• #31
bei der Idee einmal etwas besonderes zu unternehmen, das so vielleicht mal 200 € kostet, sagt er, dafür hat er kein Geld

Du schreibst, sie ist Beamtin im höheren Dienst, d.h. kein schlechtes Einkommen und er verdient noch mehr, sodass die 1.000 € Wohnwert und Nebenkosten die Differenz zwischen ihren Gehältern ausgleichen. Dazu wohnt er nur mit Nebenkostenbelastung ansonsten kostenfrei im Elternhaus und zahlt Unterhalt für seine Tochter. Wenn ich das mal so im Kopf überschlage, dann hat er ungünstigstenfalls 1.500 € Taschengeld jeden Monat, eher mehr.

Angesichts dieser Parameter weißt Du genausogut wie ich, dass er ausreichend Geld für 200 €-Unternehmungen hätte und es ausgeben würde, wenn es ihm die Unternehmung mit Dir wert wäre. Sie ist es nicht und darum tut er das nicht.

Du machst den Fehler den viele Frauen machen, sich an der Ehefrau festbeißen und sie als Quelle allen Übels sehen, statt für sich selber zu erkennen "ich bin ihm nichts wert, nur ein möglichst billiger Zeitvertreib".
Und wie im letzten Thread zum gleichen Thema kann man Dir nur sagen "love it or leave it". Dazwischen gibt es nichts.

Das tut mir finanziell nicht weh, aber gefühlsmäßig.
Dann hau die Beziehung in die Tonne wenn Du dadurch mehr Leid als Lust hast. Mehr als ein Jahr später siehst Du: es hat sich nichts geändert und es wird sich nichts ändern. Er steht zu seinem Wort gegenüber der Ex.

Wenn man liest, dass er mit ihr nicht mal was für 200 Euro machen will, könnte man aber schon auf den Gedanken kommen, dass er das Geld dafür nicht hat, weil es eine andere Frau bekommt.
Oder man kommt auf die Idee, dass die schöne Unternehmung welche die FS will ihm schlichtweg das Geld nicht wert ist, weil sie ihn nicht interessiert (Wellness o.ä.).

Sie lebt also mit einem hohen Standard und er auf einem sehr niedrigen. ..: Warum nimmt er dies alles in Kauf?
Weil er das will und weil "es" ihm das wert ist - was immer "es" sein mag. Er kennt den Grund, warum er das gemacht hat.
Vielleicht hat er eine Schweinerei an den Hacken und das ist das "Schweigegeld" an sie.

Hat er mit dieser Beziehung noch nicht abgeschlossen?
Selbstverständlich nicht. Er ist mit der Frau noch verheiratet und macht mit ihr seine lebenslange Finanzplanung.
Wie kommst Du angesichts dieser Fakten bloss darauf, dass die Beziehung abgeschlossen sein könnte?

Emotional kann das Thema trotzdem für ihn erledigt sein - müsstest Du eigentlich merken, wenn Du mal nicht aufs Geld guckst.
 
  • #32
Du fragst, ob es mir weh tut? Bei seiner Ex verzichtet er auf über 1.000 € und bei der Idee einmal etwas besonderes zu unternehmen, das so vielleicht mal 200 € kostet, sagt er, dafür hat er kein Geld ... Das tut mir finanziell nicht weh, aber gefühlsmäßig.
Ich kann dich gut verstehen. Es geht nicht darum, der Ex finanziell etwas nicht zu gönnen, sondern das Gefühl, nicht die einzige Frau für ihn zu sein. Wäre nichts für mich.
 
  • #33
Es ist immer dasselbe: du, FS, fragst das Forum - das Forum spekuliert.
Frag IHN, wenn du genau wissen willst, warum er so und nicht anders handelt.

Was du aber wissen solltest: seine Ehefrau und er leben in Trennung. Egal, ob diese nun 4 Jahre oder ewig dauert, das nennt sich Trennungsphase.
In dieser Phase muss derjenige, der mehr verdient als der Andere (egal, ob das die Frau oder der Mann ist) Trennungsunterhalt an den getrennt lebenden Ehepartner bezahlen. Die Höhe kann gerichtlich festgelegt oder einvernehmlich vereinbart werden. Beide müssen damit einverstanden sein.

Dein Freund übernimmt diese Forderung nicht in bar, er überlässt seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau das Wohnrecht in seiner Eigentumswohnung. Sie muss keine Miete bezahlen. Das ist sein Ausgleich, mit dem seine Nochfrau einverstanden ist.
Vermutlich haben sich beide sachkundig beraten lassen und gemeinsam so entschieden. Vermutlich bringt diese Vereinbarung Vorteile für beide. Vermutlich würde eine Scheidung dieses Konstrukt dauerhaft stören. Vermutlich wollen das beide nicht, weil sie sich (nach 27 Ehejahren) vertrauen.

Ich schreibe so oft »vermutlich«, weil du, liebe @Wolke77, sehr sparsam mit deinen Infos umgehst.

Mit »Trennungsgeld« kenne ich mich aus, das ist nicht aus der Luft gegriffen. Ich habe es vor Jahren abgelehnt, weil ich auch so finanziell gut klar kam und die Trennung von mir ausging.

Und noch einmal: dass dein Freund dich an den Lebensmittelkosten hälftig beteiligt (dabei aber großzügig zu deinen Gunsten abrechnet - das schreibst du selbst in deiner Eingangsfrage) halte ich für normal. Da du (die du offensichtlich genau nachrechnest) nichts von deiner Beteiligung und Mitbenutzung seines Häuschen, nicht einmal der Nebenkosten, erwähnst, vermute ich auch hier: dass er diese Kosten alleine trägt.

Bleibt die Liebe: wenn du dich hier vernachlässigt fühlst, hast du zwei Jahre verschenkt. Freiwillig.
Zur Info: Ich habe eine eigene Wohnung und wohne nicht bei ihm
 
  • #35
Hätte ich das Gefühl nicht die 1. Geige zu spielen, spiele ich lieber gar nicht mit!!!
Der Rest ginge mich nichts an. Es ist nicht dein Bier, wieso und warum er sie finanziell weiter subventioniert.
 
  • #36
Wenn man die einzige Frau für den Mann sein möchte - darf man sich halt nicht mit einem verheirateten Mann einlassen.

So einfach ist das....

Meine Selbstliebe hätte es nie zugelassen mich mit einem verheirateten Mann abzugeben.

Also liebe @Wolke77, du hast dich selbst in diesen Mist begeben.

Geh einfach.
 
  • #37
Oh, endlich mal jemand, der sich so ein bisschen in meine Gefühlslage versetzen kann. Das tut gut ...
Ich kann dich auch gut verstehen. Als Partnerin möchte man die wichtigste Person sein. Wenn der Partner bei mir genau aufrechnet und bei der anderen Frau, mit der er nicht mehr zusammen ist, sehr großzügig ist, entsteht ein Störgefühl.

Er wird allerdings seine Gründe haben, warum er so agiert. Ich denke, dass die Tochter auch eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Also ich würde mich nicht nur auf die Ex fokussieren, sondern das große Ganze mal betrachten wie teures Studium, Pflichtgefühl der Ex, die hat vermutlich einige Jahre wegen der Tochter ausgesetzt, Familienfrieden bewahren etc.
 
  • #38
Oh, endlich mal jemand, der sich so ein bisschen in meine Gefühlslage versetzen kann. Das tut gut ...
Und warum fährst Du dann genauso fort, wie bisher?

Ich sehe es wie viele andere, die hier bereits geantwortet haben: Er wird gerechnet und erkannt haben, dass ihm die jetzige Situation weniger Geld aus der Tasche zieht, d. h. sie hat aus finanzieller Sicht eher Vorteile.
Dass er für gemeinsame Aktivitäten nichts ausgeben will, liegt vermutlich wirklich daran, dass er auf diese oder generell auf irgendwas außerhalb des Hauses keine Lust hat.

Ich kenne übrigens vom Hörensagen ein geschiedenes Paar, da finanziert der Ex die Ex noch immer. Nicht etwa, weil sie gut aussieht und sie immer wieder miteinander ins Bett gehen
 
  • #39
Ja und die hatte er vor einem Jahr auch schon.

Nur hat es der FS nicht geholfen!
Sie hat es innerlich nicht geschafft zu sehen: Er hat jetzt nur xy monatlich...könnte ja auch einfach ein niedrigeres Einkommen sein.
Sie empfindet es als: er behandelt die Nochfrau viel besser als mich.

Dann ist ihr Gefühl so und das muss man akzeptieren.
Allerdings wenn sie sich so fühlt, dann muss sie gehen.
Er ändert sich/ es nicht
 
  • #40
Also ich finde es einen erheblich Unterschied, ob er der Ex 1000 Eur seines Gehalts tatsächlich zukommen lässt oder lediglich die Wohnung- von mir aus auch einfach nur aus alter Verbundenheit unentgeltlich überlässt.

Die 1000 Eur werden fiktiv von der FS angenommen, das muss nicht der umsetzbaren Realität entsprechen.

Unabhängig davon: ich persönlich habe früher auch vermietet, aber niemals an Fremde.

Das Kostenrisiko, welches sich ergibt, wenn man an Mietnomaden o.ä. gerät, wäre mir viel zu hoch.

Da entstehen schnell Kosten von über 6000 Euro, bevor es zur Zwangsräumung kommt. Von Schäden an der Wohnung ganz abgesehen.
Sowas lohnt sich nur bei Mehrfamilienhäusern, wenn das Kostenrisiko halbwegs durch andere Mieten mit gedeckt ist, eine Hausverwaltung sich um alles kümmert.

Wohl möglich hätte der Mann also gar kein Interesse an einer Fremdvermietung. Eine fiktiv angesetzte Miete ist somit obsolet, wenn er an gar niemanden anders vermieten wöllte.

Genauso kann es sein, dass er emotional mehr an dem alten Haus hängt, in dem er wohnt, ihm es nicht wichtig, nicht supermodern zu wohnen, dass er selbst das Haus der Wohnung vorzieht, auch wenn das durch die Fragestellerin aufgrund ihres eigenen Geschmacks nicht nachzuvollziehen ist, kann es ja trotzdem so sein.

Was mMn auch noch nicht gesagt wurde: kein Mietvertrag mit der Ehefrau bedeutet für ihn im Umkehrschluss auch, dass sie keinerlei Besitzrecht an der Wohnung hat. Er könnte sie jederzeit rauswerfen.

Dass er es sich dennoch finanziell genau überlegt haben könnte und das für ihn die bessere Lösung ist, wurde ja schon vorgetragen.

Aber ich denke auch, dass die 200 Eur Freizeitinvestition keine Frage des Könnens als vielmehr des Wollens ist.

Das hat mMn auch eher mit der Aktivität an sich zu tun, die ihn vllt nicht interessiert und das Geld nicht wert ist, als mit der FS.

Das liegt dann ja auch am eigenen Verhandlungsgeschick, ihm das schmackhaft zu machen.

Das liebe FS könntest du testen, wenn du eine Aktivität vorschlägst, wo du weisst, dass es ihn 100 % interessiert.

Aber ansonsten würde ich dir abraten, mit seinem Geld zu rechnen, insbesondere, wenn es nur um einen fiktiven Betrag geht.

Meiner Erfahrung nach sind Männer am großzügigsten, wenn man keinerlei Erwartung oder Anspruchsdenken zeigt.
 
  • #41
Offensichtlich ist "schöner wohnen" nicht sein Lebensthema
Das hast Du für Deine Verhältnisse aber sehr diplomatisch ausgedrückt.
Ein "Nachtspeicherheizungsmann" käme zumindest für mich nicht in Frage. Wo gibts denn sowas noch? Brrr.

. Die Heizungen in seiner jetzigen Wohnung sind alte Elektro-Nachtspeicheröfen und müsste das Haus von Grund auf saniert werden. Wie gesagt Bad und auch Küche und die Fenster so als wie das Haus
Das ist ja schon beim Lesen gruselig.
Statt ihn davon zu überzeugen in irgendwelche 200 EUR Events zu investieren, würde ich meine Überzeugungskraft dahingehend einbringen, seine Hütte mal in die richtige Spur zu bringen.
Also, ob da soviel Geld vorhanden ist, wie einige meinen, wage ich zu bezweifeln. Kein Mensch wohnt noch mit ollen Fenstern aus den 50 igern. Der wird schon auch sonst was schräg sein, unabhängig von seiner Nochfrau.


nichts von deiner Beteiligung und Mitbenutzung seines Häuschen, nicht einmal der Nebenkosten, erwähnst, vermute ich auch hier: dass er diese Kosten alleine trägt
Die FS wohnt nicht in dem "Häuschen ", @Amytan . Ich schätze auch mal, da würde so schnell keine Frau freiwillig einziehen und von Kostenzahlungen für das Häuschen brauchen wir gar nicht reden.

Take it or leave it, liebe FS, aber das weisst Du ja selbst.
W,56
 
  • #42
Zur Info: Ich habe eine eigene Wohnung und wohne nicht bei ihm
Und warum stört Dich dann, dass er in einer unrenovierten alten Butze wohnt und die Ehefrau in der chicen Neubaueigentumswohnung? Ist doch seine Sache.
Wenn es bei Dir schöner ist als bei ihm, dann lass ihn antanzen und den Wein sowie die Zutaten zum Abendessen mitbringen.

Oh, endlich mal jemand, der sich so ein bisschen in meine Gefühlslage versetzen kann. Das tut gut ...
Alle können sich in Deine Gefühlslage hinversetzen und jeder fragt sich, warum Du Dich mehr als ein Jahr später immer noch an exakt den den gleichen Themen abarbeitest bzw. wann Dir endlich mal ein Lichtlein aufgeht.
Es ist wie es ist. Du kannst weder ihn noch sein Arrangement mit der Ehefrau ändern. Er macht es so wie er es macht weil er es will - aus keinem anderen Grund und Du hast keinerlei Einfluß auf seine Entscheidung, egal wie Du das findest, ob Du zeterst, mit dem Fuss aufstampfst, heulst oder wütest.

Finde Dich damit ab oder beende es. Dein Neid auf die Ehefrau wird mit mehr Jahren nicht weniger, sondern stärker und verleidet Dir Dein Leben, nicht ihm seins, nicht das der Ehefrau - verschwendete Lebensenergie.

Nicht die Ehefrau ist Dein Feind, nicht er ist Dein Feind, weil er was anderes macht als Du willst.
Du bist Dein eigener Feind, weil Du etwas erzwingen willst, was nicht zu erzwingen ist, weil Du keine Macht über diejenigen hast, bei denen Du was erzwingen willst.
Es braucht keinen anderen. Du vergällst dir selber Dein Leben, weil Du mit einem pflichtbewussten verheirateten Mann eine Beziehung führen willst, die er mit Dir nicht führen will und kann, weil verheiratet, weil Verpflichtungen.

Ist auch nichts für die FS. Sie kaspert sich aber seit 2 Jahren damit ab, statt es im Sinne ihrer psychischen Gesundheit einfach zu beenden.

Es geht nicht darum, der Ex finanziell etwas nicht zu gönnen
Doch, es geht ihr nur darum.
Sie scheint keinerlei positive Erlebnisse mit ihm zu haben, sondern berichtet in beiden Threads nur von ihrem Dauerärger um das Geld was die Ehefrau bekommt. Sie will ihr das wegnehmen, weil sie sich dann mit ihr gleichbehandelt (gleich schlecht) fühlen würde.
 
  • #43
Ich glaube auch, er hat sich das gut durchgerechnet, wahrscheinlich Nochehefrau und er haben sich dies durchgerechnet und auch im Hinblick auf ihre Tochter, die für sie beste Lösung gefunden. Und so wie ich es verstanden habe ist sein Familienhaus sehr alt, marode und müsste komplett grunderneut und modernisiert werden. Auch die ETW ist schon in die Jahre gekommen und man möchte sie in ca. 10 Jahren auch sanieren, da kann ich völlig verstehen, wenn seine zuverlässige und am Werterhalt (Erbe der Tochter) genauso interessierte Ehefrau - auch kostenfrei - in der ETW wohnt, bevor er diese wohlmöglich mit diesen Mängeln auf dem Mietermarkt anpreisen müsste (siehe Mietminderung, streitbarer Mieter, etc.), sollte er von seiner Frau Miete verlangen, könnte sie sich was günstiges/besseres suchen und man streitet sich um Trennungsunterhalt und er wird als Vermieter plötzlich und sofort vom Gesetzgeber zu umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen verdonnert, bevor er in die Vermietung geht. Außerdem kann es durchaus sein das sie ihm genauso indirekt finanziell entgegenkommt und/oder das sie recht sparsam bei den Nebenkostenverbrauch ist, so dass er diesen gern begleicht. Wie geschrieben bei der Vermietung kommen Gesetzesauflagen, Steuer, Abrechnungen und Fristen, als Privateigentümer braucht es dies alles nicht zu beachten.
Also lass den beiden doch ihr Agreement, du hast weder einen Vor- noch Nachteil davon.
Und so sehe ich das auch beim Haus, er will es bald komplett Instandsetzen, dafür braucht er Geld, was er wohl mit dem Ziel spart, die Häuser und ETW instand und als seine Altersvorsorge zu behalten und da sind 200 € pro Person für einen Ausflug, wo noch Kosten für Essen und Extras dazu kommen, dann ist man schnell bei Mehr für die kleine Auszeit. Ich meine, ein vormals kleiner Ausflug kann schon mit wenigen weiteren Kosten schnell etwas üppiger ausfallen. Und er hält es im Hinblick auf seine Baumodernisierungsvorhaben und Immobilien-Werte-Erhalt für billig/unnötig rausgeschmissenes Geld... ich hätte seine Aussage daher so übersetzt, nicht das er dafür kein Geld hat, sondern er nimmt dafür kein Geld in die Hand.
Und zuletzt verstehe ich nicht dieses, Er muss Single und geschieden sein (die Exfrau und Mutter direkt aus seinem Leben verbannt), nur dann ist die neue Frau an seiner Seite, an erster Stelle? Man kann doch, wenn es für ihn und seine Nochfrau beidseitig nützlich ist, doch diese Vorteile für sich mitnehmen, warum soll er und seine Frau sich beidseitig finanziell verschlechtern, nur weil die FS ihren Freund geschieden sehen will. Für mich würde zählen, wenn ich ein Problem habe oder ein einschneidendes Erlebnis an welche Person wende ich mich zuerst, welcher Person gebe ich den Vorzug meiner Gesellschaft, welcher Person schaue ich tief in die Augen?!
 
  • #44
Wohnung sind alte Elektro-Nachtspeicheröfen und müsste das Haus von Grund auf saniert werden. Wie gesagt Bad und auch Küche und die Fenster so als wie das Haus. Müsste dazu allerdings einen Kredit aufnehmen, was in seine Situation nicht so leicht ist. Wenn er in Rente ist, bekommt er auch netto weniger als seine Frau.
Sie lebt also mit einem hohen Standard und er auf einem sehr niedrigen. Deshalb frage ich mich nach wie vor sehr ernsthaft: Warum nimmt er dies alles in Kauf? Hat er mit dieser Beziehung noch nicht abgeschlossen?
Ich denke ab einem gewissen Alter bekommt man nicht mehr so leicht einen Kredit, neue Heizung, vllt das Dach, die Fenster. Türen, Bad, Leitungen? Da bist du schnell viel Geld los. Vielleicht ist ihm das zu viel und er denkt sich wofür auch, das Haus ist bezahlt, er zahlt da nur die laufenden Kosten und hat ein Dach über den Kopf.

Vielleicht hegt er auch noch den Gedanken zur Ex zurück zu kommen ins schön renovierte Reich…

Man kann noch länger Rätsel raten, ich finde du solltest ihn einfach darauf ansprechen warum er seineFrau Geld zukommen lässt obwohl sie scheinbar gutes Einkommen hat und warum die beiden noch nicht geschieden sind.

Wenn er mit dir keine Unternehmungen machen möchte würde ich mich ernsthaft fragen ob er überhaupt Lust auf mich hätte.. vielleicht sucht er nur Geselligkeit und möchte nicht alleine sein.


Ihr seid am Anfang (2 Jahre zusammen) und du hast schon Bauchweh, fühlst dich ungeliebt, finde heraus was in deinem Freund vor sich geht und treffe für dich eine Entscheidung was du möchtest, womit du dich anfreunden könntest.

W 27
 
  • #45
Wie fast alle hier schon geschrieben haben, wirst du, egal was du anstellst, nichts an der Situation ändern, weil du ihm nicht wichtig genug bist. Das ist bitter und tut weh. Du willst aber nicht die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis ziehen und hoffst vergeblich, daß deinem Freund über Nacht die Augen aufgehen und er seine große Liebe zu dir entdeckt. Du hast Angst, diese Beziehung zu beenden, weil du weißt, daß er dich gehen lassen würde. Also gibt es nur zwei Wege: du akzeptierst den Status quo und ärgerst dich noch viele Jahre oder du findest den Mut für eine Trennung. Erpressen wird er sich nicht lassen. Du bist doch noch jung genug für einen Neuanfang. Warum klammerst du dich so an ihn?
 
  • #46
Wenn man die einzige Frau für den Mann sein möchte - darf man sich halt nicht mit einem verheirateten Mann einlassen.

So einfach ist das....
So ist es. Auf der einen Seite wird das gleich am Anfang hingenommen, auf der anderen Seite setzt dann die Umerziehung ein.
Ja, das kann beidseitig so sein. Bei ihr ist es die große Liebe zu seinem Geld, bei ihm das nicht beendete Verantwortungsgefühl zu seiner Ex oder eben pragmatische Rechnung.
 
  • #47
Vielleicht ist ihm das zu viel und er denkt sich wofür auch, das Haus ist bezahlt, er zahlt da nur die laufenden Kosten und hat ein Dach über den Kopf.
Wahrscheinlich dämmert das Ganze einem Abriss entgegen und dann kann er die nächsten Wintermonate auch noch mit Nachtspeicherofen und undichter Einfachverglasung hausen. Da bringen es eine neue Heizung oder neue Fenstee auch nicht mehr.

Bei ihr ist es die große Liebe zu seinem Geld
Also, ob er da der richtige Kandidat ist?
Ne, meine Lieben, Ihr könnt hier noch so abenteuerliche Rechnungen aufstellen, bei ihm wird nicht viel zu holen sein. Weder laufend noch auf der hohen Kante.

Wobei ich die FS jetzt nicht so lese, als wäre sie hinter seinem Geld her. Da gehts eher um diffuse Eifersüchteleien der Ehefrau gegenüber.

Und ja, mich würde es auch in meinem Alter nerven, wenn man sich nicht scheiden lassen wollte, unabhängig von Geldangelegenheiten, und ja, mich würde sein Schöner Wohnen Albtraum komplett nerven, auch bei LAT, und ja ich würde auch erwarten, dass man mal in schöne Events investiert, egal, ob 50 :50 oder als Einladung.
Aber ehrlich, jemand, der auf einem dermaßen Niedriglevel haust, der gibt auch keine 200 Eur für irgendwelche Spässchen aus.

Anderer Mann vielleicht?

W,56
 
  • #48
wirst du, egal was du anstellst, nichts an der Situation ändern, weil du ihm nicht wichtig genug bist. Das ist bitter und tut weh

Ich glaube, das hat nicht zwangsläufig was mit "nicht wichtig genug" zu tun.

Vielmehr damit, dass man sich gerade im mittleren Alter nach gescheiterter Ehe irgendwie eingerichtet hat und sein Leben nach seinen Vorstellungen lebt.

Man ist ernüchtert, dass es wohl doch nicht die eine große wahre Liebe gibt, an die man früher vielleicht geglaubt hat. Vielleicht hat man auch die Erfahrung gemacht (wie man hier oft lesen kann)dass es sich letztlich nicht lohnt, alles für die Liebe aufzugeben, dass dies im Zweifelsfall kein bisschen gewürdigt wird.

Und so lernt man, dass man gut daran tut, daran festzuhalten, was einem selbst wichtig ist. Und man versteht auch, dass es nicht nur "den einen" gibt, sondern dass viele Menschen das Potenzial haben, dass man sich in sie verlieben kann.

Im Gegensatz dazu Menschen, die meinen aus Liebe alles erdulden zu müssen, vielleicht aus Angst, nie wieder eine Liebe zu finden.

Man wird insgesamt ja auch unflexibler, weil man irgendwann Entscheidungen trifft, die nicht verlustlos umkehrbar sind, (Heirat, Kredite, Kinder)

Und so passen dann die Vorstellungen schlicht nicht so einfach mehr zusammen.

Ich habe mich zB auch für mein Haus entschieden. Und irgendwann beim Dating gegen einen Mann, der unbedingt wollte, dass ich es verkaufe und zu ihm ziehe und nach seinen Vorstellungen lebe.

Ich kann nicht sagen, dass mir dieser Mann nicht wichtig genug gewesen wäre, meine Lebensvorstellung war aber eine andere, ich und meine Bedürfnisse waren mir wichtiger, als mit ihm eine Beziehung einzugehen.

Um es auf den Punkt zu bringen: kein Mann egal welcher, wäre es mir wert, von meiner Lebensvorstellung abzuweichen, weil ich dann nicht mehr glücklich bin und glücklich zu sein ist doch letztlich das wichtigste. Den Versuch, nur aus der Beziehung sein Glück schöpfen zu wollen, ohne Berücksichtigung aller anderen Umstände halte ich für fatal.

Und so wurde aus uns nix, stattdessen habe ich dann vor paar Jahren meinen Partner kennengelernt, der meine Lebensvorstellung teilte, dem auch mein Haus gefällt und der gerne bei mir ist.
Da passt es einfach.
Ich denke, Liebe allein reicht nicht nicht, man muss auch in die selbe Richtung schauen, um glücklich sein zu können.
 
  • #49
Kann ich nicht beurteilen. Fest steht wohl: sie legt Wert darauf, dass er Geld für sie ausgeben kann statt für die Ehefrau. Vielleicht auch nur vorgeschoben und das Problem liegt woanders.
Und ja, mich würde es auch in meinem Alter nerven, wenn man sich nicht scheiden lassen wollte, unabhängig von Geldangelegenheiten, ....
Für mich war immer klar: wenn ich eine Beziehung beende, dann gehört die vollständige Trennung dazu. Das erwarte ich auch von einer Partnerin.
Die FS argumentiert aber nur über Geld und das jetzt seit über einem Jahr. Sie hat ihn so kennengelernt und die Situation war doch vorher klar.
Aus meiner Sicht ist das nur die Lust am Jammern.
 
  • #50
Liebe FS dein Freund soll sein Haus verkaufen. Mit dem Geld kann er sich eine schöne kleine Wohnung kaufen und so ist das Problem mit Renovieren gelöst. Oder er vermietet die Wohnung und zieht zu dir ein. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
 
  • #51
Dieser Mann ist VERHEIRATET. Das heißt, er ist gebunden. Wie sehr und in welcher Form spielt mal keine Rolle. Auch wenn er schon lange getrennt ist, so hat er doch mit seiner Frau eine Wirtschaftsgemeinschaft.
Das Übel fängt immer dann an, wenn man sich vergleicht. Wie ging es Dir mit Ihm BEVOR Du dies wusstest? Hast Du dadurch Nachteile? Wenn diese Konstellation nichts für Dich ist, dann ist es nicht der richtige Mann.
 
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