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  • #1

Mein Freund hat Depressionen - Was tun?

Hallo,
ich (25) bin seit über einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Wir studieren beide noch. Er sagte mir bereits zu Beginn unserer Beziehung, dass er Depressionen hätte. War deshalb aber noch nicht beim Arzt. Ich habe das ganze unterschätzt, hätte ich damals gewusst, dass Depressionen bei Männern nicht zwangsläufig, traurig und alleine sein bedeuten, wäre ich wohl abgesprungen. Die Symptome sehen vielmehr so aus, dass er agressiv ist, innerlich unruhig, schnell reizbar und nicht die Verantwortung für sein Handeln übernehmen will. In der Folge bin ich immer an allem Schuld. Auch wenn er weiß, dass er krank ist schafft er es in der akuten Situation nicht sein Verhalten zu reflektieren und zu sehen, dass er überreagiert. Das geht so weit, dass er mich so sehr beleidigt, dass ich weinend zusammenbreche, ohne dass ihn das rührt, er macht einfach weiter. Ich habe ihn nach einigen Monaten Beziheung überredet zu einer Einrichtung zu gehen, die speziell auf Studenten mit psychischen Problemen ausgerichtet ist und als erste Anlaufstelle dient. Dort sagte man ihm er solle eine Verhaltenstherapie beginnen (seine Probleme hatte er noch etwas geschönt dargestellt). Seitdem ist fast ein Jahr vergangen. Er hat etwa 3 Mal versucht einen Termin zu machen, was sich aufgrund der Kapazitäten aber schwierig gestaltete. In dem Jahr habe ich viel mitgemacht, mich immer wieder viel zu schlecht behandeln lassen, in dem Glauben, dass es die Depression ist, die da spricht. Langsam verliere ich aber die Hoffnung, dass er sich tatsächlich helfen lassen wird. Er rastet immer wieder komplett aus, trennt sich, verhält sich völlig egoistisch. Nur ist da auch die "andere Seite" an ihm, die ich wirklich liebe, die Momente wenn er nicht in einer sehr depressiven Phase ist. Ich kann mit meinen Freundinnen nicht darüber reden, da er mir das Versprechen abgenommen hat es niemanden zu erzählen. Sie bekommen manche Streitereien mit und fragen sich natürlich, warum ich das mitmache.
Aus seinem Freundeskreis ahnt niemand etwas, obwohl sie seine Wutausbrüche manchmal mitbekommen, fragt keiner nach der Ursache für so extreme emotionale Reaktionen. Ich würde gerne eure Meinung hören, gerne auch von männlicher Seite, was ich tun soll? Ich bin eigentlich kein Mensch der aufgibt, aber langsam geht meine Kraft zu Ende.
 
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  • #2

Damit erübrigt sich eigentlich jede Diskussion.
Auch wenn jetzt hier wieder die große Spekulation losgeht und zahlreiche Mitschreiber ihr "Fachwissen" aus entsprechenden Lebensratgebern spenden gilt der Grundsatz daß eine Diagnose sehr viel Zeit und Kenntnisse braucht und nicht online möglich ist.

Es stimmt zwar daß es relativ schwer ist einen Termin bei einem Therapeuten zu kriegen, aber sowohl eine Erstberatung als auch ein Termin bei einem Facharzt sind in einer angemessenen Zeit zu kriegen.

Das Problem in deiner Beziehung und mit deinem Freund ist relativ schwierig. Ich würde dir empfehlen dir eher Rat bei deinen Freunden oder jemandem in eurem Umfeld zu suchen der euch kennt und evtl. in der Lage ist da weiterzuhelfen.
 
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  • #3
Ich bin eigentlich kein Mensch der aufgibt, aber langsam geht meine Kraft zu Ende.

Man hält sich immer!!!! von psychisch Kranken fern. Ansonsten geht man früher oder später daran kaputt, wie du ja gerade eindrucksvoll mitkriegst. Analog zu Suchtkranken hast du evtl. schon eine Co-Abhängigkeit entwickelt. Trenn dich und wenn du es getan hast wird er halbherzig einen Therapieversuch wagen, evtl. ein paar Medikamente nehmen und dir mitteilen das es ihm ganz toll geht, jetzt alles besser ist und du doch bitte zurück kommen sollst. Dann gehts allerdings weiter wie bisher.

m27
 
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  • #4
Schau, dass Du weg kommst. Du kannst ihm nicht helfen, Du brauchst selber Hilfe. Du solltest Dir die Frage stellen, warum Du Dich so behandeln lässt. Was hält Dich bei ihm? Das schöne Gefühl, gebraucht zu werden? Er braucht einen Therapeuten!
 
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  • #5
Ich habe keine Ahnung, ob sich Depressionen zwangsläufig bei Männern mit Aggressionen äußern, wahrscheinlich ist das Abbild der Krankheit viel zu komplex, als dass man es als Laie (der ich bin) beurteilen sollte. Nur - wenn es ihm ernst ist und er einen gewissen Leidensdruck hat, dann sollte er sich in Behandlung begeben. An seiner Stelle sollte man sich auch nicht auf eine bestimmte Anlaufstelle versteifen - da ist meiner Einschätzung nach "zu viel Luft drin", um es als wirklich ernsten Versuch zu betrachten.

Ich denke, es ist wichtig zu unterstützen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten und zudem sehr darauf zu achten, dass man selbst nicht zum Co-Depressiven wird. So, wie du das handhabst, kann das eigentlich nicht auf Dauer gelingen, da du immer wieder "Opfer" seiner Ausbrüche bist... es ändert sich nichts, nichtmal im Kleinen.

Das Dumme dabei: wenn er schon die Einsicht hat, dass er depressiv ist, liegt es trotzdem wesentlich an ihm, entsprechende professionelle Unterstützung einzuholen. Das mag Überwindung kosten, da mag auch der Antrieb fehlen. Ich glaube, dass man als Partner nur bedingt was tun kann und ob man "auf die weiche Tour" den Anstoß gibt oder "die harte Tour fahren" muss, indem man deutlich Konsequenzen aufzeigt (und diese auch umsetzt), kommt sehr auf den Einzelfall an. Ich vermute, dass Depressive (auch entgegen der äußeren Anzeichen) nicht unglücklich sind, wenn ihnen etwas "Führung" abgenommen wird. Andererseits - ein heißes Eisen: seelisch Erkrankte handeln unter Umständen nicht erwartungsgemäß, das kann sehr unschön und ggf. gewalttätig werden.

Dann zum Schluß: woher hat er denn die eindeutige Überzeugung, dass es sich bei ihm um Depressionen handelt? Gibt es eine Diagnose (anscheinend nicht?) oder ist es bloß der Versuch einer Selbsteinschätzung? Evtl. auch nur vorgeschoben, um sein Verhalten zu entschulden? Das gilt es doch zuerst zu klären. Meines Wissens nach sind da Krankenkassen heute recht aufgeschlossen und eine Behandlung bei einem geeigneten Profi fällt auch unter Schweigepflicht. Es muss also zwangsläufig nicht die Runde im Bekanntenkreis machen.
 
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  • #6
Gib besser auf. Du nervst ihn, das verdeutlichen auch die ständigen Trennungen. Er will, aber kann nicht so recht oder weiß nicht, wie er sich von dir lösen soll. Er ist krank und KANN SICH NICHT alleine helfen, selbst wenn er will! Das ist ja das schlimme an einer Depression, sie lähmt einen! Sie lähmt einen in einfachsten Dingen und Entscheidungen und zieht einen immer wieder zurück. Dein Verhalten (Weinen, Zusammenbrechen) kann einen zusätzlich depressiven Menschen die Glut in die Augen treiben. Es bringt nichts, wenn du dich ebenso labil zeigst - es verschlimmert die Situation sogar.
Du musst so einen Menschen mit sich in Ruhe lassen!
 
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  • #7
Liebe FS,

ich bezweifle, dass Dein Freund Depressionen hat. Es hört sich eher nach einer Persönlichkeitsstörung an. Ich bin jedoch kein Arzt, daher rate ich, Dir bei einer Beratungsstelle o.ä. Hilfe zu suchen (sofern Du mit Freunden o. Bekannten nicht reden kannst / möchtest). Gab es bereits Gespräche mit Deinem Freund, was der gemeinsame Weg sein kann ? Wenn dies nicht möglich ist, wende Dich an externe Stellen.

Alles Liebe !

w
 
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  • #8
Eine Beziehung zu einem depressiven Menschen erfordert sehr viel Kraft. Man weiß nie wann und in welcher Form eine depressive Episode erfolgt.
Ich war mit einer depressiven Frau zusammen. Sie befand sich auch in Therapie. In einer guten Phase wurde ich mit großen Liebesbekundungen und Zukunftsplänen geradezu überschüttet. In depressiven Phasen wechselte das Stimmungsbild von einem auf den anderen Tag: mal agressiv , mal traurig, aber immer mit Überforderung den Alttag zu bewältigen. Aus Liebe zu ihr habe ich viel auf mich genommen und ertragen. Aber eines Tages hat sie sich von mir getrennt, weil ihr mein Engagement immer noch zu wenig war. Man kann das Verhalten von depressiven Menschen nicht erklären.

Ich empfehle Dir eine Trennung. Das ist zwar erstmal sehr schmerzhaft. Ein schwer planbares Zusammenleben mit einem depressiven Partner kann aber noch viel schmerzhafter sein.
 
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  • #9
Hallo

Was Du beschreibst könnte mein Vater sein. Leute die so drauf sind haben zu arg mit sich selber zu kämpfen, dass sie nicht auf Ihre Umwelt eingehen können. Sein nettes überscheumendes Verhalten legt er an den Tag, weil er Bestätigung wie die Luft zum Atmen braucht, Er ist so Selbstbezogen, dass er die Umwelt nur warnimmt, wenn ersich etwas davon erhofft. Wenn er gerade Liebe, Bestätigung und Beifall braucht. Da Du aber nicht ganz das Bist was er will (btw niemand ist das, aber das sieht er nicht und Du passt ihm nicht wirklich), lässt er das an Dir aus. Genauso wie seinen Frust auf die Welt die er in Dir gespiegelt sieht. Seine Zuneigung ist weitgehend eine farce weil er das vor lauter Problemen nicht kann. Würde er wenigstens einsehen was er Dir antut, hätte es eventuell einen Funken einer Chance mit Euch. Aber er liebt Dich nicht oder seine liebe ist von seiner schimmligen Frustration zerfressen. Und Du bist schwach. Das bietet ihm Angriffsfläche. Er hat keinen Respekt vor Dir resp jeglichen Respekt verloren. Er hat nicht einmal mehr so viel Selbstbeherschung seine Ausraster vor anderen zurückzunehmen.

Und glaube mir, es wird nicht besser. Es wird schlimmer im alter und Eure zukünftigen Kinder tun mir leid. Mein Rat an Dich: geh. Er ist nichts für Dich. Es mag Frauen geben, an denen prallen Ausraster ab und da bleibt vielleicht der Respekt erhalten. Ich weiss wovon ich rede. Ich bin mit so einem Menschen als Vater aufgewachsen. Wenn Du bleibst, hoffe ich für Dich, dass ich mich täusche.

Und das ewige: bleibt fern von allen psychisch kranken: hört auf damit. Es kommt immer darauf an, wie derjenige damit umgeht. Dein Freund geht nicht sozialadequat damit um. Ich habe mich entschieden, nie mit jemandem so umzugehen und mich nicht so behandeln zu lassen. Man kann nur so schlecht behandelt werden, wie man es zulässt. Weshalb lässt Du das zu? Übernimm Verantwortung und triff die notwendigen Entscheidungen. Kannst und willst Du mit so jemandem zusammen sein (er wird sich nicht ändern!)? Ja, dann bleib. Nein, dann geh.
 
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  • #10
so bitter es ist - ich an Deiner Stelle würde ihn verlassen.

Er hat vor der Beziehung gewusst, dass er "krank" ist bzw. Depressionen hat und hat nichts dagegen getan. Wenn es im Moment schon soweit ist, dass er Dich übelst beleidigt und nicht aufhört auch wenn du weinend zusammenbrichst, dann ist irgend etwas gar nicht in Ordnung.

Du wirst das aber nicht aus ihm raus bekommen. Im Gegenteil: Vermutlich verstärkst du nur den Hass und wirst immer mehr zum Blitzableiter. Das ist sehr traurig, darf aber nicht zu Deinem Problem werden. ER muss aktiv werden und zum Arzt gehen - wer weiss wie weit seine Aggression noch geht? Dem kannst du dich meiner Meinung nach nicht aussetzen.


m37
 
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  • #11
Liebe FS,

du sollst diese Beziehung beenden. Auch wenn es Weh tut.

Ich selbst bin chronisch depressiv und habe mich deswegen bewusst gegen eine Beziehung entschieden da ich meinem Partner das nicht zumuten kann und will.

Alles Gute.
w, 36
 
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  • #12
Einen Partner mit der Diagnose Depression zu haben, der in Behandlung ist, ist für eine Frau schon schwierig. Aber einen Partner zu haben, der dir gleich sagt, er glaubt, er habe eine Depression, aber dann die Behandlung beim Arzt verweigert und gar keine Diagnose hat, ist kein Partner. Er will selbst gar nichts verändern, er will sich nicht helfen lassen oder er meint, er bräuchte keine Hilfe. Er gibt dir keine Zuneigung, keine Liebe und du bist ihm eher lästig. Warum glaubst du denn, dass du ihn liebst? Er zeigt dir weder etwas von sich noch ist er herzlich, sexuell ist es bestimmt auch nicht toll und verlassen kannst du dich nicht auf ihn. Ich fürchte, du bist coabhängig oder hast selbst Probleme, denn du schreibst ja selbst, dass du dich von ihm viel zu schlecht behandeln lässt. Mein Rat: Sofort räumliche Trennung, falls ihr überhaupt zusammen wohnt, wenn nicht, Auszeit mindestens einen Monat, sollte er dich dann vermissen, kann er es dich wissen lassen. Ich glaube es ehrlich gesagt nicht. Nach einer Zeit der Trennung wirst du irgendwann spüren, wie ein riesiger Stein an Ballast von dir abfällt und du endlich wieder du selbst wirst. Ich spreche aus Erfahrung, war auch mal coabhängig.
 
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  • #13
Ich bezweilfel auch, dass dein Freund nur Depressionen hat. Ich würde auch auf eine Persönlichkeitsstörung tippen, die mit Depressionen einhergeht. Das ist nichts Ungewöhnliches.

Eine beziehung mit eine kranken Menschen erfordert wahnsinnig viel Kraft. Den Partner zu verlassen, nur weil er krank ist, halte ich nicht für ratsam.
Den Partner aber zu verlassen, weil er sich keine richtige Behandlung zukommen lässt, finde ich schon vertretbarer.
Wichtig wäre, dass in einer Therapie auch deine Darstellungen wenigstens einmal dem Therapeuten mitgeteilt werden. Denn er schönt wohl tatsächlich.

Für dich das wichtigste ist, dass du auf seine Krankheit keine Rpcksicht mehr nimmst. IMMER, wenn er dich beleidigt oder aggressiv gegen dich wird, musst du sofort STOPP sagen. Daran muss sich auch ein kranker Mensch halten. Oder Du musst diuch Möglichkeit haben, dich dann 100% zurückzuziehen. STOPP sollte immer mit dem Satz verbunden sein, dass du für ihn da bist, wenn er dich nicht mehr beleidigt.
Es ist wirklich ganz wichtig, dass du dich schützt!

Und falls ihr mal Kinder miteinander haben solltet: In dem Fall ihm NICHT das Sorgerecht einräumen.
 
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  • #14
Vielen Dank für die hilfreichen Antworten! Es ist auch schön zu wissen, dass auch andere dieses Problem kennen, ich habe doch hin und wieder das Gefühl sehr alleine dazustehen.
 
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  • #15
Liebe FS,

mein Freund hat eine major Depression, war deswegen 9 Wochen in einer psychosomatischen Klinik und macht nun anschließend eine Psychotherapie, parallel geht er zum Arzt, der ihn auch in die Klinik überwiesen hatte. Er hatte von verschiedenen Seiten eine eindeutige Diagnose bekommen und bemüht sich, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen, weil er selbst unter sich leidet. Es ist oft schwer mit ihm, aber ich bleibe bei ihm, denn ich habe Hoffnung auf Besserung, weil er sich bemüht und verzweifelt versucht, wieder "gesund" zu werden. Vielleicht wird das nur mit permanenter Medikation klappen.
Wir verstehen uns wunderbar in normalen Phasen, mit den anderen habe ich gelernt umzugehen. Er geht dann einfach und möchte mit sich alleine sein.
Angesprochen darauf wurde er aber von Anderen, dass etwas nicht stimmt. Ich hätte da nichts bewegen können.
LG w/50
 
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  • #16
Liebe FS,
Dein Freund hat keine Depression, wenn überhaupt eine psychische Erkrankung, dann eher eine Persönlichkeitsstoerung. Er verpasst sich selber nur eine Gefälligkeitsdiagnose. Depression und Burnout klingt halt besser, als eine massive psychiatrische Diagnose oder auch Egozentrik in höchstem Maße.

Offensichtlich ist sein Leidensdruck nicht besonders ausgeprägt, denn sonst wäre er in kontinuierlicher Behandlung, auch medikamentös. Als Student hat er Topbedingungen für Unterstützung, im Berufsleben wird es nur schlechter. Befrei' Dich von der Last, wenn er nicht bereit ist, die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Du bist jung, Du findest einen besseren Mann ohne so einen Ballast.
 
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  • #17
Meine Laienmeinung zum Seinszustand deines Freundes: Es ist keine Depression. Depressionen sind - aus Laiensicht formuliert - nach innen, gegen sich selbst gerichtete Agressionen. ABER er ist schwer schief gewickelt und zieht dich in den Abgrund.
Erstens. - Agressionen gegen dich / Demütigungen / Abwertungen von dir . Warum machst du das schon zum wiederholten Male mit? Mit der Begründung - deiner Entschuldigung für ihn - er ist ja krank oder er weiss nicht, was er tut. Sorry - mit der Begründung sagst du dass sein Verhalten dir ggü richtig ist.
Zweitens - er hat eine Störung die sich im Kontakt auswirkt und tut nix - weder Selbshilfegruppe noch
eigenverantwortlich Informationen sammeln (Das Buch Depression ist keine kranheit ist sehr interessant - trifft aber nicht auf das Verhalten deines Freundes zu) und sich verändern, noch den normalen biederen Hausarzt besuchen - der ist die erste Anlaufstelle! Und der - als gelernter Medizinier weiss, ob dein Freund schnellstens zum Psychiater muss oder ob sich das "auswachsen" kann.
Ich würde dir zu einem mehrmonatigen Kontaktstop raten mit dem Hinweis, dass er sich nur wieder bei dir melden darf, wenn er sich verändert hat und dir sagt wie er das gemacht hat. Grüsse w 55
 
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