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Gast

  • #1

Männer,Sterilisation für Euch okay? Wie gehts Euch danach?

Ich, w 44, trage seit 5 Monaten die Hormonspirale Mirena. Ich habe aber das Gefühl, dass mich dieses Ding depressiv macht. Mein Freund (44) hat bereits zu Anfang unserer Beziehung (wir sind seit halbem Jahr zusammen) gesagt, dass er überhaupt kein Problem damit hat, sich sterilisieren zu lassen, er wolle keine Kinder mehr (hat 3) und ist er in einer festen Partnerschaft, dann wolle er angstfrei SEx haben und verträgt die Frau die Verhütung nicht, dann mache er das eben mit der Sterilisation. Hat sich für mich super angehört. Aber wie gehts Euch Männer denn wirklich mit dem Gedanken an Sterilisation und wie gehts denen, die die Sterilisation gemacht haben? Ist alles so wie vorher? Freu mich über viele Antworten, das Thema beschäftigt mich sehr. Ganz lieben Dank.
 
  • #2
Hier bekomst du wahrscheinlich einige Antworten
http://www.elitepartner.de/forum/wie-sind-eure-erfahrungen-bezueglich-vasektomie.html

Wenn der Vorschlag von deinem Freund kommt, hat er sich damit wahrscheinlich schon länger mindestens mit sich selber beschäftigt. Er wird es also nicht als "Entmännlichung" empfinden.
Der ander Punkt sind die Nebenwirkungen.
Darüber sollte man(n) schon auch Informationen suchen. Da gehen die Meinungen leider ausseinander. Ihr werdet vielleicht selber herausfinden, dass das wahrscheinlich die Frage ist, an der ihr am Längesten hängenbleibt.
Zu den anderen Fragen sind dagegen recht schnell Antworten zu finden mit denen man ein gutes Gefühl hat infoermiert zu sein..
Am Schluss hat aber der Mann das "Geschenk" (Nebenwirkungen oder für die Partnerschaft die "Freiheit") selber. Wie es rauskommt ), kann leider im Voraus niemand wissen.
 
  • #3
Liebe FS -
in meinen Augen ist das Vorhaben deines Partners auf lange Sicht das einzig akzeptable: Ich habe mich vor etlichen Jahren sterilisieren lassen und keine negativen Auswirkungen festgestellt.
Viele Grüße!
 
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Gast

  • #4
Ich habe das vor ein paar jahren gemacht und bisher kein Problem alles funktioniert wie es soll, außer ein paar tage Schmerzen nach der OP. Wenn kein Kinderwunsch mehr da ist kann ich es nur empfehlen. m 46
 
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  • #5
Ich m47 bin seit 20 Jahren sterilisiert, es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, würde es sofort wieder machen.
Und natürlich ist es NICHT mehr so wie vorher. Sie braucht nicht mehr die Pille zu nehmen und ich hatte keine Angst mehr, dass Sie schon wieder vergessen hat die Pille zu nehmen.
Nach der Trennung von der damaligen Freundin ging es problemlos weiter. Ich erzähle meist recht früh, dass ich sterelisiert bin, hatte noch nie deswegen Probleme mit Frauen. Wichtig: ich habe überhaupt keinen Kindwunsch und die Frauen die mich interessieren haben meist auch keinen Kinderwunsch, weil meist über das Kinderwunschalter hinaus.
Männer erzähle ich es nicht so gerne, ich hatte da schon komische Reaktionen erlebt, im Sinne von 'kein richtiger Mann'.
Und noch etwas Positives: Das Sperma riecht nicht mehr so unangenehm
 
  • #6
Lies mal Wikipedia, die stellt das in diesem Falle recht gut dar:

"Bei dem "Post-Vasectomy Pain Syndrome" handelt es sich um chronische Schmerzen im Hoden, die bei etwa 5 bis 33 % der vasektomierten Männer auftreten und durch ein Zusammenwirken von testikularem Rückdruck, chronischer Entzündung, Fibrose und Nerveinklemmung durch verhärtetes Gewebe hervorgerufen werden.

Der testikulare Rückdruck entsteht in den hodenseitig gelegenen Samenleiterenden infolge der nicht mehr möglichen Abführung der weiterhin produzierten Spermien. Dadurch sind bei vasektomierten Männern die Nebenhoden häufig geschwollen und vergrößert.

Fibrose, also das Wachstum und die Verhärtung des Bindegewebes, tritt an den durchtrennten Samenleitern und den sie umgebenden Muskeln und Bindegewebsschichten auf und kann narbenähnlich verhärten und durch Spermienansammlung Zysten bilden. Feine Nerven können bei der Operation verletzt oder durch das fibroide Gewebe eingeklemmt werden und dauerhafte Schmerzen verursachen, welche aufgrund der Hodenanhebung insbesondere während Erregungsphasen und Ejakulation auftreten."

-- Ziemlich blöde, wenn ausgerechnet bei sexueller Erregung eventuell Schmerzen auftreten... Diese Folgen wurde jahrzehntelang totgeschwiegen, weil Männer darüber nicht reden -- weder gerne über milde Schmerzen, noch ausgerechnet über Eingriffe am Hoden. Insgesamt kann man eindeutig festhalten, dass die Vasektomie längst nicht so problemlos ist, wie lange Zeit gedacht wurde.

Auch hier gilt das typische Statistikproblem: Was nützen 8 Berichte, bei denen alles gut verlaufen ist, wenn der 9te sich nicht meldet? Genau dazu sind medizinische Erfahrungen gut und Einzelfallberichte vergleichsweise wertlos.

Mein Rat wäre: Nicht sterilisieren lassen, zu großes Risiko.

Depressive Verstimmungen durch Mirena sind sehr selten. Du könntest alternativ die Kupferkette GyneFix probieren, eine moderne, nebenwirkungsärmere Variante der Kupferspirale, die ohne Hormone auskommt und sehr verträglich und sicher ist. Absolut empfehlenswert!

http://www.frauenarzt-marburg.de/gynefix.htm
 
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  • #7
Wenn er sich sterilisieren lassen möchte,warum nicht-ist ja seine Entscheidung.Sterilisation gibts aber für beide Geschlechter,warum nicht auch du?Ich persönlich werde es nicht tun,hab keine Kinder----sollte mir die Frau über den Weg laufen mit der ich noch Kinder haben möchte---sollte alles noch funktionieren.Ja klar-Sterilisation ist eine sichere Möglichkeit zur Verhütung,die Entscheidung liegt bei jedem selbst---von Frau aufzwingen lassen würde ich mir dies nie.
 
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  • #8
@alle von FSin:
Vielen Dank für Eure Beiträge. Klingt ja alles hoffnungsvoll bis auf Frederikas Antwort, aber klar, Nebenwirkungen gibts immer. Aber mein Freund hat sich mit dem Thema schon beschäftigt und von daher ist es auch seine Sache. Ich wollte auch nie, dass er das für MICH machen würde, also ich würde ihn nie dazu drängen. Kupferspirale kommt aus gesundheitlichen Gründen für mich nicht in Frage.
Noch zu @6: Klar, ich könnte mich auch sterilisieren lassen, aber das will ich nicht und ich sehe es auch irgendwo nicht ein. Ich als FRAU habe jeden Monat Monatsblutungen verbunden mit Unwohlsein, bisschen Schmerzen und ja, die Frauen kennen das ja, dann habe ich drei Kinder zur Welt gebracht - mein Körper hat das hinbekommen und ich habe ihn zur Verfügung gestellt und muss auch damit leben, dass nach Geburten der Körper nicht mehr derselbe ist, immer noch schön anzusehen, trotzdem musste ich einiges dafür tun! Dann habe ich mich seit ich 17Jahre alt bin immer für die Verhütung gekümmert, alles mögliche. Es war immer ich, so wie es den meisten Frauen geht, klar, gebären können nur die Frauen. Ich bin jetzt 44 Jahre und finde, dass mein Körper genug hergehalten hat mit Schwangerschaften und Verhütung mit Hormonen etc. Ich vertrage die Mirena irgendwie nicht und ich merke, dass ich es einfach total absolut oberleid bin, mich nonstop um Verhütung zu kümmern, um Spaß am Sex zu haben. Von daher finde ich es absolut null verwerflich, wenn Frau wünscht, dass Mann mal was tut!!!
Für Männer ist immer alles so selbstverständlich, das passt mir eigentlich nicht mehr. Ich bin glücklich, dass mein Partner sich sterilisieren lassen will, wenn es so besser für uns wäre, weil wie gesagt, für mich kommt kein Eingriff in Frage wegen Verhütung, weil wie oben ausführlich beschrieben, habe ich als Frau genug gemacht!
Danke Euch Allen für Eure Beiträge, hat mir Einblick gegeben und ein super Lob an all die sterilisierten Männer, die auch an uns Frauen denken und auch an die Männer, die mit weit über 40 nicht mehr meinen, Kinder in die Welt setzen zu müssen, um als Opa das Tanzbein mit der Tochter beim Abi-Ball zu schwingen. Sorry, aber für mich ist das ein Thema, wo ich die Wände hoch könnte. Liebe Grüße an Euch Alle. w/44
 
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  • #9
Hallo FS,
eigentlich hätte ich nach Frederikas Antwort spontan gesagt: Lass du dich doch sterilisieren... (- auch weil ich mir das für mich selber später sehr gut vorstellen kann). Aber ich weiß nicht, mit welchen Risiken das wiederum verbunden ist. Hab mich bisher noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Aber so wie du es (in # 7) beschreibst, fällt das ja eh weg. Und wenn du das so empfindest... Ich bin noch zu jung, um das nachzuempfinden, aber nach deiner Argumentation kann ich nachvollziehen, dass du das nicht willst.
Wenn er das selbst für sich schon in Erwägung gezogen hast, dann lass ihn. Es ist sein Körper, er muss entscheiden - so wie dein Körper eben deiner ist und du über ihn entscheiden musst.
 
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  • #10
Mein Ex hat damals auch davon gesprochen, sich sterilisieren zu lassen, als er ernst wurde, hat er gekniffen, von wegen Männlichkeit weg und so. Später haben wir mal eine junge Frau mit sehr schönen rundem Bauch gesehen und ich konnte mit Grinsen sehen, wie fasziniert er diese Frau angeschaut hat.

Nee, der dachte immer noch, dass seine Männlichkeit davon abhängt, noch Kinder zeugen zu können. Es gibt Männer, die sich leider nur darüber definieren. Dabei war er im Bett so schlecht, dass es gar nicht zum Kinderzeugen gereicht....hätte.

Ich drücke der FS die Daumen, dass ihr FS, die Sterilisation wirklich durchzieht und es hat mich sehr gefreut, hier von Männern zu lesen, die es gemacht haben und damit keinen Angriff auf ihre Männlichkeit sahen/sehen.
 
  • #11
Der Urologe, der die Vasektomie bei mir durchgeführt hat, ist in dieser Hinsicht ein Ass. Eine Freundin, selbst Narkoseärztin, hat ihn mir empfohlen. Schon beim Aufwachen nach der OP hatte ich den Eindruck, die Sache stünde noch aus. Nur die beiden Pflaster haben mich dann vom Gegenteil überzeugt. Schmerzen hatte ich überhaupt nicht. Nach drei Tagen war der erste Orgasmus möglich, seither ist die Orgasmusfähigkeit keineswegs vermindert, und die Gliedsteife hat eher zu- als abgenommen.
Der Urologe erfasst auch bei ,,Einmalkundschaft" sämtliche späteren Erfahrungen seiner Patienten - mit einer Beschwerdenquote von weniger als einem halben Prozent. Dann hat in zwei Fällen eine operative Nachbehandlung weitere Beschwerden unterbunden, ansonsten medikamentöse Therapie über wenige Wochen.
Die ganze Angelegenheit hat übrigens inklusive ambulantem Krankenhausaufenthalt gerade mal 300 Euro gekostet.
 
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  • #12
Guten Abend,

die Qualität einer Vasektomie steht und fällt mit der Qualität des Urologen, der den Eingriff macht. Ohne medizinische Indikation, die auch bei der Frau liegen könnte, muss der Eingriff privat bezahlt werden. Es ist deshalb zu raten, sich nach einem guten Urologen umzuhören.

Der Eingriff geht schnell. Mir selbst tat der Eingriff noch 3 Tage abnehmend weh. Bereits am Tag nach der OP hatte ich Lust auf Sex. Ob der Eingriff erfolgreich war, stellt der Urologe durch 2 - 3 zeitlich versetzt abzugebende Spermienproben fest. Das war´s.

Für mich war es, nachdem ich keine weiteren Kinder mehr wollte, der beste Schritt. Ich kann bis auf den heutigen Tag den Sex genissen, ohne das eine Partnerin Chemie zu sich nehmen müsste oder irgend etwas anderes im Hintergrund wegen Verhütung getan werden müsste.

Nehmen Sie die Entscheidung Ihres Partners an. Er meint es offenbar ernst mit Ihnen.

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  • #13
Hallo FS, im Grunde weißt du schon alles, was du wissen willst,ich kann es nu bestätige. Ich habe mich vor 5 Jahren sterilisieren lassen und es war für mich ein leichte und gute Entscheidung, ohne negativen Nachwirkungen. Nur direkt nach der OP kamen dann draußen ein paar Tränen - 'jetzt ist vorbei', aber 2 Kinder hatte ich bereits und meine neue Partnerin eine Tochter - alles in allem eine befreiende Entscheidung.

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  • #14
Ich gehe gerade mal auf die 30 zu und denke bereits über Vasektomie nach. Sobald ich wieder in einer festen Partnerschaft stecke, werde ich das Thema auf jeden Fall zur Sprache bringen, denn es ist für mich die entspannteste und sicherste Form der Empfängnisverhütung überhaupt. Und sie kann sogar rückgängig gemacht werden, sollte ein Kinderwunsch entstehen. Also, was will man(n) eigentlich mehr?
 
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  • #15
Es schreibt ein Mann (59)! Vor acht Jahren hatte ich eine rein sexuelle Beziehung zu einer um dreißig Jahre jüngeren Frau. Sie wollte ebenfalls wie ich keine Kinder. Da sie die Pille nahm, eigentlich auch sehr bindungsschwach ist und niemals (klugerweise, sich in einer Heirat festsetzen wollte) habe ich der Chemie eben vertraut. Nach fünf Monaten war sie schwanger und hat sich dann - obwohl wir schon durch PROFAMILIA den Schein für einen Engel hatten - für das Kind entschieden. Da ich eigentlich - auf Grund traumatischer Kindheitserlebnisse - nie Kinder zeugen wollte, habe ich mich sofort sterilisieren lassen. - Mit Erfolg: bin heute ebenso an Sex interessiert wie als fruchtbarer Mann. Es läuft sehr gut; die Frauen sind mir dankbar! -

Ein kleines Mädchen ist nun acht Jahre alt und wird zur Freude. Es ist ein so bezeichnetes TROPI-Kind (trotz Pille)!
Das Verhältnis zur Mutter ging jedoch leider in die Brüche. Schicksal? - Meine Gene sollten trotz allem noch mal auf Wanderschaft gehen - in dieser "schönen" Welt!
 
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Gast

  • #16
Einfache Kastration
Die einfache und schnelle Kastration meines Mannes.
Vorgeschichte: Mein Mann gerade mal 26 Jahre alt, schaute immer den jungen Mädchen nach und pfiff denen hinterher, wenn er glaubte das ich das nicht mitbekäme. Ich selber bin etwas mehr als 3 Jahre älter. Ihn und sein Schulfreund lernte ich mit 18 kennen. Als ich damals mal richtig rallig war, wollte ich es wissen ob die mit 15 schon was können. Ich hatte ja Kondome dabei. Es war sehr lustig und die zwei waren gut drauf, obwohl ich der Meinung war das sie zum ersten mal Sex haben. Ich stülpte, als es soweit war beiden jeweils ein Kondom über. Wir hatten sehr viel Spass. Jeder durfte mich mal gut durchstoßen. Leider bemerkte ich bei meinem Mann nicht, das er plötzlich kein Kondom überhatte und mir eine volle Ladung in die Grotte entlud. Ich wurde schwanger und wir heiraten. Nach jetzt drei Kindern ist Schluss für mich mit Kindern, aber nicht mit Sex. Ich wollte dass Er sich sterilisieren lassen sollte. Auch mit dem Hintergedanken, das er falls er mal fremdgeht nicht gleich ein Kind macht. Über Monate hin kam nie eine richtige Antwort. Er müsse sich das überlegen kam maximal.

[Mod: Wegen massiver Überlänge gekürzt. Bringen Sie Ihre Aussagen kürzer auf den Punkt!]
 
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  • #17
Ich bin seid 1993 Sterilisiert und kann es nur empfehlen. Es wurd Ambulant gemacht von Urologen und auch Chirurgen. Wichtig ist nur das man keine Kinder sich wünscht und ist der kinderwunsch abgeschlossen ist es eine feine Schache wenn man Sterilisiert ist und der Sex ist noch viel schöner. Ich bin jetzt 57 und habe es zu keiner Zeit bereut das ich mich habe sterilisieren lassen.
 
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  • #18
schreibe als beteiligte ehefrau: mein mann hat sich vor 25 jahren einer vasektomie unterzogen und wir können das nur jedem empfehlen, der sicher ist keinen kinderwunsch mehr zu haben. mein mann war damals 23 und es war wirklich schwer einen arzt zu finden der dazu bereit war. aber die jahre haben bestätigt, daß die entscheidung auf alle fälle richtig war (wir haben einen 27jährigen sohn). der eingriff ist eine kleine op und mit 2-3 tagen nachwirkungen schnell verkraftet. gutes gelingen für eine gute entscheidung...
 
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  • #19
Die Sterilisation beim Mann kann erhebliche Nebenwirkungen haben und wird im Allgemeinen - auch seitens der Ärzteschaft - völlig verharmlost dargestellt.

Im Dezember 2008 hat sich eine Selbsthilfegruppe "Vasektomie-geschädigte Männer" gegründet. Unsere Webseite ist leicht mit Google zu finden. Im angegliederten Diskussions-Forum können sich Männer, die nach einer Sterilisation Probleme haben, mit anderen Betroffenen austauschen. Weiterhin haben Männer, die überlegen, eine Sterilisation durchführen zu lassen, dort die Möglichkeit, sich über die Risiken des Eingriffs zu informieren. Wir raten jedem Mann eindringlich, vor einer geplanten Sterilisation die im Selbsthilfegruppenforum hinterlegten Berichte zu lesen!
 
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  • #20
hm, der letzte Beitrag stimmt nicht optimistisch, ich habe meinen Termin in 2 Taen, werde es trotzdem machen lassen. Einguter Bekannter hat keine schlechten Erfahrungen gemacht. Und ich (m,53) habe keine Lust mehr zu zittern, ob "es" gutgegngen ist und will das auch meiner Partnerin nicht mehr zumuten.
Also, drückt mir mal die Daumen, dass es hinterher noch funktioniert wie vorher :)
 
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  • #21
Guten Abend,
mein Freund hat es gemacht. Die OP wurde ambulant durchgeführt, nahezu schmerzfrei und unkompliziert. Zähne ziehen ist schlimmer.
Toll, was? Leider hat er es gegen meinen Willen gemacht. Unsere Tochter war 6 Wochen auf der Welt, da stand sein Entschluss fest. Schliesslich hat er schon einen Sohn aus einer anderen Beziehung und mehr Kinder möchte er nicht. Dass ich möglicher Weise noch einmal den Wunsch hegen könnte ein Kind von ihm zu bekommen oder unsere Tochter ein Geschwisterchen haben möchte, war ihm gleichgültig. Ich bin ehrlich, dieser Alleingang hat meine Beziehung zu ihm nachhaltig angeknachst. Das hat mich sehr verletzt.
 
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  • #22
Sterilisation käme für mich niemals in Frage - eine Sache der Ehre.

Bin doch kein Kater ;-)

m,50
 
  • #23
Ich hab neulich ein Interview mit dem Erfinder der Pille gelesen. Der meinte, konsequent wäre es, als junger Mann Sperma einzufrieren und sich dann sterilisieren zu lassen, als Verhütungsmethode. Wann es gebraucht wird, einfach auftauen. Also, ihr Buben, wer traut sich?

Ich habs machen lassen und nicht bereut. Gut, ich bin kein junger Bub mehr und ich hab schon drei Kinder. Aber: das Thema Klapperstoch ist endgültig durch und die Mädels in meinem Alter freuen sich.
 
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  • #24
Ich war anfang 40 als ich sterilisiert wurde. Meine frau und ich hatten die Familienplanung abgeschlossen. Ich habe damals meiner Frau vorgeschlagen eine Vasektomie bei mir machen zu lassen und die Familienplanung zu übernehmen, da sie meiner Ansicht nach schon genug inder Hinsicht gemacht hatten (Hormone etc), die Spirale ihrerseits führt oft zu starken Blutungen etc, demgegenüber war meine Sterilisation schnell, harmlos und ohne Nebenwirkungen. Heute ist das 2 Jahre her und unser Sexleben ist das beste, das wir je hatten, ohne Gedanken an Verhütung und ohne Chemiekeule für meine Frau. Ich kann nur jeden Mann ermutigen diesen Weg zu gehen, sobald die Familienplanung abgeschlossen ist.
 
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  • #25
Sterilisation käme für mich niemals in Frage - eine Sache der Ehre.

Bin doch kein Kater ;-)

m,50
Kater werden für gewöhnlich k a s t r i e r t, mein Lieber ;o) das ist noch mal 'ne andere Baustelle!

Mein verstorbener Mann hat sich früh sterilisieren lassen (er war übrigens ein strikter Kastrationsgegner bei Tieren ;) ) und das war ganz wunderbar... ambulant in der Arztpraxis, keine Schmerzen, keinerlei Beschwerden... im Gegenteil.Unser Sexleben ist danach aufgeblüht!!

Kann es jedem nur empfehlen, wenn die Familienplanung d e f i n i t i v abgeschlossen, respektive geklärt ist... (wobei man eine Vasektomie oftmals sogar rückgängig machen kann, ohne Garantie auf Zeugungsfähigkeit).
 
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  • #26
Ich hab es vor 5 Jahren ambulant machen lassen. Während der OP einmal ein leichtes Ziehen. Nachher keine Probleme bis heute - keine Änderung in der Funktionsfähigkeit oder im Empfinden.

Eine Frage, die sich jeder Mann stellen sollte, wäre:
Ist die Familienplanung tatsächlich abgeschlossen und stimmt das auch, wenn die aktuelle Beziehung zu Bruch geht (leider eine seltsame Frage, da man das ja nich plant, aber bei der heutigen Trennungsrate durchaus ein Thema)

m46
 
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  • #27
Ich habe vor zwei Tagen mich sterilisieren lassen!!! 2 Stunden hat es gedauert, keinerlei Schmerzen und meine Frau freut sich jetzt!! Ich bin 44 Jahre alt und habe schon 3 Kinder und möchte auf diesem Weg die Verhütung übernehmen und nicht ständig an Kondome oder "Schatzi hast du die Pille schon genommen" denken zu müssen.

Es ist meiner Meinung nach die beste Methode wenn man mit der Familienplanung fertig ist!!
 
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  • #28
mein partner hat sich vor 5 jahren sterilisieren lassen. eiegntlich dachte ich, dass ich mal langsam in die wechseljahre komme. aber nix da. hormon präparte vertrage ich nicht mehr, nach einer krankheit.

es ging ihm einige tage nicht so toll. aber nach kurzer zeit war alles wieder "normal". ich empfinde ihn in sexueller hinsicht aktiv wie immer. wir führen eine wochenendbeziehung und wenn wir uns dann sehen ist 3 x sex am tag keine seltenheit.

sie 54 und er 53
 
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  • #29
Und ich war mit einem Mann verheiratet, der sich sterilisieren lassen hatte-bis auf die paar Tage direkt nach dem Eingriff, wo er Schmerzen hatte, hatte er nie wieder irgendwelche Probleme danach. Ich als Frau merkte auch keinen Unterschied beim Sex.
Die Schmerzen nach dem Eingriff hielten sich in Grenzen und nach ca. 3 Tagen waren sie für immer weg.
Es war gar kein Thema mehr, dass er sterilisiert ist-somit war alles problemfrei auf Dauer. Die Ehe ist aus anderen Gründen in die Brüche gegangen.
 
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  • #30
der Eingriff ist nur ein kleiner, gar kein Problem. Ich habe es im letzten Jahr machen lassen, weil ich mir keine Kinder mehr vorstellen konnte (habe einen erwachsenen Sohn, bin Ü50). Mit meiner neuen Lebensgefährtin war auch klar, keine Kinder mehr. Dann hatten wir kurzfristig eine Pause, ich habe den Eingriff in dieser Zeit vornehmen lassen. Wir waren uns ja einig. Danach war alles anders. Beziehungsende. Und das kuriose: ich liebe diese Frau so sehr und wenn ich heute kleine Kinder sehen, denke ich immer an sie und: ich könnte mir so ein Kleines Wunder selbst wieder vorstellen.
Es ist zu spät, in jeder Hinsicht. Und ich war mir so sicher. Aber auch das Alter schützt nicht vor Umdenken. Also überlegt gut, ob ihr WIRKLICH überzeugt seid.
 
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