• #1

Mein Freund betreut die Kinder im Haus der Ex - was muss ich tolerieren?

Seit über 1 Jahr bin ich mit einem Mann zusammen. Wir leben beide von unseren Ex-Partnern getrennt u lassen uns scheiden. Unsere Beziehung war nicht der Auslöser dafür. Mein Freund hat 2 Kinder (6/11), die er trotz eigener WHG u meinem etw entfernter (knappe Std) gelegenem Haus/Garten, weiter im Haus der Ex betreut, die entsprechend oft anwesend ist.
Das Argument ist stets ‚zum Wohle der Kinder‘. Auch die Feier&KinderGeburtstage verbringt er mit ihnen in diesem Haus, ohne mich. Seiner Familie bin ich nicht vorgestellt worden, obwohl ich ihn in meinen Freundeskreis u Familie eingeführt habe. Wir verstehen uns in allem anderen super, aber ich fühle mich mit dieser mir verborgenen „Familien-Zone“ nicht mehr wohl und habe ihn vor d Entscheidung gestellt: KinderBetreuung auslagern, oder ich mache da nicht mehr mit. Die Kinder kennen mich u fühlen sich wohl, wenn wir bei mir sind. Es spricht also nichts gegen eine Änderung, bis auf die Entfernung. Doch da gibt es ja seine WHG in d Nähe. Mache ich das richtig?
 
  • #2
Ich würde ein solches Spiel garantiert nicht mitmachen, da ist mir mein Selbstwert viel zu hoch, ich habe den Eindruck, er hat seine Karten nicht offen bei dir auf dem Tisch liegen und ich wollte gerne mal seine Frau fragen, ob sie davon weiß, was er dir alles erzählt, ich glaube nicht, ein solches Thema wurde hier schon hundertfach diskutiert, immer wieder dasselbe Spiel, wo die Kinder benutzt und vorgeschoben werden! Höre einzig allein auf dein Herz, auf dein Bauchgefühl und treffe für dich eine stimmige Entscheidung!
 
  • #3
Ich gehe jede Wette ein, dass die Ex nicht möchte, dass die Kinder bei Dir sind. Und dann streitet er halt lieber mit dir als mit der Mutter seiner Kinder.
 
  • #4
Seit über 1 Jahr ..... habe ihn vor d Entscheidung gestellt: KinderBetreuung auslagern, oder ich mache da nicht mehr mit..... Mache ich das richtig?
Liebe FS,
ja, Du machst das richtig, denn es entspricht Deinen Bedürfnissen: Du willst mehr gemeinsame Zeit und tiefer in sein Leben eindringen.
Ihr seid über ein Jahr zusammen und Du hast die Sache mehr als einmal thematisiert, ohne dass sich was geändert hätte. Da musst Du respektieren, dass er es nicht ändern will.
Weil Dich stört wie es ist, ist es richtig die Konsequenzen ziehen und ihn auf den Markt der Unverpartnerten zurückgeben.

Ich gehe mal davon aus, dass Du keine Kinder hast und sich von Deiner Seite weder das Problem noch die zeitliche Einschränkung/ seine mangelnde Verfügbarkeit für Dich und auch nicht das inhaltliche Verständnis für die Thematik Kinderbetreuung stellt.

Mir ist das Modell, dass die Kinder im Haushalt betreut werden, in dem sie hauptsächlich leben nicht unbekannt. Meistens ist der Grund, dass ein Mann der für 2 Kinder unterhaltspflichtig ist, nicht auch noch Wohnraum mit 2 Kinderzimmern anmieten und diese kindergerecht ausstatten kann - es mangelt schlichtweg an Geld, macht die Kinderbetreuung schwieriger, wenn ständig was fehlt oder unpassend ist.

Auch die Feier&KinderGeburtstage verbringt er mit ihnen in diesem Haus, ohne mich. Seiner Familie bin ich nicht vorgestellt worden, obwohl ich ihn in meinen Freundeskreis u Familie eingeführt habe.
Das Problem, was viele Menschen haben, ist zu wenig Verständnis dafür zu haben, dass andere Menschen anders ticken, als man selber tickt. Du kennst nur Deinen Willen und guckst Dir seine Belange zu wenig an.
Was Du gemacht hast und Dir leicht fiel, forderst du als Recht für sein Leben ein, ohne zu bedenken, ob es für ihn passt.
- Du hast ihn in Deinen Freundes- und Familienkreis eingeführt, weil Dir das gefällt. Das darfst Du und er hat mitgemacht.
- er wiederum führt Dich nicht in seine Familie ein, weil er Dich dort nicht haben möchte. Das darf er, auch wenn Dir das nicht gefällt. Er wird Grunde für sein Handeln haben und offensichtlich kannst oder willst Du diese nicht verstehen.

Die Familienfeiern feiert er selbstverständlich im Familienzuhause mit weiteren Familienangehörigen und engen Freunden. Ebenso die Kindergeburtstage, zu denen die Freunde der Kinder kommmen - wo denn sonst? Eine Fahrstunde von ihrem Zuhause und ihren Freunden entfernt, weil Dir das besser passt oder in seiner engen Singlewohnung?

Es will und kann nunmal nicht jeder fröhlich patchworken. Es hängt vom sozialen Umfeld und den Umständen der Trennung ab, ob akzeptiert und gefördert wird, dass wechselnde Partner zu Familienfeiern an der Kaffeetafel auftauchen. Er kann das einschätzen, denn er kennt den Gesamtzusammenhang - Du nicht.
 
  • #5
Im Gegensatz zu getrennten Müttern tanzen getrennte Väter immer noch nach der Pfeife der Exfrauen.
Ein Grund, wieso ich skeptisch bin, was getrennte Väter angeht.
Ich habe 5 oder 6 in mehreren Jahren kennengelernt und IMMER war es das Problem, dass man bei diesen Männern nach den Kindern und nach der Exfrau kommt.Einige trauen sich nicht zu widersprechen, andere hängen irgendwie noch an der Exfrau oder können und wollen nicht loslassen und wieder Andere stellen ihre Kinder und die Familie ( zu der man selbst nicht gehört) auf ein Podest.
Es läuft aber letztendlich immer auf Trennung hinaus, da man weder die outgesourcte Loverin und Unterhalterin spielen will noch einen Lappen als Freund haben will, der sich nicht durchsetzen kann.
Dein Freund betreut die Kinder eben auch in dem Haus, weil es so am einfachsten für ihn ist. Dann muss er keine Kinderzimmer einrichten (billiger) und bekommt wenn er Glück hat sogar noch ne warme Mahlzeit von der Ex.
Er will sich nicht ganz abnabeln. Und er will Dich auch nicht verstehen weil er will, dass alles bleibt wie es ist. Du hast gefälligst nur die Aufgaben zu übernehmen, die seine Ex nicht mehr übernimmt, also den Sex/Kuschel/Spaßpart. Alles Andere holt er sich bei seiner Familie.
 
  • #6
Die Kinder kennen Dich, und sind keine 3 mehr - sie wissen also sehr wohl das die Eltern getrennt sind. Dieses Verhalten Deines Freundes ist nichts Halbes und nichts Ganzes ... ich finde Deine Reaktion absolut nachvollziehbar und nach einem Jahr eher fast schon recht spät. Wenn Du allerdings ein Ultimatum stellst, müsstest Du auch konsequent sein.
 
  • #7
@Törtchen :
Warum sollte die Ex zustimmen, wenn sie nicht möchte, dass wir die Kinder bei mir betreuen? Das verstehe ich nicht ganz...
Sie HAT zugestimmt u begrüßt es, dass ich mich an der Betreuung beteilige.
Was mich verletzt, ist das Verhalten meines Freundes, der mich weiterhin aus seinem Familienkreis ausschließt. Die Bedürfnisse ALLER Betroffenen in dieser Konstellation sollten berücksichtigt werden, oder nicht? Er ist ja auch in meine Kreise eingeführt u vorgestellt worden.
Zwar weiß sein Umfeld von mir, doch es ändert nichts daran, dass ich nicht dabei u 'sichtbar' bin.
Der Kindsvater steht im Zentrum der Kommunikation, da er die Schnittstelle zwischen der Mutter seiner Kinder u der neuen Beziehung ist. Es ist seine Aufgabe, diese Konstellation zusammenzuführen. Ich als neue Partnerin unterstütze nach Kräften u bin offen. Ich hege keinen Groll gegen die Ex oder die Kinder. Aber ich kann auch nicht erzwingen, dass er mich in seinen familiären Kreis einführt. Nach dieser Zeit erwarte ich das jedoch von ihm. Und jeder hat eine innere Uhr.
Das ist meine aktuelle Situation u Frage: Soll ich ihm noch Zeit einräumen, oder folge ich meinem - tatsächlich verzweifelten - Gefühl, dass ich lange genug geduldig war?
 
  • #8
@Tini_HH
Ich stimme deinem Kommentar am meisten zu.
Der ‚Bequemlichkeits-Faktor‘ ist sicher relevant für meinen Freund. Im ExHaus kann er auf alles mögliche zurückgreifen u sich die Betreuung quasi mit den ‚Ressourcen‘ Haus&Ex teilen.
Da ich genau das, was Du zum Schluss Deiner Antwort erwähnt hast, nicht ausschließlich bleiben möchte - nur diejenige für Sex/Kuscheln/Unterhaltung - habe ich ihn vor die Wahl gestellt: Entweder du änderst jetzt etw oder ich bin nicht die Richtige. Ich bin bereit, dass die ‚Abnabelung‘ von der Betreuung im ExHaus schrittweise stattfindet. Aber ich will jetzt deutliche Schritte von ihm sehen.
Sein häufiger Aufenthalt im ExHaus u damit die Nähe zu seiner Ex kann ich nicht mitleben. Soll ich offenbar auch gar nicht...ich bleibe ja dort wo ich bin - unsichtbar.
Die Toleranz, die die neue Partnerin aufbringen muss, wird häufig missachtet u sie wird oft abgewertet, als eine unbeständige auswechselbare „Gespielin“ des Kindsvaters. Dagegen wird die Kindsmutter häufig als einzige glaubhafte Konstante gesehen, was wiederum zu der Legitimierung führt, die neue Partnerin aus allen familiären Feierlichkeiten Ausschließen zu dürfen. Ich versuche aus Liebe, nicht an dieser Herausforderung zu scheitern u gebe mir alle Mühe, eine zukunftsfähige Partnerschaft zu entwickeln. Ich erwarte nichts anderes von meinem Freund. Ob wir das beide schaffen, bleibt bis jetzt die Frage.
 
  • #9
Liebe FS,

das ist keine einfache Situation und es gibt hier, finde ich, kein richtig oder falsch.
Es sind nun einmal viele Beteiligte da.

Nichtsdestotrotz kann ich dich sehr gut verstehen, ich hätte diesen Wunsch auch so wie du. Und ich finde es vollkommen legitim, dass du deinen Wunsch äußerst, nach mehr Familienzeit.

Ich würde ihm das - wie du schon hast- mitteilen und auch eine Antwort erwarten, mich mit irgendeiner Ausrede, die es für ihn bequemer macht, nicht zufrieden geben.

Ich kann mir vorstellen, dass es etwas von allem hat - Bequemlichkeit mit den Kids im Haus zu bleiben und dadurch keine Diskussionen mit der Ex haben zu müssen, die Ex-die es nicht anders will, finanzielle Aspekte, ein immer noch gelebtes altes Leben mit dem Freundeskreis und dem Rest der Familie....wie auch immer, ER muss schon etwas mehr Stellung beziehen - die Kinder kennen dich ja und sind auch nicht mehr so klein, dass es ein Problem hinsichtlich andere Räumlichkeiten geben könnte.

Im Gegenteil - wenn die Kinder weiterhin nur in gewohntem Umfeld in vermeintlich gleicher Konstellation betreut werden, kann dies zum Problem führen...sie bekommen die Trennung nicht wirklich in allen Konsequenzen mit und können sich entsprechend nur schwer zurechtfinden. Es ist eine lauwarme Angelegenheit ...das spürst du ja auch.

Bei der Sache mit der Vorstellung bei seiner Familie und evtl auch Freundeskreis würde ich einfach eine Einladung zum Essen/Kaffee aussprechen und das gemeinsam als deine Einführung in seine Familie planen - natürlich auch mit den Kids.
(Also wenn es wieder möglich ist hinsichtlich Corona)

Versuch das erst einmal spielerischer anzugehen ...proaktiv.

Sollte er auf so etwas gar nicht einsteigen wollen, würde ich mir von ihm beschreiben lassen, wie er sich die nächste Zeit denn weiter vorstellt...und dann wirst du im Bauch schon spüren, ob ER konkret werden kann oder will.
Oder auch nicht.

Alles Gute für dich!

w/48
 
  • #10
@Endura:
Schrecklich, sich das eingestehen zu müssen, dass der Partner nicht den ganzen Schritt zu einer zukunftsfähigen Beziehung gehen will.
Und ich frage mich natürlich, ob er das unter dieser 'finalen Ansage' meinerseits tatsächlich ändert. Und ob das dann einen Wert hat, wenn es erst mit Druck umgesetzt wird...
Konsequent sein muss ich. Ist nur die Frage, ob ich ihm die Chance gebe, mir mit dieser Verspätung zu zeigen, dass er unsere Beziehung u auch mich mit allen Konsequenzen wertschätzt...falls da jetzt überhaupt ein Angebot von ihm kommt...
 
  • #11
@Katze2020 :
Vielen Dank für diese konstruktive Antwort! Sehr hilfreich.
Seine Familie zu mir einzuladen, halte ich zwar für etw zu erzwungen, doch ich habe ihm bereits Anstösse dazu gegeben, wie ein erster Kontakt mit dem einen oder anderen Familienmitglied aussehen könnte.
Ich denke, er traut sich das selber alles nicht so zu. Doch bin ich der Meinung, dass er ebenso über seinen Schatten springen muss, wie ich es getan habe.
Ich tue viel, um die veränderte Betreuung seiner Kinder so gut wie es geht mitzugestalten.
Auch ich habe Angst vor dem ersten vis-a-vis-Kontakt zu seiner Ex u seinen Angehörigen. Aber ich weiss, dass man diese Hürde nehmen muss, wenn man es ernst meint. Mir fiel es auch nicht leicht, ihn als meinen neuen Partner Freunden u Familie vorzustellen - man öffnet sich damit sehr u ist verwundbar. Aber nur so zeigt man, wer man wirklich ist. Freunde u Familie sind ein wichtiger Aspekt dabei.
 
  • #12
Liebe Etienne,

wenn die Beziehung so schön ist wie Du schilderst, ist es doch auf jeden Fall wert nicht sofort alles aufzugeben. Ich finde es sehr fair das Gespräch zu suchen um ihm zumindest die Chance zu geben es zu ändern... er sollte aber wissen wie es sich für Dich änfühlt, und wie groß Dein Leidensdruck ist.
 
  • #13
Ich möchte hier nur auf die rechtliche Seite hinweisen. Dort beschreibt man die Kinder als klein, diese sind nicht mal 12 J.
Das heutzutage Trennungskinder jedes Spiel der Eltern und neuen Partner mitmachen heißt es noch lange nicht
a) das diese es möchten
b) dass es denen gut tut.
Jugendschutzgesetz erlaubt es unter 12 J. keine "Alleingänge", Kinder unter 12 dürfen keine 5 Minuten Unbeaufsichtigt bleiben.
Aber weil die NEUE des Vaters sich es wünscht eine Stunde Zug- oder Busfahrt bestreiten, am besten noch gleich die Verantwortung für das 6jährige Geschwisterchen übernehmen?!

Auch praktizieren viele Gerichte, dass die Kinder "hier noch KLEINE KINDER" geschützt werden und die neue LIEBE der Eltern nicht kennenlernen oder gar dass diese auf deren Erziehung einfluss nehmene.

Es ist nicht er Vater oder die Mutter - es sind die Richter, die Gesetze, die Psychologen, die Gottseidank die Kinder schützen.

Vielleicht hat der Vater keine Möglichkeit die Kinder in seiner neuen Wohnung zu betreuen, weil die NEUGIERIGE PARTNERIN, IMMER ANWESEN IST. Rechtlich sie es aber nicht sollte, die es aber nicht verstehen will - Vater aber keine Gerichtsverhandlung will, weil er zur 90% verlieren wird. Weil bekannt ist - Kinder lernen erst mal die neuen Partner nicht kennen. (Mir bekannte fällte- 3 Jahre lang nicht) dh. auch wenn der Neue Partner in der Wohnung lebet, zieht er für das Besuchswochenende der Kinder aus.
Ja, ohne Gericht und wenn die Kinder nichts dagegen haben und diese Reife (hat nichts mit Alter zutun) erreicht haben. Nun mir tut das 6jährige Kind echt leid.

Vielleicht nur durch Zufall oder so haben die Kinder sie kennenlernen können, dh mal sehen können.

Vielleicht fällt es dem Vater schwer, der neuen Partnernin mitzuteilen, dass sie sich zurückhalten soll, oder wie hier geschildert sie es nicht verstehen will weil sie es anders lebt und handhabt.

Vielleicht haben die Kinder nach der Kennenlern Aktion, NEIN gesagt, dass sie die NEUE nicht mögen/wollen.
Also ein Versuch diese langsam einzuführen, scheiterte.

Es ist kein Krieg der Eltern, oder ob der Kindesvater mehr auf die Neue oder auf die Ex hört.
Es geht um das Wohl der Kinder, das hier eindeutig von der Neuen getretten wird. Aber warum sollen die Gerichte in Deutschland arbeitslos werden, die Neue muss schliesslich Machtspiele spielen und die Kinder leiden lassen. So haben werder die Kinder noch der Vater lust auf Umgang und zum Schluss ist die NEUE die GEWINNERIN und der Vater hat dann mehr Zeit für SIE.

Ja, mach so weiter dann erreichst Du alles was Du möchtest, schliesslich zählt nur das was Du möchtest.

Arme Scheidungskinder, warum wir Erwachsene immer alles BESSER wissen?! Die Mutter immer die HEXE ist und der Vater ein Weichei, wenn sie das Kinderswohl berücksichitgen?!
Versuch doch mal mit LIEBE!!!!
Nur mal zur OSTERN! und nur als Vorschlag.
 
  • #14
@Endura
Vielen Dank. Ja, ich bin noch nicht ganz hoffnungslos, was seine Absichten betrifft u will ihm die Chance geben, Versäumtes nachzuholen. Ob er meinen Leidensdruck nachvollziehen kann, weiß ich noch nicht.
Aber ich finde es ganz wichtig, dass man keine Unterschiede macht, was die Gefühle ALLER Beteiligten betrifft. Meine Gefühle sind nicht weniger beachtenswert, nur weil ich keine Mutter oder Kind bin.
Nur weil man die neue Partnerin eines Kindsvaters ist, heißt das nicht, dass man jmd etw weggenommen oder jmd betrogen hat. Alle sind gleich, wobei man für die Kinder natürlich immer besondere Verantwortung trägt.
So sehe ich das jedenfalls.
LG von Etienne
 
  • #15
Und wieder ein Fall, der aufzeigt, dass Frau gerne die Arrangements des Mannes als Blödsinn abtut.
Prinzipiell ist es für die Kinder gut, wenn die Eltern sich noch gut genug verstehen um eine solche Konstellation mit Leben zu füllen. Nicht alle Frauen sind streitsüchtige Zicken.
Für mich hättest du dich alleine aufgrund deines Ultimatums ins Off geballert.
Viel Erfolg bei der erneuten Suche nach einem Mann.
 
  • #16
@Kathi79!
Du scheinst tief in einer schlechten Erfahrung festzustecken. Tut mir leid.
Aber mein Fall hat damit nichts zu tun. Beim aufmerksamen 2.Lesen fällt dir das evtl noch auf.
Alles Gute
 
  • #17
Liebe FS,

kann es sein, dass du um einiges jünger als dieser Mann bist?

War es dir von Anfang an nicht klar, wenn du dich mit einem Vater, ich hoffe nicht frisch getrennt, einlässt, dass du dann nicht die 1. Geige bist? Gibt doch so viele Beiträge zu diesem Thema im Internet zu finden.

Ich verstehe die jungen Frauen nicht. Immer wieder die gleichen Geschichten, immer wieder das Leid der Frauen, die aus "Liebe" zu einem Mann, ihre besten Jahre vergeuden.

Aus Erfahrung kann ich dir nur mitteilen, besser wird es nicht. Entweder du akzeptierst, so wie er es will, oder du beendest die Beziehung und suchst dir einen kinderlosen, wirklich freien Mann. Was hindert dich daran?

W Ü55
 
  • #18
@Etienne

Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?
Falls du um die 30 J alt bist, frage ich mich warum du dir das alles antust. Ich habe auch viele Männer mit Kindern kennengelernt, aber mir ist klargeworden, dass solche Situationen nichts für mich wären. Ich hätte keine Lust auf Exfrauen (Kathi79! ist bestimmt so eine) und auf die Tatsache, dass ich mich komplett hintenanstellen müsste.
Ich einer "normalen" Beziehung mit einem kinderlosen Mann würdest du schon längst seine Familie und Freunde kennenlernen und solche Fragen wie jetzt müsstest du dir garantiert nicht stellen. Ich würde an deiner Stelle wissen wollen mit wem er eigentlich zusammen ist - mit dir oder der Ex? Kinder sind Kinder, aber die gemeinsame Zeit und die Feiertage muss man doch nicht unbedingt mit der Ex verbringen. Ich würde sowas gar nicht mit mir machen lassen.
 
  • #19
Also eigentlich ist die Frage doch schnell beantwortet: Niemand muss etwas tolerieren.

Was Du für Dich tolerieren kannst, musst Du selbst rausfinden. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du Dich dabei verbiegen müsstest, solltest Du dem widerstehen.

Das mit der Kinderbetreuung finde ich noch nicht mal soo schwierig. Da gibt’s wohl keine goldene Regel, wie Eltern es hinkriegen.

Irritierender finde ich den Punkt mit seiner Familie (was wohl Eltern und Geschwister etc. meint?) und Freunden. Aber selbst da muss es ja kein böser Wille sein. Vielleicht werfen sie ihm die Trennung vor, weil die Familie Sorge hat, die Kinder zu verlieren oder die Ex mochte oder die Freunde auch mit ihr eng befreundet waren. Vielleicht hat er Sorge, dass sie Dich Ablehnung spüren lassen würden. Aber das ist sicher ein Thema, dass ich offensiver als das andere angehen würde.

Und ihm und Euch wünsche ich, dass er den Sprung schafft, das Ganze zu klären. Zwei Lebenskreise zu bedienen, wird auf Dauer bei beiden nicht funktionieren. Da wird er am Ende gar nichts haben.
 
  • #20
War es dir von Anfang an nicht klar, wenn du dich mit einem Vater, ich hoffe nicht frisch getrennt, einlässt, dass du dann nicht die 1. Geige bist? Gibt doch so viele Beiträge zu diesem Thema im Internet zu finden.
Jetzt tue nicht so, dass ausnahmslos alle getrennten Eltern sich um ihre Kinder drehen und die Kinderlose Mund halten sollen und froh sein, überhaupt die Beziehung erleben zu dürfen und komplett zurückstecken sollen. Klar, ist Patchwork keine einfache Konstellation und mit besonderen Schwierigkeiten verbunden. Aber die meisten solcher Beziehungen scheitern nicht an Patchwork, sondern am Unwillen der einen oder beiden Seiten irgendwas zu ändern und Kompromisse finden, sondern es wird oft die Einsicht vertreten "ich habe das schon immer so gemacht und entscheide nachwievor und du fügst dich jetzt auch ein". Man muss jetzt nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber nach ein Jahr Beziehung darf die FS langsam erwarten, dass wenn die Kinder jetzt den Papa noch nicht besuchen können und er zu ihnen fahren muss, dann kann die FS ab und zu mitkommen und wenigstens zu Familienfeiertagen mitgenommen werden. Die Kinder sind der Teil des Lebens des Mannes, ja, aber die FS ist ja auch keine Affäre, sondern auch Teil seines Lebens und hat recht darauf, von seiner Familie integriert werden zu wollen.
 
  • #21
Liebe TE,

Dein Gefühl trügt Dich nicht, das ist absolut nicht in Ordnung, was Dein Partner da macht.
Du bist kein Phantom und du findest statt! Ihr wohnt ja schliesslich zusammen.
Ausserdem finde ich es das völlig falsche Signal an die Kinder. Die Kernfamilie gibt es nicht mehr und da sollte man Kindern auch nichts vorspielen.
Ich halte das für grundlegend falsch und nicht hilfreich, wenn die Kinder die Trennung gesund verarbeiten sollen.

Ich vermute bei Deinem Partner auch sehr viel Bequemlichkeit oder tatsächlich will die KM das nicht und er fügt sich. Rechtlich hat diese übrigens keine Handhabe um dem KV vorzuschreiben, mit wem das Kind in seiner Umgangszeit Kontakt hat.
Ich würde ihm da wirklich die Pistole auf die Brust setzen. Er muss die Trennung komplett vollziehen und auch den Umgang so gestalten. Rosinen picken geht nicht.
 
  • #22
Ich in meiner Person als Mann, habe genau adäquat und umgekehrt dieselben Erfahrungen mehrmals bei Frauen gemacht, eine solche Beziehung käme für mich nicht mehr in Frage, immer der gleiche Ablauf,, immer die gleiche Ursache,, immer die gleiche Wirkung und das empfehle ich jedem anderen genauso! Im Grunde genommen fallen doch immer nur solche auf Solches herein, die keine Erfahrungen haben und/oder einfach noch blauäugig sind! Es ist mir klar, dass es ein paar wenige gibt, wo das akzeptiert wird und deshalb eine gewisse Zeit meist nur einseitig funktionieren mag!
 
  • #23
Ich habe den Eindruck, dass du viel mehr in die Beziehung investierst als dein Freund. Ihr seid seit über einem Jahr zusammen und er hat dich immer noch nicht seinen Eltern/seiner Familie vorgestellt. Das bedeutet, dass er das nicht tun will. Und ja, das ist definitiv ein schlechtes Zeichen, das ernst zu nehmen ist. Für mich ist diese Tatsache auch weitaus besorgniserregender als die Frage, wie und wo er seine Kinder betreut. Aber - wie du selbst richtig erkennst - du kannst nichts erzwingen. Deine Vorgehensweise ist meines Erachtens nicht ganz richtig. Kein Mann lässt sich vorschreiben, was er tun soll. Erst recht nicht, wenn es um seine Kinder geht. Er gibt gern, wenn er eine Frau liebt, aber sobald Forderungen an ihn gestellt werden, macht ihm das Geben keinen Spaß mehr. Besser wäre es gewesen, anstatt direkt Druck auszuüben, ihm erstmal subtiler zu zeigen, dass sein Verhalten für dich nicht mehr akzeptabel ist - durch Rückzug, weniger Verfügbarkeit, reduzieren der Treffen, weniger Engagement in der Beziehung und mehr Interesse für Dinge außerhalb der Beziehung. Du kannst das immer noch tun. Sprich das Thema mit der Kinderbetreuung am besten nicht mehr an, zeig dich lieber plötzlich gleichgültig. Wenn dein verändertes Verhalten nicht den gewünschten Effekt bewirkt, würde ich nach angemessener Zeit ihm nur mitteilen, dass diese Beziehung für mich so nicht mehr funktioniert ohne weitere Erklärungen und danach den Kontakt komplett abbrechen. Du kannst sicher sein, er weiß, was nicht in Ordnung ist! Und wenn er dich wirklich liebt und du ihm wichtig bist, wird er dann alle Hebel in Bewegung setzen, um dich in seinem Leben zu behalten. Wenn nicht, hast du auch deine Antwort. Viel Glück!
 
  • #24
@Tom26 + Wildblume
Danke für eure Beiträge.
Der aufmerksame Leser hätte jedoch festgestellt, worum es wirklich geht.
Nämlich nach mehr als 1 Jahr um allmähliche Veränderung von Betreuungsgewohnheiten und ein Aufeinanderzugehen.
Kein Mensch, der liebt u sich in solch anspruchsvoller Familienkonstellation engagiert macht es sich leicht.
Es gehören aber immer beide Partner dazu.
Neben meinem Verständnis für ihn, seine Kinder u seine Ex, dürfen meine Gefühle nicht weniger Wert sein.
'Erste Geige' - ist eine oberflächliche Sicht und wird meinem berechtigten Anspruch auf 'Gesehen-u-gehört-werden' u als Teil des Ganzen, keineswegs gerecht.
Es ist einfach, nach Klischees zu urteilen.
Es gibt nicht DIE NEUE FREUNDIN oder DIE MÜTTER.
Ich respektiere Väter, die bemüht sind, diesen Balanceakt zwischen allen zu bewältigen. Und ich respektiere auch die Mütter, die damit, dass die Kinder bei ihnen leben den grösseren Part der Betreuung stemmen müssen.
Am Ende sollten alle an einem Strang ziehen, damit Beziehungen entstehen und wachsen können. Zum Wohle ALLER. Warum wird die kinderlose neue Freundin stets zum Feindbild instrumentalisiert, das aus egoistischen Motiven handelt?
Gibt es so viele Verbitterte?
@Wildblume: Deine Annahme ist falsch. Nein, ich bin nicht jünger als mein Freund.
Hat deiner Meinung folglich ein Mann mit Kindern kein Recht auf eine neue glückliche Beziehung? Oder warum soll man sich einen 'wirklich freien Mann' suchen? Im Umkehrschluss hätte die Frau mit Kindern auch keine Aussicht mehr auf eine neue Partnerschaft - oder ist das dann etwas anderes?
Ist es nicht eher unfortschrittlich, stets die alten klischeehaften Bilder zu zeichnen u die alten Vorurteile mit der 'jüngeren neuen Freundin' wiederzubeleben?!
Ich habe einige Kommentare dankbar erhalten, die nicht davon geprägt u hilfreich sind u sich durch Verständnis u eine offene neutrale Sicht auszeichnen.
Doch einige wollen offenbar ein Bild für sich bestätigt sehen.
Neutral an soetwas heranzugehen, ist offenbar eine Herausforderung.
 
  • #25
@Hannes67
Danke für deinen Beitrag.
Einige Freunde von ihm habe ich tatsächlich kennengelernt. Meiner Einschätzung nach ist es von ihm auch kein böser Wille, dass ich Familienangehörige von ihm - ausser seiner Kinder - nicht kennengelernt habe. Vielmehr denke ich, dass es ihn überfordert. Er sieht alles auf einem guten Weg u versteht nicht, dass meine innere Uhr anders tickt. Ich bin selbst ein Scheidungskind u daher geprägt u skeptisch. Außerdem bin ich schon vor Jahren einmal sehr hintergangen worden. Ich bin mir dessen bewusst u bemühe mich sehr, trotzdem 'neu' an unsere Beziehing heranzugehen, doch in manchen Situationen durchleide ich schreckliche Qualen. Sie nähren die Vorstellung, dass in diesen familiären Betreuungssituationen im ExHaus, erneute Annäherungen zwischen ihm u der Ex möglich sind u ich mit meinen verletzten Gefühlen u meiner Liebe ganz allein dastehe. Dass ich als Teil dieser neuen Konstellation noch immer ausgegrenzt werde. Ich hatte in den letzten Monaten auf eine Öffnung dieser 'exklusiven Zone' gehofft. Als nun wieder ein solcher Feiertag anstand, der unverändert als Familie gelebt wurde, waren mir laufende Scheidung u getrennte Wohnstätten nicht mehr Beleg genug, um zu vertrauen. Mir war das einfach zu viel. Ich bin auch nur ein Mensch u durch diese fehlende Offenheit trotz längerer Beziehung sehr verunsichert.
 
  • #26
Sie wohnen nicht zusammen, sie haben eine Fernbeziehung. Die FS wohnt eine Fahrstunde entfernt, ihr Partner hat eine eigene Wohnung und die Ex wohnt mit den Kindern im Haus (ehemaliger Familienwohnsitz).
Der Mann arbeitet, der betreut seine Kinder, der hat seinen eigenen Haushalt und pflegt seine Fernbeziehung. Irgendwie verstehe ich, dass er versucht, sich zu schonen und die Kinderbetreuung am alten Familienwohnsitz zu machen.
Da geht er weg, wenn er fertig ist und hinterlässt den Dreck der Ex, muss keine quakenden unwilligen Kinder durch die Gegend kutschen, die maulen weil irgendein überlebenswichtiges Lieblingsteil vergessen wurde, weil sie mal nicht eben rüber zu den Freunden können usw.
Im Alter von 6 und 11 Jahren sitzen die doch nicht nur mit Papa da und spielen mit Bausteinen. Sie haben ein ganz normales Sozialleben mit Sport, Hobbies und Freunden an ihrem Wohnort, wo halt der Vater in seiner Betreuungszeit mitgeht, statt den Kindern sein Leben mit der neuen Partnerin an ihrem Wohnort aufzuzwingen, in dem die Kinder keine sonstigen Kontakte haben und auch nicht haben wollen.

Ich denke, er macht er die Sache, wie es für ihn am wenigsten belastend ist - Zeit mit der neuen Partnerin nur ohne Störfaktoren für ihn.

Ob er meinen Leidensdruck nachvollziehen kann, weiß ich noch nicht.
Du solltest Dich nicht fragen, ob er Deinen Leidensdruck nachvollziehen kann, sondern ob er es will. Unterschätze mal nicht die Neigung von Männern, es sich komfortabel zu machen.

Meine Gefühle sind nicht weniger beachtenswert, nur weil ich keine Mutter oder Kind bin..... Alle sind gleich, wobei man für die Kinder natürlich immer besondere Verantwortung trägt.
Du musst unterscheiden: Du wünschst Dir, dass es so sein soll. Er sieht das anders und darum macht er das anders.
Die Belange der Kinder sind schützenswerter als die der Erwachsenen, weil sie ihr Leben nicht eigenständig gestalten können, sondern ihnen ihr "Glück" von Erwachsenen aufgezwungen wird.

Du wusstest, dass Du eine Fernbeziehung mit einem Mann mit Betreuungspflichten eingehst - das hast Du Dir so ausgesucht.
Die Kinder sind kein Stückgut, welches ihr hin und her befördern könnt, damit es euch gut geht, ohne dabei ihre Belange zu berücksichtigen. Das sieht er auch so und darum macht er es so, wie er es macht.
Genauso wenig hast Du ein Recht, am Wohnsitz der Ex und der Kinder zu sein - ihr Wohnsitz. Sie entscheiden, wer da als Gast willkommen ist.
 
  • #27
Getrennt ist für Kinder eigentlich gut zu akzeptieren. Mein Patenkind hat getrennte Eltern. Richtig erklärt und vorgelebt klappt das. Und dann muss ein neuer Partner/ in nicht das . Rad am Wagen sein.
Sondern sollte oberste Prio haben. Diese Familie hat das super gemacht.
 
  • #28
@bella88
Ich bin schon einige Jahre älter als 30:)
Daher ist die Auswahl an Männern ohne 'Vergangenheit' u ohne Kinder ziemlich gering.
Ich habe - wie du - auch keine Lust auf eine Exfrau, genau wie sie sicher keine Lust auf eine neue Partnerin ihres Ex hat.
Doch für ihn u mich, die wir beide etliche Jahre Ehe gelebt haben, sind wir nun füreinander die ersten (u hoffentl letzten) Partner danach. Wir haben uns verliebt u versuchen nun etw Langfristiges daraus zu entwickeln u Hürden zu überwinden. Für uns beide ist das eine grosse Herausforderung. Jeder bringt seine Stärken, Schwächen u Erfahrungen mit. Für ihn ist es die zentrale Position, die ihm viel abverlangt.
Für mich ist es die lange Geduld, abzuwarten, bis alle bereit sind, den ersten Menschen nach der Trennung in ihr Leben zu lassen.
Mir ist bewusst: ER hat mich ausgesucht, nicht die Kinder u nicht die Kindsmutter. Aber irgendwann wird auch die Mutter eine neue Bindung eingehen u die Herausforderung nach Veränderung stellt sich von neuem. So sind wir Menschen mit unseren Gefühlen nunmal.
Im Nachhinein stelle ich mir auch vor, es wäre einfacher, wenn der neue Freund keine Kinder hätte. Aber verliebt man sich so?! Ich weiss nicht, ob es uns als Paar gelingt oder ob ich die Balance zwischen Geduld, Vertrauen u Selbstfürsorge finde...?
 
  • #29
@Tom26 + Wildblume
Danke für eure Beiträge.
Der aufmerksame Leser hätte jedoch festgestellt, worum es wirklich geht.
Nämlich nach mehr als 1 Jahr um allmähliche Veränderung von Betreuungsgewohnheiten und ein Aufeinanderzugehen.
Kein Mensch, der liebt u sich in solch anspruchsvoller Familienkonstellation engagiert macht es sich leicht.
Es gehören aber immer beide Partner dazu.
Neben meinem Verständnis für ihn, seine Kinder u seine Ex, dürfen meine Gefühle nicht weniger Wert sein.
'Erste Geige' - ist eine oberflächliche Sicht und wird meinem berechtigten Anspruch auf 'Gesehen-u-gehört-werden' u als Teil des Ganzen, keineswegs gerecht.
Es ist einfach, nach Klischees zu urteilen.
Es gibt nicht DIE NEUE FREUNDIN oder DIE MÜTTER.
Ich respektiere Väter, die bemüht sind, diesen Balanceakt zwischen allen zu bewältigen. Und ich respektiere auch die Mütter, die damit, dass die Kinder bei ihnen leben den grösseren Part der Betreuung stemmen müssen.
Am Ende sollten alle an einem Strang ziehen, damit Beziehungen entstehen und wachsen können. Zum Wohle ALLER. Warum wird die kinderlose neue Freundin stets zum Feindbild instrumentalisiert, das aus egoistischen Motiven handelt?
Gibt es so viele Verbitterte?
@Wildblume: Deine Annahme ist falsch. Nein, ich bin nicht jünger als mein Freund.
Hat deiner Meinung folglich ein Mann mit Kindern kein Recht auf eine neue glückliche Beziehung? Oder warum soll man sich einen 'wirklich freien Mann' suchen? Im Umkehrschluss hätte die Frau mit Kindern auch keine Aussicht mehr auf eine neue Partnerschaft - oder ist das dann etwas anderes?
Ist es nicht eher unfortschrittlich, stets die alten klischeehaften Bilder zu zeichnen u die alten Vorurteile mit der 'jüngeren neuen Freundin' wiederzubeleben?!
Ich habe einige Kommentare dankbar erhalten, die nicht davon geprägt u hilfreich sind u sich durch Verständnis u eine offene neutrale Sicht auszeichnen.
Doch einige wollen offenbar ein Bild für sich bestätigt sehen.
Neutral an soetwas heranzugehen, ist offenbar eine Herausforderung.
Was für ein Seitenhieb......, das was nett ist und dir gefällt, wird angenehm bewertet, was dir nicht gefällt, wird abgewertet und als Klischee bezeichnet. Finde ich nicht nett.

Deine Art auf meinen Beitrag zu antworten sagt mehr über dich, als über mich aus. Es ist dein Leben, dein Glück, deine Energie.

Es gibt eh nur eine Lösung. Entweder du bleibst bei dem Mann, oder du trennst dich.

W Ü55
 
  • #30
@Ivalo
Danke für deine Antwort.
Wie ist es den Eltern deines Patenkindes es gelungen, dass sie dem/der neuen Partner/in jeweils oberste Prio eingeräumt haben?
Nach einigen Kommentaren hier kommt mir der Wunsch, diese Stellung als Frau im Leben meines Freundes einzunehmen schon utopisch oder sogar anmaßend vor...!