G

Gast

Gast
  • #31
Hallo Gast 27,
ich bedanke mich (Gast 25) für eine solche ausführliche Erklärung. Sie haben ins Schwarze getroffen. Das lief zu 95 % so ab, wie Sie dies alles……..beschrieben haben. Sie haben sogar „Geschlechter umgekehrt“ meinen Vornamen ……. erraten.
Aber es ändert trotzdem nichts an der Sache… Wie Sie schön geschrieben haben: Die einen können es, die anderen nicht.
 
G

Gast

Gast
  • #32
Ich denke es ist ziemlich naiv sich in jemanden zu verlieben, der gebunden ist (auch wenn es zunächst so aussieht, als wären die Gefühle beidseitig). Derjenige oder diejenige ist nicht frei und kann höchstens eine Schwärmerei aufbringen, die genauso vergeht, wie sie kam, nicht nachhaltig ist. Und im Zweifel verleiht man der langjährigen Beziehung noch "frischen Wind", weil diese sich neu positioniert und sich der tiefen Liebe noch mal bewusst wird... In jedem Falle Finger weg und Rückzug!
 
G

Gast

Gast
  • #33
Lieber Gast #31, das kann so sein, muss aber nicht. Sicher ist die Situation nicht leicht, wenn es sich um verheiratete Menschen handelt. Aber es gibt genug Beispiele dafür, dass doch letztendlich auch gebundene sich trennen und der neuen Liebe eine Chance geben.

Wenn das in deinem Fall nicht so ist, dann war das eben nicht genug oder eben Verliebtheit. Aber sicher verliebt Mann oder Frau sich manchmal auch in einen oder eine verheiratete Person. Pauschal würde ich das nicht so sehen, dass das für jeden nur eine Belebung der Ehe darstellt.
 
G

Gast

Gast
  • #34
Ja und nein.

Man kann allerdings selbst entscheiden, wen man datet, bzw. wen man anspricht. Datet man solche Menschen, die man sich selbst ausgesucht hat, sie also selbst angesprochen hat, dann verliebt man sich irgendwann unweigerlich in einen dieser Menschen. Man hat also durchaus einen gewissen Einfluss.

Gleichzeitig, weiss man nicht genau wann und in welchen dieser selbst ausgesuchten Menschen man sich verliebt und welcher von ihnen sich dann auch in dich verliebt. Es ist ein Mix aus Entscheidung, Initiative, Glück und auch Zufall. Variabeln die wir beeinflussen können und solche, die wir nicht beeinflussen können.

Hat man das Gefühl, dass man überhaupt keinen Einfluss auf diesen Bereich des Lebens hat, dann weil man zu viele Dinge dem Zufall oder der Initiative anderer Menschen überlässt. Je weniger Einfluss man hat, desto machtloser fühlt man sich. Und meist muss man auch sehr viel länger warten.

Seitdem ich mutiger geworden bin, muss ich nicht mehr viele Jahre auf jmd. warten, den ich toll finde. Und ich habe auch das Gefühl, ich habe sehr viel mehr Einfluss darauf, wen ich letztendlich date und dann vielleicht auch sehr viel näher kennenlerne.

Früher dachte ich, man hat überhaupt keinen Einfluss und muss einfach warten. Das Schicksal wird das irgendwie regeln. Mann muss nur geduldig sein. Heute sehe ich das etwas anders hehe: Wenn man etwas will, dann muss man sich das selbst nehmen. Nur selten wird dir genau das geschenkt, was du wirklich willst. Und ich war stets viel zu ungeduldig, um auf das Schicksal zu warten. Und mit Rosamunde Pilcher konnte ich auch nie etwas anfangen. Musste den Unsinn aber im American studies seminar lesen :-(.
 
  • #35
Nein, ich kann das eigentlich steuern. Wenn ich mich nicht verlieben will, weil die Vernunft nein sagt, kann ich die Bremse ziehen.
Umgekehrt geht es auch: Wenn die Vernunft grünes Licht gibt, gebe ich den Gefühlen freien Lauf.

w 45

Auch wenn der Thread ein Jahr alt ist.

Bestes Post!

Bei mir muss erst die geistige Wellenlänge stimmen bevor ich meine Gefühle zulasse, umgekehrt wird meist ein Schuh daraus und die Enttäuschung liegt vor der Nase.

Bevor ich nicht den Charakter eines Menschen auslote kann ich mich auch sexuell/gefühlsmäßig nicht öffnen. Sorry, aber süffisantes lächeln und knackiges Hinterteil reichen bei mir nicht aus um einen wow-Effekt zu erzielen.

Die Person als Ganzes muss mich stimulieren erst dann verliebe ich mich.
Ein Mann kann noch so toll daherkommen, wenn er nur Müll redet, keine Bildung und Manieren hat ist bei mir sofort Schluß.

Diese verlieben ohne Sinn und Verstand, will sagen, nur in die Optik war als schwärmender Teenager noch gegeben, aber wenn jemand im reifen Alter sich verliebt - ohne Verstand - dann hat er auch keinen - gilt für beide Geschlechter und ist meine persönliche Meinung.
 
  • #36
Schwierige Frage. Ich versuche es mal so zu beantworten:
Es gibt grob gesagt zwei Formen des Verliebens.Bei der einen, wo es einem völlig unvorbereitet erwischt, gibt es fraglos wenig Steuerungspotential. Aus diesem Grunde ist das für mein Empfinden eine sehr unerfreuliche Situation, da einem quasi die Hände gebunden sind, das Gegenüber in den meisten Fällen maximal oberflächlich kennt.

Die andere Form hingegen läßt relativ gute Steuerungsmöglichkeiten zu. Abgesehen davon, daß die Person einem auf irgendeine Weise ausnehmend gut gefällt (was im Normalfall eigentlich die Voraussetzung zum Verlieben ist), ergeben sich durch das nähere Kennenlernen genügend Möglichkeiten, eine Verliebtheit zuzulassen.

Das Verlieben in seiner reinsten Form nimmt jedoch keine Rücksicht darauf, ob der andere gebunden ist. Zudem sollte man auch zwischen Liebe und Verliebtheit unterscheiden, Das ist ein großer Unterschied. Verliebtheit ist ein unbewußt entstandener Zustand, dem man sich nicht entziehen kann, wenn man in eine solche Situation gerät. Liebe hingegen kann wachsen und irgendwann kann hieraus auch eine Verliebtheit entstehen.
 
  • #37
Man kann es sich nicht aussuchen besser gesagt ein Junge der 0 mein Typ ist in den verlieb ich mich auch nicht ....Es kommt immer auf den Menschen drauf an manche Menschen verlieben sich schnell und manche erst später zb ich bin der typ der sich vor dem Sex verliebt also entweder dann oder gar nicht!!!!
 
Top