• #61
Liebe @Lionne69 da bin ich bei Dir aber es täte hier auch gut, wenn man mal antworten auf Fragen bekäme.

Manchmal machen es sich Foristen aber auch Fragende sehr einfach.
Auskotzen und das war's;-)

Ok beim ersten Thread war ich auch erschrocken über das massive einiger Antworten.. mit dem lesen anderer Threads, ahnte ich aber...bestimmte Foristen machen das immer

Die FS war aber schon mal hier und filtert dennoch nicht
Die Frage ob sie ihm denn eindeutig gesagt hat, dass sie ihn an ihrer Seite wünscht, was einige hier angesprochen haben zb.
Die Frage finde ich ziemlich gut
Wenn jemand sagt iiih Spinne, heißt es nicht automatisch für jeden, davor habe ich Angst, mach die weg und rette mich.
Das ist ein Lernprozess
Ich habe vor den Viechern keine Angst und habe gelernt, kommt ein Iiih dabei....dann muss ich ran.
Aber erstmal könnte ich auch davon ausgehen, dass jemand genausowenig Probleme mit Spinnen hat wie ich

Oder gibt es in der Beziehung sonst auch viele Momente, wo Mann sie alleine lässt.
Dann steht da die Situation jetzt für mehr...
Was zu anderen Antworten der Foristen führen könnte

Nur kommt nix!

Was ist, wenn die FS hier zb immer so kommuniziert?!
Sie wirft "einen" Satz in den Raum und dann reagiert sie innerlich ohne das ein Gegenüber weiss wie es ihr geht und daraus lernen kann
 
  • #62
Es ist schön zu lesen, dass bei den meisten Partnerschaft sich vor allem so definiert, den anderen so wenig wie möglich zu brauchen, zu belasten... (Ironie). Wozu dann eine*n Partner*in?
Davon steht hier nirgendwo etwas. Viele bewerten den Anlass, ich auch, es ist für mich etwas anderes, ob jemand eine kleine ambulante OP hat oder eine große Herz-OP. Und auch da unterscheide ich noch eine Polypentfernung z.B. von einer Stent-OP. Polypen werden täglich -ich weiß nicht, wie oft- bei z.B. Coloskopien entfernt. Eine der harmloseren OP´s.
Es geht nicht darum, jemanden nicht zu brauchen oder zu belasten, aber über die Zeit einfach selbstverständlich zu verfügen, ist nun auch nicht der richtige Weg. Hier steht eine planbare kleine OP an.
Man plant zusammen, man bespricht zusammen.....
Korrekt, man plant zusammen, bespricht sich. Man kann es so steuern, dass der Partner an dem Tag Zeit hat. Notfalls kann man ja auch noch anrufen und sich in Absprache mit dem Partner einen anderen Termin geben lassen, der beiden paßt. Wäre ja auch nicht so schlimm.
Hier wurde ein Termin gemacht und der Partner "vor vollendete Tatsachen" gestellt.
Eigene - meist unausgesprochene- Erwartungen lösen meistens die Enttäuschung aus, die die FS gerade erlebt.
Man hat aber auch die Möglichkeit, anders zu reagieren, z.B. einfach den Termin ändern.
Ich hätte an seiner Stelle genauso reagiert, hätte angeboten, was mir möglich ist und dann meinen anderen Termin wahrgenommen., auch wenn hier einige meinen, man wäre dann nicht beziehungsfähig :) Ich hätte allerdings eine Terminänderung vorgeschlagen. Reden hilft auf jeden Fall. Immer.
W
 
  • #63
Cool, dass es Frauen gibt, die im Vorbeigehen das Kind gebären, das Feld beackern und noch schnell mal halben Dorf versorgen. Wunderbar, mehr davon!! 😉Ironie off.
Bevor man den anderen die Gefühlsduseligkeit unterstellt, soll man überlegen, ob man mit sich selber nicht zu hart umgeht und eigene Belange nicht wichtig genug nimmt. Auf Mutterkur habe ich viele solche Powerfrauen gesehen, die dann still doch zugegeben haben, dass sie nicht mehr können und sich vom Partner alleingelassen fühlen.
Frau Frei, aufgrund deiner Erfahrung hast du gelernt, dass du auf dich allein gestellt bist, deswegen fällt es dir schwer zu verstehen und/oder zu akzeptieren, dass du deinem Freund doch was bedeutest. Ich habe Beobachtung gemacht, dass solche Selbstistdiefrauen immer aus destruktiven Verhältnisse kommen und ja, sie haben gelernt, für sich zu sorgen, aber leider auch verlernt, zu vertrauen und Kontrolle, wenigsten ab und zu, abzugeben. Also ist die vermeintliche Stärke ehe eine Schwäche.
Und ich gebe Lionne69 recht - wozu eine Partnerschaft, wenn man sowieso alles allein erledigt.
Ich habe die anderen Treads von FS nicht gelesen und kann sein, dass der Mann allgemein kein guter Partner ist und kann sein, dass die FS auch nicht richtig kommuniziert, der Punkt ist, es ist normal , dass man in einer Beziehung für den anderen da ist, wenn sich der dies wünscht, auch wenn man innerlich mit Augen rollt, aber den Wunsch zu respektieren hat man.
 
  • #64
Was ist, wenn die FS hier zb immer so kommuniziert?!
Sie wirft "einen" Satz in den Raum und dann reagiert sie innerlich ohne das ein Gegenüber weiss wie es ihr geht und daraus lernen kann
Das ist aus meiner Sicht auch die Frage. Es fehlen Informationen und die kommen auch nicht. Wenn sie genauso den Termin "in den Raum wirft" und sich dann gleich verletzt und beleidigt zurückzieht, seine Unterstützung nicht annimmt und stattdessen ihre Freundin in Anspruch nimmt, was soll der Mann dann machen?

Letztlich ist doch völlig egal, ob es bei Terminen um Tante Ernas 90. Geburtstag geht oder eine OP. Man bespricht das und wenn mehrere Personen beteiligt sind, stimmt man deren Termine und deren Prioritäten ab. Davon schreibt die FS nichts. Wir diskutieren also wieder einmal mit der Glaskugel und natürlich projiziert jeder seine eigenen Erfahrungen hinein.
 
  • #65
Es ist schön zu lesen, dass bei den meisten Partnerschaft sich vor allem so definiert, den anderen so wenig wie möglich zu brauchen, zu belasten... (Ironie). Wozu dann eine*n Partner*in?
Ich denke, es ist eine Frage der Persönlichkeit, wie man eine Partnerschaft gestaltet - der eine ist selbstständiger oder möchte wie @frei lieber allein durch schwierige Zeiten.
Der andere braucht den Partner als Krücke für jeden Schritt im Leben.
Es ist egal, was man will - wichtig ist, den richtigen Partner zu haben und das ist bei der FS nicht gegeben.

Lies Dir doch mal den andern Thread der FS durch. Seit Jahren laboriert sie mit diesem bindungsunwilligen Feierbiest rum, der in Teilzeit berufstätig noch immer in einer Fernbeziehung ist, die er recht unverbindlich gestaltet - so auch in diesem Fall.
Nun plant sie auch noch ein Kind mit ihm - er, deutlich erkennbar an seinem Verhalten, aber nicht mit ihr.

BTW: ich kenne kein Unternehmen, welches zur Zeit Firmenfeiern durchführt, weil keiner riskieren will, dass ihm der Betrieb wegen einer großen Coronainfektion in der Belegschaft stillgelegt wird.
Ich kenne nur das Gegenteil: dass Zusammenkünfte (auch berufliche Meetings) untersagt werden, außer es gibt ein herausragendes betriebliches Interesse (Feiern gehören nicht dazu) und dann müssen alle MA mit der persönlichen Zusammenkunft einverstanden sein.

Insoweit bezweifele ich, dass eine Firmenfeier dem Kümmern entgegen steht. Daher kannte die FS den Termin auch nicht frühzeitig und konnte ihn nicht berücksichtigen. Er hat einfach keinen Bock und zieht wie sonst auch mit einen Kumpels um die Häuser.

Es gibt Frauen, die können oder wollen sogar so einen Mann, weil für sich die gleichen Freiheiten.
Und es gibt andere, die brauchen einen Kümmerer. Dann sollen sie sich einen Kümmerer suchen, statt einen, dem das Partyleben wichtiger ist - um nichts anderes geht es. Wer einen Kümmerer will, aber mit einem Feierbiest rummacht, der hat halt ein Problem.
 
  • #66
Lies Dir doch mal den andern Thread der FS durch. Seit Jahren laboriert sie mit diesem bindungsunwilligen Feierbiest rum, der in Teilzeit berufstätig noch immer in einer Fernbeziehung ist, die er recht unverbindlich gestaltet - so auch in diesem Fall.
Nun plant sie auch noch ein Kind mit ihm - er, deutlich erkennbar an seinem Verhalten, aber nicht mit ihr.
Danke für den Hinweis, ich hab mir das jetzt auch mal durchgelesen. Wenn das der gleiche Mann ist - davon gehe ich mal aus - dann ist die OP wirklich null Problem, sondern die ganze Beziehung und der Wunsch, mit so jemandem ein Kind zu bekommen. Absolut unverständlich in meinen Augen. Dann ist das hier jetzt nur ein kleines Symptom auf einem ganzen Berg an Dingen, die schreien: Der Mann sucht, freundlich ausgedrückt, eine ganz lockere und unkomplizierte Art der Beziehung, ohne Verpflichtungen und lebt sein Leben so, wie er will, ohne Kompromisse. Klar, dass der dann nicht eine Feier absagt wegen einer OP, ob klein oder groß. Mich würde wirklich interessieren, ob der Kinderwunsch vom Mann gleichstark kommt, oder wenn ja, ob er versteht, was da auf ihn zukommt und dass er dann nicht mehr mit den Kumpels feiern gehen kann jedes Wochenende. Wenn das so weitergeht, sitzt die FS auf jeden Fall wie eine AE allein zuhause mit dem Baby, selbst wenn sie es formal nicht ist.
 
  • #67
Und ich gebe Lionne69 recht - wozu eine Partnerschaft, wenn man sowieso alles allein erledigt.
Hätte hier eine Mann wegen der gleichen Situation (z.B. einer Vasektomie) gefragt, wäre die Reaktion eine ganz Andere gewesen.

Fast alle Foristinnen hätten sich schön darauf konzentriert, dass es doch eine sehr kleiner ambulanter Eingriff wäre. Von Kinderplanung wäre nicht die Rede gewesen, vielleicht ein Lob, das als Mann zu machen.

Und das berufliche Fortkommen auch besi solchen Firmenmeetings gerade für Frauen enorm wichtig ist (sie sind ja soooo benachteiligt sind), weswegen der Mann sich mal nicht so anstellen soll.

Ich habe heute eine guten Freund (der das auch hat machen lassen) dazu mal befragt.
Ihm ging es wie mir: Eine besondere Zuwendung gab es wegen der Vasektomie nicht, natürlich auch nicht abholen, oder sowas.

Und ja, wir haben beide auch nicht danach gefragt.

Aber unsere Frauen würden sich sicherlich der Meinung von @Lionne anschließen, da sind wir uns ganz sicher.
Wenn die (sei es ambulant) ins Krankenhaus müssten und wir uns nicht kümmern würden....
 
  • #68
Lies Dir doch mal den andern Thread der FS durch. Seit Jahren laboriert sie mit diesem bindungsunwilligen Feierbiest rum, der in Teilzeit berufstätig noch immer in einer Fernbeziehung ist, die er recht unverbindlich gestaltet - so auch in diesem Fall.
Nun plant sie auch noch ein Kind mit ihm - er, deutlich erkennbar an seinem Verhalten, aber nicht mit ihr.
Habe leider nicht gesucht, aber Du hast Recht, das gehört mit betrachtet. Die FS hat sich vor 2,5 Jahren beklagt, dass ihr Freund (nach damals einem halben Jahr Beziehung) keine Zeit für sie hat. Damals schon "leider" eine halbe Stunde auseinanderwohnend, aber beide mit Zeit durch einen Halbtagsjob (mit knapp 40 nicht meine Welt). Seine Prioritäten lagen ganz klar auf Hobbies und Freizeit. Ein echter "Traummann".
Damals war ihr dann klar, dass sie "eigentlich" mal das Gespräch suchen müsste. Die Ratschläge des Forums waren eindeutig: lass es lieber insgesamt.

Ihre Konsequenz offensichtlich: weitermachen und hoffen, dass es mit Kindern dann besser wird. Kann man so machen...
Interessante Frage in dem Zusammenhang: will er eigentlich auch ein Kind?

Für mich ein klarer Fall von Beratungsresistenz. Meine Prognose: In zwei Jahren wird es mit dem Kind geklappt haben. Natürlich ein Thread (eingeleitet: ich bin seit 5 Jahren mit meinem Traummann zusammen...) dazu, dass er während der Geburt zu einer Dienstreise mit den Kumpels auf Malle war und dass er sich wegen der halben Stunde Fahrzeit nicht ums Kind kümmern kann. Ob da ein zweites Kind helfen könnte? Außerdem will er sie nicht heiraten.
Manche Menschen möchten ihr Leben einfach so verbringen...

FS, ich wünsche Dir alles Gute. Bitte denke wenigstens daran, dem Kind beizubringen, dass es später mal meine Rente bezahlen soll.
 
  • #69
Lies Dir doch mal den andern Thread der FS durch. Seit Jahren laboriert sie mit diesem bindungsunwilligen Feierbiest rum, der in Teilzeit berufstätig noch immer in einer Fernbeziehung ist, die er recht unverbindlich gestaltet - so auch in diesem Fall.
Nun plant sie auch noch ein Kind mit ihm - er, deutlich erkennbar an seinem Verhalten, aber nicht mit ihr.

Tja, sollte man wohl immer.

Remy, ist das noch der gleiche Typ?
Du redest immer noch nicht, erst im Nachgang?
Hoffst immer noch nach 2Jahren auf Veränderung?

Es ist auch kein beruflich Engagierter, sondern Teilzeit arbeitend, mit Kumpels und Hobbies, und Ihr seht Euch, wenn es bei ihm passt?
Er kann wegen Teilzeit auch noch 2 Jahre später nicht umziehen?

Und jetzt hoffst Du, dass es sich mit Kind ändert?

Nichts wird sich ändern. Solltest Du ein Kind bekommen, kannst Du froh sein, wenn Du Unterhalt von ihm bekommst - Du wirst von Anfang an alleine sein.
Ob Frauenarzttermin, Schwangerschaftsgymnastik, Geburt... Und erst recht hinterher.
Du wirst eigentlich arbeiten müssen mit dem Baby, das wird aber organisatorisch nicht klappen. Vielleicht ein Aushilfsjob auf 450€ Basis.

Und dann bist Du der Traum für jede*n Chef*in. Nicht flexibel, wenig Erfahrung, etc.

Remy, wach auf.

Und vielleicht bitte die Fragen beantworten - Wir spekulieren...
2018 war mein Tipp, schieß ihn in den Wind und schau nach Deinem Selbstwert.
Ist er das wirklich noch - oder versuchst Du es mit seinem Zwilling?

W, 51
 
  • #70
Ist der Kinderwunsch nur von deiner Seite aus vorhanden? Hört sich für mich einmal mehr wieder danach an. Die Frau will ohne wenn und aber, am besten sofort, ein Kind und der Mann muss dass dann auch wollen.
Die Frage habe ich mir auch gestellt.

Unabhängig davon, wie schwerwiegend der Eingriff ist, ist es jedenfalls einer. Das Verhalten Deines Freundes klingt jedenfalls nicht danach, dass er dem Kinderwunsch ansatzweise eine so große Bedeutung zumisst wie Du.

Mein Freund hat mich kürzlich nach einem sehr, sehr kleinen Unfall noch zu zwei Ärzten begleitet und sich dafür von der Arbeit abgemeldet. Das hätte ich nicht erwartet oder gar verlangt, fand es aber sehr lieb und hilfreich. Bei Deinem Freund geht es nicht um ein wichtiges Geschäftsessen, sondern nur um eine FEIER. Wenn es ein wirklich wichtiger (Arbeits)Termin von ihm gewesen wäre, könnte ich ihn verstehen. Ich würde dann von Dir erwarten, dass Du genau abwägst, ob Du ihn jetzt wirklich dringend brauchst oder, ob Du nur etwas verhätschelt werden willst und seinem wichtigen Termin nicht vielleicht Vorrang gebührt.Aber für eine Feier allein zum Spaß, ohne Dir wenigstens angeboten zu haben, bei Dir zu bleiben habe ich auch wenig Verständnis. Unterstellt, das Ereignis war kürzlich: Jetzt zu Corona-Zeiten ist eine Feier auch ziemlich unpassend.

An Deiner Stelle würde ich mir das mit dem Kind und ihm gut überlegen, vor allem, wenn ihr noch nicht mal Erfahrung mit Zusammenleben hast.
Wenn Dein Freund nämlich offenbar nicht so viel Wert auf das Thema Nachwuchs legt, ist die Chance recht groß, eher früher als später AE zu sein. Und wenn Du in der jetzigen Situation schon so empfindlich bist, was ich durchaus etwas nachvollziehen kann, dann wird es für Dich als AE noch härter als für viele andere.

Ich wünsche Dir die passende Entscheidung.
 
  • #71
Hätte hier eine Mann wegen der gleichen Situation (z.B. einer Vasektomie) gefragt, wäre die Reaktion eine ganz Andere gewesen.

Fast alle Foristinnen hätten sich schön darauf konzentriert, dass es doch eine sehr kleiner ambulanter Eingriff wäre. Von Kinderplanung wäre nicht die Rede gewesen, vielleicht ein Lob, das als Mann zu machen.
Das nimmst du nur an. Ich würde meinen Mann logischerweise auch bei so einer OP unterstützen und die eventuellen psychischen Hintergründe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wie gesagt, ich bin auch mit zur Augen-OP meines Freundes als wir uns kaum kannten. Ich denke, die meisten Frauen, die hier Unterstützung erwarten würden, würden diese Unterstützung auch selbst geben. Wieso denkst du da anders? Das ist doch nur eine totale Vermutung ins Blaue.
(Abgesehen davon sind diese beiden OPs nicht so richtig vergleichbar, da die Vasektomie meist unter lokaler Betäubung vorgenommen wird und erheblich weniger gravierende Komplikationen nach sich ziehen kann als eine OP an der Gebärmutter unter Narkose mit Blutungsrisiko... Und die Frau will ja danach noch Kinder bekommen, wobei das ein Risiko der OP darstellt, dass das nicht mehr möglich ist. Ist also auch nicht so total das gleiche. Das eine ist eine freiwillige OP, das andere eine gesundheitlich nötige. Nur mal am Rande. Du hast mit dem Vergleich angefangen.)
 
  • #72
Ich habe heute eine guten Freund (der das auch hat machen lassen) dazu mal befragt.
Ihm ging es wie mir: Eine besondere Zuwendung gab es wegen der Vasektomie nicht, natürlich auch nicht abholen, oder sowas.

Und ja, wir haben beide auch nicht danach gefragt.
Wie man bettet, so liegt man. Du suchst deine Frau danach aus, ob es ausreichend Sex in der Beziehung ist und hast allgemein recht pragmatische Einstellung dazu. Insofern kann ich mir extrem schlecht vorstellen, dass solcher Mann eine liebevolle Frau abbekommt, sondern wahrscheinlich auch so eine pragmatische - du hast nichts gesagt, also gibt es auch nichts zu regeln. Ich finde Vasektomie nicht harmlos, weil es von Blasenschwäche bis Impotenz alles sein kann plus dazu verbunden Depressionen des Mannes, falls was schief läuft, also bin ich als seine Partnerin unmittelbar betroffen.
Und zweiter Punkt, ohne dass es wieder als Abwertung wahrgenommen wird, deutsche Frauen sind an sich nicht unbedingt der Kümmerertyp, aber das liegt auch daran, dass man sie sehr früh zu Selbstständigkeit erzieht und seitens der Männer relativ wenig Unterstützung und allgemein Wille dazu gibt, so dass ich nach langer Lebenszeit hier in Deutschland absolut verstehen kann und mir letzte Jahre auch so geht, dass ich, nachdem ich alles selber managen muss und Hilfe vom Mann wird oft nur gegen Sex angeboten, dass ich auch mal Schnauze voll habe und meine, ne, lass mich in Ruhe und mach dein Ding selber - ich mutiere zu kälteren distanzieren Deutschen😏.
 
  • #73
Alles, was ich nun schreibe, bezieht sich nur auf die Situation, dass ein Mensch von seinem Mann oder seiner Frau (rechtlicher Status außen vor) Hilfe, Unterstützung und Gesellschaft nach einer OP möchte. Welche Threads die FS nun schon geschrieben hat oder nicht, habe ich nicht nachgeschaut.
Der FS wird vorgeworfen, sie kümmere sich nicht ausreichend um ihre Belange (Terminplanung), sie übertreibe, sie dramatisiere, alles sei doch nur eine Kleinigkeit, die man selbst zu erledigen habe. Man sagt ihr, sie verfüge unrechtmäßig über die Zeit ihres Mannes. Man sagt ihr, sie solle erwachsen werden....
Schöne Leistungsgesellschaft. Wo leben wir eigentlich? Ich sehe es wie realwoman, dass all die "Ich-kann-das-alles-alleine-und-brauche-niemanden-Frauen" schon so oft und so heftig im Stich gelassen worden sind, dass sie niemandem mehr vertrauen.
@frei, Du hast letztes Jahr hier vor dieser OP geschrieben, wie Du es gedenkst zu machen, dass Du die Gelegenheit nutzen würdest, wenn Deine Tochter für eine gewisse Zeit wieder bei Dir wohnen würde, und dass Du es Deinem Freund nicht sagen würdest (aber uns Trollen hier im Internet). Ich wusste es damals schon, dass ihn das verletzen würde, aber ich habe nichts gesagt. Ich bin davon ausgegangen, dass Du mir kein Gehör schenken würdest. Ich kann ihn voll verstehen, dass er die Beziehung in Frage stellte, als er es dann wusste. Und er hat Recht. Es gibt einen Bereich bei Dir, wo Du ihn nicht hinlässt. Das merkt er selbstverständlich, genauso, wie er gemerkt hat, dass Du Fragen nach einer Heirat immer geschickt abgebügelt hat. Über kurz oder lang wirst Du ihn so verlieren, auch wenn er als devot veranlagter Mensch eine grundsätzlich längere Leidensspanne hat.

Ich habe es bisher nur einmal hier erwähnt, aber ich hatte schon die Situation, ein carcinoma in situ herausoperiert bekommen zu haben. In dieser Phase habe ich gesehen, wem ich etwas bedeute und wem nicht. Zudem habe ich auch schon einmal eine Arbeitsstelle aufgegeben, um mich um meinen magenkrebskranken Freund zu kümmern. Als ich noch in der Schule war, habe ich mir das Sprunggelenk recht kompliziert gebrochen. Meine Schulkameraden (!) sind mich in der 40 km entfernten Uni-Klinik besuchen gekommen. Alle noch ohne Pkw. Nur mal als Denkanstoß.
Dieser Thread macht mich fertig, wie egoistisch und kalt die Leute alle sind.
 
  • #74
Im Grunde ist doch völlig egal, um welche Art OP es hier geht. Meine Frai hole ich auch ab, wenn die Fingernägel geschnitten wurden und es uns beiden wichtig ist. Und auf der anderen Seite weiß meine Frau, wenn ich wegen einer Firmenfeier eine andere Lösung suche, dann ist das kein Besäufnis mit Kumpels. Das Problem liegt hier ganz woanders.

Wie man bettet, so liegt man. ...nach langer Lebenszeit hier in Deutschland absolut verstehen kann und mir letzte Jahre auch so geht, dass ich, nachdem ich alles selber managen muss und Hilfe vom Mann wird oft nur gegen Sex angeboten, dass ich auch mal Schnauze voll habe und meine, ne, lass mich in Ruhe und mach dein Ding selber - ich mutiere zu kälteren distanzieren Deutschen😏.
Hier auch. Beziehungen haben immer zwei Seiten. Wer sich im Milieu „Sex gegen Schrankaufbau“ bewegt, hat außer Sex nichts zu bieten oder sollte sich fragen was das so für ein „Freundeskreis“ ist, in dem Frau sich bewegt. Ich habe schon Dutzende Male Schränke aufgebaut, Lampen angeschlossen oder sonstwas gemacht, ohne, dass irgendeine Frau auf den Gedanken kam, dafür Sex anzubieten. Von Sex verlangen meinerseits ganz zu schweigen.

Aber schon richtig: wie man sich bettet... Die FS hat sich gebettet, dem Thread von 2018 ist nichts hinzuzufügen.
 
  • #75
Ich sehe es wie realwoman, dass all die "Ich-kann-das-alles-alleine-und-brauche-niemanden-Frauen" schon so oft und so heftig im Stich gelassen worden sind, dass sie niemandem mehr vertrauen.
Kann man ihnen aber jetzt nicht vorwerfen, und ja, ich kenne das auch so von manchen Leuten. Und natürlich auch das Programm, dass man bezahlen muss, wenn sich gekümmert wurde oder "Liebe investiert" wurde. Dann kommen emotionale Forderungen und wenn man nicht unterscheiden kann, dass "ich kümmerte mich um dich, als du mal kurz krank warst (oder weil du mein Kind bist)" nicht dasselbe ist wie "dafür richte nun dein Leben nach meinem aus, damit meins funktioniert", sitzt man in einer emotionalen Falle.

Vielleicht liegt es verwurzelt in der Geschichte, aber ich habe keinen Vergleich, ob nicht Franzosen genauso sind z.B. oder Russen auch hart mit ihren männlichen Kindern umgehen.
Ist schwarze Pädagogik eine deutsche Erfindung und/oder das Das-Baby-schreien-lassen?
Ich habe mal einen Bericht über Beschneidungen gesehen, die afrikanische Mutter meinte, SIE hätte das erleiden müssen, also ist es richtig, wenn ihr Kind das auch erleiden muss. Sie gönnte ihrer Tochter nicht, dass es ihr erspart bleibt.

Jedenfalls denke ich schon, dass es stimmt, dass es EIN Grund sein kann, dass Menschen, die sich zurückziehen und allein sein wollen, sich weder verpflichtet fühlen wollen noch, dass sie jemand "schwach" sieht, weil das "Macht nehmen" könnte, und wie Du schreibst: Sie haben gelernt, dass für sie niemand da ist, wenn es Leid gibt. Also sind sie selbständiger oder wie man es auch nennen will. Keine Bedürfnisse an den anderen.

Es kann allerdings auch eine manipulative Seite dabei geben. Also dass jemand "sich dem anderen aufdrückt" mit einem Leiden, das er gut allein bewältigen könnte, aber es nicht ertragen kann, wenn der andere sich einfach "amüsieren" geht, wo er selbst zu Hause bleiben muss. Oder dass Entscheidungssituationen konstruiert werden, in denen A rausfinden will, was B wichtiger ist: A allein leiden zu lassen oder ... zu seiner Mutter zu fahren, der Ex zu helfen, dem Chef hinterherzukriechen, seine Bandprobe zu absolvieren ...
Er will umsorgt werden und erpresst den anderen dazu, sich als Liebesbeweis zu kümmern. Ich würde sagen, das kommt dann aus demselben Grund, wie in Deinem Zitat steht: Früher hat sich keiner genug gekümmert. Nun muss sich bei allem Kleinsten drum gekümmert werden, aber man hat womöglich genau wieder so einen Partner, der sich nur um sich dreht und sich GAR NICHT kümmern will.

Bei der FS denke ich, dass sie gern Zeichen der Zuneigung hätte und der Umsorgung. Ich glaube, wenn die Beziehung gut wäre und ... "vollwertig" als Beziehung, dann wäre es vielleicht gar nicht so verletzend, dass der Mann nicht über Nacht bleiben wollte. Obwohl ich auch denke, wenn man ne Vollnarkose hatte, ist das vielleicht wichtig, nicht allein zu sein? Keine Ahnung.
 
  • #76
wenn man ne Vollnarkose hatte, ist das vielleicht wichtig, nicht allein zu sein? Keine Ahnung.
Die Ärzte haben es ihr doch gesagt! Nicht ohne Grund.
Ich hab mal Dr. Google gefragt und den ersten Eintrag genommen:"

Nach der Narkose dürfen Sie zu Hause nicht alleine sein!
Stellen Sie sicher, dass in den ersten 24 Stunden nach der Narkose ständig eine Person zu Ihrer Hilfe und Betreuung anwesend ist. Kinder sollten in den ersten 24 Stunden nach der Narkose in der Wohnung bleiben und beaufsichtigt werden.

(
Patienten Merkblatt für Ambulante Narkose)"

Sich damit zu brüsten, dass man hart im Nehmen ist---

Hier kommen zwei Dinge zusammen: eine medizinische Notwendigkeit und die Beziehungslage an sich, dass es um eine OP geht, die mit dem Kinderwunsch zusammenhängt und sie sich da eben ihren Freund an ihrer Seite wünscht.

Sie schreibt hier nicht, wie gut sie den Termin abgestimmt hat, wie wichtig die Firmenfeier ist, ob wegen Corona die Termine knapp sind...

Frau Frei hat hier ja auch schon erzählt, dass sie auch eine Krebserkrankung ihrem Freund nicht mitteilen würde. Das wäre ja nun keine Petitesse, wie hier einige User schreiben. Sondern-ich will keine Schwäche zeigen, ich beziehe meinen Freund nicht mit ein, whatever.
Kann ja jeder so machen.

Die FS wünscht sich was anderes. Ob ihr Freund da generell unpassend ist für sie oder es sich hier um einen Einzelfall handelt, teilt sie uns nicht mit. Auch nicht, ob es um den gleichen Mann wie in ihrem ersten Thread geht. Somit fehlen wichtige Hintergrundinfos.
 
  • #77
@frei, Du hast letztes Jahr hier vor dieser OP geschrieben, .... Über kurz oder lang wirst Du ihn so verlieren, auch wenn er als devot veranlagter Mensch eine grundsätzlich längere Leidensspanne hat.
Ja, da hast du recht.
Oder er bleibt.
Und dann habe ich einen Mann, der zu mir paßt.

Wir haben uns online gefunden.
Bei unserem allerersten Telefonat hat er mir gesagt, dass er nie wieder mit einer Frau zusammen wohnen wird.
Er sagte das, um fair zu sein, damit ich auflegen kann, was er vermutete.
Ich sagte, ich fände das super und das fand er super.

Er sagte, er brauche viel Zeit für sich und sein Hobby und seine Freunde und seine alten Eltern und wir könnten uns nur am Wochenende sehen.
Er sagte das, um fair zu sein, damit ich auflegen kann, was er vermutete.
Ich sagte, ich fände das super und das fand er super.

Ich will dich nicht mit weiteren Beispielen langweilen, jeweils geprägt von einem Maß an Distanz, das für die allermeisten Leute, auch hier, die Frage stellt, ob es sich bei dem, was wir haben, um eine Beziehung handelt.
Nun, ich werde nicht müde zu sagen, wir haben eine Beziehung und ich schätze, sie wird halten. Weil sie grundsätzlich das ist, was auch mein Freund gut findet.
Von einigen Details wie dem vorsätzlichen Verschweigen einer kleinen Operation mal abgesehen.

Ahhh, mir fällt gerade noch was ein.
Ich habe kürzlich mal bei ihm gelötet, zum ersten mal. Er zeigt's mir und ich löte, während er zu seinem PC entschwindet.
Ich komme kurz darauf zu ihm und sage, ich habe mich verbrannt. Keine Reaktion, kein Aufblicken oder 'aha, hmhm', nichts. Ich halte ihm also meinen Finger mit der Brandblase unter die Nase und sage 'guck doch mal'. Er guckt weiter in den PC und sagt 'aha, hmhm'.
Ich war da NICHT beleidigt.
Eine Woche später ziehe ich die Haut ab, das sieht er und fragt, was ich denn da gemacht hätte. Kein Witz.
Und ich war immer noch nicht beleidigt, hab's ihm erklärt und gelacht.
Keine Szene gemacht, nicht von Trennung gefaselt.
Und da lachte auch er und fand das super.

Nochmal, ich habe mir null dabei gedacht, als ich ihn nicht um Nachnarkosebegleitung bat. Und ich war echt verblüfft, als er da ein Drama draus machte.
Das paßt nicht zu unserem sonstigen Umgang.
Ich finde unseren Umgang gut und bin sicher, er auch.
Ja, er ist ungewöhnlich, aber bitte schließe nicht von dir auf andere.
Zurück zum Anfang: ich denke nicht, dass er sich trennen wird und ich denke nicht, dass das an seiner besonders ausgeprägten Leidensfähigkeit liegt.

Frau Frei, .... leider auch verlernt, zu vertrauen und Kontrolle, wenigsten ab und zu, abzugeben. Also ist die vermeintliche Stärke ehe eine Schwäche.
Joa...stimmt, klingt plausibel.
Paßt aber eher nicht auf mich, ich gebe dir aber recht, dass deine Schlussfolgerung bei den meisten Menschen passen könnte.
Die Menschen sind verschieden.


w 53
 
  • #78
Joa...stimmt, klingt plausibel.
Paßt aber eher nicht auf mich, ich gebe dir aber recht, dass deine Schlussfolgerung bei den meisten Menschen passen
In deinem Fall würde ich es so sagen. Aus Schutzgründen hast du deine Gefühle einbetoniert und wie bei allem was man nicht benutzt, wird dies vom Körper als unnützlich betrachtet. Also wird die emotionale Basis eliminiert oder auf ein Minimum reduziert. Ich kenne das von mir - durch jahrelange Malträtieren meiner Mutter und dann meines Exes bin ich stumpf geworden und habe dann auch oft nicht verstanden, warum sich manche aufregen, ist doch nichts dabei? Ich habe es tatsächlich so empfunden und hielt mich nicht für krank, sondern fand, dass die andere nur schwach sind und sowieso übertreiben. Die Lösung war zum Teil meine Tochter, sie musste mich buchstäblich oft anschreien, damit sie mich innerlich erreicht.
Fr. Frei, dein Beispiel mit der Blase, sorry, für die meisten Menschen ist kein Grund zum Lachen, ich glaube dir, dass es für dich nichts dabei ist, aber es bedeutet nicht, dass es, wie drückt man es eleganter aus, hm, emotional angemessene Reaktion ist?
 
  • #79
Ich habe heute eine guten Freund (der das auch hat machen lassen) dazu mal befragt.
Ihm ging es wie mir: Eine besondere Zuwendung gab es wegen der Vasektomie nicht, natürlich auch nicht abholen, oder sowas.
Mein Sohn hatte letzthin was Kleineres, ich bin gefahren.
Mein Partner hat jetzt anstehend eine OP, ich werde fahren.
Ich tue es, biete es in mir aus an.

Für meine Sterilisation bin ich hingefahren und dann nach ein paar Stunden wieder nach Hause, wird teilambulant gemacht. Nein, es kam nichts von meinem damaligen Mann.

Wir stimmen unsere Termine ab, es ist bei uns Konsens, dass niemand bei solchen Sachen Auto fährt, in der ganzen Familie.

Ich habe es nicht vergessen, dass ich mit 16 im Winter 3 Weißheitszähne herausoperiert bekam, und ich mit dem Moped 50km dann nach Hause gefahren bin. Meine Eltern hatten nachmittags als Lehrer keine Zeit.

Ich weiß, dass ich ggf. für alles alleine eine Lösung finden kann, ich brauche niemanden. Aber ich möchte jemanden brauchen dürfen, und ich freue mich, wenn jemand da ist. Das ist Teil von Partnerschaft. War ich in einer Partnerschaft alleine, habe ich mich getrennt.

Nur bei dem Thread geht es nicht wirklich um diesen einen Vorfall, sondern um die Partnerschaft - wenn man das so bezeichnen mag. Für mich ist Partnerschaft was anderes.

W, 51
 
  • #80
Genau deshalb beziehe ich mich nur auf das, was ich hier lese. Und ich lese von einer Frau, die bestimmte Erwartungen an den Mann hat, die sie aber nicht wirklich äußert sondern sich zurückzieht und "nicht wirklich" mit ihm reden mag.

Anmaßend finde ich es langsam, wie hier einige glauben, anderen erzählen zu müssen, wie Beziehung zu sein hat, wie man diese leben und gestalten muß. Es wird ironisch darüber hergezogen, wie andere denken, es wird spekuliert, was mit diesen Frauen los ist, die sich anders verhalten und anders leben.
Man sagt ihr, sie verfüge unrechtmäßig über die Zeit ihres Mannes.
Nö, das wurde so nicht gesagt. Mir würde es nicht einfallen, über die Zeit meines Partners zu verfügen, indem ich einfach einen Termin mache und dann erwarte, dass er diesen Termin einfach "schluckt".
Das sind zwei völlig verschiedene Aussagen.
dass all die "Ich-kann-das-alles-alleine-und-brauche-niemanden-Frauen" schon so oft und so heftig im Stich gelassen worden sind, dass sie niemandem mehr vertrauen.
Wie anmaßend, so etwas zu unterstellen..Warum muß man sich rechtfertigen, wenn man selbständig ist? Und von alles-allein-machen-und-niemanden-brauchen kann doch auch gar nicht die Rede sein.
Es geht hier um eine kleine Alltags-OP.
Ich finde es an den Haaren herbeigezogen, da irgendwas reinzuinterpretieren.
Wer entscheidet, wie Beziehung richtig geht? Wer entscheidet, ob es richtig ist, eine kleine OP selbständig zu überleben?
Wer entscheidet darüber, wofür man einen Partner braucht?
Wenn zwei sich treffen und eine ähnliche Haltung haben, dann paßt es doch zusammen, da hat doch niemand was zu interpretieren und zu analysieren.
Mich ärgert das langsam hier so dermaßen, immer die gleichen Ansätze in fast jedem Thread, da kommen dann die Besserwisser raus, die natürlich wissen, wie es zu laufen hat.
Hier wird aus einer Lappalie eine riesengroßen Partnerschaftsdebatte gemacht (wohlgemerkt, nur auf das bezogen, was die FS wirklich geschrieben hat und an Informationen gegeben hat).
W
 
  • #81
Ich habe mal einen Bericht über Beschneidungen gesehen, die afrikanische Mutter meinte, SIE hätte das erleiden müssen, also ist es richtig, wenn ihr Kind das auch erleiden muss.
Ja, das ist leider so. Das ist ein Beispiel für das menschliche Ego. Es ist ein Beispiel für das Weitertragen von Leid von Generation zu Generation. Es widerspricht der spirituellen Natur aller Geschöpfe, sich so zu verhalten und doch wird es überall auf der Erde so gemacht. In unserem Gebiet kommt dazu, dass wir oft Kriegseltern haben. Selbst ich, die ich nicht so wahnsinnig alt bin (39), habe einen Papa, der die letzten Kriegsjahre als Kleinkind und die Nachkriegszeit als entbehrungsreich und ohne Papa (in Kriegsgefangenschaft) erlebt hat. Solche Eltern haben oft nicht sehr liebevoll erzogen und auch keine liebevolle Ehe gelebt. Bei mir ging es ums Funktionieren und um Leistung (die ich auch erbracht habe).
Ich bin dadurch sehr selbständig, leistungsfähig und auch leidensfähig geworden, ich beklage mich kaum und stecke viele Sachen weg: Vor ein paar Jahren hat mir mein eines Pferd aus Versehen die Nase gebrochen (Kollision von Pferdekopf mit meinem), nachdem mir das andere Pferd zehn Tage zuvor einen Zeh doppelt gebrochen hatte (beim Erschrecken auf meinen Fuß gehüpft). So eine Serie hatte ich in über 30 Pferdejahren zum ersten Mal - ohne das Zeh-Problem wäre ich dem Pferdekopf einfach blitzschnell ausgewichen. Ich komme jedenfalls mit geschwollener, blutiger Nase heim, höre kein Wort des Trostes, sondern werde in rauem Ton angegangen: "Mensch, hat das wieder sein müssen!" Wie wenn ich mir gern die Nase gebrochen hätte. Meine Eltern sind da einfach nicht zu einem Ton fähig, der mir gut täte.

Dieses ganze Leistungsprinzip zieht sich durch alle möglichen Beziehungen unserer Generation, Eltern-Kind, Frau-Mann. Und es verdeckt sehr oft, dass Liebe bedingungslos und nicht an Leistung geknüpft ist.
 
  • #82
Der FS wird vorgeworfen....
Schöne Leistungsgesellschaft. Wo leben wir eigentlich?
Das ist doch garnicht das Thema. Das Thema ist: wenn ich einen Partner habe, der mir in solchen Situationen nicht unterstützend zur Seite steht, dann MUSS ich diese Dinge alle selber erledigen.
Doof ist, wenn man das nicht kann und nicht will, sondern nur wehklagt statt den notwendigen Schritt zu tun, nämlich sich den Partner zu suchen, den man an seiner Seite haben will.
Und wenn frau solche Kleinigkeiten schon nicht allein gebacken bekommt, sollte frau keinesfalls mit dem falschen Mann ein Kind bekommen, denn als AE wird sie auch nicht mit den Belastungen fertig. Auf AE läuft es mit so einem Mann aber raus.

Es gibt klare Richtlinien zu ambulanten OP die @Pfauenauge korrekt wiedergegeben hat und für die es sehr gute Gründe gibt (späte Nachwirkungen der Narkose, schwere Nachblutungen).
Ein verantwortungsbewusster Mensch wird diese auch nicht einfach wegwischen und seine Härte unter Beweis stellen, sondern sich daran orientieren.

Wenn man nunmal allein lebt und einen für die Unterstützung untauglichen Partner hat wie die FS, dann sollte ein intelligenter Mensch sich darum kümmern, mit welchen Maßnahmen er seine eigene Sicherheit gewährleisten kann, z.B. als Selbstzahler eine Nacht im Krankenhaus bleiben.
Ich finde, dass unser Gesundheitssystem nicht richtig aufgestellt ist für die zunehmene Anzahl alleinlebender Menschen, die solche Fälle garnicht in ihrem Lebensstil abbilden können -- ändert aber nichts. Solange es so ist, muss man selber für sich sorgen.

Ich brauchte so einen Partner wie die FS ihn hat nicht (auch wenn ich sehr viel weniger Fürsorge brauche) und ganz sicher würde ich mit so einem sozialen Totalausfall kein Kind panen. Die FS tut es mangels Alternativen. Dann sollte sie sich aber mehr Handlungskomppetenz zulegen, um allein mit allem klarzukommen.

deutsche Frauen sind an sich nicht unbedingt der Kümmerertyp, aber das liegt auch daran, dass man sie sehr früh zu Selbstständigkeit erzieht und seitens der Männer relativ wenig Unterstützung und allgemein Wille dazu gibt
Genau und darum stellen sich die meisten Frauen darauf ein, alles ohne Mann hinzubekommen.

Aber das reicht als Erklärung nicht aus. Ich kann noch nichtmal über meinen Exmann sagen, dass er sich in so einer Situation nicht gekümmert hatte. Ich hätte ihn nur nicht an meiner Seite hahben wollen, weil ich kein Vertrauen in ihn hatte (selbst krank hätte ich mir immer noch mehr zugetraut als ihm) und weil ich mich ihm nie schwach hätte zeigen wollen.

Bei meinem jetzigen Mann ist das anders: der darf mich schwach sehen, weil ich ihm vertrauen kann. Der nutzt das nicht aus.
Und selbst wenn ich ihn nicht brauche, dann würde ich seine Unterstützung annehmen.
 
  • #83
Es geht hier um eine kleine Alltags-OP.
Ich finde es an den Haaren herbeigezogen, da irgendwas reinzuinterpretieren.
Wer entscheidet, wie Beziehung richtig geht? Wer entscheidet, ob es richtig ist, eine kleine OP selbständig zu überleben?
Es ist eine OP unter Narkose, was an sich jede Menge Risiken birgt und wenn die Ärzte sagen, es muss jemand die nächsten 24h bei der Patientin sein, ist es keine Alltags-Warzenentfernung oder ein eingewachsener Zehnagel. Was soll das heißen, Alltags-OP? Das ärgert mich wirklich. Es ist nichts, was man selbstständig überlebt in dem Sinne, dass man niemanden braucht. Die Ärzte sagen, es MUSS jemand da sein. Sie fragt eine Freundin, das geht natürlich, aber klar fragen sich viele: Warum muss eine Freundin einspringen, wenn doch eigentlich die Familie und Partner da näher dran ist, besonders, wenn die FS sich das wünscht? Es geht nicht darum, dass die FS ohne Grund betüdelt werden will. Es ist eine ärztliche Anordnung, aus guten Gründen. Ob die Firmenfeier aus bestimmten Gründen total wichtig ist, wissen wir jetzt eben nicht, das kann natürlich sein. Aber es ist keine Alltags-OP in dem Sinne, dass man niemanden braucht danach, das ist eine vorgegebene Sache.
 
  • #84
Hier wird aus einer Lappalie eine riesengroßen Partnerschaftsdebatte gemacht (wohlgemerkt, nur auf das bezogen, was die FS wirklich geschrieben hat und an Informationen gegeben hat).
... und Du entscheidest, was eine Lappalie ist, oder eine Partnerschaftsdebatte wert?

Die Fs fragt uns, ob sie zurecht enttäuscht ist und bekommt dazu einen bunten Strauß an Antworten. Wer sich darüber aufregt, fühlt sich selbst getriggert.

Die Fs ist in diesem Thread enttäuscht, weil ihr Freund keine Zeit für sie hat und sie nicht an 1. Stelle steht. Die Fs war im Thread vor 2,5 Jahren enttäuscht, dass ihr Freund wenig Zeit für sie hat und sie nicht seine Prio 1 ist.

Es ist wichtig für die Fs die Kontinuität zu erkennen.

Hier liegt das Thema der Fs. Keiner von uns weiß, ob sie überdurchschnittlich klammrig und bedürftig ist, oder er unüblich freiheitsliebend und unzuverlässig.

Die Fs sollte sich Gedanken machen, was da los ist. Stört es sie wirklich sehr? Warum verändert sie die Situation dann nicht, sondern verharrt seit über 2 Jahren darin?

Vielleicht wollte die Fs aber auch einfach mal Dampf ablassen in einem anonymen Forum...
 
  • #85
Ok, da hätte ich auch mal googeln können. Aber ich finde, sie hätte es vorher abklären müssen, ob der Mann dableiben kann oder nicht. Es wurde ihr ja auch angeboten, eine Nacht noch da zu bleiben im KH, obwohl ich natürlich auch lieber zu Hause wäre mit dem Liebsten.

Sich damit zu brüsten, dass man hart im Nehmen ist---
Meinst Du mich damit? Ich habe mich nicht damit gebrüstet, ich habe versucht zu erklären, woher sowas kommt, dass man Leiden nicht ernst nimmt und dass man es Menschen, um die sich nicht gekümmert wurde, nicht vorwerfen kann.

Und ja, ich wüsste auch gern, ob das noch der Mann ist, der sowieso nicht viel Lust auf Beziehung hat und wenn ja, ob es in der letzten Zeit anders lief als in ihrem ersten Thread.
Es fehlen ne Menge Infos. Ob der Mann z.B. sich auch sehr ein Kind wünscht. Wenn sie nicht mal zusammen wohnen, finde ich das schon heikel, vorher ein Kind zu bekommen, bevor man weiß, ob man auch zusammenleben kann. Es sei denn, das ist gar nicht geplant und die FS will nur ein Kind haben, entbindet ihn von allen Pflichten usw..
 
  • #86
In unserem Gebiet kommt dazu, dass wir oft Kriegseltern haben.
Die auch wieder Kriegseltern hatten. Das muss ja einen riesigen Einfluss gehabt haben.
Ich kenne auch den Satz "dir geht es zu gut", wenn man nicht an was äußerm litt, sondern unter der Kälte. Benennen oder Wunde vorzeigen kann man nicht, also ist nichts.

Ich würde sagen, diese Generationen haben so viel erlebt in ihrer Kindheit, dass z.B. der Nasenbruch für sie ein Nichts war. Es gibt ja auch Forschungen, dass sich das Gehirn eines Kindes ändert, wenn es Angst oder Gewalt in der Kindheit erfährt.

Aufgearbeitet von Kriegstraumata wurde nichts und dann wird später ständig eigenes Leid mit dem der Kinder verglichen, statt Empathie zu entwickeln. SIE mussten fliehen, haben dies und das erlebt und dann kommt das Kind, das immer zu essen hat, das nie frieren oder fliehen musste oder Angst vor Militär haben musste usw. und will Trost wegen irgendeinem Pillepalle.
Ich habe auch Missgunst mitbekommen, dass solche Leute die Haltung hatten, die "Jugend" hätte es zu einfach und man müsste der das Leben schwer machen. Und wenn es nur war, dass ein Junge aus meiner weiteren Verwandtschaft gezwungen werden sollte, sonntags um halb acht aufzustehen und irgendwelche Pflichten wie Hoffegen zu machen, weil dem Opa, einem alten Mann, der sich als ältester Bruder für das Familienoberhaupt der Gesamtsippe hielt, es nicht passte, dass Jugend samstags in die Disco geht und sonntags lange schläft.

Es ist anmaßend zu denken, dass junge Leute keine Probleme hätten. Sie kennen die Probleme nur nicht und negieren sie ja auch. Aber das Unaufgearbeitete macht, dass sie IHR Leid über alles stellen und dann die Kinder dafür abstrafen, scheinbar keins zu haben so wie sie.

Dieses ganze Leistungsprinzip zieht sich durch alle möglichen Beziehungen unserer Generation, Eltern-Kind, Frau-Mann. Und es verdeckt sehr oft, dass Liebe bedingungslos und nicht an Leistung geknüpft ist.
Ich denke, das wissen die nicht mal. Also sie kennen Liebe als solche gar nicht mit diesem Grundgefühl der Bedingungslosigkeit. Und es ist zusätzlich ja auch schwer, Liebe und "Beziehung mit demjenigen führen können" auseinanderzuhalten. Für Liebe braucht es wirklich nur das Gefühl, aber um eine Beziehung führen zu können, muss ja doch vom anderen was "geleistet" werden, um Kompromisse finden zu können oder festzulegen, wo wer wann zurücksteckt mit seinen persönlichen Interessen. Arbeit an sich selbst, Kennenlernen von sich selbst, was wichtig ist als Bedürfnis und was nicht.
Hier haben die die schlechtesten Karten, die denken, sie könnten sich Liebe erarbeiten, also die es nicht als bedingungsloses Gefühl kennen. Die hampeln vielleicht ihr Leben lang in einer Partnerschaft, in der sie nie geliebt werden, verzichten auf Eigenentwicklung, erfüllen dem Partner, was geht, ... Ein Midlifecrisisthema.
 
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  • #87
... und Du entscheidest, was eine Lappalie ist, oder eine Partnerschaftsdebatte wert?
Ne, das stimmt, das entscheide ich nicht, ich hab mich vor lauter Ärger falsch ausgedrückt. Die FS hat eine Frage gestellt und es entsteht ein Thread mit lauter Vorschriften, Ironien, etc. wie eine Beziehung zu sein hat. Das trifft es eher. Diese Analysen und diese Ironien sind es, die mich irgendwann mal triggern, ich finde das fast nicht zum Aushalten, wie hier manches immer besser gewußt wird als der eigentliche Antworter es für sich weiß. Hier hat man auf einmal ne -angedichtete- Psychomacke, obwohl man bisher ganz gut durchs Leben gekommen ist.
Es ist wichtig für die Fs die Kontinuität zu erkennen.
Hier liegt das Thema der Fs.
Im Prinzip schon, aber offensichtlich will sie da nicht hingucken, wenn sie die Meinungen aus dem alten Thread nicht "befolgen" möchte.
Ich hab den alten Thread nicht gelesen, ich lese immer nur die aktuelle Frage und beziehe mich auf genau das, was da steht. Mehr habe ich ja nicht. Die Fragesteller können sich dann ja raussuchen, was sie brauchen, die sollten sich ja ganz gut kennen.
Oder ist das Forum dazu da, alles auseinander zu analysieren und Hintergründe zu erforschen?
W
 
  • #88
Die FS hat eine Frage gestellt und es entsteht ein Thread mit lauter Vorschriften, Ironien, etc. wie eine Beziehung zu sein hat.

Oder ist das Forum dazu da, alles auseinander zu analysieren und Hintergründe zu erforschen?
Die Frage der FS steht in einem Kontext, der vor 2,5 Jahren hier schonmal behandelt wurde. Problem damals: er kümmert sich nicht. Problem jetzt: er kümmert sich nicht. Irgendwelche Versuche ihrerseits, daran ernsthaft etwas zu ändern: Fehlanzeige.

Es steht der FS ja auch jetzt wieder frei, aus den Beschreibungen von anderen Beziehungen zu folgern, wie sie das haben möchte. Und wenn ihre Folgerung ist: juhu, jetzt werde ich endlich schwanger, dann ist das ihre freie Entscheidung...
 
  • #89
Das ist doch garnicht das Thema. Das Thema ist: wenn ich einen Partner habe, der mir in solchen Situationen nicht unterstützend zur Seite steht, dann MUSS ich diese Dinge alle selber erledigen.
Doch, ich finde schon, dass es alles zusammengehört, die Leistungsgesellschaft und die konkrete Situation hier im Thread. Was ist Henne, was ist Ei? Warum sind so viele Menschen beiderlei Geschlechts so empathielos oder auch verantwortungslos in zwischenmenschlichen Belangen? Wo kommt das her? Schaut Euch unsere Eltern an, schaut Euch unsere Großeltern an. @void hat es großartig erklärt mit den Auswirkungen der Kriegserfahrungen auf die Kindererziehung und die Fähigkeit zur bedingungslosen Liebe. Und was war noch vor den Kriegen? Weitere Kriege und in allen Jahrhunderten der Kampf um die wirtschaftliche und physische Existenz. Es ist ein Ur-Thema mit Auswirkungen auf so viele.
Wir werden so auf Leistung getrimmt, auf Selbständigkeit, auf die Bewältigung der wirtschaftlichen Dinge, dass wir emotional verknöchern und/ oder Probleme haben, die eigenen emotionalen Bedürfnisse und die der Mitmenschen zu sehen und sie als mindestens gleichwertig oder sogar höherwertig zu den materiellen Bedürfnissen anzuerkennen. Wem haben die Eltern beigebracht, zu fühlen und mitzufühlen? Wem haben die Eltern beigebracht, das Innere wahrzunehmen und es zu achten? In dem Sinne, was Du nicht willst, das Dir man tue, das füg auch keinem anderen zu? Und zwar nicht nur als Lippenbekenntnis, das schnell vergessen ist, wenn es um den eigenen Vorteil geht? Welche unserer Eltern haben achtsam miteinander und mit uns kommuniziert? Warum lernt es @Tom26 erst durch den Thread hier, dass man sich persönlich kümmern soll, und weiß es nicht von Herzen aus? (Das meine ich nicht böse.)
Es gehört alles zusammen, wie soll ich es sagen: Mit meiner sensiblen Ader ist es mir klar, dass die Liebe der Dreh-und Angelpunkt der ganzen Welt ist. Wer nicht bedigungslos geliebt worden ist, der tut sich schwer, zu lieben und Liebe anzunehmen - an unserem Bsp. könnte diese Empathielosigkeit des Freundes der FS das Resultat eines Liebesmangels sein. Oder wenn man weiterdenkt an die Menschen, die das Kümmern des Partners als emotionale Falle erzwingen wollen und davon nie genug kriegen und daher vielleicht die Selbständigkeit vernachlässigen: Auch denen fehlt die bedingungslose Liebe.
 
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  • #90
In deinem Fall würde ich es so sagen. Aus Schutzgründen hast du deine Gefühle einbetoniert und wie bei allem was man nicht benutzt, wird dies vom Körper als unnützlich betrachtet.
Meine Erklärung - der Mensch geht von sich selber aus.
Ist es für mich eine Kleinigkeit, eine Fussnote des Lebens, die eben gemacht werden muss .... dann bin ich mir selbst gegenüber so eingestellt und anderen gegenüber auch.
Das ist auch die Antwort darauf
Warum lernt es @Tom26 erst durch den Thread hier, dass man sich persönlich kümmern soll, und weiß es nicht von Herzen aus? (Das meine ich nicht böse.)
..... wobei Tom es durch das Verhalten seiner V gelernt hat. Ich habe mir keine Sorgen um mich gemacht - das war V.

Es gibt halt einfach Menschen, um die man sich nicht gross kümmern muss. Die nehmen es halt wie es kommt ....und auch dieses Verhalten kann sehr wertvoll sein. Die sind dann auch selbst nicht die grossen Kümmerer.