• #31
Aber dass er sie als "zu schade" erachtet, glaube ich nicht. Wenn er dran kommt, greift er zu.
Das ist definitiv falsch.
Als Mann merkt man eben auch, wenn Frau eine Affaire eingehen würde ohne dies wirklich zu wollen. Sie möchte keine Affaire - aber sie möchte den Mann.
Ja, ich habe das schon gemacht. Tolle Frau und sehr sympathisch. Ich hätte sie damals nur unglücklich gemacht - und habe es gelassen. Die Sympathie macht den Unterschied.
Auch wenn ganz viele Frauen das nicht glauben wollen - auch wir alten "Bumsbären" sind nicht abgrundtief böse und / oder rein schwanzgesteuert. Wir suchen unser vergnügen - aber den weitaus meisten Männern mit häufig wechselnden Sexualkontakten oder dem Hang zur "Zweitfrau" geht es nicht darum, verbrannte Erde zu hinterlassen. Wir mögen nämlich Frauen - ansonsten könnten wir unser Leben gar nicht führen. Zumindest vor rund 3 Jahren war das noch so.

Ja, es gibt Frauen, die weder zu ONS noch Affaire taugen - und welche, die nur dafür gemacht sind. Aber wie bei den Männern auch - bei den meisten entscheiden die Gelegenheiten.
 
  • #32
Nicht jeder offenbart seine wahren Absichten oder berücksichtigt, ob das eigene Vorgehen den anderen verletzt.
Fairplay ist leider viel zu selten. Wir lesen im Forum oft davon.
 
  • #33
Die FSin hatte hier 3 Threads nahezu parallel gestartet, wo erst sich beim 3. Thread herausstellte, sie ist selbst eine Affäre eingegangen und hoffte, durch tiefgründigen, intellektuellen Austausch und „selbstbewusstes“ Verhalten (ihn nicht zu bewundern für seine Statussymbole und ihm nicht nachlaufen) ihn in eine Beziehung zu bewegen bzw. insgeheim mit ihrem nicht so verfügbaren und angepassten Verhalten insgeheim seinen Beziehungswunsch anzuheizen.
Sie fragte wohl deshalb, weil der Affärenmann, ihr erzählte, dass er sich von seiner Ehefrau nicht mehr begehrt fühlt und sich vorstellen könnte, sich von ihr zu trennen, wenn er nicht so mit der Situation und seinen Gefühlen für seine Frau und der gemeinsamen Zeit hadern würde. Das waren die tiefgründigen Gespräche, wo die FSin ihm Beziehungstipps gab.
Meiner Meinung nach gibt es aber kein Patentrezept, jemanden bewusst aus seiner Ehe über eine Affäre herauslösen zu wollen und zu können. Wenn einer eine Affäre hat, hat er andere Gründe/Absichten, diese einzugehen und meist nicht, seine vorhandene Ehefrau auszutauschen; also ist der Inhalt bzw. Ausgestaltung in einer Affäre für den Mann nicht so relevant, solange er Sex hat - oder im Fall der FSin nur tiefgründige, lebensberatende Gespräche, was ihm auch sein Ego aufgebaut hat; und es ihm Spaß macht, philosophisch im Gespräch dafür die Klingen zu kreuzen. (Andere hätten ihm wohl empfohlen, seine Probleme seinen Frisör zu erzählen.)
Ist die Affäre auch darin sehr kreativ und phantasievoll, gibt ihm die richtigen verbalen Ego-Streicheleinheiten, steigert es für ihn den Mehrwert, sich für eine Auszeit vom Ehealltag mit seiner Affäre zu treffen. Viele Frauen unterschätzen die Gewohnheit, die Bequemlichkeit und das gemeinsam mit der Ehefrau aufgebaute, eingespielte Leben. Er hat nicht nur mit seiner Ehefrau die gemeinsame Adresse und dort all seine materiellen Dinge, sondern kennt die „Knöpfe der Emotionen“ seiner Frau, diese ist ihm (außer ein paar Geheimnissen) in- und auswendig bekannt und auch ihr Freundeskreis, Arbeitsstelle und Familie. Das ist wie die bekannte Leibspeise, die man gern ist und man nicht darauf verzichten möchte, nur weil man mal Appetit auf andere Leckerbissen hat.
Sucht der Mann, als Single, nur was lockeres für nebenbei, mag das Verhalten der FSin funktionieren oder auch nicht, wenn er sich dann überall Appetithäppchen gönnt. Wenn die tieferen Gefühle fehlen, um zu sagen, genau nur mit dieser Person möchte ich mein Leben und meine (fast ganze) Freizeit verbringen, etwas gemeinsam aufbauen und künftig alles (finanzielles, materielles, Gedanken und Lebenspläne, Freude und Probleme, Krankheit, Erfolg) miteinander teilen und nicht nur dies sporadisch, dann bleibt es nur locker, wie unter guten Bekannten oder Freunden (nur mit dem Plus). Je nach persönlichem Empfinden, kann man das dann auch als „Beziehung“ definieren.
 
  • #34
Solche Fragen entstehen immer dann, wenn eine Frau eine Enttäuschung hinter sich hat und damit überhaupt nicht klar kommt. So wenig, dass sie das nicht mal als eigene Erfahrung darstellen kann, sondern einen allgemeinplatz oder eine imaginäre Freundin bemühen muss. Mangelnde Selbstreflexion und daher das Unvermögen zu akzeptieren, dass es auch noch andere Frauen gibt, die interessant sein können oder dass eine Frau eben genau für eine Affäre noch taugt, aber für mehr eben nicht. q. e. d. (quot erat demonstratum, wie mein alter Mathematikprofessor immer sagte)
 
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  • #35
Es gibt Frauen die unbekümmerter sind als andere Frauen, oberflächlicher, dümmlicher.

Und wieso sollen die dann für eine Affaire geeigneter sein?

Ich hatte eine lange Affaire mit einer Frau, die wahrscheinlich zu der "Top-Kaste" der Intellektuellen in Deutschland zählt. Optisch würde ich sie jetzt nicht unbedingt als klassische Schönheit bezeichnen, was sie aber hatte war Sexappeal durch Selbstbewusstsein, Klugheit und eine mir bis dahin unbekannte Tabulosigkeit. Heraus kam dann Affairensex, von dem ich heute noch gelegentlich träume.

Affairen entstehen nicht dadurch, dass mind. einer dumm oder primitiv ist. Sie entstehen, weil zwei sich sexuell anziehend genug finden, um moralische Grenzen über Bord zu werfen und miteinander ins Bett zu gehen - worauf auch immer diese sexuelle Anziehung basiert. Und sie dauern an, weil beide in der Lage sind, Grenzen abzustecken und sie einzuhalten.
 
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