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  • #1

Kennt ihr solche Extrem-Glotzer?

Mir passiert es häufig, dass ich draußen auf Männer treffe, die so eine unkontrollierbare "Gaff-Funktion" haben. Sie stellen sich vor einen hin und starren einen minutenlang stocksteif an, was wirklich unangenehm ist. Was wollen die? Kann das jemand erklären?

w
 
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Gast

  • #2
Hallo FS,
meinst du, dass sie dich während der Unterhaltung einfach anstarren oder aber sich einfach vor dich stellen und dich anstarren?
Letzteres finde ich sehr befremdlich und ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, wie du in einer solchen Situation verharren kannst. Ich würde dann wohl einfach weggehen...
Sollte das erste aber zutreffen: Ich kenne einen Mann, mit dem ich mich ganz gut verstehe, und jedes Mal wenn wir uns unterhalten haben, hat er mir permanent in die Augen geschaut, egal ob ich geredet habe oder er. Er hat nie, wirklich nie (und das meine ich ernst) seinen Blick abgewandt. Das ist ungewöhnlich, denn man wendet seinen Blick spätestens mal kurz ab, wenn man selbst redet. Das hat mich schon ganz schön nervös gemacht. Ich habe es zwar nicht als Starren empfunden, aber es war schon nahe dran. Dadurch, dass ich ihn kenne, ist das natürlich entschärft und ich habe mich nicht bedroht gefühlt.

Wahrscheinlich meinst du aber dieses wirklich unangenehme Starren:
Letztens saß ich in der SBahn (links) und wurde von einem Mann angestarrt, schätze so um die Mitte 50, der auf der Rechten Seite 2 Reihen vor mir saß. Der musste quasi seinen Körper + Kopf verdrehen, sodass er mich überhaupt sehen konnte. Er hat wirklich permanent geglotzt. Das fand ich so unverschämt und es war mir dermaßen unangenehm, sodass ich stur links aus dem Fenster geguckt habe. Dort habe ich auch die Spiegelung von ihm gesehen und konnte beobachten, dass er weiterglotzt. Ich weiß nicht, was in seinem Hirn vorging, Tatsache ist aber, dass jeder Mensch wissen sollte, dass kontinuierliches Starren, vor allem wenn man sich fremd ist, früher oder später als Bedrohung aufgefasst wird.

w, 29
 
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  • #3
Antwort auf deine Frage: NEIN...ist mir bisher lt. deiner ,Beschreibung‘ so noch nicht passiert!

Es wäre sicherlich ,hilfreich‘ diese Situationen etwas detaillierter zu beschreiben.
Was heißt denn für dich...‘draußen‘?
Und ,last not least‘...wie wäre es denn mit dem simpelsten Schritt anzufangen?
Wenn es dich so ,irritiert‘, dann frage die Personen doch ganz freundlich, warum sie dich so ,anstarren‘?!
Wer weiß, vielleicht bekommst du dann ja Antworten, mit denen DU sogar etwas anfangen kannst!
 
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  • #4
Dominanztest....kennt man doch aus dem Tierreich! Wahrscheinlich findet er Dich sehr attraktiv.
Männer, die Dich gar nicht anschauen, interessieren sich nicht....ich lass sie schauen, freu mich, dass sie mich attraktiv finden.
Lächel sie doch einfach mal ganz breit an, meist schauen sie dann verlegen weg. Im Gespräch finde ich es auch unverschämt, jemanden ständig in die Augen zu schauen....hat aber auch mit verstärktem Interesse seinerseits zu tun...vielleicht auch mit Macht..."Du musst mich mögen"....alles in allem sehr unangenehm! Vielleicht meldet sich hier mal ein männliches Exemplar, um uns Weibchen aufzuklären;)w34
 
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  • #5
Und ,last not least‘...wie wäre es denn mit dem simpelsten Schritt anzufangen?
Wenn es dich so ,irritiert‘, dann frage die Personen doch ganz freundlich, warum sie dich so ,anstarren‘?!
Wer weiß, vielleicht bekommst du dann ja Antworten, mit denen DU sogar etwas anfangen kannst!
Nein, das bringt gar nichts. Wer so unverschämt starrt, reagiert nur aggressiv. Nach dem Motto, ob gucken verboten sei oder ob man irgendein Problem hätte oder irgendwelche beleidigenden Kommentare, die manchmal auch als Kompliment versteckt werden.
Manchmal hilft ebenso penetrantes Zurückstarren oder ein vorbereitetes Schild ("was guckst du").oder ein Handytelefonat, in das du einfließen lässt (für alle Passanten laut hörbar), dass dich ein Typ penetrant anstarrt.
 
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  • #6
Wer sich vor mir aufbaut und mich anstarrt, kriegt von mir einen einzigen Satz zu hören: "Ist was?" Den bringe ich so resolut, dass bisher noch jeder sofort weggeschaut und das Weite gesucht hat.

Ich verstehe nicht, warum auch heute noch so viele Frauen so hilflos reagieren, wenn ein Mann sich aufdringlich verhält.
 
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  • #7
Das ist das männliche Pendant zu den tuschelnden und kiechernden Mädelsgrüppchen, die ständig in Richtung des Mannes starren müssen.
Nicht wirklich angenehm so im Zentrum den Interesses zu stehen, zumindest für mich. Aber es tut auch nicht weh.

Wenn jemand sehr intensiv starrt, dann einfach weil derjenige welcher nicht in der Lage ist, das eigene Verhalten vernünftig zu reflektieren.
Ich starre nie ... bin ich auch viel zu schüchtern für ... aber bei manchen Frauen, kostet mich das durchaus Kraft. Ich wende mich dann mehr oder weniger bewußt ab, würde sie wenn ich könnte aber am liebsten den ganzen Tag einfach nur anschauen. Wie einen schönen Sonnenuntergang, oder ein kleines Hundebaby. :)
 
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  • #8
Ich bin mittlerweile glücklicherweise in einem Alter, in dem Männer sich bemühen, einem nur "diskret" von der Seite oder aus gebührender Entfernung anzustarren. Ich kann mich aber auch noch an entsprechende Erlebnisse aus meiner Studentenzeit erinnern.

Ich habe dann manchmal zurückgestarrt - auf den Hosenlatz des Herrn, um dann für alle sichtbar mit Daumen und Zeigefinder eine eindeutige Geste zu machen. Ein wenig vulgär, aber sehr wirksam. Die nervigen Starrer sind dann immer mit hochrotem Kopf von dannen gezogen. Nur einmal wollte ein besonder penetrantes Exemplar mit Migrationshintergrund beweisen, dass ich mich irre. Bevor er sich dann aber auch noch die Boxershorts ausziehen konnte, haben sich die Herren von der Security seiner angenommen. Die tatsächliche Größe seines besten Stücks blieb so ein Mysterium.

Zurückstarren, um dann in einem fingierten Telefongespräch zu berichten, dass man gerade von einem übergewichtigen, glatzköpfigen, zwergenhaften oder uralten Grottenolm angestarrt wird, der offensichtlich ein psychisches Problem hat, erteilt den Kerlen in der Regel auch eine Lektion.
 
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  • #9
Sie stellen sich vor einen hin und starren einen minutenlang stocksteif an, was wirklich unangenehm ist. Was wollen die? Kann das jemand erklären? w
Ist mir noch nur als 14-jährige im Ruhrgebiet passiert, als die türkischen Gadtarbeiter ohne Familien in Massenunterkuenften kaserniert waren. Sie kamen aus anatolischen Dörfern und dachten, eine unverhuellte Frau/Mädchen sei eine Prostituierte.
Das habe ich anders auch noch nie beobachtet oder von anderen Frauen gehört, es sei denn, sie sind Table-Dancer. Dann gehört es zum Job und sie wollen gesehen werden.

In welchen Situationen passiert Dir das? Wo bewegst Du Dich? Wie kleidest Du Dich? Wie machst Du Dich zurecht- Piercings/Tatoos im Gesicht, Akne, Narben? Gib' mal etwas Input, wenn Du sinnvolle Antworten möchtest.

Kann sein, dass Du eine extreme Unsicherheit ausstrahlst, ängstlich bist und als Folge davon deutlich überbewertest - die vermeintlichen Minuten sind nur Sekunden und es stellt sich auch keiner vor Dich hin und starrt, sondern die Menschen begegnen Dir, es streift Dich lediglich ein Blick.
 
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  • #10
Liebe FS,

das passiert mir auch dauernd. Vor allem beim Einkaufen (Herren ü55) oder, wenn ich alleine in einem Café sitze.

Manchmal setze ich mich weg, sofern genügend Plätze frei sein oder ich schaue diesem Mann ganz direkt in die Augen und frage etwas lauter als gewöhnlich (damit es die Anwesenden mitkriegen) ob er was sagen möchte? Ob er sicher wäre, er würde mich die ganze Zeit anschauen?!! Dabei halte ich das Kinn etwas angehoben!

Manche Männer sehe Frauen als ***Freiwild*** und, so kommt es mir vor, ziehen sie gedanklich aus - einfach nur sowas von widerlich. Wenn es mit der Starrerei dann nicht aufhört, frage ich nochmals etwas lauter *ob er ein Passfoto möchte, dann könnte er das anstarren*.

W, 43
 
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  • #11
Und was machst du dann -starrst du minutenlang(...!) zurück?
Stell mir die Situation gerade urkomisch vor um ehrlich zu sein...
Also mich starren die Frauen immer nur an, wenn ich mit meiner Leggins rumspaziere, bei dem mein Gemächt vollumfänglich, wenn auch bedeckt, zur Schau gestellt wird - vielleicht hast du simultan dazu ja einen zu weiten Ausschnitt?
Na gut das war jetzt n schlechter Witz - ich gebs ja zu.

Ich glaube es wäre hilfreich, wenn du diese Situationen genauer beschreibst, denn wenn sich wiltfremde Männer einfach vor dich hinstellen und dich minutenlang (...!) einfach so anstarren, musst du irgendwas anhaben, ausstrahlen oder machen (und sei es nur, dass du ebenfalls minutenlang da stehts und zurückschaust), was diese Reaktion (welche ja öfter vorkommt) hervor ruft.
 
  • #12
Selber sowas noch nicht beobachtet, aber davon gehört.

In Gesprächen unter Männern: Frauen beobachten/anschauen - aus sexuellen Gründen - ist für sie normal. Da sie ja Hetero sind.
Manche scheinen das auszuweiten, in dem sie alle Arten von Frauen anglotzen - für normal halten ?

m.E. ist dieses offene, zudringliche anstarren / anglotzen nicht normal.
Da fehlt (noch mehr) der Respekt an die Frau als Mensch, und sie wird zum Sexualobjekt herab gewürdigt.

Aber Frau = Sexualobjekt, ist ja unter Männern weit verbreitet.
Man fällt als Mann unter Männern eher auf, wenn man die Frau als Mitmensch betrachtet, und nicht in erster Linie als Sexualobjekt. (Außer der eigenen Frau, sowie die Frauen der anwesenden Männer)

Aber es ist m.E. in erster Linie Charaktereinstellung. Und können diese Männer nicht auf ihre Hormone, Triebe, etc. schieben.

Mir scheint aber auch, daß diese Charaktereinstellung bis zum gewissen Grad wichtrig ist, zur Partnersuche. Prinzip Jäger und Gejagte.
Wenn der Jäger nicht energisch genug jagt = von seinem Charakter, Triebe, Hormone getrieben - dann ist er für seine Opfer = Frauen ... langweilig ?

Also "Männer-Doping" via Hormone ?
ggf. mit dem Nebeneffekt, daß sie hemmungsloser gegenüber Frauen werden ?
 
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  • #13
Ich hatte mal einen Professor, der das gemacht hat.
Fand es auch sehr unangenehm. Ich halte es für eine Methode, die Frau auf sich aufmerksam zu machen.
 
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  • #14
Aus reinem Interesse und natürlich nur, wenn mir die Frage gestattet ist, ab welchem Zeitraum ist es denn ein Starren?

Weil ich zugeben muss, dass ich, wenn mir eine sehr attraktive und sympathisch wirkende Frau begegnet, auch sehr gerne mal drei, vier oder fünf Sekunden hinsehe. Wenn ich das tue, dann allerdings ohne die Frau in Gedanken auszuziehen oder dergleichen.. Das hab ich tatsächlich bis zum heutigen Tag noch nie gemacht, auch wenn man mir das vielleicht kein Mensch glaubt. Ich muss dazu sagen, dass ich allerdings nur so "lange" hinsehe, falls ich die Frau als sehr sympathisch einstufe. Ist eine Frau rein optisch sehr attraktiv, allerdings in charakterlichen Belangen auf den ersten Blick das glatte Gegenteil, dann hatte ich bislang nie Schwierigkeiten hin- und direkt wieder wegzusehen. Dann verpufft augenblicklich jedes weitere Interesse die Frau anzusehen. Ist allerdings das Gegenteil der Fall, dann muss ich mich meistens zwingen, nicht mehr hinzusehen.

Ich hoffe jedenfalls, dass Frauen den Unterschied am Blick eines Mannes erkennen und es entsprechend als Kompliment an die seltene Kombination aus innerlicher und äußerlicher Attraktivität auffassen können.
 
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  • #15
@ 13
Starren dauert wesentlich länger als 5 Sekunden. Der Blick wird nicht abgewendet und es wird einfach permanent geglotzt und das in der Regel über mehrere Minuten.
 
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  • #16
Es sind meist Weicheier. Die klassischen Loser. Auf diese Weise spüren sie wenigstens kurz Überlegenheit, was an sich sehr traurig ist. Schau dir diese Männer mal genauer an - sie sind sehr unattraktiv und haben bei Frauen keine Chancen, also kriegen sie wenigstens auf diese Weise etwas Aufmerksamkeit. Diese völlig ausdruckslos glotzenden Exemplare kenne ich auch ist nur ekelhaft.