• #121
Ich habe zb nach Unterleibs-OPs einen nicht vorhandenen Hormonspiegel und einen Grundverbrauch gen 0.
Sport und gesunde Ernährung, sorgen nur dafür dass es nicht ausufert aber die Veränderungen hat es nicht verhindert. Ich kämpfe heute nicht mehr um 49 Kilo, sondern um unter 65 zu bleiben.
Ich habe in der Zeit wirklich geweint und war weit entfernt von Freude über die üppigere Oberweite, die ich mir im Leben nicht gewünscht habe.
Mein ich war weg, inklusive dem Stil den ich so gerne trug ( enge Bluse oder Polohemd, Jeans ...fertig)
Mit so einem Mann an meiner Seite, hätte ich mir die Kugel gegeben.
Für ihn macht es ja keinen Unterschied warum es zu dieser Veränderung kommt.

Mein Ex konnte ja fies werden aber da war er Gott sei Dank völlig aufbauend.

Wenn man aber in die Zukunft schaut und sieht: das Menschen oft in bestimmten Lebensphase körperliche Veränderungen haben. Auch der Marthonläufer über 50 ne Kugel bekommt oder eben haarlos wird.

Welche Angst muss man dann haben, wenn klar ist: Partner schläft dann nicht mehr mit Dir.
Weil Kilos attraktiv sind oder man nur eine Lockenpracht stimulierend findet.

Im hier und jetzt mag es Sinn machen zu bleiben und abzuspecken aber kann man mit so einem Mann alt werden?
 
  • #122
Wenn ein Mitvierziger ein Problem damit hat, dass seine Frau mit Hammerfigur genussvoll eine zartschmelzende Praline in ihren zuckersüßen Mund schiebt, ist ihm schlicht nicht zu helfen.
Dann ist heute rund 2 Dritteln der in Deutschland Lebenden nicht mehr zu helfen.
An was sich die Oberlehrer doch alles stören ....
Heute kann dir fast Jede/r erklären, was du alles falsch machst. Was du richtig machst sieht kaum einer. Und noch viel weniger wissen, was sie selbst falsch machen - oder richtig.
Wir leben eben in einer Welt die hauptsächlich aus Panikmache, Ideologien incl. Religionen, Besserwisserei , Oberlehrermentalität, Inkompetenz, Neid und Hass, ......
Wo sind die guten Nachrichten ? Lebenskunst, Lebensfreude, Mut, Dankbarkeit oder Genuss??
Schaue ich die Sonntagszeitung an, wird einer Unternehmerfamilie Nazivergangenheit vorgeworfen, weder den jungen Fussballern Mut gemacht noch die Retter der Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes gefeiert oder der Sieg über ISIS .... stattdessen gibts die täglich Zopfgretel, Hühner und die arme Ex von Gottschalk, die sicherlich als Multimillionärin aus dieser Ehe geht. Ja, die Seite 1 .....
Mich wundert es nicht, dass sich solche Paare finden wie Sirikit und ihr Mann ... sie lässt ihn ein Jahr zappeln, sieht nicht, dass er ein Kontrollfreak ist und er ist unfähig, die Schönheit seiner Frau zu geniessen.
Wer Negatives sucht wird es finden - wer Positives sucht, wird auch das finden. Ich mag Menschen in meiner Umgebung, die das Gute und Schöne suchen und finden. Und ja, ich denke, genau so werden Diskussionen um 5 kg vermieden.
 
  • #123
Dennoch werde ich nach wie vor SchokoPudding mögen und diesen lieber essen als gesunde Lebensmittel.
Ich schildere Dir mal meine Erfahrung. Ich habe mal im Zuge der Entdeckung, wie toll gesundes Essen ist und wie einzelne Nährstoffe im Körper überhaupt wirken, zusammenspielen und auch gegenseitig die Aufnahme behindern können, eine Zeit lang ohne Zucker gelebt. Kein Kuchen, keine Schokolade, kein Pudding.
Zwischendurch war mal eine Geburtstagsparty - Kuchen mit Schlagsahne. Ich hab einen halben Teelöffel Sahne gegessen, dann wurde mir unbehaglich (da es unterschiedlich gehandhabt wird: wir machen Zucker hinein und es ist richtige Schlagsahne, nicht nur was aufgeplustertes Fettfreies). Das war, als hätte ein Normalesser einen Löffel reiner Butter mit zehn Stück Zucker im Mund. Ich kostete im selben Zeitraum ein Stück Schokolade. Eins. Meine Normalration ist eine Tafel gewesen (nur zur Info, ich war Anf. 30, nicht übergewichtig, wog damals 62 Kilo bei 1,81).
Kuchen, Sahne, Pudding, Schokolade - damit hättest Du mich jagen können in der Zeit. Vorher und eine Weile hinterher hab ich es wieder geliebt.Wegen der Gewöhnung. Und ich musste es mir wieder angewöhnen, sonst wär das weiter urgs gewesen.

Ein Bekannter hat, trotzdem er schlank ist, zu hohen Blutdruck gehabt. Er reduzierte das Salz. Salz ist auch eine reine Angewohnheit, genau wie Zucker oder Fett. Iss ein halbes Jahr lang Brot ohne Butter oder fang an, Dir Butter dicker als vorher draufzuschmieren - DAS wird Dein Geschmack, den Du Dir angewöhnst.

Also ich will Dir ganz klar widersprechen, was das Essen angeht.
Was optische Präferenzen angeht, weiß ich nicht, ob sich das ändert. Ich denke, nicht, so wie Du schon sagtest. Auch wenn ich nicht mit ner Schablone rumlaufe und auch Männer sexy finde, die nicht mein Idealwunschbild erfüllen, habe ich doch eins. Es hat bloß nichts mit Liebe, Verliebtheit usw. zu tun.
Aber vielleicht ist das nicht die optische Präferenz des Mannes der FS, sondern was anderes. Z.B. das BILD, was er von der Seele der Frau hat - Völlerei (also eine Praline am Tag) ist Disziplinlosigkeit ist unsexy. Dann ginge es nicht ums Aussehen, sondern um das Bild, was er mit Essen verbindet. Und wenn es das sein sollte, dann hat er tatsächlich sowas wie ne Essstörung, würde ich sagen. Dh. wenn er genießen lernt, was nicht mit zunehmendem Bauchumfang verbunden sein muss, hört dieser Kilo-Krampf auf. So reime ich mir das zusammen. Aber wer weiß, wie es wirklich ist.
Wenn ich hier lese, dass es Menschen gibt, die sagen "erst muss ich arbeiten, dann darf ich essen", hoffe ich, dass diese Leute keine Kinder haben und sich schnell in Therapie begeben.
 
  • #124
Dann ginge es nicht ums Aussehen, sondern um das Bild, was er mit Essen verbindet. Und wenn es das sein sollte, dann hat er tatsächlich sowas wie ne Essstörung, würde ich sagen. Dh. wenn er genießen lernt, was nicht mit zunehmendem Bauchumfang verbunden sein muss, hört dieser Kilo-Krampf auf. So reime ich mir das zusammen. Aber wer weiß, wie es wirklich ist.
Wenn ich hier lese, dass es Menschen gibt, die sagen "erst muss ich arbeiten, dann darf ich essen", hoffe ich, dass diese Leute keine Kinder haben und sich schnell in Therapie begeben.
Liebe @void , ein ganz großes Kompliment für Deine Beiträge!
Essen ist (für einige) eine Religion geworden, auch für mich. Jede Mahlzeit sollte Medizin sein. Über den Zuckerverzicht habe ich in letzter Zeit auch einiges gelesen und wollte selbst mal versuchen, das für zwei Wochen hinzubekommen. Lediglich auf Industriezucker verzichten, nicht aber auf Früchte. Das ganze Naschzeugs mal weglassen. Ich habe es gar nicht erst versucht. Ich esse sehr kontrolliert uns "sündige" aber auch mit Süßkram. Obwohl ich eher untergewichtig bin wie Du. Ich wiege 58 kg. Und ich bezeichne das als sündigen. Ist mir schon klar, dass das eine Essstörung ist. Ich will nämlich so bleiben...
 
  • #125
Ich finde das sehr schwierig, weil sexuelle Präferenzen schwer zu verändern sind. Ich denke auch, dass er eben auf diesen ganz bestimmten Typus steht, wo die Beckenknochen z.B . auf eine bestimmte Weise hervortreten usw.
MightyMatze steht auf den molligen Typ. Wenn seine Freundin nun aus irgendeinem Grund untergewichtig würde, würde ihm das vielleicht nicht mehr gefallen, wenn er beim Sex ihre Knochen spürt und sieht.
Trotzdem verändern sich Menschen nun mal, und an die Sache mit dem Alter dachte ich auch schon. In 10 Jahren bist du Mitte 40 und gehst einfach nicht mehr als Endzwanzigerin durch.
Ich habe allerdings auch keine Lösung für euch-weil ihr beide sehr aufeinander bezogen seid und quasi voneinander abhängig-will ich auch nicht schreiben-trennt euch.
Ihr habt euch dermaßen symbiotisch ineinander verwickelt, dass ich das nicht raten kann. Auch wenn ich das nicht für gesund halte und ich mit so einem Mann nicht leben könnte, da ich mir nicht gern vorschreiben lassen, was ich zu essen habe usw.
 
  • #126
. Obwohl ich eher untergewichtig bin wie Du. Ich wiege 58 kg.
Ich weiß, Du Model. Ich hab schon seit einiger Zeit mehr drauf als damals. Ich will was davon wieder loswerden und muss schon auch kämpfen.

Ich glaube, ich brauchte damals ungefähr 2 Wochen, um Zucker nicht mehr zu vermissen. In der Erdbeerzeit geht das super, weil man immer, wenn man Appetit auf was Süßes hat, Erdbeeren essen kann. Die Süßsucht ist ja noch da. Ich hab damals in der Zeit aber nicht weiter abgenommen. Das kam erst, als ich zusätzlich körperliche Aktivität hatte.
Interessant ist auch zu merken, WIE sich z.B. schnelle Kohlenhydrate auswirken auf den Körper, z.B. bzgl. Müdigkeit oder "bald wieder Hunger haben".

Ich finde Deinen Grundsatz "jede Mahlzeit sei Medizin" gut, wenn man sich nebenbei auch das Schlemmen mal erlaubt. Ne Religion würde ich das nicht nennen, da es nicht nach zig Verboten klingt, aber es macht doch Spaß zu wissen, dass man gesund gegessen hat. Also mir jedenfalls.
Ich nenne es "Schlemmertag", wenn ich mal keinen Sport treibe und nicht Kalorien zähle. Hängt nicht davon ab, was ich gegessen hab, also auch mit belegten Broten und Obstsalat kann man seinen Grundverbrauch übersteigen und einen Schlemmertag machen. Ich lass möglichst alles weg, bei dem ich mir ausrechnen kann, dass ich dann nichts weiter essen könnte, ohne die Bilanz zu sprengen, oder eben 3 Stunden Sport machen müsste. Es geht halt nicht anders: Mehr Verbrauch als Zufuhr, oder man nimmt nicht ab.

Mit Essstörung meinte ich nicht Begriffe wie "sündigen", sondern zu verkrampfen und Essen als was anderes zu sehen, als es ist. Es soll dem Körper ja dienen und ihm guttun. Es war tausende Jahre so, dass Essen was Natürliches war. Das Angebot war nicht wie heute. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es übergewichtige Neandertaler gab, auch wenn die sich vielleicht mal an einem Pilz oder gegorenen Früchten berauscht haben. Die hatten halt noch keinen Industriezucker und würden vielleicht auch schnell süchtig danach werden, weil Zucker eben doch der Satan unter den Nahrungsmitteln ist.
Ne Essstörung haben ja im Grund auch die, die was essen, um sich noch was Gutes zu tun, weil es gerade gemütlich ist oder weil man Langeweile hat. (2 Essgründe meinerseits, die ich mir während der Exbez. angewöhnt hatte, erkennen und wieder abgewöhnen musste)

Solange man nicht drunter leidet, ist doch alles i.O.. Ich denke aber, der Mann der FS leidet unter seinen Ansichten und tut seinem Körper nicht gut. Und er übt ja nun auch auf sie Druck aus.
Ich hab mal von Low-Carb-Jüngern gelesen, die sich die Carb-Punkte von Knoblauchzehen abzählten und Olivenöl mit Knoblauchgeschmack nahmen, statt Knoblauch. Ich meine - gut, wenn man es ernsthaft betreiben will, fängt man mit sowas an. Aber ich find das so als Person, die das nie ausprobiert hat, schon recht eigen.
 
  • #127
Begehrst du wirklich nur einzig und allein den schlanken Körper? Ist das das einzige, was die Frau begehrenswert macht?

Für mich entsteht Lust in erster Linie im Kopf in der Interaktion mit der anderen Person, dem geistigen Austausch, der Chemie zwischen uns. Ich mag es, wie jemand sich bewegt, wie er läuft, seine Gestik, seine Mimik, seine Stimme, seine Augen, Hände, seine Haut und natürlich auch seinen Penis... wie er mich küsst und berührt, seinen Geruch, sein Charme und Charisma.
Tja, das empfinde ich anders. Hätte man eine sehr liebe Frau, die dann trotzdem sexy sein kann, dann ist es vielleicht kein großes Problem;
aber wenn der attraktive Körper vorher eine wichtiges Pfund beim Kennenlernen und weiteren Schritten war, dann besteht hier eine riesen Problem.
Und wie wir aus den Nachbarthreads wissen, ist es meist der Mann der begehren soll. Wenn das nicht ist, raten hier fast alle Teilnehmer zur Trennung.
Und dafür sollte die Frau nunmal attraktiv sein.

Sogar im falle der FS (obwohl hier ein Extremfall vorliegt)
 
  • #128
MightyMatze steht auf den molligen Typ. Wenn seine Freundin nun aus irgendeinem Grund untergewichtig würde, würde ihm das vielleicht nicht mehr gefallen, wenn er beim Sex ihre Knochen spürt und sieht.
So pauschal würde ich das nicht sagen. Es stimmt zwar dass ich eher zu mollig tendiere. Das heißt aber nicht dass es nicht auch schlanke Frauen geben würde die mich faszinieren. Es kommt immer auf das Gesamtpaket und die Ausstrahlung an.
Wenn also nun eine Partnerin (z.B. aus Krankheitsgründen) stark abnehmen würde heißt das nicht automatisch dass dadurch auch die Anziehung (auch die sexuelle) leiden würde.
 
  • #129
Mit so einem Mann an meiner Seite, hätte ich mir die Kugel gegeben.
Für ihn macht es ja keinen Unterschied warum es zu dieser Veränderung kommt.
Ich denke, solche Männer sind nicht in der Lage, wirkliche Liebe zu empfinden.
Solch ein Typ Mann ist mir auch schon mehrfach begegnet. Anfangs fand ich ihr Interesse und ihre Komplimente für meine Optik schmeichelhaft.

Ich hatte auch so eine Phase, wo ich mich immer sexy fühlen wollte, mich entsprechend kleidete und logischerweise dann vorrangig solcge Männer anzog.

Irgendwann hab ich dann aber gemerkt, dass es denen hauptsächlich um Sex ging, ihre Bedürfnisse, sie sich mit mir schmücken wollten. Ich als Person interessierte nur peripher.

Ich fühlte mich als Objekt, das wollte ich nicht mehr haben.

Nachbarthreads wissen, ist es meist der Mann der begehren soll.
Ich war nie so schlank wie die FS und hatte jeine Probleme, von Männern begehrt zu werden.

Wenn einer solche Vorlieben hat, wie der Mann der FS, fällt er durch mein und ich durch sein Raster. Wenn 5kg so ein Problem wären, würde ich mich trennen, da ich solchen Stress nivht haben müsste und als was anderes als als Körper wahrgenommenen werden möchte.

Es gibt solche Männer... aber eben auch genug andere. Da muss man sich doch damit nicht stressen lassen.
 
  • #130
Es gibt solche Männer... aber eben auch genug andere. Da muss man sich doch damit nicht stressen lassen.
In einem anderen Beitrag der FS stand mal was in Richtung, er hätte ihr vieles gezeigt usw.. Also ich glaube, da ist schon eine besondere Dynamik in der Beziehung, die man nicht mit jedem neuen Partner haben kann. Ich denke, das ist der Grund, weshalb dann auch erstmal noch an der Beziehung viel gearbeitet wird, bevor Trennung ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Zumal sie auch ein Kind haben. Weswegen ich das sehr von Vorteil fänd, wenn dieser Mann mal lockerer würde mit seinem Ernährungs- und Schlankheitskrampf.

Ich sehe die Präferenz, was ein sexy Körper sein soll, nicht generell verbunden damit, dass man eine psychologisch fragwürdige Haltung gegenüber Lebensmitteln hat oder seinen Partner triezt, er solle keine ungesunden Lebensmittel essen (es kann schon diese Verbindung geben und ich seh das auch beim FS-Partner so. Ich meine es hier aber mal allgemein). Soll heißen, auch superschlanke Menschen müssen kein Psychoproblem mit Essen haben, auch normalgewichtige können ein Psychoproblem mit Essen haben, übergewichtigen Menschen unterstellt die Allgemeinheit es ja i.d.R. sowieso. Der Partner der FS hat m.E. eins, ob sie nun die 5 Kilo wieder abnimmt oder nicht. Ich mag mir nicht vorstellen, wie es mit dem Kind losgeht, wenn er da ins Essen quatschen will. Also finde ich es wirklich sehr gut, wenn @Sirikit es schafft, ihn dazu zu bewegen, sich mal mit einem Psychologen zu unterhalten, und wenn es nicht aufhört, sich wirklich dem Einfluss entzieht.
 
  • #131
aber wenn der attraktive Körper vorher eine wichtiges Pfund beim Kennenlernen und weiteren Schritten war, dann besteht hier eine riesen Problem.
Mag sein, dass dem Partner beim Kennenlernen Optik (und hier ist es wirklich eine sehr spezielle Vorliebe) wichtig ist, und ein Problem entsteht, wenn sich diese verändert.

Nur weiß ich doch als Mann Anfang 40, dass sich diese zwangsläufig verändern wird. Zum Beispiel durch eine (im Fall der FS und ihres Partners ja geplante) Schwangerschaft, durch Hormonumstellungen, Alter. Und dass ja hier offenbar grundsätzlich der Plan bestand, das Kind gemeinsam große zu ziehen, was es nunmal mit sich bringt, dass man die nächsten Jahre voraussichtlich gemeinsam verbringt.

Insofern halte ich es schon für dreist überfordernd, die Lösung des Problems einseitig der Frau anzulasten: Ich stehe nur auf untergewichtig, und wenn du "nur noch" schlank bist, gibt es keinen Sex mehr, also sorge dafür dass du untergewichtig bleibst, ansonsten bist du am Scheitern unserer Familie schuld.

ich bin nun kein mann, denke aber, dass auch bei Männern eine Erweiterung der Perspektiven möglich sein sollte. Ich als Frau kann auch einen Blowjob geben, ohne diesen jetzt jedes Mal super extraerregend zu finden.
 
  • #132
Nur weiß ich doch als Mann Anfang 40, dass sich diese zwangsläufig verändern wird. Zum Beispiel durch eine (im Fall der FS und ihres Partners ja geplante) Schwangerschaft, durch Hormonumstellungen, Alter.
Nein das weiß man eben nicht.
Man weiß natürlich das der Partner altert, aber wenn er bei Kennenlernen (normal)-schlank ist, und sich in diesen Menschen verliebt dann hofft man schon, das nur wenige (eben einfach nur altersbedingte) Veränderungen eintreten.

Das ist ja auch tatsächlich oft genug so.

Ich finde Frauen meiner Generation eigentlich schlanker als die heute junge Generation. Mit den Jungs will ich nicht tauschen. Und nein, diese Mädchen machen mich nicht an. Muss ja auch nicht.
 
  • #133
Genaugenommen bekommst Du jeden Tag gesagt, dass Du nicht "genügst". Ich finde so etwas unerträglich. Das wird sich nicht ändern.
Ja, genau. Es geht eigentlich gar nicht um ein paar Kilo, vielmehr um das dabei vermittelte Gefühl, die Abwertung, die Reduzierung der FS nicht nur auf ihren Körper, sogar noch ein bestimmtes Gewicht.

So wöllte ich mich nicht behandeln lassen.

st, ansonsten bist du am Scheitern unserer Familie schuld.
Vielleicht will er sich auch aus anderen Gründen trennen und versucht der FS auf diese Art einfach nur die Schuld zuzuschieben.

Also finde ich es wirklich sehr gut, wenn @Sirikit es schafft, ihn dazu zu bewegen, sich mal mit einem Psychologen zu unterhalten...
Ich fürchte, dass das nichts bringt, solange der Mann kein Problem/Leiden selbst empfindet. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Mann, dem Sex wichtig ist und der generell Lust hat, komplett darauf verzichtet und auch die lüsterne Frau abweist und völlig abgetörnt ist, weil an der untergewichtigen Frau drei bis fünf Kilo mehr dran sind . Nicht 10 oder 20 kg, sondern 5 kg.

Nee, ich halte das für eine Ausrede, Provokation, Machtspiel oder einen extremen Fetisch.

Ich glaube nicht, dass letzterer sich von einem Psychologen ausreden lässt, genausowenig wie andere sexuelle Neigungen.

Zumal sie auch ein Kind haben. Weswegen ich das sehr von Vorteil fänd, wenn dieser Mann mal lockerer würde mit seinem Ernährungs- und Schlankheitskrampf.
Hier frage ich mich, wieso @Sirikit dieses Verhalten nicht vorher auffiel? Kam es tatsächlich erst mit 5 kg mehr Gewicht? Eine solche Fixierung muss doch früher schon mal aufgefallen sein?

Sicher sollten Kinder einen Vater haben... aber einer, der die Mutter abwertet, ist bestimmt kein gutes Vorbild.
 
  • #134
Ich finde, dass man nichts in das Verhalten des Mannes hineininterpretieren sollte - er hat klar zum Ausdruck gebracht, was ihn stört. Und somit hebt er sich auch von den ganzen "Schweigern" ab, über die bei EP üblicherweise gejammert wird: In seinen Augen hat sich @Sirikit eben gehen lassen - sie hat immerhin mehr als 10% ihres vorherigen Körpergewichts draufgepackt und damit sieht sie nunmal anders aus, als zum Zeitpunkt des Kennenlernens. Das ist Fakt - auch wenn sie damit noch immer wesentlich weniger auf die Waage bringt, als 90% der Frauen in Deutschland. Aber hier geht es eben nicht um das absolute Gewicht, sondern um die Veränderung.

Wieso hier die Tiefe seiner Liebe angezweifelt wird, erschließt sich mir überhaupt nicht. Gab es denn ein Statement, das in die Richtung ging? Eher das Gegenteil ist wohl der Fall: Er liebt sie und genau DESWEGEN sagt er ihr klar, was er erwartet. Ein zu psychiatrierendes Problem sehe ich hier auch nicht, nur einen Hang zu "skinny girls", der meines Erachtens nach nicht so unüblich ist. Mein Ding ist es zwar nicht, aber eine Störung sehe ich da nun wirklich nicht.

Wie schon gesagt wurde: In den Augen des Mannes hat sich die Frau gehen lassen und ihm steht es frei, die Sexualität mit ihr einzustellen. UND: Einem Mann würde im umgekehrten Fall hier empfohlen werden, dass er sich eben für seine Frau wieder attraktiver machen solle...
 
  • #135
Einem Mann würde im umgekehrten Fall hier empfohlen werden, dass er sich eben für seine Frau wieder attraktiver machen solle...
Nein? Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe hier noch nie gelesen, das es schlimm war, wenn der Mann etwas zugenommen hat. Gut, ich lese aber auch nur so ca. 2-3 Jahre mit.
Im Gegenteil. Viele Frauen betonen, das sie ihren Mann äußerlich nicht sonderlich attraktiv fanden, bis sie ihn kennen und lieben gelernt haben.
Aber wenn eine Frau zunimmt oder nicht die gewünschte 10+ ist, geht natürlich die Welt unter (Ironie off)
 
  • #136
Ein zu psychiatrierendes Problem sehe ich hier auch nicht, nur einen Hang zu "skinny girls", der meines Erachtens nach nicht so unüblich ist.
Es ist sicher nicht unüblich. Oftmals finden diese Männer zwar Frauen mit weniger Körperfettanteil bzw. die entsprechende Optik attraktiver, können aber auch Frauen mit (fast) normalem Körperfettanteil so attraktiv finden, dass ihre sexuelle Lust davon nicht beeinträchtigt wird.
Beim Mann der FS ist die Bandbreite dessen was er attraktiv findet eben nicht so groß wie bei anderen. bzw. weiß man nicht, ob die FS mit 49 kg nicht schon ehr an der oberen Grenze dessen war was er als sexuell anziehend empfindet. Immerhin hatte er wieder mehr Sex mit ihr als sie 51 kg hatte.
 
  • #137
Man weiß natürlich das der Partner altert, aber wenn er bei Kennenlernen (normal)-schlank ist, und sich in diesen Menschen verliebt dann hofft man schon, das nur wenige (eben einfach nur altersbedingte) Veränderungen eintreten.
Wir sprechen hier aber ja nicht über eine Veränderung von 25 kg, sondern über eine Veränderung von 5 kg, die bei vielen Frauen alleine durch den sich zyklusbedingt ändernden Hormonpegel, erst recht durch den sich im Lauf des Lebens verändernden Hormonpegel auch naturgemäß in aller Regel ausgelöst wird. Wahrscheinlich aus Sicht der Natur sinnvoll, damit Männer sich von 35 oder 40 jährigen nicht mehr angesprochen fühlen?! Ich hoffe auch, dass mein Partner keine Glatze kriegt, werde ihm aber im Falle des Falles nicht den Sex entziehen.

Wie schon gesagt wurde: In den Augen des Mannes hat sich die Frau gehen lassen .
Wir wissen aber nicht, ob sie sich hat gehen lassen, oder ob dies nur der Partner so sieht. Mein Partner hat mich, als einige Monate nach der letzten Schwangerschaft meine bis dahin kontinuierliche Gewichtsabnahme staginierte, auch mit der Annahme konfrontiert, ich würde wohl tagsüber zu viel Schokolade essen. War aber nicht anders als zuvor, ist ein von der Natur eingerichteter Effekt.
Ob sie sich gehen lässt oder er eine verzerrte Wahrnehmung hat, darüber müssten sich die beiden auseinandersetzen...

ihm steht es frei, die Sexualität mit ihr einzustellen
Natürlich, es hat kein Partner mehr die Pflicht eheliche Pflichten zu erfüllen. Man(n) kann aber ja auch manchmal Sex dem Partner zuliebe haben, ohne daraus einen riesen Lustgewinn für sich selbst zu ziehen, wenn man ihn liebt, und ich würde sogar behaupten, dass man diesen auch genießen kann, wenn man die Lust des Partners erlebt. Gleichzeitig kann die FS wohl nicht erwarten, dass er fünfmal die Woche bei ihr ankommt, wenn ihm entscheidende Reize fehlen.

Es gibt doch angesichts der familiären Situation und der Tatsache, dass die FS ihre Beziehung als grundsätzlich liebevoll empfindet noch mehr als die Radikallösungen "Hunger dich wieder auf dein Untergewicht runter, dann gibt es auch Sex" einerseits oder "Trenn dich und such dir einen Mann mit weniger großen Ansprüchen" andererseits....
 
  • #138
Nein? Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe hier noch nie gelesen, das es schlimm war, wenn der Mann etwas zugenommen hat. Gut, ich lese aber auch nur so ca. 2-3 Jahre mit.
Oh doch. Die Regel ist, dass Männern, die in diesem Forum über mangelnden Sex klagen, vorgehalten wird, sie würden zu unaufmerksam ihren Frauen gegenüber sein, zu wenig auf ihr Äußeres achten oder schlicht zu uninteressant geworden zu sein. Kurzum: Sie wären es, die etwas an sich ändern müssen. Dass du diesen Standpunkt hier noch nicht wahrgenommen hast, obwohl du 2-3 Jahre liest, verwundert mich etwas.

Wir sprechen hier aber ja nicht über eine Veränderung von 25 kg, sondern über eine Veränderung von 5 kg, die bei vielen Frauen alleine durch den sich zyklusbedingt ändernden Hormonpegel, erst recht durch den sich im Lauf des Lebens verändernden Hormonpegel auch naturgemäß in aller Regel ausgelöst wird.
Bei einem Menschen mit 100 kg merkt man 5kg mehr oder weniger nicht. Logo ... die 5kg sind bei ihm exakt 5% des Körpergewichts. Bei einem Menschen mit 50 kg sind dieselben 5kg allerdings 10% des Körpergewichts. Und zum Vergleich: Bei mir mit 85kg machen 8,5kg mehr oder weniger, also genau 10%, sehr wohl optisch etwas aus...mit 85 passt es, mit 76 kg bin ich zu dürr und mit 95 zu dick. Ist es klar, auf was ich hinaus will? Unbestritten ist, dass die TE Untergewicht hat. Ich persönlich fände sie genau deswegen auch nicht anziehend. ABER ihr Mann steht genau darauf - genau wie einem anderen blonde, lange Haare oder ein Hochschulabschluß wichtig sind.

Zum anderen stelle ich mir vor, dass der Zyklus einer so dünnen Frau anders funktioniert, mithin weniger "ausschlägt", als der einer "normalgewichtigen". Aber dafür gibt es sicher Experten im Forum.

Natürlich, es hat kein Partner mehr die Pflicht eheliche Pflichten zu erfüllen. Man(n) kann aber ja auch manchmal Sex dem Partner zuliebe haben, ohne daraus einen riesen Lustgewinn für sich selbst zu ziehen
Was du hier machst, finde ich mehr als bedenklich: Würdest du auch einer Frau dazu raten, für ihren Mann "um des Friedens Willen" sprichwörtlich "die Beine breit zu machen", obwohl sie keine Lust auf ihn hat? Schlimm...
 
  • #139
Die Regel ist, dass Männern, die in diesem Forum über mangelnden Sex klagen, vorgehalten wird, sie würden zu unaufmerksam ihren Frauen gegenüber sein, zu wenig auf ihr Äußeres achten oder schlicht zu uninteressant geworden zu sein.
Doch, das habe ich schon gelesen. Allerdings hat ja eine Gewichtszunahme oder Attraktivität nichts mit "sich pflegen" zu tun.
Ungepflegt ist einer, der sich z.B. nicht duscht, rasiert, Dreck unter den Fingernägeln usw. Und die Aufmerksamkeit, dem Partner gegenüber, hat auch nichts mit dem eigenen Gewicht zu tun.
Jedenfalls habe ich von Männern noch nicht gelesen, das sie die Frau mäßig attraktiv fanden, aber der Charakter das aufgewogen hätte. Eher das sie die Partnerin nicht mehr attraktiv finden, keine Gefühle mehr haben, etc.
 
  • #140
Was du hier machst, finde ich mehr als bedenklich: Würdest du auch einer Frau dazu raten, für ihren Mann "um des Friedens Willen" sprichwörtlich "die Beine breit zu machen", obwohl sie keine Lust auf ihn hat? Schlimm...[/QUOTE]

Und schon wieder so eine Schwarz-Weiß-Malerei... Es geht hier nicht darum sich aus Pflichtgefühl zum Sex zu überwinden, wenn einen der Partner anekelt. Es geht darum, die Perspektive auf Sex einem geliebten Menschen zuliebe zu erweitern: Ich kann mich doch entscheiden, einem anderen körperlich was Gutes zu tun, weil ich ihn liebe, auch wenn ich dabei nicht zwangsläufig selbst zum Orgasmus komme oder es für mich supergeil finde. Das kann in vielerlei Weise - durch Massagen, Oralsex, GV, Küssen - passieren, und dann ist es meiner Meinung nach nicht soooo wichtig, ob der andere gerade exakt meinem Schönheitsideal entspricht. Und ich glaube, dass viele Menschen, die dies so sehen und praktizieren, diese Art von Sex sogar genießen können, weil sie aus der Nähe zum anderen ebenfalls eine Art der Befriedigung ziehen können.
 
  • #141
Oh doch. Die Regel ist, dass Männern, die in diesem Forum über mangelnden Sex klagen, vorgehalten wird, sie würden zu unaufmerksam ihren Frauen gegenüber sein, zu wenig auf ihr Äußeres achten oder schlicht zu uninteressant geworden zu sein.
Die Unaufmerksamkeit und das nicht auf sein Äußeres achten sind doch aber was ganz anderes als 5 Kilo mehr. Also bei dem Äußeren versteh ich eher darunter, dass der Mann sich nicht pflegt. Und dass Unaufmerksamkeit der Lustkiller schlechthin ist, ist doch verständlich, hat doch nichts mit Kilos zu tun, schon gar nicht mit 5. Mir ist jedenfalls nix im Gedächtnis, dass eine Frau wegen einer Gewichtszunahmen in der Größenordnung von 10% der Körpergröße jeden Tag den Mann benörgelt hat, dass sie ihn nicht mehr sexy findet.
Uninteressant-Werden - ich denke, das meint, dass die Lebensansichten auseinandergehen und die Frau merkt, dass der Mann quasi auf dem Sofa auf sein Ende warten will. Das ist ja auch geschlechtermäßig umgekehrt der Fall, dass Beziehungen daran scheitern. Manchmal reicht schon, dass einer von beiden alt aussieht, dass man jemand jüngeren will, um sich selbst wieder jung zu fühlen. Oder dass die Alltagsroutinen, die man selbst mit eingeschliffen hat, einem auf den Keks gehen und man beim anderen die Schuld dafür sucht.

Was du hier machst, finde ich mehr als bedenklich: Würdest du auch einer Frau dazu raten, für ihren Mann "um des Friedens Willen" sprichwörtlich "die Beine breit zu machen", obwohl sie keine Lust auf ihn hat?
Ich vermute mal, dass gemeint ist, dass Frauen das schon mal machen und normal finden.
Erst vor kurzem gab es ein Interview in der Zeit. Eine Filmemacherin wurde interviewt (Tatort "Für immer und dich") und meinte, dass zu einer Szene die Kolleginnen gelacht hätten. Es ging darum, dass beim Sex auf Gegenstände im Raum geguckt wird und dass viele Frauen das wohl kennen würden.
Ich finde das aber auch bedenklich.
Nicht bedenklich finde ich, wenn einer auch Lust auf Sex hat, wenn er keinen Orgasmus bekommt, sondern einfach mal den Partner beglückt. Der Lustgewinn ist dann, dass der Partner einen Orgasmus hat. Aber wenn einer sich vor dem Körper des anderen gruselt, geht das natürlich auch nicht.
 
  • #142
Zum anderen stelle ich mir vor, dass der Zyklus einer so dünnen Frau anders funktioniert, mithin weniger "ausschlägt", als der einer "normalgewichtigen". Aber dafür gibt es sicher Experten im Forum.
Ich bin zwar kein Experte aber eine Frau. :)
Nein, ich denke nicht, dass der Zyklus bei einer dünnen Frau anders 'ausschlägt' als bei einer normalgewichtigen. Wenn, dann höchstens in die Richtung, dass sie prozentual mehr Schwankung hat. Allerdings finde ich 5 kg zyklusbedingte Gewichtsschwankung auch ziemlich viel. Bei mir betrug die Gewichtsschwankung meist ca. 2 bis max. 4 %.
Der Unterschied zu einer normalen Gewichtszunahme ist, es handelt sich dabei - zum Großteil - um Wassereinlagerung im Gewebe, zmd. bei mir. Das heißt, es verteilt sich sehr gleichmäßig am ganzen Körper. Bei einer Gewichtszunahme durch Körperfett verteilt sich das Gewicht meist nicht ganz so gleichmäßig.
Bei anderen Frauen mag das anders sein.

edenfalls habe ich von Männern noch nicht gelesen, das sie die Frau mäßig attraktiv fanden, aber der Charakter das aufgewogen hätte.
Doch, hier ist öfter zu lesen es käme auf das Gesamtpaket an. Das bedeutet nichts anderes als, der Partner oder die Partnerin entspricht optisch nicht ganz den Präferenzen (=mäßig attraktiv) aber dafür sind andere Eigenschaften (z. B. Charakter) vorhanden, die das aufwiegen. Das aufwiegen funktioniert natürlich nur bis zu einem bestimmten Grad.
 
  • #143
Jedenfalls habe ich von Männern noch nicht gelesen, das sie die Frau mäßig attraktiv fanden, aber der Charakter das aufgewogen hätte. Eher das sie die Partnerin nicht mehr attraktiv finden, keine Gefühle mehr haben, etc.
Dann liest Du es jetzt hier. Frauen werden älter, es zeigen sich Falten und es kommen eben ein paar Kilo mehr. Und natürlich beende ich dann eine Beziehung nicht. Für mich ist ein durchschnittliches Aussehen wichtig. Wenn ich eine Partnerin mit dem Aussehen eines Topmodels haben wollte, wäre ich ein Leben lang allein.
Du verwechselst hier Attraktivität und Aussehen. Der Charakter gehört ja gerade zur Attraktivität dazu. Und der macht dann eben aus dem durchschnittlichen Aussehen überdurchschnittliche Attraktivität.
 
  • #144
Aber vielleicht ist das nicht die optische Präferenz des Mannes der FS, sondern was anderes. Z.B. das BILD, was er von der Seele der Frau hat - Völlerei (also eine Praline am Tag) ist Disziplinlosigkeit ist unsexy. Dann ginge es nicht ums Aussehen, sondern um das Bild...
Hallo, ich melde mich mal wieder.
Ich finde das letzte was void geschrieben hat sehr interessant und es scheint mir zu stimmen. Er sagt das auch immer : Dick ist man im Geiste. Er redet auch ständig darüber wie sehr er nicht verstehen kann dass Leute die wir zb auf der Strasse sehen und die sehr unglücklich übergewichtig wirken zuviel essen und wir haben das öfter diskutiert, für ihn scheint es eine weniger verständliche Störung als zb Heroinsucht zu sein. Warum soll das aber ein Hinweis auf eine Essstörung sein ? Ich sehe keine.
Er versucht ständig mehr zu essen um zuzunehmen wegen Sport und kommt dann vorlauter Arbeit nicht dazu. Er kämpft den genau gegensätzlichen Kampf wie ich. Er liebt essen gehen und genießt das essen sehr. Meist gesund und viel Eiweiß aber auch mal spätabends Junkfood, Mc Donalds.
Also ja es steht für irgendetwas geistiges aber was das bedeutet erscheint mir schwer zu verstehen. Er hat auch mal über seine ex gesagt die wäre viel zu stolz um zuzunehmen also sehr paranoid gedacht könnte ich mir denken dünn steht für ihn für seine ex, aber soweit ich weiß hatte er das schon davor ...

Ansonsten ist irgendwie das Thema auf standby. Ich nehme nicht ab aber denke viel drüber nach. 2 Mal war ich echt geknickt nach einem Gespräch beim Fernsehen deswegen, und jedesmal wenn er das gemerkt hat hatten wir dann richtig tollen Sex ?? Er sagt dann ich soll mir nicht denken dass er gar nicht auf mich steht nur wäre es dünn halt noch besser blabla. Und das man eh mit dicken Sex haben kann aber der ist anders .
Er sagte auch mal für guten Sex fühlt er sich gern stark und voller Energie. Ich frag mich auch ob er da nicht zu hohe perfektionistische Ansprüche in sich hat.
Jedenfalls hab ich akzeptiert dass ich abnehmen muss für den nächsten Akt des Dramas dann werden wir schlauer und das tu ich grad nicht wegen sehr viel Stress.
 
  • #145
Ich finde das Mist, dass Du jetzt gestresst bist wegen der Körperfettsache. Du hast doch Kinder, ihr habt ein Gemeinsames. Klar soll man wegen der Kinder nicht den erotischen Aspekt in der Beziehung absterben lassen, aber der Stress wegen des Gewichts erscheint mir viel zu viel.
Warum soll das aber ein Hinweis auf eine Essstörung sein ?
In seiner Welt vielleicht. Möglicherweise glaubt er, dass alle mit mehr Fett auf den Rippen DESWEGEN unglücklich rumrennen. Möglicherweise kennt er nicht, dass man sich das Essen aus Frust angewöhnen kann als Balsam für die Seele - wenn schon das ganze Restleben doof ist, gönnt man sich wenigstens eine Gaumenfreude.

2 Mal war ich echt geknickt nach einem Gespräch beim Fernsehen deswegen, und jedesmal wenn er das gemerkt hat hatten wir dann richtig tollen Sex ??
Hm. Interessant. Vielleicht will er nicht, dass Du denkst, er begehre Dich WIRKLICH nicht mehr. Vielleicht hätte ihn auch nur Deine "Sorglosigkeit" gestört, also wenn Du nicht geknickt wärst, würde er denken, es macht Dir nichts aus und nun wirst Du immer dicker. Aber da Du den Willen zeigst, an Deinem Körper zu arbeiten, sieht er Licht am Ende seines Leidenstunnels oder zumindest muss er nicht sehen, dass er für immer in der Finsternis der Fettspalten verschwinden muss, weil seiner Partnerin seine Fettphobie egal ist.

nur wäre es dünn halt noch besser blabla. Und das man eh mit dicken Sex haben kann aber der ist anders .
Da ja nun von Dicksein keine Rede sein kann, habe ich gerade wirklich den Eindruck, er hatte Panik, Du könntest jetzt immer weiter zunehmen. Wo er jetzt mitkriegt, dass Du selbst ein Problem damit hast und Dir wichtig ist, dass er Dich begehrt, hat er sich ein bisschen beruhigt. Vielleicht daher auch die Sichtweise, die Ex wäre zu stolz zum Zunehmen - sie macht sich halt was aus ihrem Aussehen.

Er sagte auch mal für guten Sex fühlt er sich gern stark und voller Energie. Ich frag mich auch ob er da nicht zu hohe perfektionistische Ansprüche in sich hat.
Für mich klingt das nach totaler "Körperreligion". Wenn er sogar Fastfood isst, kann es ja nicht der Gesundheitsaspekt sein. Alles, was ihn beschäftigt, scheint Körpermasse zu sein.

Wie ist er eigentlich zu Deinen Kindern, die Du mit in die Beziehung brachtest?

Mach Dich nicht irre, dass Du nicht abnimmst. Du weißt ja, wie es geht, und wenn es gerade was Wichtigeres in Deinem Leben gibt als Kalorien zählen und Sport, dann ist das eben so. Müsste er Dir vielleicht mehr abnehmen bei Haushalt und Kindern, damit Du Dich auf Deinen Körperfettanteil konzentrieren kannst.
 
  • #146
Er sagt das auch immer : Dick ist man im Geiste. Er redet auch ständig darüber wie sehr er nicht verstehen kann dass Leute die wir zb auf der Strasse sehen und die sehr unglücklich übergewichtig wirken zuviel essen und wir haben das öfter diskutiert,
Er scheint von dem Thema besessen zu sein.
Dicksein ist für ihn ein Zeichen von Schwäche, die Leute lassen sich in seinen Augen gehen.
Er versucht ständig mehr zu essen um zuzunehmen wegen Sport und kommt dann vorlauter Arbeit nicht dazu.
Ist das der gleiche, der sagt, ich kann erst was essen, wenn ich mit der Arbeit fertig bin? Oder war das in einem anderen Thread?
Warum soll das aber ein Hinweis auf eine Essstörung sein ? Ich sehe keine.
Ich finde eher, er hat eine, so besessen wie er von dem Thema ist.
Oder hat er einen Jugendwahn und Angst vor dem Älterwerden? irgendwo hattest du mal geschrieben, dass er sich wie der 25 -jährige Peter Pan benimmt.
 
  • #147
Sirikit. nun hör doch mit den 5 kg auf! Darüber geht es hier doch gar nicht mehr, sondern um wesentlich deutlichere Änderungen andere Fälle.

Dein Typ (und Dein Fall) ist wohl sehr speziell, ich würde an Deiner Stelle über ihn wütend werden und wegen ihm nicht unbedingt so gestresst sein.
Übrigens, für mich wärst Du nichts, denn ganz ohne richtigen Popo will ich keine Frau. Und der geht bei 50 kg einfach nicht.
 
  • #148
Warum soll das aber ein Hinweis auf eine Essstörung sein ? Ich sehe keine.
Wenn ein bestimmtes Thema im Leben eines Menschen übermäßig und auffällig viel Raum einnimmt, kann man davon ausgehen, dass da ein Problem bzw. eine Störung vorliegt. Im Leben deines Partners dreht sich ja auffällig viel um das Thema Körpergewicht, Zunehmen, Abnehmen, Essverhalten unter Kontrolle haben, Essverhalten nicht unter Kontrolle haben ... usw.
Wenn dann auch schon Einschränkungen im Leben oder Sozialleben durch "das Thema" zu sehen sind (z.B. Sex geht für ihn eigentlich nur unterhalb eines bestimmten Gewichts der Frau), kann man ziemlich sicher von einer Störung reden.
Er redet auch ständig darüber wie sehr er nicht verstehen kann dass Leute die wir zb auf der Strasse sehen und die sehr unglücklich übergewichtig wirken zuviel essen und wir haben das öfter diskutiert, für ihn scheint es eine weniger verständliche Störung als zb Heroinsucht zu sein.
Glaube mir, Menschen die nicht essgestört sind, reden nicht ständig darüber, dass andere Leute übergewichtig sind! Das nur als eines von vielen Beispielen aus deinen Beiträgen. In jedem deiner Beiträge kann man ein Beispiel finden, welches bei deinem Partner eine Essstörung vermuten lässt.
Er versucht ständig mehr zu essen um zuzunehmen wegen Sport und kommt dann vorlauter Arbeit nicht dazu. Er kämpft den genau gegensätzlichen Kampf wie ich. Er liebt essen gehen und genießt das essen sehr. Meist gesund und viel Eiweiß aber auch mal spätabends Junkfood, Mc Donalds.
Das finde ich sehr interessant und das teilst du uns zum ersten Mal mit!
Dein Partner findet sich also "zu dünn", er möchte zunehmen, wegen Sport.
Lass mich raten: Er möchte muskulöser erscheinen. Männlicher.
Da drängt sich mir die Vermutung auf, was hier, glaub ich, auch schon andere früher ansprachen: Er hat Minderwertigkeitskomplexe im Bezug auf seine Männlichkeit. Er fürchtet (unterbewusst), einer "richtigen" Frau nicht gerecht zu werden, ihr unterlegen zu sein. Deshalb darf eine Frau, mit der er Sex hat, keinen deutlich sichtbaren weiblichen Körper haben, sondern den Körper eines ganz jungen, noch kindlich dünnen Mädchens - weil er selbst sich wie ein kindlicher Junge fühlt und nicht wie ein Mann.


w53
 
  • #150
Ich finde krass, wieviele hier auf die Argumentationen und Manipulationen des Mannes von Sirikit anspringen. Reicht es nicht, dass die FS sich selbst zunehmend unattraktiv, ungeliebt und zu fett fühlt?

@Sirikit, ist er wenigstens zärtlich zu dir, nimmt dich in den Arm, streicht dir übers Haar bzw. erwidert deine Zärtlichkeit?

Wie auch immer, es wird Zeit, dich mehr um dich zu kümmern. Darum, deinen Körper und dich selbst zu lieben, dich nicht für andere zu verbiegen. Dein Mann muss seine Probleme erstmal allein erkennen und lösen. Du bist weder seine Therapeutin noch seine Wachspuppe. Treibe Sport und ernähre dich gesund und genussvoll, dir und deiner Gesundheit zuliebe. Essen ist was Schönes. Wer regelmäßig Sport treibt oder sich angemessen bewegt, braucht gar keine Kalorien zählen und hat trotzdem einen guten BMI.
 
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