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  • #1

Männliche Erzieher für euch in Ordnung?

So neutral wie möglich gefragt: würdet ihr eure Tochter in einen Kindergarten geben, in dem neben fünf Erzieherinnen auch ein männlicher Erzieher arbeitet oder wäre euch dabei unwohl?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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  • #2
Das ist doch toll, wenn es in dem Kindergarten einen männlichen Erzieher gibt !
Ich bin Leiterin in einer Kita und sehe immer wieder, wie begeistert die Kinder sind, wenn mal ein junger Mann als Praktikant zu uns kommt.
Erzieherinnen und Erzieher arbeiten nur selten ganz alleine mit den Kinder, die Kolleginnen würde schnell mitbekommen, wenn etwas nicht stimmt.

Ich wünsche Deiner Tochter eine glückliche Kindergartenzeit !
 
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  • #3
JA!!!! Das ist in heutigen Zeiten eine seltene Ausnahme aber für die Sozialisation der Kinder sehr gut!
Genaus könnte man fragen, ob man seinen Sohn in einen Kiga geben möchte, in welchem nur Erzieherinnen arbeiten...
 
  • #4
Nö wieso sollte mir dabei unwohl sein, es gibt 2erlei Geschlechter auf diesem Planeten und beide tragen zum Fortbestand bei, ich finde dass Kinder Umgang mit Männern und Frauen haben sollten.
Und 5 Frauen werden doch wohl mit einem Kerlchen fertig, oder ?
 
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  • #5
Um Gottes Willen! Niemals würde ich mein Kind einem männlichen Erzieher anvertrauen.

Bestimmt sind die meisten in Ordnung aber der Preis des Risikos wäre mir einfach viel viel zu hoch, den ich für das bisschen politische Korrektheit zahlen müsste.

Niemals! Meine Tochter auf dem Schoß eines fremden Mannes? Ein Mann mit auf Toilette oder umziehen? Leute das ist eine kranke Zeit. Wer kommt nur auf so ne Ideen?

w35, zwei Töchter 7+4
 
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  • #6
Oh Mann sind mal wieder alle korrekt. Nö bin ich ehrlich. Würde ich ganz sicher nicht machen. Wäre mir echt unwohl bei. Männer die die Kleinen mal nackt sehen und anfassen? Ne, kommt echt nicht in Frage.

Würde ich ganz klar einen anderen Kindergarten aussuchen. Auf was man alles achten muss! Früher war man da echt auf der sicheren Seite!!!
 
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  • #7
<MOD: Angriffe entfernt. Hier soll jeder seine Meinung sagen, ohne Diffamierungen!>

Warum ist niemand irritiert darüber, wenn kleine Jungs von einer Erzieherin aufs Töpfchen gesetzt werden??!! Ist das weniger fragwürdig (nach diesen Maßstäben)?
 
  • #8
Ich habe noch keine Kinder, aber mir wäre ehrlich gesagt schon unwohl bei dem Gedanken. Was bringt einen gesunden, jungen Mann dazu, Erzieher werden zu wollen? Diese sozialen Berufe, genau wie Priester, ziehen einfach Pädophile bekanntermaßen an, d.h. die Quote ist signifikant erhöht, Missbrauch an der Tagesordnung, nur dass darüber nicht gesprochen wird. Erst in neuester Zeit kommt heraus, auf wievielen Internaten die Lehrer, in wievielen Gemeinden die Priester übergriffig geworden sind.

Sicherlich ist mir bewusst, dass ich damit den meisten Erziehern unrecht tue! Leider, das ist wirklich traurig. Aber wenn nur jeder 50ste leicht pädophile Tendenzen hat, kann man sich doch vorstellen, wie riesig die Gefahr ist in anbetracht der vielen Kindergärten, die es gibt.

Für mich hat es #4 sehr gut formuliert: Der Preis des Risikos ist zu hoch, nur um politisch korrekt zu handeln.

Hätte ich kleine Kinder, würde ich sie ganz gewiss nicht ausgerechnet jungen Männern anvertrauen. Sorry, aber so ist es nun mal. Und ich fühle mich dabei absolut im Recht bezüglich der Risikoabschätzung weibliche vs. männliche Betreuer. Ersteres Risiko für sexuellen Missbrauch ist äußerst gering, letzteres zumindest auf jeden Fall vorhanden.

Manche Taten sind so schrecklich, dass ich versuchen würde, jedes Risiko auszuschließen. Pädophilie und Missbrauch im Kindergarten gehört ganz sicher dazu.

Nein zu männlichen Erziehern!
 
  • #9
Objektiv gesehen ja. Weibliche Pädophilie ist signifikant seltener als männliche Pädophilie. Es ist natürlich und biologisch gewollt, dass sich Frauen um kleine Kinder kümmern. Es ist seltsam und pseudomodern-gekünstelt, wenn sich Männer um kleine Kinder kümmern.
 
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  • #10
Was ist Dein Maßstab, Frederika, um Deine Sichtweise als objektiv hinzustellen und andere Meinungen als pseudo-modern gekünstelt zu bezeichnen und Männern mit sozialen Berufen latente Pädophilie zu unterstellen? Du gibst ja sogar selbst zu, daß Du vielen damit Unrecht tust.

Was heißt "zieht bekanntermaßen Pädophilie an"? Kannst Du das tatsächlich belegen, daß das in diesen Berufen häufiger vorkommt als in anderen?

Nur mal so: in der (Grund-)Schule haben Eltern auch kein Wahlrecht der Lehrer - sind Lehrer dann auch alle pädophiliegefährdet?

Ich lasse mich aufgrund von Fakten gerne von einer anderen Ansicht überzeugen. Behauptungen und pauschale Verunglimpfungen ganzer Berufsstände tragen nicht dazu bei.

<MOD: Unsere Moderation schützt die Teilnehmer, nicht aber Dritte.>
 
  • #11
@#9: Ich habe hier nicht die Meinung eines anderen Teilnehmers als pseudomodern-gekünstelt bezeichnet. Lies den Satz nach und fertig.

Ja, es gibt ausreichend Studien dazu, dass soziale Berufe, die viel mit Kindern umgehen, verstärkt Pädophile anziehen. Das ist doch auch nur naheliegend und leicht nachvollziehbar. Ist der Fakt wirklich strittig? Ich hoffe doch, nein!

Der springende Punkt der ganzen Angelegenheit ist doch: Von vielen männlichen Erziehern werden nur ganz wenige pädophile sein. Die Chance, einem einzelnen Erzieher unrecht zu tun, ist immens hoch. Aber das Risiko, dass das eigene Kind eben doch auf einen nicht koscheren Erzieher trifft, ist eben bei weitem nicht Null. Wir sind also in dem Spannungsfeld aus "kleiner Anteil" aber "wahnsinnig riesiger Schaden" und multipliziert ergibt dies immer noch ein nicht vernachlässigbares Risiko. Leider, das gebe ich ja zu. Hat man dagegen nur weibliche Erzieher, so ist das Risiko in der Tat nahe Null.

Deinen Lehrer-Vergleich nehme ich jetzt mal nicht so ernst, denn die körperliche Interaktion mit Lehrern ist ja nun ganz erheblich kleiner als dies bei Kindergärten der Fall ist. Dennoch warnt man seine Kinder auch diebezüglich und anhand der schrecklichen und leider zahlreichen Beispiele pädophiler Priester wissen wir, dass auch zwischen 7 und 12 noch viele Übergriffe auf Jungen stattgefunden haben. Erziehung bedeutet Verantwortung. Für sein eigenes, kleines, unschuldiges Kind. ich würde da einfach kein unnötiges Risiko eingehen. Ist das nicht verständlich?
 
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  • #12
Leute, kriegt Euch wieder ein. Mag sein, daß manche sich auf manch andere als Zielscheibe eingeschossen habe, aber ist das nicht ein Punkt, den man so oder so sehen kann ?

Ich denke, bei einem männlichen Kind hätte ich geringere Probleme als bei einem weiblichen. Aber wie ist es nun bei einem Kind, das bei der alleinerziehenden Mutter aufwächst ? Etwas Vaterersatz wäre da doch gut.

Und so: "Es kommt eben drauf an"
 
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  • #13
Ich bin erstaunt, daß hier so völlig vorurteilsbehaftet und insbesondere auch noch völlig undifferenziert argumentiert wird. Unter diesen Umständen muß ich mich wirklich fragen, ob gerade die sich entsprechend äußernden Damen nicht auch Probleme hätten, wenn eines Tages der leibliche Vater (oder der Onkel) mal die Tochter auf dem Schoß sitzen hat (oder sie mal herzt oder, noch schlimmer, komplett mit ihr allein ist).

Bitte erklärt, warum diese Momente dann nicht plötzlich auch ein Problem sind? Die weitaus größte Zahl an Mißbrauchsfällen geschieht schließlich in der eigenen Familie. An entsprechenden Argumenten, warum das anders sein soll, bin ich sehr interessiert.
 
  • #14
mein Kind hat in seinem Kindergarten auch einen männlichen Erzieher und ich finde das total unproblematischer. Aber an den hier geäußerten Meinungen sieht man ja, welche unreflektierten Meinungen und Erfahrungen Frauen mit Männern haben und diese an ihre Kinder wieder geben. Leider werden viele der Kinder von Frauen ohne einen aktiven Mann in der Erziehung auch genau die sein, die einen männlichen Erzieher ablehnen. Obwohl gerade diese Kinder von alleinerziehenden Müttern eine männliche Bezugsperson und Vorbild dringend gebrauchen könnten. Die aller größte Gefahr der Kinder ausgesetzt sind, lauert in ihrem eigenen Elternhaus. Und das wird auch hier wieder bewiesen
 
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  • #15
Ich habe als Kind (w, jetzt 27) mit meinem Vater gebadet, ihm sogar den Rücken gewaschen. Keine Sekunde war ein Unwohlsein, bis ich das mal der Mutter einer Mitschülerin beläufig erzählt habe. Die stand dann kurzum bei meiner Mutter auf der Matte und wollte das alles hinterfragen.
Ich verstand die Welt nicht mehr. Meine Mutter reagierte souverän und ich badete weiter mit meinem Vater, bis ICH nicht mehr wollte (so mit 10/11 Jahren fing das an) und alle haben das akzeptiert.
Missbrauch ist ein großes Thema, ja, man muss achtsamer sein denn je, jedoch ist ein Erzieher im Kindergarten nie allein mit dem Kind. Und wenn dir unwohl ist, dass deine Tochter mit einem Mann aufs WC geht, sag das doch im Kindergarten und sag, dass du willst, dass zum Toilettengang eine ErzieherIN mitkommt. Sag das aber bitte zu einer Kindergartentante im Stillen und scheuche nicht alle anderen Eltern auf und UNTERSTELLE ZU KEINEM ZEITPUNKT eine böse Absicht.
Warum ein Mann Erzieher wird? Naja, hoffentlich weil er Kinder im gesunden Maße liebt und ihnen etwas beibringen will.
Denn sonst dürfte ich NIE WIEDER zu meinem männlichen Frauenarzt gehen, wenn ich mir über das WARUM Gedanken machen würde.
 
  • #16
Ich kann mich täuschen, aber ich glaube, dass unter den jüngeren Männern weniger verdrehte existieren.
Deshalb hätte ich nur ein ungutes Gefühl bei Männern über ca. 45.
Bei einem 25jährigen wäre das gar kein Thema.
Die Verdrehtheit ist eine Sache des Gehirns und nicht der Sexualorgane.
Es gibt genauso weibliche Pädophile.
 
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  • #17
eindeutig JA!
ich finde es ist gerade von vorteil, wenn die kinder (jungen wie mädchen) beide geschlechter kennenlernen. das fängt schon in der art des spielens an.. ich hätte keine bedenken.

natürlich ist der wert, zu pädophilie zu neigen bei männern höher - das ist unbestritten. aber ich denke das risiko, dass männer aus dem bekannten/ verwandten kreis deiner tochter zu nahe kommen könnten ist weit größer, als im kindergarten.
von den sex. übergriffen an staatlichen einrichtungen ist mir bis jetzt nur die odenwald schule bekannt. dort waren aber ganz andere voraussetzungen gegeben (internatsartig organisiert; mit einem lehrer im gleichen 'wohnbereich'..)

ich finde es eher fragewürdig, wenn hier leute schreiben: "Was bringt einen gesunden, jungen Mann dazu, Erzieher werden zu wollen?" vielleicht macht ihm der umgang mit menschen - hier insbesondere mit kindern spaß?! ob nun ein fremder mann, oder eine fremde frau mein kind aufs klo setzte, da sehe ich keinen unterschied!

gerade in den ganzen institutionen herrscht doch ein mangel an männern! u.a. eben weil dort niedrigere löhne bezahlt werden.

vermutlich werdet ihr meiner meinung jetzt auch politische korrektheit unterstellen -.-
 
  • #18
@#12.1: Nein, es ist KEIN Vorurteil, dass Priester und Erzieher überdurchschnittlich oft pädophil sind. Nicht sehr oft wohlgemerkt, nur überdurchschnittlich oft. Es ist daher meines Erachtens ein Fehler, ein kleines Kind in die Hände eines fremden Mannes zu geben und dieses Risiko einzugehen. Punkt. Wer anderer Meinung ist, kann sein Kind ja gerne fremden Mänenrn auf den Schoß setzen und sie waschen lassen. Nur zu, ist ja nicht mein Kind.

@12.2: Nein, ich hätte keine Probleme mit körperlicher Nähe zwischen meinem Partner und UNSEREM Kind. Weil ich ihm vertraue und unser Vertrauensverhältnis ist ein gänzlich anderes als zu einem wildfremden, bezahlten Dienstleister. Das sollte doch wohl klar sein. Was Nachbarn, Onkel und ähnliches angeht, wäre ich überaus skeptisch und würde das sicherlich nicht gerne sehen.

@#11: ja, Erzieher als Vaterfigur sind eben DAS schlagende Argument pro männlichen Erziehern. Ich will auch gar nicht sagen, dass männliche Erzieher nicht möglicherweise sehr gute Erzieher wären. Ich habe ja gleich zu Beginn eingeräumt, dass man den meisten unrecht tun wird, aber so ist das nun mal, wenn man Sicherheit vor politischer Korrekt walten lässt.
 
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  • #19
Also ich finde es total geil dass Frederika auch hier wagt ihre Meinung zu vertreten. Gegen eine politisch korrekte Übermacht der erzwungenen Volksmeinung sozusagen!

Mein Kind kommt auch nicht in die Hände von fremden Männern. Ganz einfach. Solange ich die Wahl habe, werde ich sie nutzen. Habt Mut zur Meinung! Kneift nicht, wenn es ums Eingemachte geht! Euer Kind ist mehr wert als die verordnete Einheitsmeinung!

w34
 
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  • #20
Ich glaube es ja nicht, was ich hier so lese. Ehrlich, ich kann es nicht fassen.
Ich arbeite an einer Fachakademie für Sozialpädagogik und von unseren Schülern sind ca. 10 % männlich. Meine Erfahrungen mit den jungen Männern sind sehr gut. Sie wollen einen sozialen Beruf ergreifen und sie arbeiten gerne mit Kindern. Aber @Frederika: Sie sind völlig gesund und völlig normal. Es muss doch nicht jeder Mann einen technischen Beruf ergreifen. Ich finde es ungehörig und dumm, einem jungen Mann als krankhaft oder unnormal hinzustellen, nur weil er einen sozialen Beruf ergreifen möchte.
Unsere jungen Männer sind häufig sogar wesentlich engagierter und verantwortungsbewusster als Mädchen, die häufig selbst noch nicht so ganz erwachsen sind und einfach nur gerne selbst spielen möchten.
Ich habe meine Tochter ja auch zum Kinderarzt gebracht und ich selbst gehe zu einem männlichen Gynäkologen. Ich käme überhaupt nicht auf die Idee, mir da Gedanken um meine Tochter zu machen.
Ich finde diese Hexenjagd auf vermeintliche Kinderschänder furchtbar. Nur weil ein Mann ein Mann ist, ist er doch nicht automatisch ein Sexualstraftäter.
Ich habe mal in den USA gelebt. Ich war für einige Wochen in Krankenhaus und mein Mann musste sich um unsere Tochter kümmern. Es war echt schlimm, er konnte nicht mir ihr ins Schwimmbad gehen, in keinen Vergnügungspark oder sonstwo, wo er die Kleine (damals knapp 3) umziehen hätte müssen oder sie auf Toilette bringen müssen. Er musste immer eine weibliche Bekannte mitnehmen, denn selbst als Vater darf man dort seine Tochter nicht nackt ausziehen. Wollen wir soweit kommen?
 
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  • #21
@18
<MOD: Unsachliche Angriffe entfernt>

Ist wirklich interessant, daß Du hier von erzwungener, politisch korrekter Volksmeinung der Befürworter sprichst. So kann man eigentlich nur sprechen, wenn man nicht mal im Ansatz bereit ist, sich ernsthaft und umfänglich mit der Thematik zu beschäftigen, vor allem, weil Du keinerlei konkrete Sachverhalte als Begründung anführst. <MOD: Keine Unterstellungen, keine Beleidigungen, keine Polemik.>
 
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  • #22
Für die Kinder ist es nur gut, wenn sie außer Frauen auch männliche Bezugspersonen haben. Ich kann mich nur wundern, wie hier die meisten drauf sind. Jedem Mann sofort zu unterstellen, er könne pädophil sein, nur weil er einen sozialen Beruf hat, finde ich krass. Dann dürft ihr eure Kinde später ja auch nur in Schulen schicken, wo nur Frauen unterrichten. Was ist das für eine Welt?

Und was ist, wenn der kleine Sohn nach der Schule ins Fußballtraining möchte? Das darf er dann auch nicht, weil der männliche Trainer ja ebenfalls pädapohil sein kann, oder wie? Wo fangt ihr an und wo hört ihr auf? Ihr könnt eure Kinder ja nicht einsperren. Und ich gebe mal zu bedenken, dass pädophile Übergriffe auch oft in der Familie stattfinden. Das kann dann auch der nette Onkel sein.

Ich arbeite in der Arbeitsvermittlung und habe auch mit männlichen Erziehern zu tun, die Arbeit suchen. Sie haben es aufgrund dieser Vorurteile oft viel schwerer als Erzieherinnen, eine Stelle zu finden. Das finde ich sehr schade. Ich finde es lobenswert, dass auch Männer soziale Berufe ergreifen, genauso wie auch Frauen handwerkliche Berufe ergreifen können.

Den Satz "Was bringt einen gesunden, jungen Mann dazu, Erzieher werden zu wollen?" finde ich völlig daneben. Dann dürfte auch kein Mann Krankenpfleger oder Sozialarbeiter werden.
 
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  • #23
<MOD: Unsachliche Bemerkungen entfernt. Jede Meinung, die den Verhaltensrichtlinien entspricht, wird auch veröffentlicht!>

#19
Ja, die Amerikanisierung ist leider schon weit fortgeschritten. Da wird ein Mann schnell mal zum Perversen gemacht, weil er mit seiner Tochter badet, Zivildienst, Ausbildung oder Beruf im Sozialen ergreift.

<MOD: Polemik entfernt.>
 
  • #24
Was bringt einen gesunden , jungern Mann dazu, Kinderarzt werden zu wollen? Bin glaub doch ein bissle pervers.
 
  • #25
Leute, seid mal entspannter und diskutiert das Thema lockerer.

Fakt ist: Es gibt ein Risiko. Die Quote zum Missbrauch neigender Erzieher ist eben nicht Null.

Frage ist: Wie hoch schätze ich das Risiko für mein Kind ein und überwiegen im Einzelfall die Vorteile und Chancen oder die Nachteile und Risiken?

Diese Frage zu stellen ist völlig legitim, ja geradezu zwingend. Beide Antworten, "Ja, ich gehe das Risiko ein!" oder "Nein, das Risiko ist mir zu groß!" sind ebenso legitim und vertretbar.

Dafür muss man das Thema nicht auf Kinderärzte, und zugegebenermaßen auch nicht auf Priester bringen (da fasse ich mir auch an meine Nase). Aber man sollte eben auch nicht so tun, als ob es das Risiko, die Gefahr, das Problem gar nicht gibt. Im Gegenteil sollte man diese Gefahr ernstnehmen, für sich bewerten und dann seine Schlüsse ziehen.

#1 bis #3 sagen ja, #4 bis #6 zum Beispiel nein. Ist eine Gruppe besser als die andere? Darf eine Gruppe ihre Meinung eigentlich nicht haben? Warumw urde der Thread so kontrovers, sobald einige tapfer genug waren, nicht die vorgeschriebene, politisch-korrekte Meinung zu vertreten?
 
  • #26
@#19: Ja, die amerikanische Verkrampftheit und Prüderie ist zum Kotzen. Ich kann den von Dir beschriebenen Einschränkungen auch rein gar nichts abgewinnen. Dennoch: Das hat nichts mit dem Thema zu tun. Es geht hier um Erzieher, nicht um den Vater. Wenn Du körperliche Interaktion zwischen Vater und Tochter diskutieren möchtest, eröffne dazu bitte einen separaten Thread. Wäre vielleicht interessant...?
 
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  • #27
uuuups, hier geht es ja hoch her.
Ich bin noch mal die Kita-Leiterin vom 1.
Ich persönlich würde meine Hand dafür in´s Feuer legen, dass so etwas in meiner Kita nicht passieren könnte.
Die Kolleginnen arbeiten immer zu zweit in einer Gruppe, die Praktikantinnen sind im Raum und die Leiterin kann jederzeit in der Tür stehen. Sonderbares Verhalten würde sofort auffallen.

Als Mutter würde ich darauf achten, dass die Einrichtung einen gepflegten und seriösen Eindruck macht, dass ein freundlicher Umgangston herrscht und dass die Leiterin vertrauenswürdig ist und freundliche Autorität ausstrahlt.

P.S.: Nicht jeder Mann ist ein getarnter Perverser und nicht jede weibliche Erzieherin ist ein sanfter Engel.
 
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  • #28
Ich hab eine dreijährige Tochter und sie geht in einen Kindergarten ohne Erzieher. Manchmal denke ich dass eine männliche Bezugsperson gut wäre, denn wir haben keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Dann aber denke ich auch dass ich die gleichen Zweifel hätte wie viele hier. Ich würde mir den Mann schon ganz ganz ganz genau anschauen. Bei Misstrauen würde ich sofort wechseln.

Ich weiß von einer Freundin dass in dem Kindergarten die Erzieherinnen alles intime machen und der einzige Erzieher dort nur spielt und beaufsichtigt, also nicht WC oder Waschen oder so. Da sind die total konsequent eben um solche Unsicherheiten zu vermeiden. Das finde ich eine gute Lösung mit der ich leben könnte.

Mutter 31
 
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  • #29
@24 Hier hat NIEMAND, ich wiederhole: NIEMAND bestritten, daß natürlich alles zwei Seiten hat. Trotzdem muß man sich ja genauso fragen, warum man sich jeden Tag ohne Weiteres ins Auto setzt und sich in eine Gefahr begibt, die weit höher ist als daß das eigene Kind jemals an irgendeinem Ort mißbraucht werden könnte.

Der Thread wurde kontrovers, weil es hier viele Glucken und Übermuttis gibt, die sowieso aus Prinzip in jedem Mann entweder einen Pädophilen oder einen dauergeilen Hengst sehen, der nichts besseres zu tun hat, als seine persönlichen sexuellen Gelüste auf Kosten der Frauen zu befriedigen. Jedenfalls ist diese Einschätzung nicht sehr weit hergeholt, wenn man eine hinreichend große Zahl von Threads auf Männerbashing hin untersucht. DAS ist der primäre Grund, warum ich auf Fragestellungen wie die hier diskutierte so allergisch reagiere.

Denen, die gegen männliche Erzieher als Kinderbetreuung argumentieren, Geradlinigkeit und Tapferkeit im Kampf gegen politische Korrektheit zu unterstellen, ist geradezu abenteuerlich. Meine Sicht ist eher, daß hier einmal mehr hinter vorgehaltener Hand beinahe schon radikaler Ultrafeminismus ausgeübt wird.
Selbstverständlich darf hier jeder seine Meinung haben, mit der ich mich gerne auseinandersetze - aber nicht unter einem solch harmlosen Deckmantel.

Zu #25: Richtig, hier geht es um Erzieher. Trotzdem: Du selbst ziehst bereits beim Onkel die Grenze - das ist dann entweder Dein Bruder (!!) oder der Bruder Deines Partners (!). Denen vertraust Du nicht ausreichend? Vielen Dank für die Bestätigung meiner vorher genannten Ansicht, daß es sich hier sehr wohl um ein extrem weitreichendes Problem handelt, das eben keineswegs an der Kindergarten-/Schultür beginnt oder endet.
 
  • #30
@#28: Nein, falscher Feind, es geht nicht um Ultrafeminismus, sondern eher um Konservatismus und Kontinuität. Genau die andere Seite, schätze ich mal.

Niemand bestreitet, dass Missbrauch in der Familie mit Abstand am häufigsten ist, insbesondere wenn man Onkel (!) und Nachbarn hinzunimmt. Das engste persönliche Umfeld birgt das größte Risiko. Aber für mich ist diese Diskussion eine Nebelbombe, da sie mit Kindergärten gar nichts zu tun hat. Daher nochmal: Neuer Thread, neues Thema, aber nicht hier als Nebelbombe bitte. Und für Dich zur Freude: Nein, ich würde dem Bruder meines Partners ganz sicher nicht blind vertrauen. Warum auch? Genau DESWEGEN, wegen des blinden Vertrauens, kommt es im Famileinumfeld zu den hohen Missbrauchsfällen. Weil niemand Manns genug ist zu sagen: Kernfamilie ja, andere nein. Ich würde das ganz gewiss tun.