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  • #1

Männer Ende 40 und mehr mit Kinderwunsch

Was haltet ihr von Männern, die mit Ende 40 oder mehr noch einen Kinderwunsch haben und dafür auch speziell eine sehr viel jüngere Frau suchen und an diese noch weitere Ansprüche stellen? Findet ihr das in Ordnung? Oder eher realitätsfern?

w/32
 
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Gast

  • #2
Ich finde ersteinmal dass grundsätzlich jeder das Recht hat Wünsche zu haben und Ansprüche zu stellen. Ob diese nun erfüllt werden steht auf einem anderen Blatt. Warum sich der Kinderwunsch bis in dieses Alter nicht erfüllt hat, kann auch viele Gründe haben.

Grundsätlich kann ein Mann ab 40 sich auch eine Frau in den 30ern suchen um den Kinderwunsch zu realisieren. Ich weis jetzt nicht, was Du mit sehr viel jünger meinst. Welche Ansprüche an die Frau werden denn noch so gestellt? Soll sie noch aussehen wie ein Model, damit der Mann sie wie einen Hund an der Leine ausführen kann um mit Ihr anzugeben?

Na ja, wie schon gesagt Ansprüche kann der Mann schon stellen, ob dieses erfüllt werden ist was anderes und die Frau hat ja auch Ansprüche oder Wünsche. Muss ja auch von ihrer Seite aus passen. Ein bißchen Glück wird woh lauch dazu gehören.

Was ich von solchen Männer halte - ist mir eigentlich egal. Leben und leben lassen, solange niemand zu Schaden kommt. W
 
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  • #3
Da gibt es nichts zu bewerten. Gott sei Dank sind nicht alle Menschen gleich, sondern haben unterschiedliche Lebensetnwürfe. Jeder so wie er möchte und wenn der Mann eine jüngere Frau mit den gleichen Absichten als passendes Gegenstück findet, dann bitte.
 
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  • #4
Das ist nicht realitätsfern, sondern biologisch wohl leider notwendig, weil Frauen über 40 selten und weit über 40 keine Kinder mehr bekommen können. Außerdem sind die Männer Ü 40 mit Kinderwunsch eher selten, überhaupt wirst Du als Frau wohl selten einen Mann kennenlernen, der solo ist und explizit einen Kinderwunsch hat, bevor er eine Partnerschaft eingeht.
 
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  • #5
Ich würde keinen so alten Partner aussuchen - speziell nicht, um eine Familie zu gründen.
Den hast du dann mindestens 18 Jahre an der Backe, und wenn das Kind erwachsen ist, ist er um die 70!
Meine Eltern haben auch einen großen Altersunterschied ("nur" 13 Jahre) - und nun, im Alter, zeigt sich das Problem deutlich, da liegen Welten dazwischen.
 
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  • #6
Liebe FS

ich habe ungläubig geguckt und als er nicht aufhörte mich runterzumachen
weil ich selbst gar kein Kind mit einem Mann mir vorstellen möchte den ich gerade
zum zweiten mal treffe habe ich ihn ausgelacht.

Er stand da wie begossener Pudel. Dann wurde er wütend und sagte
er findet ich passe nicht. Ich sei zu alt für ihn (er ist plus 5 zu mir).

Gut wenn es so früh heraus kommt.
 
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  • #7
Jedem das seine - wenn er eine findet, die's mitmacht...
Aber persönlich finde ich es seltsam und unpassend, grade wenn jemand schon nauf die 60 zugeht oder die schon erreicht hat (war am WE wieder eine Anzeige in der SZ von einem 60-jährigen mit Kunderwunsch! auf der Suche nach einer viel jüngeren Partnerin).

Erstens finde ich einen Altersunterschied von mehr als 5 Jahren unpassend und je älter, desto unpassender (Sie 35 - Er 55, das mag noch passen, aber Sie 55 und er 75 und vielleicht ein Pflegefall??)

Zweitens habe ich die Erfahrung gemacht, dass je älter, desto weniger belastbar - und ich kann mir gut vorstellen, wie verständnisvoll jemand mit 70 für seinen pubertierenden Sohn hat ...

Drittens finden die meisten Kinder Eltern, die schon im Kindergarten für die Grosseltern gehalten werden, nur peinlich.

Solche Männer sollten sich lieber fragen, warum ihnen früher alles wichtiger war als Kinder und dann im Alter auf einmal der Kinderwunsch so im Vordergrund steht!
 
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  • #8
Ein Mann im Alter von 48+ Jahren hatte mehr als 25 Jahre Zeit eine Familie zu gründen.

Wenn der Mann es in einem Vierteljahrhundert nicht geschafft hat, weil sein Leben so turbulent war, was hat sich dann in seinem Leben plötzlich geändert, dass er jetzt nach über 25 Jahren plötzlich dazu bereit ist?

Außerdem bin ich keine Zuchtkuh, die lediglich zu Reproduktionszwecken ausgesucht werden will.

Da soll er mal schön weitersuchen und mich in Ruhe lassen.
 
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  • #9
Also eigentlich soll es jeder so machen, wie er will. Mir ist es egal, ob ein Mann mit 44 sich in eine 30jährige verliebt und mit ihr ne Familie gründen will oder ob beide Mitte 30 sind. Solange es der Frau auch so gefällt, ist doch alles gut.
Mein Ding wäre ein viel älterer Mann nicht, mein Exmann war 7 Jahre älter als ich und rückblickend war das einfach zu alt, seine Freunde waren alle älter und im Kopf war er auch älter.

Ich finde es nicht schlimm, wenn es sich einfach so ergibt und beide sich verlieben und der Altersunterschied eben so ist wie er ist.
ABER (ganz großes ABER): Männer machen sich komplett lächerlich, sind in meinen Augen arme bedauernswerte Midle-Crisis-gebeutelte Würmer, wenn sie mit Mitte 40 explizit nur eine Frau bis maximal 30 suchen. Das ist peinlich und realitätsfern, dazu noch maximal unsympathisch, wenn ein Mann behauptet, eine Frau über 30 sei ihm zu unerotisch oder gar er würde da "keinen mehr hochkriegen", dabei ist er ja selber nicht mehr der Knackigste und - tut mir leid, aber Frauen zwischen 25 bis Anfang 30 suchen eher in ihrer Altersklasse bis maximal 5 Jahre drüber. Das finde ich dann wirklich schlimm!

Aber wenn es sich so ergibt und man sich eben kennen und lieben lernt-völlig o.k.
Eigentlich ist es doch völlig egal, wie alt jemand ist, solange man sich liebt.

Mit der Familiengründung ist es eine spezielle Sache. Meines Erachtens sind Männer, die Nach 40 weder verheiratet waren noch Kinder haben irgendwie nicht wirklich beziehungsfähig. Wieso soll ein Mann sich nach über 40 Jahren plötzlich ändern?
Auch da habe ich oft das Gefühl, dass manche eben einfach in der Midlifecrisis plötzlich erkennen, dass auch ihr Leben endlich ist und ehe sie "alt" sind, wollen sie schnell noch das nachholen, was sie bis dahin versäumt haben.

Aber wie immer gibt es Ausnahmen. Nur die Männer Ü40 in meinem Bekanntenkreis, die noch Frau und Kinder wollen, haben irgendwie alle ne Meise, sind egoistisch, egozentrisch und zumindest in meinen Augen keine guten Beziehungspartner. dafür gut für Parties, Amusement und sämtliche Events. :)

w,40 - 2 Kinder
 
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  • #10
Ein Mann im Alter von 48+ Jahren hatte mehr als 25 Jahre Zeit eine Familie zu gründen.

Wenn der Mann es in einem Vierteljahrhundert nicht geschafft hat, weil sein Leben so turbulent war, was hat sich dann in seinem Leben plötzlich geändert, dass er jetzt nach über 25 Jahren plötzlich dazu bereit ist?
Manchmal läuft das Leben einfach nicht so!

Ich bin 44 Jahre alt und möchte gerne noch eine Familie mit (eigenen) Kindern.
Eigentlich bevorzuge ich Frauen meiner Altersklasse, aber da nicht nur die Biologie Grenzen hat, sondern auch viele Frauen (und gerade welche, die schon Kinder haben) in diesem Alter keine weiteren Kinder mehr wollen, weite ich mein Suchschema gerade nach unten aus.

Ich denke, dass ich, bis ich so Mitte-Ende 50 bin, noch diesen Familienwusch haben werde. Der nachgesuchte Alterunterschied zu möglichen Kandidatinnen wird bis dahin natürlich immer größer...

Und nein, ich habe es nicht selber versemmlt, dass ich nicht rechtzeitig dran bin!

m44
 
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  • #11
Mannomann, was für heftige Asichten!
Ich finde es zynisch was hier vom Stapel gelassen wird.

Sind Männer mit mitte Vierzig die noch einen Kinderwunsch haben, perverse alte Lustgreise die "...eine Zuchtkuh zu Reproduktionszwecken..." suchen?
Also Bitte!
Die Ursachen dafür, dass solche Männer bisher kinderlos sind, können genau so vielfältig sein wie die Gründe dafür, dass es bei Online-Partnervermittlungen einen Frauenüberschuss gibt.
Es geht ja auch niemand so weit zu behaupten "Die kriegen wohl im wirklichen Leben keinen ab!".
Das wäre genau so zynisch und verletzend wie die o.g. Behauptung.

"Der Typ hatte 25 Jahre Zeit und hat's nicht hinbekommen, warum also jetzt?"
Vielleicht weil eine vorherige Beziehung/Ehe aus verschiedenen Gründen einfach kinderlos geblieben ist und der Traum davon nicht einfach aufhört nur weil man(n) vierzig geworden ist?
Es ist ja auch nicht so, dass Kinderlosigkeit die alleinige Entscheidung des Mannes war. Auch da hat ja schon die Partnerin ein Wörtchen mitgeredet.

Und der Wunsch ist doch in jedem Fall legitim. Ob er sich dann erfüllt hängt ja immer von beiden ab.
Mir wäre neu, dass eine Frau sich ein Kind "Aufschwatzen" lässt, nur weil jemand in seinem Persönlichkeitsprofil angekreuzt hat: "Ja, wünsche ich mir".
Ich wünsche mir auch, mal im Lotto zu gewinnen. Wird wahrscheinlich nichts.
Aber ich kann doch sagen, dass ich mir eine Familie wünsche ohne dass ich dafür als ..."Typ mit Meise, als egoistisch, egozentrisch und ...kein guter Beziehungspartner" gebrandmarkt werde.
Mir läuft es kalt den Rücken runter wenn ich das lese.

Ihr braucht doch nicht auf Kontaktanfragen von jemandem reagieren, der schon so abstoßende Merkmale wie "über vierzig" und "Kinderwunsch" in seinem Profil hat.
 
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  • #12
Bin selbst betroffen gewesen, mein Vater war fünfzig als ich entstand. Habe immer Probleme mit ihm gehabt, was zu einem großen Teil an seinen für mich im wahrsten Sinne des Wortes veralteten Ansichten lag. Auch war es mir öfter peinlich wenn mich Freundinnen fragten: "ist das dein Opa?" (so passiert!). Das ist nicht schön für ein Kind, so einen alten Vater zu haben.

Außerdem wird - oh Wunder - auch bei den Männern die Qualität der DNA in den Keimzellen mit zunehmendem Alter immer schlechter und die Mutationsrate steigt! Schließlich steuert die Frau nur die Hälfte des Erbmaterials bei (aus der Eizelle). Wer gerne das erhöhte Risiko eines Gen-Defektes bei seinem Nachwuchs in Kauf nimmt, sowie spezielle Schwierigkeiten im Vater-Kind-Verhältnis bzw bei der Erziehung, der soll ruhig spät Vater werden.

W44
 
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  • #13
Ich weibl. 40 (kinderlos) könnte mir noch (1) Kind vorstellen aber sicher nicht mit einen Mann der die 45 weit überschritten hat.
Es ist eine Sache selbst schon älter zu sein aber dann auch noch einen Mann der alleine Aufgrund des Alters nicht mehr so fit ist ein Kind zu haben. Dazu kann ich wirklich nur sagen ... nein Danke.

Die Herren überschätzen sich und ihr Sperma um ein vielfaches ... oh Wunder denn auch dieses altert mit.

Für mich sind sowieso nur noch Männer zwischen 35-40 interessant. Den Stress und Terror gebe ich mir mit diesen Jungopas nicht mehr.
 
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  • #14
Ich finde den Wink mit dem Zaunpfahl an die Männer sehr passend! Wie oft bekommen hier Frauen zu hören, sie hatten 20 Jahre Zeit um einen Mann zu finden und Kinder zu bekommen, da brauchen sie es nicht mit 40 anzufangen.

Wir haben alle nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt, da geht es auch nicht um Schuld oder Unschuld warum man etwas nicht geschafft hat.

Nur weil ein Mann mit 50 oder mehr ein eigenes Kind möchte, muss keine Frau mit Anfang Mitte 30 ja zu ihm sagen und noch ein oder zwei Jahre die Beziehung proben, um dann von ihm schwanger werden.

Ich möchte von so alten Männern und ihren Wünschen nicht belästigt werden. Mir ist es auch herzlich egal, warum sie mit 50 keine Kinder haben. Ich bin nicht Mutter Teresa und bade ihnen auch nicht ihre Vergangenheit aus.

Hier braucht auch kein Mann zu jammern, weil Frauen ihn als pervers bezeichnen. Ein Altersunterschied der weit über 10 Jahren liegt und vielleicht sogar über 20, ist krank. Da ist mir der Wunsch eines Mannes nach einem eigenem Kind auch egal.

Zu dem Herren, der 44 ist und ganz unschuldig ohne Kinder ist. Natürlich wenn man als Mann eine große magersüchtige Blondine sucht mit einem IQ jenseits der 130, dann kann die Suche schon ein paar Tage dauern. Da akzeptiere ich auch nicht die Entschuldigung; ich war mit so einer Frau aber verheiratet aber es ist was passiert und wir haben keine Kinder bekommen.

Das was passiert ist, ist ein paar Tage her und Du hast seit dem einige Frauen getroffen, die alle nicht gut genug waren. Also warum sollte dieses Verhalten von Dir, in 5 oder 10 Jahren eine Frau ausbaden die deutlich jünger ist als Du! Somit bis Du meiner Meinung nach, ganz alleine Schuld, für Deine Kinderlosigkeit.
 
  • #15
Mit der Familiengründung ist es eine spezielle Sache. Meines Erachtens sind Männer, die Nach 40 weder verheiratet waren noch Kinder haben irgendwie nicht wirklich beziehungsfähig. Wieso soll ein Mann sich nach über 40 Jahren plötzlich ändern?
Mit 30 - 40 J. traf ich nur auf Frauen (21 - 35), die keine Kinder haben wollten. Oder gesundheitlich keine Schwangerschaft geschafft hätten.

Unter 30 J traf ich auf junge Frauen, die m.E. zu jung für eine Familiengründung waren.
Und diesbezüglich kein Interesse äußerten.

Mit 40 J. fand ich eine Frau -> Partnerin, die bereits ein Kind (9 Monate alt) mitbrachte.
Ich arbeitete aktiv mit, im Haushalt sowie Kinderbetreuung. (neben dem Job)
Aber sie wäre mit einem zweiten Kind überfordert. Außerdem gesundheitliche Probleme -> Gebärmutter-Entfernung.

Heiraten ist so teuer und rechtlich problematisch geworden, daß man sich das Alles lieber erspart. Und das viele Geld für Besseres ausgibt, anstatt wegen solcher Gesetze sowie an die Rechtsanwälte. Außerdem Unterhaltszahlungen, ggf. lebenslang, auch nach der Scheidung.

Heiraten ist m.E. nur noch ratsam, wegen der Erbschaftssteuer, wegen der höheren Freibeträge.
z.B bei Immobilien. Um im Todesfall sie behalten, und nicht wegen der Erbschaftssteuer verkaufen zu müssen.

Wer mit 40+ nicht verheiratet ist oder war, und keine leiblichen Kinder hat - ist nicht beziehungsunfähig, sondern das Gegenteil. Er ist klüger, und kennt die Risiken der deutschen Gesetze.

Heutzutage steckt man sein Geld besser in eine Schweizer Altersvorsorge = viel bessere Rendite und Sicherheiten als in Dtl., - anstatt für Unterhaltszahlungen für x-Kinder und ex-Ehefrau.

Das mag egoistisch klingen, aber der eigene Ruhestand sollte Einem am wichtigsten sein.
Sofern man nicht viel Geld als Selbständiger verdient. Oder eine hohe Pension als Politiker o.ä.
Aber als Angestellter nur mit deutscher, gesetzlicher Rente = armes Schwein.

Männer um die 50 oder gar noch älter, mit Kinderwunsch - sollten sehr kritisch zu sich selber sein. Packen die das wirklich noch - für die kommenden 20 Jahre ?

Ich kenne einen gut verdienenden Mann, der mit 56 J. nochmal heiratete, (Frau 35 J. alt) und wieder eine Familie gründete.
Jetzt ist das Kind fünf Jahre alt. Und er stöhnt bereits, wie anstrengend es auch für ihn ist.

Mein Großvater war 45 J. alt, als er heiratete (Braut 23 J) und dann vier Kinder.
Er war ein guter Vater, aber ab Mitte 50 damit zunehmend überfordert.
Er selber wollte nicht so viele Kinder, und nicht so eine schwierige Ehefrau.

(m,53)
 
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  • #16
Liebe FS,
wünschen darf Mensch sich doch was immer er mag - ob es dann klappt, ist was anderes.
Ich hatte während meiner Partnersuche auch mit diesem Männern zu tun und konnte sie gut klassifizieren.

1. Die Männer, denen der Job wichtiger war als Beziehungen und Familie. Sie haben den richtigen Zeitpunkt verpasst - immer fehlte noch was. Das sind Perfektionisten, die nun perfekte Frau und Kinder wollen, meistens als Kompensation für den trotz Dauerrackerei ausgebliebenen beruflichen Erfolg. Diese Männer haben zu wenig Partnerschaftserfahrung, um in dem Alter noch einer Familie mit Kindern gewachsen zu sein.

2. Die Männer, die garkeine Familie wollen, es aber vorgeben, um eine wesentlich jüngere Frau dauerhaft an sich zu binden. Sie sind nicht wohlhabend und prominent genug, um es darüber zu schaffen, also nehmen sie die low-cost-Lösung, den Kinderwunsch der Frauen in den frühen bis mittleren 30ern.

3. Die Männer, die bis in die 40er noch spielen und viele Blumen bestäuben wollten und sich jetzt noch immer so unglaublich jung fühlen, dass sie selbstverständlich die 15 Jahre jüngeren Vaeter locker in die Tasche stecken. Sie sind nicht jung geblieben sondern unreif und mit einer Familie nicht belastbar. Die Frau wird noch mit kleinen Kindern Single-Mum.

4. Die kaum auffindbaren, weil wenige, denen ein Schicksalsschlag zum Zeitpunkt der Familiengründung die Partnerin genommen hat und die dann Jahre bräuchten, um wieder im Leben anzukommen. Das ist zwar tragisch, aber deswegen sind sie trotzdem gealtert und zu alt für eine Familie mit kleinen Kindern - ähnlich wie 1.

In einem Punkt waren sie alle gleich aufgestellt - komplett befreit von jeder Einsicht, dass sie mit 40+ bei weitem nicht mehr so belastbar sind, wie 10 Jahre früher. Und dass sie mit Ende 50 oder älter der Doppelbelastung von anspruchsvollem Beruf und Vater von 1-2 pubertierenden Jugendlichen, sowie dem Aktivitätspegel der wesentlich jüngeren Frau gewachsen sind. Das ist eine Daueranforderung, keine kurzzeitige Belastungsspitze.
Ich sehe die Männer dieser Altersklasse täglich im Job und weiß um ihre Belastbarkeit, deren Kinder sind aber im Studienabschluss.
Außerdem hat diese Maennergeneration die komplett falschen Vorstellungen, was junge Frauen an familiärem Engagement erwarten.
 
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  • #17
Mich persönlich berührt es sehr
Wenn ein Mann einen Kinderwunsch hat
Ich liebe solche Männer
Ich hätte gerne auch einen solchen Mann

Ich kann mir nichts schöneres vorstellen
Als wenn ein Mann zu einer Frau sagt
Ich möchte ein Kind von dir :)))))

Und es ist doch im gründe genommen egal wie alt er ist und Ende 40 ist doch wohl kein alter
 
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  • #18
Ich, 48, habe mich vor ein paar Monaten in eine junge Frau verliebt, die 33 Jahre alt ist. Das Alter spielte keine Rolle, sie könnte von mir aus auch 43 oder 53 sein, sie gefällt mir einfach so gut. Was immer daraus wird, ich muss schon einkalkulieren, dass sie vielleicht Kinder will. Und wenn sie wollen würde, würde ich auch wollen. Obwohl es eine ziemliche Belastung wäre und auch ein gewisses Risiko. Aber es gibt ja zum Glück viele Beispiele dafür, dass das gelingen kann. Sogar in meiner eigenen Familie. So gesehen hätte ich also einen "nachgeordenten" Kinderwunsch. Das finde ich durchaus legitim. Eine Frau aber nur danach auszusuchen, damit sie mir noch Kinder gebärt, ist dagegen einfach unanständig. Und zwar sowohl der Frau gegenüber, die zur Funktion degradiert wird, wie auch im Hinblick auf die Kinder, die keine der Liebe sind, sondern der Egozentrik ihres späten älteren Herrn.
 
  • #19
Ich kenne einen Mann, der wurde mit Ende 40 Vater und ist inzwischen dreifacher Vater. Alle drei Kinder sind kerngesund sind überhaupt nicht auffällig. Haben alles was sie benötigen. Erhalten viel Liebe und Zeit mit den Eltern und werden vielleicht auch etwas strenger erzogen als von jüngeren Eltern (die Frau von diesem Mann ist aber schon 15 Jahre jünger). Sehe ich aber generell nicht negativ an, wenn die Kinder etwas strenger erzogen werden.
Bei denen hat es super geklappt. Ich glaube mit dem Alter werden viele Menschen gelassener und ruhiger. Erleben Kinder vielleicht auch auf eine andere Art und Weise als jüngere Eltern? Wenn man Väter fragt, welche mit Mitte 20 Vater geworden sind und ca. 20 Jahre später (vlt. mit einer anderen Frau?) nochmal Vater geworden sind, die sagen doch alle ich genieß es jetzt mehr?

Außerdem das mit den Krankheiten weitergeben. Sogar Ärzte sagen, dass es kein Problem ist, wenn eine Frau später Kinder bekommt, und es gibt sehr viele Kinder von Ü-40 Vätern welche kern gesund sind. Es gibt aber auch sehr viele kranke Kinder von U-40 (Achtung auf den Unterschied zwischen ü und u)... demnach kann man es nicht auf das Alter der Eltern alleine zurückschließen.
 
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  • #20
Das was passiert ist, ist ein paar Tage her und Du hast seit dem einige Frauen getroffen, die alle nicht gut genug waren.

Somit bis Du meiner Meinung nach, ganz alleine Schuld, für Deine Kinderlosigkeit.
Klar doch ..99,9% der Singles in diesem Alter haben es noch nicht mal geschafft ein einziges Mal einen Partner bzw. eine Partnerin zu finden, die passt...

...und bei einem Verwitweten ist es ein Mangel, dass er das kein zweites Mal erreichen kann?

Und richtig, die Frauen, die ich bisher traf, sind mir nicht gut genug. Im Moment bin ich noch in einem Alter und habe den optischen, intellektuelle und finanziellen background, dass es Sinn macht, auf das Auftauchen einer richtig tollen Frau zu warten (und andere abzulehnen), denn ich denke, dass ich diese für mich begeistern könnte.

Aber wer weiß, wenn ich Mitte-Ende 50 bin und diese Frau nicht gefunden habe, dann reduziere ich vielleicht meine Ansprüche und habe dann noch Kinder mit einer nicht ganz so schlanken Frisörin, die nur ihr junges Alter in die Waagschale werfen kann. Das Schema ist doch bekannt, oder?

m44
 
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  • #21
Erst einmal: Jeder darf einen Kinderwunsch haben! Und gerade Männer sind lange über die Frau hinaus fruchtbar. Und nicht selten bleiben die intelligenten Männer kinderlos, weil sie ihr Leben lang verhütet haben.

Bei vielen Männer klappt es nun mal nicht, die passende Frau bis 35 zu finden. Und ich finde das auch in Ordnung so. Besser so, als zweimal geschieden zu sein und verstreut in der Welt Kinder zu haben. Meine Zielgruppe an Männern liegt ohnehin bei 45 bis 55 - aber das bitte möglichst ohne Kind, da ich selber auch keine Kinder habe. Hätte der Mann schon eine Tochter, die 20 Jahre oder älter ist, dann wäre das für mich nicht sonderlich attraktiv oder ich müsste mich arrangieren. Zudem leben wir in einer Zeit, wo die Menschen ab 30+ nun mal nicht mehr verstaubt sind und in die Kiste liegen, sondern weit über 50 hinaus noch modern geblieben sind. Daran wirst du dich gewöhnen müssen, meiner Ansicht nach. Du willst später mal auch nicht abserviert werden, wenn du über 40 bist, oder?

w32
 
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  • #22
Und richtig, die Frauen, die ich bisher traf, sind mir nicht gut genug. Im Moment bin ich noch in einem Alter und habe den optischen, intellektuelle und finanziellen background, dass es Sinn macht, auf das Auftauchen einer richtig tollen Frau zu warten (und andere abzulehnen), denn ich denke, dass ich diese für mich begeistern könnte.
Nein da muss ich Dich leider enttäuschen! Die miesten Frauen können so bis knapp Anfang 40 schwanger werden, wenn überhaupt. Bei den meisten Frauen sing es mit der Fruchtbarkeit mit Mitte 30. Und diese Frauen sind jetzt schon 10 Jahre jünger als Du.

Eine Frau mit Deinen Vorstellungen, die bekommt auch sicher einen Mann in ihrem Alter, der ihr auch das bieten kann, was Du ihr bieten willst oder sie nimmt sich auch einen jüngeren Mann^^.

Gut einigen wir uns drauf, die Frau ist Ende 30, wenn Du sie in den nähsten Wochen findest, dann bist Du immer noch 5 Jahre älter. Ich wünsche dann viel Glück beim Üben.

Gut wenn Du der Meinung bist; Du bekommst auch noch in 5 oder 10 Jahren eine Frau die Anfang Mitte 30 ist und die nur eine Frisöre ist^^, dann viel Erfolg, die wird Dich nicht haben wollen. Was glaubst Du wie viele Männer sich in dem Alter um diese Frauen bemühen und alle derbe auf der Schnauze landen.

Ja und ein Mal ist kein Mal ;-) Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
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  • #23
Ich bin 47, kinderlos und habe keinen Wunsch, noch Kinder zu bekommen. Gut möglich, dass ich es die nächsten 10 - 20 Jahre gut schaffen würde, aber das Gegenteil kann auch passieren. Es gibt eine Gruppe Menschen, die in diesem Alter noch eine Familie gründen möchten. Das finde ich legitim und ich möchte niemanden dafür verurteilen. Das ist die Privatsache jedes einzelnen und was er sich persönlich zutraut. Deshalb mag ich auch nicht die abwertenden und sehr negativen Rückmeldungen einiger Frauen hier. Es ist absolut OK, wenn die Frau sagt, es kommt für sie persönlich nicht in Frage. Nur finde ich Wertungen dazu wie andere Leute leben wollen extrem anstrengend. Ein bisschen mehr Toleranz wäre schon angebracht.
 
  • #24
Und richtig, die Frauen, die ich bisher traf, sind mir nicht gut genug. Im Moment bin ich noch in einem Alter und habe den optischen, intellektuelle und finanziellen background, dass es Sinn macht, auf das Auftauchen einer richtig tollen Frau zu warten (und andere abzulehnen), denn ich denke, dass ich diese für mich begeistern könnte.
Natürlich gibt es auch skrupellose und völlig egozentrische Menschen, die nur auf sich und ihre Vorstellungen focussiert sind und dies unschuldigen Menschen - der Partnerin sowie den zukünftigen Kindern - antun. Dies gibt es natürlich auch bei Frauen, m44 ist aber ein besonders krasses Beispiel auf der Männerseite.

Man kann nur hoffen, dass Frauen sehr sorgfältig hinsehen, weshalb ein Mann noch im höheren Alter einen Kinderwunsch hat, welche Geschichte dahinter steht und im Zweifelsfall flüchten. Schlimm genug, wenn solch ein Mensch seine Partnerin unglücklich macht - noch schlimmer, wenn Kinder involviert sind.
 
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  • #25
Ich bin knapp über 50 (M) und könnte es mir niemals vorstellen, einen Schreihals um mich herum zu haben. Mein eigener Vater war fast 50 als ich kam, aber der war bis über 90 fit und belastbar ohne Ende und keineswegs altmodisch. Er war mit 84 noch voll berufstätig und wegen seines charmanten Wesens und seines immer noch sehr guten Aussehens der Schwarm sogar meiner Freundinnen. Das aber ist sicher die Ausnahme.

Von Charly Chaplin ist überliefert, dass er mit Ende 70 nochmal Vater geworden ist, nicht überliefert ist, ob er das Kind noch auf den Arm nehmen konnte :)
 
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Gast

  • #26
so ein ähnliches Thema gab es bereits für Frauen.

Klar ist es möglich bis ins hohe Alter Kinder zu zeugen. Aber - möchte ich meinem Kind mein altes Genmaterial vererben? Korrekt - die Gefahr Gendefekte etc. zu vererben steigt extrem. Mit 20 Jahren sind es ca. 25 neue Mutation und mit 40 Jahren ca. 65 neue Mutationen. Wie steigt das Risiko jenseits der 50 Jahre? Klar kann es gut gehen. Mir würde es aber das Herz brechen, wenn ich Schuld daran wäre, das mein Kind behindert zur Welt käme.

Tut mir leid liebe Männer - aber ich würde als Frau keinen alten Mann für meinen Nachwuchs wollen. Denn ich möchte, das der Vater seine Kinder aufwachsen sieht. Irgendwann sollte es gut sein.
 
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  • #27
Und richtig, die Frauen, die ich bisher traf, sind mir nicht gut genug...... Aber wer weiß, wenn ich Mitte-Ende 50 bin und diese Frau nicht gefunden habe, dann reduziere ich vielleicht meine Ansprüche und habe dann noch Kinder mit einer nicht ganz so schlanken Frisörin, die nur ihr junges Alter in die Waagschale werfen kann. Das Schema ist doch bekannt, oder? m44
Und genauso bekannt ist, dass sie Dich ein paar Jahre später verlässt, wenn 2 Kinder da sind, weil Du ihr dann zu alt bist. Dann habt ihr beide füreinander den Zweck erfüllt: sie als Genaermaschine für Deiner Kinder, Du als Mann, der zahlt und ihren Kindern eine fette Erbschaft liefert. Besser geht nicht.

Um mich herum verlassen serienweise die jüngeren Frauen die Maenner, die 15 Jahre älter sind - Frau 50, er 65+. Die Frauen sind wieder berufstätig, wegen Elternzeit nicht so erfolgreich wie er, haben aber ihr Auskommen. Er zahlt für die Kinder, auch noch etliche Jahre, weil sie studieren werden und hat weil schon Rentner nur noch den Selbstbehalt und das bleibt auch noch bis weit in seine 70er so.
Wenn sie in Rente geht, hat sie mehr als er - seinen Versorgungsausgleich, die Mütterrente und ungeteilt, was sie sich vor und nach der Scheidung selber erarbeitet hat. Er konnte sich wegen seines Alters nichts mehr für sich erarbeiten und sie hat aus 20 Jahren Ehe die Versorgungsansprueche aus seiner berufluchen Hochzeit. So geht das "später Vatermodell" aus.
 
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  • #28
Manchmal läuft das Leben einfach nicht so!

Ich bin 44 Jahre alt und möchte gerne noch eine Familie mit (eigenen) Kindern.
Eigentlich bevorzuge ich Frauen meiner Altersklasse, aber da nicht nur die Biologie Grenzen hat, sondern auch viele Frauen (und gerade welche, die schon Kinder haben) in diesem Alter keine weiteren Kinder mehr wollen, weite ich mein Suchschema gerade nach unten aus.

Ich denke, dass ich, bis ich so Mitte-Ende 50 bin, noch diesen Familienwusch haben werde. Der nachgesuchte Alterunterschied zu möglichen Kandidatinnen wird bis dahin natürlich immer größer...

Und nein, ich habe es nicht selber versemmlt, dass ich nicht rechtzeitig dran bin!

m44
Ja, manchmal läuft das Leben eben nicht so, das muss man manchmal auch einfach akzeptieren.
Es muss sich nicht jeder Mann reproduzieren und wenn das Leben eben anders gelaufen ist, dann sollte eben auch ein Mann akzeptieren, dass er zu alt ist.
Klar, wenn du eine Frau findest, die bereit ist, einem so viel älteren Mann zu nehmen, dann kann das klappen. Aber du musst eben auch den Frauen zugestehen, dass sie lieber einen jüngeren Mann nehmen.
Der Unterschied wird immer größer und die Chance auf eine Frau, die das mag, wird immer geringer.
Ich kenne einen Mann, der mit 50 und 52 noch Kinder von einer 20 Jahre jüngeren Frau bekommen hat. Nach 5 Jahren hat er sich dann von ihr getrennt, denn ein harmonisches Zusammenleben war nicht möglich. Das Alter und die Gebährfähigkeit war ihre wichtigste Eigenschaft und das reicht eben nicht, um zusammen glücklich zu leben.
 
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  • #29
Einen eindeutigeren Spiegel unserer merkwürdigen Gesellschaft mit einem schon beinahe unverschämten, egoistischen Selbstverständnis des WOLLENS, des MÜSSENS, der NO GO`s, des ICH´s über alles, gibt es wohl eher selten! Ich schäme mich schon beinahe für Erklärungen wie die Dame (Gast) 12 in dieser Runde, wo ich mich einfach nur frage, ist das Kind jetzt der nächste Punkt auf der "to do - Liste", oder was war der Auslöser zur Entscheidung mit 40 Jahren (sorry, aber mithin nicht mehr im frischesten Alter), auf die Suche nach einem Erzeuger für das "Vorhaben Kind" zu gehen und dabei Herren im Alter von 45 Jahren als Opa-Typen zu bezeichnen? Was stimmt da nicht mit den Synapsen? Was ist da bisher schief gelaufen oder wie waren da bisher die Prioritäten gesetzt? Mit Verlaub gesagt, verurteile ich auf keinen Fall den Kinderwunsch älterer Semester, wobei das biologische Alter wohl doch immer relativ zum gefühlten Alter zu sehen ist, aber bei Auswüchsen eines Fortpflanzungstourismus auf Teufel komm raus, weils denn dann eben doch noch irgendwie dazugehört, dreht sich mir der Magen um.

w48 / Mutter und seit 14 Tagen überglückliche Oma
 
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  • #30
Lesenswert:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alter-des-vaters-ist-ein-risikofaktor-fuer-psychische-stoerungen-a-955817.html

"Anschließend verglichen die Forscher die Sprösslinge der über 45-jährigen Väter mit denen der 20- bis 24-Jährigen. Das Ergebnis: Durch das höhere Alter des Vaters hatten die Kinder:

ein 3,5-mal so hohes Risiko für Autismus,
ein 13-mal so hohes Risiko für ADHS,
ein doppelt so hohes Risiko für eine Psychose,
ein 25-mal so hohes Risiko für eine bipolare Störung,
ein 2,5-mal so hohes Risiko für Drogensucht."


Ich wundere mich gerade gar nicht mehr, bei allem Wohlwollen, über so manches.