• #31
Das ist alles nur in deinem Kopf. Du schließt von dir auf andere.
Eher von der Beziehung meiner Eltern auf andere, daher dieses Bild in meinem Kopf. Sie ist sehr aktiv und hat einen großen Freundeskreis, er tüftelt so vor sich hin und hat nur sie - und ja, leider ist er abhängig von ihr.
Die einzige "nahe" Bezugsperson, wenn schon.
Welcher Druck? Kannst du dir nicht vorstellen, dass jemand relativ autark ist? Wieso würde sein Glück und Unglück von dir abhängen? Das ist doch völlig absurd.
Leider nicht immer absurd
Muss er nicht, nur wenn er ist, wie mein Vater, der um meine Mutter kreist. Es geht sicher auch anders.
 
  • #32
Ich versteh bis heute nicht so richtig den Sinn darin einen Geburtstag oder Silvester zu feiern, hab mich zwar von meiner Ex dahin ziehen lassen, was dann recht angenehm war, aber aus eigenem Entschluss fällt es mir da schwer
Das wirkt auf viele Frauen einfach nur seltsam.

Alle Freundinnen von mir wollen an Silvester etwas unternehmen. Allein zu Hause zu sitzen, damit wären sie nicht zufrieden. Genauso am Geburtstag oder mal am Wochenende. An einem Silvester hat mein Freundeskreis nichts unternommen (baby, Ausland usw.) Dann haben wir was mit dem Freundeskreis meines Partners gemacht. Wäre schon schade, wenn das dann komplett wegfällt.
hab mich zwar von meiner Ex dahin ziehen lassen, was dann recht angenehm war, aber aus eigenem Entschluss fällt es mir da schwer.
Da haben wir es: Du fandest es angenehm, eine Clique zu haben, möchtest selbst dafür aber keinen Input aufbringen. Maximal unattraktiv.

Warum gehst du nicht selbst raus, wirst aktiv und baust dir ein soziales Netz auf???? Zb Sportkurse, Vereine, afterworks, meetups, Stammtische usw?

Du erwartest etwas von der Frau, was du selbst nicht bieten kannst. Ich hatte mal einen Partner ohne Freundeskreis. Immer musste ich alles bieten und organisieren, da er ja niemanden hatte. Nein danke, das ist mir zu anstrengend. LG w33
 
  • #33
Nein, das würde mich nicht abschrecken, wenn er denn ein glückliches ausgefülltes Leben zu seinen Bedingungen lebt.
ABER ich selber haben einen tollen Freundeskreis und den pflege ich auch. Mein Partner müsste das akzeptieren. Natürlich wäre mir einer lieber, mit dem ich das alles teilen kann. Es wäre aber kein Muss, so lange er zufrieden sein Ding macht und am ende genug gemeinsame Schnittmenge bleibt. Was für mich nicht ginge, wäre ein Partner, der mich ständig bremst. Mit dem ich mich in der Bude einschließen soll, Netflix gucken und nur mit ihm ab und zu mal raus. Ich nicht der Mittelpunkt im Leben eines anderen Menschen zu sein. Wenn da jemand ist, der quasi immer in Wartestellung ist, das ich komme, sage was unternommen wird, etc. ginge das nicht. Ich kenne aber in meinem Umfeld, das es sehr erfolgreich laufen kann, wenn beide sich gut lassen können. Dann klappt auch die Beziehung zwischen einer sozial eingebundenen und einem introvertierten Bastler, der kein Interesse an anderen Menschen hat.
Was aber gar nicht geht, wenn du dich verbiegst und vorgibst anders zu sein als du bist! Das macht dich unzufrieden und am Ende deine Partnerin in spe.
 
  • #34
Ich brauche keinen Mann mit großer Clique. Freundschaft jedoch ist ein großer Wert und wenn jemand keine Freundschaften lebt , dann lebt er nicht in Beziehung . Ich habe nur drei echte Freundinnen und eher wenige Bekannte.
Ich hätte gerne mehr Leute in meinem Leben aber mir fehlt die Zeit dazu so viele Kontakte zu pflegen . Echte Freundschaften finden sich spät auch fast gar nicht mehr .
Ich finde also einen Mann gut , der lange Freundschaften pflegt , ein treuer, loyaler, verlässlicher Freund ist . Er muss nicht immer etwas vor haben , er soll einfach sein Leben leben wie es ihm gefällt .
 
  • #35
ab 40 dann aber abrupt irgendwie fast schon scheintot.
"Sie" muss doch ständig, nach Aussage in einem anderen Thread, durchgevö... werden um nicht Aggressiv zu werden, oder so ähnlich. Da kann man nicht auch noch ständig Freunde treffen. Das muss man verstehen.
Ich glaube diesen User sollte man nicht allzu ernst nehmen. Einige Beiträge sind schon sehr trollig.
 
  • #36
Welche Rolle spielt das? Ich frage, weil diese Frage häufiger kommt. Insgesamt ist das Verhältnis gut, auch wenn es genug Meinungsverschiedenheiten gibt.


Ich halte eure Sorge nicht für unbegründet. Wenn ich z.B. mal Nähe zu einer Frau aufgebaut habe, neige ich zum Klammern und zumindest zeitweise ist mein Wohlbefinden dann ein Stück weit von ihr abhängig. Beispielsweise kann ich nicht behaupten, dass ich nach einer abrupt beendeten Anbahnunsphase nicht verletzt gewesen zu sein und mir das nicht habe anmerken lassen. Dann schmerzt die Einsamkeit auch mich. Bei mir trifft „Wes Herz voll ist, des geht der Mund über“ zu, wenn das Eis gebrochen ist. Hier auch nochmal beschrieben:

Im Prinzip habe ich soviel Stoff, mich allein zu beschäftigen, dass mein Leben dafür nicht ausreichen wird - aber sobald eine Frau dazukommt tritt es doch in den Hintergrund und ich tendiere definitiv zur Anhänglichkeit und werde zum eng kreisenden Trabanten. Ich komme mit Trennungen klar und akzeptiere sofort ein Nein, aber die Frauen merken sicher, dass mir das erst einmal zusetzt.

Da würde ich mich herausnehmen:

Ich lasse mich gerne mitziehen und integriere mich dann auch ganz gut - habe aber wenig Talent und Drang selbst aktiv zu netzwerken und sowas zu pflegen. Ist nicht tugendhaft, verletzt z.T. ohne böse Absichten andere, aber ist eben eine meiner schlechten Seiten. Bei meiner letzten Partnerin jedoch, hat das Mitziehen zumindest gut funktioniert. Aber ich müsste von der Zukünftigen irgendwie abgeholt werden.
So bin ich auch irgendwie. Introvertiert, aber vielfältig interessiert.

Ich komme gut mit jedem uns Gespräch und mit vielen klar. Steige bisweilen aber bei zu extrovertiert oder dominant auftretenden Menschen aus. Brauch ich nicht.

In allen relevanten Partnerschaften habe ich mich symbiotisch in deren soziales Gefüge integriert. Ich selbst unterhalte Freundschaften hauptsächlich zu einzelnen Personen, gerne das Hobby betreffend oder habe freundschaftlich vertraute Frauen auf der Arbeit.

Mein Freund agiert da ähnlich. Er kommt gut mit meinen einzelnen Freunden klar und ich mit seinen. Treffen finden unregelmäßig und eher im kleinen Kreis statt.

Haben uns via EP kennengelernt.

W36
 
  • #37
Ich brauche keinen Mann mit großer Clique. Freundschaft jedoch ist ein großer Wert und wenn jemand keine Freundschaften lebt , dann lebt er nicht in Beziehung . Ich habe nur drei echte Freundinnen und eher wenige Bekannte.
Ich hätte gerne mehr Leute in meinem Leben aber mir fehlt die Zeit dazu so viele Kontakte zu pflegen . Echte Freundschaften finden sich spät auch fast gar nicht mehr .
Ich finde also einen Mann gut , der lange Freundschaften pflegt , ein treuer, loyaler, verlässlicher Freund ist . Er muss nicht immer etwas vor haben , er soll einfach sein Leben leben wie es ihm gefällt .
Meine Worte.

Ich bin als Erwachsene zweimal "groß " umgezogen und habe daraufhin das soziale Netzwerk verlassen. Ich kann das nur bestätigen was @justemoi beschreibt.

Man kann nicht unbedingt vom Ist-Zustand auf die soziale Kompetenz schließen oder welchen Bindungsstil jemand pflegt.

Um mich heute, als gestandene Einzelgängerin, in eine dynamische Clique zu integrieren müsste ich derart häufig anwesend sein und parallel zu vielen Kontakten eine Bindung aufbauen, das wäre nicht zu leisten. Entspräche meiner Komfortzone nicht. Mal weitergemacht, um Do an potentielle Partner zu kommen? Nein, bitte nicht
 
  • #38
Sehe ich auch so. Wenn ein Partner gar keinen festen Freundeskreis hat, würde daraus ja folgendes resultieren:

- man feiert Silvester mit MEINEN Freunden
- Man geht aus mit MEINEN Freunden
- Man geht zu Geburtstagsfeiern von MEINEN Freunden
- Man fährt Mal weg mit MEINEN Freunden usw
Realität: ICH mache xy mit MEINEN Freunden. Mein Mann kommt nie mit. Das funktioniert bei stark Introvertieren einfach nicht. Solche Paare funktionieren selten, am besten ist es schon, wenn beide gleich ticken.

Um auf die Frage des FS zurückzukommen:
Ist das soziale Umfeld für die Partnersuche und die spätere Beziehung wichtig?

Um einen Partner zu finden, ist ein erweitertes soziales Umfeld wichtig, aber wenn es nur als Mittel zum Zweck dient, muss man schon gewaltiges Glück haben, um dann einen gleichfalls Introvertierten zu finden, damit es in der Beziehung gut läuft. Bei uns ist es immer wieder ein Thema, wir arrangieren uns seit langen Jahren in dieser Hinsicht, weil wir in anderen Punkten gut zueinander passen. Anstrengend, aber es geht.

W u40
 
  • #39
An den ganzen Antworten hier, kann man doch schon relativ schnell und relativ gut erkennen, wie persönlich jeder mit sich selbst eingestellt lebt, wer zu einem passt oder wer nicht passt, da braucht man sich nicht 20 mal und mehr treffen und natürlich gibt es viele Verhaltensweisen, wo man sagen kann, ganz typisch Frau und ganz typisch Mann, zu so und so viel Prozent! Das gesamte Umfeld hatte und hat eine große Wirkung auf den einzelnen, bis zu der Zeit, wo man sein persönliches Ziel mit sich und die Fähigkeit erworben hat, sich selbst zu werden und sich selbst zu sein und so statt frembestimmt, selbstbestimmt zu leben, das ist zunächst eine reine Frage des Bewusstseins! Allerdings schaffen das nur ganz wenige, muss man fairerweise auch dazu sagen! Wem es einem langweilig wird, weil nicht ständig im Außen etwas los ist, in Verbindung mit dem Partner, Kinder, und mit anderen Menschen, der lebt unbewusst in großen Defiziten mit seinem ICH und zu seinem ICH!
Als Mann schaue ich mir die Mutter meiner Partnerin sehr gut und sehr genau an, denn sie wird zu einem hohen Prozentsatz, irgendwann mal auch so sein, wie die Mutter, das kann man als Frau natürlich umgekehrt genauso sehen und machen! Ein Spruch, der für eine große Mehrheit angewendet werden kann lautet: so wie die Alten, so zwitschern die Jungen!
 
  • #40
Ich bin selber eher introvertiert. Das heißt nicht, dass ich ungesellig bin, aber ich brauche eben regelmäßig Rückzug und habe auch keine Clique in dem Sinn.

Da spielten auch mehrere Faktoren mit rein. Zum einen bin ich mit 13 aus meiner Heimatstadt weggezogen. Nach der Ausbildung bin ich berufsbedingt auch oft umgezogen. Seit ich wieder in meiner Heimatstadt bin, haben sich meine Lebensumstände mehrfach ziemlich verändert. Als AE hatte ich wenig Zeit, mich mit Freunden zu treffen oder Hobbies nachzugehen. Was vielleicht ein wenig nach Ausrede klingt, aber von vielen so empfunden wird - ich wohne in einer Kleinstadt, in der man nicht leicht in bestehende Kreise aufgenommen wird. Als "Neue" im Verein bleibt man immer irgendwie außen vor. Das war auch bei den Müttergrüppchen morgens an der Schule so - die kannten sich, waren selber zusammen in der Schule und haben z. T. nichtmal zurückgegrüßt. Auch wenn ich meinen Sohn zu seinen Hobbies gebracht habe, haben sich höchstens mal die Männer mit mir unterhalten. Da ich wie gesagt eh wenig Freizeit hatte, empfand ich das auch nicht als schlimm. Ich habe auch beruflich sehr viel (anstrengenden) Kontakt zu Menschen, daher bin ich auch froh, ab und zu allein sein zu können.

Ich habe zwei Freundinnen, mit denen ich was trinken oder ins Kino gehe, ab und zu gehen wir im Kollegenkreis essen, aber große Cliquentreffen darf man bei mir nicht erwarten.

Ich brauche auch keinen Mann, bei dem immer Halligalli ist. Erfahrungsgemäß ist nämlich bei einer großen Clique immer auch mindestens eine/r dabei, der den neuen Partner nicht leiden kann, als Konkurrenz betrachtet oder sonst irgendwie querschießt.
 
  • #41
Als Mann schaue ich mir die Mutter meiner Partnerin sehr gut und sehr genau an, denn sie wird zu einem hohen Prozentsatz, irgendwann mal auch so sein, wie die Mutter, das kann man als Frau natürlich umgekehrt genauso sehen und machen! Ein Spruch, der für eine große Mehrheit angewendet werden kann lautet: so wie die Alten, so zwitschern die Jungen!

Bloß nicht an solche Tipps halten.
Wieviele glückliche Beziehungen würde es nicht geben wenn man sich ernsthaft an solche Schmalspurpsychologie halten würde?

Meine Frau wäre schreiend davon gelaufen wenn sie mich mit meinem Vater gleich gesetzt hätte.
Und ich hätte es mir auch gründlich überlegt mit meiner Frau wenn ich von ihrer Mutter auf sie geschlossen hätte.

Solche Tipps und sich danach zu richten ist Fremdbestimmung im Quadrat.
 
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  • #42
Du kannst dich nicht passend für irgendwen machen. Du bist wie du bist und brauchst nur eine Frau, die das gut findet. Was der Rest davon hält ist völlig unerheblich.
 
  • #44
Solche Tipps und sich danach zu richten ist Fremdbestimmung im Quadrat.
;)
Das sehe ich ganz ähnlich! Natürlich gibt es Parallelen aber eben nicht nur. Ich bin im Bezug auf Beziehung jedenfalls nicht oder nicht mehr wie meine Mutter und mitnichten wie mein Vater.

Entweder es passt oder eben nicht. Man sollte schon den Focus auf sich und seinen Partner haben. Vor allem sollte der Mensch einfach ehrlich zu sich selber sein, wenn sich das Gefühl einschleicht, da passt was nicht.
 

Laleila

Cilia
  • #45
Ich denke es kann helfen, wenn man der Typ dafür ist.
Männer aus meinem direkten sozialen Umfeld kamen als Partner für mich nie in Frage.
Zu groß die Gefahr, dass es dieses Umfeld belastet, wenn es mal Differenzen gibt.

J. Ist introvertiert. Er hat zwei langjährige Freunde die mittlerweile in Shanghai und Tibet leben, das war's.
Naja, mit R. ist er noch sehr eng befreundet, aber das würde ich da nicht einbeziehen.
Obwohl Beide bei meinen Freunden gern gesehen sind, pflege ich die Kontakte fast ausschließlich allein, so bleiben sie intensiver, auch was die Gespräche betrifft.

Mich störte es tatsächlich nie, dass meine Männer einen eigenen sc pflegen, ich habe ja meinen Freundeskreis und möchte meine Beziehung auch nicht als Teil eines siamesischen Zwillings leben.
 
  • #46
Wenn ein Kerl meine Mutter dahingehend beäugen und beurteilen würde, würde er sofort hochkant rausfliegen. Soviel ist sicher.

Mama 👩‍❤️‍👩
Ach. du bist doch nur fremdkonditioniert und vom Mainstream beeinflusst. Du lebst im Außen und nicht selbstbestimmt in der vollen Fülle der kaSper-Werte. Du solltest dich trennen ... von wem auch immer. Am besten von allen. Das habe ich durch zaaaahlreiche Gespräche und durch meinen unermesslich reiiiiichen Erfahrungsschatz (ein Artikel in der Apothekenumschau) gelernt und gebe das nun unreflektiert und ohne Kenntnis der Person und dessen Umfeld ungefragt so weiter. ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #47
;)
Das sehe ich ganz ähnlich! Natürlich gibt es Parallelen aber eben nicht nur. Ich bin im Bezug auf Beziehung jedenfalls nicht oder nicht mehr wie meine Mutter und mitnichten wie mein Vater.

Entweder es passt oder eben nicht. Man sollte schon den Focus auf sich und seinen Partner haben. Vor allem sollte der Mensch einfach ehrlich zu sich selber sein, wenn sich das Gefühl einschleicht, da passt was nicht.
Genau so sieht es aus.
 
  • #50
Freundschaften wachsen langsam .... die halten aber auch. Selbst von Shanghai über Tibet in die Eifel ......

Ansonsten - das eigene Umfeld ändert sich doch ständig. Fahre ich zu einem Oldtimertreffen, dann habe ich danach einige interessante neue Menschen kennen gelernt. Man kann also etwas entwickeln - wenn man denn möchte.

Mehr Menschen - unterschiedlicher Input. Gerade in Corona Zeiten war es sehr wichtig, ein gutes Umfeld zu haben. Du bist in Quarantäne und hast keine Butter mehr ? Der Kumpel bringt dir welche an die Haustüre und stellt dir noch eine Flasche Wein dazu ..... Wir Freunde haben uns privat getroffen - rein zufällig . Ja, in diesen Zeiten war es sehr wichtig, um nicht immer im eigenen Saft zu schmoren.
Und hängt doch mal der Haussegen schief - die Freunde helfen dir, dich auszusprechen, bauen dich wieder auf und schenken dir ihre Sicht der Dinge. Ist doch klasse ......

Ohne Kontakte und ohne den Wunsch, neue aufzubauen ? Nein, für mich würde das nicht in Frage kommen. Passt nicht zu meinem Leben.
 
  • #51
Du scheinst ein negativer, destruktiver und vor allem ein militanter Verdreher zu sein! Ich habe meine Frau nicht nach ihrer Mutter ausgesucht, sondern ihre Mutter danach als eine fantastische Frau kennen lernen dürfen! Wenn man nicht gerade auf beiden Augen blind ist, dann sieht man doch draußen überall, dass die Töchtern ihren Müttern ähneln, was ist daran so schlimm? Schon immer gibt es den wahren Spruch: der Apfel fällt nicht weit vom Baum! Kann dein persönliches Problem im negativen Denken, überhaupt nicht nachvollziehen!
 
  • #52
Du scheinst ein negativer, destruktiver und vor allem ein militanter Verdreher zu sein!
Dann wäret ihr ja jetzt schon zwei 😎
Ich habe meine Frau nicht nach ihrer Mutter ausgesucht, sondern ihre Mutter danach als eine fantastische Frau kennen lernen dürfen!
Also doch DANACH .. und - hättest du dich getrennt, wenn dir ihre Mutter nicht gefallen hätte? Wenn ja, würde das allerdings deiner von dir so gepriesenen Menschenkenntnis widersprechen, da du ja vorher schon weißt, dass es passt. Wenn nein, war es Quatsch, was du erzählt hast, dass du dir die Mutter ansiehst und danach auswählst. Du könntest dann höchstens noch jedesmal die Mutter gleich zum ersten Date mit einladen und abchecken 😇
Wenn man nicht gerade auf beiden Augen blind ist, dann sieht man doch draußen überall, dass die Töchtern ihren Müttern ähneln, was ist daran so schlimm? Schon immer gibt es den wahren Spruch: der Apfel fällt nicht weit vom Baum! Kann dein persönliches Problem im negativen Denken, überhaupt nicht nachvollziehen!
Meine Mutter hält seit 60 Jahren an einer destruktiven Beziehung fest, würde mir im Traum nicht einfallen, sie kann auch nicht direkt ansprechen, was sie stört, usw bei mir auch anders und trotzdem mag ich sie 😊
 
  • #56
1)Würde es die Frauen unter euch abschrecken, wenn außerhalb des Berufs kaum Sozialleben vorhanden ist?
2) Oder anders: Sind sozial eingebundene Männer beliebter?
1) Naja, ich habe bisher nur eher schräge oder sehr spezielle Männer kennengelernt, die gar keine Freunde haben. Ich verbinde damit also autistische Tendenzen oder aber Sozialphobien, extreme Schüchternheit usw. Das wäre für mich doch eher abschreckend. Wie auch Sommergold sagt: Ich möchte nicht der einzige soziale Kontakt sein für meinen Partner. Ich sehe grad bei alten Paaren auch, dass diese schnell in die soziale Isolation geraten, wenn sie nach außen keine Kontakte gepflegt haben und wenn einer stirbt, ist der andere ganz allein. Klar, wenn einen das auch im Alter nicht stört, mag es einem natürlich egal sein. Für mich wäre das eine schlimme Vorstellung. Ich habe nicht tausend Freunde, aber ein paar sehr verlässliche. Momentan wird mein Vater operiert, sieht nicht so gut aus, ich ziehe da für mich viel Kraft auch aus dem Freundeskreis und dass mich andere auch mit konkreten Sachen unterstützen. Gleichzeitig bin ich ja kein Gruppenmensch und introvertiert; also ein extrem sozialer Mann kommt auch nicht infrage, der ständig unterwegs sein will und immer viele Leute um sich haben möchte, das würde mich wiederum stressen. Jemand mit wenigen, aber engen Freunden passt daher wohl am besten zu mir und zu meinem Alltag.
2) Das kommt ja auf jede Frau an sich an. Es gibt sicher Frauen, denen das nichts ausmacht. Und da musst du eben einfach die passende finden.
 
  • #57
Sie ist sehr aktiv und hat einen großen Freundeskreis, er tüftelt so vor sich hin und hat nur sie - und ja, leider ist er abhängig von ihr.
So kenne ich das in der weiteren Verwandtschaft auch: Ein eher einzelgängerischer- in Partnerschaft mit einem geselligem Charakter. Mal ist es die Frau, mal der Mann. In einem Fall sogar derart, dass bei einem Paar einer von beiden regelmäßig allein in Urlaub fährt während der andere zu Hause bleibt. Scheint aber zu funktionieren. Dass da aber eine echte Abhängigkeit vorliegt, würde ich nicht sagen.
Da haben wir es: Du fandest es angenehm, eine Clique zu haben, möchtest selbst dafür aber keinen Input aufbringen. Maximal unattraktiv.
Warum denn? Es gibt doch viele Dinge die angenehm sind, aber kein Bedürfnis darstellen. Wenn ich durch eine Partnerin stärker in SCs eingebunden werde, so ist das für mich Nice2Have aber absolut kein Muss.
Du erwartest etwas von der Frau, was du selbst nicht bieten kannst.
Die Aussage stimmt für sich genommen so: aus dem Umstand etwas nicht bieten zu können, bzw. aus einem empfundenen Mangel von etwas ergibt sich ja erst die Nachfrage nach einer Partnerin. Natürlich müsste etwas anderes gleichwertiges geboten werden, was aber nicht dasselbige sein muss, m.M.n. auch nicht sein darf. Mir ist die Ergänzung wichtig, weswegen ich mir eine möglichst gegensätzliche Partnerin wünsche ;-)

Also insgesamt schein ich mich wohl auf eine Reihe von Vorurteilen einstellen zu müssen. Allen voran Unselbstständigkeit und langsames herumkompostieren vor dem Fernseher😆
Wäre es wohl gut in einer Anbahnung sinnvoll vorzeitig vor einem etwas tendenziösen Charakter zu „warnen“, damit es für sie verständlicher wird, warum ich so wenig mit anderen unternehme?
Immer musste ich alles bieten und organisieren, da er ja niemanden hatte. Nein danke, das ist mir zu anstrengend.
Hier habe ich ein Mamasöhnchen vor Augen - richtig?
Ich sehe bei mir durch das Gegenteil eine künftige Herausforderung, wenn es zu Partnerschaft kommen sollte: Ich kann mir schlecht vorstellen irgendwelche Aufgaben v.a. was den Haushalt angeht, aus der Hand zu geben.

Ist Schizoidität eigentlich etwas, was eher Männer betrifft? Frauen sind doch schon biologisch eher auf „Netzwerk“ gepolt oder?
 
  • #58
Um Gottes Willen, das ist doch wohl nicht ernst gemeint! Erkenne ich da die "Ironie" nicht?

Beträge von mir, die Spuren von Ironie enthalten, werden i.d.R. mit einem "*" gekennzeichnet. Manchmal vergesse ich das "*", was schlicht ein Zeichen meiner puren Vergesslichkeit ist.

Du bist wahrscheinlich KEINE gestörte Persönlichkeit und solltest dir erst Recht keine suchen!

Vorsicht.
Ich habe nicht von einer gestörten Persönlichkeit gesprochen.

Wie


dankenswerter weise schon hinwies, ist schizoid ein Persönlichkeitsmerkmal oder Persönlichkeitsstil, der alle Menschen kennzeichnet. Je nachdem welchem Stern man folgt gibt es ca. zehn Persönlichkeitsstile, die wir also alle in uns tragen.

Ich sprach von

und
Partnerin mit einer Borderlinepersönlichkeit

Menschen mit einer Borderlinepersönlichkeit sind nicht per se "gestört". Das sind klinisch nur die, die eine diagnostizierte Störung habe. Viele Menschen haben eine eher ausgeprägte Borderlinepersönlichkeit (s.o. einer von zehn Persönlichkeitsstilen), sogenannte high functioning borderline. Diese Menschen sind i.d.R. sehr gut sozial integriert und fallen in der Gesellschaft als solche nicht auf.

BTW @tremendat , Du trägst auch Anteile einer Borderlinepersönlichkeit in Dir.
 
  • #59
Allen voran Unselbstständigkeit und langsames herumkompostieren vor dem Fernseher😆

Lustig ist er aber scho ... :)


Wäre es wohl gut in einer Anbahnung sinnvoll vorzeitig vor einem etwas tendenziösen Charakter zu „warnen“, damit es für sie verständlicher wird, warum ich so wenig mit anderen unternehme?

Denke ich nicht. Das wird man sicher erkennen bei Dir, wenn man in Deiner Nähe ist, mit Dir Zeit verbringt.

Ist Schizoidität eigentlich etwas, was eher Männer betrifft? Frauen sind doch schon biologisch eher auf „Netzwerk“ gepolt oder?

Laut Sachse ist es der in der westlichen Welt am häufigsten vertretene Persönlichkeitsstil, also bist Du nicht ganz allein.
Ob es aber mehr Jungs als Mädchen betrifft, kann ich nicht eruieren.
 
  • #60
Mein Wissen
Menschen mit einer Borderlinepersönlichkeit sind nicht per se "gestört". Das sind klinisch nur die, die eine diagnostizierte Störung habe. Viele Menschen haben eine eher ausgeprägte Borderlinepersönlichkeit (s.o. einer von zehn Persönlichkeitsstilen), sogenannte high functioning borderline. Diese menschen sind i.d.R. sehr gut sozial integriert und fallen in der Gesellschaft als solche nicht auf.
ber Borderline ist ein gänzlich anderes.
Ja, es gibt hochfunktionale Borderiner. Aber auffällig werden ALLE spätestens da, wo es um die engsten persönlichen Beziehungen gibt. und sei es nur bzgl. des Partners und eines Elternteils.
Und es ist und bleibt leider eine sehr schwere Störung.
Und es gibt auch die schizoide Persönlichkeitsstörung. F60.1 nach ICD-10.
 
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