• #31
@#23, 25: Sorry, dieser Thread ist irgendwie untergegangen bei mir. Vielleicht liest du ja noch hier mit.

So eine Beziehungsform, wie du sie führst, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Deswegen war ich auch sehr überrascht, als ich #21 las. Normalerweise wollen doch Frauen mit Kindern ihre Familie wieder komplettieren, um den ehemaligen Zustand wieder herzustellen.

Weiterhin fand ich deine Begründung in #21 schon recht merkwürdig, dass du offen sagst, dass du keine Lust hast, fremde Kinder durchzufüttern, obwohl du selbst ein Kind hast. Wenn der kategorische Imperativ Gesetz wäre, würdest du nie einen Partner finden. ;)

Es ist aber beruhigend zu lesen, dass andere Frauen in deinem Umfeld anders denken in dem Punkt. Denn dann hätten es Frauen mit Kinder wirklich besonders schwer.
 
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  • #32
was ich möchte ist das eine, was realisierbar ist, das andere. bis jetzt hat weder ein Alleinerziehender Vater noch überhaupt ein Mann es für nötig erachtet, ernsthaft zu antworten.
Das, so habe ich hier erfahren dürfen, liegt wohl daran, daß ich alleinerziehend bin und eben tatsächlich keinen 2. Papi suche, sondern einen Mann für mich. herrgottnochmal ist das denn so schwer. bin jetzt knapp ein Jahr hier und erfahre 10 Antworten -logisch Absagen- auf gut 200 Anschriften.. seeehr mager, meine Herren und ich habe definitiv alles ausgefüllt, def. die vorgaben hier beachtet mit eigener Phantasie was nettes kreirt. Null Nix Nothing. Gehts denn noch? ich bin ziemlich sauer. Grüßle
 
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  • #33
@30 Thomas HH - hier 21/23/25 - Danke für dein Feedback. Warum sollen Frauen immer wollen, dass die Familie komplettiert wird? Ja, ich gebe dir Recht, duzende von Frauen können es nicht abwarten, wieder einen Mann in Haus und Bett zu haben. Aber warum? Da sind wir wieder genau in der Versorgermentalitätsdenken der Frauen.
Ich brauche keinen Versorger, ich brauche keinen Papa für mein Kind. Versorgen kann ich mich und mein Kind selbst, einen Papa hat mein Kind auch, zu dem es einen sehr guten Draht hat.

Ich möchte einen Partner an meiner Seite, doch ich muss deshalb nicht alle klitzekleinen Alltagsthemen, die die Liebe unnötig belasten, mit ihm teilen müssen. Wer lange Jahre Beziehungen/ Ehen im Zusammenleben gelebt hat, möchte vielleicht andere Partnerschaftsformen ausprobieren und die Vorteile heraus ziehen. Wenn beide Partner genau das möchten, ist es der Idealfall. Mein Kind hat ein wunderbares Verhältnis zu meinen Lebensgefährten. Was will ich mehr. Muss das deshalb kaputt gehen, weil man - nur um besser gesellschaftlich anerkannt zu sein, in einer Wohnung wohnt? Jeder Mensch hat Macken und je älter, um so mehr! Leben und leben lassen.

Und mein Argument, warum ich keine "fremden" Kinder groß ziehen will! Ganz einfach. Ich habe ein Leben, das teile ich auf für meinen Job (selbständig und viele Std pro Tag), meinem Kind, meinen persönlichen Bedürfnissen und meinem Lebensgefährten. Wenn ich nun noch die Verantwortung für seine Kinder übernehmen muss, meine Zeit mit deren Sorgen und Nöten teilen muss, dann bin ich egoistisch und sage schlicht NEIN! Dann muss ich Zeit und Nerven und möglicherweise auch Geld abzweigen, dass weder mir noch meinem Kind zugute kommen. Und das möchte ich nicht. Bewerft mich jetzt mit Steinen, aber ich stehe zu meiner Meinung. Übrigens, es gibt auch Männer, die genau so denken und deshalb keinen Versorger bei alleinstehenden Frauen spielen wollen und werden!
 
  • #34
@#31: "und eben tatsächlich keinen 2. Papi suche, sondern einen Mann für mich" - lies dir bitte mal folgenden, leider etwas länglicheren Thread durch:

http://www.elitepartner.de/forum/warum-sind-kinder-in-einer-neuen-beziehung-eine-last.html

Da findest du eine Menge Antworten auf deine Fragen.
 
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  • #35
ergänzend zu #32: Mein Partner hat Kinder, natürlich habe ich ein Interesse daran, mit ihnen gut auszukommen. Wir verleben auch gemeinsame Urlaube und natürlich nimmt man auch ein bißchen an deren Leben teil.
Meine Argumentation mit "groß ziehen" bezieht sich einzig und allein auf dem Umstand des Zusammen wohnens und tagtäglich zusammen leben - ich möchte mich nicht auch noch um deren Schulaufgaben kümmern müssen, die Wäsche waschen, putzen, einkaufen kochen etc. - das ist ein Zeitaufwand, den ich für "fremde" Kinder nicht betreiben möchte und zeitlich auch garnicht kann.
 
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  • #36
Fräulien Smilla
Ob ich einen alleinerziehenden Vater als Partner haben wollte käme immer auch auf das Alter des Kindes an. Meine bisherigen Erfahrungen zeigen dass es gar nicht so einfach ist aus zwei Familien eine neue zu basteln. Da kann es durchaus sehr klug sein erst einmal getrennte Wohnungen zu haben. Dieser Prozess kann sich auch über längere Zeit hinziehen. Bei meinem letzten Freund habe ich das von ihm großgezogene, aber nicht sein leibliches Kind, sofort ins Herz geschlossen. Als unsere Beziehung auseinanderging war der Trennungsschmerz ein doppelter. Das sollte man bei der Frage"alleinerziehender Papa, ja oder nein" auch bedenken.
 
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  • #37
ich bin selbst alleinerziehender Vater einer 12 jährigen Tochter - ich empfinde das so: als modernem Mann wird von mir erwartet mich selbstverständlich mit einer alleinerziehenden Mutter "abzufinden", umgekehrt schlägt das egoistische Gen komplett durch - warum sollte ich für Kinder meines Freundes Wäsche waschen, also für nicht meine - Ich habe es auf gegeben eine Partnerin zu finden, die auch Freundin meiner Tochter sein will, da ist der alte 50er Jahre Geist zu stark bei den Frauen ausgeprägt - letztendlich bleibt "nur" eine Alleinerziehende
M/41
 
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VirginiaWoolf

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  • #38
Warum nicht?
Meine Kinder sind erwachsen, für Babys und Kleinkinder hätte ich sicher nicht mehr den Nerv,
Schulkinder ja, ich bin mir schon darüber im Klaren, dass die Kinder und der / die neue Partner/in sich leiden können müssen, dass das auch nicht erzwungen werden kann.
Für die meisten alleinerziehende Herren bin ich sicher zu alt.

@#36 "Freundin Deiner Tochter", genauso sehe ich das auch, das muss doch zu machen sein.
Es geht nicht darum, die Mutterrolle zu übernehmen.
Es kann doch nicht sein, dass so etwas an dem Mehr an Hausarbeit scheitert.

Ich habe viel übrig für tolle liebe Väter

Alles Gute allen Alleinerziehenden.
Virginia
7E20CD34
 
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  • #39
MadMax

das ist wirklich ein ganz eigenes phänomen:
frauen nehmen es für sich als selbstverständlichst in anspruch, auch mit kind vom mann gewollt zu werden.
umgekehrt reagieren aber die selben frauen auf kinder des mannes äußerst ungehalten!
haben sie selbst keine kinder, ist das verständnis bzw. das interesse des kennenlernens noch geringer.
 
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  • #40
@MadMax - ich habe selbst ein Kind und akzeptiere die Kinder meines Partners. Deswegen muss ich aber nicht mit ihnen unter einem Dach wohnen und deren Schularbeiten kontrollieren und deren Socken waschen.

Umgekehrt verlange ich aber auch nicht von meinem Partner, dass er für mein Kind das Frühstück macht, sie zum Schwimmunterricht fährt oder ihren Fahrradschlauch flickt.

Verstehst du, was ich damit sagen will? Gruß von #32/34 usw.
 
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  • #41
Madmax
@#39
deine einstellung finde ich optimal!

meiner meinung nach, wird viel zu schnell zusammengezogen. wenn kinder da sind, sollte man sich das 2x überlegen. nichts ist für die kinder fataler, als wenn z.b. der mann erst einzieht, dann bekommt man sich in die wolle und trennt sich wieder.
 
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  • #42
@40 MadMax - genau! Das habe ich auch erlebt und muss sagen, finde ich von den Müttern unverantwortlich. Mussten die Kinder meines Partners auch schon 2 x erleben und das zum 1. Mal sofort nach dem Auszug des Vaters... Der nächste kam, nachdem Frau ihn drei Wochen kannte...

Ich weiß nicht, ob du eine Frau mit Kind suchst, bzw. ob du selbst Kinder hast. Wenn ja, dann wünsche ich dir eine Frau, mit ebendieser Einstellung - doch ich befürchte, so wahnsinnig viele gibt es von meiner Sorte nicht! Ich weiß, dass ich da ein ziemlicher Exot bin. Aber sei es drum - mein Partner, unsere Kinder und ich fühlen uns wohl dabei - der Rest interessiert nicht.

Also viel Glück beim Finden!
 
F

Fräulein Smilla

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  • #43
@Mad Max
ich nehme es als gar nicht sebstverständlich auch mit Kindern gewollt zu werden. Nur manchmal machen einen Aussagen hier richtig traurig, denn im normalen Alltag bin ich eine ganz nette :)

Wie oben bereits beschrieben. Gegen sogenannte "fremde" Kinder hätte ich nichts einzuwenden, bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht.

Meine Stieftochter war 25 ;-)

Fräulein Smilla 7E1DA741
 
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  • #44
#40
stimmt! denn zu häufige erlebte Trennungen führen später zu Bindungsängsten - und davon gibt es ja schon jetzt genug.

Mit Kind(ern) sollte man sich wirklich zu 99,9% (100% gibt es ja leider nicht...) sicher sein, daß es klappt, oder etwas Abstand waren.

w55
 
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  • #45
Da kann ich Euch ja nur wünschen, dass Ihr selbst niemals in die Situation "alleinerziehend" kommt! Ich danke der Welt und meinem Umfeld, dass ich niemals deswegen diskriminiert wurde, einfach ICH bleiben konnte, ob mit Partner, ob mit Kind oder ohne!

Es geht nicht darum, einem Kind ein Elternteil zu ersetzen. Vater und Mutter sind ja (falls nicht verstorben) da. Der neue Partner ist lediglich eine weitere Bezugsperson! Natrürlich muss man mit dieser Situation feinfühlig umgehen! Aber Eifersucht auf "fremde Kinder und Haustiere" ist unreif und einfach nur lächerlich! Und solange man sich des neuen Partner unsicher ist, sollte man auch eine gewisse Distanz wahren. Und auch später bleibt es Fakt, der neue Partner ist der Freund oder die Freundin, aber nicht Mama oder Papa und ein Zusammenziehen sollte mehrfach überdacht werden. Für mich kam es nicht in Frage, dass ein neuer Partner bei uns (Tochter und mir) einzieht!. Die Energie hätte ich gar nicht gehabt, mich neben Kind, Vollzeitjob, Haushalt auch noch um einen Partner zu kümmern. Doch ich hatte Partner, für die es okay war, alle 14 Tage ein tolles Wochenende zu verleben, unter der Woche vielleicht erst zu kommen, wenn das Kind schon schlief und ansonsten hier und da mal auch etwas gemeinsam mit dem Kind zu unternehmen, wie andere Freunde und Freundinnen auch. Meine Tochter wurde dadurch nicht traumatisiert. Bei uns liefen auch keine Eifersuchts- und Ausgrenzungsspielchen. Wenn meine Tochter jemanden nicht mochte, habe ich das allerdings akzeptiert - egal ob Partner oder FreundIN - und mich in ihrer Abwesenheit mit diesen Menschen getroffen. Dafür ist dann die gemeinsame Zeit doch zu knapp.
 
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  • #46
Also ich würde mir als frau auch keinen alleinerziehenden Vater antun ! Ich muß nicht die Kinder von anderen Frauen antun und zum Schluß heißt es noch :"...was willst Du,Du hast mir gar nix zu sagen,Du bist nicht meine Mutter!!"
Und wenn der "Depp " dann noch erzählt,daß er mit seiner Frau mit dem Gulli-Deckel um den Hals schwimmen gehen will,dann nehm ich doch lieber reißaus,denn dann weiß ich was ich davon zu halten habe!!!
Nur schlecht von der Exfrau sprechen um bei mir in den mittelpunkt zu kommen oder nen Stich zu landen!
Auf solche Typen kann ich verzichten,da ist das Drama schon vorprogrammiert.
Deshalb "Finger weg!" von solchen alleinerziehenden Papis!
denn egal wie es kommt,sie halten zu ihren Plagen und auch wenn sie alle sagen,das ist nicht so,es ist so !!!!
 
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  • #47
Puuuuh, sehr schwer zu sagen. Ich (w31) kann allgemein recht wenig mit Kindern anfangen, möchte deshalb auch keine eigenen haben. Ich könnte mir relativ schwer vorstellen, mit einem allein erziehenden Vater zusammen zu sein und kaum was mit ihm alleine ohne Kind unternehmen zu können. Dazu käme noch das Problem der Eifersucht, wenn er viel Kontakt zur Ex hat.
Wenn ich so jemanden kennen lernen und mich verlieben würde, würde ich es versuchen. Aber ich habe keine Ahnung, ob es klappen würde.
 
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