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  • #1

Männliche und weibliche Unerfahrenheit - ein Match ?

Wie ist es wenn beide nicht so viel sexuelle Erfahrung haben wie nach dem eingetragenen Geburtsjahr fällig wäre ? Nach dem Algorithmus müsste doch Ähnliches gut zueinander passen.
Ist es gut wenn ein unerfahrener Mann mit einer unerfahrenen Frau Sexualität erfahren möchte ?
Wer hat da konkrete Erfahrungen ?
 
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  • #2
Es ist KEIN bestimmtes Maß an sexueller Erfahrung 'fällig', nur weil man so oder so alt ist!

Diese Erwartung ist immer Problem des anderen. Warum nicht einfach offen sein, für den Menschen, den man im Begriff ist, kennenzulernen.
Wenn die Basis stimmt, dazu Gefühle kommen, kann man alles miteinander entdecken.
 
  • #3
Passt weder besonders gut noch besonders schlecht. Ist einfach so. Sex, auch guter ist nicht sooo kompliziert dass man dafür grossartig Anleitungen bräuchte.

Neugierde und Offenheit ist wichtig, was fühlt sich gut an, was schlecht, ausprobieren und eben immer klar kommunizieren.
Da es eh keine allgemeingültigen Regeln gibt musst du das auch mit Erfahrenen Partnern machen, es geht nur schneller.

Einfach probieren und geniessen.
 
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  • #5
Ich bin selbst als w eher spät dran und würde mir einen ebensolchen Mann wünschen. Ich finde auf jeden Fall, dass das eine gute Konstellation ist.
 
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  • #6
Klingt sehr böse, das "fällig wäre". Was wäre denn fällig? Mit 17 sieben Bettpartner, mit 30 vierzehn Stück, mit 40 Dutzende?

Mich stört eher die geistige Beschränktheit, dass es nur eine Richtung geben darf. Es gibt kein "Fälligkeitsmaß". Manche sind mit 30 noch jungfräulich, manche haben ihr Leben lang nur einen Partner.
Die breite Masse tickt natürlich anders, aber die Frage ist, ob man immer zu der breiten Masse gehören möchte?

Tatsache ist aber auch, die man bedenken sollte:

Wenn ich sehr erfahren bin und sehr offen und hemmungslos und gerne viel Sex auslebe, passt ein jungfräulicher Mensch eben nicht, weil ich mit diesem ja ganz bei Null und vorsichtig anfangen müsste und ein ganz anderes Level an Sexualität erreicht habe. Sicher gibt es aber auch da Ausnahmen, wo es klappt.

Letztendlich hat es doch nichts mit Unerfahrenheit zu tun, sondern wie weit man sich öffnen kann. Außerdem kannst du gezielt ohnehin nicht danach suchen außer du lernst ein junges Mädchen in der Kirche kennen. Du gehst ja nicht zu einem Menschen beim kennenlernen hin und fragst, wieviele Bettpartner er/sie schon hatte oder? Es ist Zufall, Schicksal oder Pech.
 
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  • #7
Liebe FS,

relative Unerfahrenheit finde ich nicht schlimm wenn keine Abstinenz, Krankheiten
oder psychische Probleme dahinter stehen. Es geht nicht um Rekorde brechen, sondern
um Lust und Freude. Sich als nicht genügend zu empfinden ist kein guter Einstieg, daher
denke ich dass weniger Erfolgsdruck wirklich etwas bringt.
 
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  • #8
Die Konstellation ist sehr gut. Die verheerendsten Erfahrungen habe ich mit promisken Frauen gemacht, die sich einfach nicht vorstellen konnten, daß ich mich mit 25 nicht mit jeder dahergelaufenen ohne Präservative vergnügt hatte. Da wird sehr häufig von eigenen Werten unzulässig auf andere geschlossen. Die meisten Menschen mit vielen Sexualpartnern offerieren keinen guten Sex mit Einfühlvermögen in den Partner/die Partnerin, sondern eine eher mechanische Abfolge von Körperbewegungen.

M Mitte 30
 
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  • #9
Wer sagt denn, dass man dafür Erfahrung braucht? Das ist unmenschlich und diffamierend. Man fängt mit jedem Partner bei Null an. Selbst die Erfahrung eines Pornodarstellers würde einen im realen Leben sicher nicht besonders weiterhelfen. Das ist einfach nur eine andere Kategorie. Das sind auch absolut die falschen Vorbilder.
 
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  • #10
Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, ob hier der (üblicherweise positiv konnotierte) Begriff "Erfahrung" überhaupt in der hergebrachten Weise zutrifft. Man könnte mit gleichem Recht von der "verlorenen Unschuld" sprechen - der gleiche Sachverhalt, nur ein Perspektivenwechsel.

Und bevor hier gewissen fleissige Poster gleich aufschreien: "verlorene Unschuld" bezieht sich nicht auf "Jungfräulichkeit", sondern vorliegend auf "Verdorbenheit". Für wen bzw. was, mag sich jede(r) selbst dazu denken - jede(r) soll (bzw. muss) nach eigener Facon (hoffentlich dauerhaft) glücklich werden.

Mangelnde Implulskontrolle jedenfalls korreliert NICHT mit Glück, das wenigstens ist belegt und wird hoffentlich nicht auch noch bestritten.
 
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  • #11
Ja, auf jeden Fall. Je mehr ehemalige Sexualpartner ein Mensch hatte, desto unwahrscheinlicher wird eine erfüllte Beziehung oder Liebe und Hingabe. Weniger ist mehr - wenn man nicht auf mechanischen Pornosex steht.

M
 
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  • #12
Liebe(r) FS

ich lasse mir meine relative Unerfahrenheit und niedrige Kopulationsfrequenz nicht schlecht reden nur weil der Rest der Menschheit anderer Meinung ist.
Fakt ist dass ich die Vorfreude auf Sex und die ehrliche Erregung, die Überraschung und die gemeinsam erlebte Freude nicht missen möchte. Für mich gibt es keine Routinegefühle und keine Vergleiche in der Art "Der Peter war aber besser beim XY, der Klaus war ein geschickterer Küsser und was der Hans alles so für Ideen hatte beim ..." Mit fehlt eine Vergleichsmatrix, eine Best-of-Liste, es gibt keine Routine - und das ist gut so ! Ich liebe seine Schüchternheit, wenn er verlegen ist bin ich erleichtert denn ich bin es ja auch und die Tatsache dass er alles richtig machen will rührt mich tief. Ausserdem: mit jedem Menschen, der überhaupt in deinem Leben Sexpartner wird (das ist ja auch ein Auswahlprozess) weil er als Mensch so besonders ist, ist es anders und anders schön.
 
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  • #13
Lieber Fragesteller,

ich kann das nur bestätigen.
Bei sehr erfahrenen Männern fühle ich mich nicht geborgen und ernst genommen.
Die erwarten von mir ein Programm das sie schon unendlich oft absolviert haben.
Ich weiss gerade Schritt 1 bis 3 - und dann fake ich meist ich wäre erfahren. Dabei bin ich
für mein Alter ziemlich hinter dem Mond.

Dieses Gefühl nicht zu genügen, das rührt von meinem zweiten Freund.
Der suchte mehr ein Sexobjekt in mir, nicht jemanden zum lieben und leben.
Das hängt mir bis heute in den Kleidern. Mein jetziger Freund und ich kennen uns aus dem Mensa Club. Wir waren beide als Kind verträumte Einzelgänger. Wir sind beide sexuell Spätentwickler gewesen, obwohl gesund. Wir haben beide Einser-Abitur und sehr gute Studienabschlüsse. Und wir sind beide relativ unerfahren im Sexuellen. Für uns ist das eine Erleichterung. Ich weiss aber aus Erfahrung dass Unerfahrene plus sehr Erfahrener die Hölle auf Erden ist.
 
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  • #14
Es ist auch eine gewisse Verantwortung. Ich hatte mal mit 33 zwei junge Sudenten, sie waren noch nicht entbubt, 18 Jahre alt. Ja, ich habe ihnen Sex begebracht, 4 mal täglich, sie wollten es aber so. Sie sind nun natürlich " versaut" für " normale" Frauien.Einer ist mit einer Freudin von mir, zusammen, sie ist 48 , er jetzt 19. Sie ist aber von seinen Sexkenntnissesn und Ausdauer ganz begeistert.Aber der sexuell nerfahrerene sollte wissen und zustimmen, auf was er sich einläßt, denn das wird sein Sexleben prägen.
 
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  • #15
Yepp,

für uns war es ein purer Glückstreffer.
Er sagte zu mir " Ich würde gern mit dir schlafen."
Ich darauf" Warum tun wir es dann nicht ?"
Er darauf "Ich weiss nicht wie !"
Ich wusste auch nicht so ganz genau wie aber ich habe es mir nicht anmerken lassen.
 
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  • #16
Ja, so einen wirklich unerfahrenen jungen Mann in die Geheimnisse der Sexualität einzuweihen, ist schon gut. Wenn er wirklich wißbergierig ist und sich führen läßt. So wird er schnell lernen, wie er mit Cunnillingus seine Partnerin befroedigen kann, was viele 50 jährige Männer noch nicht können. Und in dem Alter sind sie sehr potent und können sehr oft. So werden sie zu perfekten Liehhabern und ich hatte auch meinen Spaß, und zwar mehrmals täglich.
 
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  • #17
Hallo zusammen

ich fand dass er nach einer angeblich 20 jahrelangen Ehe (inzwischen geschieden)
wenig über Sex wusste. Bei einem Ende 40 hätte ich das nie gedacht.
Kam mir wie bei einem Teenie vor, echt unbeholfen.
 
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  • #18
Ja, definitiv. Frauen mit vielen ehemaligen Sexualpartnern verhielten sich so dermaßen durchpornographisiert, zogen emotionslos ein Schema durch, daß ich frühzeitigst mit Schaudern zurückwich. Frauen mit wenig bis keiner Erfahrung waren einfach erotisch, ansprechend, spielerisch.

M Ende 30
 
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  • #19
Ich habe total negativ Erfahrungen gemacht - mehrfach. So, dass ich zum Schluss gekommen bin, dass es nicht klappt, wenn zwei unerfahrene Extremfälle aufeinandertreffen und möchte das auch nie wieder erleben. Als junge, unerfahrene Frau bis Mitte 20 hatte ich mehrere unerfahrene Männer an meiner Seite (aller Altersrichtungen von 23 bis 27 über 37) Ihre ruhige, kühle Art zog mich damals sehr an, denn so war ich auch. Es klappte aber vorne und hinten nicht. Zum Sex kam es nie mit keinem Partner, trotz längerer Beziehung. Erst als ich mir einen sehr erfahrenen Mann suchte.

Wie soll das auch klappen, wenn keiner die Inititative ergreift und der Alltag rest nüchtern vonstatten geht? Sogesehen glaube ich, macht das auch nur Sinn, wenn einer etwas Erfahrung mitbringt. Auch Zärtlichkeiten waren Mangelware mit diesen Männern. Katastrophale Baustelle auch beim Küssen. Es klappte GAR NICHTS! Ich selber habe damals ja auch null Erfahrung mitgebracht und konnte ihnen selber nichts beibringen und zeigen. Ich würde sagen, ich habe viele Jahre mit diesen Männern umsonst verschwendet.
 
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  • #20
Bei meinen Beziehungen zu viel jüngeren 18/19 jährigen Männern war es meist so: Junge, sehr! potente Männer , aber sexuell vollkommend unwissend.Aber daher sexuell sehr gut formbar. Amüsiert hat mich immer, dass sie ganz estaunt waren, wenn ich vor ihnen masturbiert habe. Ihre jüngeren oder geleichaltigen Freundinnen hatten das nur heimlich gemacht.Letztlich war er froh, denn jetzt traute er sich auch, vor mir zu masturbieren.
 
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  • #21
Ob Match oder nicht, die Wahrscheinlichkeit, dass zwei unerfahrene Menschen zusammenkommen ist sehr viel geringer, als ein eher 'ungleiches' Paar.

Unerfahrene Männer und Frauen sind meist (jedenfalls zunächst und so lange wie sie nur sehr wenig Erfahrung haben) schüchtern, passiv und abwartend.

Zwei schüchterne Menschen werden sich nur sehr langsam annähern. Oder sogar gar nicht.

Einer der beiden wird unweigerlich den ersten Schritt machen und Mut beweisen müssen. Je weniger Erfahrung ein Mensch hat, desto vorsichtiger ist er (oder sie).

Meiner Erfahrung nach stehen Frauen vor allem auf das Selbstbewusstsein, das ein gewisser Erfahrungsreichtumg mit sich bringt. Aber es gibt so viele Menschen, dass das sicher nicht immer der Fall sein wird.

Beste Strategie ist immer noch: Sagen, zeigen, kommunizieren, wenn man jmd mag. Direkt und risikofreudig. Das katapultiert die Erfolgsaussichten in bisher unbekannte Höhen. Es ist auch egal wer gut zu einem passen 'könnte'. Die Realität sieht immer anders aus. Ich bin bei Frauen abgeblitzt bei denen ich sicher war sie finden mich toll und wir würde gut zusammenpssen. Und bin bei Frauen gelandet bei denen ich das niemals erwartet hätte. Man glaubt ständig, man weiss genau was (in diesem Kontext) gut, schlecht, möglich oder unmöglich ist.

Was ich gelernt habe: Meist hat man absolut keine Ahnung was alles möglich und unmöglich ist.
 
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  • #22
Bloß keine Mauerblümchen zusammenstecken! Es sollte immer Teil etwas mehr Erfahrung haben, als der Andere. Rührei macht sich nicht, indem man es ewig anhimmelt. Einer muss schon wissen, wie man die zerschlägt und heiss macht.
 
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