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  • #1

Mit Anfang 30 immer noch bei den Eltern wohnen. Wie seht ihr das?

Wie seht ihr das, wenn man als Mann immer noch bei den Eltern wohnt? Ich bin männlich, Anfang 30, Single und wohne bei den Eltern - oder die Eltern wohnen bei mir, je nach dem, wie man es sieht. Wir teilen uns eine Wohnung, ich habe zwei Zimmer: eins nutze ich zum Schlafen, eins als "Kinderzimmer".

Die brennende Frage dabei ist: Hat man aufgrund dieser Tatsache weniger Chancen, das Interesse einer Frau zu wecken? Kommt man als Partner gar nicht mehr in Frage?

Ferner: Sollte man doch lieber ausziehen, am besten in eine andere Stadt...
 
G

Gast

  • #2
Ein gutes Verhältnis zu den eigenen Eltern finde ich sehr schön, aber mit Anfang 30 noch im Kinderzimmer wohnen? Nein, das gefällt wohl den wenigsten Frauen, schließlich wollen sie dich besuchen und nicht deine Eltern. Privatsphäre ist da nur sehr eingeschränkt möglich. Wer will schon immer alles von anderen Menschen mitbekommen?
Das ganze Privatleben ist eingeschränkt, angefangen von der Benutzung des Badezimmers bis zum Ausschlafen am Sonntagmorgen. Besuch einladen und gemütlich feiern bis in den Morgen? Fehlanzeige. Streiten, bis die Fetzen fliegen? Gemeinsam kochen im Mamas Küche? Spät nach Hause kommen und angeheitert kichern? Geht alles kaum. Ganz klar: Mit Anfang 30 solltest du unbedingt eine eigene Wohnung haben und auch dein Leben selbst auf die Reihe bekommen. Auf mich wirkt alles andere kindisch / kindlich und nicht sehr selbstständig. Einen solchen Mann könnte ich mir als Partner nicht vorstellen. Sorry, aber du wolltest es ja wissen.
w
 
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Gast

  • #3
Ein Mann, der mit Anfang 30 noch bei seinen Eltern wohnen würde, wäre für mich ein Nogo!
Es zeigt doch, dass der Mann entweder zu bequem oder unselbstständig ist, um auszuziehen.
Also: JA! Am besten in eine andere Stadt ziehen.

w, 21
 
G

Gast

  • #4
lieber fs,

das ist schon merkwürdig, aber sicher kein hinderungsgrund, du musst das ja nicht gleich sagen, ihr könnt euch ja zunächst bei ihr treffen und wenns gut läuft, ziehst du aus, auf dauer ist das nichts, außer deine eltern sind supernett und die lady so ein megafamilienmensch.

dir alles gute

w
 
  • #5
Wichtig erscheint mir hier der Grund, warum du noch bei deinen Eltern in der gleichen Wohnung lebst. Bequemlichkeit? Dann wird es schwierig sein für eine Frau, deine Gewohnheiten zu erkennen, das zu leisten, was Mama für dich tut ohne Gegenleistung. Bietest du deinen Eltern eine Wohnmöglichkeit, so klang die Beschreibung, dann ist das nobel. Allerdings auch ohne dass du dein Kinderzimmer bewohnst. Alles in allem kann es abschrecken, solange Frau sich nicht die Mühe macht, dahinter zu schauen und die Gründe zu sehen.
Wenn du darüber nachdenkst, für bessere Chancen auf dem Markt in eine andere Stadt zu ziehen, dann klingt das wie ein eingeschnapptes Kind, dem man den Nuckel wegnimmt, weil es jetzt in die Schule geht. Du solltest dich selbst wohlfühlen mit dem was du tust. Und dann auch dahinterstehen.
Du kannst dir auch Gedanken machen, wo deine zukünftige Partnerin dann wohnen wird. In deinem Kinderzimmer, wobei sie vielleicht befürchtet, dass Mama das saubermacht oder in ihrer eigenen Wohnung, in der du dann aber die Rolle des Partners hast, nicht die des Sohnes.
 
G

Gast

  • #6
die frage ist doch eher warum du noch dort wohnst! sind es knallharte wirtschaftliche gründe, oder möchtest du noch nicht ohne deine eltern?
grundsätzlich sind frauen deines alters sehr viel unabhängiger als männer. die suchen dann ja auch eher unabhängige partner....
aber um deine frage zu beantworten; wenn ich einen netten mann kennenlernen würde, bei dem alles "passt", dann erfahre ich aber, dass er noch bei mutti wohnt, das würde mich schon sehr irritieren. und da würde ich auch nicht so schnell wissen, wie ich das bei dem mann jetzt einordnen kann...
w, 37
 
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Gast

  • #7
Für mich (w, 35) wäre das ein riesengroßes Minus (ich entnehme dem "noch", daß Du nie woanders gewohnt hast, und somit Du bei Deinen Eltern lebst und nicht umgekehrt!).
Möchtest Du dich von einem gemachten Nest ins andere Hocken?

Mir gefallen Männer, die ihren Haushalt (Putzen, Kochen, etc.) auch alleine schmeißen können!
 
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Gast

  • #8
Für mich -w32- ist das ein absolutes grauen! Als partner kämst du nicht in frage.
 
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Gast

  • #9
D.h. du wohnst mit deinen Eltern in der gleichen Wohnung. (Und nicht ihr wohnt im gleichen Haus und du hast z.B. eine Einliegerwohnung).

Es muß dir klar sein, daß wenn du einmal von einer Frau besucht wirst, es automatisch so sein wird, daß auch deine Eltern das mitbekommen bzw. euch über den Weg laufen.
Das fände ich (w40) umgekehrt schon "nicht ideal", wenn ich gleich beim ersten Besuch die Eltern zu sehen bekomme.
Warum wohnst du denn mit deinen Eltern in der gleichen Wohnung? Wenn du logische zwingende Gründe (du bist noch am Studieren, hast kein Geld,...) hast, mag es im Ausnahmefall ok sein.
Aber ansonsten denke ich wird das mit dem Treffen einer Frau bei dir eher "schwierig" sein, bzw. das kann sie so auslegen, daß du nicht selbstständig genug bist bzw. es dir bei Muttern gut gehen lassen willst ("Muttersöhnchen").
Für mich wäre es keine Frage, ich würde ausziehen. Wie willst du sonst lernen auf eigenen Beinen zu stehen? Wie sonste lernet man kochen, Waschen, Bügeln, Ordnung halten, als wenn man einen eigenen Haushalt hat? Ich mag meine Eltern, aber ich würde es nicht mit ihnen zusammen aushalten. Ob das jetzt gleich eine andere Stadt sein muß ist das andere. Aber bitte nicht in der gleichen Strasse wohnen. Eltern tendieren sonst dazu mal "schnell" vorbeizuschauen, die Wäsche zu holen....
 
G

Gast

  • #10
Also mich (w,32) würde es extrem stören, wenn ein Mann noch bei den Eltern wohnt. Eine eigene Wohnung im Haus der Eltern halte ich schon für grenzwertig, aber du bist DIREKT in der Wohnung deiner Eltern.
Das erste Problem: Wie sieht dann eine Beziehung mit dir aus? Frühstückt man gemeinsam mit den Eltern in der Küche? Der Weg ins Bad: nackt oder Schlafanzug geht nicht, ich muss mich immer anziehen, um nicht von deinem Vater überrascht zu werden. Sex?! ... naja, die Probleme dürften dir selber alle klar sein, oder.

Das zweite Problem: Man fragt sich, warum du noch bei den Eltern wohnst. Es gibt dazu keinen rationalen Grund. Du bist nicht mehr 15 und solltest genug Geld verdienen um dir eine eigene Wohnung zu leisten. Wenn das nicht der Fall ist, warum?
Man wird Angst haben, dass du ein Mamasöhnchen bist. Dich bedienen lässt und das von der zukünftigen Freundin auch erwartest.
Ein Umzug in eine andere Stadt ist nicht nötig, aber in eine eigene Wohnung schon. Schleunigst.
 
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Gast

  • #11
Hallo FS,

Zusammenfassung: Ein Mann der mit Anfang 30 noch mit den Eltern zusammenwohnt wäre mir suspekt.

Pro:
(1) Es ist praktisch (gemeinsam Essen, Wäsche waschen, ..)
(2) Vielleicht haben alle Beteiligten auch ein gutes Verhältnis zueinander.

Kontra:
(1) Als Frau möchte ich aber eine Zweisamkeit - keine Viersamkeit. Ab und zu gemeinsam etwas unternehmen ist toll, aber doch nicht täglich?!
(2) Allein leben bedeutet, allein die Entscheidungen zu treffen, signalisiert also Selbstständigkeit. Wenn man bei den Eltern lebt hat mann nie gelernt, mit den täglichen Single-Herausforderungen umzugehen. Man lernt nicht nur den Alltag zu managen, sondern erhält auch Selbsicherheit - eben WEIL man das alles alleine schafft. So ist ständig jemand da, der auf Anfrage hilft und tut.. Ich hätte als Frau das Gefühl, nahtlos die Aufgaben der Mutter zu übernehmen (wenn ich mit diesen Mann zusammenziehen würde). Ich will aber einen Partner und keinen Sohn ;-)

Dazu kommt noch, dass das Zusammenleben mit den Eltern die Partnersuche an sich erschweren kann. Du kannst sie ja nicht mit zu "Dir" nehmen.. oder willst Du sie gleich den Eltern vorstellen?

Fazit: Ich möchte keinen Mann, der noch nie alleine gewohnt hat. Wollte ich noch nie, auch als ich noch jünger war.

Überleg doch mal ob es nicht auch für Dich eine Erfahrung wert ist, eigene 4 Wände zu haben. Alles Gute,
w36
 
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Gast

  • #12
Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Freunde von mir haben bis Ende 20/Anfang 30 bei den Eltern gewohnt, weil sie in derselben Stadt studiert haben und es in Bezug auf das Geld einfach irrsinnig gewesen wäre, eine weitere Wohnung (von den Eltern) finanzieren zu lassen. Und dann dauert es eben noch ein bisschen.

Aber wenn das Studium dann vorbei ist und "normal" Geld verdient wird, finde ich es - egal ob bei Frauen oder Männern - schon merkwürdig, vor allem so wie du das beschreibst. Anders wäre eine Einliegerwohnung im selben Haus oder zwei Wohnungen im selben Mehrfamilienhaus, z.B. weil man sich um die Eltern kümmern will.

Das ist noch ein zusätzlicher Punkt: WARUM wohnst du da? Bist du zu faul um deine Wäsche selbst zu machen? Willst du dich um deine Eltern kümmern? Kommst du gut mit ihnen klar und siehst einfach keine Notwendigkeit?
Das würde ich einbeziehen - vor einer Ablehnung.

Aber was für mich nicht ginge, wäre ein klares Signal, dass du diesen Zustand nicht aufheben möchtest (außer aus Gründen wie Krankheit der Eltern/eines Elternteils) oder dass du gar nicht lernen möchtest, wie es ist, ohen die Hilfe der ELtern zu leben.

w30
 
  • #13
Ist die Frage jetzt wirklich ernst gemeint? Was soll eine Frau mit einem Mamasöhnchen anfangen? Weil was anderes bist du für mich nicht. Wenn noch dazu kommt, du bist noch Jungfrau, dann ist das als Frauenschreck komplett.

Ich denke, so bis aller höchstens Mitte 20 ist es okay, wenn man die Wohnung mit den Eltern teilt. Ich kenne zwar einige Leute, die mit den Eltern im selben Haus leben, selber verheiratet sind und Kinder haben. Aber das ist dann doch was anderes.
 
G

Gast

  • #14
Wenn du als ewiges Lästerobjekt herhalten willst, dann bleib bei deinen Eltern wohnen... Spaß beiseite: Zieh aus, besser heute als morgen, denn es verjagt fast jede Frau, wenn du erzählst, wo du wohnst.
 
G

Gast

  • #15
Ich (w32) habe ein wirklich sehr gutes und enges Verhältnis zu meinen Eltern, aber daheim wohnen? Ne, das geht wirklich nicht, ... da genieße ich doch mein eigenes Leben zu sehr und den gesunden Abstand zu meinen Eltern, der gut für beide Seiten ist. Warum wohnst Du denn so bzw. wie kam das, daß ihr Euch eine Wohnung teilt? Bequemlichkeit? Finnanzielle Gründe?
Wenn ich jemand kennenlernen würde und der sagt mir dann, er wohnt noch daheim... das würde mich total abschrecken, das kan ich mir nicht vorstellen...
 
G

Gast

  • #16
Hallo FS,

in der gleichen Wohnung mit den eigenen Eltern bis Anfang 30 gelebt zu haben, könnte ich mir nicht vorstellen. Das hätte nicht funktioniert.

Ich denke, dass das auch im Normalfall bei vielen so ist. Die Lebenseinstellungen sind zu unterschiedlich.

An meiner Argumentation siehst Du, dass ich von mir auf andere schließe, denn ich denke an meine Eltern. So nett sie auch sind, es hätte nicht geklappt.
So werden auch andere denken und Dich wahrscheinlich merkwürdig finden, weil sie es sich nicht vorstellen können. Wahrscheinlich wirst Du sogar keine Chance bekommen und gleich abgestempelt werden.
(Wenn ich eine Frau wäre, wäre ich bei Dir skeptisch. Schmusen und
weiteres käme dann für mich bei Dir auch nicht in Frage)

Die Vorurteile wären, dass Du unselbständig bist, Deine Mutter Dir die Wäsche macht, Du Dich nicht abgenabelt hast e.t.c.

Dein Schlusssatz mit dem Vorschlag "auszuziehen" zeigt, dass Du dieses zusammen wohnen recht rationell siehst, d.h. Dich vermutlich abgenabelt hast.

Als nach einem Beziehungsende und etwas Lebenskrise bei mir ein Umzug anstand, da meine WG (nicht mit der EX) sich gleichzeitig auflöste, und eine Wohnung im Haus meiner Eltern frei war (eine separate Wohnung in einem Mehrfamilienhaus), habe ich mich entschieden, dort einzuziehen.

Ich habe das gemacht, weil ich es angenehm fand, wenn ich am Wochenende oder sonst wann mal mit jemanden sprechen wollte, einfach nur ein Stockwerk tiefer an zu schellen.

In der Darstellung meiner Mutter habe ich im "Hotel Mama" gewohnt. Der Beweis war, dass ich (höchstens) einmal im Monat mit Mittag gegessen habe
(meine Schwester von außerhalb war öfters da).
Meine Schwägerin hielt und hält mich für unselbstständig (obwohl ich jetzt woanders wohne). Der ein oder andere Bekannte war schon verwundert.

Ich denke, dass Du es sehr viel schwerer haben wirst eine Partnerin zu finden. Eine eigene Wohnung zu haben oder in einer WG mit fremden Leuten zu wohnen kann auch nicht schaden.

Ich würde Dir dazu raten nicht weil ich die aktuelle Situation für problematisch aus meiner Sicht halte, sondern damit Du auch weitere Erfahrungen sammelst.

Bei der Frauenwelt wirst Du es dann auch leichter haben.

Nebenbei, eine Wohnung selber zu gestalten, macht Spaß, öffnet einen die Augen für Ästhetik (auch wenn es dauert) und den Kalender mit den nackten Frauen aus der Buchhandlung habe ich nach der letzten Trennung sofort aufgehängt!

(M/42)
 
G

Gast

  • #17
Bei den Eltern wohnen ... als Mann ... in einer Wohnung! Mit 30?!

Das geht gar nicht!!!

Du musst ja nicht in eine andere Stadt, aber ein eigene Wohnung wär nicht schlecht.
Deine (zukünftige) Freundin hat ja nicht gleich Lust die Eltern kennenzulernen.

W(28)
 
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Gast

  • #18
Es kommt auf den konkreten Mann, seine Art und seinen Ausbildungsstand an. Außerdem auch auf die Eltern. Ein gut verdienender Mann sollte jedenfalls alleine wohnen und seine Eltern - falls nötig - eher durch Geld als durch Wohnraum bei sich selbst unterstützen.

w26
 
G

Gast

  • #19
Alex, grundsätzlch es es dein Leben und deine Entscheidung. Bin auch eher spät ausgezogen d.h. etwa mit 28 (WG mit Vater und Bruder; Studium, Weltreise etc.) und klar es war einfach bequem. Damalige Partnerin hatte eine eigene Whg.
Andererseits, was hält dich vom ausziehen ab? Wie willst du das einer pot. Partnerin erklären?! Ist sehr abscheckend resp. schon fast peinlich. Werd selbständig, inkl. putzen, kochen, bügeln, etc. - zudem macht es Spass eine eigene Whg. einzurichten, etc. Mach vorwärts - subito! m, 43
 
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Gast

  • #20
Bin im selben Alter und muss sagen - die Vorstellung macht einem ja Angst - nicht nur das Deine Eltern die Frauen sehen die kommen NEIN auch eventuell hören könnten was im "kinderzimmer" vollzogen wird :( Ich Denke eine Gute Bindung zu den Eltern ist ein Muss- ich habe auch eine sehr Gute Bindung zu meinen Eltern Aber bin trotzdem mit 18 raus und habe neben Schule Gut gearbeitet um mein Leben Finanzieren zukönnen OHNE zu Hause zu hocken :( Sorry aber da wird sie die Frau nicht so schnell finden lassen. W31
 
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  • #21
Ich denke nicht, dass es mich stören würde. Es kommt auf die Gründe darauf an und wie ihr miteinander lebt. Naja, ich w32ig wohne auch wieder bei meinen Eltern und Geschwister im Haus.. Bei mir hat es schon auch wirtschaftliche Gründe. Und wird wohl auch nicht Dauerzustand bleiben Und wohnte ich auch einige Jahre sehr sehr weit weg meinen Eltern. Ich führe z. B. trotzdem ein selbständiges Leben. Koche, putze, bügle gehe einkaufe auch für meine Eltern.

Zumindest kannst Du mit jemanden zusammenleben. Du musst Dich ja auch da anpassen. Es gibt auch solche, die haben immer alleine gelebt und haben sich alleine Macken angeeignet. Sind nicht tolerant und anpassungsfähig .... Das muss natürlich nicht sein.
 
  • #22
Eine ganze Lawine! Vielen Dank für die zahlreichen Meinungen!
Ja, ihr habt Recht, ich spiele natürlich mit dem Gedanken, auszuziehen. Es schreckt die Frauen ab, man wird als Müttersöhnchen abgestempelt und es fehlt natürlich die Erfahrung, alleine zu wohnen - wobei ich sagen muss, dass ich mir selbständiger vorkomme, als die Mehrheit da draußen. Die Mutti wäscht und bügelt, aber wenn es sein muss, wasche und bügele ich auch, Mutti kocht, ich wasche das Geschirr und Putzen ist sowieso die irgendwie gute Ablenkung vom Arbeitsalltag.
Und wenn ich mit meinen Eltern anfange, darüber zu sprechen, dann wollen sie nicht, dass ich ausziehe, irgendwie muss ich den Widerstand der Eltern überwinden. Einfach so ausziehen, die Eltern im Stich lassen sozusagen, von heute auf morgen, möchte ich nicht. Wenn ich weg bin, dann bin weg, d.h. komme zu Besuch vielleicht mal am Weihnachten vorbei (noch eine negative Eigenschaft von mir...).

Trotzdem vielen Dank für dir Ratschläge!
 
G

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  • #23
Ich bin 27 und Lebe bei meinen Eltern.

Bin damals mit 18 Jahren ausgezogen und habe fünf Jahre alleine eine Wohnung gehabt und war 300 Kilometer von Mama und Papa entfernt.

Mit 24 bin ich wieder bei Eltern eingezogen. Warum ? Nur finanzielle Gründe- ich kümmere mich intensiv um den Garten (Vater Herzinfarkt) und betreue meine Oma- was vorher nicht ging aufgrund der Entfernung- von Omas Rente bekomme ich schon was ab.

Wenn meine Eltern ein sehr goßes Haus gebaut haben für "eine Million Euro" und platz genug da ist warum soll ich dann eine Wohnung mieten für 1200 Euro im Monat ?

Alles andere ist wirtschaftlicher Unsinn.... ich spare halt dann 1000 Euro im Monat und lege die auf die hohe Kante.

Was soll ich mir ein Haus bauen mit 140m² Wohnfläche wenn ich Single bin ?

Aber wenn die Frau kommt baue ich locker ein Haus.

Viele Frauen sehen das so ein, das das eine gute Sache ist wie ich es mache.
 
  • #24
Ich finde das ziemlich merkwürdig.
"Kinderzimmer" finde ich alarmierend.
Du bist doch schon groß!"
Die einzige Erklärung wäre für mich,dass Du Deine Eltern pflegst.
Wirtschaftliche Gründe kann ich nicht akzeptieren.
Die meisten Menschen ziehen in jungen Jahren aus wegen der Ausbildung und des Studiums.
Da musst Du Dir wirklich Gedanken machen.
Es sei denn,Du bist ein altmodisch erzogener Italiener,wo Mann bei Mama wohnt,bis Mann die richtige Frau zum Heiraten gefunden hat.
 
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Gast

  • #25
Die Beiträge hier sprechen eine klare Sprache: Wenn du eine Frau haben willst, dann ziehe aus.

Ich selbst habe allerdings auch bis 30 bei den Eltern gewohnt. Wollte nach dem Studium erstmal sparen und konnte so monatlich was auf die Seite legen, was ich wiederum sinnvoll in Wertpapiere investiert habe. Habe zwar viele Frauen in dieser Zeit verschreckt, aber finanziell gesehen war das eine sehr kluge Entscheidung (6 stelliger Betrag in ein paar Jahren). Kochen konnte ich damals übrigens schon sehr gut und putzen, waschen etc. sind doch absolut triviale Tätigkeiten. Weshalb sind Frauen eigentlich immer so einfältig?
 
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Gast

  • #26
Ihr mit euren Ansprüchen werdet immer Single bleiben!
Mein Opa hat auch bei meinen Eltern gewohnt damals. Na und? Viele leben mit ihren Eltern zusammen. Kindisch sind nicht die Männer oder Frauen die zu Hause wohnen, sondern ihr, wenn ihr es als NO GO Bezeichnet. Gerade in der heutigen Zeit ist es sogar von Vorteil, bei den steigenden Mieten kein Wunder.
 
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  • #27
Für mich (w, 29) wäre das definitiv ein Ausschlusskriterium. An deiner Stelle würde ich mir schnell eine eigene Wohnung suchen. Die kann aber ruhig in der gleichen Stadt sein, gegen regelmaßigen Kontakt mit den Eltern spricht ja nichts, solange er nicht überhand nimmt.
 
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  • #28
Obwohl ich eine eigene Wohnung habe, stört es mich nicht wenn ein Mann mit Anfang 30 noch bei seinen Eltern lebt. Aber ich würde darauf bestehen, dass er nach dem Auszug erstmal eine Weile alleine lebt, bevor ich mich dazu entschließe mit ihm in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen - weil ich nicht die Rolle der Mutter übernehmen möchte.
 
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  • #29
Ich selber bin bis 30 bei meinen Eltern gewohnt, mit Bequemlichkeit oder Faulheit hatte das überhaupt nichts zu tun, es waren ausschliesslich finanzielle Gründe. Ich habe studiert und musste mich danach eine Weile mit sehr schlecht bezahlten Praktikumsstellen durchschlagen, bis ich etwas gefunden habe. Und unselbständig bin ich deswegen überhaupt nicht, ich habe mich starkt an den Haushaltsarbeiten beteiligt. Und habe die Sache besser im Griff als mancher meiner Kollegen, die schon seit Jahren allein leben.
Natürlich hätte ich schon während des Studiums ausziehen können. Dann hätte ich mir aber gar nichts mehr leisten können daneben. Und reiche Eltern habe ich nun mal auch nicht, die mir die Miete hätten zahlen können.
 
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  • #30
also die leute die hier ständig mit der wirtschaftlichkeit kommen finde ich echt egoistisch! wer zahlt denn euren aufenthalt bei den eltern mit dem ihr so viel geld spart? eure eltern! ihr schafft euch also ein finanzielles polster auf deren rücken an.
 
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