• #31
@Wolke77
Ich würde es so interpretieren, dass ihm die Ausgaben für Essen und Freizeit mit dir zu teuer sind. Deshalb besteht er auf 50:50. Wer weiß, wie die Ehefrau das sieht. Vielleicht zahlte sie immer die Theater und Opernkarten und die Lebensmittel von ihrem Gehalt? Und vielleicht hat sie ihn auch regelmäßig zum Essen eingeladen? Er scheint es ja gewohnt zu sein, dass die Frau die Hälfte zahlt. Ihr könnt ja mal Euer Freizeitbudget überdenken und neu festlegen. Und vielleicht gibt es demnächst mal 1 Euro Gerichte oder leckere Linsensuppe bei Euch zum Essen? Mir scheint, Ihr lebt über Eure Verhältnisse, sonst käme diese Neid auf die Ex Ehefrau doch erst gar nicht auf. Ich vermute, dass die Ex sehr gut verdient hat. Wenn er sich scheiden lässt, verliert er seine Eigentumswohnung und muss seine Rente teilen. Ich würde mich nicht mit einem verheirateten Mann einlassen. Auf jeden Fall ist dein Begleiter nicht gewillt dir deine Lebensmittel, Restaurantbesuche und Opernkarten zu zahlen. Geht die Initiative von dir oder ihm aus, regelmäßig ins Kino, Theater und in die Oper zu gehen? Ich finde es schön hin und wieder eingeladen zu werden, aber in der Regel zahle ich für mich selbst und erwarte das nicht von einem Mann. Setzt Euch einfach ein Budget Limit. Der Mann ist keine Melkkuh.
 
  • #32
Vermutlich wohnt er weiter mit seiner Frau unter einem Dach, da er die Kraft nicht aufbringt sie zum Auszug zu bitten, und zahlt weiter alle Kosten.
Vermutlich eher nicht.
Er ist eine richtiger Feigling, der sich aus allen das Beste herauspickt, auch zu Lasten cder Allgemeinheit.
Die Förderung der Ehge nimmt er schön noch mit, nimmt aber gleichzeitig den Vorteil (für mich wäre es gar keiner) einer unabhängigen neuen Partnerin in Anspruch.
 
  • #33
Hallo,
ich bin eine Ehefrau, die von ihrem seit 15 Jahren getrennt lebenden Ehemann mit meinen Partnerin finanziert wird.
Ich hatte mich um die Kinder gekümmert und ihm den Rücken frei gehalten.
Diesen lebenslangen Deal hatte er angeboten und ich finde es nicht mehr als fair für mein ebenfalls lebenslanges Engagement für meine Töchter. Mein Mann wollte Kinder, aber keine Verantwortung. Er war quasi nur Erzeuger, was ich nicht ahnen konnte und er evtl. auch nicht.
Dein Freund wird wissen, warum er so agiert, wie er agiert. Alles hat seinen Grund.

Ich wünsche dir Frieden. Lenke deine Energie in andere Bahnen.
 
  • #34
Liebe FS,

bezüglich der Scheidung kann ich ihn verstehen. Solange Tisch und Bett wirklich getrennt sind, er offiziell zu dir steht, könnte auch für mich die Scheidung warten. Ich würde das anders sehen, wenn er 35 wäre und man sich mit Hochzeit und Kind noch was neues aufbauen möchte. Geld ist natürlich nicht alles, aber 500-600€ sind kein Pappenstiel.

Anders sehe ich es bei den laufenden Kosten. Da bin ich völlig deiner Meinung.
Bei dir achtet er penibel auf Teilung und bei ihr?! Warum füttert er sie durch? Schlechtes Gewissen? Sie kann für sich allein sorgen. Das sie sich scheinbar die letzten Jahrzehnte abhängig gemacht ist, ist ihr und nicht sein Problem.
Das würde ich auch nicht unterstützen und bei fehlender Einsicht gehen.

Alles Liebe!
 
  • #35
Er will also die nächsten Jahre pro forma verheiratet bleiben, um später bei der Rente mehr rauszukriegen. Und was kommt danach?

Ich verstehe dieses Konstrukt nicht, das hier jetzt schon mehrfach auftauchte. Der Mann ist verheiratet, da steht der Frau ein Trennungsunterhalt von 3/7 zu (und umgekehrt). Wenn er in Rente geht, steht ihr immer noch 3/7 der Rente zu, da bleibt also nicht mehr übrig.
Bei einer Scheidung werden 27 Jahre Rentenbeitrag, mittlerweile 31 Jahre geteilt und jeder bekommt einen Rentenanspruch.

Ist der Trick jetzt, dass bei einer Scheidung seine Rente sofort geteilt würde und seine wesentlich jüngere Frau das Geld erstmal nicht bekommen würde, bis sie auch in Rente geht? Oder was habe ich übersehen?

Sie sind fuer ihn nichts Besseres als eine Geliebte ohne irgendwelche Rechte.

Was hat die FS so für "Rechte", wenn er sich scheiden lässt? Hat sie dann irgendwie Ansprüche auf das Geld, das er nicht mehr als Unterhalt bezahlt? Oder die Rente, die mit der Frau dann geteilt wird?
 
  • #36
Oder hofftest Du, dass er Dich mitfinanziert?
Warum sollte er?

Ich denke das ist das wahre Problem der FS.

Der Mann kann mit seinem Geld doch tun und lassen, was er will, wenn er es der Caritas spenden würde wäre es ok?

Dass der Mann wegen der Pension verheiratet bleiben will, kann ich nachvollziehen.

Warum er die Ex sonst finanziert verstehe ich nicht, muss man aber auch nicht.

Gekauft wie gesehen. Love it or leave it.
 
  • #37
Schwierig für dich und ihn. Ich war etwa gut ein Jahr nachdem ich mich von meiner Exfrau trennte in ähnlicher Situation. Meine damalige Lebenspartnerin war bei mir als es and Eingemachte ging bei der Scheidungsverhandlung die ich mit meiner damaligen Frau alleine führte.
Sie hätte dich nie im Leben eingemischt meine neue Partnerin.
Ich sagte ihr wie ich es handhaben werde und gut ist. Sie war erfreut das ich so wie ich handelte meinem Versprechen nachkam, dass meine Exfrau sich keine Sorgen machen musste.
Sie hat keine Sorgen bis zum Ende ihrer Tage.
Aber!!! Ich konnte das zum Glück!
Hier muss der Mann einen guten Weg finden das beide weiter ein möglichst gutes Leben führen können. Und zwar auch ohne neue Partner.
Und da ist es auch entscheidend, dass der Expartner mitzieht.
Die Wohnung komplett zahlen obwohl er sich dasnicht leisten kann, ist der falsche Ansatz.
M49
 
  • #38
Ich kenne mich mit Nuancen der ehelichen Trennung nicht aus, aber wenn er weiter verheiratet bleibt, damit er später 500 Euro mehr bekommt, ist das nicht ein Betrug? Nimmt er auch steuerliche Vorteile einer Ehe, ohne richtig verheiratet zu sein?
Ausserdem, woher weißt du, was er alles mit seiner Ehefrau vereinbart und ihr zahlt? Hast du es schriftlich gesehen? So wie er drauf ist, würde mich nicht wundern, wenn seine Ehefrau schon lange Ex-Frau ist und dass er ihr nicht soo viel zahlt, falls überhaupt, sondern beiden Frauen was anderes erzählt und sein Geld sauber auf die Kante legt. Solche Fälle gibt es zu genüge.
 
  • #39
Warum füttert er sie durch? Schlechtes Gewissen? Sie kann für sich allein sorgen. Das sie sich scheinbar die letzten Jahrzehnte abhängig gemacht ist, ist ihr und nicht sein Problem.
Er "füttert seine Frau durch", weil er sie durchfüttern will. Die FS ist neidisch, weil er sie nicht durchfüttert, obwohl sie das will.
Ich glaube nicht, dass die Ehefrau sich abhängig gemacht hat. Sie nimmt, was aus welchen Gründen auch immer vom Ehepaar vereinbart wurde.

Ist der Trick jetzt, dass bei einer Scheidung seine Rente sofort geteilt würde und seine wesentlich jüngere Frau das Geld erstmal nicht bekommen würde, bis sie auch in Rente geht?
Du hast nichts übersehen: sein nahender Renteneintritt bewirkt die sofortige Kürzung seiner Rente. Die Rentenpunkte gehen aufs Konto der Ehefrau und werden erst wirksam, wenn sie in Rente geht.
Die Fs hat nichts davon, ausser sich besser zu fühlen, wenn es der Ehefrau schlechter geht. Dass er angesichts der 50/50-Regelung zwischen ihnen von irgendwas profitieren würde ist unwahrscheinlich. Nur ihr Neid wäre befriedigt, dass sie einer anderen Frau geschadet hat.

Hier muss der Mann einen guten Weg finden das beide weiter ein möglichst gutes Leben führen können.... Die Wohnung komplett zahlen obwohl er sich dasnicht leisten kann, ist der falsche Ansatz.

Ich lese im Text der FS nicht, dass ihr Partner es sich nicht leisten kann, seiner Ehefrau die Wohnung zu überlassen, die Nebenkosten zu tragen und ihr Einkommen aufzustocken.
Geh mal davon aus, dass auch andere Menschen als Du Geld haben und rechnen können. Der Partner der FS wird sich ausgerechnet haben, dass der Deal ihn billiger kommt als eine Scheidung und genau darum macht er das.

Die FS sagt nicht, dass es ihm an Geld mangelt, sondern eher im Gegenteil: sie ärgert sich einen Ast, wie ihr Partner seine Ehefrau versorgt und zu ihr knickerig ist. Daraus leite ich ab, dass er trotz Finanzierung der Ehefrau immer noch genug Geld hätte, auch zur FS großzügig sein zu können - allein ihm fehlt der Wille. Mit ihr macht er 50/50.
 
  • #40
Ein Mann gibt sein Wort und sein Wort ist wertvoller als jedes Gesetz, jede Moral, jede Religion.
So bin ich auch erzogen worden und mein Vater hat mir das vorgelebt. Und ja, ich halte das für gut und richtig.

Und nun ? Der Mann lebt nicht auf Kosten von Wolke. Allerdings will er auch nicht, dass Wolke auf seine Kosten lebt. Weil er weiss, wie teuer sein Wort werden kann.
Und nun hat der Kerle nach 1 Jahr eine Freundin an der Backe, die nur sein Bestes will. Nämlich sein Geld. Ich würde mich an seiner Stelle nach einer neuen Freundin umsehen. Denn er hat nichts falsch gemacht.
Wer von euch lädt eigentlich gerne Leute ein, die das erwarten ? Ich rede hier nicht vom Geschäftsessen .....
Ich bin gerne grosszügig. Sehe Geld als Möglichkeiten, mein Leben angenehm zu gestalten. Was ich gar nicht mag: Wenn meine Grosszügigkeit ausgenutzt wird. Der Grat ist oft schmal - aber ich kann unterscheiden, wann ich was freiwillig bezahle ... und wann man mich dazu nötigen will. Ich weiss mich dann zu wehren ....
 
  • #41
Wer von euch lädt eigentlich gerne Leute ein, die das erwarten ? Ich rede hier nicht vom Geschäftsessen .....
Ich bin gerne grosszügig. Sehe Geld als Möglichkeiten, mein Leben angenehm zu gestalten. Was ich gar nicht mag: Wenn meine Grosszügigkeit ausgenutzt wird. Der Grat ist oft schmal - aber ich kann unterscheiden, wann ich was freiwillig bezahle ... und wann man mich dazu nötigen will. Ich weiss mich dann zu wehren ....

Tom, exakt.
Und Dieser, Dein Post ist ein Grund, warum ich Dich trotz aller Kontroversen, die wir aufgrund völlig aber Ansichten haben, sehr schätze.
Du bist gradlinig, bei Dir weiß man/frau, woran man ist.

Ja, ich lasse mich auch gerne einladen, sage immer wieder danke, und lade gerne ein - und so denke ich, dass wir auch in unserer Partnerschaft auf ein für uns beide ausgewogenes und zufriedenstellendes Verhältnis kommen.
Wir haben uns eingespielt - und so ist es eben mal er oder mal ich, der bezahlt.
Aber wir teilen manchmal auch, bei Urlaubbuchungen, etc.

Großzügigkeit ist schön, erwarten/verlangen kann man es nicht - auch nicht, wenn eine*r deutlich mehr verdient.
Es kommt nur grundsätzlich darauf an, ob jemand bei jeder Rechnung penibel 50:50 aufteilt, oder ob es ein Ungefähres/Selbstverständliches ist. Und wenn jemand zusätzlich großzügig sein möchte, ist es schön. Für mich muss es das nicht sein.

Wie es genau bei der FS ist, wissen wir nicht, nur dass ihr das Teilen nicht passt, neben den anderen Punkten.


W,50
 
  • #42
I
Mein 2. Problem. Bei der Trennung von seiner Frau hat mein Freund seiner Frau versprochen, dass sie finanziell nicht schlechter gestellt wird als zu Ehezeiten. Sie wohnt also ohne Miete in seiner Eigentumswohnung und er zahlt nunmehr ja seit vier Jahren auch die Nebenkosten für diese Eigentumswohnung und gibt ihr zusätzlich noch einen finanziellen Ausgleich, da er mehr verdient als sie. Wir wohnen nicht zusammen, aber bei Einkäufen für gemeinsame Lebensmittel, Kino- oder Theaterbesuchen oder wenn wir mal Essen gehen, legt er schon wert darauf, dass wir uns die Kosten teilen.
Warum Du da jetzt ein Problem hast, verstehe ich nicht...
Du bist 52, ihr wohnt nicht zusammen...Du hast Dich vorher doch auch finanziert....
@Wolke77
Ich finde es schön hin und wieder eingeladen zu werden, aber in der Regel zahle ich für mich selbst und erwarte das nicht von einem Mann. Setzt Euch einfach ein Budget Limit. Der Mann ist keine Melkkuh.
Sehe ich auch so. Sollten Dir allerdings Liebesbeweise fehlen....das könnte ich verstehen, aber die kann man anders geben als monetär. Mal lecker kochen, eine schöne, einzeln ausgewählte, besondere Blume, ne gegenseitige Einladung auf Kaffee und Kuchen....das kann jeder, Du auch....
Die großen Brocken werden eben selbst bezahlt. Er sein Riesen- Steak, Du Deinen Salat, oder eben andersrum, er seinen Salat, und Du Dein fettes Steak selbst, hat Frau doch vorher auch gemacht.
Wie ist er denn so im Alltag? Gibts mal nen Kaffee ans Bett, oder eine Kopfmassage, auch umgekehrt?...die liebevollen Gesten, ...die zählen, finde ich ....das mit dem Geld, puh, verhungern wird schon keiner von Euch beiden, ich würde meine Ansicht überdenken, an Deiner Stelle, wenn es sonst passt....schließlich bist Du doch wegen seiner menschlichen Qualitäten mit ihm zusammen, oder? Die sind hoffentlich wunderschön....
 
  • #43
Ok er hat dieses Arrangement mit seiner Ehefrau getroffen. Das ist sein gutes Recht. Allerdings habt ihr dadurch eine Beziehung zu dritt . Du musst wissen, ob du damit leben kannst.
 
  • #44
Na, ja, seine Ehefrau ist gerade mal 52 Jahre alt und arbeitet Vollzeit im gehobenen Dienst, also durchaus eine Person, die ein ganz gutes Einkommen hat... Und dennoch finanziert er zu einem rel. großen Teil ihr Leben. Es gibt eine Tochter, 21 Jahre, die studiert und nicht mehr Zuhause wohnt. Da finde ich tatsächlich, dass das eigentlich zu viel ist ...
 
  • #45
Was wäre er für ein Mann wenn er einfach sein Versprechen brechen würde. Du hast dich in die Abmachungen zwischen den beiden nicht einzumischen. Ich kenne mehrere Paare, die sich in dem Alter getrennt haben aber trotzdem verheiratet bleiben. Das Argument der Männer ist dann, die Frau hat meine Kinder erzogen deshalb bekommt sie später auch meine Rente.
 
  • #46
Na, die Frau ist ja gerade mal 52 Jahre alt, arbeitet Vollzeit und verdient im gehobenen Dienst auch nicht schlecht. Da frage ich mich, wie lange man sich an so ein Versprechen halten muss ...
 
  • #47
Und nun ? Der Mann lebt nicht auf Kosten von Wolke. Allerdings will er auch nicht, dass Wolke auf seine Kosten lebt...

Die Foristen machen der Fs den Vorwurf, dass sie nur auf sein Geld spekuliert.

Wer geizig mit Geld ist, ist auch Geizig mit Gefühl.

Welche Art von Beziehung ist das, wenn das Wir-Gefühl bereits bei der Rechnung für die Brötchen zum Sonntagmorgen endet? Erst die heiße Liebesnacht und zum Frühstück verlangt er 2,39 EUR, weil er Brötchen geholt hat?

Wo ist das Wir-Gefühl? Sogar einen Freund lädt man gelegentlich ein. Bevor ich 50:50 mache, zahle ich lieber gleich nur meine Kosten. Lass raten. Er bestellt das teurere Gericht und Wein statt Cola wie Du und will dann die Rechnung teilen?

Obwohl viele Foristen selbst älter sind, tun sie hier so, als wäre mit ü50 das Leben vorbei. Warum sollte die Fs nicht auch in diesem Alter noch gemeinsam mit ihrem Freund in Zukunft in etwas investieren wollen, z.B. in Möbel wenn sie zusammen ziehen, oder in ein Wohnmobil.
Die Fs sollte gut aufpassen, dass nicht schließlich die Ehefrau Ansprüche stellt.

Gibt es überhaupt gemeinsame Pläne? Gibt es ein Wir-Gefühl? Hat die Ehefrau auch mit der Ehe abgeschlossen? Weiss seine Familie von der Fs?
 
  • #49
wenn er weiter verheiratet bleibt, damit er später 500 Euro mehr bekommt, ist das nicht ein Betrug? Nimmt er auch steuerliche Vorteile einer Ehe, ohne richtig verheiratet zu sein?

Was soll denn da Betrug sein, wenn er sich seine erworbenen Rentenansprüche auszahlen lässt? Also wirklich, gierige Frauen sind doch das Allerletzte.
Es ist doch ganz einfach: nicht nach den Besitz des Mannes gieren und glauben, dass er bereitwillig mit der 3. oder 99. Affärenfrau teilen will, sondern selber arbeiten gehen, sich qualifizieren und in die Riemen legen um ein Einkommen zu erzielen, welches den persönlich favorisierten Lebensstil abdeckt, das ist der Weg für Frauen. Alles andere ist Prostitution. Selten aber will der Mann eine Prostituierte als Partnerin, schon garnicht im fortgeschrittenen Lebensalter.

Ausserdem, woher weißt du, was er alles mit seiner Ehefrau vereinbart und ihr zahlt? Hast du es schriftlich gesehen? So wie er drauf ist, würde mich nicht wundern......
OKEEEHHH, Offensichtlich hattest Du noch nie mit einem langjaehrigen Lebens-/Ehepartner zu tun, der zu seinem Wort steht. Das solltest Du nicht als Allgemeinwissen postulieren, sondern als persönliche Scnwäche hinnehmen.
Niemals hat Dich jemand so geliebt, dass er nur 5 Minuten nach dem Ende der Beziehung nur einen Gedanken an Dich verschwendet hat. Das ist traurig, spricht aber nicht für Dich als Partnerin

Wie die meisten hier wissen, endete meine langjährige Ehe in einem Desaster. Trotzdem habe ich als Besserverdienende meinen Exmann gut abgesichert (höherer 6-steliger Betrag).
Hey, das ist ok. Irgendwann muss es mal gute Zeiten miteiander gegeben haben, auch wenn sie in meiner Erinnerung durch das negative überlagert sind, sonst wäre ich doch nicht 25 Jahre mit ihm zusammengeblieben.

Kein Mensch, der halbwegs bei Verstand ist bleibt 27 Jahre in einer Ehe, die nur schlecht ist - so der Partner der FS.
Wir wissen nicht, ob es gemeinsame Kinder gibt, für die die Frau ihre Berufstätigkeit zurückgestellt hat. Lebenspartner können sich auch ohne Verteag was versprechen und dazu stehen - ganz arm für diejenigen, die solche Fürsorge nie erfahren haben, aber ganz sicher kein Grund, diejenigen zu diskreditieren, die diese. Fürsorge bekommen wegen guter Partnereigenschaften.

So wie er drauf ist, würde mich nicht wundern, wenn seine Ehefrau schon lange Ex-Frau ist und dass er ihr nicht soo viel zahlt, falls überhaupt, sondern beiden Frauen was anderes erzählt und sein Geld sauber auf die Kante legt. Solche Fälle gibt es zu genüge.

Das ist doch vollkommen egal. Es zählt nur eines: er will der FS nicht den gleichen Komfort, die gleiche Fürsorge, what ever entgegen bringen wie seiner Ehefrau. Das hat Gründe: sie ist und wird nicht die Ehefrau sondern nur die austauschbare Lebensabschnittsgefaehrtin.
 
  • #50
Daraus leite ich ab, dass er trotz Finanzierung der Ehefrau immer noch genug Geld hätte, auch zur FS großzügig sein zu können - allein ihm fehlt der Wille. Mit ihr macht er 50/50.
Es geht hier um Neid.

Die Beziehung welche die FS zu dem Mann führt ist, lingt so fair verteilt. Ja ich wäre wahrscheinlich etwas großzügiger, aber auch nicht viel.

Das er zu seiner Ex (auf sehr dumme Weise) sehr großzügig ist, betrifft sie nicht, denn es ist nicht ihr Beziehung. Offensichtlich geht es um Absprachen zur Exbeziehung.

Wenn ihr das nicht passt soll sie sich trennen, oder so verhandeln, wie sein Ex das getan hat.

Nochmals: Es geht um Neid.
 
  • #51
Meiner Erfahrung nach sind die Leute zeitnah geschieden, wenn es ihnen ernst ist mit einer neuen Beziehung.

Ansonsten dümpelt es eben so dahin.

Bei Dir, liebe FS, dümpelt es. Musst Du wissen, ob Dir das reicht.

Mein Mann und ich sind nun seit Jahren in zweiter Ehe verheiratet, weil wir es so wollten.
 
C

Charline

Gast
  • #52
Irgendwie kann ich die FS verstehen.
Sie fühlt sich als Partnerin zweiter Klasse. Die Ehefrau wird großzügig unterstüzt. Bei der FS wird 50 : 50 aufgerechnet. Da geht es gar nicht darum, dass die FS gierig ist und sein Geld möchte. Es geht auch nicht darum, ob die beiden Frauen sich selbst finanzieren können oder nicht.
Er behandelt die FS schlechter als die Ehefrau. Die FS ist eine Affäre, eine Gespielin, eine Schön-Wetter-Freundin. Die FS ist in seinen Augen minderwertig, für sie muss man/er weniger tun. Sie ist es nicht wert genauso behandelt zu werden wie die Ehefrau. Das würde mich an Stelle der FS auch stören, selbst wenn ich Multimillionärin wäre. Es geht um die Einstellung, die dahinter steckt. Und die ist mies.
 
  • #53
Na, die Frau ist ja gerade mal 52 Jahre alt, arbeitet Vollzeit und verdient im gehobenen Dienst auch nicht schlecht. Da frage ich mich, wie lange man sich an so ein Versprechen halten muss ...

Ein Versprechen ist ein Versprechen - die Rahmenbedingungen galten schon, als er das Versprechen gab.

Also, es geht Dir doch nur darum - seine Frau bekommt von ihm Geld.
Geld, das Du ihr nicht gönnst.

Du hast gedacht, wenn Du nur lange genug mit ihm zusammen bist, wird er sein Versprechen brechen, und das tun, was DU möchtest - sich scheiden lassen, am besten Kontaktabbruch mit der Ex, und Du ganz und gar exklusiv, nicht nur vom Gefühl her...

Das war naiv und eine Illusion. Typisch Frau - und dann hinterher wird gejammert.
Er war aber von Anfang so.

Warum geht man eine Partnerschaft mit einem Menschen ein, den man erst mal passend ziehen möchte?

W,50
 
  • #54
Es zählt nur eines: er will der FS nicht den gleichen Komfort, die gleiche Fürsorge, what ever entgegen bringen wie seiner Ehefrau. Das hat Gründe: sie ist und wird nicht die Ehefrau sondern nur die austauschbare Lebensabschnittsgefaehrtin.

Und vielleicht würde er es eines Tages, wenn die Partnerschaft trägt, für seine neue Lebenspartnerin im Rahmen seiner Möglichkeiten genauso tun, denn wer einmal zuverlässig ist, ist es wieder.

Aber natürlich nicht für jemanden, der neidisch auf Andere schielt, und Begehrlichkeiten äußert. Da überdenkt man das persönliche Engagement sehr genau...

Die Beiden sind noch kein Jahr zusammen, das ist noch nichts Festes, das ist Kennenlernen, gerade im Übergang.
Dagegen stehen 27 Jahre.

W,50
 
  • #55
Ich denke immer noch, dass es daran liegt, Gründe für sein Verhalten zu suchen.
Passt einem das nicht, ist es einfacher die Begründung bei einer/em Ex zu suchen, als beim Partner an sich.
Grund: ihn weiter lieben zu können obwohl er sich nicht so liebevoll verhält.

Den Fehler habe ich übrigens selbst gemacht.
Ich habe jemanden so lieben können, obwohl mir bei seinem Geiz, fast schlecht wurde.
Ich komme aus einer Familie und Umgebung, da läd man ein und schmeisst Runden. Da das jeder macht, gehen die Runden meistens auf. Da sitzt keiner am Ende mit einer Rechnung die auf den Cent ausgerechnet wird. Mein Kühlschrank war immer voll wenn er kam, auch mit seinen Lieblingssachen. Und meist auch für seinen "Montag ", damit niemand am Wochenende einkaufen gehen musste. Da leg ich doch keine Belege hin....Heute zahl ich die Sauna, nächste mal er...viel schöner.

Ging nicht, jeder blöde Kaffe wurde zerlegt in: schwarz oder Latte

Das konnte natürlich nur die Ex verursacht haben. Unterhalt und natürlich Auszahlungen etc...so seelisch und finanziell gebeutelt der Arme tolle Mensch.

Nein er hatte nie mehr bezahlt als nötig, wenn er es mir auch lange anders verkauft hat. Und nach Abzug von allen Kosten, für sich das doppelte von dem, womit ich mit 3 Personen lebte. Dennoch war ich "grosszügiger...

Nichts ex, sondern sein Charakter und das von Anfang an.
Die böse Ex war einzig meine Ausrede ihn lieben zu können und zu sagen: eigentlich ist er ganz anders.

Hier könnte es auch sein, dass die Exfrau ihm rentenpunkte geben darf, wenn sie verheiratet noch ein paar Jahre arbeitet. Und damit wäre auch diese liebevolle Großzügigkeit gestrichen.

Zu Dir ist er nicht nett und das ist das einzige was zählt.
 
  • #56
OKEEEHHH, Offensichtlich hattest Du noch nie mit einem langjaehrigen Lebens-/Ehepartner zu tun, der zu seinem Wort steht. Das solltest Du nicht als Allgemeinwissen postulieren, sondern als persönliche Scnwäche hinnehmen.
Niemals hat Dich jemand so geliebt, dass er nur 5 Minuten nach dem Ende der Beziehung nur einen Gedanken an Dich verschwendet hat. Das ist traurig
Muss dich leider enttäuschen. Mein Ex liebt mich nachwievor und ich bin eine dieser Frauen, die vom Ex bevorzugt werden. Mein Ex hat mir Auto gekauft, dass zwar auf seinen Namen läuft, aber mir zu alleiniger Verfügung steht, ich aussuchen durfte und ausser tanken nichts machen muss. Das ist Ersatz für kaputtgegangenes Auto, welches ich von ihm nach der Trennung zur Verfügung bekam. Er hat mir geholfen, Wohnung zu renovieren, umsonst, und alle fehlende Möbel gekauft. "Du bist Mutter meiner Ki der, ich will, dass es dir gut geht und ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten dir immer helfen". Und das tut er.
Ich gönne der Exfrau alles erdenkliche und im Prinzip wir Frauen leiden genug, deswegen gönne ich jeder Frau ein schönes, sorgenfreies Leben.
Was mir hier ehe missfällt - die FS führt ein selbstständiges Leben und es geht ihr nicht darum, sich von dem Mann aushalten zu lassen, sondern darum, welchen Stellenwert sie bei ihm hat - Ehefrau wird mehr als genug versorgt, das ist keine langjährige Hausfrau, die tatsächlich versorgt werden muss, weil in dem Alter keine Chance auf sorgenfreies Leben, hier müsste sie nicht versorgt werden, ok, ihr Ex ist ein großzügiger Mann und will noch was drauf legen, aber ich vermisse diese Großzügigkeit seiner neuen Partnerin gegenüber. Im Gegenteil, da wird alles genau dividiert. Gleiches Recht für alle. Neue Freundin muss jetzt nicht im Masse der Ehefrau versorgt werden, aber ihm scheint nicht an Geld zu mangeln, wo ist dann die Großzügigkeit zu seiner neuen Freundin? Da hat jemand erwähnt, kein Wir-Gefühl, keine Perspektive, alles getrennt. Wie so oft, wenn es um Geld geht, stehen dahinter andere Probleme, nämlich die neue Freundin ist nur vorübergehende Episode und da lohnt es sich nicht, in sie zu investieren. Da ist buchstäblich das Geld zu schade.
 
  • #57
Wie hier auf der FS rumgehackt wird kann ich nicht nachvollziehen. Mich würde es genauso stören und ich bin nicht arm und oder bedürftig. Es geht wohl eher darum, dass die Beziehung einen Grad der Verbindlichkeit vermissen lässt, der sie sicher sein lässt, dass er es ernst meint. Ist ja toll dass er seine immernoch Ehefrau so löblich unterstützt, obwohl sie es eventuell gar nicht benötigt, es bedeutet aber auch dass da jemand ältere Rechte hat und für immer haben wird. Das fände ich persönlich ein absolutes no go. Trennung, Scheidung, gut ist. So halbgares Getue ist widerwärtig und führt der FS täglich vor Augen dass sie Partnerin 2. Klasse ist. Würde ich auch nicht wollen. Verstehe nicht warum das im forum nicht gesehen wird.
 
  • #58
Na, ja, seine Ehefrau ist gerade mal 52 Jahre alt und arbeitet Vollzeit im gehobenen Dienst.... Da finde ich tatsächlich, dass das eigentlich zu viel ist ...

Mag sein, dass Du das denkst. Er denkt da offensichtlich anders und vor allen Dingen denkt er wie so viele hier, dass es Dich überhaupt nichts angeht.

Ich vermute, Du unterliegst dem Irrtum, dass er das Geld was sie bekommt bei Dir abliefern würde.
Das wird er nicht tun, denn mit Dir macht er 50/50 - eine Frage seiner Prinzipien, nicht der Tatsache, dass er sein Gehalt mit seiner Ehefrau teilt.
Wenn Du erkennst, dass Du ohnehin nicht an seine Kohle und Großzügigkeit kommst, dann kannst Du vielleicht von Deinem Neid auf die Ehefrau lassen.
Du bist die recht kurze LAT-Beziehung. Er wird Dich immer anders behandeln als eine Frau mit der er 30 Jahre verheiratet ist und ein Kind hat.
Gemeinsames Kind heißt auch gemeinsames Eigentum als Erbe verhalten, nicht es durch eine Scheidung aufsplitten und mit neuen Partnern verpulvern.

Da frage ich mich, wie lange man sich an so ein Versprechen halten muss ...
Er muss sich überhaupt nicht dran halten. Er will sich daran halten weil er davon auch Vorteile hat - erkenne den Unterschied.
Er könnte dem Ganzen ein Ende bereiten, wenn er es wollte - im Zweifelsfall durch eine Scheidung, die nach der langen trennungszeit fix herbeizuführen ist. Er will es nicht. Und es ist ihm egal, was Du in der Sache willst.

Warum sollte die Fs nicht auch in diesem Alter noch gemeinsam mit ihrem Freund in Zukunft in etwas investieren wollen... Gibt es ein Wir-Gefühl?
Wahrscheinlich hat die FS diese Wünsche, aber er nicht. Sie reibt sich an der Ehefrau auf, sieht diese als Störfaktor, nicht den eigenständigen Willen ihres Partners, der das ja jederzeit ändern könnte, wenn er nur wollte.

Die FS ist eine Affäre, eine Gespielin, eine Schön-Wetter-Freundin.... Sie ist es nicht wert genauso behandelt zu werden wie die Ehefrau.... Es geht um die Einstellung, die dahinter steckt. Und die ist mies.
Genauso sehe ich es auch. Und daher sollte die FS dieses Thema mit ihm klären, sich nicht an der Ehefrau abarbeiten.
 
  • #59
Er behandelt die FS schlechter als die Ehefrau. Die FS ist eine Affäre, eine Gespielin, eine Schön-Wetter-Freundin. Die FS ist in seinen Augen minderwertig, für sie muss man/er weniger tun. Sie ist es nicht wert genauso behandelt zu werden wie die Ehefrau. Das würde mich an Stelle der FS auch stören, selbst wenn ich Multimillionärin wäre. Es geht um die Einstellung, die dahinter steckt. Und die ist mies.

Unglaublich traurige Einstellung.
Als Mann zeige ich meine Wertschätzung einer Frau gegenüber dadurch das ich Geld für sie ausgebe!
Auf die Spitze getrieben, darf ich also meine Freundin schlecht behandeln, anpflaumen und anschreien (ich will es nicht weiter auf die Spitze treiben) und wenn ich dann alle gemeinsamen Ausgaben übernehme ist alles gut.

Leider schreibt @Wolke77 nichts weiteres über die Beziehung. Daher denke ich mal, dass er sich fair und nett ihr gegenüber verhält. Er hält halt seinen Geldbeutel zu und das passt @Wolke77 nicht. In meiner Welt nennt man das 'gierig'.
Da hier ja gerne spekuliert wird, nun meine Spekulation. Die Frau des Freundes der FS hat viel mehr für ihn getan als seine Tochter aufgezogen zu haben. Sie hat ihn während seines Studiums ernährt und auch ihm inhaltlich bei den Prüfungen geholfen. Ohne seine frau wäre er nie soweit gekommen - beruflich und finanziell.
 
  • #60
Viele machen es hier an dem Geld-Thema fest und lesen Missgunst und Neid raus... kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich war zwei mal in einer ähnlichen Konstellation, und hatte, genau wie die FS ein großes Problem damit, was dann auch beide Male zur Trennung geführt hat ... dabei ging es mir mitnichten um das Finanzielle. Das Geld ist hier doch nur ein Symptom - ein Mann kümmert sich nämlich gerne um DIE Frau, die er liebt. Es geht um den Stellenwert beim Partner, und darum wem seine Loyalität und Fürsorge in erster Linie gilt.... das Gefühl der Nachrangigkeit, in Verbindung mit seinem Festhalten an der Ehe ist nicht schön, und nicht für jede Frau einfach zu ertragen... die FS muss für sich entscheiden, ob die gemeinsame Zeit ihr soviel Positives gibt dass sie es aushalten will und kann.
 
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