• #31
Völliger Wahnsinn unter Menschen!!!
Mein Sohn war ähnlich alt als er vorne sitzen wollte. Das ist für Kinder was besonderes. Ich erinnere mich wie stolz ich war als ich das erste mal vorne sitzen durfte. Ich war plötzlich ein großer Junge. Kinder sind so und denken sich auch nichts schlechtes oder zickiges dabei. Unsinn sowas zu behaupten. Meine damalige Frau ist gerne Freiwillig nach hinten gesessen und hat dann von hinten ihren Stolzen Sohn beobachtet, der überall herumfummeln musste. Herrlich. Klar wollte sie auch nicht immer hinten sitzen und so hat sie mit ihm oft Ratespiele veranstaltet. Wer verliert darf wählen wo er sitzt. Der Verlierer hat dann Ehrenhaft seine Spielschulden eingelöst. Kein gezicke, kein Unmut. Bei Euch werden Kämpfe geführt. Wechselt Euch ab und gut ist.
 
  • #32
Hier die fragestellerin!
Einige bemängeln warum ich nicht mit eigenem Auto fahre.
Der Grund dafür, ich hab kein eigenes. Wohne in einer grossstadt und brauche keins.
Danke für eure Antworten!
 
  • #33
Er stellt die Spielregeln allein bzw. mit der Tochter auf und Du hast sie zu befolgen. Warum? So sieht keine Beziehung auf Augenhöhe auf. Auch Dein unbedingter Wunsch, der Tochter zu gefallen, macht mich skeptisch. Wo ist Dein Selbstwert? Du hast mit dem Mann eine Beziehung, nicht mit der Tochter. Als PARTNER sollte er Deine Gefühle ernst nehmen. Natürlich kann man einer 13 jährigen Pubertierenden sagen, dass sie hinten sitzt. Wenn Mann denn will...Überdenke mal in Ruhe, was in Eurer Beziehung nicht stimmt und ob Du das auf Dauer mitmachen willst. Ich wäre schon weg.
 
  • #34
glaube mir, seine Tochter wird ganz sicher einmal das Wichtigste in seinem Leben bleiben, die ja ganz natürlich ihren Papi für sich ganz alleine haben will und sie sich beide auch noch so selten sehen. Und DU bist die zweite Frau in seinem Leben. An Deiner Stelle würde ich mich extrem um ihre Gunst bewerben denn sie sieht Dich- und das ganz besonders in der Pubertät als absolute Konkurrentin. Si liebt ihren Vater und leidet schon unter der wenigen Zeit, wo sie ihn sieht. Du kannst jetzt damit leben und das so akzeptieren aber Du wirst verlieren wenn Du dieses Ritual nicht weiter zulässt und die Aufmerksamkeit abverlangst die Dir ja zusteht. So etwas muss man ganz klar klären, bevor es zum Problem wird. Natürlich will man die ERSTE EINZIGE sein im Leben eines Mannes. Aber Tochter und Vater haben eine noch intensivere Bindung in der Pubertät eines Mädchens als umgekehrt. Versuche, drüber zu stehen und mache mit der Kleinen Party. Mache sie hübsch, berate sie in Kleiderwahl, versuche, ihr Vertrauen zu gewinnen und DU wirst gewinnen. Schaue, das Du die positiven Seiten eines kleines Teenienmonsters an ihr zu sehen und Spass mit ihr zu haben... etwas anderes hast du gar nich als Perspektive. Und wenn Du schon das Gefühl hast, es liegt etwas zwischen Euch und DU bist Dir sicher, das es keine Eifersucht auf das Mädchen ist, dann mache es ihm klar. Denn wenn Du darüber nicht mit ihm redest, ist sowieso etwas zwischen Euch was immer tiefer in Eure Beziehungsebene gehen wird
 
  • #35
Ich bin etwas schockiert, was hier manche vor allem Frauen von sich geben.

Ich kenne diese Situation aus einer anderen Perspektive, dem des Kindes.

Mein Vater hatte auch mal so eine Freundin.
Sie war wie das Wetter, mal war sich nett und freundlich und plötzlich kippte die Stimmung.
Sie fing an zu nörgelte, war kalt, distanziert und ignoriert uns ( Bruder, damals 8 Jahre / Ich, 12 Jahre)
Ich konnte gar nicht mehr zählen, wie oft ich von ihr einen „bösen“ Blick erhascht habe, sobald sie das Gefühl bekam ich vereinnahme meinen Vater jetzt zu sehr.

Ende vom Lied war, wir haben uns oft derart fehl am Platz gefühlt und konnten mit der Situation damals gar nicht richtig umgehen.
Wir wussten nicht voran es genau lag, waren wir zu laut, zu nervig, zu fordernd? Geschweige denn wussten wir in dem Alter wie wir uns am besten verhalten sollten ihr gegenüber.
Zu liebe meines Vater habe ich Ihm nichts gesagt und immer fein weiter gelächelt, wir sind jedoch nicht mehr so oft zu ihm.

Auch wenn man es nicht glauben mag: Kinder (auch jüngere) möchte auch das ihre Eltern glücklich sind und sind keine herzlosen Anhängsel!

Ich habe und werde es nie verstehen, wie man sich als erwachsener Mensch mit Kinder messen kann!
Es muss doch jeden normal denkenden Menschen klar sein, dass die Liebe zu seinen Kindern eine andere ist als zu seinen/r Partner/in.
Die eine Art von Liebe ist doch nicht besser oder schlechter als die Andere.
Was muss man nur selber für Aufmerksamkeitsdefizite haben, wenn man sich den Kindern gegenüber zurückgestellt fühlt nur weil mein nicht vorne im Auto sitzt!

Beim Durchlesen der Antworten habe ich sofort wieder an die besagte Frau gedacht und an meine Stiefmutter.
Man soll ja nicht vergleichen, aber mein Schwiegermutter sieht bei weitem viel besser aus, hatte/ hat einen besseren Job, hat interessantere Hobbys und ist herzlicher als die besagte Frau.
Sie war demnach keine zweite Wahl, weil mein Vater evtl. den Spannungen mit der besagten Frau entgehen, aber dennoch nicht alleine sein wollte.

Nach dem lesen des Threads, habe meiner Stiefmutter auch gleich mal geschrieben, was für eine intelligente, herzliche und verständnisvolle Frau sie ist und mich bedankt, dass sie sich immer fair und gut mit uns umgegangen ist und wir sehr glücklich darüber sind, dass mein Vater und Sie sich gefunden haben!

Ich finde nach so einigen abartigen Antworten hier, war das längst überfällig.

W, 24
 
  • #36
Wieder mal ein interessantes Thema, dass mir zeigt was aus meiner Sicht in anderen Familien anders läuft.

1. Unsere Kinder haben immer hinten gesessen, wenn 2 Erwachsene im Auto saßen.
2. Ich sitze sehr ungern hinten, füge mich aber bei anderen Notwendigkeiten.
3. Ich finde es traurig, wie Dein Freund hilflos versucht seine Tochter zu bestechen, um ihre Liebe und Zuneigung zu erkaufen.

Tja und weißt du, was die allerbeste Lösung ist ? Schaffe dir keinen Freund an, der Kinder hat, so einen Mist, wie du ihn hier erzählst, gibt es offenbar zuhauf, hier gibt es viele Threads dazu.
Auch ich habe zweimal mit Teilzeitvätern und einmal mit einem Witwer mit Kindern zu tun gehabt und danach Männer mit Kindern für mich ausgeschlossen. Das war mir einfach zu anstrengend.

Warum, dass eine häufige Erfahrung ist, würde mich auch mal interessieren. Da scheinen einige Frauen blind auf einem Auge und wahrnehmungsgestört auf dem anderen zu sein. Meine ist es jedenfalls nicht.

Meine Freundin wollte sich am Anfang öfter entschuldigen, wenn sie mit und bei meiner Tochter etwas anders sah als ich. Ich habe ihr gleich und nachdrücklich gesagt, dass mir ihre Meinung wichtig ist, wir alle(!) nach einer Lösung suchen und oft war das gemeinsam gefundene Ergebnis ein viel besseres. Ich habe es nicht geduldet und tue es auch nicht, dass sich meine Tochter über jemanden stellt, auch nicht über meine Freundin, und umgekehrt. Aber sie kennt ihren Papa und würde es auch gar nicht erst versuchen. Es sei denn, es ist (ihr) wirklich wichtig, dann reden wir darüber und finden eine Lösung und kämpfen gemeinsam. Das wiederum weiß sie. Ich liebe sie.

Mit 13 macht man sowas wahrscheinlich, jedenfalls hat die 13-jährige Zicke ja schon fast was klischeehaftes

… kann ich nicht nachvollziehen und verstehen, für mich schlechte Erziehung.

Guten Morgen liebe FS,

ich kann verstehen, dass Du anfänglich die neue Situation erst einmal angenommen hast wie vorgefunden, aber würde nun bei dem Thema dran und konsequent bleiben ohne "menno" und mich durchsetzen, wenn es keine andere Lösung gibt. Zurücksetzen lassen, im wahrsten Sinne des Wortes, schon gar nicht. Selbst zu fahren, wäre eine, aber aus meiner Sicht eine, um sich der Situation zu einfach zu entziehen. Kompromisse in einer Partnerschaft und Familie zu finden ist nicht immer einfach, aber notwendig, auch als Vorbild für die Kinder.

Ich habe viel mit Kindern zu tun und was ich dort immer wieder an Verwerfungen mit den Erziehungsgenötigten erleben darf, ist ebenso eine erstaunliche Erfahrung, nicht selten eine gruselige.

M48
 
  • #37
Warum, dass eine häufige Erfahrung ist, würde mich auch mal interessieren. Da scheinen einige Frauen blind auf einem Auge und wahrnehmungsgestört auf dem anderen zu sein.

Diskussionen in der Art kommen hier doch mit schöner Regelmäßigkeit vor. Immer sind es Frauen, die sich beklagen, dass sich Männer um ihre Kinder kümmern und ihnen eine entsprechende Priorität einräumen. Wahlweise beklagen sich auch Mütter, dass Väter sich nicht genügend kümmern. Mann kann es eben öfter mal nicht recht machen.

Ich habe eine alleinerziehende Partnerin. Mir war das bekannt, als ich sie kennengelernt habe. Mir war auch klar, dass sich dadurch manche Einschränkungen ergeben. Frauen schauen wohl oft nur auf sich selbst und das, was sie gerne hätten. Anschließend wird dann solange rumgenörgelt, bis alles passt. Wie wäre es zur Abwechslung damit, vorher mal das Hirn einzuschalten?
 
  • #38
Ich sehe hier nur eine Zicke und das ist die FS. Sorry, aber ich lese nur etwas von einer sehr höflichen 13jährigen, die lieb fragt und einer zickigen Erwachsenen, die dann je nach Tagesform entscheidet, ob sie die "Gnade" gewährt oder nicht.
Wenn man sich die anderen Threads der Fragestellerin anschaut dann weiß man, dass sie ganz andere Baustellen hat, nämlich mit sich selbst. Sie hat nur Glück, dass sie einen geduldigen und offenbar liebenden Mann an ihrer Seite hat. So ein lächerlicher Kindergarten, sorry. Andere Kinder lehnen die neue Partnerin ab, benehmen sich unmöglich und hier ist es für die FS offenbar eine Zumutung, 2-3 Mal im Monat im Auto hinten zu sitzen. Sorry, ich finde das peinlich und unwürdig. Wer seinen Wert ernsthaft daraus ableitet sollte sich dringend helfen lassen.
 
  • #39
Au weia - also ich würde mir derartiges Gezicke nicht antun. Schon gar nicht in einem meiner Autos. Denn ich bin als Fahrer dafür verantwortlich, dass wir alle heil da ankommen, wo wir hin wollen.

Bei uns gibts Konstellationen in den Autos, da würden der FS die Zähne ausfallen, so gedemütigt würde sie sich fühlen. Beispiele?
- Meine Mutter und meine Freundin sitzen beide hinten, sie können sich unterhalten, ich fahren.
- sind wir mit ihren Eltern unterwegs, sitzen wir beiden Männer vorne, egal wer fährt.
- sind wir zu so vielen unterwegs, dass mehrere Autos benötigt werden, wird wild durcheinander gewürfelt. Da kanns dann sein, dass die beiden Schwestern zusammen sitzen wollen. Dass die beiden Mädels (ihre Tochter und die ihrer Schwester) sich bei mir im Cabrio abwechseln.
Weiss ich, dass wir zu mehr als zu zweit in meinem Auto sitzen, nehme ich einen der 5 er - aus Platzgründen. Und auch wegen der 4 Türen.
Und früher bei uns ? Sass ich als erster Sohn öfters vorne - ab 18 auf dem Fahrersitz. Denn mein Vater war der Meinung, er habe mir den Führerschein bezahlt, also könne ich auch fahren. Er sass dann neben mir, Mutter und kleiner Bruder hinten.
Komischerweise ging das alles ohne Streit ab.
Ich könnte mir eine deraart unsouveräne Frau wie die FS an meiner Seite nicht vorstellen. Sie auch niemals als "auf Augenhöhe" betrachten. Ein weiteres pubertierendes Kindlein eben ....
 
  • #40
. Die brauchen eigentlich einhundertprozent Rückhalt und müssen sich mit solchen Dingen beschäftigen, dass sie aus Machtgefühlen heraus hinten sitzen sollen.
Finde ich ziemlich schräg.

Ich finde, emotionaler Rückhalt hat nichts mit dem Sitzplatz im Auto zu tun. Wenn er den so nicht hinbekommt trotz regelmäßiger Treffen, dann hilft auch saß Vornsitzen nichts. Und wenn man es so betrachtet wird ja dann die Neunjährige ganz besonders benachteiligt.

Ich finde es grundfalsch Kindern alles zu erlauben und sie in eine Position zu bringen, in der sie nichts zu suchen haben - nämlich in gleiche Stellung wie Erwachsene - nur wenn man selbst ein schlechtes Gewissen hat und selbst versagt hat (hinsichtlich der Ursprungs Beziehung)

Wenn mein Kind meine Liebe anzweifelt weil ich einen neuen Partner habe und er im Auto vorne sitzen darf statt ihrer, dann stimmt irgendwas in meinem grundlegenden Verhältnis zu meinem Kind nicht. Und das erhalte ich nicht dadurch, indem ich den Partner erniedrige.

Das Einzige was man mit so einer Erhöhung der Kinder erreicht ist, dass man sie zu kleinen Egomanen erzieht, die keinen Respekt vor Erwachsenen haben.

Der Vater macht es sich einfach, er ist derjenige, der die Entscheidung zu treffen hätte, um dem Kind zu vermitteln, dass die Kinder einfach hinten zu sitzen haben im Auto, wenn Erwachsene mitfahren. Dass dies nichts mit seiner Liebe zu den Kindern zu tun hat. Stattdessen muss Töchterchen fragen und die FS ist in der Zwickmühle, die böse Stiefmutter sein zu müssen.

Wie läuft das, wenn Oma und Opa mitfahren? Müssen die auch hinten sitzen?
 
  • #41
@ Sunny, "abartige Antworten"? Kann ich nirgends lesen. Nur unterschiedliche Meinungen und das ist so in einem Forum. Auch die Vergleiche, wo Erwachsene sitzen und wie die Aufteilung bei gemeinsamen Kindern war, hinkt. Die FS ist nicht die Mutter der Tochter, sondern die neue Partnerin des Vaters. Großer Unterschied. Er verweist sie von Anfang an auf den Rücksitz und das ist schon bezeichnend. Die Tochter ist kein Kleinkind mehr, auf das man immer und überall zuviel Rücksicht nehmen muss. Ich sehe auch nicht die Tochter als das Problem, sondern den Mann. Kinder brauchen Grenzen, um sich gut entwickeln zu können und JA, auch um sich beborgen zu fühlen. Der Vater ist nicht ihr bester Kumpel, sondern der Erwachsene, der sagt, wo es lang geht. Ich halte nichts von antiautoritärer Erziehung.
 
P

proudwoman

Gast
  • #42
Völliger Wahnsinn unter Menschen!!!
Mein Sohn war ähnlich alt als er vorne sitzen wollte. Das ist für Kinder was besonderes. Ich erinnere mich wie stolz ich war als ich das erste mal vorne sitzen durfte. Ich war plötzlich ein großer Junge. Kinder sind so und denken sich auch nichts schlechtes oder zickiges dabei. Unsinn sowas zu behaupten. Meine damalige Frau ist gerne Freiwillig nach hinten gesessen und hat dann von hinten ihren Stolzen Sohn beobachtet, der überall herumfummeln musste. Herrlich. Klar wollte sie auch nicht immer hinten sitzen und so hat sie mit ihm oft Ratespiele veranstaltet. Wer verliert darf wählen wo er sitzt. Der Verlierer hat dann Ehrenhaft seine Spielschulden eingelöst. Kein gezicke, kein Unmut. Bei Euch werden Kämpfe geführt. Wechselt Euch ab und gut ist.
Lieber @neverever ,Du beschreibst hier aber eine vollkommen andere Situation! Sie war Deine Ehefrau und ist die Mutter Eures Sohnes. Ich finde, sie handelte sehr gelassen, weil ihr klar war, wo ihr eigentlicher Platz bei Dir ist, nämlich auf Augenhöhe. In dieser Diskussion finde ich es etwas merkwürdig, mit den Kindern des Freundes konkurrieren zu müssen, es sind ja Scheidungskinder. Da will der Vater noch zusätzlich etwas gut machen bei ihnen. Ich als die neue Frau an seiner Seite käme mir vor, ich weiß nicht, wie eine kleine Doofe, die sich dazwischen gedrängelt hat. Da scheint einiges nicht ausgewogen zu sein. Lies mal ihre andere Frage!
 
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  • #43
Jetzt wird davon ausgegangen, dass die 13 jährige eine Prinzessin ist und ihr Vater sich ihre Liebe mit einen Sitzplatz im Auto erkaufen muss – echt jetzt?

Das man von schlechter Erziehung schreibt, obwohl die Tochter freundlich fragt, ob sie vorne sitzen darf – ist mir auch ein Rätsel.

Es wird dem Kind und dem bösen Vater einfach die Schuld in die Schuhe geschoben, nur weil sich eine Frau (vermutlich mit ADS) wegen einer derartigen Sinnlosigkeit aufregt.

Kommen sich hier einige TN nicht langsam ein bisschen lächerlich vor so ein Verhalten auch noch zu supporten.

Entschuldigt, aber manchmal denke ich mir, dass die Partner/in von so einigen Foristen längs taub sein müssen oder diese wohl zu Recht Single sind.
(aber wir wissen ja von einen Parallelthread das damit die meisten super glücklich sind. Meiner Meinung nach, haben diese, nachdem was ich hier regelmäßig lese, bloß keine andere Wahl als alleine zu bleiben)
So viele unsympathische und empathielose (leider meist Frauen) auf einen Haufen – da schüttelt es mich geradezu.

Es ist einfach nur Schade, ich dachte gerade Frauen können durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen sich besser in andere Menschen
hineinversetzen und somit Probleme zwischenmenschlicher Natur sozialer lösen.

Anscheinend weit gefehlt – stattdessen folgt hier eine sinnlose aneinander Reihung von unmöglichen Kommentaren.

Anstatt Probleme auf den Grund zu gehen, wird lieber abgerissen und totgetrampelt mit Kommentaren über verzogene Kinder, hängt noch an der Ex,
hat die Scheidung noch nicht überwunden bis hin zu trenn dich bloß von diesen Mann.

Entschuldigt die harten Worte. Das ist lediglich mein ehrlicher Eindruck.
Mir ist bewusst das man dafür keinen Applaus erntet - was mir relativ einerlei ist.

Die FS, sollte sich mal mit ihrem Verhalten gegenüber den Vater / Kinder kritisch auseinandersetzen und sich fragen was sie zu einen harmonischen Familienleben beitragen kann. Dazu gehört allerdings Mut und Willen das eigene Verhalten zu überdenken und ggf. zu ändern.

Viel Glück.

M, 40
(verheiratet, 2 Kinder,
kein Frauenhasser,
kein Hundehasser,
kein Sozial/ beruflich gefrusteter Kerl,
kein Mann mit einer Geliebten außer sein Frau - ein stinkt normaler Mensch!)
 
  • #44
Ich denke, dass es in jeder Familie eine Familienhierarchie gibt.
Normalerweise Vatter - Mutter - und die Kinder in absteigender Altersfolge.

Wenn es keinen Mutter gibt, rückt die älteste Tochter nach vorne auf den Beifahrersitz.

Nun hat sich das so eingespielt und Du kommst dazu. Wenn Du in die Familie eingefügt wirst, ist Dein natürlicher Platz vorne.

Wenn Du hinten sitzt, heisst das, dass Du noch nicht zur Familie dazugehörst. Denn Dein Platz wurde Dir (noch) nicht frei gemacht.

Das Problem dabei ist nicht die Tochter. Denn der Vater ist dafür zuständig.

Es gibt ganze Psychotherapieschulen, die einzig und allein versuchen, die Familienhierarchie in die natürlich Ordnung zu bringen, da dieses als wesentliche Ursache für gesunde Familien angesehen wird. Bzw. Störungen verschwinden, wenn solche Dinge ausgeräumt sind. (z.B. Familenaufstellung nach Hellinger)
 
  • #45
Was soll denn "normal" sein?

Für mich wäre normal, sich da auf üblichem Weg zu einigen. Man könnte sagen, dass man lieber vorne sitzen möchte. Und dann vielleicht ein abwechselndes vorne und hinten sitzen etablieren. Die kleine wird auch älter und möchte vielleicht auch irgendwann mal vorne mitfahren.

Dass man da irgendwie seinen Wert herabgesetzt oder sich in seiner Position bedroht fühlt, kommt mir doch eigenartig vor.

Ich verstehe aber auch die Bedeutung des vorn sitzens nicht so. Das fand ich als Teenager evt noch interessant, aber wenn man seit Jahrzehnten vorne sitzen darf, verfliegt der spezielle Reiz doch mit der Zeit(finde ich). Wenn mich ein Kind fragen würde ob es vorne sitzen darf, wäre das -wenn es alt genug ist- keine Frage...
 
  • #46
Ich werte die Partnerin keinesfalls ab, aber einen Sitzplatz als bezeichnend für eine Beziehung zu definieren, ist derart weit hergeholt und unglaublich traurig.

Natürlich ist die Tochter kein Kleinkind mehr, aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen was Vater + Tochter falsch gemacht haben sollen.
Er hat Ihr am Anfang die Sitzordnung erklärt.
Sie hatte keine Nachfragen ( oder besser sie war sich seiner noch nicht sicher)
Doch plötzlich hat die FS doch etwas gegen die Sitzordnung einzuwenden.
Die Sitzordnung wurde geändert (Sie sitzt vorne)
Der Mann hat also ihren Wunsch entsprochen.
Das ist aber jetzt auch wieder nicht richtig.

(IRONIE ON)
Er ist trotzdem böse.
Die Kinder unerzogen und überhaupt ist die ganze Beziehung großer Mist
und nun?
Fortsetzung folgt – verpassen sie nicht weitere Dramen:
„Wer geht zuerst ins Bad“ ,
„Wer darf neben Papa am Esstisch sitzen“ und die finale Folge
„Wer bekommt als erstes das Essen auf den Tisch“
(Eine Sondersendung gibt diesbezüglich auch zum Thema Hund!)
(IRONIE OFF)

Entschuldigt, ich kann das eben nicht nachvollziehen.
Ich sehe kein Problem.
Kann man nicht einfach mal glücklich und zufrieden sein oder ist das hier ein NO GO.

Ach vielleicht bin ich auch einfach zu jung und sehe das alles viel zu locker und naiv oder einige sind hier zu alt und sehen das ganze Leben zu verbissen und müssen alles auf die Goldwaage legen.

Jeder hat eine andere Meinung und kann diese kommunizieren.


P.S.: Ich wurde keineswegs antiautoritär erzogen,
ich habe nur meine eigene Meinung.
 
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  • #47
...mir geht es hierbei um die Kinder. Ich weiß wie ein Kind denken und fühlen kann, denn ich,du,wir,sie,es waren ja alle mal Kind. Soll heißen was mein Beispiel betrifft sollte es egal sein ob man "Eltern" oder Schwippeltern ist. Wir sind mittlerweile Erwachsen alle und sollten versuchen immer eine Lösung zu finden, welche auch den Kindern gerecht ist. Die ganze Debate für dieses Problem ist mir zu stur und steif. Wenn die Erwachsenen nicht in der Lage so eine Pillepalle auf eine leichte unbeschwingliche Art zu lösen, ja wie sollen unsere Kinder das je erlernen? Natürlich gehört auch der Mann dazu, sich in seine Freundin hinein versetzen zu können. Mein Beispiel sollte nur aufzeigen das es Probleme gibt die man amüsant lösen kann. Niemand muss sich Minderwertig fühlen und immer hinten sitzen.
Die Mischung und der Witz wären hier die einzige Lösung.
Eine Beziehung die wegen fehlender Lösungsbereitschaft auf der Kippe steht, ist keine wirklich Gute. Finde ich persönlich.
 
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  • #48
Ehrlich gesagt ist das für mich kein Problem. Wenn 5 mal im Monat das Kind vorne sitzen möchte, ja in Herrgotts Namen, soll sie doch! Das würde mich selbst absolut nicht stören und ich würde freiwillig nach hinten gehen. Immerhin ist vorne sitzen was ganz besonderes für die Kinder, das war es für mich damals auch, als ich so alt war. Also ich würde dem Kind den Spaß lassen. Bei meinem jetzigen Partner geht es sogar darum, wer jetzt fährt, die Tochter hat nämlich den Führerschein für begleitetes Fahren gemacht, und da muss ich auch nach hinten, weil nur ihr Vater registriert ist, neben ihr sitzen zu dürfen.
Es handelt sich ja nur um ein paar Mal im Monat, das würde ich völlig tiefenentspannt sehen und da keinen Machtkampf hinter vermuten...
 
  • #49
Ich finde die ganze Diskussion und dass die FS Ihren "Wert" in der Beziehung daran festzumachen scheint, auch ziemlich daneben.
Meine Tochter mit 13 fährt auf längeren Strecken immer hinten mit, da das am sichersten ist, obwohl der Platz neben mir frei ist. Aber auch wenn wir mal jemanden mitnehmen, ist es selbstverständlich, dass derjenige Erwachsene vorne Platz nimmt. Das mussten wir nie diskutieren. Und wenn wir eine Freundin von ihr mitnehmen, sitzen beide hinten (kürzlich saßen 4 Freundinnen hinten weil keine allein vorne sitzen wollte).
Dass der Freund der FS irgendwie die 13-jährige wegen zu wenig Zeit oder wegen der Trennung bevorzugen will, verstehe ich nicht. Schließlich ist da noch die 9-jährige, was ist mit ihr? Sie darf wahrscheinlich zwar noch nicht vorne sitzen wegen u.U. fehlender Körpergröße aber trotzdem wäre das kein Argument für mich.
Ich finde eher dass die FS und ihr Freund keine Beziehung auf Augenhöhe führen. Er verdient gut, sie nicht, er hat zumindest ein Auto, sie nicht.
Wenn mein neuer Freund mich bitten würde, hinten Platz zu nehmen, würde ich einfach nett und freundlich sagen, dass ich auch allein fahren kann und das dann auch tun, ohne daraus einen Streit zu machen (wahrscheinlich würde ich die 9-jährige dazu einladen denn ich mag es nicht wenn etwas in der Schieflage ist). Denn ich bin unabhängig und kann jederzeit entscheiden, was für mich gut ist. Das scheint die FS nicht zu sein, unabhängig und relaxed.
W52
 
  • #50
Ich werfe dem Vater das vor, was ich leider immer wieder bei Männern gerade in Bezug auf ihre Kinder erlebe: Sie wollen vorm Kind nicht "der Böse" sein, der maßregelt oder erzieht und entledigen sich gern jeglichen Auseinandersetzung und Entscheidungen. Für solche Sachen ist dann die Mutter oder hier die neue Lebenspartnerin zuständig. Papi ist immer der liebe, der den Kindern alles durchgehen lässt.

Dass er damit der Frau dann die Ar***Rolle zuspielt, übersieht er großzügig oder nimmt er billigend in Kauf.

Das hat nichts mit Verantwortungsgefühl und Einfühlungsvermögen dem Kind gegenüber zu tun, sondern einfach nur mit Feigheit und Bequemlichkeit.

W44
Mutter
getrennt vom "lieben" Papi
 
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  • #51
Wenn mein Kind meine Liebe anzweifelt weil ich einen neuen Partner habe und er im Auto vorne sitzen darf statt ihrer, dann stimmt irgendwas in meinem grundlegenden Verhältnis zu meinem Kind nicht.
So sehe ich das auch.
Der Vater hat zig Möglichkeiten, den Kindern zu zeigen, dass er für sie da ist. Die FS hat ebenfalls Möglichkeiten, zu demonstrieren, dass sie sich nicht zwischen Vater und Kinder drängt.
Diese Auto-Diskussion ist m.E. völlig unnötig, wenn es in der Patchwork-Familie ansonsten glatt läuft. Dann braucht die 13jährige nämlich keine Bestätigung des Geliebtwerdens in Form des Beifahrersitzes.

Natürlich gibt es so etwas wie Sitz-Hierarchien im Auto. Üblicherweise sitzen die Kinder dabei hinten, die Erwachsenen vorn. Und selbstverständlich können diese Hierarchien auch mal aufgeweicht werden, um dem Kind eine Freude zu machen. Vorn zu sitzen, es zu dürfen, ist etwas Aufregendes, Neues für junge Menschen, und man kann es ihnen sicher mal gönnen.
Dem Mädel aber uneingeschränkt den "Platz der Partnerin" zuzuteilen, halte ich aus pädagogischer Sicht nicht für sinnvoll. Was käme als nächstes? Sitzt sie mit Dad am Kopf der Tafel und die FS am Katzentisch? Ich glaube nicht, dass dem jungen Mädel so eine Behandlung wirklich gut tut.
Der Partner der FS ist es, der hier für Stress und Konkurrenz sorgt, indem er die Tochter über die Partnerin stellt. So kann ein gemeinsames Zusammen nicht gelingen.
 
  • #52
Ihr scheint anscheinend keine wirklichen Probleme zu haben. Wenn eine Beziehung droht an so etwas zu scheitern, dann stimmt doch etwas im Grundsatz nicht.

Aber trotzdem: 5 Jahre? Da war seine Tochter 8.
Mit 8 gehört ein Kind auf den Rücksitz - Punkt!
Aus Sicherheitsgründen sollte die Tochter erst nach vorne, wenn sie die Größe eines Erwachsenen hat, also vielleicht ab 11, 12 oder 13.
Da ist also schon mal etwas seltsam gelaufen. Was macht er nun mit der Kleinen? Einen 2. Vordersitz einbauen?
Wenn der Vater solche seltsamen Rituale braucht, dann hat er wohl etwas verpasst. Vielleicht wäre es besser, er würde ab und zu mal einen Vater-Tochter-Tag einführen, davon haben Beide mehr als von einer Fahrt auf dem Vordersitz.
Du wirst nie die Rolle seiner Partnerin einnehmen, denn er trennt zwischen Vater und Tochter und Mann und Frau. Es gibt kein WIR.

Für meinen Freund stehen seine Kinder auch ganz vorne und ich weiß, dass er beim Hausbrand seine Kinder zuerst retten würde. Ist auch in Ordnung, es ist sein Fleisch und Blut. Aber im Alltagsleben gibt es uns Beide mit den Kindern. Er erwartet, dass sie Respekt haben und mich so behandeln, wie man eben den neuen Partner behandelt. Ich kann sie auch zurechtweisen, kann ihnen Grenzen setzen, wenn sie es brauchen.
 
F

Frau43

Gast
  • #53
Nun, FS, du fährst nicht bzw. kannst/willst nicht fahren, der Mann hat die Regeln von Anfang an festgelegt und nun passt es nicht mehr.
Da bleibt die wohl nichts anderes übrig als:
- bei den Töchtern-WE die 3 in Ruhe zu lassen und dich selbst zu beschäftigen
- mal mit der Tochter reden, sie hat ja schon gefragt und so ganz schrecklich scheint sie nicht zu sein.
Frag halt mal wie sie das sieht - am Ende findet sie es gar nicht schlimm wenn sie ab und zu hinten sitzt.
- oder du beendest es, ich finde die alten treads nicht aber ausgewogen scheint die Beziehung nicht zu sein.
Und gib bloss nicht als Grund an dass du dich trennst weil du hinten sitzen musst, damit machst du dich total lächerlich. Das dies stellvertretend für andere Probleme ist, ist jedem klar aber ernst nehmen wird dich niemand.
 
T

Toi et moi

Gast
  • #54
Du würdest wahrscheinlich so nicht reagieren, wenn sie deine eigene Tochter wäre. Du konkurrierst doch, verlangst Verständnis, obwohl du selber kein Verständnis für Andere aufbringen willst und akzeptierst die Vereinbarungen nicht. Ich habe selber Geschwister, die viel jünger sind als ich und seit meinem 10. Lebensjahr saß ich immer vorne zu meinem Vater, während meine Mutter hinten saß bei meinen kleinen Geschwistern. Auch bei längeren Fahrten, wenn wir Urlaub gemacht haben, saß ich immer vorne und managte die Getränke Versorgung unserer Familie während der Fahrt. Meine Mutter hatte niemals damit ein Problem und war sogar froh und stolz auf mich, dass ich Verantwortung übernahm. Wenn es dich stört fahr einfach mit deinem eigenen Auto in diesen 5 Tagen.
 
  • #55
Dass der Freund der FS irgendwie die 13-jährige wegen zu wenig Zeit oder wegen der Trennung bevorzugen will, verstehe ich nicht.
Sehe ich genauso. Und ER hat doch das Ganze erst zu einem Thema gemacht! Gleich zu Anfang mit seinem drohenden Statement! ER hat das von Anfang an nicht locker gesehen. Deswegen wiederhole ich gerne nochmal, was ich oben schrieb: Machtspiel, pädagogischer Unsinn.
 
  • #56
Hier im Forum kann man logischer Weise nur interpretieren, was die eigenen Erfahrungen hergeben. Bei mir lässt das nur 2 Schlussfolgerungen zu: 1. die FS ist eine blöde Zicke und bauscht was auf (was ich nicht glaube, weil eine Zicke das von Beginn an nicht mitgemacht hätte). 2. die FS ist mit gutem Willen in diese Beziehung gegangen, auf die Kinder Rücksicht zu nehmen. Dies tut sie indem sie sich auf den Rücksitz setzt und sich mit der 9jährigen beschäftigt.

Ich behaupte, dass diese Situation nur ein Symptom ist, was hier schief läuft: nicht die verzogene 13jährige ist das Problem, sondern der Egomanen Mann. Ich wette, dass die FS bei vielen klitzigen Kleinigkeiten im Alltag auch zurückstecken muss. Es geht dem Mann nicht um die 13jährige Tochter (noch die 9jährige), sondern einzig allein darum sein schlechtes Gewissen zu befrieden und er nimmt keine Rücksicht auf die FS.

Liebe FS, frag Dich mal ob Dich noch etwas anderes in der Beziehung stört. Gibt es ein Ungleichgewicht?
 
  • #57
Mein Freund sieht seinen Sohn (auch 13) nur drei Tage im Monat wegen der großen Entfernung. Wenn wir dann gemeinsam Auto fahren, biete ICH immer an, mich nach hinten zu setzen, damit die beiden ein bisschen Nähe haben und direkter quatschen können (nie hat das jemand eingefordert). Ich freue mich, dass ich hinten ein bisschen Ruhe zum dösen habe. Ich sitze an den 27 anderen Tagen auf dem Beifahrersitz und habe die ungeteilte Aufmerksamkeit meines Freundes. Da kann ich schon mal drei Tage verzichten. Wobei es auch vorkommt, dass der Sohn sagt: "Nee, schon ok, ich gehe nach hinten." (vermutlich mehr Ruhe für das Smartphone...).

Was ich sagen will: Ich hätte vollstes Verständnis für den Wunsch deines Freundes. Er sieht seine Töchter nur 5 Tage statt 30 Tage. Ist doch klar, dass er an diesen Tagen maximale Nähe möchte. Dich kann er 30 Tage im Monat sehen. Verstehe nicht, wo das Problem ist. Außerdem fährt das Mädchen in 5 Jahren selber Auto, ist also keine lebenslange Einrichtung.

Erstaunlich, wie viele das total verwerflich finden. Ich wäre da superentspannt.
 
  • #58
Klar, die FS kann so weitermachen. Mit dem Erfolg, dass die Kinder nicht mehr zum Vater wollen, "wenn die Tusse da ist".
Und ratet mal alle, wer dann ganz schnell weg ist ....
Kinder sind loyal ihren Eltern gegenüber - und das sollten Eltern ihren Kids gegenüber auch sein. Die beiden Kinder haben Papa und Mama - reicht. Die brauchen keine neue Freundin ihres Vaters. Ich mische mich niemals in den Umgang einer Freundin mit ihrem Kind ein - und mache das auch bei meiner jetzigen Freundin und ihrer Tochter nicht. Ausnahme - ich werde darum gebeten. Idealerweise von beiden.
Dieses kleingeistige Getue lässt viele Rückschlüsse zu - der Mann sollte klar bei seiner Linie bleiben. Und signalisieren: mein Wort ist etwas wert. Denn es ist durchaus ein Wert, sich auf jemanden verlassen zu können, ohne verlassen zu sein.
 
  • #59
Ich habe und werde es nie verstehen, wie man sich als erwachsener Mensch mit Kinder messen kann!
Ich denke, das kommt meist, weil das Elternteil den neuen Partner in diese Falle lockt. Das Elternteil stellt das Kind ALLEM voran und gibt dem Kind das Gefühl, dass die andere Person ihm nicht so viel wert ist. Es gewinnt jegliche Kämpfe um den Vater und er schlägt sich, egal, was ist, auf die Seite des Kindes, selbst wenn es sich sehr hässlich verhält zum neuen Partner (das ist ja nicht der Fall bei der FS). Ich finde das auch normal, dass das Kind solche Kämpfe anzettelt. Nur müsste der Mann dann behutsam entscheiden, wem er in der jeweiligen Situation recht gibt und nicht eine Person in allem bevorzugen. Er müsste klarstellen, dass er nicht blind vor Eifer, bloß um nicht die Liebe einer von beiden zu verlieren, seinen Verstand ausschaltet und total ungerecht wird.

Der andere Punkt ist, dass manche Leute sich schon zurückgesetzt fühlen, wenn es mal nicht nach ihrer Nase geht. Und dann werden Kleinstkriege geführt, selbst um Dinge, die diese Machtperson anfangs gar nicht wollte, aber da es nun der andere will, wird es zum Streitobjekt.

Der Mann hat mE das ganze so eingerührt, dass der Autositz zum Symbol wird dafür, wer ihm was bedeutet und dass es ne Rangfolge gibt. Und das ist ja von ihm ohne Not so vorgelegt worden, ich meine, es gab ja nicht mal eine Situation, wo der Mann sich tatsächlich zwischen Tochter und FS entscheiden hätte müssen und eine mit großen Blessuren abtreten hätte müssen. Es geht um einen lächerlichen Sitzplatz und der Mann hat ihn als Thron der Königin definiert. Keine Ahnung, aber ich glaube nicht, dass es der FS blöd aufgefallen wäre, wenn die Tochter sie einfach so gefragt hätte, ob sie vorn sitzen kann, weil sie irgendein Ritual mit dem Vater hat, und die FS allein "ja" oder "nein" hätte sagen können. Wenn das ein Ritual ist, hätte ich immer "ja klar" gesagt. Aber mir würden auch so meine Gedanken kommen, wenn ich das Gefühl hätte, der Mann setzt mich absichtlich zurück, und sei es, weil er Angst vor Konkurrenz zwischen Tochter und Freundin hat, weil er dann nicht weiß, was er machen soll.

deshalb sehe ich keine glückliche Zukunft für seine Partnerin.
Ich seh die auch nicht, und ich denke auch, dass es durchaus daran liegt, dass der Mann ein Problem damit hat, Grenzen zu ziehen.

Ich finde logisch, dass die Tochter ihm mehr bedeutet, aber ich finde es dämlich, dass anfangs gleich mal der Partnerin ins Gesicht zu schleudern mit "es steht meiner Tochter zu" (oder die FS hat die Worte so gewählt, damit sie ihren Unmut besser zum Ausdruck bringt).

Ich könnte mir gut vorstellen, dass seine Ex gar nicht so ein Drachen war, zumal sie den "ich-sag-dir-gleich-mal-die-Rangfolge"-Vater in einer noch viel früheren Phase nach der Trennung kennengelernt hat.
 
  • #60
Oh Mann, wieso Kindern eigentlich immer für alles verantwortlich machen und mit auf die gleiche Stufe,nämlich als Frau gehoben werden.

13 Jahre und Pubertier, da sind keine Frauen die nur auf der Welt sind, der neuen Partnerin das Leben schwer zu machen.
Die machen jedem das Leben schwer und Zuhause mit größter Freude der eigenen Mutter.
Und dann lese ich, dass sie dich fragt und Du es ab und zu tolerierst.
Der Satz sagt alles!
5x pro Monat und das ist diskriminierend?
Nicht täglich, genug Tage zum Händchen halten...
Ich habe mir darüber noch nie einen Kopf gemacht.
Ok ich hatte sowieso immer die kürzeren Beine oder es sass vorne wer zuerst da war. Genauso wie Tischordnung, ich habe mich auf den Platz gesetzt den noch keiner hatte.
Männliche Partner haben es doch viel schwerer, die kommen öfter als 5x im Monat in solche Situationen, wenn sie eine AE auswählen und ich lese hier keine Beschwerden.
 
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