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  • #31
also die Erziehung und Sozialisierung – das ist ja auch meine These – spielen unbedingt mit rein und formen das sexuelle Selbstverständnis von Menschen.
Und auch, dass frau schwanger werden kann.

Vielleicht ist auch ein Aspekt, was konkret beim physischen Akt passiert. Der Mann gibt was ab, die Frau nimm was auf, was wieder raus muss. Einer hat nicht das Gefühl, dass vielleicht irgendwas möglicherweise Schädigendes in ihm weilt. Nur mal so als Gedanke.

Allerdings frage ich mich, was eine erwachsene Frau daran hindern sollte, anonym in einer Großstadt ihre Sexualität auszuleben?
Religiöse Erziehung, frühere sexuelle Belästigung, Sehen gesellschaftlicher Ächtung .... Ist doch nicht so schwierig, sich das zusammenzureimen, wenn man sich dafür interessiert?

Wer dann dennoch ein »schlechtes Gewissen« aufgrund von Erziehung hat, der sollte sich vielleicht fragen, ob er sich von irgendwelchen Normen abhängig machen will, oder sein Leben selbstbestimmt führen will.
Etwas ganz anderes ist es, wenn FRau oder Mann für sich selber individuelle Ideale (z.B. religiöse) haben, weshalb sie aus eigener bewusster Entscheidung verzichten WOLLEN.
Das mischt sich ja in den Köpfen. Die Ideale kommen ja von irgendwoher und machen ein selbstbestimmtes Leben vielleicht unmöglich, weil gerade aufgrund der Ideale ein schlechtes Gewissen produziert wird. Ich denke, so funktioniert das auch bei den meisten. Wenn nicht die Drohung, ein unreiner, unreligiös handelnder Mensch an die Wand gemalt wird, wenn so und so gehandelt wird, könnte der Mensch ja doch frei sein und eben auch unabhängig von den Regeln, die die jeweilige Religion aufstellen will.

Ich denke, jeder wäre gern frei. Würde gern tun, was ihm als Freudespendendes in den Sinn kommt. Aber Angst vor Krankheiten, Angst vor Gewalt, Angst vor Folgen, Angst davor, aus dem Paradies ausgestoßen zu werden, all das macht es ihm unmöglich. Und das mit dem Paradies ist mE auch einzuordnen bei "sie (SIE, nicht ER) lebt sich sexuell aus, also sie ist nicht gesellschaftsfähig" einzuordnen, ganz ohne Religion, obwohl ich schon denke, dass dieses Denken doch genau daherkommt (also vermutlich eigentlich aus der Angst des Mannes, ein Kind, das genetisch nicht seins ist, zu ernähren).
 
  • #32
Ist alles eine Erziehungsfrage. Nicht jeder wird zu körperlichem Selbstbewusstsein erzogen. Auch ich musste erst lernen, mir eine Sexualität zu schaffen als Frau. Die Männer haben das wenig unterstützt.
Dem widerspreche ich.
Es gibt auch Frauen die offen erzogen wurden, deren Mutter sogar sagte:
Leb dich aus
Und die trotzdem auf Sex ohne Liebe verzichten.
Warum:
Weil Sex einer Frau oft nichts bringt.
Tatsächlich hatte ich oft Sex ohne Orgasmus, oder auch nur wirklich Befriedigung.
Weil Männer teilweise total unfähig sind mit einer Frau guten Sex zu praktizieren.
Fast alle sind unfähig, wenn sie die Frau nicht kennen.

Deshalb brachte es mir schlichtweg nichts.
Wenn mir der Mann etwas bedeutete, genieße ich die Nähe auch ohne Befriedigung.
Wenn man mittelmäßigen Sex hatte ohne Befriedigung, der Herr aber seinen Spaß hatte fühlt man sich benutzt.
Das hat nichts mit Erziehung zu tun, sondern mit Erfahrung.
 
  • #33
Es gibt Frauen, die Sex und Liebe gut trennen können.
Es gibt Frauen, die Sex nur mit einem Mann haben wollen oder können, wo Liebe/Beziehung gegenseitig besteht.
Andere haben vielleicht Sex, um den Mann zu "halten".
Ehrlich gesagt, klingt dein Beitrag nicht so, als würdest du dir Sorgen um die "sexuelle Befreiung der Frau" machen, sondern dass einfach nicht genug "befreite Frauen" rumlaufen, die für unverbindlichen Sex mit irgendwelchen Typen zur Verfügung stehen.
Das sexuelle Selbstbestimmungsrecht schließt auch ein, Nein zu sagen, und zwar ohne Begründung für das Gegenüber. Oder die Begründung mag dem Gegenüber nicht einleuchten. Auch egal. Die Frau, die Sorge hätte, dass sie von anderen Männern als zu verklemmt angesehen wird, würde sich zudem wieder abhängig machen von außen aufgedrückten Rollenbildern/Erwartungen. Und das wollen wir ja nicht.
Auch im Jahr 2020 definiert die Frau ihre Sexualität für sich, auch wenn das Ergebnis nicht allen gefällt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #34
Ja, also ich bin so eine Frau, die "freiwillig"nur Sex mit einem Mann hat, den sie liebt. Ich finde es nicht schlimm, wenn andere es anders machen, aber für mich persönlich ist das viel schöner und ich habe kein Bedürfnis nach anderem Sex. Ich fühle mich dadurch auch nicht irgendwie eingeschränkt oder unterdrücke was, sondern habe gar kein Bedürfnis, jede Nacht in der Großstadt mit anderen rumzumachen (ohne das abwertend zu meinen für die, denen es gefällt), mir wäre es zu anstrengend und würde sich nicht lohnen, ich bin zufrieden mit dem einen Mann, den ich liebe, und mit dem wird es auch immer besser und nie langweilig. Wir steigen im Laufe der Zeit gemeinsam auf, ich wäre ja blöd, wenn ich immer wieder bei Level 0 anfangen würde sozusagen.

Tatsächlich finde ich einen Mann nur attraktiv, wenn ich auch seinen Charakter mag, für mich sind äußere und innere Attraktivität nicht getrennt, das Innere strahlt nach außen. Wenn ein Mann also einfach nur irgendwie ästhetisch aussieht, will ich nicht gleich Sex mit ihm. Nur wenn ich ihn insgesamt toll und sympathisch finde, ist er attraktiv. Dann verliebe ich mich ...

Hinzu kommt, dass ich auch locker mal ein Jahr auf Sex verzichten könnte. Ich finde Sex sehr schön und möchte ihn mit meinem Partner auch sehr oft, aber es ist nicht das Wichtigste in meinem Leben. Wenn ich also keinen Partner habe (hätte), muss ich nicht unbedingt Sex haben, sondern kann mich auch mit vielen anderen Dingen beschäftigen. Das Bedürfnis steigt sozusagen erst, wenn ich verliebt bin und einen Partner habe, davor habe ich das nicht so ausgeprägt.

Ich kann mir schon vorstellen, dass rein technisch gesehen auch Männer, die ich nicht liebe, "gut im Bett" sein, also die Technik beherrschen können. Aber ich bin sehr verschmust, mag Kuscheln, innige Momente, Geborgenheit, Wärme, liebevolle Küsse, süßes Lächeln, romantische Intimität und Vertrauen. Mit einem Fremden würde mir das alles fehlen, es wäre dann sozusagen nur mechanischer Sex, aber wir würden nicht "Liebe machen".
w25
 
  • #35
Weil Sex einer Frau oft nichts bringt.
Tatsächlich hatte ich oft Sex ohne Orgasmus, oder auch nur wirklich Befriedigung.
Weil Männer teilweise total unfähig sind mit einer Frau guten Sex zu praktizieren.
Fast alle sind unfähig, wenn sie die Frau nicht kennen.

Deshalb brachte es mir schlichtweg nichts.
Wenn mir der Mann etwas bedeutete, genieße ich die Nähe auch ohne Befriedigung.
Wenn man mittelmäßigen Sex hatte ohne Befriedigung, der Herr aber seinen Spaß hatte fühlt man sich benutzt.
Das hat nichts mit Erziehung zu tun, sondern mit Erfahrung.
Diesen Kommentar halte ich für extrem wichtig und hilfreich in der Diskussion. Frauen kommen längst nicht so einfach, schnell und "beliebig" zum Orgasmus wie Männer und es kommt ihnen meist auch nicht nur darauf an (übrigens auch nicht allen Männern). Was bringt es mir, irgendwelche Männer auf mir herumreiten zu lassen, wenn ich keinen (oder wahrscheinlich keinen) Orgasmus kriege und sie nicht liebe? Sehe ich gar keinen Sinn drin. Vielleicht veranstaltet so jemand ja sogar ein Vorspiel, aber wenn ich den Mann nicht liebe, was sollen das für Küsse sein?

Bei meinem Partner, den ich liebe, komme ich manchmal zum Orgasmus, manchmal auch nicht, aber es ist trotzdem jedes Mal schön, weil ich die Nähe genieße, weil ich die innige Vereinigung mit diesem Menschen schön finde, da kommt es überhaupt nicht nur auf den Orgasmus an. Ich mag es auch, ihn einfach nur fest zu umarmen oder händchenhaltend einzuschlafen. Oder ich befriedige ihn ohne Gegenleistung, weil ich ihm gerne was Gutes tue und mich daran erfreue. Warum sollte ich das für irgendwen machen?
 
  • #36
dass vielleicht irgendwas möglicherweise Schädigendes in ihm weilt. Nur mal so als Gedanke.
Also man kann beim Sex auch ein Kondom verwenden.
Mich macht es immer ein wenig stutzig, wenn ich von Frauen höre, sie könnten nur mit einem Mann schlafen, den sie »lieben«
Evtl. hast du auch nicht richtig hingehört und sie sagten, sie WOLLEN nicht mit einem Mann schlafen, den sie nicht "lieben", bzw. der sie nicht liebt.
Ich denke, viele Frauen wollen einfach keine "beliebige" Person für einen Mann sein, der ihnen eigentlich sehr gut gefällt. Ein Mann mit dem sie Flirten und dann auch Sex haben. Es verletzt sie, wenn der Mann nur rein sexuelles Interesse hatte. Diese Frauen wollen für denjenigen etwas Besonderes sein und nicht nur ein weiblicher Körper. Es ist dann keine Freude mehr darüber da, dass der gewählte Mann auf sie steht.

Diese Ansicht ist sicherlich nicht nur unter Frauen weit verbreitet, sondern auch unter Männern. Männer können genauso verletzt sein, wenn sie abgewiesen werden, z.B. auch nachdem man Sex hatte.
Nicht jeder Mann will unverbindlichen Sex. Es laufen nicht nur Schwerenöter herum, die mit möglichst vielen Frauen Sex haben wollen. Ich behaupte, so sind die Wenigsten drauf.

Somit hat INSPI hier recht. Das ist äußerst individuell. Es kann auch phasenweise anders sein, es kann auch vom Grad der Erfahrungen abhängen, es kann von der seelischen Konstitution abhängen usw. usf.
Was das jetzt mit "Großstadt" zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
Im übrigen kann man sich auch innerhalb einer Beziehung ausleben, wenn es auf dieser Ebene gut passt. Ausleben bedeutet ja nicht immer, dass man möglichst viele Sexualpartner hatte.
Charme und Verführung, das fehlt den meisten Männern
Kann ich nicht bestätigen aus meinen Erfahrungen heraus.
Im Übrigen wissen auch viele Frauen nicht, was Männern eigentlich so gefällt. Aber das ist deren Problem.
 
  • #37
Generell halte ich es in den meisten Fällen für eine Ausrede, eine andere Art zu sagen "ich möchte keinen Sex mit DIR".

Liebe ist doch nicht plötzlich "da"...sie entwickelt sich doch meist über Monate hinweg und wer ist denn heutzutage noch so prüde so lange mit dem Sex zu warten?

Auch muss man bedenken, Frauen haben generell meist ein "Überangebot" was sexuelle Optionen angeht während Männer eher meist "unterversorgt" sind. Gerade in jungen Jahren kommen Frauen meist viel schneller an den Punkt an dem sie sich ausgelebt haben und daher nur noch nach etwas dauerhaftem suchen, eben nach der großen Liebe mit Haus & Kindern.

Umgekehrt gibt es aber natürlich auch Frauen die schnell die "große Liebe" finden, mit 19 heiraten...die wollen dann meist mit Mitte/Ende 30 eine "offene" Beziehung um nachzuholen was sie glauben im sexuellen Bereich verpasst zu haben.
 
  • #38
für eine Ausrede, eine andere Art zu sagen "ich möchte keinen Sex mit DIR".
Liebe ist doch nicht plötzlich "da".?
Naja, Liebe ist übertrieben, aber ich denke, die Frauen, die hier sagen, sie trennen Sex und Liebe nicht, meinen schon, dass sie an dem anderen wirkliches Interesse haben, also entweder verliebt sind oder sich mehr vorstellen können als nur einen ONS. Mir geht das zumindest so. Ich hatte sehr schnell Sex mit zweien meiner Partner (ich glaub erstes und drittes Date), aber wirklich, weil klar war, wir haben echtes Interesse an mehr. Von meiner Seite aus zumindest. Hätten sie dann danach abgebrochen, wär ich traurig gewesen, hätte aber auch nicht das Gefühl gehabt, ausgenutzt zu werden, weil ich ja weiß, dass in dieser frühen Phase da auch einfach nix danach kommen kann. Aber Interesse hatte ich und in meinen jetzigen Freund war ich auch schon verknallt (und er in mich).
Auch so finde ich das Wort prüde irgendwie fehl am Platz bei dieser Diskussion. Es geht ja auch darum, dass viele Frauen eben keinen Sex ohne Gefühle brauchen oder wollen. Inwiefern soll das prüde sein? Das muss doch jeder für sich entscheiden. Manche Leute haben keine Lust auf Sport, manche mögen keinen Schlager, … Menschen sind eben verschieden. Das wird hier so dargestellt, vom FS und von dir, als ob das irgendein Fehler wäre, wenn man nicht mit beliebigen Menschen Sex haben möchte. Das ist - sofern es nicht durch gesellschaftliche Zwänge vorgegeben ist, in meiner Generation seh ich da aber keine mehr - einfach eine persönliche Entscheidung, und egal, wie die ausfällt, die ist nicht zu verurteilen oder zu belächeln.
Ich kenne einige Frauen, die kein Interesse an ONS haben, viel mehr als Männer, und die sind jetzt teilweise über 40, die hatten einfach keine Austobe-Phase in diesem konkreten Sinne; die Männer schon eher, aber auch nicht alle. Ich kenne - sehr schockierend -auch Paare, die sind seit 20 Jahren zusammen, immernoch glücklich und bereuen auch nicht, dass sie vorher keine Erfahrung hatten. Die Austobe-Phase gibt es meiner Beobachtung nach seltener bei Frauen, oder wenn, dann bezieht sich das meist eher auf das Gefühl, begehrt zu werden usw. Das hatte ich auch nach meiner letzten Beziehung, auch ein paar Dates und auch drei Sex-Geschichten, aber da war es jedes Mal trotzdem so, dass ich die wirklich mochte und nicht, weil sie attraktiv waren für eine Nacht abgeschleppt hatte. Und ich hätte auch gut ohne Sex gekonnt, es ging eher um das Aufregende am Kennenlernen, Daten, was neues usw. Die Lust auf Sex kam dann immer erst, wenn ein geeigneter konkreter Mann da war, nicht einfach so und dann der Wunsch, dafür einen Mann zu finden - und ich denke, so geht es da Männern eher, liegt vielleicht am Testosteronlevel. Ohne Verbindung zum anderen geht das bei mir einfach nicht, da ist Sex einfach lahm. Und ähnlich haben sich hier ja schon einige Frauen geäußert, und dem darf man ja schon Glauben schenken.
 
  • #39
Die Lust auf Sex kam dann immer erst, wenn ein geeigneter konkreter Mann da war,
Das ist etwas, was ich hier gelernt habe. Dass bei vielen Frauen der Sexualtrieb erst beim richtigen Mann erwacht, dann aber wie! Und wie häufig dieser "richtige" Mann ist, kann ganz unterschiedlich sein. Wobei ich jetzt keine Zahlen nennen kann.
Auch hier sind Männer nicht ganz so wählerisch. Daher wählt in Folge dessen nahezu immer die Frau aus, auch wenn viele Männer das anders sehen.
ErwinM, 51
 
  • #40
Das ist etwas, was ich hier gelernt habe. Dass bei vielen Frauen der Sexualtrieb erst beim richtigen Mann erwacht, dann aber wie!
Der Sexualtrieb ist auch bei Frauen ständig vorhanden, nur haben die wenigsten Frauen einen Mangel an Optionen. Gerade im Online-Dating. Wenn man weiß dass man jederzeit mit wenig Aufwand einen ganz attraktiven Kerl zur Befriedigung des eigenen Triebes finden kann, dann macht es einem auch nix aus mal ein paar Monate zu warten bis dann der Mann der zu 90% den Vorstellungen entspricht auftaucht.
Klar ist, Frauen sind lieber ein paar Monate sexlos als etwas mit einem Mann anzufangen der optisch nicht so ganz ihren Vorstellungen entspricht. Männer hingegen nehmen da auch schnell mal eine Frau die sie nicht ganz so sexy finden...eben da diese erstmal und oft auf absehbare Zeit die einzige Option zu sein scheint.
Wie gesagt ich glaube dies hat hauptsächlich mit den vielfältigen Optionen zu tun die eine durchschnittlich attraktive Frau jederzeit hat während die Männer immer nur einer unter vielen Bewerbern sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #41
Auch hier sind Männer nicht ganz so wählerisch. Daher wählt in Folge dessen nahezu immer die Frau aus, auch wenn viele Männer das anders sehen.
Ja, da ist sicher was dran; wieder im Durchschnitt natürlich; ich kenne auch sehr wählerische Männer :)
Was gerade bei ONS ja auffällt, ist ja eben die hier viel zitierte Zahl der Männer, die gerade in der Jugend Sex suchen, und dass nicht alle da von Frauen "erwählt" werden. Auch in der Disco sind viel mehr Männer auf der Suche nach einem ONS als Frauen, jedenfalls habe ich noch nie gehört, dass eine Frau niemanden findet, wenn sie "jetzt sofort" Sex möchte; aber Männer gehen da häufiger leer aus. Dann zeigt sich daran doch aber schon, dass scheinbar wirklich weniger Frauen als Männer diese Art Sex suchen, sonst gäbe es da ja kein Matching-Problem und die Frau hätte auch nicht so viel Auswahl, wie sie momentan dann hat. Und auch auf den Datingseiten, bei denen es eher um nichts ernsthaftes geht, sind Männer doch immer in der Überzahl und beklagen sich darüber. Und eben auch in der Prostitution, dabei bleibe ich. Call Boys für Frauen gibt es, aber eben nur wenige, da der Bedarf einfach nicht so groß ist - dagegen männliche Prostituierte für Männer gibt es einige... Es gibt jede Menge wissenschaftliche Studien, die bei Männern mehr "Sex Drive" finden und auch wesentlich simpler anzuknipsen, und dass Männer aktiver Sex suchen. @Lebens_Lust Ich fände es sehr schräg, wenn das wirklich alles nur gesellschaftlich bedingt wäre. Meine eine Freundin, die früher durchaus viele Männer aufgegabelt hat, hatte damit nie ein Problem und wenn sie nicht wollte, musste sie es ja auch keinem auf die Nase binden mit eigener Wohnung, bei den Apps heutzutage sowieso nicht mehr nötig.
 
  • #42
Sex nicht richtig oder gar nicht genießen können, ihn als Service für ihn betrachten und folglich einen Ausgleich, meist materieller Art, dafür erwarten.
Das nennt sich Prostitution. oder🤔

......Mich stört es bei der Diskussion, dass eine Frau nicht entscheiden darf, ohne abgewertet zu werden. Wenn sie sich zum Beispiel gegen Sex entscheidet, ist sie prüde oder zu religiös erzogen worden, in ihrer Entwicklung zurück geblieben, schwach etc. Wenn sie sich für wechselnde Sexualpartner entscheidet, gibt es auch selten Lob von den Männern. Welcher Mann würde eine Frau wollen, die mehrere Liebhaber gleichzeitig hat und mit jedem sofort in die Kiste springt. Wenn eine Frau sich für Familie und Kinder entscheidet, sich verliebt und eine Liebesbeziehung haben will, ist sie auch schwach und abhängig, will nur das Beste von dem Mann nämlich sein Geld, ist langweilig usw.
Mir kommt es dabei vor, als ob die Gesellschaft insbesondere der männliche Teil der Gesellschaft ein sehr schlechtes Frauenbild im Kopf hat. Da müssen m. E. die Männer ihr Frauenbild überdenken, die alte patriarchale Vorstellung über das Leben überwerfen und Frauen mehr respektieren. Das wünsche ich mir jedenfalls 😊.
 
  • #43
Liebe ist doch nicht plötzlich "da"...sie entwickelt sich doch meist über Monate hinweg und wer ist denn heutzutage noch so prüde so lange mit dem Sex zu warten?
Ich. Zumindest prüde genug, um so lange zu warten, bis ich weiß, dass ich schwer verliebt bin. Das dauert beim richtigen Mann übrigens keine paar Monate.
Mein Lebensgefährte fand das übrigens überhaupt nicht schlimm, obwohl er durchaus vorher oft genug Sex hatte, weil's "halt Spaß macht".

@Andreas1965: Du bist wirklich süß 😂
Warum sollte es die zurückhaltende Frau jucken, was die notgeilen Kerle über sie sagen? Ich würde die noch nicht einmal ansatzweise attraktiv finden.

Das wirkt dann auf mich immer so, als ob Sex eine Art Kosten-Nutzen-Rechnung oder eine Art Bonusgabe der Frau ist, für deren Entgegennahme ein Mann der Frau Dankbarkeit zollen sollte.
Also nur, weil eine Frau sich nicht beliebig mit dir "austoben" will, gehst du davon aus, dass sie Sex nur als "Bonusgabe" betrachtet. Das grenzt schon an Unverschämtheit. Ich "erwarte" auch keine Dankbarkeit, sondern Liebe oder zumindest echte Wärme und Interesse an mir als Mensch und nicht nur als Körper.

Es gibt doch eine gehörige Anzahl von Frauen, die in Zeiten, wo sie keinen Partner haben, masturbieren – ich kann mir schwer vorstellen, dass sie das nur dann machen, wenn sie gerade irgendjemanden LIEBEN
Sorry, ja, das ist was ganz unterschiedliches. Bei der Masturbation geht es nur um mich, um reine Befriedigung. Mit einem Partner geht es um uns beide. Das ist ein völlig anderes Gefühl. Schon allein, wie mich mein Partner nach dem Sex ansieht, lässt mich praktisch schmelzen.

Und ich hätte auch kein Interesse, mit irgendwem Sex zu haben, wenn ich in einer anonymen Großstadt leben würde. Ich verstehe überhaupt nicht, warum ich das sollte. Ich bin mit meiner Sexualität völlig zufrieden und glücklich, ich muss niemandem beweisen, dass ich "frei" bin.

Also lass einfach jede selbst entscheiden, wie sie es gern hätte, ohne sie dafür abzuwerten.
 
  • #44
Das nennt sich Prostitution. oder🤔

......Mich stört es bei der Diskussion, dass eine Frau nicht entscheiden darf, ohne abgewertet zu werden. Wenn sie sich zum Beispiel gegen Sex entscheidet, ist sie prüde oder zu religiös erzogen worden, in ihrer Entwicklung zurück geblieben, schwach etc. Wenn sie sich für wechselnde Sexualpartner entscheidet, gibt es auch selten Lob von den Männern. Welcher Mann würde eine Frau wollen, die mehrere Liebhaber gleichzeitig hat und mit jedem sofort in die Kiste springt. Wenn eine Frau sich für Familie und Kinder entscheidet, sich verliebt und eine Liebesbeziehung haben will, ist sie auch schwach und abhängig, will nur das Beste von dem Mann nämlich sein Geld, ist langweilig usw.
Mir kommt es dabei vor, als ob die Gesellschaft insbesondere der männliche Teil der Gesellschaft ein sehr schlechtes Frauenbild im Kopf hat. Da müssen m. E. die Männer ihr Frauenbild überdenken, die alte patriarchale Vorstellung über das Legenug. berwerfen und Frauen mehr respektieren. Das wünsche ich mir jedenfalls 😊.
An mir geht das inzwischen eigentlich "allerwertestens" vorbei. Wer sich das Leben selbst schlimm gestalten will, indem er das andere, begehrte Geschlecht (gilt für Frauen und Männer) schlecht macht, der darf das gerne machen. Ich verschenke mein Herz lieber an nen Mann, der es in meinen Augen auch wirklich wert ist. In mein Privatleben oder gar Bett kommt mir sowieso nur ein Mann, der mich oder Frauen nicht abwerten muss und sich selbst überhöht. Von dieser gleichberechtigten Sorte Mann gibt es genug. Und wenn sich mal einer einschleicht, der nur zu Beginn so tut als ob, der kann mein Privatleben ja auch wieder verlassen. Ist ja nichts weiter dabei. :) Da haben schlechte Erfahrungen auch mal ihr Positives, weil man/frau ja auch ganz einfach draus lernen kann.

Soll jetzt nicht klugscheißerisch klingen, Lavieestbelle, v.a. weil ich deine Kommentare eigentlich gerne lese. Ich krieg's grad nur nicht anders formuliert.
 
  • #45
Sind männliche und weibliche Sexualität wirklich sooo verschieden – oder wagen sich viele Frauen aus verinnerlichtem So-uns-So-muss-ich-doch-als-Frau-sein nicht, ihre Sexualität auch ohne Liebe offen und mit Freude auszuleben? Was denkt Ihr darüber?
Ich denke, dass du versuchst, den Frauen in deinem Umfeld deine Vorstellungen einzureden, was aber nicht funktioniert.

Jetzt hast du ein bisschen Frust, weil grad keine einfach nur so mit dir ins Bett geht und willst hier wieder mal ganz „neutral“ und „rein interessehalber“ auf den ach so spießigen, von altmodischen Moralvorstellungen indoktrinierten Frauen rumhacken.

Hat womöglich deine Freundin mit dir Schluss gemacht, weil du nicht verbindlicher werden wolltest?

Hier haben jetzt viele Frauen tolle Beiträge dazu geschrieben, warum Sex ohne Liebe für sie keinen Sinn hat, ich hoffe du denkst da mal drüber nach.
 
  • #46
Das kommt denke ich immer auf die Frau an. Es gibt auch Männer, die ohne Liebe mit niemandem ins Bett gehen, wenn auch weniger. Meiner Erfahrung nach laufen die meisten ONSs eher auf männliche Befriedigung hinaus. Man kennt sich nicht wirklich und wenn nicht zumindest etwas Zuneigung seitens des Mannes im Spiel ist, ist er meist auf seine eigene schnelle Befriedigung aus. Es gibt Frauen, die schreckt das ab, und fühlen sich benutzt. Ich für meinen Teil habe gerne unverbindlichen Sex, man ist finde ich hemmungsloser und hat keine Komplexe, weil es einem egal sein kann was der andere denkt. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es viele Männer etwas kränkt, wenn man tatsächlich nicht mehr Interesse an ihnen hat. Es geht also beidseitig.
w, 26
 
  • #47
wagen sich viele Frauen aus verinnerlichtem So-uns-So-muss-ich-doch-als-Frau-sein nicht, ihre Sexualität auch ohne Liebe offen und mit Freude auszuleben? Was denkt Ihr darüber?
Ich denke darüber, dass Männer, die so krude Thesen vertreten für die Mehrzahl der Frauen sexuell unattraktiv sind und versuchen über "Modernitätsempfehlungen" an Frauen einen Druck aufzubauen um selber auch mal an Sex zu kommen.

Mir war schon vor 50 Jahren egal, was Männer glauben, wie Frauen zu sein haben, insbesondere was die Sexualität angeht. Ich finde das sehr modern und frei von irgendwelchen gesellschaftlichen Vorgaben.
Gerade weil wir heute eine Übersexualisierung der Gesellschaft haben, verlangt es viel mehr Mut zu sagen: "meine Lust erlebe ich mit mir selber, wenn es nicht einen Mann gibt, mit dem ich sie gemeinsam erleben will." - von wegen "nicht wagen".

Sofern mir eine Partnerin nicht unsympathisch ist, wüsste ich nicht, warum ich eine attraktive Frau von der Bettkante stoßen sollte, nur weil ich sie nicht »liebe«.
Daraus ziehe ich die Schhlussfolgerung, dass es einen Mangel an attraktiven Männern gibt, welche Frauen auch nicht von der Bettkante stoßen würden. Keiner verbietet Frauen Sex mit wem auch immer zu haben, wenn sie es wollen. Sie haben ihn nicht, weil sie es nicht wollen, nicht wegen irgendwelcher Normen.

Ich hatte wenig Sex mit Männern, die ich nicht liebte und habe nie erlebt, dass
Manchmal kann der Sex sogar hemmungsloser und besser sein, wenn sich beide Partner nicht lieben
Der Sex ohne Liebe war für mich immer so, dass ich besser auf ihn hätte verzichten können als ihn zu haben. Daraus habe ich gelernt, auf meine Bedürfnisse zu achten und darum vertrete ich für mich persönlich (Sch***** egal was "die Gesellschaft" dazu meint), dass Sex ohne Liebe für mich kein Thema ist.
Ab Anfang 20 ließ ich mich nicht mehr von vermeintlich oberschlauen Männnern darein manipulieren. Wollen sie ungehemmten Sex ohne Liebe können sie doch zu Professionellen gehen und gegen entsprechendes Salär bekommen sie dafür auch die Gutaussehenden.
 
  • #48
sie könnten nur mit einem Mann schlafen, den sie »lieben«....... Bis dahingehend, das sich viele Frauen »reduziert« vorkamen, wenn es nur um Sex ging. Das wirkt dann auf mich immer so, als ob Sex eine Art Kosten-Nutzen-Rechnung oder eine Art Bonusgabe der Frau ist, für deren Entgegennahme ein Mann der Frau Dankbarkeit zollen sollte.
Da hast Du Dir ja mal wieder Gedankengänge zusammengeschraubt. Wie kommt man bloss zu solchen Gedankengängen?
Warum kannst Du es nicht nehmen wie es ist: Sex ohne Liebe ist für diese Frauen fad bis unangenehm. Da geht es um keine Kosten-Nutzenrechnung sondern nur darum, keinen schlechten Sex haben zu wollen. mit einem Mann, welcher der Frau piepegal ist. Wenn sie mit ihm Sex hat, ohne es wirklich zu wollen, dann kommt sie sich zu Recht auf Sex reduziert vor und reduziert sich selber auf ungewollten Sex - tut sie nicht und sagt "nein".
Ich liebe meinen Mann. Gemensame Sexualität ist lediglich eine weitere Facette unserer tiefen seelischen Verbindung - vollkommen frei von Kosten--/Nutzenrechnung, frei von Dankbarkeit(sforderungen).

Allerdings frage ich mich, was eine erwachsene Frau daran hindern sollte, anonym in einer Großstadt ihre Sexualität auszuleben? Als Berliner und Ex-Frankfurter weiß ich, dass man in einer Stadt nun wirklich nicht um seinen Ruf fürchten muss
Damit gibts Du Dir die Antwort doch selber: die Normen funktionieren in der anonymen Großstadt nicht - es funktioniert der eigene Wille.
Es hindert sie nichts anders als ihr Wille, keinen Sex mit Männern zu haben, mit denen sie keinen Sex will. Dazu gehört seht viel Selbstbewusstsein und Wissen über die eigenen Bedürfnisse, wenn Dir aus allen Ecken im öffenlichen Bereich und aus allen Medien sexualisierte Bilder entgegenspringen zu sagen "brauche ich nicht, will ich nicht".
Und natürlich hindert sie ein Mangel an attraktiven Männern. Männer, die sich selber für attraktiv halten, sind nicht unbedingt auch für Frauen attraktiv.

Wer dann dennoch ein »schlechtes Gewissen« aufgrund von Erziehung hat, der sollte sich vielleicht fragen, ob er sich von irgendwelchen Normen abhängig machen will, oder sein Leben selbstbestimmt führen will.
s.o. die Normen haben in der Anonymität keine Relevanz.. Akzeptier doch einfach, dass sie Dich nicht wollen für Sex - darin findet ihre Selbstbestimmtheit Ausdruck.
Sie sagen "nein, ich lieb Dich nicht und will darum keinen Sex mit Dir" statt rumzueiern. Ist ihr gutes Recht. Darum sind sie in die Stadt gegangen - Stadtluft macht frei, auch von unliebsamen Männern und eröffnet viel bessere Optionen.
 
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  • #49
Dein Vergleich mit Masturbation ist lächerlich: ja das tun Frauen und viele auch wenn sie in Beziehungen sind. Das reicht aber auch normalerweise und mit all den Spielzeugen die Frau heutzutage hat, ist das auch mehr als ausreichend! Und sicherlich auch sehr oft viel schöner als mit irgendwelchen Männern zu schlafen, die unverbindlichen Sex suchen. Und ich kann für mich sprechen: wenn ich für den Mann Gefühle habe nur dann kann ich den Sex mit dem Mann genießen. Ich weiß ja nicht, ob alle so sind, aber nach meinem Gefühl und allem was ich so höre ist die Mehrheit der Frauen so.
Na, na, du fährst jetzt aber schwere Geschütze auf. :)
Wenn dein Umgang mit Sexspielzeugen tatsächlich den realen sexuellen Kontakt mit einem Mann ersetzen kann, dann scheint ja die weibliche Sexualität deiner Erfahrung nach doch nicht so sehr auf Romantik, Gefühle usw. angewiesen zu sein.
Bei vielen Männern ist es nämlich durchaus so, dass sie Onanie (etwa mit einer Gummipuppe als Entsprechung zum Dildo bei einer Frau) und den realen Kontakt zu einer Frau durchaus nicht gleichsetzen, sondern die Onanie als sehr viel einsamer und mechanischer erleben als den konkreten Umgang mit einer Frau. Wohlgemerkt: In den meisten Fällen ist auch für Männer wichtig, dass sie die Frau, mit der sie schlafen, sympathisch finden – und die meisten Männer mögen auch Hautberührungen und Zärtlichkeiten. Natürlich muss eine Frau auch ein wenig Gespür dafür entwickeln, ob sie an einen zärtlichen Mann geraten ist oder an einen reinen Egoisten und Narzissten. Übrigens macht es umgekehrt als Mann auch keine Freude, mit einer Narzisstin oder Egoistin Sex zu haben, der du als Person völlig egal bist. Da könnte man theoretisch auch eine Gummipuppe einsetzen. Dies nur am Rande.

Also Sexspielzeug einem konkreten Kontakt mit einer Person, die man mag und begehrt, vorzuziehen – und dann zu sagen, ich kann Sex nur haben, wenn ich Gefühle habe, andererseits aber so ein mechanisches Ding wie einen Dildo zu bevorzugen, das erscheint mir igendwie widersprüchlich. Ich glaube jedenfalls, dass kaum ein Mann sagen würde: eine Gummipuppe ist sexuell befriedigender als eine reale, sympathische Frau!
Also sind vielleicht sogar Frauen diejenigen, die Sex und Gefühle besser trennen können also Männer?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #50
FS,

habe ich schon mal von meinem Prof, seiner Frage und meiner Antwort geschrieben? ;)
Bestimmt! :D

Ich gehe mal davon aus, dass Menschen, i.d.R., hauptsächlich das tun was ihnen gut tut oder sie es versuchen. Zumindest in unserem Kulturkreis. Alles andere wäre nicht gut und auf Dauer ungesund.

So werden auch meistens Frauen, hoffentlich, ihre Sexualität (aus)leben, wie es ihnen gut tut. Im Zweifel dadurch, dass sie keinen Sex haben. Wie kommst Du darauf, ihnen anderes, sich gegen ihren freien Willen entscheidend, zu unterstellen. Weil sie nicht den selben haben wie Du? Wenn viele Frauen Sexualität nur mit Liebe haben wollen, dann sollte es so sein.

Generell denke ich kommt es auf die Motivation Sex haben zu wollen an. Diese hat vielfältige Ursachen, auch, aber nicht nur das Geschlecht.

Ich bin noch nie losgezogen, um Sex zu haben, dafür bezahlen schon mal gar nicht. Gelegenheiten ergaben sich, wenn und weil beide es so wollten. Nicht ohne Grund schreibe ich deshalb auch gerne von Sexualität statt Sex. Ich kann ihn nämlich auch nicht trennen. Liebe und nur Aussehen gehören nicht zwangsläufig dazu, emotionale und geistige Nähe schon.

Zustimmen kann ich: Lieber keinen Sex statt schlechten. Da muss man(n) durch.

M51
 
  • #51
ich kann Sex nur haben, wenn ich Gefühle habe
Das sagen sie ja nicht. Sie sagen, sie können oder wollen Sex nur mit einem Mann, den sie lieben, bzw. der sie liebt.
Warum willst du das absichtlich falsch interpretieren?
Das bedeutet ja nicht, dass viele Frauen KEINEN Sex mit einem Mann wollen und das Spielzeug bevorzugen würden. Ist ja totaler Quatsch.
Sie verzichten eben darauf, solange sie keine Partnerschaft führen.
Das ist ihr gutes Recht und in keinster Weise verwerflich. Es bedeutet auch nicht, dass sie sich aus "moralischen" Gründen nicht ausleben würden. Das mag es zwar auch vereinzelt geben, jedoch entspringt das in der Hauptsache deiner Fantasie.
 
  • #52
Allerdings frage ich mich, was eine erwachsene Frau daran hindern sollte, anonym in einer Großstadt ihre Sexualität auszuleben?
Nicht jede(r) lebt in einer Großstadt. Ausserdem ist der Sexualtrieb von den meisten Frauen nicht so stark ausgeprägt, dass die sich jemanden anlachen wollen, Selbstbefriedigung reicht völlig. Zum anderen gehst du davon aus, dass viele Männer tolle Liebhaber sind, was nicht der Fall ist. Eher das Gegenteil, weil sie von der weiblichen Sexualität null Ahnung haben und ehrlich gesagt haben wollen, weil viele oft egoistisch, rücksichtslos und vulgär sind, gepaart mit primitiven Sprüchen und genau solcher Denkweise. Nicht Frauen sind verklemmt, sondern oft die Männer, die Madonna-Huren-Komplex haben und Frauen in solche Kategorien einteilen - die einen sind für Affäre, die anderen sind für feste Beziehung. Dazu kommt die physische Überlegenheit des Mannes und ja, Gesundheitsfaktor und damit ist nicht die Schwangerschaft gemeint.
Wenn dein Umgang mit Sexspielzeugen tatsächlich den realen sexuellen Kontakt mit einem Mann ersetzen kann, dann scheint ja die weibliche Sexualität deiner Erfahrung nach doch nicht so sehr auf Romantik, Gefühle usw. angewiesen zu sein.
Bei vielen Männern ist es nämlich durchaus so, dass sie Onanie (etwa mit einer Gummipuppe als Entsprechung zum Dildo bei einer Frau) und den realen Kontakt zu einer Frau durchaus nicht gleichsetzen, sondern die Onanie als sehr viel einsamer und mechanischer erleben als den konkreten Umgang mit einer Frau.
Ich würde behaupten, dass der Sex mit einem Mann für viele Frauen eben viel einsamer und mechanischer erleben, wenn sie keine Gefühle für ihn haben, bzw. er für sie. Ich würde sogar sagen, dass es unabhängig davon ist, was Frau für den Mann empfindet. Wenn ER nur auf Sex aus ist, dann ist es ein Spielzeug tatsächlich oft erfreulicher. Da kann Frau wenigstens was dazu Fantasie ren, während die Realität mit einem fast unbekannten Mann sehr (er)nüchternd ist.
Also noch mal - viele Frauen wollen keinen unverbindlichen Sex, weil das, was Männer von sich und auch von Frau denken und das, was Frauen tatsächlich erleben, in den meisten Fällen absolut gegensätzlich ist - nämlich kein einfühlsamer Liebhaber, sondern ein egoistischer und unfähiger.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #53
Also man kann beim Sex auch ein Kondom verwenden.
Ist mir bekannt. Darum ging es nicht.
Wohlgemerkt: In den meisten Fällen ist auch für Männer wichtig, dass sie die Frau, mit der sie schlafen, sympathisch finden
Hm, da habe ich schon Männer anderes sagen hören. Du kennst die Bemerkungen mit "kannst ja Licht aus machen" oder "was übers Gesicht legen" vielleicht gar nicht. Wohlgemerkt, Du sprichst im Zitat von "in den meisten Fällen". Ich habe keine Statistik, aber ich glaube, es ist vielen Männern eher egal, wie die Frau aussieht oder ob sie sympathisch ist.
Es ist auch einem gewissen Prozentsatz egal, ob die Frau was vom Sex hat, und das ist wohl der Punkt, weshalb Frauen dann doch mehr vom Gerätesex haben könnten. Da können sie bestimmen, was geschieht, und kommen nicht in die Situation, dem Mann vor seinem Erguss zu sagen, dass sie abbrechen wollen, weil es nichts bringt. Man glaubt es kaum, aber es gibt auch noch in den heutigen Zeiten Frauen, die Sex erdulden, auch mit dem Partner/Ehemann. Das mag ein Kommunikationsproblem sein, weil der Mann es nicht weiß und sie nichts sagt, aber das hilft nichts, es so benennen zu können, wenn es doch nichts bringt und die Frau sich einfach zurückzieht, statt die Diskussion loszutreten, warum der Sex nicht schön ist. Frauen geben sich mitunter daran auch selbst die Schuld. (Manchmal liegt es auch an der Frau, aber diese Fälle meine ich hier nicht.)

Also sind vielleicht sogar Frauen diejenigen, die Sex und Gefühle besser trennen können
Wie kann man diesen Schluss ziehen ... Echt, ich wundere mich öfter über Deine Schlussfolgerungen. Es klingt so, als hättest Du gar kein Gefühl für das Thema, sondern nur abstrakte Gedanken.

In Deinem hier zitierten Post und in den anderen kommt für mich nie durch, dass Du es einer Frau richtig schön machen willst beim Sex und selbst nichts davon hast, wenn sie nichts davon hätte. FALLS (nur FALLS, ich sage nicht, dass das so sein muss) das wirklich nicht vorkommen sollte in Deinen Gedanken, kannst Du vergessen, dass eine Frau lieber mit Dir Sex hat als mit irgendeinem Gerät. Da wäre dann auch nicht Sex und Liebe getrennt, da ist getrennt "habe ich was von oder nicht". Eine Frau, die Dich liebt oder verliebt ist in Dich, würde das vielleicht eine Weile hinnehmen und denken, es wird noch besser, aber wenn nicht, zieht sie sich zurück. Eine Frau, die nur Sex ausleben will, wird sich an einen Mann wenden, der "es" auch kann.

Ich seh das so: Voraussetzung für Sex ohne Liebe ist: Beide können das trennen, beide sind innerlich unbelastet, beide meinen zu wissen, dass es gewinnbringend sein wird, sich körperlich mit dem anderen zu betätigen, also dass es auch für BEIDE schön sein wird. Dh. wenn sie sich noch nicht kennen, dass das Geflirte vorher schon vielversprechend ist und man sich attraktiv findet.
 
  • #54
Also Sexspielzeug einem konkreten Kontakt mit einer Person, die man mag und begehrt, vorzuziehen – und dann zu sagen, ich kann Sex nur haben, wenn ich Gefühle habe, andererseits aber so ein mechanisches Ding wie einen Dildo zu bevorzugen, das erscheint mir igendwie widersprüchlich. Ich glaube jedenfalls, dass kaum ein Mann sagen würde: eine Gummipuppe ist sexuell befriedigender als eine reale, sympathische Frau!
Also sind vielleicht sogar Frauen diejenigen, die Sex und Gefühle besser trennen können also Männer?
Du verstehst den Punkt wirklich nicht. Wie hier gesagt wurde, aber ich spreche jetzt nur für mich: Masturbation ist was anderes als Sex mit einer Person. Nur ich selbst, da kann ich mich nur auf mich konzentrieren. Mit einem zweiten möchte ich das aber eben nicht und habe da einfach keinen Spaß, wenn gar keine Gefühle dabei sind. Und da reicht ein bisschen Attraktivität und Sympathie eben nicht aus bei vielen Frauen, die hier kommentiert haben. Nimm das doch einfach mal so hin. Für mich ist Sex eben keine „bessere Selbstbefriedigung“, wie scheinbar für dich - reale Frau wird Puppe vorgezogen. Für mich sind das zwei ganz verschiedene Dinge! Zu zweit will ich auch auf den anderen eingehen, da muss es passen, ganz anderes Setting. Ich habe kein Bedürfnis nach Sex mit einem halbwegs netten Mann; ich habe nur den Wunsch nach Sex, wenn ich mich zu jemandem wirklich hingezogen fühle. Daher würde ich die meisten attraktiven Männer eben doch von der Bettkante stoßen im Gegensatz zu dir. Da braucht mich auch keiner sexuell befreien wollen, denn moralisch hab ich damit kein Problem, hab es ja ausprobiert. Was daran so schwer zu verstehen ist, oder warum es dich so stört, dass es solche Frauen gibt, verstehe ich wiederum nicht. Ich lass dir ja auch deine Sicht, dass für dich Sex mit einer Frau irgendwie eine Erweiterung von Masturbation ist; aber du hast andere Hormone, Instinkte, keine Sorge vor Schwangerschaft oder Gewalt, weniger vor den Folgen von sexuell übertragbaren Krankheiten, bist mutmaßlich einfacher zu befriedigen als eine Frau beim ONS usw.
 
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  • #55
Zum anderen gehst du davon aus, dass viele Männer tolle Liebhaber sind, was nicht der Fall ist. Eher das Gegenteil, weil sie von der weiblichen Sexualität null Ahnung haben und ehrlich gesagt haben wollen, weil viele oft egoistisch, rücksichtslos und vulgär sind, gepaart mit primitiven Sprüchen und genau solcher Denkweise. Nicht Frauen sind verklemmt, sondern oft die Männer, die Madonna-Huren-Komplex haben und Frauen in solche Kategorien einteilen
Liebe real Woman: Welche Männer lernst du eigentlich kennen, die SO primitiv drauf sind? Zwischen wahllos mit Egoisten ins Bett hüpfen, Sexspielzeug-Bevorzugen und Männern, die man sympathisch und attraktiv findet (ohne sie gleich zu lieben) gibt es doch noch eine Bandbreite an Möglichkeiten.
Es hängt doch auch von der Frau selber ab, welche Männer sie kennenlernt. In einem anderen Zusammenhang habe ich mal von dir die Aussage gelesen, dass du eher auf »grobe Kerle« stehst. Das KÖNNTE natürlich schwierig sein: Auf der einen Seite das Grobe anziehend zu finden, auf der anderen Seite Sensibilität und Einfühlsamkeit zu erwarten.
Also: Es gibt doch sowohl für Männer und Frauen zig Möglichkeiten heutzutage, jemanden kennenzulernen, der nicht grobschlächtig ist, der sensibel ist und sympathisch und attraktiv, ohne dass man deswegen außer einer Affäre gleich die feste Bindung sucht. Und wenn zwischendurch mal der Sex mit einem Mann oder eine FRau enttäuschend war, dann muss man ihn/sie doch nicht zu einem zweiten Mal treffen.

Es wird doch neben den primitiven Männern ein paar sympathische und bemühte Männer geben, die sich auch für die Bedürfnisse der Frauen interessierten. Schon allein deshalb: Weil es dem Ego des Mannes sehr schmeichelt, wenn die Frau beim Sex auch zum Orgasmus kommt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sexspielzeug solche Männer dann ersetzt. Jedenfalls käme ich nie auf den Gedanken, eine Gummipuppe erotischer zu finden als eine sympathische attraktive Frau . :cool:

Aber ich will das auch keinem ausreden, find es nur irgendwie merkwürdig und widersprüchlich. Auch die Tatsache, wie wichtig vielen Frauen ihre Penis--Gummi-Attrappe namens Dildo ist (die sie sich dann gegenseitig sogar zum Geburtstag schenken), während es bei Männern eher komisch rüberkäme, wenn sie eine Gummipuppe einer Frau vorziehen.
 
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  • #56
Wenn dein Umgang mit Sexspielzeugen tatsächlich den realen sexuellen Kontakt mit einem Mann ersetzen kann, dann scheint ja die weibliche Sexualität deiner Erfahrung nach doch nicht so sehr auf Romantik, Gefühle usw. angewiesen zu sein.
Ich denke mal, es war hier die Rede von der reinen Triebbefriedigung einer Frau. Ja, da reicht SB (oder auch der Einsatz von Sexspielzeugen), wenn Frau nur mal schnell eine Orgasmus will. Den hat sie nämlich nicht automatisch, wenn sie sich aufbrezelt und in der anonymen Großstadt in irgendeinem Club einen der dort anwesenden notgeilen Kerle abschleppt. Sex mit einem quasi Unbekannten bringt den meisten Frauen keine Befriedigung (wie wir hier in vielen Beiträgen gelesen haben), ja ist sogar eher unangenehm. Natürlich gibt es da Ausnahmen, aber offensichtlich nur sehr wenige.
Also Sexspielzeug einem konkreten Kontakt mit einer Person, die man mag und begehrt, vorzuziehen
Das hat hier niemand behauptet. Im Gegenteil, die meisten Frauen haben hier ausdrücklich geschrieben, dass sie einen Mann mögen und begehren müssen, um Sex zu haben und dann ziehen sie auch das Sexspielzeug nicht vor.
Wenn ich die Wahl habe SB oder Sex mit einem Mann, den ich nicht mag und nicht attraktiv finde, dann ziehe ich zu 100% SB vor. Dann habe ich 1. einen Organsmus und 2. nicht das Gefühl meinen Körper für die Triebabfuhr eines xbeliebigen Mannes zur Verfügung gestellt zu haben.
 
  • #57
Das ist etwas, was ich hier gelernt habe. Dass bei vielen Frauen der Sexualtrieb erst beim richtigen Mann erwacht, dann aber wie! Und wie häufig dieser "richtige" Mann ist, kann ganz unterschiedlich sein. Wobei ich jetzt keine Zahlen nennen kann.
Auch hier sind Männer nicht ganz so wählerisch.
Volle Zustimmung. Ich habe mal gehört, dass es bei Männern und Frauen geradezu gegensätzlich sein soll: Je länger der Mann keinen Sex hat, desto mehr will er ihn. Frauen scheinen im Allgemeinen besser damit klar zu kommen, die stört es nicht so, mal länger auf Sex zu verzichten, aber wenn sie dann mit dem richtigen Partner guten Sex haben, dann möglichst oft und möglichst viel (teilweise sogar häufiger, als der Mann dann kann oder braucht).

Wenn wir von Biologie reden, scheint es mir auch so, dass die männliche Sexualität eher orgasmuszentriert ist als die der Frau, gerade junge Männer, die "voll im Saft stehen", verspüren da teilweise einen großen sexuellen Druck (so kommt mir der Fragesteller vor). Für Frauen spielt (wieder im Allgemeinen) das Drumherum eine größere Rolle. Wir freuen uns natürlich auch über guten Sex mit Orgasmus, aber viel wichtiger ist, dass wir den Mann mögen und er uns romantisch verführt. Ich meine, selbst wenn mir ein fremder Mann auf der Straße die Garantie geben würde, dass der Sex mit ihm richtig "gut" wird und er mich garantiert zum Orgasmus leckt, würde mich dieses Angebot allein überhaupt nicht reizen, wenn ich ihn nicht als Mann und Persönlichkeit interessant finde.

Ein Freund von mir meinte mal, wenn eine Frau auf der Straße fremde Männer anspricht und meint, sie hätte gerne jetzt sofort Sex mit ihnen, würden wahrscheinlich 80% mitgehen oder es sich zumindest überlegen. Würde ein Mann das gleiche umgekehrt bei Frauen machen, würde er wohl von 90% eine üble Abfuhr kriegen.

Eben weil für Frauen der Sex allein nicht so wichtig und "nötig" ist. Guter Sex ist Sex mit einem (für uns individuell) "guten" Mann und existiert nicht unabhängig davon. Es gibt natürlich Frauen, die trotzdem Sex mit irgendwelchen Männern haben, selbst wenn der ihnen selbst in Sachen Befriedigung nicht so viel bringt, und dann eine Show durchziehen und Orgasmen vortäuschen, aber da weiß ich sicher von Freundinnen, dass es in diesem Fall der Frau meist um Bestätigung und Lob für den guten Sex geht, dass sie es also als persönlichen Erfolg betrachtet, wenn es für den Mann gut war und er sie heiß findet, also daraus zieht dann die Frau ihren Genuss und Spaß. Ich finde es in diesem Zusammenhang übrigens interessant, dass für viele, gerade jüngere Frauen der männliche Orgasmus sogar wichtiger als ihr eigener ist, die machen alles mögliche, damit es für den Mann möglichst toll wird, und freuen sich dann darüber, wenn er stöhnend auf ihnen zusammenbricht. Der eigene Orgasmus, lieber FS, ist für viele Frauen gar nicht der Hauptgrund für Sex, also warum sollten sie nur deswegen Sex haben?
 
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  • #58
Aber ich will das auch keinem ausreden, find es nur irgendwie merkwürdig und widersprüchlich. Auch die Tatsache, wie wichtig vielen Frauen ihre Penis--Gummi-Attrappe namens Dildo ist (die sie sich dann gegenseitig sogar zum Geburtstag schenken), während es bei Männern eher komisch rüberkäme, wenn sie eine Gummipuppe einer Frau vorziehen.
Du hast ganz einfach eine festgefahrene Meinung. Dich würde hier auch niemand vom Gegenteil überzeugen können.

Ursprünglich ging deine Frage in die Richtung: Warum können Frauen nur mit Gefühlen oder gar Liebe ...
Nun beißt du dich an Sexspielzeugen fest und wer sich was zum Geburtstag schenkt - davon hat hier keine Frau etwas geschrieben.
 
  • #59
Sorry, lieber FS, ich finde, Du hast eine sehr einseitige Sicht der Dinge, was sich ja hier auch an Deinem „Festbeißen“ am vermeintlichen Sexspielzeug der Frauen zeigt ... man muss auch gönnen können😉

Als junge Frau hatte ich oft und gerne Sex, auch ohne Partnerschaft ... der war mal gut, mal weniger gut und manchmal auch richtig grottig. Wir dachten damals, das gehöre so dazu, fühlten uns frei und liberal.
Mitte dreißig begann ich dann, auf mich zu hören und auf das, was ich wirklich wollte und hatte ca. 15 Jahre den besten Sex meines Lebens. In der Partnerschaft, aber auch vorher schon nur lose verbunden. Aber ich wusste einfach, was ich möchte und vor allen Dingen WEN ich möchte, bei mir war das nicht zwingend mit Liebe verbunden, aber es musste einfach ein gewisses Gefühl da sein. Vielleicht ist es das, was Dir fehlt, bzw. was einige Damen bei Dir halt nicht empfunden haben. Daraus solch ein Fass aufzumachen, spricht nicht unbedingt für Dich, sorry. Kann es sein, dass Du einfach massiv gekränkt bist?
Ich kann Dir versichern, dass Frauen ein massives Lustempfinden haben können, das ist aber individuell, wie das Verlangen nach Süßem, Sport, Ruhe, Nähe ...
Mittlerweile sortiere ich sehr gut aus, auch wenn die Lust zyklusabhängig sehr laut schreit, manches tu ich mir einfach nicht mehr an🤪
Vielleicht ging es den Frauen, mit denen Du in Kontakt getreten bist, auch so. Bleib bei Dir und suche die Schuld nicht bei anderen🍀
 
  • #60
Liebe real Woman: Welche Männer lernst du eigentlich kennen, die SO primitiv drauf sind? Zwischen wahllos mit Egoisten ins Bett hüpfen, Sexspielzeug-Bevorzugen und Männern, die man sympathisch und attraktiv findet (ohne sie gleich zu lieben) gibt es doch noch eine Bandbreite an Möglichkeiten.
Du gehst davon aus, dass sympathische und attraktive Männer automatisch auch gute Liebhaber sind. Ein Beispiel aus meiner Erfahrung. Er, gut aussehend, gute Manieren, ausgesprochen guter Gesprächspartner, da vielseitig interessiert und empatisch, ich habe mit ihm stundenlang reden können und das muss was heißen. Ein Date mit ihm, er holt mich ab, wir gehen zum Essen und uns beiden ist klar, wie der Abend enden wird. Wir trinken noch bei ihm in der Wohnung Wein, er nimmt mir mit einer lassziven Bewegung den Glas aus der Hand, das sah wirklich wie in eim Film aus, sehr elegant und gleichzeitig erotisch, dann küsst er mich so, dass ich Gänsehaut bekomme und schon innerlich freudig hüpfe, weil es ja vielversprechend anfängt und dann.. Dann war es so, als ob jemand Schalter umgelegt hat. Er hat sich buchstäblich plötzlich in einen recht primitiven sabbernden Lüstling verwandelt. Ich war recht verdattert und da auch schon angetrunken, dass ganze mehr oder weniger über mich ergehen lassen. Heute würde ich es abbrechen oder Initiative in meine Hände nehmen und ihn machen lassen, wie ich es will, aber damals hatte ich noch wenig Date Erfahrung und diese Diskrepanz zwischen einem sympathischen Mann und nun ja, einem etwas im Bett hat mich einfach sprachlos gemacht. Ich bin ein grosses Mädchen und übernehme Verantwortung für mein Verhalten, ich fand es bloß wahnsinnig schade, dass die schöne Zeit mit ihm davor überschattet wurde von seinem Verhalten im Bett.
Ich habe einfach keine Lust, russisches Roulette zu spielen, wenn ich Sex habe, möchte ich es genießen und mir nicht jedes mal Gedanken machen, wird es gut oder war es wieder nix.
 
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