• #1

Ist der "Kumpeltyp" für Männer ein abturner?

Ich bin Mitte 20 und hatte noch keine wirklich ernstzunehmende Beziehung. Als Hauptgrund sehe ich da meine eher zurückhaltene introvertierte Art. Ich habe mit dem Single leben keine Probleme, wenngleich man sich manchmal schon einen Partner wünscht. Ich sehe das gelassen und habe eher den Eindruck, dass es von der Gesellschaft als eher komisch angesehen wird.

Nun wurde mir kürzlich von einer guten Freundin zugetragen, dass der Partner (im Grunde auch ein Freund) einer Freundin von uns sie gefragt hat, ob ich auf Frauen stehe (wegen oben genannter „Problematik“). Ansonsten wurde ich 3 mal von Fremden gefragt, ob ich lesbisch sei, die wiederum ja nur durch meine Optik darauf kommen konnten. Ich glaube aber, dass der ein oder andere auch aus meinem Umfeld das vllt innerlich schon mal gedacht hat.

Ich bin nicht die typische Tussi. Ich trage keine Röcke. So gut wie keine Kleider oder hohe Schuhe (bestimmte Anlässe). Ich trage keinen Nagellack oder eine Tasche mit mir rum. Ich schminke mich, aber eher natürlich, dezent. Ich habe lange Haare, bin schlank und trage enge Jeans, Sneakers und Shirts, also eher sportlich. Ich interessiere mich für (Männer-) Fußball und hätte Spass beim Fifa zocken. Ich habe keine Angst vor Spinnen, hab handwerklich einiges drauf und keine Probleme mich dreckig zu machen ...usw. Gucke aber auch bsp. Shopping Queen.

Für Frauen hab ich mich allerdings noch nie interessiert. Geschwärmt oder Gefühle habe ich nur bei Typen entwickelt.

Jetzt frag ich mich, ob nicht nur meine introvertierte Art (an der ich natürlich arbeiten muss) schuld ist, sondern die „kumpelhafte Art“ eher abturnend auf Männer wirkt. Gleichzeitig natürlich auch die Optik (oh die steht sicher auf Frauen) mögliches Desinteresse vorprogrammiert?



Wie seht ihr das?
 
  • #2
Hallo Wolke90,

Deine Beschreibung würde auf mich genauso zutreffen (nur dass ich 44 bin). OK - ich bin bisher noch nicht als lesbisch eingestuft worden, sondern werde von Männern eigentlich immer als sympatisch und attraktiv betitelt.

Aber auch ich bin der sportliche, natürliche Typ. Wenn etwas zu reparieren ist oder Möbel aufzubauen sind, mache ich das selbst. Bohrmaschine und Akkuschrauber gehören einfach in einen gut sortierten Haushalt ;o)

Dennoch ziehe auch ich mich mal gerne ganz schick an (Kleid und Pumps), wenn mir danach ist, bzw. der Anlass dies erlaubt oder erfordert. Im Büro kennt man mich aber eher sportlich schick.

Und ja: ich glaube Männer haben tatsächlich ein Problem mit diesem "Kumpeltyp". Viele sehen mich eher als "kleine Schwester" an. Mir wurde das auch schon oft so ins Gesicht gesagt. Meist beginnt es mit "mit Dir ist alles so einfach und unkompliziert", später wird den Männern scheinbar genau diese Unkompliziertheit zu kompliziert.

Keine Ahnung warum .... eventuell sind wir einfach zu selbstständig, nicht das typische Frauchen, das beschützt und verhätschelt werden muss. Der Mann fühlt sich ggfls in seiner Rolle zurückgesetzt.

Ich für meinen Teil werde mich deswegen aber sicher nicht ändern, denn dann wäre ich nicht mehr ich. Und irgendwann könnte ich die Maskerade auch gar nicht mehr aufrecht erhalten und dann würde alles noch komplizierter.

Also: Entweder mein zukünftiger Partner kommt mit meiner Art klar, oder er ist eben nicht der Richtige.
 
  • #3
Moin,

dass man dich für lesbisch hält, kann m.E. bedeuten
- dass du tatsächlich eher "unweiblich" wirkst, z.B. kantige, männliche Gesichtszüge, ausgeprägtes Kinn, vielleicht breite Schultern, große Hände? Kleidung halte ich da eher für unbedeutend, da gibt es auch bei Heterofrauen ja eine unendliche Spannbreite.
- dass man sich darüber wundert, dass du so lange ohne Partner bist und bei den üblichen Gelegenheiten nie mit einem gesehen wirst.
Dass du auch von Fremden nach deiner sexuellen Orientierung gefragt wurdest, deutet vielleicht auf ersteres hin. Falls es Frauen waren, waren sie ev. an dir interessiert?

Den "Kumpeltyp" erkenne ich da eher nicht, passt auch nicht so zu Introvertiertheit, ist auch eher kein Problem für Männer, zumindest nicht in einem Ausmaß, dass dich nie einer anflirtet. Wenn du deiner Frage auf den Grund kommen bzw. bei Männern mehr "beziehungstechnisches" Interesse auslösen möchtest, wirst du wohl nicht darum herumkommen, dich mal mit deinem Typ zu beschäftigen.

manchmal
 
  • #4
Liebe FS,
Frauen stehen auf Männer (meint: männliche Attribute) und Männer auf Frauen (weibliche Attribute) - so ganz grundsätzlich.
Dabei geht's sicher um einen Mix aus Kleidung, Styling, Auftreten und Verhalten.
Es gibt sicher Männer, die total auf den Typ Frau zum Pferdestehlen (optisch) abfahren, allerdings wird das nicht die Mehrheit sein.

Du hast die Option, zu bleiben, wie du bist und auf den Mann zu warten, der dich genau so haben will. Den gibt es sicher.

Alternativ kannst du, wenn du Lust drauf hast, dich mit deiner eigenen Definition von Weiblichkeit auseinander setzen. Dich ausprobieren und schauen, was dir gefällt und was zu dir passt. Tussi-Modelle zu beobachten und dir das eine oder andere Detail, das dir zusagt, abzugucken, ohne dich zu verbiegen.
Geh mal "normal" in den Supermarkt, und dann ein wenig aufgebrezelt. Ich bin mir fast sicher, dass du den Unterschied bemerken wirst, was Blicke von Männern angeht.
Es muss nicht gleich der pinke Glitzer-Gel-Nagellack und der waidwundes-Reh-Augenaufschlag werden. Ein paar kleine Details (Styling und Verhalten) innerhalb deines eigenen Wohlfühl-Radius können dich aber schon aus der Kumpel-Zone rauskatapultieren. Vor allem: genieße es, eine Frau zu sein und strahle das aus.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass du dann zusammen mit deinen anderen Attributen (Interesse an Fußball, keine zwei linken Hände) eine echte Traumfrau für viele Männer wirst.
 
  • #5
Guten Morgen liebe FS,

vergiss das Geschwätz dummer Menschen....
Du bist so und hast prima Eigenschaften und Fähigkeiten, wer zu dusselig ist, das zu erkennen, weil du nicht den Allerweltsvorstellungen von einem Weib entsprichst, ist das nicht dein Problem.
Es gibt für ALLE den passenden Deckel und jede Menge Männer, die gerade auf so einen Typ Frauen steht. Warum wohl hat die Natur so viel unterschiedliche Wesen erschaffen, sicher nicht, damit sie sich verleugnen. Wenn du mit dir im Reinen bist, dann bleibe so, wie du bist.......
 
  • #6
Ich finde, dass "Kumpeltyp" und "introvertiert" nicht so recht zusammenpasst.

Unter einem Kumpeltyp stelle ich mir eine Frau vor, die wie ein "Bengel" mit den männlichen Freunden spricht. Zusammen Fußball gucken, vor der Kneipe stehen und eine rauchen, sich mit männlichen Themen besser auskennen als mit weiblichen usw.

Introvertiert zu sein bedeutet, dass man ziemlich in sich gekehrt ist. Man kann gut allein sein, muss nicht ständig quatschen, empfindet dieses sogar auf Dauer als anstrengend. Was nicht heißt, dass man mit angenehmen Leuten nicht gern mal einen Plausch hält. Im Gegenteil kann man mit Leuten, denen man Vertrauen schenkt, auch als introvertierte Person gut reden und auch Spaß haben.

Was trifft denn nun eher auf dich zu?

Übrigens habe ich nicht das Gefühl, dass weibliche Kumpel ein Abtörner für Männer sind. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass Männer lieber mit aufgeschlossenen (und lauten) Frauen reden als mit den ruhigen. Ist wohl auch einfacher ....

(Ich bin übrigens selbst ein bisschen Intro, daher meine Beobachtungen ...)
 
  • #7
Giselle Bündchen sieht in Jeans und Tshirt super sexy und weiblich aus. An der Kleidung oder Schminke alleine liegt das nicht.
Es geht auch darum, wie du sprichst und dich verhältst. Vielleicht wirkt das alles männlich.
Die meisten Männer stehen bei Frauen auf das weiblich andere. Dafür musst du aber nicht zur Tussi mutieren.
 
  • #8
Das Styling ist relativ unwichtig.

Ich schwanke schon immer zwischen Kumpel-Klamotten (harte Arbeit, Motorrad) und engen Röcken mit hohen Pumps, und das abwechselnd. Bei Motoröl unter den Nägeln gibt es dunkelroten Nagellack...

Es gab Phasen, in denen ich alle drei Wochen einen neuen Verehrer hatte und Phasen, in denen sich aller drei Jahre mal ein Mann interessiert hatte.

Das hing von mir, meiner seelischen Verfassung und sonst Nichts ab. Wenn ich fröhlich, locker und blendend gelaunt durch die Gegend marschiert bin, habe ich - ohne es selbst zu bemerken - noch mit der 70jährigen Marktfrau geschäkert. Die Männer kamen an wie die Motten zum Licht.

War ich mit mir und tausend Problemen beschäftigt, war ich freundlich, aber im Grunde zugeknöpft - kein Mensch interessierte sich.

Logisch, oder?

Liebe FS, denk mal bitte nach über Dich. Was willst Du wirklich, was macht Dir ein gutes, warmes Bauchgefühl? Ist es ein Partner? Hast Du keinerlei Ängste und Vorbehalte? Viel Glück für Dich!
 
  • #9
Es ist i.d.R. die Optik und Körpersprache.
Ein VS Unterwäschemodel, welches in der Freizeit Regale aufhängt, Räder wechselt und Modeleisenbahnen baut könnte noch so zurückhaltend und introvertiert sein, Männer würden ihr die Bude einrennen.

"Typische Tussi" ist keine Frau, nur weil sie sich schön macht. Generell bestätigt für mich dieser etwas herablassende Ton, dass die FS Probleme mit sich selbst hat. Daher wird sich gerne in Wohlfühlschlabberklamotten eingeigelt.

Sich schön machen ist aber primär ein Gefallen den man sich selbst macht. Ein schöner Rock, hohe Absätze, nettes Bluse etc. bei der Frau, eine schöne Uhr, gute Schuhe, gut sitzendes Hemd und Hose beim Mann - da merkt man wie schön man sein kann. Alltagsschlabberlook programmiert den Kopf systematisch um. Man vergleicht sich durch Dauerberieselung unweigerlich mit den schönen Menschen aus der Medienwelt und findet sich selbst weniger begehrenswert.
 
  • #10
Also ich finde, du hörst dich ganz normal an und nur, weil du noch keine Beziehung hattest, heißt das nicht, dass mit Dir etwas nicht stimmt.
Die meisten Männer würden Dich sicherlich jeder "Tussi" vorziehen (wobei auch das Definitionssache ist - bin sicher auch manchmal Tussi :) ).
Hattest Du denn schon mal Affären? Sex? Oder in letzter Zeit überhaupt irgendeine Art von Kontakt zu einem Mann, die über Freundschaft hinaus ging?
Ob Du nun Jeans oder Kleider anhast, hat nichts damit zu tun, ob du einen Mann abkriegst.
Die Frage ist ja eher, ob du einen willst?
Du schreibst, dass du gar nicht unglücklich mit deinem Singlestatus bist. Ich finde ja ein Leben so ganz ohne Mann und Sex auf Dauer sehr trist. Sex und Liebe machen das Leben einfach bunter und schöner.

Warum willst du keinen Mann in Deinem Leben?

Meinst du, dass du keinen bekommst? Oder dass Dich keiner will?

Ich mag auch Fußball und zocken kann ich auch ;-)
Männer finden geländetaugliche Frauen super. Allerdings bist du kein "Kumpeltyp", denn dann würdest du auf die Männer locker zugehen.

Aber wieso fragst du dich nur, was Andere von Dir denken und ob andere Männer Dich toll finden!?
"Was willst DU ?" ist doch die Frage!?

Vielleicht war eben bisher kein Mann dabei, der Dir gefallen hat!?
Vielleicht findest du aber auch Frauen attraktiv?
Ich finde, du solltest für Dich einfach herausfinden, was DU willst.
Und dann danach handeln!
Und glaub mir: Du musst nicht gestylt sein wie ein Model um einen Mann abzukriegen ;-) Sind die ja auch nicht und das schreckt Männer auch ab.

Sei einfach lustig und Du selbst, versuch mal, auf die Menschen (Jungs und Mädels) zuzugehen - die haben nämlich auch Hemmungen und Ängste genau wie du und freuen sich über ein nettes Lächeln oder einen netten Spruch.
Und zweifle nicht so sehr an Dir!
Du bist Du und das ist auch gut so! Und wenn du keinen Mann hast, haste eben keinen! Das macht noch lange keine Lesbe aus Dir.
Nur ist das Leben eben schöner, wenn man ab und an auch mal die Liebe und die Leidenschaft in sein Leben lässt.
 
W

wahlmünchner

  • #11
Dass du auch von Fremden nach deiner sexuellen Orientierung gefragt wurdest, deutet vielleicht auf ersteres hin. Falls es Frauen waren, waren sie ev. an dir interessiert?
Gute Frage. Sonst: es ist oft nicht der Style sondern die Bewegungen.
Viele Lesben gehen breitbeiniger, posen männlicher..
Tust du das?
ist eigentlich erstmal keine lesbische Optik. Also hat es entweder damit zu tun, dass man sich fragt wieso so ein nettes Wesen wie du keinen Freund hat..oder eben deine Körperhaltung.
Hast du O-Beine? Die wirken auch oft eher männlich.
 
  • #12
Eine Kumpeltyp ist typischerweise eine Frau mit eher kräftigem Körperbau und ebenfalls einem kräftigen, eher unweiblichen Gesicht und dann charakterlich nicht zimperlich und eher handfest (trinkt also auch mal lang/kurz und versteht auch eine derben Witz)

Haare lang oder kurz, jedenfalls nicht besonders aufwendig gemacht, benso Schminke. Stimme nicht besonders piepsig eher tief.

Nach so einer Frau habe ich früher zweitweise gesucht, wollte dann aber letztlich doch mehr äußerliche Attraktivität. Auf jedenfall ist diese Typ Mensch nicht introvertiert.

Ich habe den Verdacht, dass die FS diesem Typ überhaupt nicht entspricht und deshalb hier niemand die Frage richtig versteht.
Vielleicht hat sie doch äußerlich eine nicht unwesentlichen Makel oder sie wirkt zu distanziert und nur sie (und vielleicht ihre Freundinnen) galuben an Kumpeltyp. Ihre Selbstbeschreiebung passt jedenfalls darauf nicht.
 
  • #13
Also was die Kleidung betrifft, hatte ich eine merkwürdige Feststellung am letzten Wochenende.

Üblicherweise ziehe ich mich durchaus weiblich, etwas körperbetont, schick elegant an, mit
mit Absatzschuhen. Allerdings bin ich keine Tussi mit High Heels und Glitzer.

Männer schauen mich glaube ich recht gerne an, aber mehr passiert da auch nicht.

Am Wochenende ging ich mit meinem Hund an einem belebten See spazieren. Mit einfacher kurzer blauer Jeans, weißem Baumwoll-TShirt, Turnschuhen. Die Haare hatte ich einfach zu einem Zopf zusammengebunden, weil es warm war. Kaum geschminkt.

Und plötzlich wurde ich angelächelt und angegraben wie ich es vorher nie erlebt habe... ich staute nicht schlecht, da ich optisch sicherlich nicht allzu viel hergemacht habe.

Was ich damit sagen will ist, dass weibliche Kleidung nicht unbedingt zu mehr Erfolg bei den Männern führt (solange man nicht wie eine Kampflesbe aussieht...)

Da ich auch handwerklich begabt bin, meinte mal ein Mann zu mir, ich bräuchte ja gar keinen Mann, ich kann ja alles selbst...

Ich glaube manche Herren fühlen sich schnell abgeschreckt, wenn Frauen Männerdinge zu gut können... das ist unweiblich. Ebenso, wenn Frauen ihre Emanzipation zu sehr raushängen lassen.
 
  • #14
Ich lese raus, dass Du nicht unbedingt scharf auf eine Beziehung bist. Da das in Deinem Alter aber "alle" sind, wirkt Dein Desinteresse allgemein vielleicht als Desinteresse an Männern.
Damit bist Du aber kein Kumpeltyp, der unterschiedlich definiert wird. Meiner Beobachtung nach einmal als Frau, mit der man Pferde stehlen kann, die aber trotzdem sexy ist, und einmal als Frau, die keinen Bezug zu ihrer Weiblichkeit hat und deswegen versucht, sich auf die Kumpeltour dem Mann zu nähern, den sie toll findet. Die letztere ist nicht sexy und deswegen uninteressant für Männer.
Ob Du eine kumpelhafte Art hast, kann ich nicht rauslesen. Wie hast Du versucht, Männer für Dich zu begeistern? Hast Du einen Bezug zu Dir als Frau, also ist Weiblichkeit für Dich was zum Abwerten oder was, das Du nach außen zeigen willst, weil Du es toll findest, Frau zu sein? Frauen, die abfällig über "Tussis" reden, wenn sie einfach Frauen meinen, die optisch mehr Aufwand betreiben (ich habe das jetzt nicht bei Dir gelesen, Du klassifizierst nur ansatzweise, dass es eine Frau, die ihre Weiblichkeit unterstreicht, sein würde), verachten meist das Frausein als Schwäche und sehen Stärke und das Zeigen von Stärke nur in männlichen Dingen.

Vielleicht liegt es auch an Deinen Freunden. Ich meine, was geht die das an, was mit Dir ist. Ich kenne das auch von Bekannten, dass die, als ich Anfang 20 war, dauernd wissen wollten, ob ich denn einen Freund hätte. Und wenn nicht, warum nicht usw usf. Es muss ja so sein, dass irgendwas nicht stimmt, wenn man keinen hat.
Ja, falls das so ist, geht es die immer noch nichts an. Anscheinend brauchen sie es, dass sie ein Label draufkleben können, sonst treibt sie das um.
 
  • #15
Der "Kumpeltyp" ist eine Frau die sich größtenteils besser mit Männern versteht als mit Frauen. Also quasi mit der männlichen Art besser zurecht kommt als mit der weiblichen. Nach deiner Beschreibung trifft dies auf dich nicht zu. Ich würde deine Situation so einschätzen, dass du keineswegs "lesbisch aussiehst" (wenn es hierfür überhaupt eine Definition gibt). Ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich eher an deinem Auftreten und Verhalten liegt. Du schreibst, dass du eher introvertiert bist. Ist das denn etwas was dich stört? Wenn ja, dann würde ich an dieser Stelle ansetzen. Introvertiert kann auf Außenstehende auch schnell mal verunsichert oder desinteressiert wirken. Die Körpersprache ist hier sehr aussagekräftig. Mir haben beispielsweise schon einige gesagt, dass ich häufig so wahnsinnig böse schaue. Was allerdings gar nicht stimmt, ich war dann einfach nur in Gedanken oder sehr konzentriert. Bei meiner Umgebung kommt es dann halt einfach nur anders an. Was gar nicht dramatisch ist und weswegen ich auch nicht seit neustem mit nem Kleiderbügel im Mund rumlaufe, aber ab und zu fällt es mir dann auch selbst auf und ich versuche mich locker zu machen. Ich denke, dass das generell ein guter Ansatz für dich ist: achte mehr auf deine Körpersprache und welche Signale du sendest. Versuche deine Unsicherheit ein wenig abzulegen, sei mit dir selbst im Reinen und vor allem finde dich toll wie du bist (ganz wichtig!). Hier reicht es nicht, dass einfach nur so zu sagen, das muss man fühlen und dann strahlst du es aus. Wenn dir dann beispielsweise ein Mann über den Weg läuft, der dir gefällt, dann lächel ihn ruhig mal an. Das fällt die anfangs sicherlich schwer, aber du wirst merken, dass solche Kleinigkeiten viel bringen.
 
  • #16
Egal, was wir hier, die wir dich nicht sehen oder hören, dazu sagen: Wenn du bereits mehrfach, von Freunden und Fremden, im real live, für lesbisch gehalten wurdest, dann wirst du auch lesbisch wirken. Da beißt die Maus keinen Faden ab!
Nun gibt es heute viele Frauen, die lesbisch wirken, es aber nicht sind, genau wie es viele Männer gibt, die schwul wirken und es nicht sind. Und wirkliche Lesben und Schwule wirken manchmal total hetero.
Ob jemand schwer oder leicht einen Partner findet, hat nicht wirklich etwas damit zu tun. Denn sehr weiblich attraktive Frauen haben zwar viele Anwärter, aber auch für diese Frauen passen ja nur die wenigsten Männer, deshalb haben sie es genau so schwer, den für sie Richtigen zu finden.

Die Frage ist, wie willst du wirken, was willst du ausstrahlen?
Stichwort: Gerne Frau sein, gerne "weiblich" sein, was auch immer das für DICH bedeutet … Dazu hast du von den Postern hier schon viele hilfreiche Antworten bekommen.


w51
 
  • #17
Willkommen im Club. Die Beschreibung könnte auch auf mich zutreffen. Nur daß ich inzwischen Mitte Vierzig bin und sich am Zustand nix geändert hat. Ich staune auch öfters mal über Frauen, die gestylt, mit Minirock und in Netzstrumpfhosen mit ihrem Hund Gassi gehen. Käme ich nicht im Traum drauf und ich würde mich auch extrem unwohl damit fühlen. Ich glaube aber nicht, daß es per se am Outfit liegt - schon zweimal flirteten mich Männer an, als ich in den allerschäbigsten Arbeitsklamotten rumlief. Die fanden das cool. Ich mache mir - ehrlich gesagt - über die Wünsche und Vorstellungen der Männer keinen Kopf mehr und mache nur noch mein Ding. Gerade wenn man hier im Forum eine Weile mitliest, verliert man eh die Lust.
 
  • #18
Willkommen im Club, liebe FS! Ich bin ein paar Jahre älter als du und hatte auch noch keine richtige Beziehung.

Welcher Typ Mann gefällt dir denn? Sind die Eigenschaften (optisch und charakterlich), die dir an Männern gefallen, kongruent mit dem, was du selbst verkörperst?

Ich trage keine Röcke. So gut wie keine Kleider oder hohe Schuhe (bestimmte Anlässe). Ich trage keinen Nagellack oder eine Tasche mit mir rum. Ich schminke mich, aber eher natürlich, dezent. Ich habe lange Haare, bin schlank und trage enge Jeans, Sneakers und Shirts, also eher sportlich.
So laufen doch die meisten jungen Frauen rum. Sieh dich mal in deinem Bekanntenkreis um oder auf der Straße - wieviele Mädels tragen da Röcke (außer im Hochsommer), High-Heels und auffälliges Make-up? Ich denke, stylingtechnisch liegst du absolut im Rahmen dessen, was in deiner Altersklasse unter Heterofrauen üblich ist. Nur wegen Jeans oder flacher Schuhe wirkt sicher keine Frau lesbisch.

Frau, die keinen Bezug zu ihrer Weiblichkeit hat und deswegen versucht, sich auf die Kumpeltour dem Mann zu nähern
Wie nähert man sich denn auf nicht-kumpelige Art, also wie macht man es "richtig"? Indem man flirty auftritt? Läuft man damit nicht Gefahr, schnell in die "nur Sex/Spaß"-Schublade gesteckt zu werden? Hier wird öfters geschrieben - und meine eigenen Erfahrungen bestätigen das - dass Männer, die offensiv flirten, i.d.R. nicht ernsthaft verliebt sind, sondern nur Selbstbestätigung oder Sex suchen. Bildet man, wenn man flirtet, nicht das weibliche Pendant zu solchen Männern?

Was ich selbst erlebe und beobachte ist, dass eine Frau kein spezielles "Balz-Progamm" abspielen muss, um bei einem Mann Interesse zu wecken. Ich hatte schon "Verehrer", mit denen ich mich einfach ganz normal unterhalten hatte, z.T. sogar über "Männerthemen" wie Informatik. Freundlich, aber ohne kokette Untertöne; ohne Haarewerfen, tiefe Blicke, Zweideutigkeiten.

Und häufig entsteht beim Mann ja schon ein Anfangsinteresse, bevor man überhaupt richtig miteinander gesprochen hat.

Was ich damit sagen will: ich glaube, diese "Weiblichkeit" (oder eben Un-Weiblichkeit) ist etwas, was nicht erst in der direkten Interaktion wahrgenommen wird, sondern lange davor.
 
  • #19
Gehe doch mal in eine Fußballkneipe und setze dich zu den Männern. Kannst dir ja auch vorher anschauen ob dich einer interessieren würde und ob er ggf. keinen Ehering am Finger trägt.

Kannst ja auch etwas flunkern damit die Männer aufmerksam werden. Kannst ja erzählen, dass du früher mit deinem Exfreund gerne ins Station gegangen wärst und beim Fußball hängengeblieben bist. Und wenn sie dich ausfragen wollen über deinen Exfreund sagst du einfach du willst nicht darüber reden, manche Männer sind halt doof aber hoffentlich nicht alle.

So weiß Mann gleich:
A) Nicht lesbisch
B) Mag Fußball
C) Single und ggf. interessiert

Auch wenn du eine Tasche doof findest, schau doch mal ob du nicht eine findest die dir ggf. gefällt. Ansonsten gab es schon viele Tipps, es ist die Ausstrahlung und Einstellung. Ich weiß selbst das es schwierig ist daran zu arbeiten wenn man dort noch kein sonderliches Erfolgserlebnis hatte. ( Kenne ich )

Ansonsten mal mit einer Freundin in eine Bar / Club gehen und euch auch ein Männerduo ausgucken mit denen man etwas Smalltalk halten kann? Ich denke das würde dich lockerer machen und die Ausstrahlung / Einstellung ändern. Und die Freundin könnte dich dabei sicher etwas an die Hand nehmen, sprich das würde dir etwas Sicherheit geben.
 
  • #20
Die Frage ist doch, ob du nur keine Beziehung hattest oder ob du überhaupt noch nie was mit einem Mann hattest in letzter Zeit!
Ich habe eher das Gefühl, dass du gar keine Ahnung hast, wie man flirtet oder wie man einen Mann anflirtet.
Auch frage ich mich, ob dir überhaupt ein Mann gefällt!?
Also nur weil eine Frau Single ist, kommt ja keiner drauf, dass sie lesbisch ist.
Sagst du deinen Freundinnen nie, dass dir der eine oder andere Mann gefällt??
Hast du ihnen noch nie von einem verflossenen Mann (kann ja auch ein Affärchen gewesen sein) erzählt?
Ich habe bei Dir das Gefühl, dass Männer in Deinem Leben so gar kein Thema sind und das verstört dein Umfeld. Nicht die Tatsache, dass du keinen Freund hast.
Also hast du denn Interesse an Männern?
 
  • #21
Wie nähert man sich denn auf nicht-kumpelige Art, also wie macht man es "richtig"? Indem man flirty auftritt?...Bildet man, wenn man flirtet, nicht das weibliche Pendant zu solchen Männern?
Mit weiblichem Auftreten ist überhaupt nicht gemeint, dass man sich irgendeiner Weise weiblich "produziert". Es ist eine Grundeinstellung zu sich selbst und zum anderen Geschlecht (ich schreibe nur bzgl. heterosexuellen Menschen). Wenn niemand in der Kindheit "reingefunkt" hat in die weibliche Persönlichkeitsentwicklung, ist es eine ganz natürliche Sache. Hier kann es auch ein burschikoses Mädchen sein, das mit am Auto rumschrauben mehr anfangen kann als mit Nagellack, trotzdem ist die weibliche Identität nie in Frage gestellt, unangenehm empfunden oder als schwach empfunden. Sie steht eben nicht auf rosa Rüschen und hat ihre Verehrer, die auch nicht drauf stehen. Die Frau mag Männer, hat keine Angst vor ihnen, keine Angst, angeflirtet zu werden, keine Angst, begehrt zu werden und das auch zu merken (auf angemessene Weise je nach Vertrautheitsgrad. Ich meine nicht angraben, rumgrabschen usw.).

Die Kumpelfrau in diesem Sinne hat ein gestörtes Weiblichkeitsgefühl. Sie wirbt z.B. mit ihrem Wissen oder ihren Fähigkeiten, statt einfach mit sich als Frau, denn den Mann wird das nicht interessieren, was sie alles kann, wenn er sie attraktiv findet.
Wenn ein Mann ihr Aufmerksamkeit schenkt, die ihr als geschlechtsreife Frau gilt, wird sie verlegen oder verängstigt, vermittelt das Gefühl, dass es ihr unangenehm ist, als Frau wahrgenommen zu werden. Wenn so eine am Auto rumschraubt, hält sie es für mehr als NUR eine Fähigkeit. Es wird Teil ihrer weiblichen Identität, dh. wenn sie sich als geschlechtsbezogene Persönlichkeit definiert, wird dieses Hobby Thema, meist mit gleichzeitigem Abwerten von "Tussi-Hobbys".

Eine Frau mit gesundem Weiblichkeitsgefühl hat keinerlei Misstrauen gegenüber Männern. Sie kann einfach sich wirken lassen als Frau, ohne dass sie flirtet oder irgendwelche erlernten Zeichen setzen muss. Sie hat eine körperliche Präsenz.

Was ich damit sagen will: ich glaube, diese "Weiblichkeit" (oder eben Un-Weiblichkeit) ist etwas, was nicht erst in der direkten Interaktion wahrgenommen wird, sondern lange davor.
Nicht jeder Mann sieht es jeder Kumpelfrau gleich an, was los ist, wenn er denkt "schöne Frau". Das merkt er mitunter erst, wenn sie miteinander reden oder er die Frau erlebt.
 
  • #22
Weiblichkeit kann in meinen Augen nicht pauschalisiert werden. Sie setzt sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen, kann sich im Laufe des Lebens verändern und besteht aus viel mehr als "Röcken, Nagellack und Pumps". Weiblichkeit ist ein Gefühl, eine Einstellung und entsteht durchaus auch durch die Interaktion mit dem anderen Geschlecht.

Du beschreibst, was du alles nicht bist und ich hoffe sehr, dass du nicht glaubst, dass deine aufgezählten Punkte "Weiblichkeit" definieren! Ob Frauen Nagellack oder auf Handtaschen stehen ist Geschmacksache, handwerkliches Können, Zocken und Sport gehören für mich in die Kategorie Hobbys & Interessen. Daran messe ich aber nicht, wie feminin eine Frau ist!

Es gibt Frauen, die im Fußballverein spielen, am liebsten Bier trinken und mit ihren Kumpels weggehen und mit Shoppen nichts am Hut haben (sehr überspitzt). Meiner Meinung nach können diese Frau trotzdem sinnlich, feminin und weiblich-attraktiv sein. Nur weil sie Angewohnheiten/Interessen haben, die man eher von Kerlen kennt, geht ihre Weiblichkeit dadurch ja nicht verloren.

Ich finde es ein sehr spannendes Thema und setzt viel Auseinandersetzung mit sich selbst, seinen Wünschen, Zielen und Vorstellung voraus. Ich hoffe, du findest für dich die richtige Antwort & Definition.
 
  • #23
"Bist du lesbisch?" ist ein Trick von Männern, um dich zu verunsichern oder dir weis machen zu wollen, dass was nicht stimmt mit dir, um DICH für SIE gefügig zu machen! Es kommt meist von Männern, die in der Masse mitschwimmen und schon sehr lange verzweifelte Single und sehr unliebsame Partner sind.
Finger weg von solcher Art Mann!
 
  • #24
Es gab in meinem Bekanntenkreis immer genug Frauen, die eher mit Jungs abhingen, mit denen man locker über fast alles reden konnte, welche stets in Sneakers statt in Schuhen mit hohem Absatz unterwegs waren und welche mehr als genug Verehrer hatten. Ich möchte sogar behaupten, dass ich selbst mich in diesen Frauentyp eher verliebe als in die gestylte, sehr auf ein perfektes Äußeres fixierte Schnitte.

Daran liegt es also ganz sicher nicht.
 
  • #25
Ich bin Mitte 20 und hatte noch keine wirklich ernstzunehmende Beziehung. Als Hauptgrund sehe ich da meine eher zurückhaltene introvertierte Art.
Der Hauptgrund ist, dass du zu wenig (neue) Leute kennenlernst. Du musst deine Comfort-Zone verlassen. Schließe Freundschaften und gehe aus oder gehe aus und schließe Freundschaften. Deine introvertierte Art ist kein Problem. Die meisten Leute sind erstmal nicht so gut mit dem Anknüpfen von neuen Freundschaften. Versuche es.
 
  • #26
Hallo,

ich bin auch so ein "Kumpeltyp" und finde es einfach klasse und ich treffe ganz bestimmt nicht auf den Beschreibungen einiger Vorschreiber zu!

Ich liebe es, eine Frau zu sein, aber ich bin eben auch kein Weibchen! Mit "Frauenthemen" kann ich nichts anfangen, Shoppen, TV-Serien aller Art und Co. damit kann ich nichts anfangen!
Ich habe lange Haare, schminke und pflege mich gerne, trage aber eben auch ausschliesslich Lederklamotten, Heavy Metal Kutte und Western- oder Springerstiefel.

So lange ich denken kann, hatte ich immer beste Freunde und einen Bekanntenkreis, der hauptsächlich aus Männern bestand.
Mit Frauen komme ich oft gar nicht klar, was nicht an mir liegt, sondern daran, dass sie mir oft ablehnend, mitunter sogar feindlich gegenübertreten, dagegen hätte ich überhaupt nichts gegen Freundschaften zu Frauen, ganz im Gegenteil, ich hätte sehr gerne eine beste Freundin.
Ich weiss nicht, woran das liegt, das es so ist, denn ich habe weder etwas persönlich gegen meine Geschlechtsgenossinnen, noch habe ich ein Akzeptanzproblem wenn es um mögliche Verschiedenheiten geht.

Ich mag Männer, bin aber vollkommen Flirtfrei, brauche keine Bestätigung, suche sie auch nicht, sondern habe einfach Spass und geniesse meine Freundschaften und gute Zeiten mit ihnen, ohne jeden Hintergedanken. Es ist einfach toll und unkompliziert.

Ausgrenzung an Angezicke habe ich eher durch Frauen erlebt, das muss ich mir einfach nicht geben, auch, weil ich selber niemals auf die Idee kommen würde, so etwas zu tun.

Ob ich deswegen weniger Chancen habe, kann ich nicht sagen, da ich darauf nicht achte und es mich auch nicht interessiert.
 
  • #27
Jetzt frag ich mich, ob nicht nur meine introvertierte Art (an der ich natürlich arbeiten muss) schuld ist, sondern die „kumpelhafte Art“ eher abturnend auf Männer wirkt.
Die Frage ist doch: auf welche Männer? Auf solche, die sich ein unselbständiges, gestyltes Püppchen zur Freundin wünschen, sicher. Aber was willst Du mit so einen Mann? Es laufen doch genügend herum, denen das weibische Gehabe auf den Senkel geht, die sich eine robuste Freundin wünschen, eine die auch mal mitkommt zum Zelten oder so. Und die auch gerne introvertiert sein darf nach dem Motto „stille Wasser gründen tief”.
 
  • #28
Was ich noch nachtragen möchte ist, dass mich trotz meiner Erscheinung noch kein Mensch für Lesbisch gehalten hat.

Aber Du bist auch noch sehr jung, da liegt noch Viel vor Dir!
 
  • #29
Ausgrenzung an Angezicke habe ich eher durch Frauen erlebt,
Ja, seltsam. Muss man nicht verstehen.

Ich fahre schwere, alte Maschinen, bin aber eher der Typ "Steige aus der Lederhose und komm im knielangen Rock zum Essen". Ich kenne aber x Frauen, die durchgängig eher burschikos mit Jeans und Sneakern herumlaufen und eigentlich alle gute, langjährige Partnerschaften/Ehen haben.

Die Frauen sind aus meiner Sicht sehr geschätzt als verlässliche, kompetente, pragmatische, unzickige Menschen mit viel Humor und Lässigkeit. Selbst fahren tun nur wenige, aber die Männer richten sich durchaus auch nach den Wünschen der Frauen und verzichten schon öfter mal auf Touren etc, wenn familiäre Probleme dem entgegen stehen.

Insofern sehe ich überhaupt nicht den Punkt, weshalb die FS keinen Partner finden sollte - außer sie hat eine spezielle, persönliche Baustelle, die ihre Ausstrahlung verändert und so effektiv und langanhaltend eine Beziehung verhindert.

Das, fürchte ich, werden wir aber hier nicht herausfinden.

Bitte, liebe FS, überleg Dir doch einmal, ob Du nicht ein bisschen Geld in ein persönliches Coaching/Beratug investieren möchtest. Dort könntest Du offen sprechen und würdest ein direktes persönliches Feedback erhalten - erheblich ungeschminkter und (hoffentlich) kompetenter als von Freunden. Alles Gute!
 
  • #30
Ja, seltsam. Muss man nicht verstehen.

Ich fahre schwere, alte Maschinen, bin aber eher der Typ "Steige aus der Lederhose und komm im knielangen Rock zum Essen". Ich kenne aber x Frauen, die durchgängig eher burschikos mit Jeans und Sneakern herumlaufen und eigentlich alle gute, langjährige Partnerschaften/Ehen haben.

Die Frauen sind aus meiner Sicht sehr geschätzt als verlässliche, kompetente, pragmatische, unzickige Menschen mit viel Humor und Lässigkeit. Selbst fahren tun nur wenige, aber die Männer richten sich durchaus auch nach den Wünschen der Frauen und verzichten schon öfter mal auf Touren etc, wenn familiäre Probleme dem entgegen stehen.

Insofern sehe ich überhaupt nicht den Punkt, weshalb die FS keinen Partner finden sollte - außer sie hat eine spezielle, persönliche Baustelle, die ihre Ausstrahlung verändert und so effektiv und langanhaltend eine Beziehung verhindert.

Das, fürchte ich, werden wir aber hier nicht herausfinden.

Bitte, liebe FS, überleg Dir doch einmal, ob Du nicht ein bisschen Geld in ein persönliches Coaching/Beratug investieren möchtest. Dort könntest Du offen sprechen und würdest ein direktes persönliches Feedback erhalten - erheblich ungeschminkter und (hoffentlich) kompetenter als von Freunden. Alles Gute!

Ich weiss es auch nicht. Ich habe zwar einige Frauen im Bekanntenkreis, aber das Verhältnis ist eher distanziert.
Ich bin zwar etwas burschikos und so, aber dennoch gerne Frau und ich liebe es auch, eben nur auf meine Art und Weise.

Möglicherweise signalisiert die FS auch eine Art Abwehrverhalten, wenn es um Beziehungen geht, denn ich persönlich habe kein Problem damit, eine Verbindung einzugehen und sie auch zu pflegen. Ich z.B. bin gebunden und sehr verliebt und bin dann auch anschmiegsam und zugänglich.

Ich denke, dass hierin auch das Problem bei der FS liegt.