• #61
Es kommt sicher auf mehr an als den Beifahrersitz im Auto.

Wenn Kinder endlich erwachsen genug sind, um offiziell auf dem Beifahrersitz sitzen zu dürfen, ist das eine besondere Sache für das Kind. Der Beifahrersitz ist das Symbol dafür, dass man kein kleines Kind im Auto ist, sondern als Erwachsener vorne sitzen darf. Natürlich ist das großartig.

Ich kann mich erinnern, dass wir Geschwister damals untereinander gestritten haben, wer auf den Beifahrersitz darf. Meine Mutter hat sich für uns auf die Rückbank gesetzt. Bei eigenen Kindern ist das wahrscheinlich anders.

Ich würde meinen Rang innerhalb der Gruppe sicher nicht am Beifahrersitz fest machen.
 
  • #62
Er wolle sie jetzt nicht, aufgrund einer neuen Frau an seiner Seite nach hinten schicken, weil das Kind sich dann evt zurück gesetzt ( im wahrsten Sinne !) fühlen könnte, mich dann nicht mag und ablehne. Das fände er schade, weil er so verliebt sei und das mit uns und zu viert auf jedenfall klappen solle. Seine EX Freundin hätte die Kinder als Konkurrenz gesehen und deshalb habe er die Beziehung beendet.
Liebes Fräuleinco, die Argumentation deines Freundes ist nachvollziehbar und sehr sympathisch. Ich finde es schade, dass du wegen so einer Kleinigkeit solch eine Diskussion aufmachst und glaube, du bist nun auf dem gleichen Weg wie deine Vorgängerin. Dein Freund hat dich im Prinzip um etwas Verständnis und Diplomatie gebeten. Das braucht man einfach, wenn man einen Partner mit Kindern hat. Leider beweist Du nun genau das Gegenteil. Ich kann nur hoffen, dass du deinem Freund nicht auch noch gesagt hast, dass die Kleine dich hinten auf dem Rücksitz nervt. Im Endeffekt offenbarst Du gerade, dass du mit den Kindern ein paar Tage im Monat nicht klar kommst. Sorry, aber ich glaube du solltest dir besser jemand ohne Kinder suchen.
 
  • #63
Eigentlich kann ich es nicht wirklich fassen, was hier das Problem sein soll. Der Freund der FS sieht seine Kinder 5 Tage im Monat. Sie werden ja sicher in diesen 5 Tagen nicht ständig im Auto rumfahren 24 Stunden lang. Wo ist denn das Problem überhaupt, einer 13jährigen, die endlich groß genug ist,um vorne sitzen zu dürfen, den Platz auch zu gönnen? Was hat das mit all den hier interpretierten Dingen zu tun (er ist schwach, er ist Egonmane, er will "seine Prinzessin" neben sich haben , er ist das, er ist jenes )?
Nichts.
Wieviele schreiben hier....den würd ich glatt verlassen. Was ist aber denn da bei denen kaputt gegangen?
Ich würde meinen Rang innerhalb der Gruppe sicher nicht am Beifahrersitz fest machen.
Sehe ich genauso.
Wir sind keine Wölfe, wir müssen nicht in Rudeln und Rangfolgen denken. Nur in sozialen Gemeinschaften. In diesen haben Kinder in meiner Welt auch einen Platz. Mir ist dieses Denken, dass Kinder auf die Rückbank gehören, völlig fremd, vielleicht kann ich deshalb mit diesem Thread gar nichts anfangen.
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen , schon klar, aber auf Augenhöhe sollte man Kindern schon begegnen. Sonst wird das nichts mit den gefestigten Erwachsenen, die sie mal werden sollen.
Von daher kann ich einen Vater sehr gut verstehen, der 5 Tage im Monat seine Kinder beachtet , von mir aus auch bevorzugt der neuen Partnerin gegenüber.
Er kann diese 5 Tage doch auch alleine mit den Kindern verbringen, wäre wohl für alle Beteiligten das Beste.
Es sind die Erwartungen, die man so hat, die solche Denkmodelle völlig indiskutabel machen. Ich hätte sie bevorzugt, nicht, weil ich konfliktscheu bin, sondern weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass bei Konflikten dieser Art ganz andere Dinge im Hintergrund lauern (schwaches Selbstwert vom Partner, Konkurrenzdenken, etc) . Und das ist mega anstrengend, wenn man sich einfach ganz normal um seine Kinder kümmern möchte, die man nur 5 Tage im Monat sieht.
W
 
  • #64
Ich sehe es sogar ganz drastisch: Solche Männer haben gar keine Freundin verdient! Die sind doch emotional und überhaupt ausreichend damit beschäftigt, dass sie bloß von ihren lieben Kinderlein genügend geliebt werden.
Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde: Wenn eine gute und stabile Beziehung zwischen Vater und Kind besteht, sind solche Spielchen nicht nötig, dann sind sich die Kinder auch so der Liebe des Vaters sicher und umgekehrt.
Der Mann soll sich mal in Ruhe und ungestört die nächsten paar Jahre ausschließlich mit seinen Töchtern befassen. Dann hat er kein schlechtes Gewissen und kommt in keine Loyalitätskonflikte. In 5-9 Jahren sind beide Töchter volljährig, die Zeit vergeht so schnell!
Ich finde es regelrecht vermessen, dass er auch noch eine Freundin nebenbei haben will, der er natürlich gar nicht gerecht werden kann, die er in seine Probleme hineinzieht und demütigt.
Wenn die Kinder volljährig sind, kann er sich mal sammeln und auf sich besinnen, und dann vielleicht schauen, ob er fähig ist, eine Frau als Partnerin ernstzunehmen und den ihr angemessenen Platz in seinem Leben zu geben.

w52
 
  • #65
Was heißt denn schon normal? Normal hieße ja auch, dass der Vater bei der biologischen Mutter ist und nicht bei dir!
Ihr werdet euch alle an dieses Patchwork-Konzept gewöhnen müssen. Es ist ja relativ neu in dieser Welt durch so viele Scheidungen, dass es zu solchen Konflikten kommt.
Eventuell mal Fachbücher über den Alltag von Patchwork-Familien lesen.

Der Mann macht seine Regeln im Leben. Die Tochter sitzt vorne und du hinten. Kann man akzeptabel finden, kann man auch nicht akzeptabel finden. Was sind deine Maßstäbe so im Leben? Dir von einem Mann sagen lassen, wo du zu sitzen hast?

Ich denke, mit diesem Mann wirst du nicht glücklich. Erstens wegen der Tochter, die ein störender Fremdkörper in eurer Liebesbeziehung ist zweitens, weil dir der Rang, den dir dieser Mann gibt, nicht gefällt.

Du hättest dich als Frau gleich anders geben müssen und sagen müssen, dass dir sowas nicht gefällt und du das auch nicht mitmachst.
Jede Duldung führt dazu, dass deine Grenze etwas mehr disrespektiert wird.
 
  • #66
...emotionaler Rückhalt hat nichts mit dem Sitzplatz im Auto zu tun. ...Wenn mein Kind meine Liebe anzweifelt weil ich einen neuen Partner habe und er im Auto vorne sitzen darf statt ihrer, dann stimmt irgendwas in meinem grundlegenden Verhältnis zu meinem Kind nicht.

Nehmen wir an, Du hast Recht. Warum sollte dann der emotionale Rückhalt der Partnerin etwas mit dem Sitzplatz im Auto zu tun haben? Warum sollte die Partnerin seine Liebe anzweifeln, weil das Kind vorne sitzt?
Geht es nicht gerade bei Kindern in dem Alter um das Statussymbol "Ich darf vorne sitzen", wegen dem viele nicht getrennte Elternteile freiwillig hinten sitzen oder mit 18jährigem nicht mehr auf dem Fahrersitz?
 
  • #67
Dein Freund zeigt Dir UND seinen Töchtern, dass Du keine ernstzunehmende Frau für ihn bist. Keine Partnerin auf Dauer, die sicher in dieser Familie bleiben wird und soll.

Du bist vielleicht eine "gute Freundin", vielleicht auch eine Affaire, austauschbar, eine Zwischen-Frau zwischen den vielen anderen, die er schon hatte und noch haben wird.

Das finde ich traurig für Dich. Aber vor allem auch für seine Töchter. Welches Frau-Mann-Beziehungs-Bild vermittelt er ihnen? Welche Rolle einer Frau führt er Ihnen vor?

Weshalb denkst Du, liebe FS, hat sich seine Ex-Frau einen anderen Mann und die nachfolgende Frau sofort das Weite gesucht, als sie mit genau diesen Themen konfrontiert wurde?

Wieso nennst Du Dich eigentlich Fräulein und nicht Frau - DIE FRAU dieses Mannes?!?!

Stell Dir mal ernsthaft folgende Situation vor: Du hast zwei Söhne. Du liebst einen neuen Mann. Du platzierst Deinen ältesten Sohn neben Dich. Und verfrachtest den neuen Mann nach hinten, neben Deinen Kleinen. Wie denkst Du, würde der Mann reagieren? Du lachst? Siehste: unvorstellbar!

Du versuchst so lieb und nett wie möglich zu sein. Ein arger Fehler, den Du noch bitter bereuen wirst.

Meine Meinung? Nein, meine Überzeugung. Und Lebenserfahrung.
 
  • #68
Hallo FS,

da hier ja schon gesagt wurde, dass die Liebe zw. Kind/Eltern und Mann/Frau nicht vergleichbar und damit auch kein Grund zur Eifersucht sind. So fehlt es dir vielleicht an Selbstwertgefühl, sodass du dich in Konkurrenz zu der pubertierenden Tochter deines Freundes siehst. Denn das ernsthaft so zu empfinden, wäre in gewisser Weise abnorm.
Oder kann es sein, dass du Schwester/Bruder hattest, mit denen du gegenüber deinen Elter in Konkurrenz standest und du hier nun das frühere Trauma projezierst und wiederholst?
 
  • #69
Frau hinten im Auto sitzen zu sehen war für mich immer schon gruselig und bezeichnend, egal ob mit oder ohne Kind hinten oder vorne. Das hat für mich etwas von Hausmütterchen. Aber auch diese traditionellen Frauen soll es geben und werden (hoffentlich) geliebt. Für mich gehört (m)eine Partnerin in jeder Hinsicht an meine Seite und auf gleiche Höhe. Situationsbedingt kann und darf es gerne Ausnahmen geben. Dass das passt sehe ich auch als eine meiner Aufgaben.

Mein Gefühl: Du FS passt nicht in dieses Bündnis, ohne Schuld zu zuweisen und die Protagonisten einzeln zu bewerten.
 
  • #70
Mein Freund ... seinen Sohn (auch 13) ...Wenn wir dann gemeinsam Auto fahren, biete ICH immer an, mich nach hinten zu setzen...
Erstaunlich, wie viele das total verwerflich finden. Ich wäre da superentspannt.

Nun, bei dir geht es ja auch wirklich nur um den Sitzplatz, während es bei der FS vermutlich ein Symbol für das ganze Verhältnis ist.
Da kannst du leicht superentspannt sein, kein Grund, sich auf die Schulter zu klopfen.

Meine Kollegin ist seit 30 Jahren sehr glücklich verheiratet.
Kürzlich sagte sie mal im passenden Kontext, sie sei kein eifersüchtiger Mensch. Da sagte ihr Mann: 'das weißt du doch gar nicht. Ich habe dir ja noch nie Anlass gegeben'.
Auch sie kann superentspannt sein.

Ok, nach dem zweiten Post sieht es in der Tat nicht danach aus, als sei das Mädchen das Problem, sondern der Vater.

Vielleicht könnte uns die FS mal schildern, wie diese Wochenenden ansonsten so ablaufen. Ob sie sich komplett nach den Kindern richten muss, weil der Vater es ihnen so schön wie möglich machen will, was ich im Übrigen richtig gut fände.
Ob sie darüber hinaus zu Frondiensten wie Bettenbeziehen und Essenkochen herangezogen wird und auch zur Bespaßung, weil es dem Vater zu anstrengend ist, 24/2 für sie da zu sein. Offenbar tut sie das, denn sie tut es ja auch auf dem Rücksitz mit der 9-Jährigen.
Wenn sie einfach als dritter Gast dabei sein darf, geht es ja noch, aber ich denke, der Mann erwartet ihre Unterstützung.
Und ich denke, dass es auch zuhause so ist, dass die Mädchen auf der Couch neben ihm sitzen und dass sie zuerst ins Bad dürfen und die letzte Scheibe Käse bekommen und die ganze Zeit ihre Geschichten erzählen.
Das alles finde ich vollkommen ok, aber ich würde als neue Frau nicht dabei sein wollen.

Ich wiederhole meine Empfehlung an die FS: halte dich an den 5 Tagen im Monat vor der Restfamilie fern.
Der Mann will das nicht ? Lallt was von 'zusammenwachsen' oder so ? Tja, warum wohl ? Kinder sind anstrengend.

w 50
 
  • #71
Nehmen wir an, Du hast Recht. Warum sollte dann der emotionale Rückhalt der Partnerin etwas mit dem Sitzplatz im Auto zu tun haben?

Darum geht es doch nicht.
Der Mann hat das Vornsitzen der Tochter mit dem Stellenwert an seiner Seite begründet und die FS unter dieser Begründung auf die Rückbank verwiesen. DAS ist demütigend.

Der Mann ist derjenige, der so eine unsinnige Reihenfolge festlegt und auch ausspricht.

Natürlich kommen die Töchter an erster Stelle und natürlich würde er sie in einer Notsituation zuerst retten, das ist doch ganz normal, aber dies mit der Position des Sitzplatzes im Auto zu begründen ist unnormal.

Ich denke auch wegen dieser Begründung regt sich die Fs auf. Denn so wird ihr Widerspruch gegen den Sitzplatz als Stören des Vater-Tochter-Verhältnisses VOM VATER deklariert.

Gleichzeitig kann der Vater nun das Ganze nicht mehr ändern, weil er ja dann der Tochter seine oberste Priorität absprechen würde. Dass das wiederum die Tochter verletzen würde, was er natürlich nicht will, ist auch nachvollziehbar.

Der Vater ist der, der den Unfrieden stiftet und die FS und die Tochter überhaupt erst in ein Konkurrenzverhältnis setzt.

Es ging nie darum, dass die Tochter lediglich mal vornsitzen wollte um des vornsitzens willen. Warum darf dann die andere Tochter nicht auch mal vornsitzen? In dem Alter brauchen Kinder nur noch eine Sitzerhöhung und keinen Kindersitz, die kann man auch mühelos auf den Vordersitz legen.

Dass die Kinder gern vorn sitzen, ist keine Frage. Kinder gehen auch gerne spät zu Bett und essen am liebsten Schoki, Spaghetti und Pommes. Muss man deswegen immer dem Wunsch des Kindes Folge leisten? Und liebt man es weniger, wenn man Grenzen setzt und klar macht, dass die Erwachsen diejenigen sind, die bestimmen, wo es langgeht?

Meine Tochter durfte immer vorn sitzen, wenn wir nur zu zweit im Auto waren. Wenn noch ein Erwachsener mitfuhr, war ihr Platz hinten. Über sowas gab es überhaupt keine Diskussionen.

Es wäre am Vater eine knappe Ansage zu machen. Aber um die drückt er sich, weil sie der Tochter missfallen würde und macht der FS nun noch ein schlechtes Gewissen, obwohl er derjenige ist, der das Problem mit der Definition seiner Priorität der Person über den Sitzplatz überhaupt erst verursacht hat.
 
  • #72
Hier wird oft geschrieben, das ihr Partner die FS nicht ernst nimmt.
Im Ausgangsthread wird aber deutlich, dass die FS ihrem Partner nicht allzu ernst nimmt!
Sie wusste doch das er 2 Töchter hat und kannte die Sitzordnung.
Diese hat er auch deutlich kommuniziert.
Zugegeben das war wenig charmant, aber eben deutlich!
Er hat dann gleich noch eins drauf gesetzt und ihr erzählt das er sich von der Ex getrennt hat, weil diese die Sitzordnung nicht akzeptiert hat (deutlicher geht es nicht mehr) und was hat die FS gemacht?
Gar nichts!
Hier wäre der Zeitpunkt gewesen Grenzen zu setzen und ihm ebenso deutlich zu sagen, dass man damit nicht einverstanden ist.
Die FS hatte aber nicht das Rückgrat und wollte ihn vermutlich (nicht sofort)vergraulen. Das nennt man feige oder berechnend, wie hier schon einmal geschrieben wurde.
Erst nachdem er und sie in die Beziehung investiert haben, rückte sie mit der Sprache raus und beschwerte sich über die anfangs deutlich kommunizierte Sitzordnung. Also hat sie doch seine Worte zum Anfang nicht ernst genommen!

Er änderte ja dann auch die Sitzordnung. Sie darf vorne sitzen und zu Recht hat sie jetzt Angst wie seine Ex zu enden.

Weiterhin schreiben viele, die FS soll den Mann verlassen, weil er nicht zu ihr steht. Kann ich nicht erkennen. Er hat doch ihrem Wunsch entsprochen.
Sie ist diejenige die anscheinend immer noch ganz nicht zufrieden ist.

Wenn die FS die Kinder des neuen Partners nicht akzeptiert und dies durch Nichtigkeiten begründen dann sollte wohl doch ER sich schleunigst eine NEUE FREUNDIN suchen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #73
Hier die Fragestellerin!

Was mir eure Antworten zeigen gibt es wohl kein richtig oder falsch.
Jeder müsste es für sich selbst entscheiden.
es sei vielleicht noch erwähnt, dass ich mit meinem Freund nicht in einer Stadt wohne und wir uns selbst nur am WE sehen. Das heißt 1 Kinder WE und eins ohne...
Insofern sitze ich keine 25 Tage im Monat ohnehin vorne auf dem Beifahrersitz. Wäre das so würde ich kein Problem für mich sehen, in der Zeit in der sie da ist, hinten zu sitzen.
Interessant für mich, dank euren Antworten, wärest mich zu wissen warum er der Tochter diesen Status zugesteht.
Ist der Autoplatz neben ihm ein Symbol dafür, dass ich eben ( noch) nicht die Frau an seiner Seite bin oder ist er emphatisch und will der Tochter aufgrund der Patchwork Verhältnisse zeigen dass er sie ( trotz) neuer Partnerin nicht regradiert!
 
  • #74
Liebe FS,
die Erwachsenen sitzen vorn, die Kinder hinten. Es sei denn der Tochter wird immer hinten schlecht. Oder sie wird auf dem Weg irgendwohin schnell abgesetzt und es ist ein 3-Türer??!!! Es ist respektlos dich hinten sitzen zu lassen. Eine völlig irre Idee! Kein Wunder, dass dieser Mann geschieden ist.
Alles Gute
Vorne links sitzt der Chaffeur, vorne rechts der Butler oder der Bodygard. Der/die VIP sitzt hinten und läßt fahren.

Hinten sitzen lassen soll respektlos sein?
Laut Unfallstatistiken ist hinten der sicherste Platz. Wenn er also das Töchterchen vorn, die Freundin aber hinten sitzen läßt, ist ihm die Gesundheit der Freundin wichtiger, als die der Tochter.

Schon mal so gedacht?

Oder will sie nur vorn den allwissenden Beifahrer spielen und ihn nerven? (Grüner wirds nicht. - fahr schneller/langsamer. - Hier mußtest du aber blinken. - Hast du den Fußgänger nicht gesehen? - Rechtsfahrgebot!)

Liebe FS,
die Erwachsenen sitzen vorn, die Kinder hinten.

Ja klar und Jungs spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen, Klapperstörche und Geburten werden weniger, was der Beweis dafür ist, daß der Storch die Babies bringt und was der Stereotype noch mehr sind.

Selten so gelacht.

m47
 
  • #75
Hier geht es um die Wertigkeit bzw. Wertschätzung der FS. Friss oder stirb. Der Freund hat seine Prioritäten gesetzt. Und das auch kommuniziert. Hinter einem Kind zurückzustehen wird so bleiben. Auch wenn das " Kind " schon 50 ist. Manche Väter und auch Mütter sind von ihren Kindern abhängig und kjönnen sich lebenslang nicht lösen. Dann wirds lästig.

Natürlich gibts auch Geschidene, die normal ticken. Und die den neuen Partner nicht über die Kinder stellen.
 
  • #76
Klar, weil es ja nur so an Frauen wimmelt, die auf einen Mann wie ihn warten.
Dass er sich von der Ex getrennt hat, da wäre ich mir nicht so sicher. Umgekehrt ist deutlich wahrscheinlicher.

Er schiebt ihr den schwarzen Peter doch erst zu, indem er sie mit der Tochter ausdiskutieren lässt. Sehr feige und konfliktscheu. Wer fährt, der entscheidet auch, ganz normal. Da er der Vater der beiden ist, nochmal mehr.

Ich sitze im übrigen sehr gerne hinten... komfortabel im Taxi. Aber sicher nicht in einem Coupé, wie ich sie selber auch fahre. Das würde ich keinem Erwachsenen außerhalb von Kurzstrecken zumuten. Wie wär's denn mal mit einem passenden Auto als Familienvater? In dem sich alle wohl fühlen?
 
  • #77
Erst nachdem er und sie in die Beziehung investiert haben, rückte sie mit der Sprache raus und beschwerte sich über die anfangs deutlich kommunizierte Sitzordnung. Also hat sie doch seine Worte zum Anfang nicht ernst genommen!

Das sehe ich genauso!
Es wird sich immer beschwert, dass wichtige Dinge am Anfang der Beziehung verschwiegen, verheimlicht oder nicht eindeutig kommuniziert werden!
Oft wird sich beklagt, dass man schon Gefühle aufgebaut hat und jetzt erst mit „komischen“ Dingen konfrontiert wird!
Ach, hätte man das doch vorher schon gewusst dann...

Hier hat mal jemand ( der Partner der FS) nicht hinterm Berg gehalten und trotzdem ist es nicht richtig.

Man muss die Einstellung des Mannes nicht mögen oder teilen dann wäre ich aber auch keine Beziehung mit ihm eingegangen!

Ich finde er hat seine Vorstellungen der FS eindeutig und ehrlich mitgeteilt.
Sie hatte damit die Wahl: Akzeptieren oder Verabschieden.
Die FS hatte sich für akzeptieren entschieden und jetzt ist das Gejammer groß!

Zudem wird es langsam absott und lächerlich was hier manche aus einer Sitzordnung im Auto heraus interpretiert können.
 
  • #78
st der Autoplatz neben ihm ein Symbol dafür, dass ich eben ( noch) nicht die Frau an seiner Seite bin oder ist er emphatisch und will der Tochter aufgrund der Patchwork Verhältnisse zeigen dass er sie ( trotz) neuer Partnerin nicht regradiert!

Ich denke schon, dass er es grundsätzlich gut meint seiner Tochter zuliebe und gar nicht versteht, was er mit seinem Verhalten anrichtet.

Aber es ist eben der völlig falsche Weg.

Man zeigt seine Liebe nicht dem einen, indem man einen anderen zu Gunsten des einen respektlos behandelt.

Was soll ein Kind denn daraus lernen? Und wieso wird die 13jährige ggü der 9jährigen derartig bevorzugt?

Dein Fehler war, es so lange hinzunehmen.
Ihr bräuchtet eine Lösung, in der keiner das Gesicht verliert.

Forderungen und Diskussionen verhärten nur die Fronten.

Ich wäre für einen kleinen Trick. Dazu müsstest du ein paar Mal Übelkeit simulieren beim Hintensitzen. Sowas kann ja auch von einem Wechsel der Pille oder eines anderen Medikaments kommen, wenn man damit früher keine Probleme hatte.

Wenn diese Übelkeit dann noch dazu führt, dass du keinen Sex mit ihm haben kannst, wird er wohl selbst drauf kommen, dass es besser ist, wenn du vorn sitzt.

Wichtig jedoch, dass er selbst auf die Erkenntnis des Zusammenhangs zwischen Hintensitzen =Übelkeit = kein Sex kommt.

Ich könnte wetten, dass seine vermutete emotionale Beeinträchtigung der Tochter durchs Hintensitzen plötzlich an Priorität verliert.

Ja das ist manipulativ. Aber sicher wirksam und für niemanden schädlich.

Nun steinigt mich. :)
 
  • #79
Interessant wie viel Resonanz es auf den Beitrag gibt.

Ich bin auch mit einem Wochenend-Vater zusammen und kenne diese Loyalitätskonflikte und den Spagat zwischen Kindern und neuer Freundin gut. Der Platz im Auto steht nur symbolisch dafür.

Ich sehe es sogar ganz drastisch: Solche Männer haben gar keine Freundin verdient! Die sind doch emotional und überhaupt ausreichend damit beschäftigt, dass sie bloß von ihren lieben Kinderlein genügend geliebt werden.

Wir haben von Anfang an offen darüber geredet. So ganz langsam hat dann ein Lern- und Entwicklungsprozess bei allen Beteiligten stattgefunden. Es war nicht immer einfach, es hat sich aber gelohnt und wir sind jetzt auf einem guten Weg.
 
  • #80
Darauf muss ich jetzt reagieren, nachdem ich den Thread bisher eher belustigt verfolgt habe. Ich bin Chefin eines grossen Betriebs und fahre dennoch öfter hinten im Auto - manchmal in der Geschäftslimousine, manchmal weil meinem einen Sohn hinten schlecht wird bei Passfahrten, manchmal weil die Tochter meines Partners am Steuer sitzt (Lernfahrerin) und ich gerne ihn anleiten lasse. Wer die Liebe und sein Selbstwertgefühl an einem solchen Thema festmacht, hat wohl sonst wenig Bestätigung.
FS: Ich würde dir raten, das Problem (wenn es denn eines ist) nicht mit deinem Partner sondern mit der Tochter zu besprechen und dich zu erklären. Kinder in diesem Alter können sehr reif reagieren, wenn sie als vollwertige Personen in eine Diskussion einbezogen werden. Ich bin sicher, ihr findet eine gute Lösung, bis eines Tages die Kleine kommt und dann das Lernfahren. Dann muss halt wieder diskutiert werden, wie oft im Leben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #81
Vater und Tochter sehen sich nur aller zwei Wochen, ihr euch jede Woche. Und im Gegensatz zu dir, sieht sie ihn sehr wahrscheinlich wegen der Familie der Mutter und gesetzlicher Umgangsregelungen nur so selten. Er und Du hingegen könntet vergleichsweise leicht einen Weg finden, euch häufiger zu treffen. Ich verstehe nicht, wie sich eine erwachsene Frau offenbar ernsthaft als Konkurrenz einer pubertierenden Tochter empfindet, weil diese ein von zwei Treffen auf dem Vordersitz verbringt. Meinem Eindruck nach muss man das hier auch nicht weiter intelktuell verschleiern, indem man analysiert, warum ein Vater seine Tochter vorne sitzen lässt. Wie wäre es mal mit der einer erwachsenen Frau angemessenen Souveränität? Denn einem Kind nicht den Platz neben seinem Vater absolut selbstverständlich zuzugestehen und vor allem "zu gönnen" halte ich für absolut empathieloses, primitives Rumgezicke. Dass viele Frauen anderen Frauen nichts gönnen und auf der anderen Seite dauernd hirnbefreit von der Empathielosigkeit ihrer Mitmenschen klagen, ist mir zwar nicht neu, aber hier ist es 1.) die Tochter und 2.) ein Kind.
Wenn du aber ein prinzipielles Problem mit der Anwesenheit der Tochter hast, dann trefft euch nicht mehr in ihrem Beisein oder beende du die Beziehung, da ein Mann mit Kind/Kindern dann nichts für dich ist. Denn wenn ein Elternteil (hier Vater) auch nur halbwegs etwas taugt, dann wird das Wohlergehen der eigenen Kinder immer den Vorrang haben.
Ich will selbst keine Frau mit Kind, da ich mit meiner inneren Ablehnung nicht eigener Kinder dem Kind letztlich nur schaden würde.
Vielleicht solltest auch du einmal ehrlich zu dir sein und dann entscheiden, was für das Kind und nicht für dich das Beste ist.
Denn als Erwachsener hat man immer eine Wahl. Ein Kind (hier die Tochter) hat diese Wahl nicht und ist letztlich Leidtragender des teils idiotischen Verhaltens unzufriedener Erwachsener.
Also gönne der Tochter ihre Aufmerksamkeit und reiß dich zusammen oder trenne dich!
 
  • #82
Es ist wirklich dämlich, diese Bedingungen am Anfang der Beziehung zu akzeptieren und die Modalitäten später abwandeln zu wollen!

Ich hätte aber in jedem Fall Verständnis für eine Frau, die mir beim Beziehungsbegin den Modus "Mein ältester Sohn sitzt vorne, neben mir" präsentiert und das auch so beibehalten möchte!

Hier gillt natürlich: form follows function!

Da erwarte ich dann auch Umgebungsbedingungen, mit denen man sich diesen Luxus leisten kann! Also ein Auto, bei dem es sowieso üblich ist, dass (auch) Erwachsene freiwillig hinten sitzen. Die Klasse, wo Meyer, aus dem Marketing, auf dem Weg von Flensburg nach München immer von alleine lieber hinten einsteigt, weil er keine Lust hat, irgendwann Geld für die Fähre rauszufummeln, oder das Parkticket zu verwalten ;) Das wären klassische Geschäftswagen der oberen Mittelklasse, wie A6, 5er, oder E-Klasse.

Bei allem, ab Mittelklasse und darunter haben die Hersteller unterschiedliche Bemessungen für vorne und hinten und bei solchen Autos wir einfach nach der Größe sortiert. Fertig! (da würde ich mich natürlich dem 16 jährigen >190cm Sohn unterwerfen, klar!)

Wer mit Fahrzeugsitzpläten Familienpolitik machen will, muß sich das leisten können!

V.m47
 
  • #83
Ist der Autoplatz neben ihm ein Symbol dafür, dass ich eben ( noch) nicht die Frau an seiner Seite bin oder ist er emphatisch und will der Tochter aufgrund der Patchwork Verhältnisse zeigen dass er sie ( trotz) neuer Partnerin nicht regradiert!
Ich würde sagen, das hat sich so zwischen ihm und der Tochter eingebürgert, und es wird auch ein richtiges Ritual sein. Er war ja wohl zeitweilig auch ohne Frau, da wird sie immer vorn gesessen haben.
Du bist schon die Frau an seiner Seite. Die würde sowieso nie vor den Kindern kommen (was ich richtig finde, aber nicht, dass Du das dauernd aufs Brot geschmiert kriegst).

Die andere Sache ist vermutlich sein schlechtes Gewissen, dass er die Kinder nur so wenig hat, und, dass sie ihn sicher schrecklich vermisst haben werden kurz nach der Trennung. Weißt Du, ob er sich wegen einer anderen Frau getrennt hat?
Wär aber auch egal. Wenn die Ex sich von ihm getrennt hat, wird er auch gelitten haben, die Kinder nicht mehr um sich zu haben.

Weißt Du noch die genaue Formulierung vom Anfang bzgl. des Sitzes, der von dem Mann zum "Thron der Wichtigsten" gemacht wurde? Ich denke zwar, dass er das nur sofort gesagt hat, weil die Exfreundin deswegen Stress gemacht hat, aber ich denke auch, dass sie das nicht gemacht hat, weil sie doof ist, sondern weil sie sich auch immer hintenangestellt gefühlt hat, obwohl der Mann gar nicht in Entscheidungssituationen war.

Den Post 76 lies Dir noch ein paar Mal durch. Solche lieben Männer sind meist einfach nur nicht durchsetzungsfähig und spielen einen gegen den anderen aus, um es allen rechtzumachen.
Man zeigt seine Liebe nicht dem einen, indem man einen anderen zu Gunsten des einen respektlos behandelt.
Das will ich auch unterstreichen.
 
  • #84
FS: Ich würde dir raten, das Problem (wenn es denn eines ist) nicht mit deinem Partner sondern mit der Tochter zu besprechen und dich zu erklären. Kinder in diesem Alter können sehr reif reagieren, wenn sie als vollwertige Personen in eine Diskussion einbezogen werden.

Was soll die FS denn mit dem Kind diskutieren? Wer wann vorn sitzen darf? Dass Papa sie trotzdem lieb hat, auch wenn sie hinten sitzt?

Ich finde man muss sich vor Kindern nicht für alles rechtfertigen, muss sich nicht in ewigen Erklärungen verlieren, man kann sich auch einfach mal durchsetzen - des Vaters Aufgabe.

Ich finde genau das ist das Problem. Dadurch, dass der Vater die Entscheidung darüber von sich weist, degradiert er die Fragestellerin zu einem Kind - eben auf Augenhöhe des anderen Kindes, aber eigentlich darunter, weil er ja klar gemacht hat, dass seine Kinder vor der Fragestellerin auf seiner Prioritätenliste kommen.

Nun darf sich das ungeliebte Kind mit dem geliebten Kind über den Sitzplatz "gleichberechtigt wie Erwachsene" streiten?
Wie soll eine solche Diskussionen aussehen?

Sie ist nun mal nicht auf gleicher Höhe wie das große Kind und das Mädel ist nicht eine gleichberechtigte erwachsene Person an der Seite des Vaters als Partnerin.

Also ich würde mich als Erwachsene nicht auf die Stufe einer 13-Jährigen stellen lassen, um mit ihr über den Platz zu streiten, auf dem ich sitze. Das würde ich jedoch dem Vater klarmachen.

Wenn der Vater die Fragestellerin als gleichberechtigte Partnerin und auf Augenhöhe möchte, sollte ja auch der Platz, den sonst die Mutter eingenommen hat, nämlich ganz selbstverständlich dem Beifahrersitz dafür frei sein.

Wenn die Beifahrerin (Mutter/analog Fs) freiwillig auf diesen IHREN Platz verzichtet, um mal neben der anderen Tochter zu sitzen oder weil die große Tochter sie MAL darum gebeten hat, ist es ja was völlig anderes. Denn dann handelt der Beifahrer als weisungsberechtigter Erwachsener, der einem Kind etwas zugesteht oder versagt, ohne dass ihre grundsätzliche Position in Frage gestellt ist.

Dadurch dass die Fragestellerin eben nicht die Mutter der Kinder ist, ist es umso schwieriger, den Kindern Anweisungen zu erteilen, hier wäre umso mehr der Vater in der Pflicht um solche Konkurrenz Spiele zu vermeiden, aber genau das macht er nicht, ganz im Gegenteil, er fördert sie ja erst zutage.

Ich finde die Fragestellerin hat eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wenn Sie die Sache direkt angeht: sie ist die böse Zicke, weil sie sich nicht wie ein Kind behandeln lassen will oder sie gibt nach und sitzt weiterhin hinten.

Wenn man das Problem direkt angeht kann man eigentlich nur noch verlieren.
 
  • #85
@veritar
Ich verstehe diese Diskussion nicht wirklich. Klar, dass man bei einem grossen Familienausflug mit mehreren Familien mit Kindern auch mal improvisieren und durcheinander würfeln muss wie @Tom26.
Aber die Autokarrosserie ist nun einmal rein technisch dafür vorgesehen, dass Kinder hinten sitzen. Argument 1) ist dass ein Airbag auf dem Beifahrersitz ein Kind beim Aufprall gefährden kann. Grund: Airbags sind auf das Körpergewicht eines Erwachsenen eingestellt. Grund 2) ist die Körpergröße, erst ab 1,50 m dürfen Kinder vorne Platz nehmen. Argument 3) Die Ablenkungsgefahr durch Kinder für den Fahrer ist da! Mein Bruder saß mit 18 am Steuer und mein Vater daneben, meine Mutter und ich hinten. Er hätte beinahe den PKW im Graben versenkt, als er am Radio herum spielte. Mein Vater griff beherzt ins Lenkrad und brüllte los... Kinder greifen an die Armaturen, wollen alles austesten. Ein Kind ist kein Erwachsener und sollte auch nicht so behandelt werden. Argument 4) Laut ADAC sind Kinder hinten am sichersten untergebracht!
Alles logisch, oder?!
 
  • #86
Was soll die FS denn mit dem Kind diskutieren? Wer wann vorn sitzen darf? Dass Papa sie trotzdem lieb hat, auch wenn sie hinten sitzt?

@Joggerin: Ich schätze viele deiner Beiträge hier, aber diese Haltung erstaunt mich. Du hast keine Kinder, oder? Eine 13-jährige ist kein kleines Kind mehr und kann auf Argumente eingehen. Wir hatten mit meinem Sohn das gleiche Gespräch. Die FS kann ihr sagen, dass es für sie unangenehm und ungewohnt ist, hinten zu sitzen, weil die arderen erwachsenen Frauen das auch nicht tun, und dass sie auf der Fahrt mit Papa ein Erwachsenengespräch führen will. Sie kann auch sagen, dass sie den Wunsch des Mädchens, nahe bei Papa zu sein gut versteht und ihr zB. anbieten, anfangs noch auf dem Platz abzuwechseln. Das Mädchen wird ziemlich sicher darauf eingehen. Papa kann es ihr auch befehlen - das wird dazu führen, dass sich die Beziehung zwischen FS und Tochter verschlechtert, was wiederum auf die Paarbeziehung auswirken wird.
 
  • #87
Frau hinten im Auto sitzen zu sehen war für mich immer schon gruselig und bezeichnend, egal ob mit oder ohne Kind hinten oder vorne. Das hat für mich etwas von Hausmütterchen.
Na, die Einstellung, dass Frauen grundsätzlich vorne sitzen,finde ich auch sehr bezeichnend und verstaubt , ich hab da auch das Bild des Hausmütterchens vor mir, Mutti sitzt vorne, weil das so gehört.
Ich sitze problemlos hinten, weil das für mich keine Abwertung ist sondern ein Sitzplatz in einem Auto. Wie Valmont völlig richtig einwirft, kommt es tatsächlich auf das Auto an, bei einem 2-Türer bekomme ich leichte Platzangst, weil ich nicht raus kann, wie ich möchte. Aber sonst? Finde ich es völlig schnuppe.
Ich persönlich würde eine Beziehung beenden, wenn ich um solche Rangfolgen ewig diskutieren müßte. Ich war alleinerziehend, natürlich spielen sich da Rituale ein, natürlich muß ein Partner da eingebunden werden, aber wenn ich um einen Sitzplatz im Auto hätte diskutieren müssen, weil jemand das als Bewertung seines "Ranges" versteht, dann hätte ich mich gewundert. Ich hätte es erklärt, hat der Freund hier auch gemacht, aber ansonsten wäre ich auch nicht davon abgewichen. Es gibt noch so unendlich viele andere Baustellen in einer Beziehung mit nicht eigenen Kindern, der Sitzplatz in einem Auto hätte für mich keine Priorität gehabt.
Ich kenne auch die andere Seite, ein geschiedener Vater mit zwei kleinen Kindern war mein Partner Da er die beiden nur alle 14 Tage gesehen hat, hätte ich mich gehütet, da in irgendwelche Rituale einzugreifen. Da ging es um ganz andere Dinge als um einen Sitzplatz. Dem wiederum hat es nun nicht gefallen, dass ich eine hohe Akzeptanzgrenze habe. Tja, watt denn nu`?
Im Enddefekt kommt es wirklich auf jedes einzelne Paar an, dieses muß sich einigen.

W
 
  • #88
Eine Frage, die hier noch nicht beantwortet ist, aber sehr wohl entscheidend, um die Sache einzuordnen: Führt der Vater mit der Tochter ein Gespräch während der Fahrt oder schweigen sie die meiste Zeit. Sollten beide sich austauschen, hätte es sehr wohl einen Sinn und die gemeinsame Zeit sollte ihnen zugestanden werden. Reden sie aber kaum, dann geht es dem Vater weniger um die Zeit mit seiner Tochter als um sein Schlechtes Gewissen oder Machtdemonstration o.ä.
 
  • #89
Ich stelle es mir wie folgt vor:
Tochter erreicht die vorgeschriebenen Masse um vorne sitzen zu dürfen.
Papa sagt ihr: so meine Große, ab jetzt darfst Du immer vorne sitzen.
Tochter stolz: Teen und kein Kind mehr.
Jetzt kommt die FS und Papa denkt, versprochen ist versprochen, muss ich einhalten.
Mit der Tochter reden, so von Frau zu Frau, ja offen und mit etwas Humor vielleicht.
Denn ich stimme zu, Humor kann manchmal wirklich helfen.
Vorallem wenn alle stur auf ihren verfahrenen Positionen bleiben.
Ich habe überlegt ob ich das "Problem " jemals hatte. Ok meine Söhne chillen eh lieber hinten aber auch so...ich bin meistens gefahren, auch mit seinem Auto.
Grund: ich trinke entweder richtig oder gar nicht;-)
Gib ihm was zu trinken, füll ihn ab!
0.6 reicht und dann fahr Du.
Grinsend schickst Du ihn nach hinten, lachst die Tochter an und sagst: dein Platz ich halte mich an Versprechen!
Fröhlich schiebst Du ihren Sitz noch nach hinten, damit er die Gräten einziehen muss und dann schaust Du noch ob er gut angeschnallt ist.
Und vorallem habe dabei Spaß

Nur wenn er sagt, sein heiliges Auto darfst du nicht fahren: dann gib Gummi
 
  • #90
Guten Morgen,

Grundgütiger, spätestens auf Seite 5 wird eine Straftat draus und nicht vergessen, das Jugendamt einschalten!
Ich bin irritiert ob der Verlagerung des eigentlichen Problems. Der Mann ist ja bereit, das zu klären, nur die FS eiert in Welten herum, wo sie sich anscheinend nicht zurechtfindet. Das mag vielleicht daran liegen, dass sie innerhalb eines Jahres um einige Jährchen gealtert ist. Und ich bin irritiert über den Hass, der aus so manch einem Post trieft. Männer werden nie die Chance haben, etwas recht zu machen, egal ob sie Purzelbäume rückwärts oder vorwärts schlagen. Was für eine anstrengende Beziehungswelt.
 
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