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Gast

  • #1

Kann noch Ehefrau (in Trennung lebend) dem Vater verbieten seine Kinder zu sehen?

Sie möchte nicht das ich dabei bin wenn er die Kinder hat. Jetzt droht sie ihm, dass er die Kinder nicht mehr sehen darf wenn ich auch dabei bin. Kann sie das machen? Hat sie das Recht dazu? Freue mich auf eine Antwort Liebe Grüsse
 
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Gast

  • #2
Ja, um Himmels willen, WER BIST Du denn? Eines von den Kindern ? Ein neues Kind ?
 
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Gast

  • #3
Du bist die neue Partnerin des Kindesvaters?

Die Mutter der Kinder möchte nicht, dass DU dabei bist - hat ansonsten aber nichts dagegen, dass die Kinder ihren Vater sehen.
Du stellst also hier die Tatsache FALSCH dar.

Warum respektierst Du das nicht - egal, wie alt Kinder sind, sie müssen sich mit einer Trennung erst einmal zurechtfinden und dies braucht Zeit.
Ich halte es für vernünftig, Kindern in so einer Situation nicht auch gleich noch die Neue vor die Nase setzen zu wollen (weiss man denn, ob sie auf Dauer bleibt).
Fragestellerin, Du scheinst keine eigenen Kinder zu haben - ansonsten solltest Du einfühlsamer sein.

Eine Trennungssituation ist eine schwierige Zeit, für alle Beteiligten - warum hast Du als neue Partnerin nicht Einsicht genug, Dich zurück zu nehmen, musst noch zusätzliche Schwierigkeiten schaffen?

Wenn Ihr dauerhaft in einer Beziehung bleibt und sich für alle Beteiligten die Wogen glätten, wirst Du Gelegenheit haben, die Kinder Deines Partners kennenzulernen.
 
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Gast

  • #4
Nein, sie kann das nicht machen, hat auch nicht das Recht dazu, ausser Du schadest den Kindern.
Mütter sind da immer wie Hennen und können nicht ertragen,, zum Teil ersetzbar zu sein.
Meiner Meinung nach haben da aber lediglich die Kinder zu entscheiden und auch das nur bedingt.

Vermutlich kommt es bei Euch genauso, wie in vielen anderen Beziehungen. Irgendwann wohnt ihr zusammen und die Kinder wollen dann nur noch zum Vater.
Vermutlich will die Mütter genau das verhindern.
 
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Gast

  • #5
Es kommt drauf an, wie alt die Kinder sind.
Verbieten kann sie natürlich nicht, er ist ja schließlich der Vater und kann mit den Kindern normalerweise machen was er für richtig hält. Was da abläuft ist der normale Trennungsstress.
Ich lese da raus, dass du wohl die Neue bist und wenn er erst in Trennung lebt, könnte ich mir gut denken, dass du dann auch der Trennungsgrund bist. Wenn das so ist, dann kann ich die Mutter der Kinder sehr gut verstehen und muss dir sagen, dass du auch nicht einen Funken von Anstand und Feingefühl hast.
Die Frau verliert ihren Mann, muss damit erstmal fertig werden und nun kommt noch die Neue und möchte sich gleich als neue Mama präsentieren - so kommt es zumindest bei der Frau an, egal ob es so ist oder nicht.
Kannst du dir überhaupt vorstellen, wie sich das anfühlt? Du hast sicher keine eigenen Kinder, sonst würdest du so eine Frage hier nicht stellen. JEDE Mutter kann das aber nachvollziehen.
Es geht hier nicht um rechtliche Dinge sondern um Moral und Anstand.
Schon deine Frge ist falsch gestellt. Die Mutter verbietet nicht dem Vater den Umgang mit den Kindern sondern DIR - und das mit recht. Was willst DU von den Kindern?
Wie #2 schon geschrieben hat, die Kinder leiden unter der Trennung und es ist nicht gut für sie, den Vater plötzlich mit einer Neuen zu sehen.
Also halte dich einfach zurück und gieße nicht noch Öl ins Feuer.

w 55
 
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Gast

  • #6
Grundsätzlich natürlich nein - sie kann ihm nicht verbieten, seine Kinder zu sehen. Doch leider werden Kinder seitens der Mutter gerne als Druckmittel für mehr Geld, usw.

Andererseits kommt es darauf an, wer du eigentlich bist. Ich nehme mal an, die neue Partnerin. Klar, kann sie ihm nicht verbieten und vorschreiben, dass du mit dabei bist. Das ist eine Entscheidung von ihm. Warst jedoch du der Trennungsgrund oder gleich sofort die neue, ohne dass die Kinder überhaupt durchatmen konnten, kann man rein emotional diese Reaktion verstehen, wenn auch nicht gut heißen.

Wichtig ist für die Erörterung der Frage das WIE und WANN es zu eurer Beziehung gekommen ist und auch, wie alt die Kinder sind. Wie steht der LG / Vater der Kinder dazu?
 
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Gast

  • #7
Was hat die Ehe Deines Partners entzweit? Warst Du der Grund? Dann könnte ich es absolut verstehen, dass die Verlassene null und kein Interesse daran hat, ihre Kinder zu dieser Frau zu bringen - das könntest Du doch auch verstehen, oder? Aber ich weiß nicht, wie es bei Euch ist. Offenbar ist auf jeden Fall, dass Du aus irgendeinem Grund ein Dorn im Auge der Ehefrau sein musst, sonst würde sie ja kaum solche Ansagen machen. Ich denke, Du weißt sehr genau, warum sie das tut. Grundsätzlich kann sie dem Vater nicht verwehren, seine Kinder zu sehen, es sei denn, der Vater lebt in für die Kinder unzumutbaren Zuständen, die dem gesundheitlichen wie psychischen Wohl der Kinder schaden könnten.
Mach mal mehr Angaben zu Eurer Situation, dann kann das Forum besser auf Dich eingehen! w/45
 
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Gast

  • #8
Nun ja, sicher kann sie das.
Und Recht - wo lebst Du denn? Mütter nehmen sich einfach dieses Recht und der KV muss erst über lange Gerichtsverhandlungen sein Umgangsrecht erkämpfen. Meist sind ihm die Kinder dann schon so entfremdet worden, dass sie nicht mehr *wollen*. Stichwort PAS.

Und das passiert verdammt oft. Egal ob da nun eine Next da ist oder nicht. Entweder aus verletztem Stoz oder einfach um sich die schöne heile Familienwelt mit dem Neuen Lover nicht durch den abgelegten Vater stören zu lassen.

@2
Da kommen wird dann auch zu dem von Dir angesprochenen Punkt. Wenn die Kinder den neuen Stecher der Mutter vorgesetzt bekommen, dann spielt es keine Geige ob sie sich mit der Situation zurechtfinden müssen und Zeit brauchen.
Hat aber der gebrauchte KV eine neue Freindin dann ist das natürlich etwas ganz anderes.

Mir ist klar, dass nicht alle Frauen/ Mütter so drauf sind, aber da es mir selbst so ergangen ist, und ich in meinem Umfeld so einige Konstellationen sehe wo es ähnlich läuft, nehme ich mal an, dass es nicht so selten ist.

(m/44)
 
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Gast

  • #9
Leider wird in unserer Gesellschaft bei Frauen, die warm wechseln und den Kindern den neuen Partner sofort präsentieren und einziehen lassen, diese ebenso unmoralische Vorgehensweise relaxter gesehen. Der Vater wird entfremdet und hat keinerlei Chance, gegen den Lover und zum Stiefvater hochstilisierten Neuen zu gewinnen.

Wenn Männer jedoch eine neue haben, denken die Mütter, sie könnten dagegen angehen. Weit gefehlt - doch die Praxis zeigt anderes.
 
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Gast

  • #10
Rein rechtlich gesehen kann sie Dir das nicht verbieten. Es kommt natürlich drauf an, ob Du der Trennungsgrund bist und wie lange Ihr schon ein Paar seid. Aber ich schliesse mich da auch der 8 an, was ist denn, wenn sich die Frau trennt und die Kinder gleich ihrem neuen LG präsentiert, weil meisstens die Kinder bei der Frau leben?

w/39
 
  • #11
WArum willst du denn unbedingt dabei sein wenn die Kinder ihren Vater sehen. Warscheinlich ist der Kontakt eh selten und da sollten die Kinder den Vater für sich haben. Warum musst du da Streit provozieren. Irgendwann wird sich die Situation entspannen und alle Beteiligten gewöhnen sich an die Situation. Das Alter der Kinder hast du leider nicht gesagt auch nicht wie lange die Trennung her ist und wie lange du schon mit ihm zusammen bist. Ohne die Infos kann man kaum hilfreiche Tipps geben. Aber du scheinst dich nicht mehr zu melden, schade
 
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Gast

  • #12
Mein (Ex)Mann hat mich auch "warm gewechselt". Ist sofort zu seiner neuen und ihren 3 Kindern gezogen. Nach zwei Wochen sollten unsere Kinder (14 u.17) schon zu der ganzen Familie über das Wochenende. Sie weigerten sich strikt und tun es bis heute.
Mein Ex hat immer gedacht und denkt es noch, ich wäre es gewesen. Aber dem war nicht so. Die Kinder waren einfach nicht so weit. Nur weil er abrupt gewechselt hat, können das Kinder nicht auch.
Die Neue hat genauso blöd reagiert wie du. Völliges Unverständnis und immer bin ich nur die Böse.
Und das, obwohl sie selbst auch Kinder hat. Aber wer so unmoralisch ist, sich in eine Beziehung zu drängen, der ist wohl auch so unsensibel auch allen anderen aus Egoismus weh zu tun. Den eigenen Kindern und den Kindern des neuen Partners.

Genau das haben auch die Kinder erkannt. Da kommt eine Frau, nimmt ihnen ihren Vater und ihre Familie weg und will dann auch noch neue Mutti spielen.
Das machen Kinder (in dem Fall Jugendliche) nicht mit.
Ich fand das alles sehr schlimm.
Schlimm für ihre Kinder, von heute auf morgen einen fremden Mann(Vater) vor die Nase in ihr Haus gesetzt bekommen zu haben (er und sie hatten sich nur über Internet kennengelernt, kannten sich nicht und er zog sofort ein).
Und schlimm für meine Kinder, die auch noch den Grund des ganzen Chaos und Übels ertragen sollten.
Das ging gar nicht. Nun, zwei Jahre später, nachdem der Vater gerichtlich erwingen wollte, dass die Kinder zu ihm und der Neuen gehen, haben sie gar keinen Kontakt mehr. Sie sind von seinem und dem Druck der Neuen so überfordert, dass sie gar nicht mehr wollen.
Mit mir hat das aber gar nichts zu tun.
Ich habe auch keinen neuen Mann, würde auch keinen in mein Haus lassen. Sollte ich jemals wieder einem finden, dem ich auch nur im Ansatz vertrauen würde, würde ich auch das Kennenlernen mit meinen Kinder gaaaaaaaaanze langsam angehen. Sehr langsam. So, dass auch sie sich daran gewöhnen können.
Denn das haben sie mir auch gesagt, sie wollen ihren Vater niemals wieder zurück haben, aber einen neuen Mann würden sie auch nicht als Vater oder als jemanden, der ihnen etwas sagen dürfte, akzeptieren.
Und das verstehe ich.
Und ich bin keine Übermutti oder mache, alles, was die Kinder wollen. Weiß Gott nicht.
Aber das werde ich respektieren, weil ich das einfach verstehen kann.
 
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Gast

  • #13
@7 und 8
Was soll das nun wieder? Es scheint hier einige Männer zu geben, die bei jeder Gelegenheit ihr eigenes Schicksal (ob nun wirklich oder nur so empfunden) auf andere übertragen.
Mag sein, dass es auch Frauen gibt, die so handeln - aber macht es das deswegen gerechter und richtiger? Nein, also es hat nichts mit diesem Fall zu tun.
Du hast es doch auch als ungerecht empfunden, dass die Frau den Kindern den neuen Partner sofort übergestülpt hat. Warum soll es dann hier anders sein? Misst DU da nicht mit unterschiedlichem Maß?
Ich finde es nie gut, egal ob Vater oder Mutter. Zum Glück kenne ich nur Fälle in denen die Eltern sehr sorgsam mit dem Wohl des Kindes umgegangen sind und dem Kind die Trennung zunächst einmal verarbeiten liesen.
Natürlich hat es der Partner, bei dem die Kinder leben da immer etwas schwerer, denn die Kinder sind eben rund um die Uhr da.
Im Falle der FS ist es aber anders, da leben die Kinder bei der Mutter und es besteht überhaupt keine Notwendigkeit, dass die Neue immer beim Treffen dabei ist. Sie sollte ein wenig Feingefühl walten lassen und fernbleiben - den Kindern zuliebe!!!!

Im Übrigen geht es hier absolut nicht darum, dass die böse Frau dem Vater den Umgang mit den Kindern verwehren möchte - lest doch einmal genau nach. Es geht nur darum, der Neuen des Vaters den Umgang mit den Kindern zu verwehren - in meinen Augen völlig zu recht.
 
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Gast

  • #14
Liebe FS, warum meldest Du Dich nicht nochmals?
Ich - w / 45 mit Kindern - bin der Auffassung, Dein Partner tut sich, seinen Kindern und der Trennungssituation einen großen Gefallen wenn er den Wunsch / die Forderung der Mutter der Kinder, dass diese an den Papawochenenden derzeit nur bei Papa sind nachkommt! Die Kinder waren zuerst da, für die hat der Vater die Verantwortung mit der Geburt übernommen und Du als erwachsene Person die eine Partnerschaft will solltest so reif ein, dass Du Deinen Partner diese Verantwortung leben lässt. Du wirkst auf mich wie ein weiteres Kind - aber ich will die liebste Stiefmutter der Welt sein - ich will - ich will ich will. Hast Du schon mal überlebt, was das für die Kinder und ihre Beziehung zu ihren jetzt getrennten Eltern bedeutet??
 
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Gast

  • #15
@12 von #7

Du hast treffsicher genau den Punkt bestätigt den ich angesprochen habe: Die Mutter kann selbstverständlich den Kindern sofort den neuen Partner präsentieren ( weil sie es ja "etwas schwerer" hat), aber der Vater und die neue LG sollen "ein wenig Feingefühl walten lassen".
Wer misst denn hier mit zweierlei Maß?

Zugegeben, selbstverständlich steht mein eigenes Schicksal bei meiner Meinungsbildung im Vordergrund. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich es "bei jeder Gelegenheit" auf andere übertrage.
Es ist eine Frage gestellt worden und jeder hier im Forum kann, entsprechend seinen eigenen Erfahrungen, seine Meinung kundtun. Du hast andere Erfahrungen gemacht - gut so. Diese sind aber nicht "besser" oder "schlechter" als meine. Aus der Summe der unterschiedlichen Antworten kann der oder die Fragende dann versuchen eine Lösung für die gestellte Problematik zu finden.

Im Übrigen habe ich es nicht unbedingt als ungerecht empfunden, dass meine Ex sofort den Trennungsgrund meinen Kindern vor die Nase gesetzt hat. (Ungerecht war schon eher, dass die Unrechtsprechung es unterstützt, dass ich diese Vorgehensweise auch noch finanzieren soll)

Ich finde es vielmehr "ungerecht", dass offenbar ein gesellschaftlicher Konsens herrscht, der in Foren wie diesem immer wieder bestätigt wird, dass Mütter *Alles* und Väter *Nichts* dürfen, dass Frauen *gut* und Männer *schlecht* sind. Ich denke, dass das insgesamt eine Entwicklung ist, die der (notwendigen) Emanzipierung der Rolle der Frau geschuldet ist, aber im Ergebnis weit über das Ziel hinausgeschossen ist. Die Erzeihung einer ganzen (männlichen) Generation lag zu einem Großteil in den Händen alleinerziehender Mütter. Das Resultat ist IMHO die oben angesprochene gesllschaftliche "Norm".

(m/44)
 
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Gast

  • #16
@12 von 8 - ich bin eine Frau und Mutter, und ärgere mich aber immer wieder, dass Frauen zu Verständnis gemahnt werden, wenn sie die Neue des Vaters sind. Warmwechselnde Mütter, von denen es mehr als genug gibt, hingegen kommentarlos irgendwelche dahergelaufenen Männer als Vaterersatz und Mitbewohner vorsetzen dürfen. Und hier geht es eben nicht nur um 2 Tage am Kinder-WE, sondern um den ganzen Monat, Tag für Tag - Alltag. Das Gesicht an Vaters Platz wird ausgetauscht, der Vater hat nicht mehr präsent zu sein, er soll nur noch zahlen. Versteht ihr das Ungleichgewicht?
 
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Gast

  • #17
Schon spannend, dass Frauen und Männer, Mütter und Väter immer ganz entgegengesetzte Erfahrungen gemacht haben.
Der psychologische Aspekt ist hier schon ganz treffend klar geworden. Wenn nach der Trennung bei Mutter und Kindern noch Verletzungen da sind, solltest Du Dich ganz weit zurücknehmen.
Der psychologische Aspekt ist hier auch das einzige was zählt, denn ein Recht auf seine Kinder hat ein getrennt lebender Elternteil und das ist nunmal meistens der Vater in Deutschland de facto nicht. Klar kann er vor Gericht gehen und dann Besuchsonkel alle 14 Tage werden. Aber ein solcher Gesichtsbeschluß ist in Deutschland nicht vollstreckbar, nützt also wiederum höchstens psychologisch etwas. Also, die korrekte Antwort auf Deine Frage ist: Ja, dass kann Sie, jederzeit!! Ganz nach Ihrer persönlichen Lust und Laune. Jedenfalls rechtlich gesehen. Wenn Du wissen willst, wie Du es de facto verhindern kannst, dann Frage nicht die Rechtswissenschaften, die helfen Dir nicht, Frage die Psychologie.
 
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Gast

  • #18
@16 sorry, aber woher nimmst du, dass die Frau sogar vor Gericht Recht bekommt, dass der Vater seine Kinder nicht sehen darf? Nur bei groben Verstößen, Kindsmißhandlungen usw. Sonst nicht. Was die Mütter jedoch in der Realität tun ist eine andere Sache
 
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  • #19
Mit Hilfe des Jugendamtes kann die Kindesmutter es durchaus durchsetzen, dass Du bei Treffen, zwischen Kindern und Vater, nicht dabei sein darfst.
Wenn sie vorbringt, das es dem Kindeswohl schade und die Kinder seelisch darunter leiden, dass der Papa eine neue Frau hat, die sie nicht sehen möchten, wirst Du es akzeptieren müssen.

In meinem Freundeskreis war so ein Fall. Es wurde zwischen Jugendamt und Kindesmutter, sowie den Kindern ausgemacht, dass sie den Papa regemäßig sehen, aber für mindestens 1 Jahr NICHT die neue Partnerin dabei ist. Die neue Partnerin wurde nach Ablauf des Jahres langsam integriert. Das fing an mit einem Treffen in der Eisdiele, steigerte sich weiter über einen Zoobesuch, usw. Die neue Partnerin war also jeweils ca. 1-3 Stunden mit dabei und musste dann wieder gehen. Dann ging es weiter, das die neue Partnerin mit im Haushalt des Papas war, wenn die Kinder kamen, aber nach einer bestimmten Zeit wieder gehen musste.

So konnten sich die Kinder langsam an die neue Situation gewöhnen.

Du und Dein Partner könntet euch beim Jugendamt oder einem Rechtsanwalt beraten lassen.
 
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Gast

  • #20
Die Kinder als Erpressungsmittel zu benutzen um den Expartner eins auszuwischen ist unterste Schublade. Egal ob die FS der Trenungsgrund war oder nicht.

Aber jaja, den armen Verlassenden muss man immer unendlich viel Mitgefühl entgegenbringen, da ist es dann auch vollkommen ok wenn die Kinder für die übelsten Rachegelüste herhalten müssen.
 
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Gast

  • #21
@18: diesen Deal möchte ich mal erleben, wenn Mutti fremdpoppt und den Lover dann nach Auszug des Papas sofort einziehen lässt. Das wäre ja göttlich, wenn das funktionieren würde! Dann müsste der gehörnte Ehemann nicht mehr das Gefühl haben, das Poppen der Frauen zu finanzieren. Ob es dieses Recht auf diese Jugendamtsvariante auch für entsorgte und betrogene Väter gibt? Denn auch hier steht das Kindswohl ganz klar im Vordergrund...

w/42
 
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Gast

  • #22
@ 20 hier die 18

Ja, ich würde mir auch wünschen, das es diesen Deal auch für entsorgte Väter gibt.
Leider scheint es nicht so zu sein und wenn der neue Lover bereits in der Wohnung der Nochfrau eingezogen ist, ist es eh nicht mehr umsetzbar.
Da müsste der Gesetzgeber ran, finde ich. Es kann nicht sein, das Hinterhältigkeit auch noch belohnt wird und es keine Möglichkeit gibt, etwas zu tun.
Da werden Gerichtstermine nicht wahr genommen, Anwaltsschreiben nicht beantortet und die Kinder gezielt entfremdet.
ich frage mich immer wieder, warum die neuen Partner der Frauen das mitmachen ohne zu hinterfragen. Sie müssten doch wissen, das es ihnen mal genauso ergehen wird, wenn sie von der Frau entsorgt werden.
 
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Gast

  • #23
@21

Diese Frage, warum Männer das mitmachen, stelle ich mir auch immer wieder.

Da man(n) es ja nicht wirklich weiß, wie die Frau mit ihrem Ex umgegangen ist, käme für mich niemals eine AE in Frage. Nie im Leben möchte ich bei einem so perfiden Spiel mitmachen und mitschuldig sein wenn einem entsorgten Vater die Kinder entzogen werden.
 
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  • #24
@17 hier 16, vielleicht macht es keinen Sinn, da Deine Frage zeigt, dass Du meine Ausführungen nicht richtig gelesen hast. Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass man vor Gericht einen Umgang einklagen kann, der steht dann auf einem schönen Stück Papier, aber wenn Papa dann kommt, ist das Kind gerade nicht da oder krank oder die Mutter schläft oder, oder, oder... Wiederholung: Ein solcher Gerichtsbeschluß ist nicht vollstreckbar, d.h. wenn Du dann vor der Tür stehst, vielleicht sogar mit einem Zeugen und die Polizei rufst oder das Jugendamt, werden die nicht hingehen und das Kind der Mutter weg nehme und Dir geben. Wochen später wird der Richter vielleicht wieder irgendwas schreiben, etc. pp. Siehe: www.trennungsfaq.de, www.pappa.com, www.vafk.de. In der Realtität passiert dass zum Glück heute "nur noch" 20% der Trennungsväter, wenn man einer Studie des Verbandes der (sogenannten) Alleinerziehenden Mütter (übrigens ein schönes Oxymoron) glauben darf, was man natürlich nicht darf, denn dieser Verband vertritt ganz offen und mit Geldern des Bundesministeriums für alle außer Männer Positionen, die weder mit dem deutschen Grundgesetz noch mit der europäischen Menschrechtskonvention vereinbar sind. Also nochmal, rechtliche Chancen Null, psychologische Chancen durchaus.
@18 ja genau, das Jugendamt kann vermitteln, die Lösung in Deinem Beispiel scheint mir auch durchaus nicht die schlechteste, denn es ist wirklich so, dass ein neuer Partner sich am Anfang zurück halten sollte. Wenn die Mutter in Deinem Beispiel allerdings der Vereinbarung nicht zugestimmt hätte, wäre die Tür halt zugeblieben. Einvernehmlich vereinbaren kann man natürlich fast alles, gegen den Willen der Mutter etwas wirklich rechtlich im echten Leben de facto durchsetzen auf juristisch vollstrecken, genau NICHTS.
 
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Gast

  • #25
Also ich bin die die angefangen hat.....
Ja ich bin der Grund warum sie sich getrennt haben. Also die Kinder sind 3 1/2 Jahre. Da ist so einiges schief gelaufen. Ich will nicht unbedingt dabei sein,wenn mein Partner die Kinder hat am WE oder auch unter der Woche. Er wollte es gerne. Ich kenne sie schon von kurzen besuchen. Wir haben uns nie in ihrer gegenwart als Paar gezeigt und ich will auch nicht die Stiefmutter spielen. Ja ich kann die Mutter verstehen, dass sie nicht will das ich dabei bin, weil ich ja der Grund bin der sie auseinander gebracht hat. Das ganze ist jetzt ein Jahr her. Ich wollte mich einfach nur erkundigen was passieren würde wenn ich die Kinder nochmal sehen würde und sie dann sagt er darf die Kinder nicht mehr sehen. So weit will ich es auch gar nicht kommen lassen, die Kinder sollen den Vater sehen und ich will auch auf gar keinen Fall der Grund dafür sein, dass er sie nicht mehr sehen darf. Alles nicht so einfach.....Für mich war schon klar, dass ich jetzt erstmal nicht mehr bei ihm sein werde, wenn die Kinder da sind. Wollte mich wie gesagt informieren! Hätte mich vielleicht gestern ein bisschen ausführlicher ausdrücken sollen.
Alles nicht so einfach....
 
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  • #26
es sind doch seine Kinder und die seiner Ex und nicht Deine.
Wie kannst Du denn zustimmen da zu sein wenn sie auch da sind.
Er ist doch noch mit der Trennung beschäftigt. Mit seiner Ex gab es Probleme, dann kamst Du und seine Probleme waren weg. Tja so eine frische verliebtheit löst kurzfristig alle Probleme. Aber glaubst Du, das es hält mit Euch?
Es gehören ja immer zwei dazu. Also nicht nur sie hat Probleme gemacht sondern er scheint auch nicht ganz einfach zu sein. Und so lange ihr doch nicht wissst wohin es euch führt, lasst doch die Kinder aus dem Spiel.
Hast Du keine eigene Meinung? Wenn es nur sein Wunsch war warum hast Du dann nicht wiedersprochen?
Kannst Du keine eigene Familie gründen?
Für mich käme so ein Mann nciht in Frage. Denn er ist sehr verantwortungslos. Er achtet nicht auf seine Kinder, denn er sollte die wenige Zeit am WE oder unter der Woche für seine Kinder nützen, die hatte er ja mal wollen. Sonnst hätte er sie ja nicht bekommen, oder?

Und ebenso halte ich nichts von Frauen die mit den Kindern zu einem andere Mann rennen.

Aber liebe fs. lass den Mann mal seine Trennung verarbeiten und such Dir jmd mit dem Du eigene Kinder bekommen kannst.
Du bist der Trennungsrgund? Hast Du kein schlechtes Gewissen für dsa was Du den Kindern angetan hast? Sie leiden wegen Dir? Und Du glaubst sie freuen sich wenn Du da bist?
Dein Mann wollte mit der Ex eine Familie und Kinder und dann kommst Du und nimmst den Kindern den Vater?
Ich kann die Frau verstehen. Und es nicht so, dass man immer sagen kann er hat sich doch gegen sie netschieden. Nein, da hast Du schon Deinen Anteil daran dass diese Familie zerstört ist und wieder Kinderseelen gebrochen sind.
 
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Gast

  • #27
@25

Sorry, aber das ist doch absoluter Quatsch.
1) Warum sollte der Partner der FS Probleme mit ihr haben nur weil er mit seiner Ex welche hatte?
2) Warum sollte sie widersprechenwenn er den Wunsch hegt sie mit seinen Kindern bekannt zu machen? Im Gegenteil, er zeigt doch hiermit, dass er durchaus langfristige Absichten hat.
3) Warum um alles in der Welt sollte er sich Wochenenden mit der FS verbieten. Sie können durchaus etwas gemeinsames mit den Kindern unternehmen.
4) Warum sollten die Kinder leiden wenn die FS da ist? Vlt. war ja die Ex diejenige die *wechselte* und die Kinder erleben mit Vater und FS glückliches "Familienleben"
5) Selbst wenn die FS der Trennungsgrund gewesen sein sollte, so wäre doch wohl eher der Vater der Kinder "Schuld" und nicht die FS. Im Gegenteil, wenn Frauen sich trennen (und das kommt ja wohl in ~70% der Fälle vor) dann ist ja angeblich auch immer man(n) schuld, da er ja angeblich die Frau vernachlässigt hat.
6) Auf den theatralischen Blödsinn mit den Kinderseelen werde ich unter Hinweis auf die Punkte 1) - 5) gar nicht mehr eingehen.

@FS
Lass Dich nicht von Meinungen einiger offensichtlich sehr gefrusteter Damen herunter ziehen. Sicher wird seine Ex versuchen Euch das Leben schwer zu machen, aber wenn es Dich nicht im Leben Deines Partners geben würde so würde sie ihm alleine Stress machen. Exen sind halt so. Sie es mal einfach mit dem geteilten Leid - halbes Leid.

Wenn die Ex wirklich den Klassiker beim Vater-fertig-machen ausspielt und den Umgang mit den Kindern boykottiert, dann seht zu dass Ihr alles dokumentiert und reicht Klage ein.
Sicher, auf dem Papier Recht zu haben heißt noch lange nicht, dass die Ex das Recht der Kinder auf Umgang mit ihrem Vater durchsetzt, aber wenigstens habt ihr es versucht. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo die Kinder von ganz alleine fragen warum sie ihren Vater nicht sehen durften und dann könnt ihr Ihnen die Augen über ihre Mutter öffnen.

Euch alles Gute

(m45)
 
G

Gast

  • #28
@26
Die Ex will nicht dass die neue, welche der Trennungsgrund war (steht ja weiter oben) schon mit den Kindern Kontakt hat. Sie will ja gar nicht dem Vater den Kontakt verbieten.

Und ich finde es auch verantwortungslos, wenn er seine neue Freundin schon mit ins Geschehen bringt, obwohl noch keiner weiß wohin das führt. Und das er damit langfristige Absichten zeigt, das glaube ich nicht. Mein Ex-Mann hat die Kinder immer mitgenommen zu den Frauen, auch wenn er mehrgleisig fuhr. So müßte man ja jetzt denken, er hatte bei allen langfristige Absichten. Und dieses Verhalten habe ich nicht nur an meinem Ex-Mann kennen gelernt. Das kenne ich von vielen Männern.

Ich finde der Mann hat so viele "freie" Tage im Monat, die er mit seiner neuen Freundin verbringen kann, ohne dass die Kinder Zeit mit ihr verbringen müssen Ich finde es schon schlimm genug, wenn Frauen oder auch Männer, wo die Kinder leben, den Kindern sehr schnell den neuen Partner vorstellen. Aber da ist es manchmal nicht ganz möglich die Kinder komplett rauszuhalten, weil sie eben kaum Zeit ohne Kinder haben. Obwohl ich das auch ein halbes Jahr durchgezogen habe, dass ich meinen Partner nur getroffen habe, wenn die Kids beim Vater waren. Also einmal in der Woche und einmal am Wochenende (einen Tag).
 
G

Gast

  • #29
Hallo,
ich stecke grad in ähnlicher Situation.Ich bin im März mit meinem Sohn (4) aus der ehelichen Wohnung ausgezogen.Nein ,ich habe keinen neuen Partner und möchte auch erstmal keinen.Mein Nochmann will seinen Sohn nur an 2 Wochenenden im MONAT sehen.Definitiv nicht mehr..Und auch keine Anrufe....Dies alleine ist schon schwierig genug für den Kleinen.Nun hat mein Ex, den Kleinen letztes Wochenende ins kalte Wasser geworfen und ihm seine Neue vorgesetzt. Und zwar das komplette Wochenende und hat meine Sohn sogar stundenweise mit Ihr alleine gelassen. Als mein Sohn wieder zu mir nachhause kam, war er total aufgelöst und trauig.
Ist es wirklich sinnvoll bei diesen Umständen mein Kind dort hinzugeben? Ich möchte unbedingt, das mein Sohn und sein Vater Kontakt haben.Aber vielleicht besser erstmal alleine.Da es schwierig wird, dies meinem Ex beizubringen wird es wohl darauf hinauslaufen, dass er sein Sohn erstmal nicht sieht. Mir ist es egal ob er eine neue Freundin hat.Sogar im Gegenteil, das Mädel tut mir leid.Mr ist die Psyche meines Sohnes wichtig da er auch schwer entwicklungsverzögert ist und es seiner Förderung nicht grad hilft.
 
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Gast

  • #30
Ich kann die Mutter total verstehen. Sie kennt dich wahrscheinlich gar nicht und wieso sollte eine Mutter ihre wichtigsten Personen einer Frau anvertrauen, die auch ihre Ehe kaputt gemacht hat. Du wirst mit Sicherheit auch null Interesse an diesen Kindern und ihre Gefühle haben, sonst hättest Du diese Frage gar nicht gestellt und dir geht es auch nicht um die Kinder sondern du willst nicht alleine sein. Darum geht es hier. Ich denke, dass ich auch absolut Probleme hätte, meinen Kindern einer Frau anzuvertrauen, die mein Leben und das Leben der Kinder zerbrochen hat. Wenn man sich an verheirateten Vätern ran macht und eine Familie zerstört, darf keinen Beifall und Mitleid erwarten.
Ich gehe soweit und denke, dass ein Mann, der seine Familie wegen eine andere Frau verlässt darf die Kinder gar nicht mehr sehen. Schließlich hat er sich gegen diese Familie entschieden und soll dafür sorgen, dass die Kinder und die Ex-Frau ein neues Leben ohne ihn anfangen können. Das ist nur möglich, wenn eine Kontaktsperre da ist.
 
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