• #1

Ist dies eine Fernbeziehung ohne Perspektive?

Bevor ich loslege, ein paar Fakten zu mir: Ich bin knapp über 50, Vater, und lebe seit gut einem Jahr in einer Fernbeziehung (35km). Ich stehe gut im Beruf, meine Kinder besuchen mich in größeren Abständen mehr oder weniger regelmäßig. Das Verhältnis zu meinen Kindern ist gut. Ich wohne nach der Trennung von meiner Ex alleine und ich bin eigentlich mit meinem Leben zufrieden. Meine Partnerin (auch knapp über 50) ist ebenfalls berufstätig, sportlich sehr aktiv (ich eher nicht) und war vor unserer gemeinsamen Zeit ca. 3 Jahre alleine.

Die gemeinsame Zeit ist sehr spärlich. Wir sehen uns, wenn überhaupt, nur an den Wochenenden, welche meist Samstagmittag beginnen und Sonntagmittag wieder enden. Dann ist für sie Sportzeit. So wie auch zwei Mal unter der Woche. Ihr Leben dominiert unsere Beziehung, meine Interessen und Wünsche fallen gefühlt hinten runter. Mit (meinen) Kindern fängt sie nichts an und an gemeinsame Unternehmung ist nicht zu denken. Wenn ich meine Wünsche und Bedürfnisse anspreche werden sie abgebügelt. Was sie nicht will, tut sie nicht und bringt dies auch sehr deutlich zum Ausdruck. Sie bekennt sich ganz offen zu ihrem Egoismus und findet es richtig so zu handeln. Ich bin eher der Familienmensch, vermisse die Alltäglichkeiten mit dem Partner und komme damit überhaupt nicht klar, sehe aber trotzdem irgendwo einen Schimmer Hoffnung auf eine Veränderung für eine eventuelle gemeinsame Zukunft.

Ich würde gerne mal eure Meinung dazu hören. Verrenne ich mich da in irgendetwas Unlösbares?
 
  • #2
Verrenne ich mich da in irgendetwas Unlösbares?
Ziemlich sicher Ja!

Sie bekennt sich ganz klar zu ihrer Art, ich würde es nicht mal als Egosismus bezeichnen, sondern als ihre Art, zu leben. Passe Dich an oder verlasse sie.

an gemeinsame Unternehmung ist nicht zu denken.
Was macht ihr denn von Samstag Mittag bis Sonntag Mittag? Das ist doch eine recht lange Zeit! Was sind konkret Deine Wünsche und Bedürfnisse, und was ihre - außer Sport?

Und hättest Du nicht Lust, mir ihr gemeinsam zu sporteln? Oder ist es etwas sehr spezielles und/oder sie macht es auf einem hohen Niveau, so dass Du sowieso nicht dabei sein kannst?
ErwinM, 50
 
  • #3
sehe aber trotzdem irgendwo einen Schimmer Hoffnung auf eine Veränderung für eine eventuelle gemeinsame Zukunft.

Woran sieht Du da etwas?

Sie sagt, wie sie denkt, handelt entsprechend, was soll sich ändern?
Ihr seid beide alt genug um zu wissen, dass der andere sich nicht mehr wesentlich ändert.
Sie ist bekennende Egoistin, Du Familienmensch, das passt nicht. Dir passt es auch nicht .
Dafür lernt man sich kennen.
Warum hältst Du daran fest?

Unter Fernbeziehung verstehe ich übrigrns etwas anderes, das ist eine Fahrtzeit von max. 30 min.

W,49
 
  • #4
Ob »es« unlösbar ist, könnt nur ihr beide wissen - eine Fernbeziehung ist das mit den 35km für mich jedenfalls nicht (so weit ist es schon von meinem Stadtteil in irgendeinen anderen im Norden oder Osten).

Vermutlich bleibt dir nichts anderes übrig, als deiner Freundin die Pistole auf die Brust zu setzen, um deine berechtigten Bedürfnisse einzufordern. Je nachdem wie alt deine Kinder sind, unter Einbezug von deren gelegentlichen Wünschen an dich/euch.

Geht sie wirklich überhaupt nicht darauf ein, solltest du diese Partnerschaft ernsthaft überdenken. Egal, ob auf deiner Seite die Kinder, auf ihrer der Sport (und dazwischen 35km) liegen, wenn ihr es nicht schafft, euch auf der Mitte zu treffen, geht das nicht mehr lange gut.
 
  • #5
35 km Fernbeziehung?

Bei mir sind es seit zwei Jahren 630 km. Die sind ärgerlich, aber wenns passt oder man es passend machen kann, ist das kein Hinderungsgrund.

Vor dem Hintergrund dessen, was Du geschrieben hast, verstehe ich nicht, wo Du Hoffnung siehst. Immer schön dran denken: wenn erst einmal die Verliebtheit vorbei ist, sieht man die Dinge realistischer.

Ich - der ähnliche Vorstellungen wie Du vom Leben hat - würde nicht einen Gedanken an das Zusammensein mit einem solchen Menschen verschwenden.

Es gibt halt diejenigen, die ihr eigenes Leben mit Partner als Standby-Anhang führen wollen. Wenn man das mitmachen will, ok. Wenn nicht, dann sagt man eben tschüss und fertig.

Warum seine Zeit damit verschwenden, unglücklich zu sein?
 
  • #6
Ich finde auch bei 35 km ist das keine Fernbeziehung und man könnte sich (sofern beide wollen) öfters sehen und mehr Zeit miteinander verbringen. Normalerweise ist das oft andersherum. Frauen sind oft enttäuscht, dass der Mann sie nur am Wochenende sehen will und da auch nur begrenzt. Da wird auch immer wieder gesagt, dass es doch keine Beziehung ist...es ist eher Affäre. Vermutlich seht ihr euch nur am We für den Sex, weil ihr das sonst nicht habt. Stimmts?
Sie will nicht Teil deines Lebens sein und du willst mehr, weil du auch Familienmensch bist.

Es passt bei euch nicht. Sie will ja auch nichts ändern. Ich denke damit ist alles gesagt.
 
  • #7
Nun Du hast eine starke Frau erwischt. Egoistisch würde ich das nicht mal nennen. Es sollte doch normal sein, so zu leben, wie es gut tut.
Kommt sie zu dir oder musst immer du fahren? Welche Vorschläge machst du für Unternehmungen? Was genau sind deine Wünsche und wie formulierst du sie? Was ist ihre Reaktion? Was sind ihre Vorschläge und wieso passen dir diese nicht?
Es liest sich fur mich etwa so, daß Du eine unabhängige Partnerin gefunden hast aber mehr dependenz mochtest. Als musste sie dich brauchen und bespassen. Mehr Paarzeit konnt ihr auch haben, wenn ihr zb zusammen Sport macht. Was spricht dagegen?
 
  • #8
Einmal pro Woche sehen bei einer Distanz von 35 km klingt für mich einfach nur nach Desinteresse. Ich habe eine Bekannte, die so drauf ist und so fixe Vorstellungen von ihrem Leben hat, dass sie die letzten 13 Jahren keine feste Beziehung hatte. Sie darf nie nach 19 Uhr Abend essen, Freitag ist ihr freier Tag, kein Alkohol, alle möglichen Essensregeln, Regeln fürs Bett, Männer dürfen bei ihr nie übernachten, schon gar nicht duschen usw. Nun hat sie mal einen gefunden, der das alles akzeptiert. Ich bin gespannt, wie lange das gut geht.
 
  • #9
Danke für eure Einschätzungen bisher. Das hilft, auch wenn es nicht das ist was ich lesen wollte. Es bestätigt aber leider auch das, was ich befürchte.
Kommt sie zu dir oder musst immer du fahren? Welche Vorschläge machst du für Unternehmungen? Was genau sind deine Wünsche und wie formulierst du sie? Was ist ihre Reaktion? Was sind ihre Vorschläge und wieso passen dir diese nicht?
Sie kommt fast immer zu mir. Ich habe einen Hund den sie sehr mag, welcher aber in ihrer Wohnung kein Übernachtungsgast sein darf. Vorschläge werden genau auf ihre Bedürfnisse abgeklopft; springt nichts für sie dabei heraus lehnt sie ab. Sollten Partner nicht auch die Bedürfnisse des Anderen mit im Auge haben?
Mehr Paarzeit konnt ihr auch haben, wenn ihr zb zusammen Sport macht. Was spricht dagegen?
Sie sportelt auf sehr hohem Niveau. Ich habe da als Anfänger kein Licht, und sie möchte das auch nicht, da ich sie bremse.
Vermutlich seht ihr euch nur am We für den Sex, weil ihr das sonst nicht habt. Stimmts?
Sie will nicht Teil deines Lebens sein und du willst mehr, weil du auch Familienmensch bist.
Das trifft leider so zu. Ein bisschen Rahmenprogramm dazu und gut. Leider nicht meine Vorstellung von Beziehung.


Erschwerend kommt noch hinzu, das sie beklagt keine Zeit zu haben. Ihr Zeitmanagment ist irgenwie aus den Fugen geraten. Wenn aber der Freizeitsport von ihr nicht als freie Zeit gesehen wird läuft doch irgendetwas schief?
 
  • #10
lebe seit gut einem Jahr in einer Fernbeziehung (35km)....
Meine Partnerin.... Die gemeinsame Zeit ist sehr spärlich. Wir sehen uns, wenn überhaupt, nur an den Wochenenden, welche meist Samstagmittag beginnen und Sonntagmittag wieder enden.
Du hast keine Fernbeziehung, wenn Du überhaupt was hast, dann LAT, eher aber bist Du eine Affäre (Samstagsnack) für die Frau.

Fernbeziehung heißt, dass man nicht Zusammenleben kann, weil die Distanz zwischen beiden Wohnorten zu weit ist, um sie täglich zurückzulegen. Davon kann bei 35 km nun wirklich nicht die Rede sein.
Ihr wohnt nicht zusammen obwohl ihr es von der Entfernung her könntet, weil ihr nicht zusammenwohnen wollt - also LAT.
Nee, LAT auch nicht, denn das setzt Beziehung (Zusammenleben ohne zusammen zu wohnen) voraus. Sie aber will an Deinem Leben nicht partizipieren. Deine Wünsche an gemeinsame Zeit spielen keine Rolle. Du wirst in ihre knappen Zeitfenster eingepasst und wenn es ihr mal nicht passt, wirst Du gestrichen. Das nennt man Affäre oder auch Pausenclown.

Mit (meinen) Kindern fängt sie nichts an und an gemeinsame Unternehmung ist nicht zu denken. Wenn ich meine Wünsche und Bedürfnisse anspreche werden sie abgebügelt. Was sie nicht will, tut sie nicht..
Abbügeln geht garnicht, ist total unpartnerschaftlich - wen wundert es bei einer Affäre. Selbst bei einer Affäre würde ich es nicht tolerieren sondern ein Mindestniveau an Umgang erwarten.

Du bist Familienmensch und würdest gern ein Familienleben mit Teilen Deiner Erstfamilie und einer neuen Frau fortsetzen. Dafür hast Du die falsche Frau.
Sie hat ihren Beruf, treibt viel Sport, pflegt sicherlich einige Freundschaften und vielleicht noch familiäre Beziehungen. In so einem Leben ist wenig Zeit für Zweisamkeit und keine für sonstige gemeinsame Unternehmungen. Sie setzt ihr Singleleben weitgehend fort.

Nun schreibst Du nicht wie alt Deine Kinder sind und was Du mit ihnen und ihr unternehmen möchtest. Es wird wohl nichts sportliches sein - ist ja nicht Dein Ding.

Im Alter Deiner Partnerin war ich auch einige Jahre Single, kinderlos. Mein Leben sah ähnlich aus, wie Du es von ihr beschreibst.
An Unternehmungen mit nicht-erwachsenen Kindern eines Partners hätte ich in meiner knappen Freizeit auch keinerlei Interesse gehabt. Du hast die falschen Erwartungen an die Frau. Sie sagt Dir ganz uncharmant aber ehrlich, was mit ihr geht.

Such Dir eine Frau, die Kinder im gleichen Alter hat und die gleichen Vorstellungen von Partnerschaft.
Ich habe das konsequent getan und bin mittlerweile mit einem Mann verheiratet, der zu meinem Leben passt: kinderlos, sportlich aktiv, Familienmensch.
 
  • #11
Ihr habt definitiv verschiedene Auffassungen von einer Beziehung. Das wird nie eine harmonische Beziehung werden, außer Du findest dich damit ab und wirst unglücklich. Das sollte aber eigentlich nicht so sein. Und von einer Fernbeziehungen kann man bei 35 Km nicht reden. Zwischen mir und meinem Freund liegen fast 700 Km. Wenn man will, ist alles machbar!
 
  • #12
Lieber FS!
Bei euch gibt es offenbar sehr unterschiedliche Nähe- bzw. Distanzwünsche. Du möchtest Teil ihres Lebens sein, aber sie lässt dich am 35 km langen ausgestreckten Arm verhungern ;-) Entweder weil sie nun mal so distanzliebend ist oder weil sie von dir nicht mehr Nähe möchte.
In jedem Fall klingt es so, als ob ihr schlicht nicht zusammenpasst. Es gibt Frauen in deinem Alter, die auch Familienmenschen sind, finde lieber die.

Mein letzter Partner lebte übrigens auch exakt 35 km entfernt von mir. Mehrere Treffen auch unter der Woche waren die Regel. Gerade in der Anfangsphase kann einem eine Woche doch wie eine Ewigkeit vorkommen - WENN die entsprechenden Gefühle da sind ;-).

Alles Gute dir!
w55
 
  • #13
... sehe aber trotzdem irgendwo einen Schimmer Hoffnung auf eine Veränderung für eine eventuelle gemeinsame Zukunft.
Auf welcher Basis?

Was macht ihr in eurer Paarzeit? Wie läuft es im Urlaub? Warum machst du bei ihrem Sport nicht mit? Wer besucht wen? Warum kommen Besuche in der Woche nicht in Betracht (bei 35 km kein Problem)?

Einige dieser Fragen sind bereits gestellt wurden. Letztlich kann auch ich mir keinen Grund vorstellen warum sie an der Situation etwas ändern sollte. Sie dominiert dich erfolgreich. Jene die mehr Autonomie orientiert sind dominieren immer diejenigen die partnerschaftlicher eingestellt sind.

Davon kann es Abweichungen geben, wenn der Autonome eine Familie gründen will (hier kaum der Fall) oder in (emotionale) Not gerät und ausnahmsweise mal etwas mehr Zuwendung benötigt.

Ist die Krise beendet sieht dieser aber keinen Kontakt die in der Krise zu seinem Gunsten verdichtete Nähe beizubehalten. Er kehrt zur alten Distanz zurück. Beschwerden werden mit einem "jeder ist für seine Gefühle selbst verantwortlich" abgebügelt.

Das stimmt in gewisserweise wirklich. Bekomme ich nach einer gewissen Probezeit für mich wichtige Bedürfnisse immer noch nicht näherungsweise erfüllt (vollständig muss nicht sein da Partnerschaft auch aus Kompromissen besteht) sollte ich nicht herum jammern sondern mich trennen.

Es liest sich fur mich etwa so, daß Du eine unabhängige Partnerin gefunden hast aber mehr dependenz mochtest. Als musste sie dich brauchen und bespassen.
Den Wunsch nach partnerschaftlichen Verhalten mit Wunsch nach Dependenz gleichzeitig zu setzen ist schon ein hartes Brett.

Sich einmal in der Woche aber wahrscheinlich auch nicht jede Woche treffen ist nicht wirklich viel. Da frag ich mich warum man sich überhaupt trifft? Gibt es für sie keine Alternativen? Oder sind die Treffen dann doch so super, dass es ihr reicht? Ich denke sie ist keine starke unabhängige Frau sondern eine Frau die froh ist, dass sie einen Mann gefunden hat der sich so wie der FS dominieren lässt. Denn @irina_85 hat recht. Meistens werden eher Frauen so von "starken unabhängigen" (keine Egoisten) Männern abgefertigt. Das ist doch Scheiße (es zu machen und sich dies gefallen zu lassen).

Im übrigen spricht überzogenes Autonomiestreben oft für die Angst sich in einer Beziehung zu verlieren. Nicht selten haben solche Menschen so eine Erfahrung hinter sich und versuchen jetzt eine Widerholung zu vermeiden. Aus Stärke handeln sie aber nicht.
 
  • #14
Für mich persönlich ist das was du hast gar keine Beziehung!
35 km Entfernung und man sieht sich einmal in der Woche für 24 Stunden, das ist doch ein Witz. Für mich klingt das so, als würdest du dazu dienen ihr einmal die Woche sexuelle Befriedigung zu verschaffen und gut ist es. Für mehr braucht sie dich eigentlich nicht!

Wo du da eine Chance auf Besserung sehen kannst ist mir ein Rätsel.
Dein Hund darf nicht in ihre Wohnung, Sport mit dir ist ein ausbremsen und überhaupt wirst du und deine Bedürfnisse nur integriert, wenn es für sie passt.

Sorry, aber mir wäre das eindeutig zu wenig. Ich wollte nicht nur ein persönlicher Wunscherfüller sein, denn das bist du für sie. In einer guten Beziehung sind beide Partner gleich wichtig und man versucht auch die Bedürfnisse des Partners zu befriedigen. Ich finde sie ist kein Beziehungsmensch und obendrein total egoistisch. Von taff oder selbstbewusst kann hier gar nicht die Rede sein. Da ist sich jemand selbst am nächsten und besetzt einen Menschen der eigentlich eine ganz andere Art von Beziehung sucht und auch zum glücklich sein braucht.
 
  • #15
Sie kommt fast immer zu mir. Ich habe einen Hund den sie sehr mag, welcher aber in ihrer Wohnung kein Übernachtungsgast sein darf.
Ich finde, das ist ok. Hunde machen viel Schmutz. Wer selber kein extremer Hundefreund ist, dem ist es ein Bedürfnis erstmal gründlich die Wohnung zu putzen wenn der Hund weg ist.
Ich kenne keine Frauen ohne eigenen Hund, die berufstätig sind und Sonntagnachmittag Lust haben den zweiten Wohnungsputz durchzuführen statt zu spiorteln, zu chillen, auszugehen.

Vorschläge werden genau auf ihre Bedürfnisse abgeklopft; springt nichts für sie dabei heraus lehnt sie ab. Sollten Partner nicht auch die Bedürfnisse des Anderen mit im Auge haben?
Im Grundsat hast Du recht, ist aber auch eine Frage der guten Partnerwahl, die Bedürfnisse müssen kompatibel sein.
Allerdings fällt mir auf: Du formuliert sehr negativ bis aggressiv wie sie mit Deinen Vorschlägen umgeht.
Kann es sein, dass Du vorher eine sehr gefügige Frau hattest, die Deine Interessen in den Mittelpunkt des Familienlebens stellte und dass Du nun ein paar entscheidende Veränderungen nicht verstehst?

Du bist jetzt in einer anderen Lebensphase. Ihr gründet keine neue Familie, in der Du der Ernährer bist und die Frau Dein Wohl im Fokzs haben musst, damit Du nicht einfach hinschmeisst. Ihr führt noch nichtmal eine Beziehung, die man so nennen kann. Daher ist Dein Wohlbefinden nicht im Lebenszentrum der neuen Frau sondern vorrangig ihr eigenes.
Sie ist wie Du nicht mehr die Jüngste, der alltägliche Wahnsinn frisst mehr Energie als 20 Jahre zuvor. Da überlegt man sich genau, wofür man seine Energie aufwendet - soll Spass machen, weniger Pfluchten in der Freizeit. Unternehmungen mit fremden Kindern scheinen für sie nicht dazuzugehoeren. Und Dir scheint das Verständnis zu fehlen, dass jemand was anderes will als Du.

Erschwerend kommt noch hinzu, das sie beklagt keine Zeit zu haben. Ihr Zeitmanagment ist irgenwie aus den Fugen geraten. Wenn aber der Freizeitsport von ihr nicht als freie Zeit gesehen wird läuft doch irgendetwas schief?
Du denkst etwas zu schlicht, vermutlich nicht nur in diesem Punkt. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr Zeitmanagement aus den Fugen geraten ist - eher das Gegenteil: sie unternimmt viel in ihrer Freizeit. Das erfordert ein striktes Terminmanagement. Dass sie das kann, siehst Du an dem Dir zugeteilten Zeitfenster. Dir gefällt nur das Ergebnis ihres Zeitmanagements, weil Du meinst dabei zu kurz zu kommen.

"Freizeit" ist etwas anderes als "freie Zeit". Sie während der Sporttermine zwar Freizeit aber keine freie Zeit.

Wenn Du öfter so undifferenziert kommunizierst ist klar, dass es mit einer etwas komplexer denkenden Frau schwierig ist auf einen Nenner zu kommen.
 
  • #16
Irgendwie liest sich deine "Partnerin" cool. Die macht, was sie will. Dazu gehört auch, mit dir zu vögeln. Ist nicht viel, aber immerhin etwas. Reicht dir das? Wenn nicht, dann solltest du dir eine andere Partnerin suchen.

Wenn du auf den Sex nicht verzichten willst, dann lass es weiterlaufen. Aber mach du auch konsequent dein Ding und erhoffe dir nicht mehr.
 
  • #17
Klingt für mich weder für eine Fern- noch Nahbeziehung. Das erscheint mir ein Aufeinanderprallen eines verletzten, schutzbewahrenden "SIE"-EGO's mit einem bedürftigen, nach Geborgenheit und Mutter suchenden "IHM -EGO's im Spiegel der Gesellschaft, "irgend eine Beziehung zu haben": Alles immer noch besser als der vermeintliche Makel, alleine zu sein. Abgesehen von der schwierigen Lebensform, alleine die volle Eigenverantwortung zu tragen.
Wird so nix, wenn nicht Beide endlich ihre Masken fallen lassen und als nackte Menschen aufeinander zugehen. Und mit nackte Menschen meine ich Offen-/Ehrlichkeit, Eingeständnis, langsame, achtvolle Gespräche, Demut, Kompromisse, Liebe in ihrer reinen Form.
Nee. So habt Ihr in der Tat keine Perspektive zusammen. Aber wenn die Eine mal ihre sportliche Energie in Liebe, und der Andere mal seine Energie für Foren in seine Gespielin transformiere, könnte das ganz interessant werden zwischen Donnerstag nachts und Montag früh.
 
  • #18
Zwischen euch beiden passt nichts! Das einzige positive, was euch aber nichts bringt ist die kurze Entfernung zwischen euch. 35 km ist keine Fernbeziehung! Ich lebe in Berlin, das ist nichts! Die will dich als kleine Abwechslung am Wochenende, wenn überhaupt ist das eine unverbindliche Freundschaft.
Wie du ihre Persönlichkeit beschreibst, undenkbar. Die wäre für mich unerträglich. Ich Frage dich, was ist es, was sich in die verliebt gemacht hat?
Ich gebe euch noch eine Woche, dann ist es zu ende. Auch seine Kinder tun mir leid. Wie alt sind sie eigentlich?
Pass auf dich auf, hier gibt es tragische Fälle von Liebeskummer. Alles gute.
 
  • #19
Mir kommt es so vor, als wäre sie ein sehr aktiver Typ und du eher der Sofamensch. Ich verstehe auch nicht, warum ihr Euch nicht mal in der Woche besucht oder etwas unternehmt. 35 km ist nun wirklich keine Fernbeziehung. Da du es aber als Fernbeziehung bezeichnest, ist die die Entfernung wohl für deine Bequemlichkeit wirklich zu weit. Hättest du ein wirkliches Interesse würdest du viel weiter fahren und sie auch. Meinen Partner und mich trennten damals 110 km und dazu würde ich auch noch nicht Fernbeziehung sagen. Wir haben uns meistens von Freitag Nachmittag bis Montag früh und einmal in der Woche gesehen. w57
 
  • #20
Hallo Fragesteller,

ich kenne, was du beschreibst, aus eigener Erfahrung, ich bin aber eine Frau.

Mein Partner und ich leben auch so 30 km entfernt, aber wir sehen uns auch eher nur am Wochenend. Ich bin der Familienmensch, er derjenige mit weniger Bedürfniss nach Paarzeit. Er ist aber nicht so egoistisch, wie deine Freundin, in deiner Beschreibung, und hat auch selber Kinder, brauchst aber auch viel Zeit für sich selber.

Das erste Jahr war es schwierig mich damit abzufinden, dass er nicht das selbe Bedürfniss nach gemeinsamer Zeit wie ich habe, ich habe mich aber damit abgefunden, da ich die Vorteile und Nachteile abgewogen habe, und die Vorteile überwiegen. Denn was wäre die Alternative, so viele potenziale Partner laufen da draußen nicht herum, so realistisch bin ich schon und im Grunde bin ich froh, dass es ihm gibt.

Zusammengefasst also, jeder muss für sich selbst überlegen, ob es passt, oder ob es für einen doch nicht reicht.

Alles Gute für dich!

w45
 
  • #21
Lieber FS, da hast du ein starke Frau erwischt, die weiß, was sie will. Egoistisch würde ich das nicht nennen. Du kommst damit nicht richtig klar. Sie will es nicht ändern, will Deine Art zu leben nicht. Entweder mehr Toleranz oder Ende. Aber 35 km - hallo? Das fahre ich täglich zur Arbeit, täglich. Da kannst du einfach auch mal so bei Ihr aufschlagen - oder nicht. Ich kann Euch beide gut verstehen, sehr aber nicht allzu viel Hoffnung. Wir z.B. drehen beide durch, wenn wir uns nicht sportlich betätigen.

"Tja Schatz heute nur mit rotem Noppenkondom. Was du hast nur das schwarze mitgebracht - o.k. dann heute keinen Sex."
Wenn der Kerl das mitmacht...

@LiebenundLeben, schau Dir an, was @Kathyberlin geschrieben hat. Das wäre ein Möglichkeit. Willst du so etwas in der Richtung?
 
  • #22
Ich verstehe ja nicht wirklich, warum sich Männer wie Frauen immer über den Sport verwirklichen müssen. In unserer heutigen Gesellschaft ist ein Hobby, so ziemlich das Erste, nachdem man gefragt wird.
Ich finde das sehr traurig, der Mensch zählt nicht mehr, nur mehr der Beruf, Titel, das ach so tolle Hobby, wer kennt wem....wichtig ist anscheinend nur mehr seine Interessen durchzusetzen....egoistisch zu sein, nur ja nicht auf den Anderen eingehen.

Mein Vorschlag an solche Personen.....bleibt doch bitte alleine, treibt Sport rund um die Uhr und geht Beziehungswilligen, damit nicht auf die Nerven.
Man kann soviel gemeinsam machen, es muss nicht immer Sport sein.
Ich traf mich mit meinem Ex Freund, Mittwoch Abend und Samstag Nachmittag bis Montag Früh, das hat für mich gepasst, ist leider an seiner egozentrischen Persönlichkeit gescheitert.

Also ich glaube, lieber Fragesteller, diese Frau passt nicht, ist verlorene Zeit, glaub es mir.
Umso früher du Schluss machst, umso weniger tut es weh!
Alles Liebe für dich:)
 
  • #23
@LiebenundLeben
In meiner letzten Beziehung lebten wir eine LAT auf 30km und sahen uns Freitag Abend bis Sonntag mittag sowie an 2 Tagen unter der Woche. Insgesamt also rund 5 Tage/Nächte pro Woche. Das stressige Pendeln lag dabei überwiegend bei mir. Wieso besuchst du sie nicht unter der Woche Abends zum gemeinsamen Kochen, Filmeabend, also zum Entspannen? Mach' klar, dass du an solchen Relax Kuschelabenden kein glamouröses Makeup und Dresscode erwartest, sondern sie einfach nur bei dir haben möchtest. Auch wenn Ihr beide ko seid nach der Arbeit. Oder du lädst sie zum Italiener oder Asiaten ein zum After Work mit Übernachtung oder auch einmal ohne. Vielleicht kommt sie mit zum Sauna Abend? Ich würde mich an deiner Stelle sanft herantasten. Hilfst du ihr denn auch mal im Haushalt oder bei Reparaturen oder beim Wocheneinkauf? Zeige dich hilfsbereit, statt sexversessen. Trage auch einmal die schweren Einkaufstaschen nach Hause! Macht Ihr auch mal den Hausputz zusammen? Oder einfach einen Leseabend? Übernimm' auch Pflichten, wenn du mehr Zeit und Rechte von ihr möchtest. Moment lebt Ihr ja nur Affäre!

Und deine Kinder kannst du super an ihren Sport Sonntagen bei dir empfangen, sie mit einem Brunch verwöhnen, und Ausflüge oder Sport mit ihnen machen. Das soll ja exklusive Vater Qualität Time sein. Deine Kinder kommen, um dich zu sehen. Sie haben sicher Null Interesse an deiner Freundin! Zeige dich etwas aktiver und selbstbewusster. Ein langweiliges Anhängsel will heute keiner als Partner haben. Arbeite weiter an deiner Persönlichkeitsentwicklung. Lade deine Freundin und Kinder zum Grillabend ein. Das ist eine beschränkte Zeit und für alle gut machbar. Ich denke, du musst dich besser einbringen, wenn du mehr Zeit mit ihr verbringen möchtest.
 
  • #24
Richtiger als Fernbeziehung wäre wohl Wochenendbeziehung.

Wenn Du Deine Bedürfnisse nicht erfüllt siehst und kein Bemühen um Kompromisse feststellbar ist, dann solltest Du Dir das mit der Beziehung gut überlegen.

Aber es liegt dann beim Scheitern nicht an der relativ geringen Entfernung sondern an unterschiedlichen Prioritäten.

Vielleicht könnt Ihr aus der Beziehung ja eine Freundschaft plus machen. Dann fällt der ganze Klumpatsch an Wünschen und Ansprüchen weg und ihr trefft Euch bei beiderseitigem Wunsch am Wochenende.
 
  • #25
Bevor ich loslege, ein paar Fakten zu mir....l eure Meinung dazu hören. Verrenne ich mich da in irgendetwas Unlösbares?
Die Frage ist falsch gestellt: 35 km, das ist doch gar nichts.
Nach dieser Definition haben die meisten Leute in Berlin eine Fernbeziehung, da der Partner zehn S-Bahn-Stationen weiter entfernt lebt.
Es sieht so aus, als ob deine Partnerin sich an ihr Single-Leben gewöhnt hat.
Oft ist es so, dass Frauen ihre Wünsche hinten anstellen, regelrecht verleugnen. Hier scheint es genau umgekehrt zu sein.
Ich hatte mal eine Fernbeziehung, da haben wir lange telefoniert, haben zusammen einen Film gesehen und uns am Telefon darüber unterhalten.
Die Frage ist nicht, wie lange ihr euch tatsächlich seht, sondern wie oft ihr telefoniert, wie sehr ihr euch braucht, um über den Tag zu erzählen.
Viele Leute, die in einer guten Beziehung waren, vermissen genau das.
Dass der Sport für sie wichtig ist, lässt sich nachvollziehen: Da werden endomorphine Stoffe ausgeschüttet. Vielleicht ist genau das es, was ihr geholfen hat, in den Jahren ohne Partner ausgeglichen zu sein, eine innere Balance zu finden, Stress abzubauen.

Das Problem ist: wenn ihr euch nur 24 pro Woche seht, dann verbringt ihr in 2 Jahren soviel Zeit zusammen, wie ein Studentenpärchen, das zusammenlebt, in 3 Monaten. Das heisst, ihr kennt euch gar nicht richtig.

Rein hypothetisch: Wenn du morgen einen Unfall hättest und 6 Monate in Klinik und Reha wärest: Würde sie dich im Krankenhaus besuchen, dir Zeitungen bringen, dir Ladekabel und Handy in die Klinik bringen, dich mit Süssigkeiten versorgen, an deinem Bett sitzen?

Die Frage ist also nicht, ob 35 km zu viel sind, sondern ob da jemand ist, der die Kultur des "zusammenlebens" nicht kennt.
 
  • #26
@LiebenundLeben
In meiner letzten Beziehung lebten wir eine LAT auf 30km und sahen uns Freitag Abend bis Sonntag mittag sowie an 2 Tagen unter der Woche. Insgesamt also rund 5 Tage/Nächte pro Woche. Das stressige Pendeln lag dabei überwiegend bei mir. Wieso besuchst du sie nicht unter der Woche Abends zum gemeinsamen Kochen, Filmeabend, also zum Entspannen? Mach' klar, dass du an solchen Relax Kuschelabenden kein glamouröses Makeup und Dresscode erwartest, sondern sie einfach nur bei dir haben möchtest. Auch wenn Ihr beide ko seid nach der Arbeit. Oder du lädst sie zum Italiener oder Asiaten ein zum After Work mit Übernachtung oder auch einmal ohne. Vielleicht kommt sie mit zum Sauna Abend? Ich würde mich an deiner Stelle sanft herantasten. Hilfst du ihr denn auch mal im Haushalt oder bei Reparaturen oder beim Wocheneinkauf? Zeige dich hilfsbereit, statt sexversessen. Trage auch einmal die schweren Einkaufstaschen nach Hause! Macht Ihr auch mal den Hausputz zusammen? Oder einfach einen Leseabend? Übernimm' auch Pflichten, wenn du mehr Zeit und Rechte von ihr möchtest. Moment lebt Ihr ja nur Affäre!

Und deine Kinder kannst du super an ihren Sport Sonntagen bei dir empfangen, sie mit einem Brunch verwöhnen, und Ausflüge oder Sport mit ihnen machen. Das soll ja exklusive Vater Qualität Time sein. Deine Kinder kommen, um dich zu sehen. Sie haben sicher Null Interesse an deiner Freundin! Zeige dich etwas aktiver und selbstbewusster. Ein langweiliges Anhängsel will heute keiner als Partner haben. Arbeite weiter an deiner Persönlichkeitsentwicklung. Lade deine Freundin und Kinder zum Grillabend ein. Das ist eine beschränkte Zeit und für alle gut machbar. Ich denke, du musst dich besser einbringen, wenn du mehr Zeit mit ihr verbringen möchtest.
Das sind alles super Ideen, aber mal ganz ehrlich, sich mit Anfang Mitte 50 so den po aufzureißen, dann passts halt nicht. Das ist eigentlich schon vom Posting her klar.
 
  • #27
Also ich bin auch der Meinung dass 35 km noch nicht unter "Fernbeziehung" laufen. Das ist auch für mich - ich lebe auf dem Land - noch nicht besonders viel.

Wenn Du meinen Thread zu meiner Fernbeziehung anschaust (https://www.elitepartner.de/forum/frage/wie-kann-eine-fernbeziehung-funktionieren.79882/) wirst Du feststellen dass Du es vergleichsweise komfortabel hast. So wie Du es beschreibst seht ihr Euch ja wirklich regelmäßig an den Wochenenden (und nicht wie z.B. bei mir nur alle paar Wochen), und das ist doch schon mal viel wert. Als "spärlich" würde ich das nicht unbedingt bezeichnen. Also ich könnte damit gut leben (vielleicht ergänzt um dein einen oder anderen Abend unter der Woche). Sei froh dass Du eine Freundin hast die Dich nicht einengt und Dir genügend Freiraum und Zeit für Dich selber lässt. Viele Männer würden sich das wünschen.
 
  • #28
Ich verstehe ja nicht wirklich, warum sich Männer wie Frauen immer über den Sport verwirklichen müssen. In unserer heutigen Gesellschaft ist ein Hobby, so ziemlich das Erste, nachdem man gefragt wird.
Ich finde das sehr traurig, der Mensch zählt nicht mehr, nur mehr der Beruf, Titel, das ach so tolle Hobby, wer kennt wem....wichtig ist anscheinend nur mehr seine Interessen durchzusetzen....egoistisch zu sein, nur ja nicht auf den Anderen eingehen.
lieber Fragesteller, diese Frau passt nicht, ist verlorene Zeit, glaub es mir.
Kommt drauf an, ob es passt. Ich denke, dass Sportler mit Nichtsportlern nicht kompatibel sind. Mein Freund und ich, wir machen beide viel Sport, oft auch zusammen. Sport hat für uns eine höhere Priorität als viele andere Dinge. Wenn das so ist, passt es. Wenn einer sich austoben muss, der andere aber andere Vorstellungen von der Freizeitgestaltung hat, wird es schwierig. Ich hatte diese Probleme mit einem Ex. Er hat zähneknirschend mit mir etwas Sport mitgemacht, weil er mit mir zusammen sein wollte. Eigentlich war er aber eine Couchpotato und hatte keine Lust dazu. Dann gab's dauernd Ausreden, was zwischen uns zu Spannungen geführt hat, weil ich dadurch auch nicht zum Sporteln gekommen bin. Dann passt es halt nicht. Jeder Jeck ist anders ...

Ich denke wirklich es gibt passendere Konstellationen und weniger passende. Die Prioritäten im Leben spielen dabei eine sehr wichtige Rolle, wenn es langfristig funktionieren und Spaß machen soll. Ich finde es ist auch OK, wenn Leute, die auf äußerliche Dinge wert legen wie Haus, schickes Auto etc. mit Leuten zusammen sind, denen das auch wichtig ist. Sollen sie doch. Man sollte nur nicht sich selbst oder seinen Partner zurechtbiegen, um die Beziehung am Leben zu erhalten.

Im Falle des FS denke ich aber es sind nicht nur die Hobbys, sondern auch fehlendes Commitment - wahrscheinlich sogar beiderseits.
 
  • #29
Hallo FS,

schwierig, das was ihr habt als Beziehung zu bezeichnen. Ich sehe hier weder eine Beziehung, noch eine Fernbeziehung im klassischen Stil.
Ihr trefft euch halt 1x die Woche für schöne Stunden und das war es dann. Mehr ist halt nicht zu holen. Sowas nennt man eigentlich Affäre oder Freundschaft+, mit Betonung auf +. Deswegen würde ich es Affäre+ nennen. Ihr passt einfach nicht zusammen. Sie kommt aber trotzdem, um sich halt Sex zu holen. Dazu ist Sie sogar bereit die 35km zu fahren, was ein Witz ist.

Fernbeziehung trifft es nur, wenn die Betonung auf Ferne liegt, im Sinne von ihr seid euch sehr fern, emotional, seelisch und materiell. So kann ich das nachvollziehen. Aber die fleischlichen Begierden werden eindeutig gestillt, und zwar regelmäßig.

Das wirklich positive Ding, was du daraus für dich ziehen kannst, ist, dass deine Qualitäten als Mr. Lover Lover ganz gut sein müssen, sonst würde die Dame auch nicht jeden Samstag für Sex antanzen.
In diesem Alter setzen betagte Frauen ganz klar auf Qualität, und die scheinst du zu liefern. Und deinen Hund kann Sie auch gut leiden. Aber sogar der darf nicht in die Wohnung.
Alles schön auf Abstand.Davon träumen viele Männer.
Ein Weibchen, was ohne jegliche Verbindlichkeit und Verpflichtung in regelmäßigen Abständen sich für Sex bereit hält, und das auch noch exclusiv, also safe.

Aber du wünscht dir halt mehr, würdest Sie gerne in deine Ursprungsfamilie integrieren. Aber dazu hat die Dame keine Lust.
Das wird ihr alles zuviel. Vielleicht traut Sie dir auch nicht, will sich nicht ausnutzen lassen. Nachher überlegst du es dir doch anders, und dann hätte die Dame ihre Zeit verschwendet, in etwas was keine Zukunft hat. So sind die Dinge klar geregelt.
Von daher halte dich weiter bereit für die Schäferstündchen am Samstag, oder such dir halt eine Partnerin, die ähnlich tickt wie du.

w 45
 
  • #30
Und deinen Hund kann Sie auch gut leiden. Aber sogar der darf nicht in die Wohnung.
Alles schön auf Abstand.Davon träumen viele Männer.
Der Hund ist ggf. nur ein Vorwand mit dem sie erreicht, dass er sie selten bis überhaupt nicht besucht.

Manche Menschen engt Besuch, gar Übernacht, bereits schon zu stark ein. Ggf. kann @frei dazu was schreiben (?).

Noch schlimmer ist es wenn der Besuch Sachen wie einen Schlafanzug für den nächsten Besuch zurück lässt oder auch nur Deko verschiebt um mal kurz was abzulegen. Das kann so triggern, dass Schluss gemacht werden muss. Selbst 2018 erlebt.

Den Sex muss es nicht unbedingt geben weil er so toll ist. Vielleicht muss sie alles in ihrem Leben ritualisieren und in genaue Zeiträume packen. Deswegen besucht sie ihn regelmäßig. Sie besucht ihn aber ggf. nicht wegen dem Sex sondern weil sie meint einen Freund vorweisen zu müssen. Sex ist der einzige Preis den sie zahlt damit er mitspielt.