• #1

Ist das soziale Umfeld für die Partnersuche und die spätere Beziehung wichtig?

Ich stelle mir diese Frage aufgrund eines parallel geführten Themas, in dem der Rat gegeben wurde, das soziale Umfeld zu erweitern, um über diesen Weg an eine Auswahl an Kontakten zu gelangen, aus denen sich, mit einiger Wahrscheinlichkeit, künftig die gesuchte Beziehung ergeben könnte.
Dieser Rat scheint mir folgerichtig in Anbetracht der Beobachtung meines Umfelds, in dem sich Beziehungen gehäuft innerhalb mehr oder weniger stark zusammenhängender sozialer Kreise bilden. Die späteren Partner waren sich i.d.R. schon längere Zeit bekannt. Dazu, dass sich spätere Partner spontan und ohne Vorgeschichte, z.B. in Café, Diskothek und dergleichen, getroffen haben, fallen mir nur zwei Beispiele ein. Diese sind, innerhalb meiner Sicht, eher die Ausnahme. Hier würde mich zunächst eure Beobachtung interessieren.
Was macht nun ein Mann wie ich, der keine nennenswerten sozialen Kreise hat und eigentlich auch nicht braucht, trotzdem aber das Bedürfnis nach einer sozialen Bezugsperson, in meinem Fall einer Partnerin, hat? Würde es die Frauen unter euch abschrecken, wenn außerhalb des Berufs kaum Sozialleben vorhanden ist?
Mit den Frauen, mit denen ich bisher in Kontakt war, fiel mir dieser Unterschied immer sehr auf: Sie berichtete von Unternehmungen mit Freunden, während ich über mein aktuelles Freizeitprojekt erzähle und mich frage ob das wohl schlecht ankommt, wenn in meiner Freizeit so gut wie keine anderen Personen vorkommen. Oder anders: Sind sozial eingebundene Männer beliebter?
 
  • #2
Sozial eingebundene Männer sind für mich nicht beliebter . Ich mag lieber einen Mann , der sein Leben lebt und nicht cliquenabhängig oder mainstreamgelenkt ist. Auch gibt es da schöne Unternehmungen nur zu zweit und das genieße ich sehr. Die Zweisamkeit ist am schönsten . Auch mag ich keine Geschichten , wie es im Parallelthread zu lesen ist, dass eine Frau den Mann einer anderen Cliquenfrau anmacht. Das gibt es leider häufig und darauf habe ich keinen Bock.
Zweisamkeit mit einem Souveränen Mann ist am schönsten .
 
  • #3
Würde es die Frauen unter euch abschrecken, wenn außerhalb des Berufs kaum Sozialleben vorhanden ist?
Nein aber ich bin autistisch und daher nicht repräsentativ. Für meinen Exfreund war und bin ich auch der einzige soziale Kontakt. Das war nicht das Problem.
„normale“ (will damit aber jetzt keine Diskussion lostreten was normal ist), also durchschnittliche Leute stört das aber.
Die Lösung ist aber nicht dass du dich änderst sondern dass du eine Frau findest die zu dir passt.
Solche gibt es.


Oder anders: Sind sozial eingebundene Männer beliebter?
Ja im Mittel schon. Gilt für beide Geschlechter. Als Eigenbrödler kommt man immer komisch rüber.
 
  • #4
Ich stelle mir diese Frage aufgrund eines parallel geführten Themas, in dem der Rat gegeben wurde, das soziale Umfeld zu erweitern, um über diesen Weg an eine Auswahl an Kontakten zu gelangen, aus denen sich, mit einiger Wahrscheinlichkeit, künftig die gesuchte Beziehung ergeben könnte.
Dieser Rat scheint mir folgerichtig in Anbetracht der Beobachtung meines Umfelds, in dem sich Beziehungen gehäuft innerhalb mehr oder weniger stark zusammenhängender sozialer Kreise bilden. Die späteren Partner waren sich i.d.R. schon längere Zeit bekannt. Dazu, dass sich spätere Partner spontan und ohne Vorgeschichte, z.B. in Café, Diskothek und dergleichen, getroffen haben, fallen mir nur zwei Beispiele ein. Diese sind, innerhalb meiner Sicht, eher die Ausnahme. Hier würde mich zunächst eure Beobachtung interessieren.
Ich kenne es so, wie du es oben beschreibst.
Was macht nun ein Mann wie ich, der keine nennenswerten sozialen Kreise hat und eigentlich auch nicht braucht, trotzdem aber das Bedürfnis nach einer sozialen Bezugsperson, in meinem Fall einer Partnerin, hat?
Würde es die Frauen unter euch abschrecken, wenn außerhalb des Berufs kaum Sozialleben vorhanden ist?
Du willst ja nur eine Frau und DIE muss dann zu dir passen. Wie du die finden kannst? Keine Ahnung... was sind denn das für Freizeitprojekte, die du hast, vielleicht könnte sich darüber was ergeben - eine Frau mit ähnlichen Interessen? Ansonsten - wir machen auch viel allein oder nur wir beide zusammen, aber ab und an auch wieder mit Freunden. Wir haben Glück, das wir beide so eine Art One man show sind, mit Freunden, die aber nicht täglich oder wochenendlich präsent sein oder sein müssen.

So einen Typ Frau brauchst du wohl auch oder eine, die ihre Freundschaften auch allein pflegt und die es nicht stört, dass du nicht immer dabei bist.
Mit den Frauen, mit denen ich bisher in Kontakt war, fiel mir dieser Unterschied immer sehr auf: Sie berichtete von Unternehmungen mit Freunden, während ich über mein aktuelles Freizeitprojekt erzähle und mich frage ob das wohl schlecht ankommt, wenn in meiner Freizeit so gut wie keine anderen Personen vorkommen.
Ist doch Quatsch, kommt doch nur auf dein Gegenüber an.
Oder anders: Sind sozial eingebundene Männer beliebter?
Bei manchen Frauen ja, bei anderen Frauen nicht. Es ist auch völlig egal, DU bist nicht so.
 
  • #5
ob das wohl schlecht ankommt, wenn in meiner Freizeit so gut wie keine anderen Personen vorkommen. Oder anders: Sind sozial eingebundene Männer beliebter?
Viele werden das zwar so nie zugeben: Aber ja, sozial eingebundene Männer sind beliebter.

Frauen wollen auch mal mit dem Freundeskreis des Mannes ausgehen, Silvester auch mal mit seinen Leuten feiern, auch mal mit einem befreundeten Paar essen gehen usw. Also für meine Frrundinnen ist das definitiv wichtig, auch wenn sie es in der Öffentlichkeit evtl nicht zugeben würden. Ich habe einen Freundeskreis, möchte aber auch in den des Mannes eingebunden werden.

Eigenbrödler kommen bei beiden Geschlechtern nicht gut an. Ein Arbeitskollege von mir legt auch als Mann wer darauf, dass die Partnerin einen festen Freundeskreis hat, in welchen er eingebunden wird. Keine Ahnung ob das daran liegt, dass er nicht wirklich einen großen Kreus hat, da er zugezogen ist. LG w33 und immer ehrlich und direkt

PS: Es gibt auch Frauen, denen das nicht wichtig ist, aber es ist nicht die Mehrheit
 
  • #6
Mich interessiert das ganze soziale Umfeld etc., was du so beschreibst auch nicht so sehr. Mir geht es in erster Linie darum, dass man sein Leben eigenständig lebt, selbst emotional erwachsen ist, eine emotionale Intelligenz lebt und das gleiche in einem Partner (Frau) findet, dass es emotional gut passt, alles andere ist uninteressant für mich, denn nur das alleine bindet wirklich und hält innerlich auch zusammen, alles andere geschieht im Außen, ist jederzeit austauschbar, es sind Ablenkungen, es sind Flüchte und so weiter! Fremd konditioniertes Mainstreamleben hat mich noch nie interessiert! Ich finde, dass man in Partnerbörsen eher den passenden Menschen findet als real! Allerdings muss man schon gut wissen, wer man ist, um sich selbst zu beschreiben, auch was einem wichtig ist und was man konkret für Wünsche/Ansprüche an den Partner hat! Ich muss auch nicht ständig mit Leuten abhängen!
 
  • #7
ob das wohl schlecht ankommt, wenn in meiner Freizeit so gut wie keine anderen Personen vorkommen
Also bei mir persönlich kommt das nicht schlecht an und in anderem Fall, mit vielen Kontakten, auch nicht besser. Ich denke, das hat auch was mit Passung zu tun. Hier würde ich auf "Gleich und Gleich gesellt sich gern" tippen.
Würdest du denn gerne "mitgezogen" werden von einer Frau, die viele soziale Kontakte pflegt? Oder würde es dich eher überfordern da ständig mitziehen zu müssen?
 
  • #8
der Rat gegeben wurde, das soziale Umfeld zu erweitern, um über diesen Weg an eine Auswahl an Kontakten zu gelangen, aus denen sich, mit einiger Wahrscheinlichkeit, künftig die gesuchte Beziehung ergeben könnte
Das ist nur ein - vergleichsweise unwichtiger - Aspekt des SC. Deswegen ist OD ja so beliebt, weil das immer weniger hinbekommen.
mich frage ob das wohl schlecht ankommt, wenn in meiner Freizeit so gut wie keine anderen Personen vorkommen. Oder anders: Sind sozial eingebundene Männer beliebter?
Es muss ja nicht nur immer um die Freunde und Freizeit gehen - Kollegen und Familie sind ebenfalls SC, letztlich auch Nachbarn, der Bäcker usw.

Ein stabiler SC ist auf jeden Fall ein wichtiges Attraktivitätsmerkmal eines Mannes. Ebenso wie ein erfüllender Beruf und sonstige Interessen, die über Netflix hinausgehen. Du solltest ihr Leben bereichern können, nicht nur irgendwie an ihrem SC partizipieren. Sonst gibt das fast automatisch eine Schieflage.

Auch für dich selbst: die Frau als einzige Bezugsperson kann nicht gutgehen.
 
  • #9
Ich bin zwar ein Mann. Für mich ist es schon wichtig, dass meine Frau auch ihr Sozialleben hat. Mich würde es zumindest sehr wundern wenn sie überhaupt keinen Kontakt zu Freunden hat. Natürlich sollte der Partner bzw die Partnerin die wichtigste Person sein. Keine Frage. Wenn man allerdings nur noch zusammen sitzt und überhaupt keinen Kontakt zu anderen hat wird es auch schnell langweilig.
 
  • #10
Ich glaube, mich würde es etwas unter Druck setzen, sozusagen der einzige soziale Kontakt von meinem Partner zu sein. Ich möchte einfach nicht die einzige sein, die für Probleme, Unternehmungen, Urlaub etc. zuständig ist. Und ausserdem bin ich auch froh, wenn er mal was alleine mit seinen Freunden macht, mal ohne mich wegfährt etc.
Zudem hätte ich jemanden mit sehr wenig sozialen Kontakten wahrscheinlich nicht unbedingt kennen gelernt. Von Fremden angesprochen werden mag ich nicht, "Kaltaquise" schon gar nicht. Im erweiterten Umfeld kennt man die Leute schon etwas und weiss auch, wie sie mit anderen Menschen umgehen und interagieren. Das brauche ich, um abzuschätzen, ob jemand überhaupt für eine Beziehung in Frage kommt.
 
  • #11
Bei wem? Frauen sind keine homogene Masse, deshalb fallen die Antworten doch höchst unterschiedlich aus. Die Mehrheit bevorzugt mMn tendenziell eher sozial integrierte Männer mit Freundeskreis, aber das ist nur meine persönliche Einschätzung. Vielleicht weil es soziale Kompetenz impliziert, andere lassen sich vielleicht vom Beliebtheitsfaktor blenden ("hat viele Freunde, muss ein toller Mann sein").

Ich persönlich finde, beides hat seinen Reiz und mag auch beides. Leute, deren gesamte Freizeit natürlich um Freunde, Kommunikation und andere Menschen kreist, können sich dann vielleicht nicht vorstellen, dass du überhaupt Hobbies haben könntest. Könnte auf die halt abschreckend wirken. Aber das ist ja egal.

Problematisch fände ich aber die mögliche Folge sich dann bei Partnerschaft zu stark vom Partner abhängig zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #12
Was ist das soziale Umfeld? Mich würde nur deine Elternbindung interessieren, Rest egal. Manchmal ändern sich Präferenzen auch aus rein finanziellen oder anderen oberflächlichen Geschmacksrichtungen.
kurz zusammengefasst: meine Freunde von vor 20 Jahren verachten mich, und ich sie. Und das ist gut so.
 
  • #13
Ich glaube, mich würde es etwas unter Druck setzen, sozusagen der einzige soziale Kontakt von meinem Partner zu sein.
Das geht mir genauso. Ich könnte und wollte das überhaupt nicht leisten, die einzige soziale Bezugsperson für meinen Partner zu sein. Was für ein Druck, für eine Verantwortung! Das würde ihn auf eine Weise abhängig von mir machen. Würde ich ihn verlassen, er wäre alleine und hätte niemanden, der ihn auffängt. Er würde Glück und Unglück von mir abhängig machen. Hilfe nein.

Mir ist wichtig, dass mein Partner mich nicht "braucht", sondern einfach gerne mit mir zusammen ist, weil er mich liebt. Er soll nicht einzig um mich kreisen, das würde mich ersticken. Ich möchte nicht für alle seine sozialen Belange alleine verantwortlich sein, sondern diese mit anderen teilen. Er sollte Freunde haben, mit denen er auch mal ohne mich ausgeht oder Urlaub macht, so wie ich mich auch ohne ihn mit Freunden treffe. Und es bereichert uns beide, in den Freundeskreis des anderen integriert zu werden.

Aber ich bin nicht alle Frauen, du musst ja nicht allen gefallen, sondern der Passenden für dich. Eine, der Zweisamkeit genügt und ein stärkeres Nähebedürfnis hat als ich, eine, für die ihr beide als Paar die Welt seid. Vielleicht eine, die deine Hobbies teilt oder ihrerseits auch Leidenschaften hat, denen sie alleine nachgehen kann.

W37
 
  • #14
Ich denke, es sind zwei separate "Probleme":

1. Gelegenheit, neue Leute (unter anderem potentielle Partner) kennenzulernen.
2. Wie sich der kleiner (oder fehlender) Freundeskreis auf die Beziehung auswirkt

Ich kann meine Erfahrungen teilen.
Dadurch, dass ich Ausländerin+introvertiert bin, habe ich so gut wie keinen Freundeskreis, verbringe aber einen Teil meiner Freizeit schon bei diversen Aktivitäten wo andere Leute dabei sind (Sport Kurse, Meetups, mal mit Kollegen auf einen Kaffe gehen etc). Dadurch lerne ich oft Männer kennen, die mich ansprechen oder nach einem Meetup im sozialen Netzwerk anschreiben. Bin auch manchmal beim Online Dating aktiv, wenn gerade keine Kandidaten in Sicht sind. Zugegeben, ich hätte mit einem soliden solzialen Netzwerk mit Sicherheit eine größe Auswahl an potentiellen Partners, der Aufwand dafür ist mir aber viel größer als der potentieller Gewinn.

Was die Beziehung angeht, es kommt mMn ganz auf die konkrete Person und deren mentale Reife an. Es gibt manche Frauen die, obwohl sie viele Bekannten zum Ausgehen haben, ständig an ihrem Partner kleben oder sich langweilig verhalten. Es ist wichtig, das man vor allem emotional unabhängig und in der Lage ist positive Energie selbst zu "produzieren" und mit dem Partner zu teilen und nicht aus den anderen "harausaugen".

Mir wär ein Mann der sich mit Karriere, Sport, Weiterbildung (und mich haha) beschäftigt 100 mal lieber als ein Typ der brav am Netzwerken ist und zehn suspekte Kumpels hat. Stark extrovertierter Parner wäre überhaupt mein Horrorszenario.

Also, lieber FC, mich würdest Du keines Falls abschrecken, ganz im Gegenteil!

w, 28
 
  • #15
Oder anders: Sind sozial eingebundene Männer beliebter?

Aktive Frauen möchten sozial eingebundene Männer haben.

Die späteren Partner waren sich i.d.R. schon längere Zeit bekannt. Dazu, dass sich spätere Partner spontan und ohne Vorgeschichte, z.B. in Café, Diskothek und dergleichen, getroffen haben, fallen mir nur zwei Beispiele ein. Diese sind, innerhalb meiner Sicht, eher die Ausnahme.

Du bist ja selbst jemand, der sozial eher isoliert ist, deshalb hast Du auch weniger Kontakte nach außen und weniger Input. Ich kann Deine Beobachtung nicht teilen.

Was macht nun ein Mann wie ich, der keine nennenswerten sozialen Kreise hat und eigentlich auch nicht braucht, trotzdem aber das Bedürfnis nach einer sozialen Bezugsperson, in meinem Fall einer Partnerin, hat?

Die Frau suchen, die passt. So wie Du Dich beschreibst hast Du eher einen schizoiden Persönlichkeitsstil. Das kommt in der westlichen Welt sehr häufig vor. Nur sind diese Personen halt sozial isolierter, auf eigenen Wunsch und deshalb bei Partnerwunsch auch schlechter erreichbar.

Ich glaube, dass Du eine gute Symbiose mit einem eher autistischen Partner, wie @Asperience , oder Partnerin mit einer Borderlinepersönlichkeit wärst. Du hast wahrscheinlich eine enorme Ruhe und Stabilität, die Du ausstrahlst. Du bleibst wahrscheinlich immer auf Distanz und das ist für aktive Menschen eher uninteressant.

Aber wo Du gezielt suchen kannst, weiß ich auch nicht. Aber OD wäre schon eine gute Variante, denke ich.
 
  • #16
Oder anders: Sind sozial eingebundene Männer beliebter?
Bei mir ja. Meine Erfahrung ist, dass Männer, die kein soziales Umfeld und keine Freunde haben, immer irgendwie merkwürdig waren.

Auf der einen Seite waren sie extrem auf mich fixiert und dadurch sehr anhänglich, was sie auf der anderen Seite wiederum langweilig machte.

Wie soll ich mich für einen Mann begeistern, dessen einziges Interesse und Leidenschaft dann darin liegt, mich zu treffen. Langweilig.

Oder wenn er so ein extremer Einzelgänger ist, dass er keine Gesellschaft anderer Menschen mag, lieber allein angeln geht. Dann mag er später auch nichts mit mir oder meinen Freunden, Familie unternehmen, es gibt immer Missmut und ich denke, es gibt dann auch nicht viele positive Gesprächsthemen.

Ich muss keinen übermäßig extrovertierten Mann haben aber allzu sehr introvertiert ist auch nicht so angenehm. Der Goldene Schnitt macht's..wie immer...
 
  • #17
Und es bereichert uns beide, in den Freundeskreis des anderen integriert zu werden.
Sehe ich auch so. Wenn ein Partner gar keinen festen Freundeskreis hat, würde daraus ja folgendes resultieren:

- man feiert Silvester mit MEINEN Freunden
- Man geht aus mit MEINEN Freunden
- Man geht zu Geburtstagsfeiern von MEINEN Freunden
- Man fährt Mal weg mit MEINEN Freunden usw

Mich hat es immer bereichert, wenn ich auch in den Freundeskreis meines Partners integriert worden bin. Ansonsten wäre das wirklich eine Art Schieflage. Aber es stört auch nicht alle Frauen. Eine ruhige Frau die gerne nur zu zweit ist würde ganz gut zu dir passen.
 
  • #18
Das geht mir genauso. Ich könnte und wollte das überhaupt nicht leisten, die einzige soziale Bezugsperson für meinen Partner zu sein. Was für ein Druck, für eine Verantwortung! Das würde ihn auf eine Weise abhängig von mir machen. Würde ich ihn verlassen, er wäre alleine und hätte niemanden, der ihn auffängt. Er würde Glück und Unglück von mir abhängig machen. Hilfe nein.
Das ist alles nur in deinem Kopf. Du schließt von dir auf andere.
Die einzige "nahe" Bezugsperson, wenn schon.
Welcher Druck? Kannst du dir nicht vorstellen, dass jemand relativ autark ist? Wieso würde sein Glück und Unglück von dir abhängen? Das ist doch völlig absurd.
Er soll nicht einzig um mich kreisen, das würde mich ersticken.
Wieso würde er dann um dich kreisen?
 
  • #19
Das würde ihn auf eine Weise abhängig von mir machen. Würde ich ihn verlassen, er wäre alleine und hätte niemanden, der ihn auffäng
Diesen Punkt finde ich auch bedenkenswert. Allerdings halte ich es auch für möglich, dass das für die betreffende Person gar keinen Unterschied machen würde, weil es gar nicht als Notwendigkeit empfunden wird. Bei einem Menschen, der von sich aus keinen großen Wunsch verspürt mit anderen in stetigen Kontakt zu treten und Freundschaften zu pflegen, dem gibt das dann nach einer Trennung vielleicht auch nicht viel und er hat andere Mittel und Wege die Trennung zu verarbeiten als im persönlichen Austausch. Solange die Kontaktlosigkeit freiwillig herbeigeführt und kein Mangel verspürt wird (so wirkt es auf mich beim FS, kann aber falsch sein), würde ich nicht unbedingt annehmen, dass er nach der Trennung nicht mehr klarkommt. Solche Leute gibt's ja durchaus auch. Ich persönlich würde abwägen und mir ein Gesamtbild machen. Persönliche Abhängigkeit vom Partner finde ich aber auch schwierig.
 
  • #20
Mich würde nur deine Elternbindung interessieren, Rest egal.
Welche Rolle spielt das? Ich frage, weil diese Frage häufiger kommt. Insgesamt ist das Verhältnis gut, auch wenn es genug Meinungsverschiedenheiten gibt.
Ich glaube, mich würde es etwas unter Druck setzen, sozusagen der einzige soziale Kontakt von meinem Partner zu sein.
Ich könnte und wollte das überhaupt nicht leisten, die einzige soziale Bezugsperson für meinen Partner zu sein. Was für ein Druck, für eine Verantwortung!
Ich halte eure Sorge nicht für unbegründet. Wenn ich z.B. mal Nähe zu einer Frau aufgebaut habe, neige ich zum Klammern und zumindest zeitweise ist mein Wohlbefinden dann ein Stück weit von ihr abhängig. Beispielsweise kann ich nicht behaupten, dass ich nach einer abrupt beendeten Anbahnunsphase nicht verletzt gewesen zu sein und mir das nicht habe anmerken lassen. Dann schmerzt die Einsamkeit auch mich. Bei mir trifft „Wes Herz voll ist, des geht der Mund über“ zu, wenn das Eis gebrochen ist. Hier auch nochmal beschrieben:
Auf der einen Seite waren sie extrem auf mich fixiert und dadurch sehr anhänglich, was sie auf der anderen Seite wiederum langweilig machte.
Im Prinzip habe ich soviel Stoff, mich allein zu beschäftigen, dass mein Leben dafür nicht ausreichen wird - aber sobald eine Frau dazukommt tritt es doch in den Hintergrund und ich tendiere definitiv zur Anhänglichkeit und werde zum eng kreisenden Trabanten. Ich komme mit Trennungen klar und akzeptiere sofort ein Nein, aber die Frauen merken sicher, dass mir das erst einmal zusetzt.
Oder wenn er so ein extremer Einzelgänger ist, dass er keine Gesellschaft anderer Menschen mag, lieber allein angeln geht. Dann mag er später auch nichts mit mir oder meinen Freunden, Familie unternehmen,
Da würde ich mich herausnehmen:
Würdest du denn gerne "mitgezogen" werden von einer Frau, die viele soziale Kontakte pflegt?
Ich lasse mich gerne mitziehen und integriere mich dann auch ganz gut - habe aber wenig Talent und Drang selbst aktiv zu netzwerken und sowas zu pflegen. Ist nicht tugendhaft, verletzt z.T. ohne böse Absichten andere, aber ist eben eine meiner schlechten Seiten. Bei meiner letzten Partnerin jedoch, hat das Mitziehen zumindest gut funktioniert. Aber ich müsste von der Zukünftigen irgendwie abgeholt werden.
 
  • #21
Ein stabiler SC ist auf jeden Fall ein wichtiges Attraktivitätsmerkmal eines Mannes. Ebenso wie ein erfüllender Beruf und sonstige Interessen, die über Netflix hinausgehen.
Bis auf das Erste (stabiler SC) trifft es auf mich zu. Mein Bindungsstil ist ziemlich lose und eher auf Einzelpersonen mit unterschiedlichen Schwerpunkten bezogen, die untereinander aber nichts miteinander zu tun haben: Spirituelle/Weltanschauliche Kontakte (Übergang zu Freunden fließend), dann jene mit denen ich andere Interessen (Kunst, Handwerk, Moped usw.) teile und natürlich die Kindheitsfreunde. Nun bin ich aber nicht in einer Clique integriert und genau das fällt im Vergleich doch auf wie hier:
- man feiert Silvester mit MEINEN Freunden
- Man geht aus mit MEINEN Freunden
- Man geht zu Geburtstagsfeiern von MEINEN Freunden
- Man fährt Mal weg mit MEINEN Freunden usw
Sowas findet bei mir, aktuell als Single, eben nicht statt und das wird einige Frauen wohl abschrecken. Ich versteh bis heute nicht so richtig den Sinn darin einen Geburtstag oder Silvester zu feiern, hab mich zwar von meiner Ex dahin ziehen lassen, was dann recht angenehm war, aber aus eigenem Entschluss fällt es mir da schwer.
 
  • #22
Es ist doch egal, was Frauen dazu denken. Die Frau, die zu Dir passt, wird mit dem klarkommen, wie Du bist.
 
  • #23
Mir ist noch kein einziger Mann untergekommen, der wirklich alleine Leben konnte. Oft ist da doch noch die Mama oder eine gute Bekannte oder Freundin da, die dem armen Junggesellen unter die Arme greift und Austausch betreibst. Bist du wirklich ganz allein?

Aber du schreibst ja hier im Forum und machst Deine Bekanntschaften im Netz.

Stören würde es mich höchstens, wenn in der Beziehung was fehlt und der Mann dadurch merkwürdige Fetische entwickelt, den ganzen Tag dann im Internet mit Frauen chattet oder Bilder angafft, oder ein Choleriker und Zyniker durch sein vieles Alleinsen ist, oder mit verbitterter Schnute durch die Welt läuft, weil er von allem gefrustet ist und dann vielleicht noch Frauenhass schiebt.

Tendenziell ist mir ein Partner mit weniger Kontakten lieber. Ab 40 trifft man sich dann sowieso höchstens 1-3 mal im Jahr mit Freunden, z. B. wegen eigener Familie oder weil man jemanden pflegen muss. So geht es dann auch dem sozialen Umfeld.... Ehe, Kinder, Pflege der Eltern, Job, eigenes Haus oder Firma. Da schreibt man sich mal ne Karte oder ruft einmal im Jahr an und trifft sich. Die Leute müssen dann auch wieder schnell heim.
 
  • #24
Die Frau suchen, die passt. So wie Du Dich beschreibst hast Du eher einen schizoiden Persönlichkeitsstil. Das kommt in der westlichen Welt sehr häufig vor. Nur sind diese Personen halt sozial isolierter, auf eigenen Wunsch und deshalb bei Partnerwunsch auch schlechter erreichbar.

Ich glaube, dass Du eine gute Symbiose mit einem eher autistischen Partner, wie @Asperience , oder Partnerin mit einer Borderlinepersönlichkeit wärst. Du hast wahrscheinlich eine enorme Ruhe und Stabilität, die Du ausstrahlst. Du bleibst wahrscheinlich immer auf Distanz und das ist für aktive Menschen eher uninteressant.
Um Gottes Willen, das ist doch wohl nicht ernst gemeint! Erkenne ich da die "Ironie" nicht?
Du bist wahrscheinlich KEINE gestörte Persönlichkeit und solltest dir erst Recht keine suchen!
Du bist wohl eher der häusliche Typ und brauchst ne Frau, die das ok bis gut findet. Ob sie auch häuslich ist, ist zweitrangig, denn selbst als jemand, der gerne viele Sozialkontakte pflegt, könnte es sein, dass ihr deine Häuslichkeit gefällt.
Eins der besten Paare (verheiratet, Kinder, Haus, große Schwierigkeiten [keine Eheprobleme] zusammen gemeistert) funktioniert auf diese Art.
 
  • #25
Mir ist noch kein einziger Mann untergekommen, der wirklich alleine Leben konnte. Oft ist da doch noch die Mama oder eine gute Bekannte oder Freundin da, die dem armen Junggesellen unter die Arme greift und Austausch betreibst. Bist du wirklich ganz allein?

Aber du schreibst ja hier im Forum und machst Deine Bekanntschaften im Netz.

Stören würde es mich höchstens, wenn in der Beziehung was fehlt und der Mann dadurch merkwürdige Fetische entwickelt, den ganzen Tag dann im Internet mit Frauen chattet oder Bilder angafft, oder ein Choleriker und Zyniker durch sein vieles Alleinsen ist, oder mit verbitterter Schnute durch die Welt läuft, weil er von allem gefrustet ist und dann vielleicht noch Frauenhass schiebt.

Tendenziell ist mir ein Partner mit weniger Kontakten lieber. Ab 40 trifft man sich dann sowieso höchstens 1-3 mal im Jahr mit Freunden, z. B. wegen eigener Familie oder weil man jemanden pflegen muss. So geht es dann auch dem sozialen Umfeld.... Ehe, Kinder, Pflege der Eltern, Job, eigenes Haus oder Firma. Da schreibt man sich mal ne Karte oder ruft einmal im Jahr an und trifft sich. Die Leute müssen dann auch wieder schnell heim.
Wenn du statt "man" "ich" oder "wir" schreiben würdest, klängen deine Texte etwas plausibler oder glaubst du, dass alle Leute so leben und denken wie du? Bei dir gibt prinzipiell nur 5 Jahre, in denen ein Mensch normal lebt - bis 35 sind alle noch nicht erwachsen, unsauber, partysüchtig und nicht bindungswillig, ab 40 dann aber abrupt irgendwie fast schon scheintot. Kann's geben, für den Normalfall halte ich es aber dann doch nicht
 
  • #26
Nein aber ich bin autistisch und daher nicht repräsentativ. Für meinen Exfreund war und bin ich auch der einzige soziale Kontakt. Das war nicht das Problem.
„normale“ (will damit aber jetzt keine Diskussion lostreten was normal ist), also durchschnittliche Leute stört das aber.
Die Lösung ist aber nicht dass du dich änderst sondern dass du eine Frau findest die zu dir passt.
Solche gibt es.



Ja im Mittel schon. Gilt für beide Geschlechter. Als Eigenbrödler kommt man immer komisch rüber.
Das ist Nonsens. Es gibt genug "normale" Leute, die eine große Vorauswahl vornehnen was ihre Sozialkontakte angeht. Mehr ist nicht mehr. Das ist mitzlerweile gesellschaftsfähig und gilt nicht mehr aks "schrullig". 😉
 
S

Sunflower1

Gast
  • #27
Ein soziales Umfeld sowie ein eigenes Leben mit Hobbys und Freundeskreis finde ich sehr wichtig. Mir wäre es auch zuviel 24 Std aneinander zu hängen. Jeder braucht auch mal Freiräume .
 
  • #28
Du hast schon gelesen dass ich EINZIGER privater Sozialkontakt geschrieben habe. Normal ist das nicht, die meisten Menschen wünschen sich mehr oder haben mehr. Er ist meiner Meinung nach auch schizoid.
Ich selber habe mehr soziale Kontakte als ich emotionale Ressourcen habe weswegen ich in letzter Zeit auch aussortiert habe und mache das auch am liebsten allein, ich mag es nicht wenn ein Partner da mit will. Es ging ja aber darum ob es „die Frauen“ stört, und da denke ich schon dass bei den meisten die Antwort „Ja, stört“ lautet. Weil es ja schon für viele dazu gehört dass man gemeinsam mit Freunden was macht und das nicht alles getrennt ist. Da müssen die Bedürfnisse zusammen passen und da das ungewöhnlich ist, ist die Auswahl an passenden Partnern eben eingeschränkt.
 
  • #29
Du bist wahrscheinlich KEINE gestörte Persönlichkeit und solltest dir erst Recht keine suchen!
Schizoid ist ein Typ, keine Störung.
Ich versteh bis heute nicht so richtig den Sinn darin einen Geburtstag oder Silvester zu feiern
Ja, das ist schon deutlich ausgeprägt - wenn auch nicht WAHNSINNIG selten.

Eine Überlegung:
Du hast die soziale Dimension deines Lebens verkümmern lassen bzw nie aktiv kultiviert, weil sie dir nicht besonders wichtig ist.
Ein wenig ist das wie mit dem Sport: machst du nie welchen (zB weil du ein Moppel bist), vermisst du ihn auch nicht, du müsstest dich erstmal dazu aufraffen.

Wie wäre es denn, wenn du dich gegen den inneren Schweinehund aufraffst, und gezielt und aktiv deinen SC aufbaust?
 
  • #30
Ich weiß nicht, was Frauen stört. Ich weiß nur, was mich stört oder was ich akzeptieren kann.

In meinem Leben habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Männer meistens die waren, die nur wenige Freunde oder so gut wie gar keine hatten. Im Grunde ist mir das wurst, ist ja nicht mein Leben. Was ich aber nicht akzeptieren würde ist, wenn mein Partner dadurch sozial unverträglich wird, bzw. keine Sozialkompetenzen entwickeln konnte (welche man bekanntermaßen nur im Kontakt mit anderen erwirbt). Ich gehe gerne zu sämtlichen Veranstaltungen in meinem Freundeskreis, er muss da nicht dauernd dabei sein. Aber sollte es jedesmal Theater geben, wenn wir mal als Paar auftreten könnten, dann würde mir meine Beziehung auch nicht mehr gefallen. Mein Partner sollte schon mit meinem Freundeskreis gut zurechtkommen, integrieren würde ich ihn aber nicht (i.S.v. das meine Freunde dann über die Zeit seine Freunde werden). Soll er sich selber welche suchen.
 
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