• #1

Können wir jemals „Freunde“ sein?

Hallo!
Ich wurde von meinem Mann (43), der sich meiner Meinung nach in der Midlifecrisis befindet, vor 4 Wochen wegen einer jungen Dame (27) verlassen! Er hatte bereits vor einem halben Jahr eine Affäre mit ihr begonnen und mir dennoch bis zuletzt die heile Beziehung vorgespielt! Er ist gegangen, weil er ein neues Abenteuer erleben möchte und ihn unsere Alltagsroutine lähmt! Er schreibt mir, dass er mich immer noch sehr lieb hat und dass ich immer in seinem Herzen sein werde und dass er eine Freundschaft mit mir möchte! Ich weiß nicht, wie ich damit klar kommen soll, dass er eine wunderbar funktionierende Beziehung, die wir seit 20 Jahren führten (wir haben auch 2 Kinder 14/16), einfach wegwirft für ein neues Abenteuer, weil er sich nach seinen eigenen Worten, wie im goldenen Käfig fühlte! Er hat mich zutiefst verletzt und angelogen....wie soll da Freundschaft funktionieren? Hat jemand Erfahrung mit dieser Ausgangslage?? Ich danke euch fürs Lesen!!
 
  • #2
Nach 20 Jahren ist das Bedürfnis nach etwas Neuem nur zu verständlich. Allein es wird nur kurze Dauer haben, zumal bei diesem Altersunterschied.

Die Wahrscheinlichkeit, dass er zu Dir zurück will in überschaubarer Zeit, ist groß. Oder er zieht zu einer Dritten weiter. Die Frage ist, ob Du ihn zurück wolltest.

Wie Freundschaft funktionieren kann unter diesen Vorzeichen, ist schwer zu beantworten. Manche Ex-Paare erkalten zu dieser Art von weitere Umgang und können über Vergangenes hinweg sehen. Du hörst Dich nicht danach an.

Also vergiss ihn und tue es ihm darin gleich, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
 
  • #3
Statt Freundschaft würde ich zunächst eine zügige Scheidung einleiten. Eigentlich kann sich erst danach zeigen, ob eine Freundschaft möglich ist. Von wirklichen Freundschaften nach einer Ehe halte ich nichts. Du etwa ernsthaft? Was würde seine neue Partnerin dazu sagen? Ich denke, er träumt sich eine heile Welt zusammen, in der ihn zwei Frauen toll finden...
 
  • #4
Ganz ehrlich. Wenn man das mit mir machen würde, dann würde ich den Kontakt abbrechen. Das allerdings komplett. Ich hätte noch nie Kontakt zu meinen Ex Freundinnen. Damit meine ich überhaupt nicht. Kein Treffen, keine Telefonate, kein Facebook, kein WhatsApp usw. Ich mache das vor allem auch aus Respekt zu meiner Frau. Ansonsten hätte man sich ja nicht trennen müssen.

Was ich niemals verstehen werde. Da wird man nach Strich und Faden, betrogen, beschissen und ausgenutzt und man denkt noch darüber nach befreundet zu sein.

Sorry wenn such das vielleicht etwas hart angehört hat. Ich würde einen kompletten Kontaktabbruch machen.
 
  • #5
Ich denke, er träumt sich eine heile Welt zusammen, in der ihn zwei Frauen toll finden...
Nö, der träumt sich eine Welt zurecht, in der er ganz ohne Drama und große Diskussionen seinen Bedürfnissen (also das ungestörte Verhältnis zu der jüngeren Frau) nachgehen kann. Und mal ganz objektiv betrachtet, ist aus seiner Sicht ja auch nachvollziehbar. Er will so wenig wie möglich Stress haben.
Was er aber dabei vergisst, ist, dass man durchaus mit Exen befreundet sein kann. Aber nicht, wenn man sie vor der Trennung ein halbes Jahr oder länger belogen und hintergangen hat. Er hat sozusagen die Freundschafts-/ Vertrauensgrundlage schon von vorneherein zerstört. Wenn er direkt von Anfang an zur FS gekommen wäre und ihr mitgeteilt hätte, dass er sich neu verliebt hat (dabei spiel am Ende auch das Alter der Neuen keine Rolle), dann könnte man ihm eigentlich keinen Vorwurf machen, denn es ist kein Verbrechen, sich neu zu Verlieben.
Aber so wie er seinen Ausstieg gestaltet hat, ist es link und feige und sehr verletzend für die Ehefrau.
 
  • #6
Ich glaube nicht an Freundschaft zwischen zwei Menschen, die sich nicht in beidseitigem Einvernehmen getrennt haben. Das ist eher eine Art Hoffnungsschimmer. Er hält sich damit ein Hintertürchen auf, falls es mit der neuen doch nichts wird. Du hingegen hoffst, er kehrt geläutert in den Schoß der Familie zurück. Wenn ich deine Zeilen so lese, habe ich das Gefühl, du hast die Trennung noch gar nicht richtig realisiert?! Wenn ich an meine Trennung denke, gab es eine Zeit in der ich immer noch hoffte, alles sei ein böser Traum, er kommt wieder, ich wache auf, etc. Als das vorüber war, wurde ich wütend und habe angefangen zu fühlen, was seine Lügen und sein Betrug mit mir gemacht haben.....in dieser Phase habe ich mir die Frage nach Freundschaft nicht mehr gestellt. Bis heute nicht! Es gibt Paare den gelingt irgendwann ein normaler Umgang und sie können sich ohne Groll begegnen aber ist das dann Freundschaft?!
 
  • #7
Du bist zu Recht verletzt und befindest dich gerade in einem emotionalen Ausnahmezustand. Ich an deiner Stelle würde ihn nicht mal mehr wiedersehen wollen. Also nix mit "Freunde bleiben" - ein Spruch, den man in einer solchen Situation übrigens auch schon vor Jahrzehnten eher belächeln konnte. Oftmals dahingesagt, um überhaupt noch irgendwas zu sagen. Etwas, das sich versöhnlich anhören soll, aber oft gar nicht so gemeint ist.

Betrogenen und verlassenen Ehefrauen kann man eigentlich nur raten, sich so schnell wie möglich zu entlieben und ihn nicht mehr reinzulassen, wenn er nach seiner Midlifecrisis und der Erkenntnis, dass der Alltag auch mit einer anderen Frau eben nur Alltag ist, wieder zu ihnen zurück möchte.
 
  • #8
Er schreibt mir, dass er mich immer noch sehr lieb hat und dass ich immer in seinem Herzen sein werde und dass er eine Freundschaft mit mir möchte!
Das ist ne olle Schallplatte. Das sagen viele, die jemanden verlassen haben, damit er nicht so traurig ist, damit er weiß, dass er nicht weggeschmissen wurde, damit er nicht wütend und rachsüchtig ist. Ich habe das GENAUSO auch gehört, wirlich genau das. Und ich dachte "nee, Freundschaft will ich nicht", aber wollte ihn nicht vor den Kopf stoßen, und rate mal, von wem dann viele Kontaktversuche ausgingen. Von mir, weil er gar keine Freundschaft wollte, und ich das nicht durchschaute und ihm einen Gefallen tun wollte. Das war nur Blabla. Anscheinend denken solche Leute auch, dass man zerbrechen wird, wenn sie weg sind, und so darf man sie wenigstens noch als Freund behalten. Ich finde das Angebot zwar psychologisch verständlich, aber eigentlich ist es doch total bekloppt, wenn es so lief wie bei Dir. Ein halbes Jahr lang - sorry - nach Strich und Faden verarscht.

Ich weiß nicht, wie ich damit klar kommen soll, dass er eine wunderbar funktionierende Beziehung
Nicht für ihn, wie es aussieht. Er muss mal gucken, was da noch so ist.

Also Deine Frage geht ja nun nur dahin, dass Du wissen willst, wie man eine Freundschaft führen kann. Meine Antwort ist: Gar nicht.
Ich würde mich unterküht-freundlich verhalten, die Kinder sollen ja nicht mit reingezogen werden in verletzte Eitelkeiten oder Enttäuschungen oder was auch immer er und Du jetzt empfinden. Scheidung regeln, Kontakt minimieren.
Wäre es jetzt eine Trennung ohne Betrug, würde ich es anders sehen, aber ein halbes Jahr Vorspielen und Heimlichkeiten und Lügen, das wäre mir zu viel für eine Freundschaft.

Wenn sich Dein Mann in eurer Beziehung nicht mehr wohlgefühlt hat, sich fremdverliebt hat, kannst Du nichts machen. Sowas passiert leider und so eine Trennung ist schon schwer.
Aber erst ne andere Frau monatelang und umfassend antesten, finde ich schäbig. Wobei ich aber denke, dass ihm jetzt nicht danach ist, mit dieser jungen Frau eine neue feste und ernste Beziehung aufzubauen. Er will Abenteuer. Er wird sie emotional gar nicht dicht an sich ranlassen.
Würdest Du Dich mit wem anfreunden, der Dich anderweitig, z.B. bei Geld, übers Ohr gehauen hat? Ich denke, nicht.
 
  • #9
Kommt darauf an, wie endgültig die Trennung ist. Klingt für mich aber nach Eheaus.
Dann geht es nur darüber, dass man die Entscheidung akzeptiert. Ich habe mir damals immer wieder gesagt, dass ich es eben nicht mehr ändern kann - weil er es auch nicht mehr ändern wollte.
Verletzt bin ich heute noch. Ich habe auch direkt den "Freunde-bleiben-Spruch" gehört und diesen anfangs irrtümlich als kleine Brötchen backen von ihm empfunden, obwohl es von ihm ehrlich gemeint war.
Eine gewisse Verbundenheit ist daher geblieben. Ich kann auch immer noch mit seiner Hilfe im Notfall rechnen. Ob das meinerseits Freundschaft, noch Liebe, oder doch eher was anderes ist - ich weiß es selbst nicht (denke in letzter Zeit zunehmend darüber nach. Ist für Dich auch unerheblich...). Kann auch sein, dass man sich nur noch in manchen Punkten füreinander verantwortlich fühlt. Und ein Punkt ist da mit Sicherheit der Nachwuchs.

Also, denk an die Kinder! Auch die kommen besser klar, wenn sie sich nicht verpflichtet fühlen, sich für einen von Euch entscheiden zu müssen. Dabei lernst Du dann den "freundschaftlichen" Umgang. Du wirst sehen, dass es auch für Dich besser ist (für Kinder sowieso), sich nicht durch Streitereien zu verausgaben. In Kontakt werdet Ihr wegen der Kinder ja bleiben.

Bring seine Freundschaftsäußerung nicht in Verbindung mit dem Abhalten von Kaffeekränzchen o. ä..
Er ist auch nicht in der Situation, in der er Anspruch auf Freundschaft hat, wenn Du keine magst!
Wenn Du Dich zu sehr verletzt fühlst, belasst es bei einem friedlichen Umgang miteinander. Das schont den Geldbeutel und die Nerven.

W, 46
 
  • #10
Du Arme. Zu Deiner Frage: Man kann.

Ich rate Dir aber zuerst Deinen Schock zu überwinden und vor allem alle Stationen wie Wut, Hass, Tra6rigkeit ect. zu durchleben.

Erst dann kristallisiert es sich heraus was für Dich das Beste ist und wie schnell Du diese Ueberraschung verdauen und ad acta legen kannst. Vergeben.

Ganz sicher musst Du nicht mehr auf seine Forderungen eingehen- DU bestimmst jetzt alleine auf Dich selber gestellt auch alleine, in welcher Form Du ihm begegnen möchtest. Zuerst einen Rückzug ist im Fall auch okay!
 
  • #11
Wenn man das mit mir machen würde, dann würde ich den Kontakt abbrechen. Das allerdings komplett
Ach @Jochen1 , ist ja wieder mal ne tolle Idee. Du hattest auch noch nie Kinder mit einer vorherigen Frau. Wie soll das bei der FS mit 2 Kindern funktionieren? " Ach Schulprobleme, soll sich doch der Andere drum kümmern. Konfirmation? Nicht mein Problem. Kind ist ernsthaft krank. Na und, Hauptsache sie ruft mich nicht an. Abiball? Ne, bloss nicht mit mir." Also mein lieber Jochen, solltest Du Dich tatsächlich mal trennen, wirst Du mit der Mutter Deines Sohnes vermutlich bis zur Hochzeit Deines Sohnes Kontakt haben müssen. Stell Dich schon mal geistig und selig drauf ein.
Ich hatte mal was mit einem, der es tatsächlich schaffte mit der Mutter seines 10 jährigen Sohn überhaupt keinen Kontakt zu haben. Das war mir alles zu vermurkst und ich habe das Ganze u.a. deswegen schnell beendet.
Hier ist die Situation umgekehrt und der Mann bietet mal gleich die Freundschaft an, damit er sich in Ruhe seinem 27 jährigen Hüpfer widmen kann. Da wäre ich aber auch mal stark angesäuert. Vergiss das Gelaber liebe FS und auch den 27 jährigen Hüpfer musst Du Dir nicht persönlich antun.

Wenn Du Dich zu sehr verletzt fühlst, belasst es bei einem friedlichen Umgang miteinander. Das schont den Geldbeutel und die Nerven
Hier ist doch alles gut gesagt. Kommunikation - soweit nötig und das ist es. Mit der Zeit wird das zumeist auch irgendwann mal besser.
W 55
 
  • #12
Sorry aber er versucht nur dich einzulullen damit er bei der Scheidung besser weg kommt weil er darauf hofft dass du im Namen der Freundschaft auf manches verzichtest. Ausserdem will er vermutlich vermeiden dass du die Kinder gegen ihn aufsetzt.
Geh zum Anwalt, lass dir eine Aufstellung wegen Geld, Unterhalt, Kinder usw machen und sende sie ihm mit den Scheidungspapieren.
Wenn er Freundschaft will, darf er sich da gerne fair zeigen.
Du trauert, bist im Schock und alles und das ist ok so aber lass dich nicht selbst hängen. Zeig dich stark, akzeptier die Trennung und versuche vor deinen Kindern den Papa nicht runter zu machen. Sie sind alt genug um selbst entscheiden zu können.
Die Chance das er nämlich zurück kommt sobald die neue Freundin Ansprüche stellt oder er dort auch Alltag verspürt, ist hoch.
Lass ihn ziehen, diese Freundschaft ist nichts wert da sie nur ihm nützt und garantiert vorbei ist wenn du einen neuen Partner hast.
 
  • #13
Er hat mich zutiefst verletzt und angelogen....wie soll da Freundschaft funktionieren? Hat jemand Erfahrung mit dieser Ausgangslage??
Liebe FS,
ja, ich habe die Erfahrung damit und ich kann Dir den einzig guten Weg für Dich nennen: es muss Dir sowas von egal sein, was er will - relevant ist nur, was Du willst.
Um das herauszufinden stell Dir über ein paar Tage die richtigen Fragen (leg Dir dafür ein Notizheft an) und beantworte sie für Dich, z.B.:
  1. - möchte ich mit einem Mann befreundet sein, der mir über Monate täglich ins Gesicht gelogen hat?
  2. - möchte ich mit einem Mann befreundet sein, der meine Intimsphäre zutiefst verletzt umd aus dem Bett einer anderen zu mir ins Ehebett gekrochen kam?
  3. - Kann und will ich diesem Mann jemals wieder vertrauen, gerade im Alter, wenn auf beiden Seiiten Zipperlein kommen. Will ich dann für ihn da sein und kann/will ich mich auf ihn verlassen müssen?
  4. - ....
Bei mir lautete Die Antwort auf diese Fragen "nein, besser kein Mann als so einen" und ich habe die Scheidung eingereicht.Danach hattte ich keinen Kontakt mehr zu ihm und vermisse ihn auch nicht - allerdings haben wir keine Kinder.

Ich glaube, dass er Dir nur Honig in die Ohren träufeln will, um sich den verlustlosen Weg zurück ins Familienheim zu sichern, wenn sein Ausflug nicht in eine dauerhafte Beziehung führt und weenn es zur scheidung kommt, will er versuchen durch sein Freundschaftsangebot möglichst billig davonzukommen.

Eure Kinder haben ein Alter, in dem sie ihre Belange selber mit ihrem Vater klären können - wann sie ihn sehen wollen, ob sie mit ihm in Urlaub fahren wollen, welche Sonderwünsche sie von ihm finanziert haben wollen etc.
Auch dadurch musst Du Dich nicht in Kontakt mit ihm zwingen lassen, den Du nicht willst.
 
  • #14
Wir müssen uns mal in die Situation eines Verlassers hineinversetzen. Er gibt quasi sein ganzes Leben auf. Und er weiß noch gar nicht, was er dafür bekommt. Unsicherheit hoch zehn. Dazu kommt, auch heute noch, die geringe Akzeptanz von Warmwechslern im sozialen Umfeld. Und manchmal, wenn sich sein Verstand meldet, da wird ihm schon bewusst, wieviel er riskiert.

Und genau deshalb lohnt es sich, die Ehefrau warm- und geschmeidig zu halten. Mit gönnerhaftem Gesülze, denn auch er weiß: man kann zwischen zwei Stühle fallen.

Mein Ex-Ehemann hatte längst eine Neue und erzählte mir jovial und pathetisch, dass er bei mir bleiben würde, bis man wüsste, was aus mir wird. Dabei habe ich ihn gar nicht darum gebeten. Es wunderte mich alleine schon deshalb, weil ich ihn so nett und selbstlos gar nicht kannte. Und als ich ihn bat auszuziehen, da wurde er wütend.

Also würde ich von solchem Gelaber keine Großherzigkeit ableiten.
 
  • #15
Sobald dein Mann aus seiner Prinzentraumrolle erwacht wird er wieder an deiner Tür kratzen. Zurücknehmen würde ich niemanden der mir so dreckig in´s Gesicht gelogen hat. Wenn er wenigstens vorher den Mut gehabt hätte über seine Anliegenzu sprechen, aber so ist er in meinen Augen nur ein Feigling, einer der nur an sich denkt. Deswegen hat er dich ja auch noch soooo lieb und möchte Freundschaft, damit du nicht zuviele Vorderungen hast usw. Also Freundschaft bitte nicht, denn Freundschaft heisst auch nett sein. Nett wäre ich jetzt nicht an deiner Stelle
Das Mädel hat ebenfalls mein Mitleid weil er ihr bestimmt einiges erzählt was nicht der Wahrheit entspricht. So einen habe ich auch mal kennengelernt, der konnte gut lügen, was dass in Trennung leben und schwierige Zeit und in Scheidung leben und so weiter anging. Der ist immer noch verheiratet und erzählt den Damen so einen Schmarren. Also Kopf hoch, du bist nicht die Einzige mit diesen Problemen.
 
  • #16
Ich vermute, er will sich eine Rückkehrmöglichkeit sichern und macht einen auf Freundschaft (könnte man ja bei Bedarf erweitern).
Wenn jemand seine Frau so hintergangen hat, kann es mit den freundschaftlichen Gefühlen auch nicht so ehrlich sein.
Für mich käme eine Freundschaft nicht in Frage...
 
  • #17
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, verlass dich lieber nicht auf eine solche "Freundschaft". Was sagt denn dein Bauchgefühl? Willst du mit ihm überhaupt befreundet sein? Du hast ja bereits erfahren, dass du auf ihn nicht zählen kannst.
Im Moment will er wohl sein schlechtes Gewissen dämpfen und die neu gewonnene Freiheit mit der Neuen unbeschwert genießen. Wenn die Neue dann mitbekommt, dass zu dieser Freiheit nicht unbedingt eine neue Ehe/Lebenspartnerschaft mit Zusammenwohnen gehört, kann sie auch ganz schnell schwanger werden. Dann "muss" er und eure "Freundschaft" ist vergessen. Wenn die Neue eine eher eifersüchtige Person sein sollte, wird sie die Freundschaft zwischen euch nicht dulden.
In beiden Fällen würdest du abermals enttäuscht werden, indem er dir die erst angebotene Freundschaft wieder aufkündigt.
Du gehst bei dieser "Freundschaft" das Risiko ein, "zweimal verlassen" zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #18
Ich habe ein fast freundschaftliches Verhältnis zu meinem Exmann.
Die Scheidung ist aber 15Jahre her und es musste ja immer ein zumindest vernünftiger Umgang mit den Kindern laufen.
Über den Umgang ging es irgendwann einmal in den Freundschaftsmodus über, bis dahin ist aber viel Wasser den Rhein runter geflossen
Locker 4 Jahre und den Betrug, also nicht das er sich getrennt hat, sondern die Monate lügen etc...hab ich ihm bis heute nicht verziehen.
Ich denk nur nicht mehr dran, weil die Frau in mir mit dem Mann durch ist.

Als er mir direkt nach der Trennung den Vorschlag gemacht hat, hab ich das aber für keine Sekunde in Betracht gezogen.
Auch kein Gedanke, wie man das hinbekommt.
Ich bin auf den Vorschlag hin eher ziemlich ausgeflippt und mein Vokabular gehört in dem Moment auch nicht zur Elite.
Beim ZDF wäre pro gesagtem Satz von mir, 5x der Piepton erfolgt oder die Moderation hier, hätte meine Sätze gelöscht.

Und das tat gut!
 
  • #19
Ich danke euch allen für eure Meinungen, Erfahrungen und Ratschläge!
Ich habe ihm gesagt, dass ich Zeit brauche um alles erstmal verarbeiten zu können und dass ich eigentlich gar keinen Kontakt möchte....die Kinder können selbst entscheiden, aber da er die Kinder auch immer wieder angelogen hat und 2 Tage bevor er ausgezogen ist noch versprochen hat, dass er nie gehen werde, er weiß jetzt wo er hingehört und es gibt keine Lügen mehr....Blabla, wollen die Kids momentan auch keinen Kontakt! Sie sind auch sehr verletzt und sagen ihm auch, dass sie ihn nicht sehen wollen, solange er diese Freundin hat.....die ja scheinbar wichtiger sein muss als sie/wir!
Ich weiß nicht ob ich überhaupt weiterhin mehr Kontakt als nötig zu ihm haben möchte, darum wollte ich eure Erfahrungen hören!
Ich schaue jetzt auf mich und meine Kinder, denn sowas muss man erstmal verarbeiten, wir sind noch immer eher im Schockzustand!
 
  • #20
Letztendlich sind es: fehlender Mut, fehlende Konsequenz, Feigheit, Ausreden, Vorwänden, statt man mit Mut, mit Klarheit und mit Wahrheit antwortet, auch und gerade den Kinder gegenüber, wie verunsichert müssen die Kinder sein und noch mehr werden, wenn die Mutter sich zu einem solchen Fremdgänger in Freundschaft geht? Die Kinder würden es später der Mutter heimzahlen, das kenne ich von Beispielen aus der Praxis!!
 
  • #21
Wie soll das bei der FS mit 2 Kindern funktionieren? " Ach Schulprobleme, soll sich doch der Andere drum kümmern. Konfirmation? Nicht mein Problem. Kind ist ernsthaft krank. Na und, Hauptsache sie ruft mich nicht an. Abiball?
Es geht doch nur darum, dass sie ernsthaft darüber nachgedacht hat befreundet zu sein. Ich bin normalerweise so, dass ich bei einer Trennung den Kontakt komplett abbreche. Bei Kindern geht dass nur bedingt. Man muss sich natürlich trotzdem um seine Kinder kümmern. Das wäre für mich selbstverständlich. Ich würde immer für meinen Sohn da sein. Wenn man allerdings nach einer Trennung bzw nach einer Scheidung versucht befreundet zu sein dann spielt man seinen Kindern eine heile Welt vor. Kinder wissen doch selbst wenn es zuhause nicht mehr richtig läuft.
 
  • #22
Eine Freundschaft wird meist nur pro forma angeboten, um das schlechte Gewissen zu bereinigen. In Wahrheit wird fast immer keine daraus werden. Vor allem dann nicht, wenn DU noch Gefühle hast und verletzt bist. Eine Freundschaft kann es nur dann sein, wenn du ihm sein neues “Glück“ auch von Herzen gönnen kannst und es dir nichts ausmacht, wenn er über die neue Frau redet. Das trifft in deinem Fall sicher nicht zu.
 
  • #23
Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, mit Expartnerinnen befreundet zu sein. Meines Erachtens zeichnet es eine reife Liebe aus, dass man nicht gleich in Feindschaft und Trotz verfällt, wenn man feststellt, dass man als Pärchen nicht zusammenpasst. Der andere ist einem doch immer noch wichtig, sofern kein schwerwiegender Vertrauensverlust vorherrscht. Wenn dieser vorliegen sollte, dann kann es besser sein, den Kontakt im Einvernehmen zu beenden. Auch wenn es sonst keine Möglichkeiten gibt, sich vor eigenen Verletzungen oder Nostalgien zu schützen, ist Kontaktabbruch – zumindest für eine längere Zeit – durchaus ratsam.
Dies musst du aber individuell für dich entscheiden – die Ratschläge der anderen (mich eingeschlossen) oder irgendeine Norm wird dir nicht dabei helfen, deine eigene Entscheidung zu finden.

Ich habe zu fast allen verflossenen Beziehungen zumindest einen guten Draht, wenn auch nur zu einer eine engere Freundschaft. – Eine Frau hingegen schaffte es nur, meine Trennung von ihr zu überwinden, indem sie beschloss festzustellen, dass ja im Nachhinein alles schlecht gewesen sei, alles nur negativ etc.pp. Mit diesem Kleinmädchen-Trotzverhalten bei erwachsenen Frauen kann ich wenig anfangen. Ich möchte KEINE meiner Beziehungen missen, mögen sie auch im Streit auseinandergegangen sein.
 
  • #24
Ich schaue jetzt auf mich und meine Kinder, denn sowas muss man erstmal verarbeiten, wir sind noch immer eher im Schockzustand!
Das ist sicher der richtige Weg. Später kannst Du immer noch entscheiden, wie sehr Du den persönlichen Kontakt wieder möchtest. Leite die Scheidung ein, schließe diese ab, schau, wie er sich verhält und dann entscheide, ob und welchen Kontakt Du noch möchtest.

Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, mit Expartnerinnen befreundet zu sein. Meines Erachtens zeichnet es eine reife Liebe aus, dass man nicht gleich in Feindschaft und Trotz verfällt, wenn man feststellt, dass man als Pärchen nicht zusammenpasst.
Ich kann hier manchmal nur verständnislos den Kopf schütteln. Der Mann hat nebenbei eine Affäre angefangen, die FS angelogen und flüchtet zu seiner jüngeren Gespielin. Die bleibt jetzt mit den Scherben ihrer Ehe hocken und natürlich mit zwei Kindern, die genauso irritiert sind.

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dann was von "sehr guten Erfahrungen mit Freundschaften zu Exfreundinnen" und "reifer Liebe" zu faseln? Was hat es mit "Trotz und Feindschaft" zu tun, wenn man erstmal keinerlei Lust mehr auf einen Mann hat, der sich so verhält und dann noch meint, man könnte "Freunde bleiben", damit das Bett noch warm ist für den Fall, dass ihn die jüngere Frau wieder rauswirft, wenn sie merkt, was sie sich gefangen hat? Wie soll denn da eine "Freundschaft" aussehen? Geht man zwei mal die Woche ins Theater oder trifft sich in einer Kneipe, um sich über die neue Liebe auszutauschen und zu freuen?

Die FS hat doch vollkommen recht, wenn sie den Kontakt erstmal auf das beschränkt, was die Kinder brauchen und schaut, wie sich der Mann dann im Laufe der Scheidung und bei ihrer Unterstützung in Zukunft verhält. Eine "Freundschaft" ist doch auch aus Sicht seiner neuen Partnerin völlig unrealistisch.
 
  • #25
dass er eine wunderbar funktionierende Beziehung, die wir seit 20 Jahren führten (wir haben auch 2 Kinder 14/16), einfach wegwirft
Zwanzig Jahre ist eine sehr sehr lange Zeit.
Ich weiß nicht, wie alt du warst, als ihr zusammen gekommen seid.
Er war dann offenbar erst 23 Jahre alt.
Das ist sehr früh für so eine lange Beziehung.
Ich denke, er hat sich nie so richtig "ausgetobt"
Die Hörner abstoßen, nennt man das.
Er möchte sich sexuell ausprobieren. Nachholen was er versäumt zu haben glaubt. Kennenlernen was er nicht erlebte. Das muss nicht unbedingt Midlifecrisis sein, sondern kommt in den besten Beziehungen vor. Es sind schlicht ungestillte Verlangen, die er sicherlich schon lange mit sich herumträgt und damit "unglücklich" ist.

Das bedeutet nicht, dass er eure Beziehung und dich als Person nicht wertschätzt. Ich denke, er hat sich das gut überlegt.
Mit Sicherheit auch in Bezug auf eure Kinder.
Nun ist er diesen Schritt gegangen. Möchte aber nicht alle Brücken abbrechen. Ich glaube ihm das mit der Freundschaft.

Natürlich kannst du dir das derzeit absolut nicht vorstellen.
Dich verletzt das. Für dich fühlt es sich wie ein "wegwerfen" an.
Das kann ich absolut nachvollziehen.
Auf der anderen Seite hat er dich 20 Jahre lang nicht "weggeworfen".
Er will dich auch nicht "wegwerfen". Aber er musste sich entscheiden.
Vermutlich fühlte er sich hin und hergerissen zwischen der jungen Frau und deiner liebevollen treuen Seele.

Wenn ich von mir ausgehe und so verletzt wäre, wie du gerade, dann würde ich eine Freundschaft erstmal sehr lange nicht in Betracht ziehen. Man kann nicht einfach so über eine Verletzung hinwegsehen. Das braucht viel Zeit. Es ist leichter zu bewältigen, wenn man nicht mehr konfrontiert wird mit der Person, die verletzte.
Gemeinsam zur Scheidung zu erscheinen beim Amt oder Richter, wird noch einmal sehr schmerzhaft sein. Vermutlich auch für ihn.
Der Ort an dem man vor 20 Jahren die Ehe schloss und nun getrennte Wege geht.

Wünsche Dir alles Gute, das zu verarbeiten.
Du bist nicht wertlos und weggeschmissen.
Du bist wertvoll.
Ich denke, das wollte dein Mann auch zum Ausdruck bringen.
Auch wenn es ein schwacher Trost ist.
LG
 
  • #26
Ich habe zu fast allen verflossenen Beziehungen zumindest einen guten Draht, wenn auch nur zu einer eine engere Freundschaft. – Eine Frau hingegen schaffte es nur, meine Trennung von ihr zu überwinden, indem sie beschloss festzustellen, dass ja im Nachhinein alles schlecht gewesen sei, alles nur negativ etc.pp. Mit diesem Kleinmädchen-Trotzverhalten bei erwachsenen Frauen kann ich wenig anfangen. Ich möchte KEINE meiner Beziehungen missen, mögen sie auch im Streit auseinandergegangen sein.
Ich tippe mal, dass keine deiner Freundinnen dich ein halbes Jahr betrogen und dann für einen jüngeren von heute auf morgen verlassen hat. Nein? Gut, dann ist es wohl kaum vergleichbar mit der Situation. Wenn du ernsthaft der FS "Kleinmädchen-Trotzverhalten" vorwirfst, oder anderen Frauen, denen der Mann übel mitgespielt hat, hast du wirklich was nicht verstanden im Leben. Es ist durchaus okay, auf Leute sauer zu sein, die einen verletzt haben.
Abgesehen davon ist es hier ja offensichtlich, dass der Mann entweder einfach nur Floskeln ablädt, um nicht als der Böse dazustehen und alles ruhig zu halten, oder um sich den Weg zurück offen zu halten. Ganz sicher schwelgt er nicht in der Vorstellung einer engen tollen Freundschaft. Da hat die neue sicher auch eher was dagegen.
Manchmal entwickeln sich Freundschaften aus Beziehungen, aber meist nur, wenn es sich auseinandergelebt hat, ohne dass einer den anderen noch sehr geliebt hat, oder einige Zeit vergangen ist und dann ganz sicher keine gravierenden Verletzungen stattgefunden haben.

w, 36
 
  • #27
Hallo!
Er ist gegangen, weil er ein neues Abenteuer erleben möchte und ihn unsere Alltagsroutine lähmt! Er schreibt mir, dass er mich immer noch sehr lieb hat und dass ich immer in seinem Herzen sein werde und dass er eine Freundschaft mit mir möchte! Ich weiß nicht, wie ich damit klar kommen soll, dass er eine wunderbar funktionierende Beziehung, die wir seit 20 Jahren führten (wir haben auch 2 Kinder 14/16), einfach wegwirft für ein neues Abenteuer, weil er sich nach seinen eigenen Worten, wie im goldenen Käfig fühlte! Er hat mich zutiefst verletzt und angelogen....wie soll da Freundschaft funktionieren?
Es ist schlimm (und das erleben viel mehr Frauen als Männer, nach einer langen Beziehung die mehr als ein Jahrzehnt dauert), wegen der midlife Krise für eine viel jüngere Frau ausgetauscht zu werden! Diese Männer kommen nach einigen Monaten oder spätestens nach einem Jahr wieder zu ihren Ehefrauen oder Partnerinnen zurück! Das ist so ziemlich sicher, wie das Amen in der Kirche, weil sie plötzlich begriffen haben, dass die junge Frau überhaupt nicht zu ihnen passt und sie nicht besser als ihre Frauen sind.
Könntest du, wenn er zurückkommt mit dieser Demütigung und mit diesem Schmerz weiter leben, die er dir zugefügt hat? Könntest du ihm verzeihen? Und wenn ja wie könntest du mit der Erinnerung daran leben?

Im Grunde genommen hätte es genauso umgekehrt sein können, dass du dir die Fragen gestellt hättest: „War das jetzt alles, was mir das Leben zu bieten hat oder verpasse ich womöglich etwas, wenn ich in meiner Ehe bleibe?„

Ja, leider setzen die Frauen, wenn möglich immer auf einen Mann (was gut und erstrebenswert ist) und wünschen sich eine lebenslange Partnerschaft bis ins hohe Alter, rechnen niemals damit wegen einer anderen Frau verlassen zu werden.

Eigentlich würde es dir tatsächlich jetzt sehr gut tun, wenn du einen anderen Mann kennen lernst und zumindest mit dem eine Affäre beginnst. Dadurch würdest du für deinen Partner wieder extrem attraktiv werden. Ich würde mit dir wetten, dass er eifersüchtig würde, denn euch verbinden nicht nur zwei Kinder, sondern auch 20 Jahre gemeinsame Erlebnisse.

Die Coronakrise macht ein neues Date leider z.Z. unmöglich oder nur im Freien möglich
 
  • #28
Eine Freundschaft wird meist nur pro forma angeboten, um das schlechte Gewissen zu bereinigen. In Wahrheit wird fast immer keine daraus werden. Vor allem dann nicht, wenn DU noch Gefühle hast und verletzt bist. Eine Freundschaft kann es nur dann sein, wenn du ihm sein neues “Glück“ auch von Herzen gönnen kannst und es dir nichts ausmacht, wenn er über die neue Frau redet. Das trifft in deinem Fall sicher nicht zu.
Ich bin einverstanden, dass eine Freundschaft nur angeboten wird, um das schlechte Gewissen zu beruhigen aber ich sehe noch ein anderer Grund dafür: die angebotene Freundschaft sollte auch ein offenes Türchen bleiben für den Fall, dass es mit der neuen Frau nicht so läuft, wie der Herr sich das wünscht und vorstellt.

Männer, ie eine Beziehung/Partnerschaft beenden, weil sie eine andere Frau kennen gelernt haben, wissen noch nicht, ob sie mit den neuen auch eine gemeinsame Zukunft haben wollen.

Die Gefahr bei diesem grossen Altersunterschied (16! Jahre) ist doch, dass die junge Frau den alten Knacker verlässt und er möchte doch nicht ins Bodenlose fallen und braucht sozusagen ein Auffangnetz. Ihm ist ganz klar bewusst, dass er diese junge Frau nicht lange halten kann.

Genauso alt war ein Ex von mir als er eine 17 Jahre jungere Frau geheiratet hatte. Beide kommen aus einem sehr armen europäischen Land und sie sah die Chance durch eine Heirat mit ihm in die Schweiz kommen zu können, wo er bereits viele Jahre gelebt hatte. Er liess sich von ihr ausnehmen (selber schuld) und nur nach 16 Monaten hat sie ihn verlassen!
 
  • #29
Du hängst noch an ihm, er hat ja nie ernsthaft mit dir an eurer Beziehung gearbeitet, und wahrscheinlich nie gesagt, was ihn stört was er anders haben möchte, und dann einfach die Trennung, ist schon schmerzhaft, das tut mir wirklich leid für dich!

Aber wie du auch im anderen Thread schreibst, geh auf Abstand, das mit der Freundschaft ist nur Gerede dass er mit dir keinen Streit hat, das würde der neuen Freundin nicht gefallen, dann würde sie auch etwas abbekommen, er hat dir einen Prügel hingeworfen und du willst noch apportieren - brauchst du nicht! Freundschaft kann in ein paar Jahren entstehen wenn deine Wunden geheilt sind die er verursacht hat! Wenn du vielleicht sogar einen ehrlichen Mann an deiner Seite hast, der sagt was er denkt!

Er war fies und gemein versteckt hinter "ich hab dich eh lieb", aber du mußt realisieren er ist weg! Also verhalte dich wie eine verletzte Frau und zeig ihm die Krallen und regle rechtlich die Scheidung und dass er auch die Kinder sieht! Zieh dich zurück, mach es ihm nicht so leicht!!!

Was seid ihr und die Neu vom Sternzeichen? Dann weißt du was du in Zukunft nicht mehr brauchst...

Alles Liebe!
 
  • #30
...die angebotene Freundschaft sollte auch ein offenes Türchen bleiben für den Fall, dass es mit der neuen Frau nicht so läuft, wie der Herr sich das wünscht und vorstellt.
Das ist sicher so. Auf der anderen Seite ist das aber klar erkennbar. Die FS kann sich darauf einlassen oder nicht.
Einlassen wird sie sich nur, wenn es auch für sie vorteilhaft ist. Das ist letztlich ihre Entscheidung, denn sie kann ja auch den Kontakt abbrechen.
Oder aber: Freundschaften zu Expartnern, die sich getrennt haben, sind ein Stückweit auch das Eingeständnis, dass die Trennung gebilligt wird. Freundschaften zu Menschen, deren Verhalten ich nicht billige, muss ich ja nicht führen. Sie billigt also sein Verhalten in gewissem Umfang.

Am offenhalten der Türe müssen beide ein Interesse haben. Wenn die FS unter keinen Umständen bereit wäre, sein Verhalten zu verzeihen, machte für mich eine Freundschaft keinen Sinn.