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  • #1

Ist ausschließlich der Mann für "guten Sex" verantwortlich?

Wenn Frauen Wert auf "guten Sex" legen, ist dies dann in Wirklichkeit ein Anspruch, der gegenüber der Männerwelt erhoben wird? Oder sind Frauen zugleich bereit, dafür zu sorgen, dass der Sex vom Mann ebenfalls als gut empfunden wird?

Warum ich frage: Meine letzte Freundin lag immer nur absolut passiv da, nachdem ich für eine gemütliche Atmosphäre gesorgt und sie durch Streicheln und Massage in Stimmung gebracht hatte (entsprechende Initiative von ihr gleich null), und erwartete von mir, ihr einen Orgasmus zu verschaffen. Wurde dieser erreicht (was nicht immer der Fall war), hieß es ihrerseits, der Sex sei mal wieder gut gewesen. Meine Wünsche spielten keine Rolle bzw. wurden mit Sätzen wie "Träum weiter!" bedacht.

Die Frage richtet sich in erster Linie an Frauen, aber auch an erfahrene Männer.

m26
 
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  • #2
Guter Sex ist, wenn beide miteinander agieren und reagieren.

M 38
 
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  • #3
Auf gar keinen Fall!

Für guten Sex sind sowohl Mann als auch Frau verantwortlich. Sind ja auch schließlich beide daran beteiligt (also eigentlich...). Ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Das würde ich gar nicht schaffen, mich nur vom Mann bedienen zu lassen. So viel Zurückhaltung könnte ich gar nicht aufbringen. ;-) Mir ist es sehr wichtig einen geliebten Mann nach Strich und Faden zu verwöhnen und ihn glücklich zu machen. Wäre er aber immer nur passiv so wie deine Freundin, würde ich mir benutzt vorkommen und das auf keinen Fall akzeptieren. Zeugt für mich von wenig bis gar keiner Empathie.

Ich glaube aber schon, dass es viele Frauen gibt, die ihren Partner gerne aktiv verwöhnen. Such dir lieber so eine Frau, sonst kommt nur Frust auf.

w, 24
 
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  • #5
"Dafür sorgen" im Sinne von "Mühe geben" würde ich nicht. Entweder beide haben Spaß aneinander oder eben nicht.
Dann ergibt sich die Aktivität oder eben auch nicht. Aber ich denke beim Sex nicht nach und habe vor allem meine Befriedigung im Kopf. Wenn das mit seiner zusammenpasst, ist doch alles gut.
So wird es bei Euch vielleicht auch gewesen sein. Oder willst du erzählen, du hattest keinen Orgasmus? Und wenn doch, was war dann an dem Sex deiner Meinung nach nicht gut? Für mich ist ein Orgasmus (bei beiden) der Indikator für guten Sex.
Wenn die Frau gekommen ist, kann der Sex noch weiter gehen, deshalb ist es besser, wenn zuerst die Frau kommt. Für meine eigene Befriedigung kann es sehr förderlich sein, wenn auch der Mann vor allem seine Befriedigung im Sinn hat (und sich in eine Art Trancezustand hineinrammelt), solange er nicht vor mir fertig ist.
 
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  • #6
Lieber FS,
eine Frau, die nur passiv da liegt und dem Mann keine gleichwertige sexuelle Aktivität bietet, ist von dem Mann definitiv nicht begeistert. Sie nimmt, was Du ihr bietest, aber sie kann und will Dir das gleiche nicht geben, weil sie es nicht fühlt.
w,55
 
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  • #7
als ein Mann in deinem Alter bzw. "junger Mann" oder was auch immer ,kann man ja generell das Prinzesinnensyndrom beobachten.
Frauen bzw. Mädchen werden ab den Jahrgängen um 1990 ja überfördert bzw. den Jungen in allen möglichen BEreichen vorangestellt.
Das schlägt sich mittlerweile auch in der sexuellen Anspruchshaltung nieder.
Ob eine solche ,von dir geschilderte Beziehung länger als 3 Wochen halten kann, lass ich mal dahingestellt.
Aber das neue schwache Geschlecht sind defintiv wir Jungs bzw. Männer.
Die moderne Frau will ja prinzipiell nach oben heiraten. Vom Aussehen her wird nichts unter Runwaymodel akzeptiert und sexuell lässt man sich auch bedienen.
Für diese Form der modernen Emanzipation braucht es eben auch das willige Gegenstück.
Und hierbei scheinen sich gerade 2 Gruppen von Männern auszubilden.
Diejenigen ,die panisch alle Anforderungen zu erfüllen versuchen und dann sofort kapitulieren .
Die anderen haben keine Freundin und schmollen vor sich hin.
Bestes Beispiel : interne Querelen bei Daimler nach der Einführung einer internen Frauenquote bei mittleren Managementebenen, bei denen quasi hunderte von qualifizierten Männern übergangen wurden:
das ist die Zukunft in diesem Land
 
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  • #8
Deine Wünsche spielten keine Rolle? Dazu muss man wissen, wovon wir hier sprechen! War dein Wunsch einen Orgasmus zu haben? Das scheint ja ihrer gewesen zu sein ( der bei ihr ja nicht immer erfüllt wurde). Oder waren deine Wünsche eher von der Kategorie Strapse, Analverkehr oder SM?

Mit meinem Freund habe ich in 99% einen Orgasmus- das hatte ich mit keinem Mann vorher. Also scheint es doch tatsächlich an ihm zu liegen. Un dich sag es dir ungern: wenn die Frau nur passiv daliegt, dann gefällt es ihr nicht sonderlich.
 
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sjinx

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  • #9
Bediene Dich Deines Gehirns und Du wirst glücklicher, glaube mir!
Sexualität fängt an Spaß zu machen, wenn die Entspannung sich einfühlt.
Bei mir kam es mit der Reife, aber da verschließt sich ja offensichtlich
gerne das Ohr des Mannes hier. Sei's drum!
Selbstverständlich ist der Mann nicht für guten Sex verantwortlich.
Die Frage ist nur ... Was ist guter Sex?

w47
 
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  • #10
Nein, natürlich nicht! Ich habe immer den Anspruch, dass es für den Mann auch gut sein muss. Und natürlich bin ich selbst auch dafür verantwortlich.
Sex ist für mich "gut", wenn es harmoniert, wenn gegenseitige Wünsche erfüllt werden, wenn beide befriedigt sind, wenn man sich gegenseitig geil findet und das zum Ausdruck bringt (in welcher Form auch immer), wenn es eben einfach "passt" - und das hat nicht nur einer zu verantworten.
 
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  • #11
Deine Freundin verhält sich völlig seltsam und gestört. Ich glaube auch nicht, dass du da mit Geduld und Reden weiter kämst. Antworten wie "Träum weiter" bei einem solch intimen und sensiblen Thema sind auch noch unendlich respektlos und frech. Da ist beim Thema Sex in der Sozialisierung was falsch gelaufen. Du hast ein Recht auf eine Partnerin die dich begehrt und dir das auch zeigt und mit dir "Teamarbeit" macht. Zu Sex gehören zwei die sich mögen, respektieren und aufeinander zu gehen. Das kommt schon mal vor, das es eben keinen Höhepunkt für die Frau gibt. Manchmal klappt es eben, auch mit Einsatz von allem möglichen nicht, aber daraus muss man kein Drama machen. Ihr passt wahrscheinlich von der Chemie her einfach nicht zusammen. Auch daraus würde ich kein Drama machen, sondern den geordneten Rückzug antreten und mir eine empathischere Freundin suchen. Bevor jetzt kommt, "Man soll jetzt doch nicht deswegen alles hinschmeißen" Doch! Das ist ein sehr guter Grund. Beziehung in denen das nicht klappt haben keine Zukunft. Du bist definitiv zu jung deine Zeit mit so was zu vergeigen. Darüber würde ich mit 70 mal nachdenken.
w46
 
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  • #12
Nein, natürlich nicht. Ob der Sex als gut oder schlecht empfunden wird, liegt es immer an beiden. Wenn es einem was nicht passt und man etwas vermisst, sollte man in einer ruhigen Stunde das ansprechen.
Ich war immer offen für Vorschläge und Kritik in diesem Bereich. Es hat aber meistens schon auch ohne diese gut geklappt.

Es gibt Menschen, die passen sexuell besser zueinander und dann fließt der Sex meistens ohne die Notwendigkeit von vielen Worten. Andere passen etwas weniger gut sexuell zueinander-wenn aber Liebe in der Beziehung ist, findet sich auch eine Anpassung beim Sex statt-im Laufe der Zeit.

Ich hatte Männer, wo es von Anfang an einfach nur wow! war (für beide Seiten). Leider war es aber in anderen Bereichen der Beziehung eher mangelhaft.
Ich habe mich für einen Mann entschieden, mit dem der Sex einfach "nur "gut war am Anfang, aber sonst die Beziehung sehr passend. Im Laufe der Zeit haben wir beide uns ausgesprochen und uns offen und ehrlich gesagt, was uns gut gefällt und was man noch etwas verbessern könnte-und sieh da, jetzt ist der Sex oft wow!.

Wir sind beide schon etwas älter und haben gescheiterte Ehen hinter uns-so sieht man viele Dinge im Leben anders und ist bereit, daran zu arbeiten und alte Fehler nicht zu wiederholen.

w/39
 
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  • #13
Zu gutem Sex gehört bei mir *immer* ein guter Liebhaber. Er muss mindestens eine Penisgröße haben, mit der alle Stellungen möglich sind und selbstverständlich eine gute Audauer besitzen. Anders ist guter Sex ja rein technisch schon gar nicht möglich. Nachdem ich dann erst mal so richtig in Ekstase gestoßen wurde, bin ich selbstverständlich gerne dazu bereit, dem Mann auch etwas zurückzugeben. Ein unterdurchschnittlich bestückter Schnellspritzer würde mich jedoch niemals dazu bringen! Da komme ich einfach nicht "in Fahrt"! Die Antwort lautet also: Ja, es hängt vom Mann ab, ob es guten Sex gibt!

W40
 
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  • #14
Natürlich nicht.
Jeder muss auf die Wünsche und Bedürfnisse des andern eingehen, auch die Frau auf die des Mannes. Natürlich muss jemand alles mitmachen, was sich der andere wünscht, aber wie auch sonst im Leben soltle man sich von den Erfahrungen des andern bereichern lassen.
Dass eine passive Frau beim Sex keine Lust empfindet, ist totaler Unsinn. Ich hatte zwei Partnerinnern, die extrem passiv waren, aber das geschah aus Unwissenheit, mangelndem Selbstvertrauen, introvertierter Persönlichkeit und, jawohl, letztlich aus Schamhaftigkeit heraus.
Trotzdem wollten diese Frauen immer wieder Sex, genossen ihn auch (sonst hätten sie wohl nicht imemr wieder gewollt) und hatten auch kein Orgasmusproblem.
Man kann auch Sex genießen, ohne es dem andern deutlich zu zeigen.
 
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  • #15
Naja - für mich ist guter Sex, wenn ich merke, dass der Mann wahnsinnig wird vor Lust und total scharf auf mich ist. Mir macht es Spaß ihn dabei zu beobachten und deswegen macht es mir auch Spaß, mir dafür Mühe zu geben.
Mein Exmann wollte auch immer Bondage und so nen Kram machen - ehrlich gesagt hatte ich dazu keine Lust, was aber an ihm lag und nicht an der Sache an sich - eigentlich bin ich sehr experimentell und für alles offen.

Was wollte denn Deine Freundin nicht, dass sie es mit "Träum weiter" kommentierte?
Manchmal kommt es auch ein bisschen darauf an, wie und in welcher Situation man seine Wünsche formuliert... und manchmal ist es besser, es einfach mal zu tun anstatt erst stundenlang vorher darüber zu reden.
Wenn mein Exlover gesagt hätte, er würde es gerne mal im Aufzug mit mir tun, hätte ich vielleicht auch " Träum weiter!" gesagt - aber wenn es dann einfach so passiert... hab ich evtl. dann doch gar nichts dagegen - im Gegenteil.
Ich glaube ja, dass es immer an beiden liegt! Und ein bisschen egoistisch darf man(n) beim Sex schon sein!

w,40
 
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  • #16
Ich finde die FS benimmt sich nicht krank und gestört, sondern einfach nur egoistisch, genauso wie sich Männer Frauen gegenüber Jahrhunderte lang sexuell benommen haben und nun jammern Männer darüber. Egoismus kommt in Partnerschaften generell nicht gut, egal von welcher Seite.

"Guter Sex" ist Definitionssache, für die meisten heißt das selbst auf seine Kosten zu kommen, was bei Männern erfahrungsgemäß leichter und schneller der Fall ist, bzw. seine Lust aus der Rückmeldung des Gegenübers zu befeuern.

Meine Erfahrung mit Männern ist, dass die meisten "guten Sex" zu haben meinen, wenn die Techniken praktiziert werden, die sie sich vorstellen. Fellatio, geritten und bedient zu werden.
Das ist meiner Meinung nach genauso ein Verhalten wie das der Freundin des FS!
Sich hinhauen und von der Frau bedienen lassen, nur das ist hier selten kritisiert worden, immer nur das passive Daliegen einiger Frauen. In Wahrheit ist es doch so, dass Männer dies ärgert, weil sie lieber selbst diesen passiven, genießenden Part einnehmen und lieber die Frau arbeiten lassen möchten. So wird das natürlich nicht kommuniziert, sondern als das Sehnen nach der leidenschaftlichen, aktiven Frau.

Am besten passen eine "Kunstturnerin" und ein passiver Genießer zusammen oder ein aktiver, leicht dominanter Mann, der seine Partnerin auf gewisse Art benutzt und sie das passiv über sich ergehen läßt und genießt.

Eine Frau, die sich bedienen lassen und daliegen will, gilt als prüde und schlecht im Bett. Von Männern, die sich bedienen lassen wollen, habe ich das noch nie gehört, da gilt das als normal, denn Frau hat sich gefälligst ins Zeug zu legen und für seine Lust zu sorgen. Das was früher nur eine "LiebesDIENERIN gemacht hat, wird heute als selbstverständliches, normales Sexualverhalten der Frau gesehen.
 
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  • #17
Großes Kompliment für diese/deine Erkenntnis und das schon mit 26 Jahren! Für mich m/55 ist das schon ein Leben lang genau diese These, auch wenn ganz bestimmte Frauen anderer Meinung sind. Habe genügend Erfahrung auf diesem Gebiet und sehr viele Männer haben mir das auch so bestätigt! Ja, es ist leider so! Frauen sagen ja, auch hier sehr schnell, er ist ein Versager im Bett oder aber er ist eine Rakete! Unerfahrene Frauen sehen das natürlich erst mal anders, jedoch sehen das dann manche später das evtl. auch so. Der Mann ist erstmal der sog. Geber/Spender. Im Rahmen der Emanzipation wird das von ganz bestimmten ädaquaten Frauen nicht gerne so gesehen, auch wenn es so ist, mach dir nichts draus.
 
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  • #18
Man entwickelt sich im Laufe der Jahre und mit neuen Liebhabern auch weiter.
Als Teenie bescheinigte mir mein erster Mann, der schon mehr Erfahrung hatte, Naturtalent.
Ich war immer sexuell aufgeschlossen und konnte das von Anfang an genießen. Vielleicht war ich noch etwas zurückhaltender als heute, aber sicher nie nur passiv.
Mein Langzeitfreund, für den ich die Erste war, beschwerte sich irgendwann über fehlende Verführungskünste. Im Nachhinein muss ich sagen, er war selbst einfallslos. Und es war definitiv keine große Liebe meinerseits.
Erst sein Nachfolger hat alle meine kühnsten Träume wahrgemacht. Er forderte mich, zeigte was er wollte und hatte den Mut, mich an all seinen Fantasien teilhaben zu lassen - und es war genau das, was ich mir vorstellte. Zufällig hatten sich hier zwei Passende getroffen...

Nun weiß ich, wie für mich wirklich guter Sex geht.
Und ich habe auch erfahren müssen, dass andere Menschen andere Vorstellungen von "gut" haben.

Du kannst also versuchen, Ihr auf eine liebe, respektvolle Weise zu zeigen, wie Du es gerne hättest. Vielleicht weckst Du damit in ihr geheime Sehnsüchte oder aber Du hast Gewissheit, dass es mit Euch in dieser Hinsicht einfach nicht harmoniert.
 
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  • #19
Nach meiner Erfahrung und aufgrund von Erfahrungsaustausch mit Freunden laufen auf dieser Welt eine ganze Menge Frauen herum, die im Bett sehr passiv und devot sind.
Die wünschen sich einen aktiven, dominanten Mann.
War aber wohl schon immer so, sonst bräuchte man ja keine Prostitution.

m
 
  • #20
Die Sache ist, das du einer Frau auch den Raum und die Zeit geben musst, von selbst auf Entdeckungstour zu gehen. Wenn du immer nur machst und permanent voran gehst, dann werden die Ambitionen der Damen immer weniger.
Die kam sich vielleicht vor wie bei der Armee. Du der taktgebende Vorgesetzte und sie hält einfach nur die Klappe ... Augen zu und durch.

UND! Ihr seid beide noch jung und unerfahren. ;)
 
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  • #21
Ich sehe den Mann auch zuerst als Geber/Spender, aber dann komme ich auch aus Lust aus minr heraus und will ihjm viel zurückgeben. Wenn er allerdings zunächst passiv ist, oder zu lieb / nett, nicht draufgängerisch genug, habe ich keine Lust.

ANDERE FRAUEN UND MÄNNER KÖNNEN ES ANDERS HALTEN.

Dazu kann ich keine sichere Angabe machen. Aber ich werde mich nicht verändern, ich kenne meine Vorlieben, meine Bedürfnisse und die haben viel mit einem aktiven, gebefreudigen Mann zu tun. Das gefällt mir am Charakter, das gefällt mir im Bett. Er sollte den ersten Schritt machen und führen, und das männlich, stark und rauh und nicht nur soft und liebevoll mit Kerzen ö. ä..

Was ich mich bei so einer Frage allerdings frage, ist, was eine Antwort bringt, wer verantwortlich ist. Dies ist nichts, was man beklagen kann. Wenn einer Frau der Sex nicht gefällt, dann gefällt er ihr nicht, es macht kaum Sinn, ihr im Sinne der Gleichberechtigung einzureden, wie es zu sein hat.

Ich hatte dieses Problem auch noch nie, mit den Auserwählten lief es immer.

Andererseits finde ich es auch gut, wenn ein Mann Unterschiede zwischen den Frauen macht, und nicht alle Verantwortung von ihr nimmt und mit allem zufrieden ist. Bei dem, was ich so von anderen höre, scheint es da einige Unterschiede zu geben.

Es steht euch Männern frei, auch zu gehen oder es zu äußern, wenn euch beim Sex etwas nicht gefällt, und umgekehrt, es zu schätzen zu wissen, wenn es sexuell gut läuft. Wenn ihr den Sex hintenan stellt, und für euch jede Frau gleich ist, dann ist das eure eigene Art und Weise, von der Frau jede Bewertung abzuhalten.
 
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  • #22
Wenn sie nur da so rumliegt ohne großartige Regungen, würde ich mich fragen, ob sie es nicht anders will. Wenn sie dann noch blöde Bemerkungen macht zu meinen Wünschen (so nach dem Motto "mach´s dir selber"), dann wäre für mich der Punkt erreicht, wo es dringenden Änderungsbedarf gibt. Da hilft zuerst mal nur reden. Wenn ihr beide oder einer von euch dazu nicht bereit seid, dann ist´s hoffentlich nur (falsche) Scham und nicht der Gedanke, dass es sich nicht lohnen würde. Aber das gilt es auszuloten. Ansonsten ist es eine Sache der Erwartungshaltung: für manche ist vielleicht nur der Mann verantwortlich, für manche ist es eine Sache auf Gegenseitigkeit.
 
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  • #23
Meine These ist, sie ist sehr jung und kennt ihren Körper noch nicht. Außerdem verhält sie sich kindisch und verunsichert mit Sprüchen wie "Träum weiter". Sie überspielt damit ihre allgemeine Unerfahrenheit. Auch Unerfahrenheit, wie man Männer nunmal im Bett bedient.
Nicht umsonst sagt man, haben Frauen über 30 Jahren ihren besten Sex. Und ich denke deine Freundin ist Anfang/Mitte 20. Da hat man nunmal leider keine so umfangreiche Sexerfahrung und Körperfeeling, wie wenn sie mit nochmal 10 Jahre älter hat.

Eine Frau lernt erst durch eigene Erforschung (sprich regelmäßger Selbstbefriedigung über Jahre) ihren Körper kennen und zu wissen, wie man zum Höhepunkt kommt.

Als Frau zu erwarten, dass du ihr den Orgasmus bescheerst, zeugt davon, dass sie einfach keinerlei Umgang mit ihrem Körper hat. Nimms ihr nicht böse. Sie ist sicherlich noch furchtbar jung. Ich war bis Mitte 20 auch furchtbar gehemmt im Bett. Das kommt erst im Laufe der Jahre.

Allerdings gehört natürlich auch ein ausdauernder Liebhaber ins Bett. Ein Typ, der nach 10 Minuten abspritzt, kann keine Frau befriedigen. Frauen werden nunmal erst nach 45-60 Minuten erregt. Ist leider so. Du musst dich also schon dermaßen anstrengen, das Vorspiel verdoppelt. Massagen bitte weglassen. Sowas entspannt und macht schläfrig. Nicht gerade die Aufheiz-Nummer vor dem Sex. Zumindest nicht für Frauen. Frauen brauchen natürlich auch einen aktiven Partner, der nicht nur einfach seinen Penis hinhebt. Denn das bringt es auch nichts. Die Sexualität der Frau ist viel komplexer.
 
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  • #24
Die Sache ist, das du einer Frau auch den Raum und die Zeit geben musst, von selbst auf Entdeckungstour zu gehen. Wenn du immer nur machst und permanent voran gehst, dann werden die Ambitionen der Damen immer weniger.

Das kann ich nur bestätigen, es gibt nicht gerade wenig Männer, die erwarten viel zu schnell viel zu viel, da wird wie selbstverständlich vorrausgesetz, das der erste intime Kontakt das volle Programm (blasen inc. schlucken, GV in allen Stellungen nach Kamasutra und selbstverständlich auch Anal...) beinhaltet, da vergeht mir schnell jegliche Lust und das männliche gejammer geht los, weil es wenig bis gar keinen Sex mehr gibt (wen wunderts).

Das ist das schöne an langjährigen Beziehungen, da kann man mit der Zeit auch etwas mehr Probieren als nur Standartprogramm, wenns passt.

Das der Sex von anfang an bombe ist, trifft denke ich selten zu, das pendelt sich meist aber mit der Zeit ein, wenn beide bereit sind ein wenig Kompromisse einzugehen, offen über ihre Bedürfnisse sprechen können und etwas einfühlungsvermögen besitzen. ;)
 
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  • #25
Das kann ich nur bestätigen, es gibt nicht gerade wenig Männer, die erwarten viel zu schnell viel zu viel, da wird wie selbstverständlich vorrausgesetz, das der erste intime Kontakt das volle Programm (blasen inc. schlucken, GV in allen Stellungen nach Kamasutra und selbstverständlich auch Anal...) beinhaltet, da vergeht mir schnell jegliche Lust und das männliche gejammer geht los, weil es wenig bis gar keinen Sex mehr gibt (wen wunderts).

Das ist das schöne an langjährigen Beziehungen, da kann man mit der Zeit auch etwas mehr Probieren als nur Standartprogramm, wenns passt.

Wie lebensfremd sind solche Männer eigentlich? Da wäre das Bordell wohl wirklich die bessere Alternative... und eine Frau, die gleich mitmacht, gar nicht so weit von letztgenanntem entfernt...

M50
 
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  • #26
Ja die Erfahrung habe ich leider auch gemacht, ein großteil der Frauen erwarten das von einem Mann, wenn er sich nicht "ordentlich ins zeug legt" dann versucht sie eben den nächsten, es gibt genug Männer die sich da selbst enormen druck und sich selbst zum affen machen um hier am ende des abends ein lob der frau abzugreifen mit welchem sie dann hausieren gehen können.
Richtig gut wird Sex aber nur wenn beide auf der selben wellenlänge liegen, aktiv sind, ihre eigenen wünsche äußern und auf die wünsche des Partners GERNE eingehen. Gibt auch selbstbewusste frauen die das auch wissen und das genießen können.
M29
 
  • #27
Bei der Frage ist schone in Fehler drin: guter Sex und nur der Mann verantwortlich in einem Satz. Wenn die Frau wie ein Brett im Bett liegt, dann kann der Mann noch so viel unternehmen, dann wird der Sex nicht gut.
 
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  • #28
Allerdings gehört natürlich auch ein ausdauernder Liebhaber ins Bett. Ein Typ, der nach 10 Minuten abspritzt, kann keine Frau befriedigen. Frauen werden nunmal erst nach 45-60 Minuten erregt. Ist leider so. Du musst dich also schon dermaßen anstrengen, das Vorspiel verdoppelt.

45 - 60 Min.? Ernsthaft? Mir war nie bewusst, dass ich eine absolute Ausnahme bin. Bei mir dauert das nur Minuten. Dann hätten auch sehr wenige Frauen jemals einen Quickie gehabt.
w
 
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  • #29
wieder #1:

An gutem Sex sind beide beteiligt. Mein gruseligstes Erlebnis war eine Frau, die sich bei sich zu Hause urplötzlich auszog, auf den Rücken legte und mich bat, "es ihr zu besorgen". Daraus wurde natürlich nichts, sie mußte sich unbefriedigt einen anderen suchen.

Guter Sex basiert auf gegenseitiger Hingabe, Zärtlichkeit und Vertrauen. Rein mechanisches Getue und Geturne mag zwar als Pornographie durchgehen, hat aber mit gutem Sex nichts zu tun.

M 38
 
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  • #30
Wie alt war sie denn?
Ich vermute mal, sie war noch sehr jung und hatte noch nicht sehr viele sexuelle Erfahrungen/Partner vor dir.
Auch wenn es den meisten Männern nicht gefallen wird: Keine Frau wird als "Sexgöttin" geboren.

Ist eine Frau schon ein paar Jährchen älter, hat Erfahrungen gesammelt, sich sexuell ausprobiert, durch unterschiedliche Sexpartner gelernt was ihr gefällt, ist sie durch wachsende Reife und zunehmendem Selbstbewußtsein aufgeschlossener geworden, dann ist sie vielleicht am Ende dieser Entwicklung zu der Gespielin geworden, die der Mann sich im Bett wünscht.

Dummerweise will er sie dann aber nicht mehr, weil mit zunehmendem Alter nicht nur die Sexlust und die Aufgeschlossenheit der Frau steigt, sondern auch ihr Körper altert und sie vielen Männern dann nicht mehr jung und knackig genug ist.
Außerdem soll sie ja lieber nicht zuviele Erfahrungen gesammelt haben, denn dann hätte sie ja bereits zuviele Sexpartner vor ihm gehabt...

Männer, ihr müßt euch schon entscheiden, was ihr wollt - möglichst jung und ohne zuviele Erfahrungen mit anderen Sexpartnern vor euch, oder doch lieber die sexuell erfahrenere Frau.
Beides gleichzeitig geht nun mal nicht.
 
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