• #1

Ist ein Hinweis auf Therapieerfahrung abschreckend?

Wie ist das, wenn jemand in seinem Profil auf seine "Therapieerfahrung" hinweist.

Meine Vermutung: Eher anziehend für Ältere und Leute mit eigener Therapieerfahrung und natürlich auch für Therapeuten.

Eher anziehend für Männer und für Leute, die mit dem Begriff Selbstreflexion etwas positives verbinden..

Oder sollte ich dies mit Ü40 nicht schreiben...
 
  • #2
Grundsätzlich finde ich "Therapieerfahrung" nicht negativ, ich habe mir in einer entsprechenden Phase auch schonmal Unterstützung geholt. Im Profil deutet das allerdings zunächst mal sehr unspezifisch auf psychische Probleme hin. Entweder die sind gelöst, dann spielt das für das Profil keine große Rolle, oder sie sind nicht gelöst, dann sind sie natürlich von Bedeutung. Ich würde den Hinweis im Profil also wohl eher weglassen und auf vorhandene Probleme beim Kennenlernen zügig aufmerksam machen.
 
  • #3
Wie ist das, wenn jemand in seinem Profil auf seine "Therapieerfahrung" hinweist.

Meine Vermutung: Eher anziehend für Ältere und Leute mit eigener Therapieerfahrung und natürlich auch für Therapeuten.

Eher anziehend für Männer und für Leute, die mit dem Begriff Selbstreflexion etwas positives verbinden..

Oder sollte ich dies mit Ü40 nicht schreiben...

Therapieerfahren würde für mich heissen, dass Du Dich in die Hände eines professionellen Therapeuten oder Psychologen begeben musstest, weil Du mit den Problemen in Deinem Leben nicht alle klar gekommen bist. Wir Du das auch immer in Deinem Profil einbauen willst.

Das heißt für mich entweder:
1. Du hast eine klare Diagnose/ Symptomatik vorliegen (bipolar, schizophren etc.)

Spricht für mich nicht für Dich und schreckt mich eher ab.
Nun heißt die Diagnose bipolar für mich nicht, dass Du bipolarer bist wie andere Menschen in meinem Umfeld, den wir sind alle bipolar und die Diagnose liegt nur vor wenn ich zum Arzt gehe. Aber es liegt eine klare "Störung" vor, die Dir und Deinem Umfeld aufgefallen ist.

2. Du hast ein Problem in Deinem Leben nicht alleine lösen können oder wollen.

Ich finde den inflationären Gebrauch von Therapeuten in unserer Gesellschaft erschreckend. Trennung. Sofort zum Therapeuten, weil man schlicht geistig zu faul ist sich selbst zu reflektieren und auch mal negative Momente im Leben auszuhalten.

Selbstreflektion ist grundsätzlich etwas positives und ich verstehe den Einwand es mit Ü40 nicht zu erwähnen nicht.
 
  • #4
Entschuldige, aber --> Hä?

Wieso sollte man auf seinem Profil darauf hinweisen, dass man therapieerfahren ist? Wozu soll das gut und relevant sein? Dort lesen doch auch fremde Menschen, wen geht das denn was an? Und: was hat denn das mit Ü40 zu tun?

Willst du deinem potentiellen neuen Partner gleich mitteilen, "hey, du, pass mal auf, nur dass de Bescheid weißt, ich hab nen Knall und lebe in der Klapse"? Sorry für den saloppen Ton, aber zwischen Selbstreflexion und "therapieerfahren" liegt doch ein himmelweiter Unterschied, wenn man das von außen liest.
Natürlich hat ein therapieerfahrener Mensch gelernt, sich selbst zu reflektieren, Therapien können aber auch scheitern. Wenn ich solch eine Angabe in einem Profil lesen würde, denke ich an so eine Figur wie Angelina Jolie in "Girl Interrupted".
Anziehend ist da überhaupt gar nichts. Probleme lädt sich niemand gerne sehenden Auges in sein Leben.
 
  • #5
Wie ist das, wenn jemand in seinem Profil auf seine "Therapieerfahrung" hinweist.
Ich würde das nicht schon ins Profil schreiben. Erstmal ist das abschreckend. Du musst doch nicht aller Welt gleich in alles Einblick gewähren. Solche Dinge müssen auch eingeordnet werden und mit der Persönlichkeit des Betreffenden im Zusammenhang. Deine Persönlichkeit kennen sie zu dem Zeitpunkt noch nicht und eine Therapie, was immer sie auch sei, dürften die wenigsten beurteilen können. Du erzeugst also zuvörderst nur Verwirrung und Unsicherheit sowie negative Vermutungen.

Ich würde nur bei Dates mit Potential auf mehr beim zweiten oder dritten Date tiefere Einblicke gewähren.
 
  • #6
Therapieerfahrung klingt für mich erstmal negativ, denn da war mal was und hinterläßt ein Geschmäckle! Hingegen wer Selbstreflektion betreibt sagt was Positives über sich aus!
 
  • #7
Hm also ich wüsste nicht, was der Hinweis im Profil sollte.
Ich denke, Männer werden nur ungern von ihrer Freundin therapiert, auch wenn sie mit Selbstreflexion etwas anfangen können.
Das Eine bedingt nicht das Andere.
Ein Partner sollte nicht den Psychologen spielen. Dafür gibt es Fachleute.
Auf ein solches Vorhaben weist jedoch dieser Profileintrag hin.
Also ich denke nicht, dass das "verlockend" klingt in Bezug auf eine Partnerschaft. Man kann davon ja immernoch erzählen, wenn man sich kennenlernt.
 
  • #8
Ich würde dringend davon abraten, davon kann man ja irgendwann später mal was erzählen, aber das impliziert, dass du schwere psychische Probleme hast, die du im Vorfeld auch kommunizieren möchtest. Darauf würde ich mich nicht melden.
 
  • #9
Therapieerfahrung haben heute viel mehr als man vermutet.

In ein Profil würde ich es nicht schreiben - man schreibt ja auch nicht, dass man Ärzte-/Krankenhauserfahrung hat?

Therapieerfahrung kann alles sein, von Paarberatung, Elternberatung, kurzzeitige Therapie bei einer besonderen Lebenssktuation bis hin zu Langzeittherapien aufgrund einer Störung bis hin zu Psychose.

Man ist der Mensch, der man zu diesem Zeitpunkt ist, und man ist durch seine Erfahrungen so geworden.
Wenn man den Menschen sympathisch, anziehend findet, auch nach längerem Kennenlernen, ist es dann relevant?

W, 50
 
  • #10
Ich war schon seit meinem 12. Lebensjahr immer mal wieder in therapeutischer Behandlung. Somit würde ich einen Mann natürlich nicht ablehnen, weil er in Therapie war. Ich denke sogar, ein total stabiler Typ (wenn es sowas denn überhaupt gibt ...) würde nicht zu mir passen; wäre vermutlich schnell genervt, während ich mich unverstanden fühlen würde.

Aber: von der romantischen Vorstellung, dass zwei Verkorkste sich gegenseitig "heilen" können bin ich mittlerweile abgekommen. Aktuell erlebe ich, wie beängstigend es ist, nur in jemanden verliebt zu sein (ohne dass eine Beziehung besteht), der zu selbstverletzendem Verhalten neigt - die ständige Sorge, dass der nächste Selbstmordversuch gelingen könnte; dass der nächste Drogentrip der letzte sein könnte.

Aber auch bei Menschen, deren psychische Probleme weniger extrem sind, finde ich den Umgang oftmals kräftezehrend. Ich hatte es sowohl in Beziehungsanbahnungen als auch in Freundschaften häufig mit Männern zu tun, bei denen ich zwar keine Angst hatte, sie könnten sich etwas antun, die aber ständig nur Probleme wälzten, sich permanent selbst analysierten. Bis ca. Mitte 20 konnte ich mich damit identifizieren - ich habe mich selbst mit kaum etwas anderem beschäfigt als mit meiner verkorksten Psyche.

Mittlerweile habe ich diese ständige Bauchnabelbeschau satt, obwohl ich weit davon entfernt bin, meine Probleme überwunden zu haben. Ich muss/werde weiter an mir arbeiten, will mich aber nicht mehr darüber definieren. Von Menschen, die eine Diagnose oder ein Trauma wie eine Monstranz vor sich hertragen, versuche ich mich heute fern zu halten. Auch was Freundschaften mit Klinikbekanntschaften angeht, bin ich zurückhaltend geworden. Eine Beziehung oder Freundschaft sollte nicht allein darauf beruhen, dass zwei eine ähnliche Neurose haben.

Insofern würde ich niemanden anschreiben, der schon auf einem Profil "Therapie-Erfahrung" erwähnt, denn dahinter würde ich genau den oben beschriebenen Typus "verkopfter, selbstbezogener Analyse-Junkie" vermuten. Wahlweise würde ich denken, dass der Betreffende so schwer beeinträchtigt ist, dass potenzielle Partner "vorgewarnt" werden müssen. Auch von einer solchen Konstellation würde ich wie gesagt lieber die Finger lassen.

Selbstverständlich würde ich meine eigene "Therapie-Erfahrung"
nicht verschweigen, wenn es zu einem näheren Kennenlernen kommt - aber ich sehe wirklich keine Veranlassung, es schon online zu erwähnen.

Übrigens finde auch ich, dass die Leute mittlerweile zu schnell zum Therapeuten rennen. Hier gab es z.B. neulich einen Thread einer Frau, die ihren Freund zum Psychologen schicken wollte, weil er keinen Kinderwunsch hatte. Ein abweichender Lebensentwurf wurde zum Ausdruck eines Kindheitstraumas hochstilisiert und damit Versuche gerechtfertigt, sich den Partner in seinem Sinne zurechtzubiegen. Das kann es nicht sein, wenn Menschen mit schwersten psychischen Erkrankungen ewig auf einen Therapieplatz warten müssen.
 
  • #11
Therapie-Erfahrung hat auf mich die selbe Wirkung wie Krankenhaus-Erfahrung oder Arzt-Erfahrung.

Wenn das schon im Profil steht, gehe ich von erheblichen gesundheitlichen Problemen aus. Das schreckt mich ab.
 
  • #12
Also, ich bin lange Nervenarzt und Psychotherapeut und habe jede Menge, auch persönliche und gute, Therapieerfahrung. Aber wenn so etwas im Profil stünde, würde ich nie und nimmer antworten sondern denken, das ist eine völlig verkrampfte Person, die Dinge grundsätzlich problematisieren möchte, sehr stark erwartet, dass auf jede Empfindlichkeit Rücksicht genommen wird und befürchte, dass auch an mir herum gedeutet und "therapiert" werden soll.
Echt, so ähnlich, wie wenn da stünde, Arzt oder Krankenhauserfahrung.
Reden wir dann den ganzen Tag über irgendwelche Krankheiten?
Ausserdem, welche Therapie? Es gibt auch ganz schön verschwurbelte.
Also, liebe Fragestellerin, das wird auf Dich wahrscheinlich gar nicht zu treffen, aber schreib das bloss nicht rein! Ausser Du möchtest so jemand wie oben beschrieben.
Und an die Vorschreiben: Der Durchschnitt der Bevölkerung geht in Krisen inzwischen zum Therapeuten. Ich find das richtig und hilfreich->logo, aber auch wenn man nicht dieser Ansicht ist, hat es mit besonders gestört nichts zu tun
 
  • #13
Ich bin seit dem Kindergarden schon Blind und das lag in den Genen, weil meine Mutter auch Blind ist.

Ich habe dies in den Profil geschrieben, da man es ja auch an der Brille bei den Fotos sehen kann.
 
  • #14
Damit kauft man doch die Katze im Sack, oder? Bist du zufällig aufgrund von gestörten Beziehungsmustern, Beziehungssucht oder deinen Exen in Therapie gewesen? Die Frage könnte aufkommen, weil das gar nicht so selten vorkommt oder damit unmittelbar zusammenhängt, und damit stellst du deine Partnerschaftstauglichkeit insgesamt in Frage, machst dich sehr unattraktiv, außer für Hobbypsychologen oder Menschen mit Helfersyndrom. Mir erzählte mal einer, er habe aus ähnlichen Gründen eine Therapie gemacht, und das sah man ihm an, Verhalten völlig needy.

Das kann es nicht sein, wenn Menschen mit schwersten psychischen Erkrankungen ewig auf einen Therapieplatz warten müssen.
Davon kann ich ein Lied singen. Das führt auch dazu, dass Therapeuten sich ihre Patienten nach Interesse aussuchen können, und Patienten verprellt werden. Deshalb passt wahrscheinlich jemand besser zu mir, der ebenfalls seine Probleme zum größten Teil nicht während Therapiesitzungen gelöst, sondern selbst angepackt hat.

Nicht jeder verfügt über umfangreiches Wissen und Erfahrungen zu psychischen Erkrankungen und Therapieverfahren. Es könnte deshalb passieren, dass Ahnungslose, die "Therapieerfahrung" lesen, dich in eine Schublade stecken, in der du nicht landen wolltest.
 
  • #15
Ich finde es sollte in der heutigen zeit kein Tabuthema mehr sein. Ich würde es aber näher beschreiben und es humorvoll einpacken. Wer deswegen gleich Vorurteile hat ist ein näheres Kennenlernen eh nicht wert, denn diese Lebenserfahrung hast Du nun mal. Ich übrigens auch ;-))

Ferner würde ich aber einen Grundsatzentscheid empfehlen: Willst Du von Beginn an gleich alles offen darlegen und Transparenz zeigen oder willst Du dass die andere Person noch Dinge hat zum Kennenlernen und so das Interesse warm halten? Beides hat Vor- und Nachteile- wähle doch einfach das was Dir am ehesten entspricht und wie Du es selber gern hättest.
 
  • #16
Liebe Ayianna
Chronische Krankheiten, Therapieerfahrungen, schmerzhafte Trennungen oder Schicksalsschläge sind häufige Phänomene im Erwachsenenalter. Das gehört zum potentiellen Gepäck, das man eben mitbringt.
Ich finde es gut, wenn du erwähnst, dass du blind bist, weil man dies vermutlich auf dem Profilbild schon erkennt.
Aber dass du in Therapie warst, geht erst mal die anonymen Profilleser nichts an. Darüber kannst du dich mit jemandem austauschen, der diese Information aus deiner Sicht "verdient" hat, z.B. wenn ihr euch näher am Kennenlernen seid und die Konversation ausreichend vertraulich ist.
Wie soll ich sagen, ein Datingprofil ist irgendwo auch etwas "Öffentliches". Da gehören keine intimen Details rein, sonst wirkt man wie ein Mensch, der sich zu sehr öffnet und zu sehr mit sich und seinen Problemen beschäftigt ist.
 
  • #17
Ich habe Therapieerfahrung und schäme mich nicht dafür und ja ich würde einen Mann vorziehen, der das kennt...weil er dann weniger Vorurteile hätte, wenn das irgendwann zur Sprache käme.

Allerdings käme ich mir auf die Idee so etwas in ein Profil zu schreiben.
Es Jahre her und macht mich aktuell nicht aus.
Gleichzeitig werfe ich mich öffentlich, den Wölfen zum Frass vor.
Die Bösen würden sich eine böse Nachricht nicht verkneifen.

Und würde ich das Lesen, dann kämen mir die wildesten Gedanken,. Warum das schon im Profil erwähnt wird...
Therapie abgeschlossen?
Oder will mich da jemand therapieren?
Möchte jemand mit mir eine Gruppe bilden?
Ist das sein Lebensmittelpunkt?

Wenn es Dir wichtig ist, dann sollte es ggf konkretisiert werden.
Wie jemand mal schrieb: ich bin trockener Alkoholiker
Oder Du einen "Gleichgesinnten" suchst.
 
  • #18
Ich würde es lieber weglassen. Viele sagen wahrscheinlich, dass sie es nicht schlimm finden, was sie denken, ist aber die andere Frage...

Meiner Meinung nach ist das Thema in Deutschland noch immer stigmatisiert: Wenn du z.B. Beamter werden möchtest und du hast in den letzten 5 Jahren eine Psychotherapie gemacht, wirst du nicht verbeamtet. Du musst im Angestelltenverhältnis arbeiten, weil sie Angst vor teuren Rückfällen haben. Ein Unding, aber das sagt doch alles.
 
  • #19
Eher anziehend für Ältere und Leute mit eigener Therapieerfahrung und natürlich auch für Therapeuten.
Das halte ich für eine Fehleinschätzung. Therapeuten kennen die Gesamtproblematik bestens und möchten auch mal Feierabend haben. Insofern ist es der Ausnahmenfall und spricht eher nicht für sie, wenn sie bei der Partnersuche in Therapieerfahrung eine positive Eigenschaft sehen.

Ich bin älter und habe Therapieerfahrung. Ich kann nicht erkennen, dass das etwas ist, was mich für andere als Partnerin anziehend macht - im Gegenteil, ich kann verstehen, wenn es insbesondere für ältere, lebenserfahrene Menschen ein Ausschlußkriterium ist, weil ein Zeichen für massive Probleme. Therapie heißt relevante psychische Probleme (Krankheit).
Gerade mit zunehmendem Lebensalter ist man immer weniger geneigt, sich die Probleme anderer Menschen in sein tägliches Leben zu ziehen.

Eher anziehend für Männer und für Leute, die mit dem Begriff Selbstreflexion etwas positives verbinden.
Auch das halte ich für einen Irrtum. Therapieerfahrung und Selbstreflexion in der Therapie eines psychisch kranken Menschen und Selbstreflexion eines psychisch gesunden Menschen haben erstmal relativ wenig miteinander zu tun.
Ich kann für eine Partnerschaft keinen Vorteil gegenüber einer psychisch gesunden Person mit guten sozialen Kompetenzen erkennen.

Demzufolge würde ich es keinesfalls ins Profil schreiben, sondern erst in einer spätern Stufe des Kennenlernens was dazu sagen, wenn klar ist, wir wollen eine längerfristige Partnerschaft miteinander versuchen. Vorher (solange man nicht weiß, ob es was werden kann) ist es überhaupt nicht notwendig und auch nicht sinnvoll, sich in so intimen Dingen gegenüber einem fremden Menschen zu öffnen.

Gleichzeitig werfe ich mich öffentlich, den Wölfen zum Frass vor.
Die Bösen würden sich eine böse Nachricht nicht verkneifen.
Die böse Nachricht ist das geringste Problem, die lässt sich unkommentiert löschen.
Ich würde eher vermuten, dass man damit gestörte Typen anzieht, die eine schwache Frau vermuten und kontakten,um an ihr das eigene Störungsbild ausleben zu können.

Wenn du z.B. Beamter werden möchtest.... wirst du nicht verbeamtet. Du musst im Angestelltenverhältnis arbeiten, weil sie Angst vor teuren Rückfällen haben. Ein Unding, aber das sagt doch alles.
Beamter ist kein Beruf sondern ein Status. Dass man nicht verbeamtet wird, finde ich angesichts der Kosten für die Beamtenversorgung aus Steuermitteln und des leichten Zugangs zur lebenslangen Alimentierung ok.
Man kann als auch Angestellter im öffentlichen Dienst mit hohem sozialen Schutz arbeiten und es kann ein Vorteil sein, weil darüber der Weg in die gesetzliche Krankenversicherung geöffnet wird.
 
  • #20
Ich habe Therapieerfahrung und schäme mich nicht dafür und ja ich würde einen Mann vorziehen, der das kennt...weil er dann weniger Vorurteile hätte, wenn das irgendwann zur Sprache käme.
Ich persönlich hätte gar kein Problem mit einer Frau, gernerell mit keinem Menschen der Therapieerfahrung hat.
Auch wenn ich mir hier und da denke, muss es immer gleich eine Therapie sein.
Aber Grundsätzlich finde ich Menschen gut, die " es angehen".
Denn diese Menschen verstehen meistens erst dann, woran es hakt und können sich dann damit auseinandersetzen.
Ob mir das eine Frau wie hier im Beispiel erwähnt gleich in einem Profil in eine Pb mitteilen soll, hm..... nein ich finde nicht.
Dieses Thema ist mit Sicherheit ein sensibles und persönliches Thema und muss nicht gleich an die große Glocke gehangen werden.
Das, so denke ich, kann man während des Kennenlernens auf seine eigenen Bedürfnisse zugeschnitten, langsam und vielleicht in einem Zusammenhängendem Gespräch mitteilen.
Ist ja nicht zwingend so, dass jemand mit Therapieerfahrung ein völlig durchgeknallter Irrer ist.
Wir leben im 21 JH und den meisten bewusst sein, dass es Menschen gibt die mit bestimmten Situationen im Leben einfach nicht selbst fertig werden.
Nein, schämen sollte und muss sich niemand dafür.
m49
 
  • #21
warum um Gottes Willen, willst du denn das da hinschreiben?

Schreibst du auch, dass du schon mal zur Hämoridenbehandlung gewesen bist? Was genau willst du denn dem Empfänger der Botschaft mitteilen?
Therapie in welcher Form und wofür oder wogegen? Paranoia, Panikstörung, Suchterkrankung, Depression, Manische-Schiztophrenie, Bindungsstörung, ADHS, .......
Dann kannst du auch gleich deine Diagnose da hinschreiben und ob du teilweise geheilt bist bzw. gut mit Medikamenten eingestellt.

Das sind Themen für ein vertrauensvolles Gespräch und nicht für mehr
 
  • #22
Beamter ist kein Beruf sondern ein Status. Dass man nicht verbeamtet wird, finde ich angesichts der Kosten für die Beamtenversorgung aus Steuermitteln und des leichten Zugangs zur lebenslangen Alimentierung ok.
Ja, aus Sicht der Allgemeinheit ist es richtig, nicht jeden zu verbeamten. Wer schwerwiegende psychische Probleme hat, verursacht hohe Kosten für Therapien. Es ist daher richtig, zu prüfen, ob jemand den Anforderungen einer Tätigkeit nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gewachsen ist.

Abgesehen davon ist die Aussage von @MissCosmo falsch.