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proudwoman

Gast
  • #91
Grundgütiger, spätestens auf Seite 5 wird eine Straftat draus und nicht vergessen, das Jugendamt einschalten!
Ja, so langsam wirds lächerlich! Ist es nicht möglich, das mit allen Beteiligten auf humorvolle Weise zu klären? Ich habe ja noch ganz am Anfang geschrieben, dass ich richtig herzlich lachen musste. Ich hatte mir das in diesem Moment bildlich vorgestellt, wie der Mann vor der Gruppe der Autoinsassen steht und die Platzverteilung anordnet.
Mir war gar nicht so klar, dass die Sitzeverteilung im Auto so gewichtig ist. Bei mir ist das schon länger her. Da saß mein Sohnemann im Babysitz vorne, weil das die sicherste Art war, wenn ich alleine mit ihm fuhr. Später, wenn mein Mann fuhr, saß ich sehr gerne freiwillig mit dem Baby hinten, der Hund vorne im Fußraum auf der Beifahrerseite. Das wiederum ist für den Hund der sicherste Platz. Liebe FS, habt ihr das jetzt klären können?
 
  • #92
Ich finde es schon lustig, dass eine Frau mit Anfang 40 sich aufregt, dass eine 13-Jährige vorne im Auto sitzt. Das ist so, wenn eine Frau mit Anfang 40 sich aufregt, wenn eine 13-Jährige sich einen 5 Jahre alten Pullover ohne zu fragen, sich ausleiht. Damit begibt sie sich auf das Niveau einer 13-Jährigen und wird am Ende nur verlieren.

Vielleicht lässt ja der Mann, die Tochter vorne sitzen, um ihr zu zeigen, dass sie jetzt schon ein großes Mädchen ist.
So würde ich anstelle des Mannes agieren. Es ist nicht wichtig, wie man etwas macht, sondern wie man es verkauft.

Ich sehe das Kind nur 5 Tage im Monat und will ihr etwas geben, was sie zu Hause nicht hat. Bei der leiblichen Mutter sitzt sie immer hinten, aber bei mir darf sie vorne sitzen.
Wenn der Mann der FS dies so präsentiert, dann hätte die FS vielleicht auch Verständnis dafür.

Juristisch gesehen hängt es nicht alleine am Alter, sondern auch an der Größe.

Wenn das Kind mit 12 unter 150 cm groß ist, dann darf es nicht ohne Sitzschale vorne sitzen.
 
  • #93
Hallo
ich finde es seltsam, wenn Ihr Partner nach so vielen Jahren auf der Sitzposition bestehen bleibt. Wenn er weiter drauf besteht, würde ich fragen, ob Ihre Beziehung noch ok ist. Vielleicht fahren Sie dann einfach mal nicht mit, wenn er wieder mal drauf besteht. MfG
 
  • #94
Juristisch gesehen hängt es nicht alleine am Alter, sondern auch an der Größe.
Wenn das Kind mit 12 unter 150 cm groß ist, dann darf es nicht ohne Sitzschale vorne sitzen.
Ich kenne es aus der Schweiz etwas anders und habe nun aus Neugier im Internet nach dem deuschen Gesetz gesucht. Nun, es scheint dasselbe zu sein.
Zusammengefasst dürfen Kinder unabhängig von Alter und Grösse überall im Fahrzeug sitzen. Bis zum vollendeten 12. Altersjahr oder unter 1.50m in einem der Grösse angepassten Sitz (Sitzschale oder Sitzerhöhung). Nach vollendetem 12. Altersjahr (aber noch unter 1.50), wird eine spezielle Sitzeinrichtigung (Rückhalteeinrichtung) vom Gesetzgeber nicht mehr vorgeschrieben, aber empfohlen.
Auch in Österreich verhält es sich gleich, nur dass dort die Sitzeinreichtung bis zum 14. Altersjahr (und unter 1.50m) vorgeschrieben wird.
Falls ich es nicht richtig gelesen und verstanden habe, werde ich gerne korrigiert :)
 
  • #95
weisst du sicher sind Deine Bedenken und Ängste nachvollziehbar. Führe ein Gespräch mit BEIDEN. Es muss der Tochter klar werden, wieviel Du ihrem Vater bedeutest und vor allem: Das es nicht gegen sie geht sondern das Du Dich verletzt fühlst aber nichts gegen die Tochter hast. So sehen BEIDE, das es Dir nicht um Macht geht sondern um Deine Gefühle, deren Du Dir nicht sicher bist. Erobere das Herz seiner Tochter.
 
  • #96
Ich glaube mittlerweile, dass dies ein Punkt ist der in den Mittelpunkt gerückt wurde und nicht das Grundproblem.
Meist bleiben die Kinder ja bei der Mutter ( warum eigentlich).
Ein Mann der sich für eine AE entscheidet, weiß ziemlich genau worauf er sich einlässt. Das Thema wird auch von Anfang an besprochen und die ersten Zeiten wann man zeit hat, sind meist geregelt. Je besser es zwischen den beiden funktioniert, je mehr gemeinsame Zeit kommt hinzu. Mit Kindern tagsüber und ohne wenn sie schlafen. Das fühlt sich an wie ein Gewinn.
Der Wochenendpapa hat viel mehr Zeit, in den Köpfen der Frauen sind Kinder eben nur ab und zu mal da.
Jetzt erlebt man bei der Wochenendfernbeziehung...prozentual ist das viel mehr und dann steht Frau auch nicht im Mittelpunkt.
Durch die falsche Vorstellung am Anfang, verliert man immer mehr.
Das Grundproblem sehe ich weder im Mann, noch bei den Kindern sondern bei der falschen Vorstellung.
Die Mutter der Kinder kann krank werden oder noch schlimmer, dann hat der Vater sie komplett.
Das ist kein Job mit nur ab und zu Bereitschaftsdienst, Männern ist das bei einer AE bewusst, Frauen scheinbar nicht.
Die FS müsste einmal mit sich ins Gericht gehen, bin ich bereit im Notfall alles mit zu tragen was passieren kann.
Pubertätsnotfalleinsätze, Gespräche über Sorgen, ein Kind was mal beim Papa leben möchte oder whorsecase beide.
Wenn sie das nicht kann, was völlig legitim ist, dann ist der Sitzplatz egal, denn dann ist jede Platz nicht ihrer.
 
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  • #97
Wie wäre es mit - die Tochter darf vorne sitzen, dafür darfst du....denk dir was aus, was dir wichtig ist, wo die Tochter etwas zurückstecken muss oder zumindest sieht, du bist die zu aktzeptierende Frau an seiner Seite - z.b. Händchen halten beim Essen,o.ä. was nach außen hin Nähe symbolisiert...
Ich kenne es von mir, sich in ein Problem zu verbeissen, dass dann immer größere emotionale Ausmaße annimmt. Also vielleicht auch mal ganz klein denken, vom Elefanten zur Maus. Und... "ich bin Göttin in meinem Universum". Das Buch von Susanne Kühn - Königin im eigenen Reich - könnte auch hilfreich sein. Alles Gute!
 
  • #98
Die im Eingangspost beschriebene Sitzordnung hätte mir auch nicht gefallen, vorallem, wenn sie mir aufdiktiert werden würde. So nach dem Motto: Fürs Bett und den groben Haushalt bist du gut genug, aber im Auto sitzt du bitte hinten, weil meine Große Vorrang hat.
Ebenso wie seine Botschaft an die jüngere Tochter: Du bist halt die Kleine, tja... Nich.
Die Familienstruktur ( Vater, Mutter (Freundin), Kinder bekommt hier Risse, die Rangordnung wird aufgeweicht und bei den Kindern kommen unklare Aussagen an.
Letztlich hat sich Dein Freund keine neue Tochter, sondern eine Frau geangelt. Eine, die er vielleicht bis ans Lebensende an seiner Seite (?????) haben will. Er würde wohl blöd gucken, wenn Du auf Deinem hinteren Platz bestehst, auch wenn ihr nur zu zweit Auto fährt. Was würden die Leute denken? Ihr habt Euch nicht viel zu sagen, würde rüberkommen. Und genau das kommt auch rüber, wenn Ihr mit den Töchtern Auto fährt.
Auch bei meinen 4 Kindern war der Beifahrersitz der Vizechefsessel, es ist der Sitz für denjenigen, der den Fahrer am besten unterstützen kann. Fuhr der Älteste nicht mit, freute sich der Zweiälteste, fuhr der nicht mit, freute sich der Drittälteste und erst, wenn ich nur mit dem Jüngsten alleine fuhr, freute der sich über das Privileg, neben mir Platz nehmen zu können. Undenkbar, auch heute noch, dass ich den Jüngsten auf dem Beifahrersitz platziere, während der Älteste nach hinten muss. Es gäbe Morddrohungen :)
Es gibt natürlich immer Leute, denen die Verweisung auf die hinteren Plätze nichts ausmacht. Aber es wird auch immer Frauen geben, die sich dabei zurück versetzt fühlen. Jede so, wie sie mag, jede hat Gründe, jede hat ihre Berechtigung.
 
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