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Gast

  • #1

Körperschmuck: Tattoos & Piercings Wirklich so selten?

Körperschmuck: Tattoos & Piercings Wirklich so selten?

Hallo, ich habe schockiert den Beitrag zum Intimpiercing gelesen. Sind hier wirklich alle so abgeneigt was diese Art von Körperschmuck angeht? Hat hier keiner Tattoos oder Piercings? Gruß w. 29
 
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Gast

  • #2
Imtimpiercings finde ich einfach nur abstoßend (vor allem bei Männern). Ein Piercing im Bauchnabel oder in der Zunge kann hingegen sehr hübsch und sexy sein.
Was Tattoos angeht, finde ich nur sehr kleine Tattoos auf Knöchel, unterem Rückenbereich, Po oder Oberarm akzeptabel.

Pat Pitt
 
  • #3
Naja bis dato war eigentlich nur Frederika komplett abgeneigt gegenüber den traditionellen Methoden seinen Körper zu verschönern. =)

Habe selber ein Tattoo, und am Wochenende werden es 2 (und dann gehts weiter ^^). Ich denke es hängt immer davon ab was der oder diejenige für Erfahrungen gemacht hat mit Gehacktem und Gelöchertem. Solange es kein Arschgeweih, ein albernes, nichtssagendes Tribal oder ein peinliches Tattoo ala Wolf, Einhorn, Rose oder Delfin ist sondern ein persönliches, mit dem Träger verbundenes Tattoo ist, kann das erheblich die Attraktivität des Trägers erhöhen.


Gruß
7E24B720 m36
 
  • #4
Also in meinem privaten und beruflichen Umfeld sind Tattoos und Piercings extrem selten -- alle sind sich einig, dass das entweder was für Proleten oder aber für Subkulturen a la Fetisch, Sadomaso, Dominanz-Unterodnung ist, mal abgesehen von den klassichen Tattoo-Grupen wie Seeleuten, Verbrechern und Rockern.

Ich wäre doch sehr abgestoßen von einem Tattoo oder Gesichts-/Intimpiercing bei einem Mann. Brr!

Attraktivitätserhöhend habe ich ein Tattoo noch nie empfunden.
 
  • #5
Achja. Für die absolute Oberklasse unter den Tattoos mal unter http://www.tattoo-angel.ru/gallery/ schauen. Dieser Mann ist das Benchmark unter den Tintenkünstlern.


#1: Solange es ein in sich stimmiges Gesamt(kunst)werk ist, kann es gerne auch ein Bodysuit sein.

7E24B720 m36
 
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Gast

  • #6
Nein, nicht nur Frederika vertrat diese Ansicht, es gab auch etliche Schreiber mehr, die dies total ablehnten.

'Verzierungen' dieser Art sind für mich nicht anziehend, ich frage mich regelmäßig, wie man sich, seinem Körper so etwas antun kann.
 
G

Gast

  • #7
Also ich als Mann liebe sie, die sogenannten "Arschgeweihe" .... ich sehe da sehr gerne hin.
Finde es toll, wenn ein Frau das selbstbewußt trägt.... m-34
 
L

Löwenmail

  • #8
Leute, Leute, die Modewelle der Piercings und Tattoos sollte doch eigentlich vorbei sein. Ich kenne mittlerweile dutzende Menschen, die Ihre "Jugendsünden" sehr bedauern.
Ich selber möchte jedenfalls keine Partnerin, die bei normaler Bekleidung sichtbare Tattoos oder Piercings hat. Eine Sammlung solcher würde ich auch eher dem Prekariat zuordnen.
 
  • #9
Liebe Fragenstellerin,

ich kann nur über mich selbst sprechen und über meine Ansicht zu meinem Körper: Mein Körper ist so in seiner natürlichen Form wundervoll und bedarf keinerlei Ausschmückungen in Form von Piercings, Schmuck oder Tattoos. Ich mache mir keine Blitzmuster in meine Frisur oder meinen Bart, wenn ich mal einen trage.
Ich bin nicht gegen Tattoos und Piercings und Schmuck, ich lehne es lediglich für mich ab und die einzigen Schmuckstücke, die ich je zu tragen bereit sein werde sind: Ehering oder evtl. ein Amulett oder Armband, was mir meine Herzdame schenkt.
Wenn jemand das tun will, bitte, wenn ich den Menschen nicht kenne ist mir das egal, und wenn es meine Herzdame ist und es mich nicht stört, dann ist auch gut. Jedem das Seine und für mich eben das nicht. That's all.

Mfg Niko m(25) 7E22AC77
 
  • #10
@#2.1: Tatsächlich? Na, dann lies dir mal die unteren beiden Threads durch:

http://www.elitepartner.de/forum/tag/piercing.html

Ich finde Bauchnabel-Piercings ganz süß und Nasenstecker gehen auch noch. Kleine Tattoos auf dem Schulterblatt oder am Knöchel sind auch noch OK. Aber alles darüber hinaus würde mir auch sehr unangenehm aufstoßen.

Es sind auch nicht alles Proleten und Subkulturen, die sowas tragen. Zumindest Proleten sind ja auch ohne ihre Tattoos leicht zu erkennen am Verhalten, so dass man sie meiden kann. Es tragen aber auch einige zunächst mal als "normal" empfundene Menschen sowas, die mit solchen Zeichen irgendeine Form von Protest, Regime-Kritik oder den Hinweis auf gesellschaftliche Missstände und ihre Frustration darüber zum Ausdruck bringen wollen. Ich nehme diesen Leuten nicht ab, dass sie großflächige Tattoos oder mehrere Piercings (vor allem im Gesicht) aus ästhetischen Gründen tragen. Bei einem einzigen Nasenring trifft das wohl nicht zu, aber das finde ich wiederum einfach unästhetisch.

All das finde ich zutiefst zuwider. Deswegen kommen die extremeren Varianten von Tattoo- und Piercing-Trägerinnen für mich nicht in Frage.
 
  • #11
@#7 ich hoffe das so sehr das das endlich mal abebbt und sich nur noch solche Verzieren lassen die das auch wirklich verdient haben und sich einen Kopf um das Ganze (heitliche) gemacht haben. Der Hype das jeder Dorftrottel ein grottig getochenes Minitattoo auf dem Knöchel trägt geht mir auf den Sender. Genau daher kommen nicht wenige der Vorurteile gegenüber den Bemalten. =).

Ich mags bunt und phantasievoll, stilecht und elegant. Dafür darf die Dame gerne Goldkettchen und Co im Laden lassen. Ich trage z.B. nie Schmuck.


Gruß


7E24B720 m36
 
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Gast

  • #12
Was ist denn das für ein Schubladendenken, Tatoo- Träger --> Prolet. Meine Tochter und ich haben uns letzten Herbst gemeinsam ein Tatoo stechen lassen. Es muss doch nicht jedem gefallen, hauptsache man selbst findet es schön. Für mich hat mein Tatoo eine besondere Bedeutung und wenn mich ein Mann wegen meines Tatoos ablehnt, dann ist es wohl der falsche.
w 52
 
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Gast

  • #13
Nun ja, es kommt darauf an... Ich würde jetzt ein kleines Tatoo oder ein Bachnabelpiercing nicht irgendeiner Subkultur zuordnen, wär mit deshalb ebenso egal wie eine Intimrasur. Intimpiercings oder Ganzkörpergetackerte/bemalte find ich schlichtweg unästhetisch. Mal abgesehen davon dass es ja auch nicht wirklich gesund ist.

Ich selbst kann eh nicht verstehen wieso man seinen Körper ohne Not aufschneiden, durchlöchern oder mit Farbe traktieren sollte. An mir wir man das deshalb auch niemals zu sehen bekommen.

@2 ob traditionell oder nicht- ist mir völlig egal. Ob das ein verschönern ist sei noch dahingestellt- ich kann das nicht so empfinden. In Japan ist es Tradition und gilt als schön die Füssen heranwachsender Frauen klein zu halten und damit zu verkrüppeln...
 
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Gast

  • #14
Tatoos und Piercing automatisch einer Subkultur zuzuordnen, und alles Seefahrer haben eine Meerjungfrau auf den Unterarm, oder wie? Über solche Aussagen kann ich nur den Kopf schütteln, bin es aber schon gewohnt, da ich hier schon eine Zeitlang mitlese.

Was ist so schlimm daran? - Es ist keine Modeerscheinung! - "Ötzi" war auch tätowiert!

Als Jugendliche wollte ich unbedingt immer ein Nasenpiercing. Habe mich aber nicht darüber getraut. Auch haben meine Freunde mir davon abgeraten, einfach weil es ihnen nicht gefallen hat. Jetzt spiele ich mich schon länger mit dem Gedanken ein Tatoo machen zu lassen, auf dem Schulterblatt. Wäre somit mein erstes. Nur über das Motiv bin ich mir noch unklar. Es soll kein 08/15 sein und somit etwas Besonders.

Der eigene Körper wurde uns als Geschenk gegeben, und jeder kann damit umgehen, wie er es für richtig hält. Sich selber zu verschönern in Form von Körperschmuck, was ist so abstoßend daran?

Kleiner Ausflug ins Psychologische: Fürchtet man am meisten nicht dass, was man in sich selber unterdrückt? Somit dürfen es andere auch nicht zulassen?

Wieviele Frauen tragen Highheels und riskieren damit eine Hammerzehe. Wieviele lassen sich SchönheitsOps über sich ergehen, wieviele rauchen. - Mach mal dann ein Lungenröngten, da wird dir garantiert schlecht bei dem Anblick des Röngtenbildes.

Und viel schlimmer finde ich, sich durch übermäßiges Essen oder in Form einer Droge den Körper so verunstalten, dass er einfach nur hässlich ist, und sogar gesundheitsschädlich bis tödlich sein kann.

Was nutzt es 150 kg zu haben, zu Rauchen und zu Trinken und dann zu sagen, ne Körperschmuck ist nur etwas für Sadomasoanhänger. Für mich ist diese Art seinen Körper zu "geiseln" die reinste SM.

w und selber kein Körperschmuck außer Ohrlochp.
 
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Gast

  • #15
Bei vielen Naturvölkern war Tatoo und Co - und ist es teilweise heute noch - das Zeichen, dass der oder die Träger/in dessen bereits initiiert ist. Will heissen, geschlechtsreif, oder auch heiratsfähig ist. Ich lese gerade eine Abhandlung über die Aboriginies und bei den australischen Ureinwohnern war und ist das ganz normal.
Also was normal ist und was nicht - das kommt immer drauf an, wo und wie man lebt, nicht wahr?

Ich persönlich möchte kein Tatoo und als Piercing reicht mir das Loch für die Ohrstecker, das ich aber auch nur deshalb habe, weil Ohr-Clips mir zuviel Schmerzen verursachen bei längerem Tragen.

Allerdings habe ich einen Zahn-Brillanten, der mir selber sehr gut gefällt und mein Lächeln noch eine Spur "brillanter" macht - wie man mir bestätigt.
Das ist allerdings eine mühselige Angelegenheit, weil er sehr schlecht hält und immer wieder erneuert werden muss. Ist auch der Grund, warum ich ihn im Moment NICHT trage, hab ihn wohl geschluckt, denke ich............!!!???

w/47
 
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Gast

  • #16
Ich hab auch nichts der Gleichen und mag es auch überhaupt nicht (von Ohrringen abgesehen), ist optisch ein KO-Kriterium, ich kann viel eher über andere Schönheitsmakel (Hautmakel, leichtes Übergewicht, kein Modelgesicht/körper,...) hinwegsehen als darüber. Liegt vielleicht auch daran (ich will hier unter keinen Umständen jemanden beleidigen ist nur eine Beobachtung), dass die Meisten von den ich weiß dass sie sowas tragen, aus den sogenannten bildungsfernen Schichten stammen und überwiegend in Hartz 4 machen.
Ist vielleicht auch Generationsabhängig, aber ich bin eigentlich auch erst 24.
 
G

Gast

  • #17
Ich mag keine Piercings/Tattoos und empfinde sie daher ein eigentlich als ein "No-GO". Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass ich welche bei meinem Partner akzeptieren könnte, falls sie mir nicht gleich "auffallen", weil man ja die Person liebt und nicht die Tattoos....
Es grüßt Euch
das Schlossfraeulein
 
  • #18
Also ich halte auch nicht viel von Verallgemeinerungen, mit denen man Tattoo- oder Piercingträger einer bestimmten Gesellschaftsschicht, oder gar Gruppen wie 'Sadomaso' o.ä. zuordnen könnte.

Dafür war die Modeerscheinung zeitweise viel zu stark ausgeprägt.

Ich persönlich tue mich aber sehr schwer mit allen Piercings außer Ohrringen bei einer Partnerin. Es gefällt mir optisch nicht - und wenn es noch so 'kunstvoll' ist. Mich persönlich stößt auch der Gedanke ab, so ein Ding, beispielsweise an den Nippeln, in den Mund zu bekommen und mit den Zähnen daran zu stoßen...

Tattoos sind dagegen ok, wenn nicht gerade der halbe Körper bemalt ist. Das kann auch ein Arschgeweih sein.
 
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Gast

  • #19
Wenn man sich langweilt und einem dann nichts Besseres einfällt als dem Körper eine bleibende Beschädigung zuzufügen, bitte. Ich finde es abstoßend und alle meine Bekannten auch. Es gibt durchaus sinnvollere Beschäftigungen, z.B. lesen, in die Natur gehen und deren Wunder erleben und von dem nicht dafür ausgegebenen Geld jemandem, der es nötig hat etwas Gutes tun.
 
G

Gast

  • #20
@#12 es geht bei Tattoos nicht um gesundheitsschädliche Praktiken wie Fussverkrüppelung, was die Europäer in abgewandelter Form übrigens auch getan haben. Wer ein Tattoo nimmt, legt ein Stück seiner Geschichte frei für jeden Sichtbar auf seine Haut. Deswegen muss ein Tattoo einen Sinn haben sonst ist das nur Kritzelei wie Arschgeweihe oder 99% der Tribals ..
 
  • #21
@#19: Quatsch, mit Verlaub. Es mag wohl tatsächlich einzelne Personen geben, die "ein Stück der eigenen Geschichte" auf ihren Körper malen lassen, aber wenn wir mal bei den belastbaren Fakten bleiben, dann ist die Mehrheit der Tätowierten den Massen der Tribals, Arschgeweihe, Engelchen-auf-Schulter, Rose-auf-Knöchel zuzuordnen. Nix Geschichte, reine Mode und oberflächlicher Körperkult.

Schmuck ist schön und gut. Mir fällt aber beim besten Willen kein einziges Schmuckstück ein, dass ich für immer tragen möchte.

Unzählige Menschen bereuen ihre Tattoos, sobald sie in ein Alter und einen Berufszweig kommen, der Reife und Seriosität erfordert.

Na ja, und paar, die meinen, ein Stück ihrer Geschichte auf ihrer Haut tragen zu müssen, die haben meiner persönlichen Meinung nach die größte Störung! Denn das macht ja gar keinen Sinn und ist in meinen Augen bloß Gelaber, um die Schändung des eigenen Körpers schönzureden.

Kurz gesagt: Ein Partner mit Tattoo ist ein absolutes Ausschlusskriterium. Viel strenger geht es kaum.
 
  • #22
Lieber Hellekeen (@2),

wie kommst Du auf die Idee, das ein Delfin nicht persönlich sein kann? Kommt mir sehr selbstdarstellerisch vor, diese Aussage, in ihrer unreflektierten Pauschalisierung

Grüße
Der, auf dem ein Wolf wohnt
 
G

Gast

  • #23
Mode ist und war das doch immer nur in den bildungsfernen Schichten. Schonmal eine Juristin oder Ärztin mit Arschgeweih oder Zungenpiercing erblickt? Delphine, oder noch besser, süße Elfen über'm Fußknöchel, verbinde ich immer mit mindestens genauso "süßen" Muttis um die 30 in Ausbildungsberufen. Was daran persönlich sein soll ist mir bis dato ein Rätsel... Erinnerung an den letzten Pauschalurlaub? Eine Delphintherapie? Man weiß ja nicht...
 
  • #24
@ #21 aus dem gleichen Grund den Frederika in #20 angibt. Wenn ein Polynesier einen Delfin trägt mag das schleichen, aber wo bitte hat ein normales, deutsches Weissbrot eine verbundenheit zu einem solchen tier? Ebenso welche verbindung gibt es zwischen dir und dem Wolf? Es ist überwiegend ein Trend, ein unreflektierter, kindischer Nachlauf-Trend. Aus genau diesem Grund gibt es das Vorurteil das Tattoos zwangsweise was mit Bildunsgfernen schichten zu tun haben müssen, wie Kunstnägel und Solariumbräune.

"Normalerweise" sind Tattoos, so etwas wie ein Diplom, eine Doktorurkunde oder eine Habilitation gewesen. Eine Auszeichnung und eine Ehrung des Tragenden.

(z.B. http://www.pictokon.net/bilder/2007-06/mystische-symbole-tiertiel-tattoo-tattoos-4-jahrtausend-vor-chr-kurgan-von-pazyryk.html)

Dummerweise kann mittlerweise jeder in ein Studio rennen sich irgendwas aus den Katalogen raussuchen und das draufmeisseln lassen. Am Wochenende kommt etwas was mich bereits den Großteil meines bisherigen Lebens begleitet hat auf meine Haut es ist das Bekenntnis zu einem Teil von mir. Es ist in vielen Stunden entstanden und es wurde sehr lange nach dem richtigen Tättowierer gesucht. Und ich freue mich drauf ^^
 
  • #25
@#22: Ja, gut und lustig beschrieben, sehe ich auch so.

@#23: Welches Motiv hast Du Dir denn ausgesucht?
 
  • #26
@24 wenn ich dürfte, würde ich mein neues Kunstwerk zeigen, leider kann ich hier Myspace seiten nicht verlinken (Nachvollziehbar bei dem Geschäftsmodell von EP) Wenn die Tattoöse das auf ihrer Homepage hochgeladen hat kann ich es ja mal verlinken.

Prinzipiell ist es "die wilde Jagd" bestehend aus 15 Tieren (die ersten 5 laufen seit Samstag =) )
nach 3 Stunden "finishing" der Motive auf der Tattoo Expo in Erfurt mit der Tättowiererin gab es 6 Stunden "Spass" mit Skytisch-keltischen Tieren die von der Schulter zum Handrücken laufen.

Btw: ich hab selten so viele sehr hübsche Mädels gesehen, ich staune immer noch, vor allem die Pin Ups und Rockabilly Mädels sind Gesamtkunstwerke. Was dort teilweise auf die Haut gezaubert wird, hat einen hohen Kunstwert.


7E24B720 m36
 
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Gast

  • #27
@ FS
Lass dich nicht von einigen wenigen engstirnigen Dauerschreibern in einem Mini-Forum beeindrucken. Und erst recht nicht von engstirnigen ideologischen Deutungsmustern. Du darfst davon ausgehen, dass die überwältigende Mehrheit der Mitglieder von EP, die einen Partner suchen, ihre Wahl mit Sicherheit nicht von einem Piercing oder Tattoo abhängig machen, bzw. dessen Nichtvorhandensein.
Tattoos und Piercing sind Mainstream in der Gesellschaft geworden und werden auch von Älteren toleriert, sofern es sich nicht gleich um eine große Anzahl von Tattoos oder Piercings handelt.
Ich selbst hab kein Piercing aber demnächst wahrscheinlich ein kleines Tattoo.
 
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Gast

  • #28
@#3
Nun haben wir wohl bald eine Bundespräsidentenfrau - Bettina Wulff - die auch ein Tattoo hat. Eine Proletin, eine Rockerin, eine Sadomaso-Frau also als First Lady von Deutschland? Die Empörung im Land wird grenzenlos sein. Das Land verkommt zusehens ...
 
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Gast

  • #29
Ich mag gepiercte oder tätowierte Männer aus ganz anderen Gründen, als bisher hier genannt, nicht zum Partner:

HIV und Hepatitis (insbesondere Hepatitis C)

Ich habe in einem Plasmaspendecenter gearbeitet, da wird bei jedem Spender auf diese Erkrankungen kontrolliert. Die Infektionsrate bei Tätowierten, insbesondere aber bei Gepiercten war überdurchschnittlich hoch, besonders bei Hepatitis C.

Persönlich mag ich keine dieser beiden "Verschönerungen", das liegt wohl an meinem Alter. In meiner Jugend waren Tätowierungen (Piercings gibts ja noch nicht so lange) zu 99% bei Seeleuten, niedrigsten Bildungsschichten und ehemaligen Gefängnisinsassen zu finden. Die Verbindung habe ich im Kopf, auch wenn ich weiß, daß dies längst nicht mehr so ist.

Sollte ich mich aber wider Erwarten in einen Partner mit Piercing/Tatoo verlieben, würde ich HIV- und Hepatitistest fordern.
 
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Gast

  • #30
@28.. dazu hätte ich dann doch gerne einen belastbaren Beleg...
 
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