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  • #1

Kennt Ihr wochenlangen "Abstand"? Ist das sinnvoll?

Wir haben zunehmende Krisen. Wir nehmen lange Abstand. Es ist mehr ihr als mein Wunsch. Ich halte nicht viel davon, aber akzeptiere ihren Abstandswunsch. Vermisse Sie sehr, habe Kloß im Bauch. Aber es macht alles nur schwerer, keine Leichtugkeit mehr, nur noch Ernst.

Kennt Ihr das? Bringt das was?
 
  • #2
Das bringt nichts, das ist der Anfang vom Ende. Abstand ist letztlich Flucht, die zeitweise Einstellung der Beziehung und die Vermeidung von (produktiver) Auseinandersetzung.
Laß dich nicht benutzen, mach einen Cut.
 
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  • #3
Es bringt nichts. Es ist eine Trennung auf Raten.
w 46
 
  • #4
Abstand nehmen kann etwas bringen, aber es ist keine Therapie und räumt nicht mit dem Übel auf. Im "Regelfall" bringt es einmal etwas, vielleicht auch zweimal, aber wenn die Krisen immer wieder kommen, ist wohl klar, dass Gesprächsbedarf da ist. Eine offene, ehrliche Kommunikation ist dann von beiden Seiten gefordert. Allerdings bringt auch diese keine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung, falls bei einem die Gefühle schwinden, während der andere an der Beziehung festhält. So hört es sich ein wenig bei euch an... bei den spärlichen Angaben, die du machst. Leichtigkeit ist eine schöne Sache, aber Beziehung ist manchmal harte Arbeit. Wie gesagt, ich glaube, hier geht es um Gefühle, Erwartungshaltung und Frustration. Eine genauere Diagnose ist schwierig bei den Angaben. Wie lange seit ihr schon zusammen?
 
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  • #5
Zu wenig Information über deine Beziehung für eine wirklich hilfreiche Antwort. Grob gesagt liest es sich, als ob die Beziehung langsam stirbt oder bereits tot ist.

Im Einzelfall kann eine Weile Abstand helfen, das Wesentliche zu erkennen, den anderen wieder zu schätzen, zu vermissen, zu begehren. Es ist sicher nicht Allheilmittel aber kann wirklungsvoll sein. Das sehe ich aber nur in einer besonderen Situation und auch nicht mit Wiederholungen. Wiederholungen sind eher so etwas wie Flucht vor einer Entscheidung.
 
  • #6
Ja das bringt die Beziehung leichter zu beenden, da man sich in der Abstandsphase schon abgenabelt und revanchieret hat und keine so große Bindung mehr spürt. Macht die Trennung deutlich leichter
 
  • #7
Ich habe keine Ahnung, wo genau Eure Probleme liegen. Aber manchmal ist der Wunsch nach Abstand auch die versteckte Aufforderung, dass man sich endlich mal um den Partner bemühen soll, sozusagen ein "fang mich!".
 
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  • #8
Der Grund für meinen Abstand zum (Ex)Partner: Wenn Er sich nach 1,5 Jahren immer noch für Mutti und gegen Partnerschaft entscheidet, kann die Liebe ja nicht so groß sein.

Das Muttisyndrom: Unselbständig, Entscheidungsunfähig, Unbeholfen. Das schlimmste - Muttis wohlbefinden ist wichtiger als das der Partnerin

Lange genug auf einlösen ernstgemeinter Beziehungskonsequenzen gewartet.

Was soll man da machen außer Abstand = Trennung.

Was sagt sie denn warum Sie diesen Abstand möchte?
 
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  • #9
FS: 2 Jahre zusammen. Bin noch in Scheidung und "kleinem" Rosenkrieg um die Kinder, Ex-Frau ging fremd und ist mir deswegen böse *Roll-Eyes*. Zusammenziehen aufgrund äußerer Zwänge nach 9 Monaten, beide beruflich Vollzeit und mehr, viel Stress, wenig Harmonie. Zweitwohnung nach weiteren 4 Monaten meinerseits wegen Umgang mit Kindern für 5 von 14 Tagen, in denen ich nicht bei ihr sein kann. Eifersucht bei ihr auf meine Kinder? Rückzug in Zweitwohnung meinerseits bei Auseinandersetzungen, aber deswegen trotzdem kein dauerhafter Abstand meinerseits gefordert.
 
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  • #10
Mamma mia! Schreib doch mal ganze Sätze mit Inhalt.
Erwartest Du Gedankenlesen ?? Im Forum und bei der Frau ?
Ernst gemeinte Zuschriften und Ratschläge kannst Du nur bekommen, wenn Du
mit der nötigen Ernsthaftigkeit auch Dein " Problem" erläuterst.
So wie Du schreibst, so "wischiwaschi" und voller Gedankensprünge-
Nimm Dir mal Zeit, setz Dich hin und formuliere Dein Anliegen.

[Mod: Unsachliche Bemerkung entfernt.]
 
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  • #11
Lieber FS: Das klingt sehr, sehr anstrengend.....für Dich!
Abstand kann sinnvoll sein und der Reflektion dienen, aber keine LÖSUNG sein (auch wenn der Abstand im Grunde eine Lösung im wirklichen Sinne bedeuten kann).
"Unabhängigen Beistand" finden/annehmen, z.B. Paartherapie, also der gern erwähnte Klassiker,
ist nur sinnvoll, wenn BEIDE einverstanden sind.
In so einer vetrackten Situation kann/könnte helfen - wenn es in Eurer Situation noch helfen kann -,
dass Ihr Euch wirklich auf eine "Auszeit" einigt, aber die "Regeln" festlegt.
Also nicht "Abstand" auf......x-beliebige Zeit, sondern FRISTEN, so blöd sich das anhören mag:
4 Wochen, 6 Wochen (mehr scheint mir wenig tragbar und auch wenig realistisch nach dem Hin und Her, was Du geschildert hast) - und dann gucken, wie es jedem dabei ging.
In der "Abstandszeit" muss tabu sein: miteinander zu telefonieren, SMS zu schicken, zu mailen, sonstwie Kontakt zu haben (es sei denn, eines der Kinder muss in die Notaufnahme oder einer von Euch selbst - entschuldige, ich denke es einfach an den "worst point") --
damit jeder von Euch die Chance hat, das alles in einem konstruktiven Sinn erwartungs- LOS und vorwurfs-LOS zu überdenken.
AUCH ein Tabu wären m.E. : Parallelkontakte o.ä. zu haben oder anzuleiern.
Also sich wirklich (nochmals)mit der Situation EHRLICH und ALLEIN auseinandersetzen.
Nach der vereinbarten Frist sich am besten an einem "neutralen Ort" treffen, sich ehrlich sagen, was sich alles ergeben hat - und dann entscheiden. Auch wenn es sehr weh tut.
Keine Vorhaltungen, keine weiteren Erwartungen.(auch wenn "der andere" nichts Neues" hinzufügen kann oder schweigt).
Du wirst dann sehen und fühlen, ob und wie es noch eine Chance gibt.
Ich wünsche Dir alles Liebe in Deiner schwierigen Situation und viele gute Impulse!
w, 55
 
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  • #12
Kann es nach voll ziehen.
2x habe ich so in dieser Weise versucht, Hoffnung zu bewahren,
eine Beziehung, eine Ehe zu retten.
War 2x vergeblich, würde ich persönlich nicht noch mal tun.
Klar wenn Kinder mit betroffen sind, dann versucht jemand, der anständig ist, besonders viel!
Aber............WAS ZUVIEL IST-IST ZUVIEL!
so denke ich heute darüber, danach würde ich handeln, wie geht es mir dabei!
w51
 
  • #13
Ehrlich gesagt, lese ich aus deinen bruchstückhaften Angaben eher, daß du ständig auf der Flucht bist. Kannst du dich vielleicht etwas ausführlicher äußern?
 
  • #14
Ich kenne Paare die kurzzeitig auf Abstand gegangen sind und jetzt wieder zusammen sind.
In dem Fall ist die Frau mal weg, weil sie dem Mann zeigen wollte, dass er auch mal Verantwortung übernimmt. Sie wollte das er ihr beweist, dass er auch allein zurecht kommt und nicht alles als selbstverständlich ansieht. Anscheinend hat es auch geholfen.
 
  • #15
2 jäh zusammen und noch nicht geschieden, dass alleine ist doch schon ein Grund für die Trennung. As Zwängen zusammenziehen, nächster Fehler, jetzt von dir Flucht in eine Zweitwohnng, wieder Trennungsgrund. D machst doch in deinem Verhalten mehr als deutlich, dass du nicht an einer Beziehung die auf die Zukunft und auf Dauer ausgerichtet ist, interessiert bist und daran mitarbeitest. Deine Signale an sie sind doch, aus Sachzwängen zieht ihr zusammen aber das Geld für eine Zweitwohnung zum Kindertreffen ist da. Du führst ein Doppelleben. Läßt dich nicht scheiden und beziehst die Freundin im Kontakt mit deinen Kindern nicht ein. Unhaltbar und untragbar. Kein Wunder das sie Abstand will. Ein Wunder das sie überhaupt noch mit dir zusammen ist. D solltest deine Prioritäten überdenken.
 
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  • #16
FS: es ist zu Ende und nicht, weil ich nicht ernsthaft dabei war. Hier fehlen natürlich etliche Infos, ist nun aber auch gleichgültig.
 
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  • #17
So wie Du schreibst hat die Frau Recht. Du bist innerlich noch gar nicht frei für eine neue Beziehung.
w/44
 
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