• #1

Mein Freund finanziert seine Noch-Frau

Ich, 53 Jahre, bin mit meinem Freund über zwei Jahre zusammen. Er, 63 Jahre, verheiratet hat sich vor etwa vier Jahren von seiner Frau getrennt und ist damals in sein altes Elternhaus aus den 50er Jahren gezogen (Küche, Bad, Fenster und Heizung so alt wie das Haus und entsprechend marode). Die Frau, 53 Jahre und voll berufstätig, ist in der modernen Eigentumswohnung, die ihm gehört, geblieben. Er verzichtet auf Miete und zahlt sogar die Hausnebenkosten - so wie er es auch vor der Trennung gemacht hat. Er verdient ganz gut und sagt das tut ihm nicht weh. Auf der anderen Seite erwartet er, dass ich immer so die Hälfte der Einkäufe (also nicht auf den Pfennig genau ...) übernehme und wenn wir Essen gehen auch mal er und mal ich zahle. Das fände ich auch grundsätzlich in Ordnung, wenn ich nicht wüsste, dass er seiner Ex im Grunde genommen jedes Monat über 1000€ schenkt.
Ich fühle mich als seine aktuelle Partnerin als Prio2 behandelt. Warum nimmt er soviel finanziellen Nachteil in Kauf? Hat er die Trennung im Kopf noch nicht vollzogen? Warum macht er das?
 
  • #2
Er verdient ganz gut und sagt das tut ihm nicht weh.
Es ist seine Entscheidung - du solltest dich heraushalten. Was er mit seinem Geld macht, geht dich nichts an.
Auf der anderen Seite erwartet er, dass ich immer so die Hälfte der Einkäufe (also nicht auf den Pfennig genau ...) übernehme und wenn wir Essen gehen auch mal er und mal ich zahle.
Auch hier wieder: es ist seine Entscheidung - warum sollte er dich voll finanzieren? Vermutlich musst du keine Miete an ihn bezahlen falls ihr zusammen wohnt, aber es ist doch klar, dass du dich an den Lebensmitteleinkäufen beteiligst (ihre Lebensmittel wird seine frühere Ehefrau sicher nicht von ihm vor die Tür gestellt bekommen?).

Aus deiner Frage an das Forum klingt Neid. Das macht dich nicht wirklich sympathisch.
 
  • #3
Liebe @Wolke77 , die Frage hast du bereits im April 2020 gestellt. Hat sich an deiner/ eurer Situation nichts geändert?
Was andere Menschen mit ihrem Geld machen, können wir schwer beeinflussen. Er hat mit seiner Frau sein halbes Leben verbracht und anscheinend finanziert er sie gerne. Eigentlich ein feiner Zug von ihm.
Er erwartet Hälfte Hälfte, ich finde es richtig. Was er mit seinem übrigen Geld macht ist ja seine Sache. Man kann nicht von einem erwarten, dass er mehr zahlt, nur weil er mehr verdient.
Mich würde es wahrscheinlich auch stören, aber ich glaube nicht, dass Du einen über 60 jährigen Mann umstimmen kannst. Es ist seine Entscheidung, seine ex Frau zu finanzieren. Es ist deine Entscheidung bei ihm bei "solchen Konditionen" zu bleiben..
Wenn ansonsten alles in der Beziehung stimmt und er dir zeigt, dass Du ihm wichtig bist ,könnte man über die Sache hinwegsehen.
 
  • #4
Er verdient ganz gut und sagt das tut ihm nicht weh.
Schön. Der Mann entscheidet, was er mit seinem Geld macht. Tut es Dir irgendwie weh?
Auf der anderen Seite erwartet er, dass ich immer so die Hälfte der Einkäufe (also nicht auf den Pfennig genau ...) übernehme und wenn wir Essen gehen auch mal er und mal ich zahle. Das fände ich auch grundsätzlich in Ordnung, wenn ich nicht wüsste, dass er seiner Ex im Grunde genommen jedes Monat über 1000€ schenkt.
Wo ist der Unterschied? Brauchst Du das Geld? Bei einer gleichberechtigten Partnerschaft ü50 ist doch im Grunde egal, ob er einen Teil seiner Rente abtritt oder sie in (seiner?) Wohnung wohnt.
Ich fühle mich als seine aktuelle Partnerin als Prio2 behandelt. Warum nimmt er soviel finanziellen Nachteil in Kauf?
Weiß hier niemand. Was sagt er dazu?

Das Problem stellst Du hier zum zweiten Mal ein. Nach 14 Monaten. Damals waren Gründe angegeben, warum er das so macht. Hat sich etwas daran geändert? Er wollte damals nicht auf seine Rente verzichten, dafür wohnt sie in der Wohnung. Finde ich nachvollziehbar, auch wenn es nicht meine Lösung wäre. Ich vermute, er hat sich ausgerechnet, womit er sich besser steht.

Du bist jetzt 2 Jahre mit einem Mann zusammen, bei dem doch von vorneherein klar war, dass er nicht geschieden ist. Wenn Dir das so wichtig ist, warum hast Du nicht längst die Konsequenzen gezogen?
 
  • #5
Zuletzt bearbeitet:
  • #6
Du hast vor gut einem Jahr schon mal gefragt. Auf die über 150 Antworten bist du damals kaum bis gar nicht eingegangen. Mein Tipp: Frag ihn doch mal selbst statt ein Forum.

Wie zufrieden bist du denn sonst mit ihm nach zwei Jahren Beziehung? Ist er liebevoll und aufmerksam, geht er auf deine nicht-materiellen Wünsche ein? Findest du, dass ihr genügend Paarzeit habt? Oder zieht er eher sein Ding durch und du musst dich nach seinen Terminen richten?

Leider erweckst du aber wie schon bei deinem letzten Thread den Eindruck, dass du nur neidisch auf die finanzielle Unterstützung der Ex-Gattin bist. Mann o Mann, als ob eine glückliche Beziehung nur am Geld festzumachen wäre, es zählt doch das Gesamtpaket.
 
  • #7
Auch wenn du das schon einmal gefragt hast, so kann ich dein Grummeln schon gut verstehen, das würde mir auch nicht gefallen. Aber in diesem Fall würde ich sagen: lass es, mach dein eigenes Ding, er nimmt dich in keinster Weise ernst und ebenbürtig gegenüber der Ex Partnerin, das ist doch offensichtlich. Also ehrlich, wenn ich das so lese krieg ich Bluthochdruck.
 
  • #9
Es ist seine Angelegenheit wie viel Geld er seiner Ex-Frau zukommen lässt, vielleicht waren sie sehr lange zusammen, sie hat die gemeinsamen Kinder groß gezogen und war dafür zwischenzeitlich beruflich kürzer getreten, auch wenn man Vollzeit arbeitet muss man nicht unbedingt immer gut verdienen. Natürlich sollte eine erwachsene Frau finanziell auf eigenen Beinen stehen

Du solltest dich nicht benachteiligt fühlen weil er seine EX Frau finanziell unterstützt und du die Hälfte der Einkäufe zahlen musst, du isst doch auch von dem Essen mit, ich finde es mehr als gerecht sich die Kosten für das Essen aufzuteilen.

Wenn er gut verdient und er keine großen Einbuße trägt durch die Unterstützung die er seiner EX zukommen lässt, dann lass ihn, er ist erwachsen und wird schon wissen was er da tut. Vielleicht ist er von Natur aus sehr genügsam, wenn ich schon etwas älter wäre und noch fit wäre würde ich schon ein wenig Hackengas geben um mein „Altersnest“ in Schuss zu bringen. Menschen sind verschieden, vielleicht legt er nicht so viel Wert auf ein modernes Zuhause und mag das urige, alte.

Wenn du genau wissen möchtest was los ist zwischen ihm und seiner Ex dann frag ihn in einer ruhigen Minute danach, ohne Vorwürfe zu machen.

W 27
 
  • #10
Ich fühle mich als seine aktuelle Partnerin als Prio2 behandelt.
Seh ich auch so. Wenn die Finanzierung der Ex nicht wäre - ok. Manche Paare teilen halt. Aber dass Du das dann "ausgleichen" musst?

Warum ... Vielleicht hat er ein schlechtes Gewissen. Hat sie betrogen, schlecht behandelt, nie was im Haushalt gemacht, sie abgewertet, wer weiß.

Sind sie überhaupt geschieden? Vielleicht hat er sich nur ne kleine Eheauszeit genommen und will irgendwann wieder zurück unter ihre Fittiche.

Ich habe auch gedacht "die Frage kenne ich doch?". Wenn es wirklich über ein Jahr her ist, dass Du Dich schon mal drüber gewundert hast - warum bist Du noch mit ihm zusammen. Ja, ich finde (ohne jetzt den anderen Thread zu lesen, ob da noch irgendwelche Infos stehen, die meine Meinung ändern würden), Du wirst wie eine Partnerin 2. Klasse behandelt, bist nicht seine "Hauptfrau" und er hat vielleicht nicht mal seine Verhältnisse geordnet (Scheidung). Ich habe den Eindruck, er nimmt eure Beziehung längst nicht so ernst wie die Ehe, also rein vom Herangehen her an "ich habe eine Partnerin". Dass die Dauer natürlich nicht vergleichbar ist, ist mir klar. Aber was will er mit Dir, wie ernst nimmt er eure Beziehung. Da sehe ich große Unterschiede im Vergleich zur Ehe.
 
  • #11
Warum nimmt er soviel finanziellen Nachteil in Kauf?
Er nimmt keine finanziellen Nachteile in Kauf, er geht mit seinem Geld so um, wie er es richtig findet - nicht wie Du es gern hättest (der Ex die Butter auf dem Brot nicht gönnen).
Er verdient ganz gut - schreibst Du selber. Die Eigentumswohnung gehört ihm (auch?) - ist also normal dass er dafür zahlt.

Weil er es will und kann. Er ist mit der Frau seit Jahrzehnten verheiratet und sie werden eine entsprechende Vereinbarung bei der Trennung getroffen haben.
Eine neue Partnerin ist kein Grund an der Vereinbarung was zu ändern.
Ein Gutverdiener kann rechnen. Ich denke, die Scheidung würde für ihn über alle Vermögenswerte gezogen auf einen Schlag deutlich teurer kommmen als die monatlichen Zahlungen. Darum hat er sich dafür entschieden - gibt ihm ja auch Macht ihr gegenüber.

Die Frau, 53 Jahre und voll berufstätig, ist in der modernen Eigentumswohnung, die ihm gehört, geblieben
Gehört die Wohnung ihm oder gehört sie beiden, wie es meistens bei Ehepaaren ist?
Ist doch egal, er will im alten Haus seiner Eltern leben. Offensichtlich ist "schöner wohnen" nicht sein Lebensthema.
Für Dich ist nur wichtig, dass Du so wohnst, wie Du wohnen willst. Ihn und kannst Du seine eigenen Entscheidungen für sein Leben treffen lassen - alt genug dafür ist er.

Ich fühle mich als seine aktuelle Partnerin als Prio2 behandelt.
Warum? Ihr habt euch in einer anderen Lebensphase getroffen, mit Dir hat er eine andere Beziehung als mit seiner Ehefrau, andere/keine Vereinbarungen und Verpflichtungen.

Was konkret macht für Dich die gefühlte Prio 2 aus? Lässt er alles stehen und liegen, wenn sie pfeift, bricht er Verabredungen kruzfristig? Was ist Dein Problem außer der Neid auf die gute Versorgung der Ehefrau?
Er macht mit Dir strikt 50/50 - sicher nicht aus geldmangel bei gutem Verdienst, sondern als einstellunsgsache Dir und eurer Beziehung gegenüber.

Wenn es Dir nicht passt wie es ist, dann beende es. Einen Mann in dem Alter änderst Du nicht mehr.

Hat er die Trennung im Kopf noch nicht vollzogen?
Nein natürlich nicht. Er ist ja nicht geschieden und wird wissen warum er sich nicht scheiden lässt. Er will keine endgültige Trennung.

Die Frage ist doch, welche Relevanz hat die nicht durchgeführte Scheidung jenseits der Finanzen zwischen euch. Solange er nicht ständig zur Ex eilt und sie in eurem Leben nicht weiter vorkommt als sein Zahllposten vorkommt ist es doch egal.

Lös Dich von Deinem Neid auf die Ex oder trenn Dich, wenn es Dir das Leben vergällt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #12
Liebe FS, Du hast schon mal diese Frage gestellt. Pass dieses Mal auf, dass du nur mit Wolke 77-Account antwortest 😉😀. Dir alles Gute 🍀
 
  • #13
Nun, er hat vor wahrscheinlich vielen Jahren geheiratet. Haben die beiden gemeinsame Kinder ? Gehört die Wohnung vielleicht beiden zusammen ?
Wie auch immer - er hält sich an seine Versprechen und Abmachungen. Ich sehe das positiv.
Ich persönlich sehe auch, dass du viel zu sehr hinter seinem Geld her bist. Und er genau deshalb dich nicht sponsort.
Renoviert wird er haben, Heizungen aus den 50 ern sind meist schon vor langer Zeit ersetzt worden. Und ihm wird sein Haus schon gefallen ..... oder er hat so eine Aufgabe im Rentenalter.

Ich persönlich mag diesen Futterneid nicht - und denke, dass er davon irgendwann demnächst auch die Schnauze voll haben dürfte.
 
  • #14
Wenn eine solche Frage zum ersten Mal kommt...kann ich das Gefühl: ich bin weniger Wert noch nachvollziehen.
Allerdings wenn sich nichts geändert hat, dann weil er es nicht ändern will.
Dann kannst Du das nur gechillt sehen...er hat laufende Kosten
Oder Du hast die Nase voll und willst einen geschiedenen Mann und gehst.

Hier kann das Forum nicht weiterhelfen
Können ja niemanden entführen und mit Gewalt zur Scheidung zwingen
 
  • #15
Manche Paare teilen halt. Aber dass Du das dann "ausgleichen" musst?
Welche Form von "Ausgleich" hast Du gelesen? Ich finde keine. Es ist überhaupt nicht ersichtlich, dass ihn die "Einbußen" durch entgangener Miete irgendwie einschränken, erst Recht nicht, dass sie dazu führen, dass sie einen höheren Anteil am gemeinsamen Leben finanzieren muss oder gar dadurch irgendwie eingeschränkt wird.

Der Mann hier nimmt die steuerlichen Vorteile durch die Ehe mit und vermeidet die Einbußen durch die Scheidung. Kann man gut finden oder nicht, aber das wird ja hier auch von einigen so, von anderen so gesehen.
 
  • #16
Wie lange sind denn die beiden verheiratet? War denn die Frau immer berufstätig oder hat sie Kinder aufgezogen? Es sieht so aus als ob er etwas ausgleicht. Das müsste er ja auch wenn er die Scheidung durchgezogen hätte. In der Regel sind das Rentenanteile, die er abzutreten hat.
Dich will er nicht ernähren, deshalb macht er bei den Lebensmitteln und im Restaurant halbe-halbe.
Warum ist er noch nicht geschieden? Von der Trennungszeit her wäre das kein Problem.
Ich kann deine Gefühle dennoch gut verstehen. Sie ist immer noch in der Position der Ehefrau und somit der finanziell Begünstigten. Von der Wohnung steht ihr der Wertzuwachs im Zugewinn zu. Wenn sie sich scheiden liesse, würde es für ihn noch teurer werden.
Von daher ist für die Frau "danach" tatsächlich weniger finanzielle Ressource da. Vielleicht will er sich auch nicht mehr derart verpflichten, weil keine Familiengründung mehr ansteht.
Was habt ihr für Zukunftspläne?
Schau lieber auf dich, statt auf die Noch-Ehefrau. Unternehmungen mit ihm, von denen du die Hälfte zahlen musst, nur dann mitmachen, wenn du wirklich Lust drauf hast und sie deinem Budget entsprechen. Beim Essen genauso. Frauen essen oft weniger oder anders als Männer. Außerdem dürftest du in den Wechseljahren sein und musst jetzt anders essen, um fit und schlank zu bleiben. Zahl nur das mit, was deinen Bedürfnissen entspricht. Statt Restaurantbesuch machst du Yoga und trinkst Tee. Statt Kochen mit großem Menü und Steak gibt es nur einen grünen Smoothie. Sei ruhig ein bisschen egoistischer. Er kann das ja auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
Schön. Der Mann entscheidet, was er mit seinem Geld macht. Tut es Dir irgendwie weh?

Wo ist der Unterschied? Brauchst Du das Geld? Bei einer gleichberechtigten Partnerschaft ü50 ist doch im Grunde egal, ob er einen Teil seiner Rente abtritt oder sie in (seiner?) Wohnung wohnt.

Weiß hier niemand. Was sagt er dazu?

Das Problem stellst Du hier zum zweiten Mal ein. Nach 14 Monaten. Damals waren Gründe angegeben, warum er das so macht. Hat sich etwas daran geändert? Er wollte damals nicht auf seine Rente verzichten, dafür wohnt sie in der Wohnung. Finde ich nachvollziehbar, auch wenn es nicht meine Lösung wäre. Ich vermute, er hat sich ausgerechnet, womit er sich besser steht.

Du bist jetzt 2 Jahre mit einem Mann zusammen, bei dem doch von vorneherein klar war, dass er nicht geschieden ist. Wenn Dir das so wichtig ist, warum hast Du nicht längst die Konsequenzen gezogen?
Du fragst, ob es mir weh tut? Bei seiner Ex verzichtet er auf über 1.000 € und bei der Idee einmal etwas besonderes zu unternehmen, das so vielleicht mal 200 € kostet, sagt er, dafür hat er kein Geld ... Das tut mir finanziell nicht weh, aber gefühlsmäßig.
 
  • #18
Ich, 53 Jahre, bin mit meinem Freund über zwei Jahre zusammen. Er, 63 Jahre, verheiratet hat sich vor etwa vier Jahren von seiner Frau getrennt und ist damals in sein altes Elternhaus aus den 50er Jahren gezogen (Küche, Bad, Fenster und Heizung so alt wie das Haus und entsprechend marode). Die Frau, 53 Jahre und voll berufstätig, ist in der modernen Eigentumswohnung, die ihm gehört, geblieben. Er verzichtet auf Miete und zahlt sogar die Hausnebenkosten - so wie er es auch vor der Trennung gemacht hat. Er verdient ganz gut und sagt das tut ihm nicht weh. Auf der anderen Seite erwartet er, dass ich immer so die Hälfte der Einkäufe (also nicht auf den Pfennig genau ...) übernehme und wenn wir Essen gehen auch mal er und mal ich zahle. Das fände ich auch grundsätzlich in Ordnung, wenn ich nicht wüsste, dass er seiner Ex im Grunde genommen jedes Monat über 1000€ schenkt.
Naja, was denkst Du? Wenn ich das Geld an einer Stelle ausgebe (wo es mir nicht weh tut), muss ich an anderer Stelle sparen. Er hat seine Prioritäten gesetzt.

Viele Männer verlagern ihre Prioritäten ungünstig. Dass Männer kein gutes Gespür für ihre aktuelle Bekanntschaft haben und heulen, wenn diese dann weg ist, ist bekannt.

Man sollte sich als Frau fragen, ob es überhaupt gut ist, eine Beziehung zu einem Mann zu führen, der so viel Altlasten hat und wenig Intension, sein Geld für seine Partnerin zu verwenden.
Ich weiß auch nicht, ob ich mit einem Mann leben könnte, der mir sowas sagt ("ihm gefällt es, das Geld für die Ex auszugeben")

Wenn Du dich als Priorität zwei behandelt fühlst, dann ist es Zeit zu gehen. Es tut deinem eigenen Seelenleben nicht gut und macht dich zu einer richtig unzufriedenen Frau. Umso mehr schenkt er ihr, denn sie lebt ein tolles Leben, kann sich durch das Geld womöglich viel entfalten. Das von der Distanz zu beobachten stellt einen besonderen Reiz dar. Sugardaddys machen es ähnlich. Über Geld können Männer ihre Machtposition ausüben und das tun sie auch, wenn sie die Gelegenheit dazu haben.

Dich hat er fest als Partnerin, bei euch läuft es und jeder zahlt ab und an mal. Wenn du mehr willst, brauchst du einen besseren Mann. So gut ist er nicht.
Überlege, ob du auf ihn verzichten könntest oder ihn so derart magst. Besser wäre, deine Sympathie für ihn in den Griff zu bekommen. Ich empfinde deine Situation mit dem Essen und gehen und abwechselndem Zahlen in diesem Falle als ungünstig, mit wenig Aufmerksamkeit und Bedürfnisverständnis gespickt. Deine Bedürfnisse werden nicht gehört --- das ist das Aus für jede Beziehung.
 
  • #19
Ich finde es immer wieder "gruselig" wie viele Frauen erwarten das der Mann alles zahlen soll!!

Es ist sein Geld, er hat es verdient und kann damit machen was er will!

Wenn er seine Ex-Frau unterstützt - sein Ding!
Wenn es Dir nicht gefällt und ER dir zu geizig Dir gegenüber erscheint... trenn Dich!

Ich habe in meinen Beziehungen früher wie auch heute und auch in meiner Ehe immer meinen finanziellen Beitrag leisten wollen!
Auch wenn ich Männer hatte die mehr verdient haben wie ich, hatte ich nie den Anspruch, das diese mich sponsern müssen.
Und meine abschließende Erfahrung ist, das es die Männer immer gut fanden und dadurch auch großzügig waren, da sie sich nicht ausgenutzt fühlten.

w/53
 
  • #20
Ich meinte das emotional.
Wenn er IMMER zu allen Partnerinnen so wäre, weil für ihn in seinem Weltbild gilt: "Für seine liebe Partnerin bezahlt ein Mann mit", dann "müsste" er ja jetzt auch das Bedürfnis haben, seine aktuelle Partnerin zu verwöhnen mit seiner Finanzkraft. Ich habe durch das, was er tut, also die FS als 2. Klasse behandeln (nicht, weil sie die Hälfte tragen soll, sondern weil es eine Frau gibt, die das bei ihm nicht muss), aber das Gefühl, er hängt noch an seiner Ex?frau, rennt bei der sozusagen emotional hinterher, dass sie ihn nicht ablehnt (warum sonst so ein Finanzgeschenk an sie) und lässt die FS ihm hinterrennen als Ausgleich (die muss für seine Gesellschaft eben bei allem für sich selbst zahlen). So als Kette: Seine Ex lässt ihn tanzen, er lässt die FS tanzen, damit in seiner Welt seine Position ausgeglichen ist.

Klingt zugegeben ziemlich kompliziert, aber der Mensch tickt durchaus schonmal so, dass er sich einen Ausgleich sucht, dass er in der eigenen Welt nicht der A. am Ende der Kette ist, sondern es noch einen gibt, der sich für ihn abmühen "muss". (Z.B. auch die Affärenfrauen).
Ich hatte noch die andere Vermutung, dass er die Ex einfach nur bei Laune halten will, bis er wieder bei ihr (also in SEINE Wohnung) einzieht.

Ob die FS nun finanziell was ausgleicht - keine Ahnung. Wenn er in einem runtergekommenen Haus wohnt, schafft er es ja entweder nicht, es zu sanieren, oder aber er hält es für nicht nötig, weil er eh irgendwann wieder schön wohnen wird in seiner Wohnung?

Wenn man liest, dass er mit ihr nicht mal was für 200 Euro machen will, könnte man aber schon auf den Gedanken kommen, dass er das Geld dafür nicht hat, weil es eine andere Frau bekommt. Die FS müsste ihm das vielleicht noch bezahlen.
 
  • #21
Eines musst hier erstmal korrigiert werden liebe @Wolke77:

Es ist NICHT seine EXFRAU sondern seine NOCHFRAU!

Das macht einen riesigen Unterschied.
Solange er verheiratet ist, ist er zum Unterhalt seiner Frau verpflichtet. Er zahlt dann eben Trennungsunterhalt bis zum Sanktnimmerleinstag.
Er ist großzügig zu ihr, weil sie schon sehr lange verheiratet SIND.

Es ändert sich finanziell erst etwas wenn er sich scheiden lässt.
Da er das nach vier Jahren offensichtlich nicht möchte, bleibt dir nur die Trennung oder die Akzeptanz....

Ich würde nicht mit einem verheirateten Mann zusammen sein wollen.
Du siehst ja - das ist nichts Halbes und nichts Ganzes!!!
 
  • #22
Das Problem ist nicht der Unterhalt den er an seine Ex zahlt, das Problem ist einfach das er Dich nicht so liebt wie er seine Ex geliebt hat und das spürst Du. Das nagt an Dir und überall suchst Du Beweise, dass es wirklich so ist. Was würdest Du denn machen wenn er Dir sagt das er Dich nicht so liebt wie seine Ex und auch nie und nimmer so lieben kann? Das Du auch keinen Cent mehr Wert bist als dass was er mit Dir macht. Wenn er nicht mal 200 Euro raushaut für etwas Glanz und Gloria. Puuuhuu, ich glaube ich liege richtig.
 
  • #23
Du fragst, ob es mir weh tut? Bei seiner Ex verzichtet er auf über 1.000 € und bei der Idee einmal etwas besonderes zu unternehmen, das so vielleicht mal 200 € kostet, sagt er, dafür hat er kein Geld ... Das tut mir finanziell nicht weh, aber gefühlsmäßig.
Warum stellst du diese Frage noch einmal? Du bist doch beim letzten Mal kaum auf die Antworten eingegangen?
Frag nicht ständig das Forum, sondern frag ihn, warum. Hier wird dir keiner helfen können. Wenn er es nicht ändern will, bleibt akzeptieren oder trennen. Ziemlich simpel.
Generell klingst du auch beim letzten Mal etwas geldfixiert, aber ich hatte so eine Situation auch noch nie. Daher denke ich: naja, ist sein Geld, er lügt dich nicht an, wer weiß, was die für eine Vergangenheit haben. Wenn es dir nicht passt, ist das dein gutes Recht, aber du kannst ihn zu nix zwingen, was er nicht will.
w, 37
 
  • #24
In deinem letzten Thread hast du geschrieben, dass die beiden eine erwachsene Tochter haben, die studiert. Das bedeutet, dass die Eltern vermutlich ihr teures Studium finanzieren (müssen). Indem er seine Ex unterstützt (keine Miete) unterstützt er auch seine Tochter, da die Ex dann mehr an die Tochter abgeben kann.
 
  • #25
Liebe FS, ich verstehe dich emotional aber warum hast du so eine Beziehung akzeptiert? Und die zweite Frage wäre, woher hast Du diese Informationen, dass er ihr Geld schenkt?
Rechtlich gesehen hat er Pflichten ihr gegenüber und müsste wahrscheinlich eine sehr hohe Abfindung zahlen und weniger Rente bekommen, wenn sie ihre Finanzen Haargenau auseinander nehmen würden. Ein guter Freund von mir lebt gerade in Scheidung und er muss bis Ende seines Lebens an seine Ex-Frau Geld zahlen, obwohl sie bereits einen neuen Partner hat.
Also tröste dich, er liebt sie nicht, er ist nur schlau und kann rechnen.
PS: wie ist es bei dir mit den Ex-Mann etc. pp.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #26
Du fragst, ob es mir weh tut? Bei seiner Ex verzichtet er auf über 1.000 € und bei der Idee einmal etwas besonderes zu unternehmen, das so vielleicht mal 200 € kostet, sagt er, dafür hat er kein Geld ... Das tut mir finanziell nicht weh, aber gefühlsmäßig.
Das bedeutet, ihr könnt gemeinsame Unternehmungen nicht machen, weil er zu wenig Geld hat, obwohl Du es Dir leisten könntest? Was ist denn genau das Problem? Dass Du kein Geld abbekommst?

Du hast ja vor einem Jahr schonmal gefragt. Die Finanzlage Deines Partners ist unklar. Du beschreibst sie auch nicht richtig. Oben schreibst Du, es tut ihm nicht weh. Jetzt plötzlich doch?

Der Deal bei ihm ist doch wohl: er kassiert die Steuerermäßigung und dafür bekommt sie die Wohnung ohne Miete. Vermutlich für beide ein Vorteil. Für 1000 Euro Mieteinnahmen zahlt er dann 400 Euro Steuern. bleiben 600 Euro netto. Die würden sonst vermutlich von seiner Rente abgehen an sie. Er wird sich das ausgerechnet haben.
Davon abgesehen: Unterhalt sind 3/7 seines Einkommens. Vermutlich auch die schlechtere Variante.

So oder so: er optimiert seine Finanzen. Auf Kosten der Steuerzahler, nicht auf Deine.

Und in dem Sinne:
Wenn er IMMER zu allen Partnerinnen so wäre, weil für ihn in seinem Weltbild gilt: "Für seine liebe Partnerin bezahlt ein Mann mit", dann "müsste" er ja jetzt auch das Bedürfnis haben, seine aktuelle Partnerin zu verwöhnen mit seiner Finanzkraft.
Ich vermute, seine Finanzkraft ist nicht geschwächt, sondern gestärkt dadurch, dass er mit seiner Frau diesen Deal hat.
Wenn man liest, dass er mit ihr nicht mal was für 200 Euro machen will, könnte man aber schon auf den Gedanken kommen, dass er das Geld dafür nicht hat, weil es eine andere Frau bekommt. Die FS müsste ihm das vielleicht noch bezahlen.
Oben steht: tut ihm nicht weh. Jetzt plötzlich doch. Meine Interpretation: die FS hat keinen wirklichen Überblick über die Finanzen, rechnen kann sie auch nicht. aber jammert gerne.
 
  • #27
Ich finde es immer wieder "gruselig" wie viele Frauen erwarten das der Mann alles zahlen soll!!
Das lese ich bei der FS nicht...sie zahlt ihre Sachen doch.
Nur bei ihr ist er kniggrig.., er macht auch Unternehmungen für sich nicht mit, weil es ihm zu teuer ist.

Dazu kommt noch eine innere Einstellung.
Wenn jemand mit mir zb alles auf den Pfennig rechnet, nie mal einen ausgibt, ist der mir auch zu geizig.
Ich rechne nämlich nicht auf den Pfennig und ich gebe gerne einen aus.

Er sagt aber noch oben auf...ihr zahle ich es gerne und um mit Dir xy zu machen ist mir das Geld zu schade.

Allerdings war das vor einem Jahr auch so...das Jahr traurig sein, hätte sie sich ersparen können.ü
Und wenn sie nicht geht, wird sie noch Jahre so traurig bleiben
 
  • #28
Nun, er hat vor wahrscheinlich vielen Jahren geheiratet. Haben die beiden gemeinsame Kinder ? Gehört die Wohnung vielleicht beiden zusammen ?
Wie auch immer - er hält sich an seine Versprechen und Abmachungen. Ich sehe das positiv.
Ich persönlich sehe auch, dass du viel zu sehr hinter seinem Geld her bist. Und er genau deshalb dich nicht sponsort.
Renoviert wird er haben, Heizungen aus den 50 ern sind meist schon vor langer Zeit ersetzt worden. Und ihm wird sein Haus schon gefallen ..... oder er hat so eine Aufgabe im Rentenalter.

Ich persönlich mag diesen Futterneid nicht - und denke, dass er davon irgendwann demnächst auch die Schnauze voll haben dürfte.
Sie haben eine gemeinsame Tochter, die studiert und die er finanziert. Die Wohnung gehört ihm komplett allein. Den Zugewinn hat er vor der Ehe ausgeschlossen. Die Heizungen in seiner jetzigen Wohnung sind alte Elektro-Nachtspeicheröfen und müsste das Haus von Grund auf saniert werden. Wie gesagt Bad und auch Küche und die Fenster so als wie das Haus. Müsste dazu allerdings einen Kredit aufnehmen, was in seine Situation nicht so leicht ist. Wenn er in Rente ist, bekommt er auch netto weniger als seine Frau.
Sie lebt also mit einem hohen Standard und er auf einem sehr niedrigen. Deshalb frage ich mich nach wie vor sehr ernsthaft: Warum nimmt er dies alles in Kauf? Hat er mit dieser Beziehung noch nicht abgeschlossen?
 
  • #30
Sie lebt also mit einem hohen Standard und er auf einem sehr niedrigen. Deshalb frage ich mich nach wie vor sehr ernsthaft: Warum nimmt er dies alles in Kauf?
Es ist immer dasselbe: du, FS, fragst das Forum - das Forum spekuliert.
Frag IHN, wenn du genau wissen willst, warum er so und nicht anders handelt.

Was du aber wissen solltest: seine Ehefrau und er leben in Trennung. Egal, ob diese nun 4 Jahre oder ewig dauert, das nennt sich Trennungsphase.
In dieser Phase muss derjenige, der mehr verdient als der Andere (egal, ob das die Frau oder der Mann ist) Trennungsunterhalt an den getrennt lebenden Ehepartner bezahlen. Die Höhe kann gerichtlich festgelegt oder einvernehmlich vereinbart werden. Beide müssen damit einverstanden sein.

Dein Freund übernimmt diese Forderung nicht in bar, er überlässt seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau das Wohnrecht in seiner Eigentumswohnung. Sie muss keine Miete bezahlen. Das ist sein Ausgleich, mit dem seine Nochfrau einverstanden ist.
Vermutlich haben sich beide sachkundig beraten lassen und gemeinsam so entschieden. Vermutlich bringt diese Vereinbarung Vorteile für beide. Vermutlich würde eine Scheidung dieses Konstrukt dauerhaft stören. Vermutlich wollen das beide nicht, weil sie sich (nach 27 Ehejahren) vertrauen.

Ich schreibe so oft »vermutlich«, weil du, liebe @Wolke77, sehr sparsam mit deinen Infos umgehst.

Mit »Trennungsgeld« kenne ich mich aus, das ist nicht aus der Luft gegriffen. Ich habe es vor Jahren abgelehnt, weil ich auch so finanziell gut klar kam und die Trennung von mir ausging.

Und noch einmal: dass dein Freund dich an den Lebensmittelkosten hälftig beteiligt (dabei aber großzügig zu deinen Gunsten abrechnet - das schreibst du selbst in deiner Eingangsfrage) halte ich für normal. Da du (die du offensichtlich genau nachrechnest) nichts von deiner Beteiligung und Mitbenutzung seines Häuschen, nicht einmal der Nebenkosten, erwähnst, vermute ich auch hier: dass er diese Kosten alleine trägt.

Bleibt die Liebe: wenn du dich hier vernachlässigt fühlst, hast du zwei Jahre verschenkt. Freiwillig.
 
Top