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Gast

  • #1

Meine Freundin war 30 Jahre alt, und hatte mit 13 Männern (teilweise erheblich älter) Sex.

Sie sagte mir, sie wollte stets eine Beziehung und hätte kindheitsbedingt einen großen "Hunger nach Zuneigung". Außerdem war sie (auch noch bei unserem kennenlernern) der Meinung, ein Mann hat Interesse an einer beziehung, wenn er mit einer Frau Sex möchte. Dadurch gabe es mehrere ONS und Sex mit bereits gebundenen Partnern. Nachdem wir über alles gesprochen haben, hat meine Freundin mir die "Jungfäulichkeit" geschenkt. Ich war total überracht, dass dies chirurgich machbar ist und habe mich gefreut. Wäre die Anzahl der früheren Sexpartner für Euch dennoch ein Problem ?
 
  • #2
für mich schon. vor allem wenn sie auch noch viel älter waren. Da passe ich einfach nicht ins schema. denk mir auch was will die jetzt von mir, und komm mir wie auf einer liste abgehakt und dann zum nächsten.
ich denke, dass kommt sehr auf die persönliche lebensweise an, wenn jemand selbst mit vielen frauen umgang hatte, wird es demjenigen egal sein. Meine lebensweise ist da ganz anders, deshalb tut die holde gut mich dessen in unkenntnis zu lassen wenn sie mich wirklich kennt und will. ansonst würde die suche nach einer alternative sofort beginnen.
So wenn es aus ist ohne das ich weiß, habe ich wenigstens eine tolle zeit erlebt ohne dem damoklesschwert über dem bett.
 
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Gast

  • #3
Stimme #1 vollkommen zu, jedoch frage ich eigentlich nach allem und von daher würde ich so eine Frau definitiv in der Kennenlernphase ausschließen und weiter suchen.
 
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Ingeborg

  • #4
Ich stimme # 1 + 2 überhaupt nicht zu! Ich würde einem Mann NIE erzählen, wieviele Männer ich vor ihm hatte! Abgesehen davon, daß man(n) mir auch noch nie so eine Frage gestellt hat - geht ihn doch garnix an. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen zu fragen, wieviele Frauen er vor mir hatte. Jeder hat ein Vorleben gehabt und je älter er ist - umso mehr. Aber okay, jedem das Seine. Und ich denke, es gibt bestimmt noch genug "kaum berührte" Mädels *g*
 
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Gast

  • #5
@#1+2

Ich muss meine Frage ergänzen.
Es war nicht so, dass diese Thema mit den früheren Sexpartnern gleich aufkam, sondern erst nah einigen Monaten.
Meine Freundin war sehr naiv und fühlt sich im Nachinein von früheren Männern ausgenutzt. Sie war der Meinung, ein Mann hat Interesse an einer Beziehung, wenn er mit einer Frau Sex möchte.

Dadurch war es natürlich für Männer einfach ...

Dies zur besseren Erklärung. In diesem Kontekt ist dann auch die wiederhergestellte "Jungfäulichkeit" zu sehen.
 
  • #6
#3 Ingeborg ich habe noch keine frau jemals über ihr sexualleben befragt, geschweige denn wieviele sie schon hatte. Vielleicht sollte ich das tun um es nicht zu erfahren *g* weil sie erzählen es mir trotzdem unaufgefordert. das geht bei manchen in eine detailschärfe, die wahrscheinlich sogar dich erröten lassen würde. und ich halte dich eher schon für mit allen wassern gewaschen.

#4 fragesteller, ich denke du hast recht, bei meiner anschauung gehe ich stark von meiner person aus und in der hinsicht habe ich wohlmöglich noch nicht die nötige toleranz entwickelt, was viel auf meine erfahrungen zurück zu führen ist und auch dem offenen gesprächen die viele frauen schon bei mir gesucht haben. Gespräche sucht natürlich nur wer auch was zu erzählen hat.
wenn sie wirklich so einen kindlichen glauben hat und sich dermasen mühe gibt, hast du womöglich den haupttreffer.
 
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Gast

  • #7
@#5
Nachdem wir (meine Freundin + Ich) über ihre Vergangenheit mit anderen Männern gesprochen haben war meine Freundign sichtlich geschockt, da ihr Weltbild von Männern nun nicht mehr passte. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass Männer einfach nur Sex haben wollen und Sex für Männer einen sehr hohen Stellenwert hat. Sie sagte danach wörtlich, wenn sie könnte, würde sie Ihre Vergangenheit mit den anderen Männenr ungeschehen mach. Durch die wiederhergestellte "Jungfäulichkeit" hat sie dies dann ja auch getan. Dies geschah freiwillig und auf ihren Vorschlag hin, denn ich wusste gar nicht, das so was geht.

Deshalb noch einmal meine Frage an Dich/Euch
Wäre die Anzahl der früheren Sexpartner dennoch ein Problem ?
 
  • #8
Also ich habe selbst ein Problem mit promisken Männern und möchte keinen haben, der schon durch dutzende Betten gegangen ist. Irgendwie ist da die Magie des Besonderen weg. Es ist doch ein sehr intimer Vorgang, sich einem anderen so zu offenbaren und hinzugeben. Und wer der andere das regelrecht routinehaft macht, ist auch für mich die Spannung weg. Ne, das möchte ich nicht.

Ich bevorzuge Männer mit einem ähnlichen Sexualverständnis, wie ich es selbst habe. Feste Beziehungen und kein lockerer Sex ohne Gefühle.
 
H

helvy

  • #9
Für mich wäre das Gefühl, nicht eine von vielen zu sein, wichtig. Ich kann jetzt keine genaue Zahl nennen, nur sollten alle Beziehungen beendet und verarbeitet sein.
Im Gegensatz zu Ingeborg ist es für mich wichtig, das Vorleben eines Partners zu kennen. Nicht gleich beim ersten Date, aber nach und nach in der Kennenlernphase und wenn man zusammen ist. Es gehört doch zum Leben des Partners dazu und ich mich interessiert, wie er bisher gelebt hat.

Die Hauptfrage für mich ist, wie fühlst Du Dich dabei? Mein ganz persönliches Gefühl ist, dass Du ihr ein Sprungbrett bist, das ihr Denken verändert hat. Sie hat aufgrund der Gespräche mit Dir ihr "falsches" Verhalten erkannt und Konsequenzen gezogen. Ich denke, dass dann ihr Nächster davon profitieren wird.
 
  • #10
@#8: Helvy, so sehe ich das auch. Ich möchte auch keine von vielen sein. Intimität muß etwas magisches behalten.

Ich stimme Dir ebensoo zu, daß ich möglichst viel über meinen Partner wissen möchte. Von Kindheit, Jugend, Reisen, Familie, Verwandte sagt doch alles viel über den anderen Menschen aus. Worunter er gelitten hat, was er genießt, auf wen er sich verläßt. Warum sollten da ausgerechnet Beziehungen eine Ausnahme darstellen? Was rechtfertigt das? Letztlich müssen zueinander passende Partner zueinander finden -- wenn die Sexualmoral völlig abweicht, ist das sicherlich nicht gut. Wie wenn nicht mit reden, soll man das herausbekommen?

Und wenn wir über sexuelle Vorlieben sprechen, dann erfährt man doch automatisch was darüber, was er offensichtlich mit anderen schon gemacht hat. Was ist daran schlimm? Bestenfalls erkennt man, dass man ähnlich tickt, schlechtestenfalls kann man rechtzeitig erkennen, dass man nicht zusammenpaßt. Es gibt da kein richtig oder falsch, sondern nur ein passend oder nicht passend.
 
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Gast

  • #11
In den Staaten hat man schon vor mehr als 30 Jahren die Jungfräulichkeit bei "gefallenen" Mädchen wieder hergestellt, so prüde, wie sie damals waren. Damit Tochter als "anständiges und behütetes Mädchen" in die Ehe ging. Als ich noch ein "Teenager" war ging in manchen Mütterköpfen der Wunschtraum herum: Tochter heiratet als Jungfrau einen erfahreren Mann, was die Sexualität einschloss. Wenn Jemand Sex mit Liebe verwechselt muss er schon sehr naiv sein bzw. gravierende Kindheitserinnerungen haben. Mein Ex hatte an einer Jungfrau überhaupt kein Interesse
 
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Gast

  • #12
Also, ich habe da auch meine Erfahrungen gemacht. Nach meiner Trennung wollte ich wissen, ob ich überhaupt noch eine Anziehung auf andere Männer habe. Ich war fast 30 Jahre verheiratet und immer treu gewesen, so musste und wollte ich erst einmal ein bisschen Erfahrung sammeln. Nun bin ich wieder in einer Beziehung, aber mein jetziger Partner braucht nicht im Detail zu erfahren, wie oft und mit wem ich in den letzten Jahren eine intime Affaire gehabt habe. Ich denke, wichtig ist doch, dass man, wenn man in einer Beziehung lebt, treu ist und das Vorleben ist doch Vergangenheit. Dass man nach längerem Single-Dasein nicht mehr jungfräulich ist, ist für mich doch völlig normal.

Für mich zählt das Ist und das Jetzt
 
  • #13
@#11: Wenn die Vergangenheit so egal wäre, könnte man auch drüber sprechen, oder? Ich glaube, daß hier viele unbewußte Gefühle dominieren anstatt der scheinbaren sexuellen Freiheit.
 
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Gast

  • #14
Gut das ist jetzt meine eigene emotionalisierte Meinung, aber ich muss sie loswerden. Chirurgische Wiederherstellung der "Jungfräulichkeit" ist für mich frauenverachtend und unzeitgemäß. Regelrecht widerlich, ehrlich gesagt, diese Fixierung auf die Jungfräulichkeit einer Frau. Ich mag schon den Begriff Jungfräulichkeit nicht, vor allem wenn er am Hymen festgemacht wird.
Gut sie hat das wenigtens für sich selbst getan, als Abschluss einer Vergangenheit auf die sie nicht stolz war. Aber ich finde sie hätte lieber etwas für sihr Selbstbewusstsein tun sollen und verstehen, dass sie vielleicht das ein oder andere Mal naiv gehandelt hat und den einen oder anderen Fehler begangen hat, aber jeder hat seine Gründe und man lernt daraus und ich finde nicht, dass einer Person dadurch das Besondere verloren geht oder das sie dadurch irgendwie "beschmutzt". Natürlich gibt die sexuelle Vergangenheit einer Person über den Charkter Aufschluss. Das zeigt ja das Beispiel deiner Exfreundin ganz besonders anschaulich. Ich hätte das "Geschenk der Jungfräulichkeit" abgelehnt und lieber versucht ihr zu zeigen, dass sie für mich eine besondere Frau ist, und dass ich sie wertschätze. Das wäre ein großartiger Liebesbeweis gewesen und hätte ihrer emotionalen Gesundheit wahrscheinlich besser getan, anstatt sie auf diesem Weg doch nur wieder auf ihre sexuelle Vergangenheit zu reduzieren.
 
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Gast

  • #15
Hatte schon mit Frauen mit mehr Sexualpartnern Sex. Stört mich nicht, je erfahrener, desto besser, besonders wenn sie es oral macht.
m29
 
G

Gast

  • #18
Meine Güte...
Wenn die Dame z.B. mit 17 Jahren zum ersten Mal Sex hatte, dann kommt sie auf genau einen Sexualpartner pro Jahr. Selbst wenn eine oder zwei Beziehungen deutlich länger dauerten, hatte sie in der restlichen Zeit maximal zwei Männer pro Jahr. Was ist denn daran problematisch?
 
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Gast

  • #19
FS: Ich kann ja noch verstehen, wenn in bestimmten Kulturen dieser Eingriff gewählt wird, um etwas vorzutäuschen.
Aber bei vollem Wissen darum: kommt mir vor, wie die Speisekarte zu essen.
Hier wird Symbol und Wirklichkeit verwechselt (auch der Äquator ist kein Seil im Ozean!)
 
  • #20
Meine Güte...
Wenn die Dame z.B. mit 17 Jahren zum ersten Mal Sex hatte, dann kommt sie auf genau einen Sexualpartner pro Jahr. Selbst wenn eine oder zwei Beziehungen deutlich länger dauerten, hatte sie in der restlichen Zeit maximal zwei Männer pro Jahr. Was ist denn daran problematisch?
Seh ich genau so. Und die Sache mit der Jungfäulichkeit dann kommt mir eher schräg vor. Offenbar ist sie mit sich selber und ihren Erfahrungen nicht wirklich im Reinen.
 
  • #21
Meine Güte...
Wenn die Dame z.B. mit 17 Jahren zum ersten Mal Sex hatte, dann kommt sie auf genau einen Sexualpartner pro Jahr. Selbst wenn eine oder zwei Beziehungen deutlich länger dauerten, hatte sie in der restlichen Zeit maximal zwei Männer pro Jahr. Was ist denn daran problematisch?
Eben. Offensichtlich ist sie nicht jeden Mann angesprungen, der ihr mal eben über den Weg gelaufen ist. Von Wahllosigkeit oder Promiskuität kann hier m.E. nicht die Rede sein.

Wenn ich ein Mann wäre, würden mich eher diese (sehr merkwürdige) Reaktivierung der Jungfräulichkeit und die unglaubliche Naivität (Was? Männer wollen Sex, auch wenn sie mich nicht lieben?) stören. Aber das ist Geschmackssache.
 
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Gast

  • #22
An den FS:
Für dich hängt die Jungfräulichkeit also wirklich am Hymen?
Sorra, aber wie seltsam ist das denn? Sie hatte jetzt noch genauso mit 13 Männern Sex wie vor der Operation. Du bist und bleibst die Nummer 14!

Deine Freundin hat sich in der Vergangenheit von Männern ausnutzen lassen, da sie naiv war.
Ich finde es total naiv eine so unnötige Operation vornehmen zu lassen um dem Partner die Jungfräulichkeit zu schenken.

Wie viele Frauen hattest Du eigentlich vor Deiner Freundin und wie waren da die Altersunterschiede?
 
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Gast

  • #23
Ich finde es ist eine falsche Themenrichting in der Parnerschaft. Erstmal, ich würde einem Mann nie erzählen, wieviele Partner ich in der Vergangenheit hatte (Soll ich mich dafür etwa entschuldigen? Hallo, in welchem Jahrhundert leben wir?!) Und ein anständiger Mensch (egal ob Mann oder Frau) würde es auch nicht fragen. Wenn ein Mann (wie vermute ich der FS) ein Problem damit hat, dass er nicht die Nr.1 ist, und seine Freundin keine Jungfrau, dann wäre es definitiv kein richtiger Mann für mich, da ich in diesem Falle noch mehr spezifische Eigenschaften vermute. Für mich ist das Interesse & Stellenwert von der Problematik, sorry, nicht ganz normal.
Mich würde übrigens auch interessieren, wieviele Frauen und mit welchen Altersunterschieden der FS hatte. Ich spekuliere auf sehr wenig bis Null. (Aber es ist nur meine vermutung)
 
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Gast

  • #24
. Erstmal, ich würde einem Mann nie erzählen, wieviele Partner ich in der Vergangenheit hatte (Soll ich mich dafür etwa entschuldigen? Hallo, in welchem Jahrhundert leben wir?!) Und ein anständiger Mensch (egal ob Mann oder Frau) würde es auch nicht fragen.IQUOTE]

Wenn man aus diesem Jahrhundert ist, also akzeptiert, dass es ein "modernes" Sexualverhalten gibt: warum ist es dann unanständig, danach zu fragen?
 
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Gast

  • #25
Viele Frauen verstehen unter Modern das die möglichst viele sexuelle Partner haben sollen.Aber unterhalt bekommen sind die dann traditionnel
 
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Gast

  • #26
Viele Frauen verstehen unter Modern das die möglichst viele sexuelle Partner haben sollen.Aber unterhalt [oder andere materielle Vorteile vom Ernährer, der sich für die Familie abrackert, dann aber vorgeworfen bekommt, er habe sie sexuell nicht befriedigt] bekommen sind die dann traditionnel
DAS nennt man dann Doppelmoral!
Rechte ohne Pflichten einfordern, vielleicht ist das ja "modern"?
 
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