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  • #31
Das ist auch ein Denkfehler, denn die Kinder werden sich ja wohl nicht beschweren wollen, auf der Welt zu sein. Wenn es gute Eltern sind, hat man sich um sie zu kümmern.
Und mir soll keiner erzählen, er habe Kinder aus reiner Selbstlosigkeit. Natürlich verspricht man sich davon irgendetwas und sei es eben, dass man im Alter nicht allein ist.

Die meisten Kinder in Deutschland sind "Ich will Kinder"-Kinder und nicht "Ich will Altersvorsorge"-Kinder. Wir sind hier nicht in der dritten Welt, wo man 10 Kinder zeugt, 5 durchkommen und 2 davon für die Altenpflege eingeplant sind.
Wer Kinder nur mit Kalkül in die Welt setzt und wie der Pate am Ende einen Gefallen einfordert, sollte besser gar keine Kinder bekommen.

Es ist niemals die Pflicht der Kinder, sich um die Eltern zu kümmern. Wenn alles richtig gelaufen ist, machen die Kinder das von ganz allein, solange es ihnen möglich ist. Alles hat aber Grenzen, habe ich selbst erlebt. Macht doch mal ein freiwilliges soziales Jahr mit Alzheimer- und Demenzkranken, dann wacht ihr auch noch aus dem Wolkenkuckucksheim auf.
 
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  • #32
Liebe FS,

natürlich ist es eine Pflicht. Moralisch sowieso, gesetzlich teilweise. Die Altenheime sind voll mit Leuten die eigentlich genug Kinder und Anverwandte hätten. Gläubige Christdemokraten sollten wissen was in der Bibel steht. Du sollst deine Eltern achten und ehren. Von abschieben und verdursten lassen war nicht die Rede. Das haben die alten Römer von unerwünschten Personen lange genug gemacht: in die Wüste ausgesetzt und sterben lassen.

Du kannst halt mit deinen Eltern festlegen (solange es ihnen noch halbwegs gut geht) wie weit diese Fürsorgepflicht und Betreuung reichen soll und kann. Pflegestufe III 24 Stunden rund um die Uhr schaffst du nicht wenn du dein eigenes Brot verdienen musst ! Aber die Eltern zu sich nehmen wenn man ein eigenes Haus gebaut hat wäre z.B. möglich sofern diese noch leichte Hausarbeit erledigen könnten. Es ist alles sehr individuell. Schwere Fälle von geistiger Verwirrtheit kannst du nicht auffangen indem du deine Eltern zu dir holst. Alles hat Grenzen. Körperliche, psychische, ökonomische.
 
  • #33
Nein, natürlich müssen die erwachsenen Kinder nicht ihr eigenes Leben aufgeben, um sich um die alten Eltern kümmern zu können. Gute Eltern würden dies ihren Kindern ohnehin nicht zumuten.
"Kinder sind ihren Eltern gar nichts schuldig", war schon die Ansicht meiner verstorbenen Mutter, "deren Pflicht ist es aber , selbst erfahrene Liebe und Fürsorge an ihren eigenen Nachwuchs weiter zu geben".
Eine schöne Sichtweise, wie ich finde, klappt aber leider nicht immer! Heute würde wohl kaum eine junge Mutter auf Karriere und "Selbstverwirklichung" verzichten, um mehr Zeit für ihre Kinder zu haben.

In der heutigen Zeit gibt es andere Möglichkeiten, die Pflege zum Teil professionellen Kräften zu überlassen, und so haben die erwachsenen Kindern die Möglichkeit, sich stressfrei und liebevoll auf die persönlichen Zuwendung durch Gespräche zu konzentrieren. Organsitatorisches bleibt sowieso genug zu tun.
 
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  • #34
Also Kinder sind sicherlich nicht dazu da, um die Eltern zu pflegen. Denn immerhin ist die Entscheidung für ein Kind die Entscheidung der Eltern, nicht die des Kindes. Dann kann das Kind ergo auch nicht Erfüllungsgehilfe des Glückes der Eltern sein, insbesondere, wenn dies auf Kosten des Kindes geht. Die Eltern erfüllen sich mit dem Kind einen Wunsch, der ohne weitere Erwartungshaltungen existiert.

In der heutigen Zeit, in der viele weit weg von Zuhause wohnen, sehr spät selbst Kinder bekommen oder als AE ihren Lebensunterhalt UND die Kinder durchfüttern müssen, ist es weder zeitgemäß und machbar, die Eltern selbst zu pflegen. Wer dies als Eltern erwartet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Ich selbst bin in der sogenannten Sandwichgeneration: Die Eltern ggf. bald pflegebedürftig, das eigene Kind noch Teenager, dafür bin ich gesetztlich verpflichtet bis zur ersten Ausbildung die Kosten zu tragen. Und wo bleibe ich, die ich als AE Vollzeit arbeite und dabei zusätzlich "freiwillig" noch für meine eigene Rente sparen muss?!?

Ich rutsche unter Sozialhilfeniveau, muss mein Haus vertickern, nur um die Eltern zu pflegen! Das kann nicht zielführend sein. Früher war es normal, oder in ländlichen Gebieten ist es auch heute noch so, dass die Frauen nicht viel arbeiten (oder garnicht), ziehen die Kinder groß und kümmern sich neben Garten und Kirchenchor zwangläufig dann auch um Oma/Opa bzw. Mutter/Schwiegereltern, wenn sie Hilfe benötigen. Diese Zeiten sind für viele jedoch vorbei!
 
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  • #35
Das ist auch ein Denkfehler, denn die Kinder werden sich ja wohl nicht beschweren wollen, auf der Welt zu sein. Wenn es gute Eltern sind, hat man sich um sie zu kümmern.
Und mir soll keiner erzählen, er habe Kinder aus reiner Selbstlosigkeit. Natürlich verspricht man sich davon irgendetwas und sei es eben, dass man im Alter nicht allein ist.

Wer redet denn davon, dass die Eltern allein sein sollen im Alter? Regelmäßige Besuche und Kümmern um den Papierkram ist doch völlig ausreichend. Die Eltern können beizeiten überlegen, wie sie im Alter leben wollen: Es gibt Alten-WGs, klassische Wohnheime, betreutes Wohnen, eine Pflegerin, die mit im Haus wohnt...etc. Aber die Beschäftigung mit dieser Frage wird oft soweit hinausgeschoben wie es geht und dann sollen es die Kinder richten? Nein danke.
 
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  • #36
Liebe FS

dann besichtige doch mal die Heime in die du deine Eltern später stecken wirst. Vielleicht schläfst du da mal ein paar Nächte. Zur Probe wie es so ist. Berichte dann dem Forum ob du da freiwillig hin gehen würdest wenn du noch andere Optionen hättest.

Dieses Märchen vom ach so bösen Altenheim kann man nicht mehr hören, das ist Polemik, nichts weiter. Aber Probewohnen können die Eltern selbst machen. Dann haben sie die Möglichkeit, für sich ein passendes Wohnheim zu finden.
 
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  • #37
Es ist gar nicht möglich, die alten Eltern in ein Heim "abzuschieben".

Sie entscheiden selbst, wo sie ihren Lebensabend verbringen! Kein Heim nimmt einen alten Menschen ohne dessen Einwilligung auf.

Nun zur Frage:
Selbstverständlich müssen sich die Kinder um ihre alten Eltern "kümmern"! Benötigen sie anfangs ab und zu Hilfe, wird sie ihnen hoffentlich auch angeboten:

- Behördengänge, Finanzielles, einkaufen, Arztbesuche, usw.


So lange sich diese Hilfe im Rahmen hält, ist diese von den Kindern auch neben der Berufstätigkeit zu schaffen. Benötigt der alte Mensch jedoch Rundumpflege, bezieht sich das "Kümmern" auf die Organisation professioneller Hilfe. Irgendwann schafft Keiner allein, was an Arbeit auf einen Zukommt:

- Füttern, Körperpflege, zur Toilette bringen oder evtl. Windeln wechseln, kleine Spaziergänge machen, usw.

Dafür haben die Wenigsten Laien die seelische und körperliche Kraft - und auch nicht die Zeit, wenn sie berufstätig sind. Je nach Pflegestufe können Vater oder Mutter sehr lange in ihrem eigenen Zuhause bleiben, wenn für diese Dinge ein Pflegedienst beauftragt wird.

Ich könnte nichts erfüllen, außer etwas finanzielle Hilfe zu leisten oder ab und zu mal zu besuchen. Ich wohne 500 km entfernt! Und ich würde meinen Job nicht aufgeben und Arbeitslos sein nur um meine Eltern zu unterstützen!

Und sicher kann man alte Leute ohne deren Einwilligung ins Heim geben. Bei meiner Oma so geschehen. Mein Vater hatte die Vormundschaft für sie. Der hat das alleine entschieden!
 
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  • #38
Meine Mutter (erst 56 Jahre) hat mir schon immer gesagt, dass sie niemals von mir gepflegt werden möchte. Da sie noch so jugendlich ist, stehen wir uns sehr nahe. Wir machen gemeinsame Urlaube und reden einfach über alles. Sie möchte dass ich mein Leben lebe, schliesslich hätte sie mich auf die Welt gesetzt nicht ich sie. Sie würde sich eine Alters WG wünschen oder einfach Haushaltshilfe usw. Aber da unser Verhältnis so super ist, würde ich natürlich alles was in meiner Macht steht machen. Es kommt dann halt auch darauf an, wo ich lebe, ob ich Kinder habe, ob ich Vollzeit arbeite usw.

Ich finde meine Mutter hat eine tolle und nicht egoistische Einstellung ohne Erwartungen. Dafür liebe ich sie sehr.

w33
 
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  • #39
Ich finde das auch ganz okay, schliesslich haben sich deine Eltern ja um dich gekümmert als du die Windeln tragen musstest, oder ?

Nein, haben sie sich in meinem Fall nicht. Es waren meine Großeltern, die sich um mich gekümmert haben. Alles zusammengerechnet habe ich drei Jahre von mittlerweile 46 Lebensjahren bei meiner Mutter verbracht. Mutter-Kind-Bindung also gleich Null. Und trotzdem werde ich schief angeschaut, wenn ich mein eigenes Leben lebe. Warum? Ich weiß es nicht. Wenn ich mir vorstelle, meine Mutter pflegen zu müssen, dann kann ich mir auch vorstellen, eine x-beliebige Nachbarin zu pflegen.
Ich habe selbst zwei Kinder und werde von diesen nie verlangen, dass sie sich zu kümmern haben. Wenn sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten kümmern wollen, dann ist das schön.
w/46
 
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  • #40
Prügeleltern sollen gefälligst alleine sehen, wie sie zurecht kommen. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts war es angeblich noch normal, das eigene Kind "körperlich zu züchtigen".

Leute aus der älteren Generation bringen immer mal wieder Sprüche wie "eine Backpfeife hat noch niemandem geschadet". Komischerweise oft solche Männer, die selbst als Kind in der Kriegszeit oder Nachkriegszeit wie Prinzen behandelt wurden, weil der Vater im Krieg gefallen ist.
 
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  • #41
Naja, die südländische Mentalität ist leider gar nicht meine. Ständig mit dem ganzen Clan in einem Haus zusammenhängen, ist nichts, was ich machen würde und ich denke, jeder andere denkt hier in Deutschland genauso. Zudem wird der Wert der Frau dort nicht an ihrem Job gemessen, sondern eher an ihren häuslichen Qualitäten, am guten Essen und an der Kinderpflege. Mit so einer Mentalität wirst du aber als Frau in Deutschland glatt ungespitzt in den Boden gerammt und missachtet und diskriminiert.

Meine beste Freundin aus Kindheitstagen wohnt in Süditalien, ich besuche sie alle 3-4 Jahre mal. Mein Gott, geht es da zu im Haus. Zwei Großmütter, zwei Großväter, 2 Schwestern, Eltern, 2 Ehemänner, jede Familie mit zwei Kindern, die haben wiederum Kinder. Neffen hier, Neffen da. Jeder umpflegt jeden. Man weiß kaum mehr, wer mit wem zusammen gehört. Arbeiten tun nur die beiden Ehemänner, die Frauen machen irgendwie soziale Arbeit an Schulen, aber haben nicht wirklich einen Job. Alles dreht sich nur die Alten.

Aber zum eigentlichen Thema: Ich habe mit Anfang 20 gesehen, wie meine Mutter ihre Eltern bis zum Tode gepflegt und gewindelt hat. Alles daheim bei uns. 24 Stunden. Das war kein Leben mehr. Meine Mutter war kurz davor, aus dem Fenster zu springen, aber sie war extrem loyal und konnte nicht anders. Ich will das nicht nochmal erleben. Ich könnte mir mit meiner Rente (gar nix bzw. unter Harz4) mir so etwas gar nicht leisten, daheim zu bleiben, um irgendwen noch mal zu pflegen. Wovon soll ich leben? Das bißchen Aufstockungsgeld, das du für die Pflege bekommst, ist schlimmer als Harz4. Meinen Eltern ist das eingeleuchtet. Sie wissen, dass sie alleine klar kommen müssen.
Ich wollte auch nie Hilfe im Leben Dass ich selber als Baby gewindelt wurde, dafür bin ich nicht dankbar. Es war ihre eigenen Entscheidung ein Kind in die Welt zu setzen. Und hätten sie es nicht gemacht, wäre es mir auch egal. Ich kann mir aber nicht aussuchen, ob ich Eltern haben und pflegen will oder nicht.
Ich denke, man hat im Leben nur zwei Möglichkeiten. Mach egoistisch dein Ding im Leben oder tu das, was andere Leute von dir haben wollen. Nur andere LEute wollen einem ständig einreden, dass man ein schlechter Mensch wäre, wenn man irgendwelche Anforderungen nicht erfüllt. Ich bin es so leid.
 
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  • #42
Kümmern im Sinne von regelmäßig anrufen, hin und wieder besuchen und, sofern möglich, finanziell unterstützen, damit ein besseres Seniorenheim möglich ist, ja.

Alles was darüber hinausgeht meiner Meinung nach nein, weil niemand, auch Eltern nicht, verlangen dürfen, dass man sein eigenes Leben, seine eigene Gesundheit und seine Existenzgrundlage zu Gunsten anderer, zerstört.

Ich verstehe ehrlich gesagt auch überhaupt nicht, wie jemand auf eine solche Idee kommen kann. Meine eigene Mutter beispielsweise hat über der Pflege ihrer eigenen Mutter fast ihre Ehe mit meinem Vater zerstört ... wer kann so etwas wollen? Ausserdem pflegen Laien meiner Einschätzung nach schlechter als Profis, die lernen das ja nicht umsonst mindestens drei Jahre lang.

w/51
 
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  • #43
Naja, Deutsche mögen das nicht verstehen, da ist der Familienzusammenhalt nicht soo groß. Deutsche Familien telefonieren ab und zu miteinander, treffen sich zu Weihnachten und Ostern und das wars. Oft treffen gar miteinander unter einem Dach leben? Gott bewahre das! Ja, Kinder können nichts dafür, wenn sie von ihren Eltern in die Welt gesetzt wurden, richtig, aber es gebietet das Gewissen, wenn die Eltern sehr gute Eltern waren, dass man sich um die Eltern kümmert! Keiner hat verlangt, dass die Kinder ihr Leben opfern sollen, was wären dasd für Eltern, die soetwas fordern würden aber nicht alle Alte, die in Heimen vor sich hinvegetieren, sind alle körperlich und geistig sooo zerbrechlich, dass sie im Heim leben müssten. Und nicht alle Kinder leben 500 km entfernt. Viele wollen einfach ihre Eltern nicht bei sich im direkten Umfeld haben. Sonntags besuchen? Gerne, aber nicht ständig im Haus! Ich glaube, es ist der Wunsch aller Eltern, von ihrem Angehörigen umsorgt zu werden nur wenn die Angehörigen es partout nicht wollen, was bleibt da noch übrig, als ins Heim zu gehen?
 
  • #44
Ich brauchte meine Eltern nicht zu Pflegen (komme vom Bauernhof, da macht das der Hoferbe) habe aber trotzdem meinen Bruder bei der Pflege meiner Mutter entlastet, damit er auch mal Urlaub machen konnte. Dabei habe ich festgestellt, Pflegen ist nicht mein Ding. Ich möchte nicht, dass meine Kinder dies mal für mich machen. Ich habe meine Mutter ganz anders in Erinnerung behalten als meinen Vater, der ganz plötzlich an einem Herzinfakt gestorben ist. Die schönen Erinnerungen werden durch die Pflege in den Hintergrund gedrängt. w52
 
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  • #45
Liebe FS

ja, es wäre deine Pflicht, allerdings nur in dem Maße der Zumutbarkeit.
Solange die Eltern beide leben kümmern sie sich i.d.R. um einander.
Danach hängt es von der Pflegestufe ab. Und von deinem engen oder erweiterten Familienbegriff. Für die meisten meint Familie nur noch Vater, Mutter, Kind oder bei alternativen Modellen 2 Erwachsene plus kleine Kinder. Keiner muss sein normales Wohneigentum veräußern um die Pflegekasse zu bezahlen. Keiner muss seinen Job kündigen um alte Eltern zu pflegen. Aber jeder muss das abwägen. Haben deine Eltern dir Geld für dein Haus geschenkt ? Haben sie eine kostspielige Ausbildung bezahlt ? Haben sie für dich eine Bürgschaft gemacht ? Dann bist du allerdings in der Schuld.
 
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  • #46
Zwei Großmütter, zwei Großväter, 2 Schwestern, Eltern, 2 Ehemänner, jede Familie mit zwei Kindern, die haben wiederum Kinder. Neffen hier, Neffen da. Jeder umpflegt jeden
Hilfe! Auch vielen alten Menschen in Deutschland ist so ein extrovertiertes Modell zu viel!
Dann lieber die Ruhe im betreuten Wohnen! Besuch darf man wieder nach Hause schicken.
 
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  • #47
Kommt drauf an wie die Eltern waren. Wenn es gute nette verantwortungsvolle Eltern waren dann natürlich, aber wenn sie sich „kalt” verhalten und einem eine schwere Kindheit machten dann nicht...
 
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  • #48
Es ist wirklich beschämend was einige hier schreiben. Ich bin auch der Meinung, daß da zu 90% nur faule Ausreden dahinter stecken, um ja nicht die Eltern pflegen zu müssen.

Die Eltern der hier schreibenden, ach so lieben und wohlgeratenen Kinder, können froh sein, wenn sie daß nicht lesen müssen.

Haben die Eltern nicht ein klein bißchen Aufopferung, Liebe und Anerkennung verdient? Auch in Form, daß man sie pflegt, wenn sie es nötig haben?

Haben die Eltern euch nicht unterstützt, damit hier euch zur Elite (was für eine Bezeichnung für Menschen, die sich nicht um ihre Eltern kümmern wollen) zählen könnt, Schulausbildung, Studium, etc? Und dann so undankbar?

Ich bin dankbar, daß ich meine Eltern habe. Ich bin dankbar, daß sie mein Studium mitfinanziert haben, bin dankbar, daß sie mich auch sonst immer unterstütz haben.

Meine Eltern sind pflegebedürftig und ja ich pflege sie und ich bin froh, daß ich daß machen darf. Sie haben beide nicht mehr lange zu leben und ich möchte ihnen zeigen, daß sie auch in mir eine Unterstützung haben.
 
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