• #91
Ich beneide teilweise Leute, die ihren SC dadurch zeitlebens beibehalten haben, dass sie immer in einer Stadt bleiben konnten.
Ich bin immer in der selben Gegend, mein SC hat sich dennoch ständig geändert. Weil mir feste Freundschaften einfach nichts geben und ich sie daher auch nicht pflege.
Es gibt aber Interessensgemeinschaften, die sich jedoch kontinuierlich ändern, etwa in einem 10 Jahres Rahmen. D.h., Interessengemeinschaften fallen nach etwa 10 Jahren auseinander, dafür entwickeln sich neue. Ganz selten komme ich in Kontakt mit weggefallenen Interessensgemeinschaftskontakten, aber das ist bisher immer eine laue und schale Sache gewesen. Nur Gulasch schmeckt aufgewärmt besser.
ErwinM, 53
 
  • #92
Im Beruf sitzen die in der Mittagspause zusammen, die zusammen sitzen wollen, jeder kann gerne dazu, es wird niemand genötigt, und wer alleine bleiben will, kann das gerne. Es ist keine fixe Gruppe, jeder kann niemand muss.
Es gibt immer wieder mal das Angebot gemeinsamer Freizeitveranstaltungen, alle 3 Monate, inkl. unseres Sommerfestes, wo auch die Partner/Kinder willkommen sind, auch da gilt, wer will kann, niemand muss.
Neue Kollegen werden automatisch zu den Pausen mitgenommen, wir haben eine gute Kantine, außer sie wollen nicht.
Ich habe in unserer Abteilung eingeführt, dass jeder neue Mitarbeiter einen Mentor an die Seite bekommt, das funktioniert gut.
Es gibt die Einzelgänger, das ist ok, und wer 2mal gefragt wird, wird nicht mehr explizit gefragt, er kann jederzeit dabei sein.
 
  • #93
Tja, dabei ist allerdings bspw die Mittagspause keine Arbeitszeit, wird ja auch nicht vergütet.
War mir arschklar, dass diese Bemerkung kommt. 🙈
Ein normaler Arbeitnehmer muss ja auch kein Telefon zum Mittagessen mitnehmen. Er kann also auch nicht gezwungen werden, jemanden zu ertragen, den er nicht ertragen will.
Selbstverständlich nicht.
Was auch sinnvoll ist - eine Pause dient der Erholung. Möchte jemand alleine essen, mit einem Freund oder auch nur mit bestimmten Kollegen, so ist das sein gutes Recht.
Ja logo. Ist halt eben nur unkollegial. Ich stelle mir das grade vor, der/ die neue Kollege/in versucht, mit den Kollegen in Kontakt zu kommen, im Betrieb Anschluss zu finden, fragt, ob man in der Kantine neben den alteingesessenen Kollegen sitzen darf, um bisschen ins Gespräch zu kommen (wer das schon aufdringlich findet, hat echt ein soziales Problem) und erntet ein „nein, wir wollen lieber unter uns bleiben“. Weiß nicht, aber asozialer und unkollegialer gehts gar nicht mehr. Hier gehts ja nicht darum, dass sich einer jeden Tag wie eine Klette an die anderen dranhängt. Aber dieses „unter sich bleiben wollen“ in der kurzen halben bis dreiviertel Stunde, die man eh nur hat, ist irgendwie lächerlich, wenn das täglich vorkommt. Dann ist es eben Ausgrenzung.
Wer ganz für sich bleiben will, kann ja auch draußen an der Luft einen Spaziergang machen, oder was auch immer. Aber Kollegen zu integrieren ist auch Teil einer Firmenkultur. 🤷‍♀️
 
  • #94
Aber das ist sicher geschlechtsneutral oder hast Du das Gefühl aufgrund Deiner Art generell mit Frauen besser zu können?
Der Thread hat Partnerschaft zum Thema. Da ich heterosexuell bin stellt sich das Thema nicht, ob ich grundsätzlich mit Frauen besser kann.
Freundschaften (nur solche habe ich mit Frauen) sind ein komplett anderer Beziehungstyp in welchem andere Spielregeln gelten als in Partnerschaften.

Ich kann nicht grundsätzlich mit Frauen besser, ich kann mit bestimmten Menschentypen (Charakter, Werte, Temperament) besser als mit anderen - gilt schon für Kinder.
 
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