• #31
Hallo Etienne,
ich würde nach einem Jahr schon auch langsam sehen wollen, wohin die Reise geht...
Wie hast Du es Dir beziehungstechnisch vorgestellt? 1 Stunde Fahrzeit ist grundsätzlich nicht so weit, kann aber auch unpraktisch weit sein.
Gemeinsame Wohnung, wie häufig treffen usw. - was sind Deine Vorstellungen?

Wahrscheinlich kommst Du gerade aus der 1. Verliebtheit in die Phase des Verhandelns. Hier entscheidet sich, ob ihr für euch beide gemeinsam Lösungen finden könnt, die für euch beide passen.

Wie habt ihr euch kennengelernt? Meinst Du, er hat absichtlich eine Frau gesucht, ohne Kinder, weiter entfernt wohnend?
Es soll ja Männer geben, die aus Praktikabilitätsgründen kinderlose Frauen aus der Ferne suchen.

Manche Foristen sind hier als eingefleischte Junggesellen und Ehehasser bekannt. Für manche Foristen wäre Dein Wunsch nach fester monogamer Beziehung mit gemeinsamer Wohnung usw. schon verwerflich. Mach Dir nichts daraus.
 
  • #32
@Elisa Queen
Danke für die Tipps.
Ich habe - durch Verzweiflung gesteuert - wohl einiges falsch gemacht. Habe ich es mir nun für eine Beziehung verbaut?
Sein Statement zu allem ist, dass er es nicht aushält, dass ich immer wieder an seinen Absichten zweifele, obwohl er alles auf einem guten Weg sieht.
Nun wollen wir noch einmal sprechen.
Aber:
Muss ich wirklich ‚taktieren‘, mich zurückziehen usw, damit sich etw ändert? Sieht so eine vertrauensvolle Partnerschaft aus?
Ich habe meine Verletzlichkeit gezeigt u mein Bedürfnis nach Transparenz. Ich kenne das so aus meiner vergangenen Ehe u schätze das noch immer hoch. Jetzt habe ich den Stempel ‚verunsicherter Kontrollfreak‘...befürchte ich.
 
  • #33
Da geht er weg, wenn er fertig ist und hinterlässt den Dreck der Ex, muss keine quakenden unwilligen Kinder durch die Gegend kutschen, die maulen weil irgendein überlebenswichtiges Lieblingsteil vergessen wurde, weil sie mal nicht eben rüber zu den Freunden können usw.
Ja das stimmt wohl - und wenn er mit den Kindern bei mir war habe ich den Dreck u vorher die Überlegung - was essen, was spielen..omg, was wenn sie sich trotzdem langweilen u sie es blöd bei mir finden?!‘ usw...er kommt dann zurück, wenn alles wieder aufgeräumt ist oder fährt in seine WHG...auch schon praktisch so zwei Frauen;)
Evtl. sollte er mal eine Weile schauen, ob er die Betreuung auch selbstständig, ohne Frau hinbekommt?! Ich wollte ihm zeigen, dass ich ihn in allem unterstütze - aber vielleicht ist das gar nicht meine Aufgabe?!
 
  • #34
Meiner Einschätzung nach ist es von ihm auch kein böser Wille, dass ich Familienangehörige von ihm - ausser seiner Kinder - nicht kennengelernt habe. Vielmehr denke ich, dass es ihn überfordert.
Ich glaube dass Du mit Deiner Einschätzung recht hast - kein böser Wille sondern mangelnde Problemloesekompetenz, in der er sich mittlerweile recht gequem eingerichtet hat. Wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum die Ehe gescheitert ist - chronisches Aussitzen von Problemen statt sie zu lösen.
Wobei ich auch hinterfrage, ob Du die Dinge richtig einschätzt. Erst lamentierst Du, dass Du niemandem aus seinem Umfeld kennst seit einem Jahr Beziehung. Tatsächlich kennst Du die Kinder und auch einige Freunde. Du willst von allem nur mehr.

Ich bin selbst ein Scheidungskind u daher geprägt u skeptisch.... in manchen Situationen durchleide ich schreckliche Qualen. Sie nähren die Vorstellung, dass.... erneute Annäherungen zwischen ihm u der Ex möglich sind....
hatte in den letzten Monaten auf eine Öffnung dieser 'exklusiven Zone' gehofft.
Du bist aber kein Scheidungskind mehr, sondern eine erwachsene Frau und kannst Dein Umfeld nicht mit den Folgen verletzter Gefühle tyrannisieren. Die Scheidung Deiner Eltern liegt Jahrzehnte zurück und Du leidest noch immer darunter. Gleichzeitig versuchst Du mit der Brechstange in der Hand in eine frisch in Auflösung begriffene Familie einzudringen.
Du solltest Dir selber die Neutralität zulegen, deren Mangel Du anderen Foristen vorwirfst. Und Du solltest akzeptieren, dass selten Folgebeziehungen nach Scheidungen mit jungen Kindern so geführt werden können, als gäbe es kein Vorleben.

Natürlich soll man eine neue Beziehung nach einer Scheidung eingehen können. Du darfst aber nicht erwarten, dass Du als neue Partnerin mit offenen Armen in der alten Familie und im alten Freundeskreis aufgenommen wirst, sondern dass der neuen Beziehung Rahmenbedingungen aus dem Vorleben des Partners mitgegeben werden - z.B. jahrelang Feiertage ohne ihn, weil Du in seiner alten Familie als Gast nicht erwünscht bist. Das entscheidet nicht nur er sondern auch seine Familie sagt zu Deiner Anwesenheit ja oder nein. Er entscheidet, ob er zu Dir kommt oder zu ihnen geht.

Er ist ausgezogen, die Scheidung ist eingereicht. Warum soll er sich da wieder annähern? Die Trennungsgruende sind doch nicht weg?
Du bist wegen Vorschaeden paranoisch und das wird euer Beziehung zerlegen, wenn Du das nicht in den Griff bekommst.
Du willst ihn durch permanente Anwesenheit kontrollieren. Wer kontrolliert wird, entzieht sich. Versuch es mal mit einer erwachsenen Reaktion, ohne die keine Beziehung funktioniert: Vertrauen.
 
  • #35
Wie hast Du es Dir beziehungstechnisch vorgestellt? 1 Stunde Fahrzeit ist grundsätzlich nicht so weit, kann aber auch unpraktisch weit sein.
Danke für deine Antwort.
Alltagspraktikabel wäre die Fahrerei mich kaum, da ich beruflich an einen anderen Ort gebunden bin. Er hätte da mehr Möglichkeiten. Jedoch zählt für ihn, in der Nähe der Kinder zu sein, damit er sie auch während der Woche sehen kann.
Ich sehe langsam, dass ich mich entweder für die Trennung oder ein Leben in der Nähe seiner Kinder (und Ex) entscheiden muss - was er sich wünschen würde. Evtl. war es naiv, auf etw anderes zu hoffen. Morgen sprechen wir. Ich hab das Gefühl, ich müsse mich jetzt Eigelb gegen ihn entscheiden, weil ich ja sehe, dass ich ihm nicht so wichtig sein kann... schreckliches Dilemma...
 
  • #36
Proirtät kommt dann, wenn man den Partner/ in so sehr liebt, daß keine anderer Mensch wichtiger ist. Emotional stimmt es. Auch die Kinder haben Priorität auf eine andere Art. Das spüren die Kinder. Und wenn die Eltern, also das Expaar keine heile Familie vorspielt, sondern Eltern. sind. Das die Exfrau bestimmt, geht nicht. Das Ganze ist ein Konsens zwischen allen Parteien.
Hier ist es so die Ex bestimmt. und Der Ex macht aus bequemlichkeit mit. Nicht gut für alle beteiligten.
An die FS: am besten such Dir einen kinderlosen Mann. Das hier ist nicht gut für Dich.
.
 
  • #37
@Etienne:

Nur mal vorab: Mach Dir auch nicht zu viele Gedanken und Selbstvorwürfe und schau schon gar nicht darauf, wer Dir welchen Stempel verpassen könnte – das macht irgendwer so oder so, egal wie Du Dich verbiegst, und Kontrollfreak war mir bei dem, was ich bisher las, auch nicht eingefallen.

Hm, das mit den Feiertagen hatte ich übersehen. Da ist mir nicht wirklich klar, wie man da als Mann meinen könnte, es sei auf einem guten Weg. (Oder er ist halt seeehr langsam auf diesem Weg unterwegs ) Aber wenn die Kinder 6 und 11 sind – das hieße ja dann konsequenterweise 10 Jahre lang die Feiertage nicht mit der neuen Partnerin verbringen. Da ist es dann sicher angemessen die Frage zu stellen, wessen Weg das ist und ob das ein gemeinsamer sein kann. Irgendeine Vorstellung muss er da ja auch für sich entwickeln, wie lange das so gehen soll und dann darf man auch danach fragen.

Was ich aus meiner Sicht allerdings auch sagen kann, ist, dass ich auch immer ein schlechtes Gewissen gegenüber den Kindern hatte, daß ich – der ich ja am Ende auszog – damit ihre heile Welt kaputt gemacht habe (auch wenn ich keine andere Partnerin hatte). Wenn er sich dann schwer damit tut, den Kindern auch das gewohnte Umfeld bei der Betreuung zu nehmen, kann ich es zumindest ansatzweise verstehen, daß er vielleicht meint, er lindere damit den Schaden. Aber alle Feiertage dort zu verbringen, finde ich schon eher schräg und wäre mir auch total komisch vorgekommen, zumal die Kinder ja auch schon ein gewisses Maß an Verständigkeit haben und ich mir nicht vorstellen kann, daß sie die Situation nicht auch als gefaked empfinden, wenn der Vater ja mittlerweile woanders wohnt.



Tja, das „mit der Annäherung an die Ex“ sind die Dämonen, die ja so oder so da sein können. Da musst Du sicher unabhängig von dem konkreten Anlass einen Weg für Dich finden, sie nicht an Dich ran zu lassen. Das macht doch auch keinen Sinn. Wenn es jemand will oder zu „schwach“ ist, zu widerstehen, wird er es so oder so machen oder es wird passieren. Das kann man doch nicht verhindern. Und verhindern wird man es schon gleich gar nicht, wenn man sich mit der Vorstellung still vor sich hin quält, dass es passieren könnte. Das ist total verschenkte Lebenszeit und so viel haben wir nicht davon. Das Einzige was dabei mit Sicherheit passiert, ist, dass Du Dir die Zeit verdirbst, in der es eigentlich keinen Grund, dafür gäbe und die Du auch genießen könntest, auch wenn er gerade nicht in Deiner Nähe ist. Wenn es dann passiert, tut es doch so oder so weh – egal ob man vertraut hat oder nicht. Also warum dann nicht vertrauen und sich nicht schon vor der Zeit selbst vergiften. Das andere ist doch eigentlich nur der Punkt, das man denkt, dass einen andere lächerlich finden könnten, wenn man zu „blauäugig“ ist. Aber wen sollte interessieren, was solche Leute denken, die so etwas denken?

Wichtig ist nur, sich nicht selbst zu verbiegen; da sollte man dann eher vor sich selbst konsequent sein.
 
  • #38
Schwierige Situation. Dein LG geht den für ihn bequemen Weg. Dass das Wohl des Kindes über allem steht, überhaupt keine Frage.
Mich irritiert nur immer dieses negative Bild der Neuen. Die böse Neue....warum gönnt man den Kids keine nette "Stiefmutter"?
Als ich damals geschieden wurde, war ich FROH, dass mein Ex eine nette Partnerin hatte, die gut zu meinem Sohn war! Hab mich für ihn gefreut, außerdem war eine zweite Person da, die sich kümmerte.
Frag mal deinen Partner, wie er gedenkt, das ganze Konstrukt voranzutreiben. Bis jetzt ist ja diesbezüglich seit einem Jahr Stillstand.
Dass du nicht wenigstens seine Ex kennst, macht mich stutzig. Du könntest die ganze Situation besser einschätzen, wenn du das Elternpaar gemeinsam erlebst, oder?
Dass du bei Festtagen komplett außen vor bist, geht gar nicht, zumindest das sollte sich ändern.
Du wirst in eine ungute Situation gedrängt, in der du dann als die Eifersüchtige oder die Einmischerin gebrandmarkt wirst.
Entweder er bezieht dich zumindest halbwegs mit ein, oder ich würde mich komplett rausziehen und mein eigenes Ding machen.
Oder du sagst ihm, du ziehst jedes 2. Wochenende jetzt zu deinem Ex, wie er das finden würde.
Klar wäre der Grund ein anderer. Das Ergebnis fast das gleiche. Vielleicht versteht er dich dann etwas besser.
 
  • #39
Es ist schwer zu sagen, wie die Chancen der Beziehung stehen. Dazu habe ich zu wenig Infos. Es wäre wichtig zu wissen, wie sie angefangen hat, wie der weitere Verlauf war, welche wichtige Ereignisse es in diesem Jahr gab, wie ist die jetzige Dynamik entstanden. Ob man den Eltern vorgestellt wird, ist ein wichtiger Indikator, der Einiges über die Zukunft der Beziehung aussagt, aber es gibt noch viel mehr, woraus man Schlüsse ziehen kann.

Ich habe den Eindruck, dass du deine Beziehung mit ziemlich viel maskuliner Energie führst. Es wäre für die Beziehung aber besser, deinem Freund die Möglichkeit zu geben, den maskulinen Part zu übernehmen. Ja, das hat unter anderem auch mit deinem Bedürfnis zu tun, deinen Partner und die Beziehung zu kontrollieren. Die feminine Haltung wäre dagegen, zu akzeptieren, dass du ihn nicht kontrollieren kannst und zu beobachten, was er dir aus freien Stücken zu geben bereit ist.

Ich rate davon ab, noch einmal mit ihm zu sprechen. Er weiß bereits sehr wohl, was du dir wünschst. Weitere Gespräche werden ihn nicht dazu motivieren, mehr auf deine Wünsche einzugehen. Was ich dir vorgeschlagen habe, ist nicht "taktieren", sondern Taten statt Worte sprechen lassen. Die Sprache der Taten ist weitaus effektiver und das ist die Sprache, die die Männer verstehen. Eine vertrauensvolle Partnerschaft möchte jeder, keine Frage. Aber bietet er dir zurzeit die Basis dafür an? Kannst du jemandem vertrauen, der nach über einem Jahr immer noch nicht von der Familie mit dir als Paar gesehen werden möchte? Wenn er dir nicht genug Liebe, Sicherheit und Perspektive gibt, kannst du sie durch Gespräche nicht einfordern. Der beste Weg wäre, dich abzuwenden. Manchmal handelt ein Mann erst dann, wenn er seine Freundin vermisst und Angst bekommt, dass sie schon über ihn hinweg ist und er sie möglicherweise verloren hat. Aber es gibt keine Garantie dafür.
 
  • #40
Hallo FS

So leid es mir tut aber du bist nun mal nicht seine grosse Liebe. Du bist angenehm für die wenige Zeit die ihm bleibt da er Kinder hat, arbeitet usw.
Es ist die ewig alte Leier von getrennt lebenden Partnern die sich nicht lösen, hoffen, dass das alte Leben zurück kommt, Angst vor Veränderungen und allem.
Du hast nach einem Jahr Hoffnung auf etwas mehr und das ist auch ok so. Aber er will nicht und daher kannst du machen was du willst, er will nicht und so lange dies so ist, wird es so bleiben.
Ich verstehe dich - ich kann gut alleine sein aber wenn ich einen Partner habe, dann möchte ich auch Feiertage und dergleichen zusammen geniessen.
Das wirst du mit diesem Mann die nächsten Jahre nicht erleben, das musst du einsehen.
Und selbst wenn er sich ändert, Frage dich mal ob du das wirklich willst?
Stell dir vor die Kinder kommen zu dir - du hast vorher die Arbeit mit Besorgungen, planen, machst dann Zoo und Badi an deinen WEs, das kostet dich wertvolle Zeit und sicher auch Geld.
Festessen wird kindgerecht zubereitet da die wenigsten Kinder normal essen, das Programm wird kindgerecht gemacht und wenn Kind Sportfest oder sonst was hat, stehst du als momentane Geliebte daneben und darfst die Ausrüstung schleppen und alles.
Urlaub in tolle Ziele kannst du vergessen, statt dessen zur teuersten Reisezeit da Ferien Familienhotel mit anderen, schreienden Kindern.
Und wehe, du machst mal etwas was den Kindern nicht passt - das 1. was du hören wirst: "du bist nicht meine Mutter und hast mir nichts zu sagen!"
Und das nachdem du dir jedes Kinder-WE den A**** aufgerissen hast um den Kindern zu zeigen das du ihnen nicht die Mama oder den Papa nimmst, um deinen Partner zu zeigen das du es kannst und der Ehefrau zu beweisen dass du ihr keine Konkurrenz bist.....

Und wo bleibst du, deine Wünsche und alles? Du wirst die nächsten Jahre alle Wünsche hinten anstellen müssen.
Überlege dir das gut!
Sicher haben viele Männer Kinder wenn man etwas älter ist.
Auch ich habe Männer mit Kindern kennen gelernt aber ich habe immer darauf geachtet das die Scheidung durchgezogen ist und die Kinder älter sind. Nur einmal habe ich mit auf getrennt mit kleinen Kindern eingelassen und es ging nicht- Gründe siehe oben.
Auch mein Leben als kinderlose ist wertvoll und ich werde nicht jahrelang das Leben anderer leben was er in einer Zeit vor mir hatte, sondern meines.
Ich habe so selten gesehen das es klappt, ich würde mich niemals mehr darauf einlassen.
Gerade im Bekanntenktereis haben wir eine Trennung: sie hat sich viele Jahre sehr gut um seine Kinder gekümmert, er hat sie nun wegen einer anderen Frau getrennt und sie vermisst die Kinder sehr, die Kinder wohl auch sie.
Er verbietet den Kontakt, seine Antwort: du bist nicht die Mutter, du hast nichts zu melden!
Und das nach so vielen Jahren!

Das kleiner Kind ist erst 6, hier hast du noch viele Jahre als Kompromiss zu deinen Lasten vor dir - ist es dir das wert?
 
  • #41
Wieso tust Du Dir das denn an?
Bleib Single und suche Dir einen Mann ohne Kinder!

Du kannst doch nur verlieren, willst Du Dein kurzes Leben nicht genießen?
Willst Du Dein Leben kaputt machen lassen durch die Probleme anderer Leute?
Laß diesen Typen hinter Dich und mach Dir einen schönen Tag und einen Kaffee..
 
  • #42
Mir kam auch der Gedanke, dass das so für ihn schön bequem ist. Naja, und das Spielzeug ist im Haus der Ex, er muss bei sich in der Wohnung kein Malzeug usw. haben, kein Kinderzimmer, kein kindgerechtes Geschirr und was noch alles, vielleicht auch für Übernachtungen da sein müsste.
Auch die Feier&KinderGeburtstage verbringt er mit ihnen in diesem Haus, ohne mich. Seiner Familie bin ich nicht vorgestellt worden
Das allerdings klingt für mich nicht so richtig danach, dass er es ernst mit Dir meint. Er ist ja nun noch gar nicht geschieden. Die Exbeziehung ist noch nicht so lange her, die Kinder betreut er auch noch nicht lange als "separates" Elternteil bzw. mit seiner Ex zusammen im gewohnten Umfeld der Kinder.
Kann es sein, dass Du für ihn sozusagen die Frau bist, die ihn auffängt, nachdem seine Ehe scheiterte? Dass er nicht als "arme Singlefigur" in der Welt rumstolpern muss, aber noch gar nicht weiß, wie er seine Exbeziehung verarbeiten soll, was er in der nächsten Beziehung anders machen will usw., und deswegen hält er Dich auf Abstand?
Ich finde schon verständlich, wenn er - noch nicht geschieden - seiner Familie nicht gleich die Nächste vorstellt, aber ein Jahr zusammen und überhaupt machen sich ja nicht alle Leute so einen Kopf. Du hast es ja auch gekonnt, ihn Deiner Familie schon vorzustellen. Nun habt ihr keine Kinder, also die Ex wird ja schon noch mit den Eltern des Mannes zu tun haben, wenn sie die Kinder mal nehmen oder wenn es Feiern gibt. Aber deswegen nun die neue Partnerin außen vor zu lassen, kann es ja auch nicht sein.
 
  • #43
Versuche mal einen Schritt zurück zu geben und Dir die Situation anzuschauen.

Ihr 2 habt eine Fernbeziehung, das bedarf immer schön einiges an jonglieren.
Für Dich, auch Du hast vielleicht vor Ort Verpflichtungen, Freunde,etc.

Er hat nicht nur Dich, er ist auch Vater - das sind 2 Prioritäten, die dieser Mann hat - ich finde die nicht nur hier dauernd stattfindende Debatte um wer hat wo und wie Priorität nicht zielführend.
Du bist seine Partnerin, Punkt.
Er hat Umgangspflicht, das sollte er so erfüllen, wie es für die Kinder am Besten ist.
Die beiden Elternteile haben es so arrangiert, es wird Gründe geben - und natürlich ist es bequem. Teilweise, dem wer von uns hätte tatsächlich gerne einen Ex dauernd in der Wohnung?

Es kann Lösungen geben, dass die Kinder gelegentlich zu ihm kommen, zu Urlaubsreisen, dass alle 3 zu Dir kommen - da wäre vielleicht die Mutter auch ganz dankbar, weil SIE gerne mal Zeit für SICH hätte? -aber die Kernbetreuung im "Eltern"haus wirst Du nicht lösen... Die Situation müssen beide verändern wollen.

Dass Familienfeiern wie Kindergeburtstag, Weihnachten, Ostern, bei ihr stattfinden, wo das Zuhause der Kinder ist, ist auch nachvollziehbar und sorry, dass Du als neue Partnerin in ihrem Haus nicht dabei bist, irgendwie auch.
Das könnte er anregen, als Entwicklung für die Zukunft.
Aber da wäre ein Zwischenschritt wichtig - dass er mal bei sich eine Feier macht, ein Familientreffen. Bei sich, denn das ist neutraler Boden, und ihr wohnt ja auch nicht zusammen.
Dann könnte er Euch aber mal alle vorstellen, damit Du "sichtbar" bist.

Ultimaten, Druck halte ich für kontraproduktiv - und generell muss man natürlich gar nichts tolerieren, aber dann sollte man die gegebenen Konstellationen beim Kennenlernen prüfen und schauen, ob man sich damit wohlfühlen kann.

W,50
 
  • #44
Liebe FS, es wird nicht dauerhaft funktionieren mit euch.
Weisst du warum er seine Familie mit noch recht kleinen Kindern verlassen hat?
Es kann durchaus sein, dass er sich deinem Druck beugt und versucht deine Wünsche zu erfüllen. Aber....dies geschieht nicht freiwillig und wird langfristig an ihm nagen.
Du kannst dich nicht in die Situation der Kinder hineinversetzen und sie werden immer ein Störfaktor für dich sein.
Es funktioniert nie, wenn jemand versucht den Anderen zurechtzulegen.
Das hat auch wenig mit Liebe und Emphatie zu tun.
 
  • #45
Muss ich wirklich ‚taktieren‘, mich zurückziehen usw, damit sich etw ändert? Sieht so eine vertrauensvolle Partnerschaft aus?
Ich habe meine Verletzlichkeit gezeigt u mein Bedürfnis nach Transparenz. Ich kenne das so aus meiner vergangenen Ehe u schätze das noch immer hoch. Jetzt habe ich den Stempel ‚verunsicherter Kontrollfreak‘...befürchte ich.
Du musst gar nichts, du musst auch keine Außenstehende Leute befragen, was dich mit deinen persönlichen Bedürfnissen betrifft. Man kann seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche, seine Ziele und seine innersten Charaktereigenschaften sehr lange wegschieben und unterdrücken, aber irgendwann brechen sie meist doch heraus.
 
  • #46
Das Argument ist stets ‚zum Wohle der Kinder‘. Auch die Feier&KinderGeburtstage verbringt er mit ihnen in diesem Haus, ohne mich. Seiner Familie bin ich nicht vorgestellt worden, obwohl ich ihn in meinen Freundeskreis u Familie eingeführt habe.
Grundsätzlich finde ich gut, dass er sich um seine Kinder kümmert. Seine Frau trägt die Hauptlast. Ich kann nachvollziehen, dass Scheidungen mit Streit verbunden sind und dass vielen Frauen die "Neue" nicht willkommen ist. Da vor der Scheidung zu viele Pflöcke einzuschlagen wird im Regelfall teuer, weil viele Frauen sehr böse reagieren.
Für die Familie auch ein schwieriger Balanceakt. Er ist vermutlich derjenige, der seine Familie in deren Augen im Stich lässt und sich eine neue Partnerin sucht. Dass Du da nicht als die liebe Etienne gesehen wirst, ist nachvollziehbar.

Nämlich nach mehr als 1 Jahr um allmähliche Veränderung von Betreuungsgewohnheiten und ein Aufeinanderzugehen.
Du hast Dir einen Mann mit Kindern und bestimmten Rahmenbedingungen ausgesucht. Unterstütze ihn darin, seinen Aufgaben nachzukommen.
Du hast ihn ja schon vor die Entscheidung gestellt (dumm genug), da dürfte die Beziehung so gut wie beendet sein...
 
  • #47
Liebe Etienne,

mer muss tatsächlich lernen, die Kinder alleine zu betreuen. Das ist nämlich Sinn der Umgangswochenenden, da sollen die Kinder Zeit mit ihrem Vater verbringen. Er macht es sich da schon sehr bequem. Und ich sehe gerade nicht, dass alles auf einem guten Weg ist. Wohin geht der Weg denn seiner Meinung nach? Ich sehe nur, dass er es sich bequem eingerichtet hat, vermutlich kocht und putzt die KM und er spielt etwas Spasspapa für die Kinder und schürt falsche Hoffnungen, dass Papa und Mama wieder zusammen kommen.
Und du bist nur Phantom im Hintergrund. Das muss sich wirklich ändern, sonst hat die Beziehung keine Zukunftsperspektive. Ich lebe auch mit PW und es hat auch gedauert, bis wir eine gangbare Lösung für alle gefunden haben. Wir wohnen 300KM vom Kind entfernt und natürlich holt er das Kind zum Umgang. Es wäre mir gar nicht in die Tüte gekommen, dass er das bei der KM macht. Und hier kümmert ER sich um das Kind, er putzt, er kocht und kümmert sich um das Kind. Ich bringe mich ein, wenn ich möchte. Mache mal Hausaufgaben mit dem Kind, spiele etwas und bin manchmal bei Ausflügen dabei. Lasse Ihnen aber auch genug exklusive Zeit. Erziehung mache ich überhaupt nicht, das Kind hat Eltern, die dafür zuständig sind. Aber als neue Frau finde ich statt, auch wenn das Kind da ist.
Ich würde ihm wirklich erstmal das Argument geben, dass er den Kindern nichts Gutes tut, wenn er ihnen falsche Hoffnungen macht. Und ich würde ihm auch erklären, wie es mir damit geht, wenn er die Feiertage mit seiner Ex verbringt.
Wie würde er das umgekehrt finden?

Als neue Partnerin muss man nicht ständig hinter den Kindern zurückstehen. Der KV hat die Kinder im Schlepptau, es ist seine Verantwortung den Spagat zu schaffen, um den Bedürfnissen der Kinder und der neuen Partnerin gerecht zu werden. Wenn er an einer wirklichen neuen Beziehung interessiert ist.
 
  • #48
Du wirst in eine ungute Situation gedrängt, in der du dann als die Eifersüchtige oder die Einmischerin gebrandmarkt wirst
@Elisa Queen
Ja genau das ist mein Problem. Das möchte ich nicht sein. Es tut mir selbst leid, dass ich nicht so über den Dingen stehe, dass ich aus der sich dahinschleppenden Beziehungsweise-Entwicklung kein Thema machen müsste. Ich möchte auch nirgendwo eindringen und keine ‚Dämonen‘ heraufbeschwören. Doch man hat ein inneres Gefühl, was man ertragen kann und wann sich ändern muss.
Ich bin allerdings etw über die ‚maskuline Weise‘ der Beziehungsführung gestolpert...tatsächlich widerstrebt es mir, Männern andere Rechte einzuräumen. Ich meine aber zu wissen, was du sagen wolltest, nämlich dass Männer anders ‚ticken‘. Trotzdem werde ich mich nicht in eine ‚feminine‘ u passive Rolle drängen lassen, um etw zu retten, was er evtl. nicht ebenso wertschätzt wie ich.
 
  • #49
Den Vorschlag von Einigen auf Abstand zu gehen, finde ich wirklich kindisch.
Muss man in einer Beziehung solche Tricks anwenden??? Ich wäre mir Leid solche Spielchen zu treiben. Wenn der Partner am Anfang keinen Wert darauf legt wie es dem Anderen geht, wie soll es denn weitergehen?
 
  • #50
Ich war selbst AE und hätte nicht mal gewollt, dass mein Exmann nach der Trennung, unsere Kinder mit mir hier betreut.
Das wäre mir zuviel Vertrautheit gewesen, emotional zu schwierig um dabei die Trennung zu verarbeiten.
Und...nennt mich Rabenmutter, ich war auch froh mal alle 14 Tage Zeit für mich zu haben. Zu der Zeit musste mein Nochmann Unterhalt zahlen bzw. in der Zeit konnte er das noch.
Ich habe auf einen Teil verzichtet, damit er eine Wohnung mieten konnte um für die Kinder Platz zu haben.
Mein Exmann hätte sich ggf aber auf eine andere Regelung eingelassen bzw hat es sogar angestrengt. Man könnte sagen, dass er obwohl mit neuer Partnerin, mir fast aus der Hand gefressen hätte. Die Angst die Kinder zu verlieren war wohl sehr hoch und auch die komplette Veränderung, fiel ihm schwer.

Seine Freundin hat mal mit einem Weinchen zuviel bei mir angerufen und sich gewundert, dass ich die Trennung klar vorantrieb und nicht er.
Er brauchte länger und das möchte ich nicht an mir und liebe zu mir festmachen.

Auch wenn ich das alles verstehe, würde ich mir keinen frisch getrennten Mann suchen.
Die Probleme einer Trennung, sind mir zuviel Belastung zum Start einer Beziehung
 
  • #51
Wir wohnen 300KM vom Kind entfernt und natürlich holt er das Kind zum Umgang.
Irgendwie erschliesst sich mir der Sinn nicht, ein Kind am WE 600 km sinnlos durch die Gegend zu karren, selbst 1200 km abzureissen ....
Was dabei Zeit und Energie draufgeht ... au weia.
Ok, bei der FS wären es nur 4 Stunden ... so, wie es jetzt geregelt ist sind es wenige Minuten. Mir persönlich ist es auch nicht einsichtig, dass Kinder quasi 2 Wohnsitze haben sollen.
Man könnte auch einfach mal die Kinder fragen. Oder sollen die die Fehler und Eitelkeiten der Erwachsenen ausbügeln ?
Die eigene "Wichtigkeit" auf Kosten derer auszuleben, die man vorgibt zu lieben ..... irgendwie und vielleicht nicht nur für mich ein wenig erstrebenswertes Modell.
Die Bequemlichkeit des Mannes ist in dem Falle eben auch die Bequemlichkeit der Kinder. Fragt euch mal selbst: Hättet ihr als Kinder jedes 2. WE Stunden im Auto verbringen wollen ? Selbst ich als Hardcore Autofan wollte bei 30 Grad lieber ins Freibad. Und hätte die Frau gehasst, die meinen Vater und mich zu solchen Ochsentouren gezwungen hätte. Und kein Wort mit der geredet. Aber vielleicht sage ich das ja nur, weil ich eine glückliche Kindheit in intakter Familie hatte.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #52
Den Vorschlag von Einigen auf Abstand zu gehen, finde ich wirklich kindisch.
Muss man in einer Beziehung solche Tricks anwenden??? Ich wäre mir Leid solche Spielchen zu treiben. Wenn der Partner am Anfang keinen Wert darauf legt wie es dem Anderen geht, wie soll es denn weitergehen?
Und warum muss DU und die andere das als Spielchen und Taktieren sehen??
Der Grund des Rückzug ist keine Manipulation, sondern Herstellen der gesunden Distanz, wenn man sich zu nahe gekommen ist. Wenn man sich verliert und anfängt das Leben des anderen zu leben. In diesem Fall ist es notwendig, sich zurück zu ziehen, um sich selber zu spüren, ausserdem nur so kann man den anderen vermissen und sich auf seine Nähe freuen oder vielleicht auch feststellen, OB man den anderen überhaupt vermisst. Wenn du jeden Tag Kuchen isst, dann wird es dir irgendwann mal zu Hals raushängen, obwohl du Kuchen magst. Ich habe früher sehr gerne Aperol Spritz getrunken, bis ich auf einer Party zuviel hatte, dass mir richtig schkecht geworden ist. Seitdem trinke ich keinen Aperol mehr, mir wird schon beim bloßen Gedanken schlecht. Mit Menschen ist es genauso - manchmal ist die Situation zu verfahren, man muß einen Schritt zurück gehen, um Überblick zu verschaffen.
Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die es gern bequem haben und kein Deut Veränderung wollen. Statt das zu erkennen, werfen sie den anderen vor, die spielen Spielchen und wollen manipulieren.
 
  • #53
Du musst gar nichts tolerieren, aber kann mit den Konsequenzen leben. Das Problem verstehe ich nicht so richtig, ich wäre froh, wenn ich keine fremden Kinder in der Wohnung haben und betreuen müsste. Wenn die Beziehung zwischen euch stimmt, kann es dir doch egal sein, ob er mit der Ex Kontakt hat und das muss er ja wegen der Kinder. Davon wusstest du aber ja auch, als ihr euch kennen gelernt habt. Und selbst wenn es an seiner Ex liegt, als Mutter kann man nachvollziehen, dass die Kinder nicht zur „Neuen“ sollen, dafür gibt es 1000 Gründe. Auch wenn die Kinder dich mögen, ist so ein Hin und Her immer schwierig. Nutze doch einfach die Zeit für dich allein, mach Sport, triff Freundinnen, geh shoppen.
Man hat den Eindruck, du willst unbedingt Teil seiner (alten) Familie sein und eine Beziehung zu den Kindern haben. Warum, weißt nur du selbst. Hättest du selbst gern welche? Was hast du damals empfunden, als er erwähnt hat, dass er Kinder hat? Ich würde nichts mehr einfordern oder darum bitten, sondern den Zeitpunkt abwarten, bis er dich von selbst Leuten vorstellt. Erstaunlicherweise war/ist mir persönlich sowas unwichtig, ich bin ja mit dem Mann zusammen und nicht mit seiner Familie.
 
  • #54
Evtl. sollte er mal eine Weile schauen, ob er die Betreuung auch selbstständig, ohne Frau hinbekommt?! Ich wollte ihm zeigen, dass ich ihn in allem unterstütze - aber vielleicht ist das gar nicht meine Aufgabe?!
Genau so ist es. Du solltest ihn einfach machen lassen und es Dir aus der Ferne angucken, Dich ihm nicht aufdrängen, ihm die Dinge nicht aus der Hand reißen. Er will was von Dir? Soll er es sagen und dabei das Wörtchen "bitte" nicht vergessen.
Außerdem darfst Du "nein" sagen, wenn Du andere Pläne hast. Diese solltest Du regelmäßig haben, d.h. nicht auf der Wartebank hocken, bis er sich meldet, sondern Dein eigenes Sozialleben führen. Damit meine ich explizit nicht diese infantile Kinderk**** von sich "künstlich rar machen", wie sie hier vorgeschlagen wird.

Hör auf, Dich aufzudrängen, Dich anzudienen, zu fordern und Dich einzumischen. Lass ihn seine Dinge regeln und mit Kindern ist bis nach der Scheidung noch viel zu regeln, was viel Engerie kostet. Vermutlich gehört das Haus beiden und es ist die Verrechnung des Trennungsunterhaltes, dass Frau und Kinder dort vorläufig weiter wohnen. Durch Scheidung, Festlegung des Kindsunterhalts, Zugewinn- und Versorgungsausgleich kann sich diese Situation nochmal erheblich verändern.

Es ist, wie @Kathi0774 sagt: beide Elternteile und die Kinder müssen nach der Trennung zu einem neuen Umgang miteinander kommen und neue Wege beschreiten, lernen was der beste Weg für beide in der Zukunft ist. In dem was schiefläuft bei euch ssehe ich keine mangelnde Liebe, sondern seine organisatorische unfähigkeit und vielleicht auch die Neigung zur bequemen Lösung: Alltagsschwierigkeiten den Frauen aufzuhalsen.

Irgendwann wird es seiner Exfrau auf den Keks gehen, dass sie jedes Mal die große Putz- und Aufräumaktion hat, wenn er seine Kinderbetreuung in ihrem Haus abgeleistet hat, besonders, wenn sie mehr arbeiten muss, weil durch die Scheidung Dinge festgezurrt wurden und sie nicht mehr im Haus sondern in einer eigenen Wohnung lebt
Erst Recht, wir sich was ändern, wenn sie ihn da nicht mehr ständig haben will, weil eigenes Ruhebedürfnis oder selber einen neuen Partner.

Alltagspraktikabel wäre die Fahrerei mich kaum.. Jedoch zählt für ihn, in der Nähe der Kinder zu sein, damit er sie auch während der Woche sehen kann.
Das solltest Du Dir mal genauer angucken: Du hast es auch gern bequem, genauso wie er.

Tut mir Leid, aber auch hier bist Du die Erwachsene, die entscheiden kann, wieviel Ungemach sie für die Beziehung auf sich nehmen will und die ihr Leben gut gestalten kann, indem sie umzieht, den Job wechselt, wenn sie nicht so weit fahren will etc. Wenn die Liebe Deinerseits so groß ist, dann solltest Du Deinen Handlungsrahmen in den relvanten, unbequemen Dingen ausschöpfen, nicht im Hausmamsell machen.
 
  • #55
Irgendwie erschliesst sich mir der Sinn nicht, ein Kind am WE 600 km sinnlos durch die Gegend zu karren, selbst 1200 km abzureissen ....
@Tom26
Eine Strecke = 1 knappe Std. Keine 600km.
Die Kinder haben EINEN Hauptwohnsitz bei der Mutter. Der Vater eigene WHG in d Nähe. Ich in knapper Std entfernt Haus/Garten. In meiner Diskussion geht es mir um die Verbundenheit mit dem Partner. Diese kann meinem Gefühl nach nicht reifen, wenn einem die ‚Familienzone‘ stets vorenthalten wird u man nur eingebunden wird, wenn es allen anderen passt u nutzt, während man sich selbst engagiert, damit alle merken, dass man weder etw wegnehmen, noch irgendwo eindringen möchte. Ich möchte auch gar nicht im Haus der Ex anwesend sein...bei Feiertagen o.ä. oder überhaupt. Das ist ihr u das Zuhause der Kinder. ABER ich möchte gern nach über 1 Jahr Beziehung, bekanntgemacht werden mit zb den Eltern. Eines Freundes. Und es sollte auch kein Problem sein, dass die Ex mich zu sehen bekommt, wenn ich mal mit im Auto sitze um die Kinder abzuholen. Ich existiere schließlich u sie muss mich auch nicht reinbitten. Ein einfaches ‚Hallo‘ ich bin die u die, Hand geben reicht, um auch den Kindern zu signalisieren, dass hier alles seine Richtigkeit hat u sie nichts schlechtes oder etw gegen die Mama tun, wenn sie mit Papa u seiner Freundin mitfahren.
Und es ist notwendig, dass die Vater-Betreuungskonstanten an die veränderte Situation allmählich angepasst werden u aus dem EHEMALIGEN gemeinsamen Haus aus- u in die neue Haupt-WHG des Vater umgelagert werden.
Wie sonst sollen neue Partnerschaften auf beiden Seiten möglich sein?!?
 
  • #56
Gut, da hatte ich die 300 km Entfernung einer anderen Foristin übernommen.
Dennoch - auch nur 2 Stunden im Auto ist mit 6 jährigen nicht wirklich ein Spass.
Und was das soll verstehe ich immer noch nicht. Wenn er mit seinen Kids spielt, dann ist das egal wo .... Muss er sich bei dir abmelden, wenn es auf den Spielplatz geht ? So, wie es ist funktioniert es. Vielleicht haben sogar die Kinder diese Lösung bevorzugt. Ich verstehe den Widerstand gegen eine funktionierende Lösung nicht. Eigentlich bist nicht du die 6 - jährige. Sei doch einfach mal zufrieden - ist er mit seinen Kindern zusammen, dann bist du im Hintergrund. Und ist er mit dir zusammen sinds die Kinder.
Ich gebe ehrlich zu - bei dem Theater wärst du bei mir längst Vergangenheit. Du - und nicht die Kinder.
 
  • #57
Gut, da hatte ich die 300 km Entfernung einer anderen Foristin übernommen.
Dennoch - auch nur 2 Stunden im Auto ist mit 6 jährigen nicht wirklich ein Spass.
Und was das soll verstehe ich immer noch nicht. Wenn er mit seinen Kids spielt, dann ist das egal wo .... Muss er sich bei dir abmelden, wenn es auf den Spielplatz geht ? So, wie es ist funktioniert es. Vielleicht haben sogar die Kinder diese Lösung bevorzugt. Ich verstehe den Widerstand gegen eine funktionierende Lösung nicht. Eigentlich bist nicht du die 6 - jährige. Sei doch einfach mal zufrieden - ist er mit seinen Kindern zusammen, dann bist du im Hintergrund. Und ist er mit dir zusammen sinds die Kinder.
Ich gebe ehrlich zu - bei dem Theater wärst du bei mir längst Vergangenheit. Du - und nicht die Kinder.
Lol, was ist denn mit dir los? Hattest du nicht erst kürzlich für mehr Toleranz und Freundlichkeit geworben????

Đie FS möchte nach einem Jahr auch mal an den Feiertagen einbezogen werden oder generell mal der Familie vorgestellt werden. Sie vermutet vermutlich zurecht das gar keiner weiss das sie existiert und das will sie ändern.
Ist ihr gutes Recht und auch verständlich denn an ansonsten ist sie nur das Fi**Häschen für freie Abende und das will sie nicht sein.
Die Wohnsituation ist doof aber da der KV sie nicht involvieren will, wird sich das nicht ändern.
Die FS kann ja auch in die Wohnung ihres Freundes fahren wenn die Kinder dort sind. Dann haben Vater und Kinder den üblichen Weg und die FS muss halt fahren. Aber auch das wird nicht gemacht da die FS nicht existiert im Familienkonstrukt.
Sie stellt eben fest das sie nach 1 Jahr nichts hat, er sich nicht abnabeln will und er vermutlich auch zu Ex zurück gehen würde wenn diese schnippt - ich spare mit die Leier von getrennt lebenden Partnern die nicht geschieden sind, ist eh immer dasselbe.
Die FS hatte halt naiverweisse gedacht das bei ihr alles anders ist und stellt fest das es einfach das übliche ist und darum geht es ihr schlecht.
Sie wird vermutlich noch ein paar mal vors Schienbein getreten bis sie endgültig die Nase voll hat und das dann beenden - und sich in ein paar Jahren fragen wieso sie so lange so doof war....
 
  • #58
Vielen Dank für alle Kommentare
Wir haben eine Lösung gefunden, die sich hoffentlich bewährt.
Es offenes Gespräch über die jeweiligen Bedürfnisse u Möglichkeiten des anderen waren dabei zielführend, um einen gemeinsamen Kompromiss zu finden.
Zunächst habe ich noch einmal erklärt, worin für mich der streitauslösende Konflikt besteht. Nämlich darin, als seine Partnerin in gewissen, eigtl selbstverständlichen Dingen aussen vor gelassen zu werden. Dass mich das nach über 1 Jahr Beziehung und einigen Hinweisen, die ich ihm dazu schon gemacht hatte, einfach sehr verletzt und mich an der Ernsthaftigkeit seiner Absichten mir ggü zweifeln ließ. Dass ich ebenso Empathie brauche, wie alle anderen. Ich bin Teil des Ganzen u trage meinen Teil dazu bei, dass die neue Konstellation funktioniert - öffne meine Tür (und mein Herz) für ihn und die Kinder. Nehme mit meiner Betreuungsbeteiligung ihm und auch seiner Ex einen Teil dieser (auch anstrengenden) Aufgabe ab. Das, was ich erwarte ist, dass man mich umgekehrt auch in seiner Familien-Zone bekanntmacht. Sonst ist das langfristig einseitig.
In unserem Gespräch hatte es den Anschein, dass mein Bedürfnis, neben ihm als neue Partnerin sichtbar zu werden, nicht klar genug war. Der Leidensdruck, den ich dabei hatte, hatte er nicht gesehen.
Wir haben nun einen Zeitraum vereinbart, in dem wir diese Veränderungen einführen und dazu nach möglichst günstigen Zeitpunkte in Rücksicht auf alle Beteiligten schauen.
Nach diesem Zeitraum schauen wir dann zurück und gleichen das mit unseren Erwartungen ab. Das fühlt sich für uns beide gut an und wird wahrscheinlich - seiner Einschätzung nach - auf Positives Feedback bei seiner Ex und anderen Familienangehörigen treffen.
Ich glaube, dass eine respektvolle und konstruktive Auseinandetsetzung zwischen liebenden Menschen immer möglich sein muss.
Was mir im Forum auffiel: Einige Foristen stellen es immer wieder so dar, als wolle man den Kindern etw auflasten, um es selbst schön leicht zu haben. Dem ist aber nicht so. Hier wird kein Kind in öffentl Verkehrsmittel gesetzt oder zu etw gedrängt. Es ist ALLES mit ihnen nach Absprache der Eltern abgestimmt.
2x alle 14 Tage eine knappe Std Fahrt in einem klimatisierten SUV, mit Snacks, Spielzeug u Radiowunschkonzert, sollte für die Kinder auch keine allzu grosse Zumutung sein. Man sollte ALLES und ALLE sehen und nicht nur aus seiner persönlichen Erfahrung urteilen u ver-urteilen. Wir sind für Kinder verantwortlich, aber wir sollten uns auch als Erwachsene wertschätzen u Empathie gerade in solch neuen u oft schwierigen Veränderungen zollen. Und die Paarbeziehung dabei nicht vergessen, wenn es besser laufen soll, als beim letzten Mal.
Das wollte ich hier nochmal betonen, da mir ein paar Kommentare manchmal etwas einseitig/vorbelastet erschienen. Trotzdem vielen Dank - ich habe mir jeden Kommentar durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht hilft mein Beitrag ja auch dem ein oder anderen in ähnlicher Situation.
 
  • #59
Hallo Etienne, sei nicht zu streng mit ihm. Ich rede da aus Erfahrung. Dass er seine Kinder im Haus der Ex betreut, zeigt, dass er ein gutes Verhältnis zu ihr pflegen kann und das ist wichtig für euch alle. Es zeigt auch, dass ihm ein Alltag mit möglichst wenig Hektik wichtig ist. Stell Dir vor, sie Kinder würden auch unter der Woche zu ihm kommen. Sie wären dann am Abend da, müssen ins Bett gebracht werden (wie anstrengend das sein kann, weiss jeder, der selber Kinder hat), in der Nacht wachen sie oft auf und suchen einen auf, am Morgen muss man sie aus dem Bett kriegen und in die Schule bringen (jeder, der selber Kinder hat, weiss, wie anstrengend das sein kann). Diese Hektik und dieser Stress bleibt Dir erspart, also freu Dich darüber, denn das ist kein Zuckerschlecken, es ist eine logistische und organisatorische Nervenprobe. Auf diese Weise hast Du ruhige Abende und Nächte und entspannte Morgenstunden. Die Hektik hat seine Ex. Und für die Kinder ist es auch viel vorteilhafter. Und auch wenn Du an ihren Geburtstagsfeiern nicht dabei bist, mach Dir nichts daraus. Es fällt Dir kein Zacken von der Krone. Möglicherweise möchte er nicht, dass andere Gäste schlechte Stimmung verbreiten. Du weisst ja, wie die Leute sind...engstirnig und spiessig. Wenn er jeden Abend zu Dir zurück kommt, kannst Du Dich glücklich schätzen darüber. Und denke an die gemeinsame Zukunft. Die Kinder werden älter und brauchen immer weniger Betreuung und sie werden selbständig und können alleine reisen oder wollen gar nicht mehr viel Zeit mit den Eltern verbringen. Und Du wirst hoffentlich noch viele Jahre mit ihm verbringen und folglich auch viel Zeit, die da kommen mag. Das wünsche ich Dir jedenfalls.

Dass er Dich allerdings von seiner Familie fern hält, musst Du unbedingt thematisieren, denn es spricht wirklich nichts dagegen. Es scheint, als hätte er noch nicht verstanden, wie wichtig das ist für Deinen Stellenwert. Dass seine Kinder immer oberste Priorität haben werden, im besten Fall mit Dir, das musst Du akzeptieren. Stell Dir vor, ihr habt gemeinsame Kinder...eure Kindern kann man ja auch nicht einfach wegzaubern, wenn man alleine sein will oder wenn sie krank sind oder wenn sie sonstige elterliche Fürsorge brauchen. Eure Kinder wären sogar privilegiert, denn sie dürfen, im Gegensatz zu den anderen aus erster Ehe, jede Nacht unter dem gleichen Dach verbringen, wie ihr Vater.
Aber nochmals, er sollte Dich schon in seine Familie und seinen Freundeskreis integrieren. Da hat er ein Punkt, an dem er arbeiten muss. Das andere...lass das einfach laufen. Es wird sich von alleine erledigen.
 
  • #60
Die Kinder waren doch schon bei dir. D.h. die Ex-Frau war damit einverstanden. Wieso willst du bei diesen Familienfesten überhaupt dabei sein wo die Ex-Frau und ihre ganze Verwandtschaft dabei ist?