einen anstrengenden Beruf gut meistern.
Polizisten, (manche) Ärzte, Krankenpfleger, Seelsorger, Sozialarbeiter, Lehrer, Erzieherinnen usw. Das sind Berufe, die nicht einfach sind und viel Engagement verlangen. Aber das sind Berufe, die neben dem Einkommen auch eine Befriedigung geben, etwas Gutes getan zu haben.
Wer das nicht verstehen kann, tut mir einfach nur leid.
Ich habe jahrelang nur für Geld gearbeitet, war aber totunglücklich. Ich habe sogar Depressionen bekommen und habe dann erkannt, dass mir mein Job außer einem guten Einkommen nichts bringt. Dann habe ich nochmal studiert und bin jetzt seit 20 Jahren Lehrerin. Entgegen aller Vorurteile habe ich einen sehr anstrengenden Beruf mit unüblichen Arbeitszeiten. Ich verdiene viel weniger als früher und habe eher weniger Freizeit. Ich weiß auch, dass mich viele Männer wegen meines Berufes ablehnen. Aber das ist es mir wert, einen Beruf zu haben, der mich glücklich macht.

Ein Polizist ergreift seinen Beruf in der Regel auch aus dem Grund, weil er Menschen mag, gerne hilft und Menschen vor den bösen Buben zu beschützen. Ganz altmodisch eben.
Klar gibt es auch schwarze Schafe in allem Berufen, den geldgeilen Arzt, den faulen Lehrer oder den machthungrigen Polizisten. Aber das lässt sich ja feststellen.

Ich würde einen Polizisten z.B. jederzeit einem Steuerverater oder Banker vorziehen.
 
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  • #44
Ich mag keine ideologischen Befehlsempfänger. Polizisten und Soldaten werden auf die Gesetze ihres Arbeitgebers (Bund, Land) dermaßen getrimmt, dass die wenigstens es wagen würden, eine abweichende Position zu vertreten - nicht einmal im Privaten. Ich mag Menschen mit so einem Obrigkeitsdenken nicht. In der Ukraine sieht man ja gerade wieder, wie vermeintlich Erwachsene (Polizisten) sich wie unmündige Kinder verhalten, weil sie einen "Eid" geschworen haben.
Meiner Erfahrung nach sind es schwache Persönlichkeit, die gerne die Verantwortung abgeben.
Eine Beziehung? Niemals.

- Anwältin, 38
 
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  • #45
Ich mag keine ideologischen Befehlsempfänger. Polizisten und Soldaten werden auf die Gesetze ihres Arbeitgebers (Bund, Land) dermaßen getrimmt, dass die wenigstens es wagen würden, eine abweichende Position zu vertreten - nicht einmal im Privaten. Ich mag Menschen mit so einem Obrigkeitsdenken nicht. In der Ukraine sieht man ja gerade wieder, wie vermeintlich Erwachsene (Polizisten) sich wie unmündige Kinder verhalten, weil sie einen "Eid" geschworen haben.
Meiner Erfahrung nach sind es schwache Persönlichkeit, die gerne die Verantwortung abgeben.
Eine Beziehung? Niemals.

- Anwältin, 38

Ich denke auch das die ihre Arbeit mit nachhause nehmen, und sich zuhause auch so verhalten....eben immer im Dienst.
 
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  • #46
Die einfachste Antwort wurde - soweit ich sehe - garnicht gegeben: Ein Polizist verdient den Frauen einfach zu wenig. Es gibt wenige Berufe im öffentlichen Dienst, die so schlecht eingruppiert sind. Das ganze Gerede um den Typ Mann, der dahintersteckt oder die Gefahren, halte ich nur für vorgeschoben.
 
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  • #47
Also,ich bin selbst mit einem Polizisten zusammen,der vorher Soldat war. ich bin hotelfachfrau.
Er hat viel besser Arbeitszeiten als ich,davon mal abgesehen. Jede Frau die sagt sie will nicht mit einem Mann in einer Beziehung sein, der zu wenig verdient,da kann ich einfach nur mit dem kopf schütteln!

Es geht um den Menschen und das diese Person nicht nur mein Partner,sondern auch mein bester Freund ist,ich bei und mit ihm weinen und lachen kann! Das ich ihm sagen kann,wenn mir mal was nicht passt ohne gleich ein Fass aufzumachen! Eine Person mit der ich mir vorstellen kann Alt zu werden! Guten Sex kann ich auch ohne all das haben!

Ich wollte den Job nicht machen,aber meinen will auch kaum einer machen ;)
Vielleicht will euch auch niemand auf lange Zeit haben? Ich würde bei mir selbst mit dem kritisieren anfangen...
 
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  • #48
Das mit dem Verdienen finde ich Quatsch, würde bei mir nicht zählen, Die Polizisten, die ich persönlich kenne sind eigentlich ganz nett. War mal in einem Schiessverein bei denen. Es hat lustige und weniger lustige. Der super nette, der war verheiratet und glücklich, jaja, so geht's.

Allerdings habe ich unter diesen Männern einige Male überbissen. Ich schiesse schon jahrelang und da musste doch jedes Mal einer hinter mir stehen, mir gute Tipps geben und mir seinen Atem in den Nacken blasen. Das hat mich in immer kürzerer Zeit auf 180 gebracht. Nach einem Jahr konnte ich nicht mehr Schiessen und habe den Verein verlassen.

Allerdings dünkt es mich mit den Polizisten nicht mehr so schlimm, wie zu meiner Jugendzeit, lange her. Damals dachte ich, dass Polizisten nicht normal gehen können. Hände überm Hintern verschränkt, Brust raus und Spreizgang. Gönnerhaft. Eklig und penetrant. Sowas gibt's heute nicht mehr, ist ausgestorben. Mann würde sich lächerlich machen, heute ist das Publikum frecher und viel bewusster was das Auftreten und die Wirkung einer Person anbelangt. Heute gibt es Menschen, die damit Geld verdienen, die Wirkung von Persönlichkeitsstrukturen zu analysieren.. Es gibt auch nicht mehr diese Hormon-Russinnen, die sieht man im Sport auch nicht mehr. Heute spritzt man Epo und kriegt keinen Bartwuchs davon.. und die Polizisten sind etwas demokratischer geworden..

Was natürlich nervt, wenn man mit einem Polizisten zusammen ist, ist, dass dieser meist so überaus korrekt zu sein hat, auch wenn er vielleicht nicht unbedingt möchte. Aber [Mod] kommt schon gar nicht in Frage oder dem ekelhaften Nachbarn einen faulen Apfel in den Garten werfen, ohne Licht Fahrrad fahren.. den Parkschein nicht bezahlen.. also echt, das würde ich am nervigsten finden, dass mit einem Polizisten als Freund nun plötzlich alles in die Waagschale geworfen würde.. auch wenn er nicht so denkt, er hat sich dazu verpflichtet und wenn er nichts sagt oder dagegen unternimmt, kann man ihm das ankreiden. Das würde mir sagenhaft schwer fallen. Bin halt noch ein halbes Blumenkind.. diese Form der Insubordination finde ich eigentlich ganz angenehm.. nicht immer ganz gerade, nicht immer super zuverlässig, ich will das selber entscheiden.
Da tut es mir leid um alle netten Polizisten, denen ich eher aus dem Weg gehe.
:)

w 49
 
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  • #49
W32

Ich bin ziemlich locker aber trotzdem spiessig unterwegs; mopse im Discounter mal eine Weintraube oder gehe wenn komplett frei ist auch mal bei rot über die Ampel. Beispiele die viele kennen. Nichts was jemandem weh tut, aber in unserem Staat bereits ein "Verbrechen" ist. Letztendlich sind wir alle ein bisschen kleinkriminell. Welcher Raucher hat nicht schonmal seine Kippe auf die Strasse geschnipst? Usw.


Jedoch hätte ich bei einem Polizistenfreund ständig das Gefühl mich absolut gesetzeskonform verhalten zu müssen. Ich würde mich in meiner Persönlichkeit eingeschränkt fühlen. Solche Menschen haben sich dazu entschlossen für das Wohl des Staates auch ihre eigene Familie ans Messer zu liefern.
 
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  • #50
Ist es wirklich so, dass Polizisten so einen schlechten Ruf bei der Damenwelt haben?

Nein. Polizistinnen haben einen schlechteren ;)

Ich denke, so mancher mag ja mal mit besten Absichten gestartet sein. Es gibt vielleicht auch ein paar, die wohl etwas auf dem Kasten haben (ich hab vielleicht nur noch keinen kennengelernt). Der ehemalige Jurastudent der dann zur Polizei geht ist wohl eher die Ausnahme oder hat so seine eigenen Motive.

Was mich stört ist die Tendenz zu Hörigkeit und der Drang zur Uniform mit der man vor anderen was gilt. Mir liegen mehr Menschen, die selber und nach vorne denken, und nicht die Unterwerfung unter extrem konservatives Denken und Autoritäten, die vielleicht gar keine sind. Wie schon genannt, ein eingeschworener Verein wo keiner den Mund aufmacht. auch nicht wenn Dinge laufen die nicht in Ordnung sind. Es gibt da den Ruf des extremen internen Mobbing, viele Übergriffe nach außen sind immer wieder in den Medien, die seltsamerweise selten dazu führen dass so jemand aussortiert wird. Das schadet natürlich dann dem Ruf aller. Man muss sich fragen was das für Menschen sind, die nach außen das Gesetz vertreten und wenn einer von ihnen es selbst übertritt (und ein Zivilist überhaupt den Mumm hat, dagegen vorzugehen), ganz brav den Mund halten oder alle das gleiche aussagen. Ich mag keine Doppelmaßstäbe.

Bei mir wäre das Gefühl, dass ich so jemandem in einer verzwickten Situation nicht wirklich trauen kann, dass er nicht real und lösungsorientiert die Situatuon betrachtet sondern nach eingefahrenen Maßstäben und wenn es vielleicht mal in der Partnerschaft Probleme gäbe, dass ich da vielleicht sogar ganz plötzlich ganz viel Ärger am Hals hätte gegen den ich vollständig machtlos wäre. Als Partnerin aber möchte ich dem Mann vertrauen und mich fallen lassen können, auf seine Lösungsorientierheit vertrauen können ... was ich da nicht als gegeben sähe. Nichts mit Held zum Anlehnen, oder höchstens als Trugbild. Das ist meine ganz persönliche Wahrnehmung.

Ich denke auch nicht, dass Polizisten einen Querschnitt der Gesellschaft repräsentieren, sondern von vornherein eine spezielle Struktur aufweisen müssen, um erst mal Polizist werden zu wollen und dann in dem 'Verein' klarzukommen. Ein ganz bestimmtes Menschenbild - und das ist oft nicht sehr differenziert, oftmals ziemliche Landeier mit einfacheren Welt- und Menschenbildern, die bspw. in einer Großstadt die ganz anderen Verhaltensweisen völlig fehleinschätzen. Dazu kommen interne Anweisungen (gibt es aber noch bei mehreren Berufsbildern im Staatsdienst), die mit dem tatsächlichen Gesetz rein gar nicht zu tun haben müssen ... mir gruselts da.

Realität ist auch unbestreitbar, dass die Polizei in allen Bereichen mit sehr veralteten Mitteln arbeitet.

So etwas würde mich allein schon jeden Tag aufregen, wenn man sich bspw. darüber unterhält wie der Tag gelaufen ist.

w
 
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  • #51
Mag ja sein. Aber das ist ja nun kein typisches Verhalten vom Berufsbild eines Polizisten, ...

Typisch ist aber vielleicht eine gewisse "stramme" Einstellung zu "Tätern". Dem Festgenommenen wird seine Tat persönlich verübelt, ich würde es als ein Zeichen von Professionalität und auch von geistiger Kompetenz ansehen, wenn ein Polizist in der Lage ist, sich da innerlich zu distanzieren.

Ich bin männlich, Akademiker, und weiß aus Gesprächen mit Frauen, dass diese Einschätzung von Polizeibeamten existiert. Der Schläger vor der Disco, der unmittelbar den Beamten gefährdet, soll natürlich nicht unnötig sanft angefasst werden, um da kein Missverständnis aufkommen zu lassen. Was nötig ist, um die Unversehrtheit von Beamten zu garantieren, soll auch geschehen, nur diese "moralinsaure" Einstellung stößt einigen auf. Das hat übrigens nichts mit Sympathie für Täter zu tun, oder mit Verharmlosungstendenz. Wer das meint, versteht mich gründlich falsch.

Diese Einstellung zieht sich durch alle Dienstränge hindurch, ist also nicht beschränkt auf den einfachen Polizeimeister. Ich möchte jetzt nicht anfangen, über die Schuldfrage zu philosophieren, das lässt sich wesentlich kürzer abhandeln. In heutiger Terminologie ist es einfach "uncool" und unprofessionell, sich da immer so reinzuhängen. Und außerdem auch völlig unnötig und der Sache nicht dienlich.

Die Bilder von stotternden Polizeibeamten, die vor laufender Kamera in Beamtendeutsch einen Unfallhergang schildern, sind selten geworden. Anscheinend trifft man heute bereits eine gewisse Auswahl. Das oben geschilderte Image lässt sich so schnell aber nicht ändern.

m 51
 
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  • #52
Lieber FS,

es kann sein, dass Polizisten mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Die würde ich nicht allzu ernst nehmen. Sei privat einfach, wie du bist. Mich würde dein Beruf auf keinen Fall abschrecken; ich wäre eher neugierig und wollte alles wissen.
Ich habe auch einen stark vorurteilsbehafteten Beruf (Lehrerin); das hat allerdings im RL niemanden davor abgeschreckt, mich kennenlernen zu wollen. Vielleicht auch, weil ich nicht ganz schlecht aussehe ;-).
Unser Job ist ein Teil von uns und wir machen ihn gerne. Auch wir finden Partner, die genau das an uns mögen oder uns dafür bewundern. Nur Mut!

Alles Gute

w, 28
 
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  • #53
Hier ist der FS:
Danke an alle für die vielfältigen Meinungen. Nein, ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben,die passende Partnerin zu finden. Vielleicht sollte ich mich an Lehrerinnen
orientieren. Denn die wollen ja bekanntlich auch immer Recht haben. :) Ironie aus...
 
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  • #54
Es gibt das auch genau anders rum. Neulich gab es hier eine Zeitungsanzeige einer Frau: "Suche Polizisten".

Ich hab dann doch geschafft, mit der Dame ein Treffen zu bekommen (als nicht - polizist). Das Ergebnis war ernüchternd kurz - weil ich eben kein Polizist war.

Nach einem Treffen mit einer 4-fachen Mutter (und bayerischen Bereitschaftspolizistin - Gruppenführerin) ist mir aber klar, daß der Polizeiberuf eben anders ist: er macht rationaler, direkter ....

und ich hab mir auch sagen lassen, daß es nichts bringt, zum normalen Seelenklempner zu gehen .... nur ein Polizeipsychologe sei da besser, aber die dürfen einen ja nicht behandeln ....
 
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