• #31
Damit ist das Problem nicht gelöst, nur verschoben und wartet darauf, wieder aktiv zu werden!
Klar ist somit das Problem verschoben. Die TE gehört anscheinend zu den Menschen, die sehr lange leiden können und sich niemals trennen werden. Ich habe nur eine Möglichkeit gezeigt, wie sie dennoch aus einer kräftezehrenden Situation herauskann. Wie gesagt braucht sie die Kraft für sich und die Kinder. Wenn man jeden Tag einem Psychopathen ausgesetzt ist, hilft nur noch Flucht. Sie muss sich das nicht anhören und sich nicht mit ihm auseinandersetzen.

Es hört sich für mich so an, als wenn er sie einer Gehirnwäsche unterzieht.
 
  • #32
Also, bei euch in der Beziehung stimmt ja schon einiges nicht, seit ich hier überhaupt mitlese. Ihr habt alle möglichen Probleme und dass ihr nicht glücklich miteinander seid, ist ja nun keine wirkliche Überraschung.
Wenn du so abgehst bei negativen Emotionen wie hier bei den Beiträgen und schon beim Eingangstext, dann versteh ich ihn, dass er das mega anstrengend findet.
Perfekte Zusammenfassung.

Es ist Euer Muster. Chaos, Drama, Hineinsteigern, alles auf die Goldwaage legen.
Maximal anstrengend.

M, 56
 
  • #33
Außerdem bin ich ganz sicher dass er mich nie verlassen wird. Ich merke ja dass er mich liebt und wir sind schon so viele Jahre zusammen
Ich denke ja schon dass er das tut um mich zu ärgern. ... und er versucht dann tatsächlich mich einfach zu ärgern.
Bist du dir sicher, dass er dich liebt? Wenn jemand häufiger etwas tut, um mich zu ärgern, dann wäre das für mich kein Zeichen für Liebe. Vielleicht eher für Gewöhnung und die Trägheit, sich zu trennen. Liebe, finde ich, sieht anders aus.
 
  • #34
Sirikit und ihr Partner sind der Prototyp einer toxischen Beziehung. Da haben sich zwei gesucht und gefunden.
Sehe ich auch so. Deshalb sehe ich auch nicht die Verantwortung nur auf einer Seite.
Man kann nicht pauschal sagen, dass er keine ernsthaften Anliegen hätte.
Wenn Sirikit Interesse daran hat, dass diese Beziehung langfristig funktioniert, wird sie von einer solchen pauschalen Abkanzelung der Anliegen des Partners wegkommen müssen.
Es kann zu einer unguten Dynamik kommen, aus Einstecken und Austeilen. Gerade dann, wenn ständig einer genervt und gestresst reagiert.
 
  • #35
Es schmerzt, so etwas zu lesen ... ich habe keine Ahnung, wie lange die Beziehung besteht. Ich kann nur sagen, dass ich ein „Produkt“ einer solchen Beziehung bin und offensichtlich hat @Sirikit keine Ahnung, was das mit Kindern macht. Ich war zehn Jahre alt, als ich meiner Mutter geraten habe, sich zu trennen ... Heute bin ich 56 und es hat sich nichts geändert in der Beziehung meiner Eltern.
Es gibt offensichtlich Menschen, die brauchen so etwas, halten es für Liebe, zu schreien, zu kämpfen, sich zu verletzen.
Und es ist immer wieder der gleiche Ablauf, sagt man seine ehrliche Meinung, offenbart sein Empfinden, wenden sich plötzlich alle beide gegen einen, dann verstehen sie sich plötzlich wieder. Für Kinder ganz schlimm, weil sie die Welt nicht mehr verstehen.
Ich habe gelernt, dass Liebe anders aussieht und das wäre vielleicht auch für unsere FS eine Option ... ach ne, ich glaube eigentlich nicht😢
 
  • #37
Es hört sich für mich so an, als wenn er sie einer Gehirnwäsche unterzieht.
Das kann man nur mit dem machen, wenn der es eben zulässt!
Bist du dir sicher, dass er dich liebt? Wenn jemand häufiger etwas tut, um mich zu ärgern, dann wäre das für mich kein Zeichen für Liebe. Vielleicht eher für Gewöhnung und die Trägheit, sich zu trennen. Liebe, finde ich, sieht anders aus.
Nein, ein solcher Mensch der so etwas tut, liebt nicht, das genaue Gegenteil ist der Fall! Sehr viele Frauen gewöhnen sich auch an negative, bekannte Beziehungen und bleiben, nur damit sie nicht alleine sind! Ich hab kein Verständnis, so etwas über sich und über die Kinder ergehen zu lassen!
 
  • #38
Also der Mann ist auch nicht ohne.
Ihn kannst aber nicht verändern, nur dich.
Und das geht vielleicht nicht, solange du bei oh3m bist, weil ihr so eine ungute Dynamik habt.
Oder du schaffst es und ziehst dein Ding durch.
Ich würd mich auf so Diskussionen emotionaler Art gar nicht mehr einlassen. Behandle ihn mehr wie einen Arbeitskollegen, sachlich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #39
Hey zurück, liebe @Schnuppe78, Regina😉, vielen Dank für den Tipp👌
Herzliche Grüße zum WE sendet Sibylle
 
  • #40
Hey zurück, liebe @Schnuppe78, Regina😉, vielen Dank für den Tipp👌
Herzliche Grüße zum WE sendet Sibylle
Ihr zwei seid ja süß 🥰 "Maid" habe ich auch gesehen, tut richtig weh, unerträglich. Dort lernen wir, was eine toxische Beziehung ist, die der Protagonistin und die ihrer Eltern 😖 Und was das mit den Kindern über jede Generation macht. Und warum die Beteiligten da nicht rauskommen. Dagegen sind die Probleme im Forum oft Kindergeburtstag.

Ein schönes Wochenende euch! Liebe Grüße, Sommergold (ich nenne meinen Klarnamen mal lieber nicht)
 
  • #42
Also der Mann ist auch nicht ohne.
Ihn kannst aber nicht verändern, nur dich.

Ich kenne die Vorgeschichte nicht, aber das, was ich hier lese, ist für mich einfach nur Resignation. Ein "ich würde dich nie anschreien" als Reaktion darauf, dass man sich wieder "lieb haben" soll, ist für mich ein Zeichen von tiefer Traurigkeit und Verzweiflung.

Ich hatte eine ähnliche Situation, wo es aber um ein anderes Thema ging. Der Moment, wo man auf der einen Seite sehr zugewandt ist (bei euch hängen sogar noch Kinder drin) und auf der anderen Seite merkt, dass die Beziehung regelmäßig so auf das Gemüt schlägt und es keine Perspektive gibt, dass sich das jemals ändert. Daran sind tatsächlich immer zwei Leute schuld und sicher nicht du allein - schließlich kennt er dich ja schon lange und ist freiwillig in der Beziehung. Er wird aktuell sehr viel mit sich selbst ausmachen und scheint keine Kraft mehr zu haben, Dinge mit dir zu diskutieren (was, so wie du hier schreibst, vermutlich auch extrem schwierig ist). Dazu passt auch, dass er offenbar einen Ausflug mit dir in Gesellschaft immer noch schätzt und mitmacht, da dort diese Situationen nicht entstehen.

Das einzige, was ich wirklich absolut inakzeptabel und vermessen finde, sind deine küchenpsychologischen Diagnosen und dein Kommentar/Bewertung von Paartherapeuten. Sollte das auch im RL deine Art sein, kann ich das beschriebene Verhalten deines Partners zu 100% nachvollziehen. Resignation mit Hoffnungslosigkeit.
 
  • #43
Ich konnte bis jetzt nicht antworten, ich hatte nie richtig Zeit und außerdem ging das Stimmungstief von diesem Ausflugsstreit bis gestern abend.

Es ist dann in diesen Phasen so dass er auf so einen Vorfall hin ein schlechtes Bild von mir bekommt und alles an mir beginnt negativ zu sehen und folglich sehr distanziert wird und wir da nicht rauskommen bis zu einem Tiefpunkt, und das dauerte diesmal 2 Wochen.

Gestern abend hatten wir dann wieder eine Art Streit deswegen, weil er gesagt hat wir solten reden, und ich ihm sehr treffend erklärt habe dass seine "Gespräche" für mich keine echten Gespräche sind.

Mir scheint eher er hat einfach dann eine Liste an Kritikpunkten und Forderungen wie ich mich ändern soll und versucht auf dem verbalen Weg seine Forderungen durchzusetzen, und sobald er das Gefühl hat er ich habe alles eingesehen und all seinen Forderungen stattgegeben ist er "zufrieden" und wir haben und "ausgesprochen".

Er meinte nur sinngemäß dass das ja auch berechtigt wäre weil ich ja so unmöglich wäre (generell drehen sich bei uns alle Gespräche nur darum wie unmöglich dies und das von mir ist und wie man das ändern kann, es geht nur um mich in der Beziehung, obwohl ich natürlich auch Kritikpunkte hätte aber die eher hintenrum versuche durchzusetzen).

Ich habe dann wütend einen Zettel geschnappt und eine Liste mit allem was ihm an mir immer nicht passt was mir so eingefallen ist zusammengestellt (die war lang). Und dann einen zweiten Zettel was er positiv findet (die war kurz).

Irgendwie ist das ganze Gespräch dann gekippt. Erstens habe ich ihn damit ein bisschen brüskiert und zweitens habe ich ihn als Resultat des ganzen gefragt ober nicht lieber Sachen ohne mich machen würde, alleine, mit Freunden, mit und ohne Kind, und er hat dann immer nachgedacht und ist immer draufgekommen dass er mich bei jeder Situation trotz allem lieber dabei hätte. Das wurde uns beiden da klar und damit war der 2 Wochen Krieg dann auch gefühlt beendet.
 
  • #44
Na super. Herzlichen Glückwunsch.
Tja, ein jeder ist seines Glückes Schmied. Du hast Dich für so eine „Partnerschaft“ entschieden und bleibst aus freien Stücken darin.
Das ist Dein Anteil daran, was war, ist und was zukünftig sein wird.
Alles Gute dabei.
 
  • #45
Er ist kein schlechter Mensch, er hat alle guten Eigenschaften und normalerweise steht da ein sehr kluger, einfühlsamer und netter Mensch vor einem aber es gibt diese Männer die wenn ihr Stolz gekränkt wird (oder vermeintlich) sich in ein unreifes zorniges Ding verwandeln... und alles negativ sehen und brauchen dann längere Zeit um aus der negativen Sicht rauszukommen. Es ist erstaunlich dass man so intelligent und so unreif sein kann- das trifft auf uns beide zu.
Denn ich bin sozial anstrengend, ich bin mit vielem überfordert, ich musste bei versch Gelegenheiten schon stundenlange Gehirn Tests machen und ich habe zusätzlich zu einem hohen Iq und gutem Langzeitgedächtnis eine abnormal schlechte Fähigkeit Dinge im Kurzzeitgedächtnis zu behalten und auch Legathenie (merkt man auch an dem Texten hier), und bin daher schrecklich zerstreut, von mir wird aber ständig erwartet viel Verantwortung zu tragen .

Außerdem habe ich wie ich finde eine instabile Persöhnlichkeit, mir kann es wochenlang gut gehen aber wenn ich dann mit solchen Konflikten konfrontiert bin dann schwankt mein Selbstvertrauen und ich werde unsicher im Umgang mit Leuten und noch unkonzentrierter. Therapie hilft da gar nichts, ich habe schon 6 Jahre lange Therapien gemacht plus einige kurze.

Was ich damit sagen will ist das wir beide schwierig sind und es miteinander schwierig ist aber mit wem anderem die Liebe auch nicht besser klappen würde/stabiler wäre da man sich ja mitbringt und sich noch schlechter kennt.
 
  • #46
Was ich damit sagen will ist das wir beide schwierig sind und es miteinander schwierig ist aber mit wem anderem die Liebe auch nicht besser klappen würde/stabiler wäre da man sich ja mitbringt und sich noch schlechter kennt.
Hast du nicht daran gedacht, dass du MIT IHM so schwierig bist bzw. geworden? Euer Leben erinnert mich sehr stark an meine Ex-Beziehung. Da habe ich mich auch unmöglich benommen. Seltsamerweise war ich für andere nie schlecht, nur für meinen Ex, der war immer sehr erstaunt, dass jemand mich nett findet ("so massig, wie du läufst??"). Lange Rede kurzer Sinn, nach der Trennung habe ich mich in anderen Menschen verwandelt, in eine Frau, die nicht mehr massig rumlief.
Sirikit, du hast dich wieder von deinem Mann einlulen lassen, du bist wie ein Hund, der sich über von dem Herrchen hingeworfene Brocken freut. Du willst deine Beziehung nicht aufgeben aber schau genau hin - WAS genau willst du nicht aufgeben, weil eine Beziehung ist es nicht, was ihr da treibt.
Ich bin übrigens gegangen, als sich unsere Streits Auswirkungen auf Kinder zeigten, das war leider trotzdem zu spät, wie gravierend es war, hat es sich im Nachhinein erst Jahre später herausgestellt.
 
  • #47
Therapie hilft da gar nichts, ich habe schon 6 Jahre lange Therapien gemacht plus einige kurze.
Dann hast du entweder die falsche Therapieform gewählt, eine*n nicht passenden*e Therapeuten*in gehabt, oder schlicht unrealistische Erwartungen an eine Therapie gestellt bzw. wolltest nicht die Arbeit aufbringen, die für eine Veränderung notwendig gewesen wäre.
Was ich damit sagen will ist das wir beide schwierig sind und es miteinander schwierig ist aber mit wem anderem die Liebe auch nicht besser klappen würde/stabiler wäre da man sich ja mitbringt und sich noch schlechter kennt.
Also lieber das Elend wählen, das man schon kennt, weil das Unbekannte mitunter noch schlechter ausfallen könnte ?


Er ist kein schlechter Mensch, er hat alle guten Eigenschaften und normalerweise steht da ein sehr kluger, einfühlsamer und netter Mensch vor einem aber es gibt diese Männer die wenn ihr Stolz gekränkt wird (oder vermeintlich) sich in ein unreifes zorniges Ding verwandeln... und alles negativ sehen und brauchen dann längere Zeit um aus der negativen Sicht rauszukommen
Du meinst die unsicheren Männer mit einem instabilen Selbstwertgefühl. Die sind dann auch leicht kränkbar und fühlen sich schnell angegriffen.

Dem liegt einfach fehlende Selbstannahme zugrunde - die Überzeugung, dass so wie man ist, man nicht in Ordnung ist und daher Gefahr läuft, in engeren Beziehungen abgelehnt zu werden. Übt jetzt jemand Kritik, legt die Person lediglich den Finger auf eine Wunde, die bereits vor der Beziehung bestanden hat.

Einige projizieren ihre Selbstablehnung dann auch auf andere und werden hyperkritisch.

Natürlich kann jemand auf kognitiver Ebene überaus gebildet sein und gleichauf auf der emotionalen in irgendwelchen unreifen Stadien festhängen. Das ist kein Widerspruch...
Was ich damit sagen will ist das wir beide schwierig sind und es miteinander schwierig ist aber mit wem anderem die Liebe auch nicht besser klappen würde/stabiler wäre da man sich ja mitbringt und sich noch schlechter kennt.
Richtig, man nimmt sich selbst mit und provoziert durch gewisses Verhalten auch dieselben Dynamiken - ungeachtet dessen, wer da vor einem steht.

Betonung auf provoziert ....wie mein Gegenüber darauf reagiert, bestimmt den Verlauf natürlich mit. Du bist nicht für das Gelingen dieser Beziehung zu 100% verantwortlich. Selbst wenn du deine Anteile bearbeitest, ist das keine Garantie dafür, dass dein Partner da entsprechend mitzieht.
 
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