G

Gast

Gast
  • #31
Ebenso war für sie klar, dass der Esstisch kein Spielplatz ist, ebenso wenig, wie das Bett.

Es geht also!
Nein, geht nicht. Wer das will, soll sich einen Hund kaufen, da ist Erziehung artgerecht. Für Katzen ist Erziehung würdelos, erstrecht, wenn es Wohnungskatzen sind, die müssen nicht auch noch innerhalb ihres kleinen Reviers eingeschränkt werden. Im Gegenteil sollten sie möglichst viele Flächen und Klettermöglichkeiten zur Verfügung haben.
Katzen sind kein Hundeersatz!
Auch dieser ganze Klicker-Quatsch funktioniert nur bei verfressenen Katzen. Die meisten sind aber mäkelig und damit nicht zu motivieren.
Warum Katzen nicht ins Bett sollen, erschließt sich mir nicht. Als ob da schonmal jemand dran gestorben wäre. Eine solche Abneigung ist wohl eher ein psychologisches Problem als ein hygienisches. Auch Rangordnungsprobleme wie mit Hunden, die ins Bett dürfen, gibt es mit Katzen nicht. Es gibt keinen sachlichen Grund dafür, einer Katze das Bett zu verbieten. Wenn ich mit einer Katze nicht leben will, habe ich sie einfach nicht (und suche mir keinen Partner mit Katze). Ansonsten teile ich auch Tisch und Bett mit ihr.
 
  • #32
Nein, geht nicht. Wer das will, soll sich einen Hund kaufen, da ist Erziehung artgerecht. Für Katzen ist Erziehung würdelos,
Mensch und Katze sind es seit Jahrtausenden gewöhnt, zusammen zu leben, deshalb sind sie durchaus in der Lage, sich an den Menschen anzupassen, ohne Schaden zu nehmen. Die umgekehrte Sichtweise führt genau zu der Situation, die der FS jetzt bemängelt.

Grundsätzlich jedoch bin ich sowieso der Ansicht, dass reine Wohnungskatzen fehl am Platz sind, und wer sich dennoch welche (dazu noch massenhaft!) hält, sollte lieber Single bleiben. Der Mensch muss immer an erster Stelle stehen.
Es gibt keinen sachlichen Grund dafür, einer Katze das Bett zu verbieten. Wenn ich mit einer Katze nicht leben will, habe ich sie einfach nicht (und suche mir keinen Partner mit Katze). Ansonsten teile ich auch Tisch und Bett mit ihr.

Da wird mir direkt schlecht! Es bedürfte sowieso keiner "sachlichen" Gründe, um Katzen aus dem Bett fern zu halten, aber es gibt sie:

Katzenhaare, Zecken, Flöhe, Wurmeier, und die Erreger von Toxoplasmose sollte ein Mensch nicht unbedingt mit der Katze ins Bett nehmen.

Wäre ich jemals mit einem potentiellen Partner in Kontakt gekommen, der "Tisch und Bett" mit seiner Katze teilt, hätte ich schleunigst Reißaus genommen!
 
G

Gast

Gast
  • #33
Man sucht sich ja keinen Partner mit Katze, sondern einen Partner, und der hat eine Katze. Warum soll die ins Bett dürfen? Wenn man doch weiß, der Partner will das nicht, und man kann es nicht akzeptieren, dann ist der Partner wohl weniger wichtig als die Katze.
 
G

Gast

Gast
  • #34
Hach ja, mal wieder der Tierschutz...

Leute, 4 Katzen ohne Auslauf in einer Stadtwohnung haben mit Tierschutz oder Tierliebe nicht allzuviel zu tun! Sorry, das muss auch mal einer sagen.
.

Sorry, da bist Du wohl nicht richtig informiert. Der TIERSCHUTZ ist dazu da, Leute davon abzuhalten, 4 Katzen in einer Stadtwohnung zu halten! Das sollte man auseinander halten können...

w, 43
 
G

Gast

Gast
  • #35
Ich habe seit jeher Katzen. Freigänger. Ich möchte mein Bett aber nicht mit ihnen teilen, eben weil sie Freigänger sind und deshalb die weiter oben genannten Erreger mitbringen könnten. Bei reinen Wohnungskatzen wäre es mM nach tolerierbar wenn man das selber möchte. Ich möchte mein Bett für mich alleine oder maximal mit Partner. Für alle Katzen war an der Schlafzimmertür Schluß, und auf dem Esstisch wird nicht herumgelaufen (igitt!) . Und ja, DAS können sie durchaus lernen, auch ohne Klicker.

Meine derzeitige Wohnsituation ist bescheiden seit ca. 1 Jahr. Seither habe ich ein Wohn-/Schlafzimmer und kann sie nicht aussperren, ABER sie schlafen NICHT in meinem Bett. Auch DAS können sie lernen.

Ich habe auch einen Partner, der gar nichts mit Katzen anfangen kann, und ich mache mein Möglichstes, ihn vorne anzustellen. Aber es ist so, egal was ich tue, es reicht nie, und reden darf ich auch nicht darüber. Und DAS! Obwohl ich alles tue, die Katzen weder zum Thema zu machen, und alles sauge bevor er kommt, Katzenklo immer sauber, wirklich NIE eine Katze im Bett und ihm die Hauptwichtigkeit gebe...reicht ihm nicht. Weggeben kommt nicht in Frage. Definitiv. Auch hier wird wohl eher der Freund an eine katzenlose Dame weitergegeben werden. So schade das auch ist..

Es hagelt andauernd dumme Sprüche, er fühlt sich ständig zurückgesetzt nur weil die Katzen einfach DA sind. Ne, ich mag das so nicht mehr.
 
G

Gast

Gast
  • #36
Ich habe selbst 3 Katzen und kann deine Bekanntschaft nicht wirklich verstehen. Gerade wenn man nicht nur eine Katze hat, ist es kein Problem sie auch einmal alleine zu lassen. Ich habe die Katzen nun seit 2 Jahren und sie haben mich von keinem einzigen Urlaub, Wochenendtrip, Spontanbesuch oder Geschäftsreise abgehalten. Hat deine Bekanntschaft keine sozialen Kontakte in ihrem Umfeld die man um einen Gefallen bitten kann?

Katzenerziehung kann leicht oder schwer sein, da ist jede Katze anders, aber Regeln die einem selbst wichtig sind, setzt man meißtens auch durch. Auch wenn ich das nicht gerne sage, aber das Verhalten deiner Bekanntschaft würde mir auch zu denken geben, wenn die Katzen so zum Lebensmittelpunkt gemacht werden und sie am Ende dazu beitragen, dass neue soziale Kontakte nicht gelingen ist das sehr bedauerlich. Jedoch ist sie scheinbar eine einsame Frau und es braucht vielleicht einfach mehr Taktgefühl und Geduld um die alten (als Langzeitsingle durchaus nötigen) Muster aufzubrechen. Ist sie dir das wert?

Bezüglich Tierschutz:
Ich habe kein Problem zuzugeben, dass es egoistisch ist sich 3 Katzen in einer Wohnung zu halten. Ja, ich habe sie mir vordergründig um meinet Willen geholt. Ja, ich bin schon seit langer Zeit Single, fürchte mich manchmal in der Nacht und es tut mir einfach gut, wenn da noch jemand ist, ich schlafe besser wenn da ein Geräusch in der Wohnung ist und ich mir sagen kann, es sei nur die Katze. Es ist schön ein schnurrendes, weiches, warmes, liebendes Wesen bei sich zu haben an diesen unzähligen, einsamen Abenden. Einen Partner kann mir das nicht ersetzen, aber es lindert das Gefühl der Einsamkeit. Jetzt, wo ich mit diesen Tieren lebe, mit ihnen gemeinsam aus dem Fenster schaue und bemerke, wie die Eindrücke ihre Sinne und Instinkte kitzeln, tut es mir Leid sie zu begrenzen. Mir ist bewusst, dass ich sie mit meinem Egoismus beraube. Einen gequälten Eindruck machen sie aber nicht.
Ich finde Tierschutz gut und wichtig, aber ehrlich gesagt finde ich es befremdlich wenn man hier aufgrund von mehr als 2 Tieren gleich mal latente Tierqäulerei unterstellt. Ich frage mich, ob diese Tierschützer auch Beschützerinstinkte entwickeln wenn sie in ihre Lederschuhe schlüpfen, auf der Ledercouch kuscheln, Fleisch, Eier, Käse genießen und Ratten vergiften?

w,30
 
G

Gast

Gast
  • #37
Sie ist doch gar nicht ernsthaft an Dir interessiert! Wäre Sie das, dann würde Sie auch Dein Umfeld, Deine Wohnung, Deine Freunde ect. kennen lernen wollen. Wäre Sie so verliebt wie Du, dann wäre es doch ein leichtes entweder nur mal einen Tag zu Dir zu kommen oder eine Freundin zu beauftragen, dass diese nach den Tieren schaut. Mich würde eher die Aussage irritieren, dass diese Tiere nur einen halben Tag alleine bleiben können. Das ist absoluter Quatsch und stufe ich eher in die Kategorie Ausrede ein. Mit genug Wasser, Trockenfutter und sauberen Toiletten kann eine Katze durchaus mal ein Wochenende allein sein. Länger würde ich es auch nicht machen. Aber anscheinend macht Deine "Freundin" ja noch nicht mal einen kleinen Schritt auf Dich zu.

Ich denke diese Tiere sind für Sie ein Partnerschaftersatz. Es wird schwierig für Dich werden, da diese Katzen immer an erster Stelle stehen. Willst Du wirklich immer der sein, der die 300 km fährt?
 
G

Gast

Gast
  • #38
Lieber FS,
leider habe ich kaum gute Nachrichten für dich. Meine Schwester hat 4 Katzen (Wohnung mit freien Auslauf) und liebt Katzen seit jeher. Zwar macht sie trotzdem Urlaub und fährt weg. In dieser Zeit werden die Katzen durch Nachbarn oder mich versorgt. Doch ein künftiger Partner hat die Katzen ohne wenn und aber zu akzeptieren. Ausser auf den Tisch sind die Katzen bei ihr auch überall (schlafen sogar im Bett) und bringen durch die Katzenklappe "tolle Geschenke" in die Wohnung....
Frühere Lebenspartner hatten dies akzeptiert, doch nun ist sie auch schon seit einigen Jahren Single und sie würde niemals ihre Katzen oder ihre Liebe dazu beschränken.
Für mich nicht nachvollziehbar (und ich bin ihr Bruder und kenne sie), doch in diesem Punkt ist mit ihr nicht zu reden. Aus diesem Grund fürchte ich, dass du es einfach akzeptiern und lernen musst damit zu Leben. Die Hoffnung stirbt zuletzt heißt es ja, doch ich würde mich nicht darauf verlassen.

Viel Glück
 
G

Gast

Gast
  • #40
Wenn Du Katzen nicht besonders magst, lass die Finger von dieser Frau.
Katzenmammie s sind Hardcore, sie treiben teilweise Katzenkult ( gab s im alten Agypten)
lesen Katzenhoroskope und vergöttern diese Pelztiere.
Da gibt es nur ja oder nein...
 
M

Mooseba

Gast
  • #41
Ich habe eine Frau (31, Akad., berufstätig) kennengelernt, die mit 4 Katzen in einer Wohnung lebt. Es ist eine Stadtwohnung ohne Auslaufmöglichkeit für die Tiere.
Ich empfinde das als Tierquälerei (bin auf dem Land aufgewachsen). Hier in der Großstadt sehe ich ständig Katzen auf der Fensterbank sehnsüchtig aus dem Fenster blickend. Diese Menschen sollten sich schämen.
 
G

Gast

Gast
  • #42
Ich empfinde das als Tierquälerei (bin auf dem Land aufgewachsen). Hier in der Großstadt sehe ich ständig Katzen auf der Fensterbank sehnsüchtig aus dem Fenster blickend. Diese Menschen sollten sich schämen.

Naja, nicht jede Katze, die sehnsüchtig aus dem Fenster schaut, will wirklich raus. Es gibt auch Stubenhocker-Katzen. Ich kenne mich mit Katzen sehr gut aus.

Richtig ist aber wie bei mir, wo eine Katze gute Bedingungen zum raus gehen hat, dass viele Menschen aus Angst, die Katze könnte weglaufen, ihre Katze nicht aus der Wohnung lassen.

Wie oft wurde ich schon gefragt, ob ich nicht Angst hätte, wenn ich meine Katze raus lasse und sogar nachts draussen schlafen lasse, wenn sie nicht reinwill. Was soll ihr passieren? Sie ist gut genährt, nicht krank und ich kann sie nicht zwingen, rein zu kommen. Sie ist ein eigenständiges und kluges Wesen. Bisher hat meine Art so mit Katzen umzugehen sehr gut funktioniert.

Ich denke, Katzen, die ihren Dosenöffner lieben und es gut bei ihm haben, laufen nicht weg. Ausserdem kann man das trainieren, dass Katzen immer wieder nach Hause finden.

w
 
  • #43
Ich hatte als Kind auch immer wieder verschiedene Katzen. Die erste an die ich mich erinnern kann, war auf einmal fort. Später, als ich größer war, hat mir der Tierarzt erzählt, dass Katzen von zu Hause weggehen um zu sterben. Die spüren das. Ob das jetzt stimmt weiß ich nicht, vielleicht hat mir der Tierarzt das auch nur erzählt, damit ich es besser verstehen konnte.
Aber egal welche Katze wir hatten, jede hatte die Möglichkeit nach drausen zu gehen, wenn sie wollte. Wenn sie nicht wollte, war sie eben im warmen Wohnzimmer am Kachelofen. Bei Gefahr können Katzen ganz schnell mal auf einen Baum springen und meistens kommen sie auch wieder runter. Davon abgesehen darf man Katzen nicht unterschätzen, die können sich ganz gut wehren. Die haben die Krallen nicht etwa nur um sich mal ein paar Läuse vom Kopf zu schrubben.
Also FS, manche Menschen sind so versessen auf ihre Tiere (egal ob Katze oder Hund, oder sonst was), dass sie ihr Leben dafür einschrenken. Aber die Frage ist, ob du so weiterleben möchtest.
- Sie hat Interesse und ändert sich; es geht gut für euch beide =Kompromiss.
- Sie hat gar kein Interesse an dir und schiebt die Sorge für die Katzen einfach vor.
- Sie hat Interesse, sieht aber nicht ein sich zu ändern.
 
G

Gast

Gast
  • #44
Ich w mag Katzen auch recht gerne, Hunde dagegen mag ich überhaupt nicht. Ich würde mir selbst aber in meiner Stadtwohnung ohne Balkon niemals eine halten weil mir das zu unhygienisch wäre und das Tier auch arm dran wäre. Es ist nämlich völliger Unsinn dass Katzen nicht riechen würden: meine Schwester hat in ihrem Haus mit Garten einen wunderschönen topgepflegten British-Kurzhaarkater der trotzdem oft müffelt und das Katzenklo stinkt auch. Gerade weibliche Grosstadtsingles haben da aber oft eine andere Einstellung und halten sich diese Katzen dann wirklich als Partnerersatz und vermenschlichen die Tiere total. Wie in einem Post hier schon zu lesen war: Katzen stehen zu einem, sind treu, blablabla. So ein Unsinn! Eine Katze geht einfach dorthin wo sie Futter und ein paar Streicheleinheiten bekommt sie ist nun mal ein Tier und kein Mensch! Ich persönlich finde diesen Tierkult hierzulande schon etwas bedenklich muss ich sagen denn es ist in Großstädten keine Seltenheit dass ein Hund oder eine Katze bei manchen Leuten mehr wert sind als die eigenen Kinder. Eine kranke Gesellschaft. Von daher würde ich dem FS raten diese Beziehung sehr genau zu überdenken ob er mit so einer verqueren Person wirklich sein Leben teilen möchte. Denn wie gesagt, es gibt genug normale Frauen ohne Haustierfimmel. Und nur weil man sich seine kleine Wohnung nicht mit zig Hunden und Katzen vollpropft ist man noch lange kein Tierhasser. Aber ich halte absolut nichts davon, Tiere zu vermenschlichen und sie an die gleiche Stelle wie Partner oder Kinder zu setzen denn es sind nun mal Tiere und keine Menschen. Daher gibt es ja auch den Begriff der artgerechten Haltung.
 
G

Gast

Gast
  • #45
Hallo FS

Ich M40 habe sehr schlechte Erfahrungen mit Katzenmuttis ( 2 und mehr Katzen) gemacht.

Irgendwie hatten die alle einen knall und es roch in der ganzen Wohnung nach Katzenpippi.

Ich kann deine Sorge verstehen und vorallem das es Grenzen gibt..Tiere gehören nicht in die Betten von Menschen. Boahh ist das eklig..

Es will ja auch niemand Milben, Läuse usw im Bett haben..
 
G

Gast

Gast
  • #46
LIeber M, es gibt Tierfreundinnen und Tierfreundinnen. Ich denke, deine derzeitige Datingpartnerin hat klar gesagt, dass der Mensch der ihr am nächsten steht auf Platz fünf bleibt - wenn überhaupt.
Dann - ich bin ein Hundemensch, aber ich habe nur bei einer Bekannten die 20 Katzen in der Wohnung hatte erlebt, dass diese überall hin durften. Alle anderen Katzen die ich besuchsweise kennengelernt habe hatten ihre Grenzen. Ob sie die immer einhalten ist eine andere Frage - aber die stellt sich bei Hunden ebenfalls! Die Frage ist könntest du eine Frau akzeptieren, die nie mit dir einen Sommersonnentag lang im Freibad sein wird, die nie mit dir mal übers Wochenende wegfährt, die dich nie besuchen kommen - in Städten gibt es bekanntlich Busse und U-Bahnen und Taxis - und die natürlich auch nie in deiner Wohnung übernachtet. Sind die Hygienevorstellungen von dir und deiner Datingbekannten kompatibel? Bist du ein Katzenafficionado oder eher nicht? W
 
G

Gast

Gast
  • #47
Man liest und hört ja öfter mal, dass gerade einsame Frauen sich gern Katzen ins Haus holen. Wobei ich es als völlig normal empfinde, eine Katze als Haustier zu halten.

[Mod.]

4 Katzen in einer Wohnung sind im Grunde auch schon viel. Kommt vielleicht noch darauf an, wie groß die Wohnung ist.

Ansonsten muss das jeder selber wissen, ob er mit einer Frau zusammen sein kann, die gleich 4 Katzen hat. Wer selber meist (oder immer) ohne Tiere gelebt hat, muss sich da schon umgewöhnen ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

Gast
  • #48
Naja, nicht jede Katze, die sehnsüchtig aus dem Fenster schaut, will wirklich raus. Es gibt auch Stubenhocker-Katzen. Ich kenne mich mit Katzen sehr gut aus.

...
Ich denke, Katzen, die ihren Dosenöffner lieben und es gut bei ihm haben, laufen nicht weg. Ausserdem kann man das trainieren, dass Katzen immer wieder nach Hause finden.

Weglaufen ist doch gar nicht das Thema - sondern überfahren werden. Der Straßenverkehr ist die Hauptgefahr für Freigänger, da steht alles andere weit hinten - gegen Krankheiten gibts Tierarzt, Jäger nur in Waldnähe und Tierquäler+Fänger nur in übelster Wohnlage. Aber wenn man nicht gerade auf dem platten Land wohnt, dann fahren viele Autos - und Katzen unterschätzen oft deren Geschwindigkeit.

Bei nicht kastrierten Tieren gibt es noch daß sie bei Rolligkeit (eigener und fremder) einige Zeit draußen herumstromern, aber "weglaufen" ist was anderes.
 
G

Gast

Gast
  • #49
Naja, wenn man sich so sehr gegen Katzenbesitzer(innen) sträubt, dann sollte man es unbedingt lassen. Ich bin selbst Katzenbesitzerin und musste schmunzeln, als ich den teilweisen Unfug über Katzen gelesen habe.

Katzen sind alles andere als schmutzig, sogar sehr reinliche Tiere und gesunde Katzen stinken auch nicht. Beibringen, dass sie nicht auf Tisch und Bett dürfen, geht auch, ein wenig kann man so ein Tier schon erziehen. Mein Partner und ich fahren in den Urlaub, gehen auch mal übers WE weg und sind durch die Katze keineswegs eingeschränkt, in dieser Zeit passen Nachbarn auf die Katze auf bzw. geben ihr Futter. Im Übrigen ist sie eine reine Wohnungskatze mit Katzennetz auf dem Balkon. Sie kommt mir ganz und gar nicht gequält und eingesperrt vor.

Allerdings wären mir vier Katzen etwas zuviel.

w
 
G

Gast

Gast
  • #50
Weglaufen ist doch gar nicht das Thema - sondern überfahren werden. Der Straßenverkehr ist die Hauptgefahr für Freigänger, da steht alles andere weit hinten - gegen Krankheiten gibts Tierarzt, Jäger nur in Waldnähe und Tierquäler+Fänger nur in übelster Wohnlage. Aber wenn man nicht gerade auf dem platten Land wohnt, dann fahren viele Autos - und Katzen unterschätzen oft deren Geschwindigkeit.

Bei nicht kastrierten Tieren gibt es noch daß sie bei Rolligkeit (eigener und fremder) einige Zeit draußen herumstromern, aber "weglaufen" ist was anderes.

Meine letzte Katze, die sehr klug war und bei Autos sehr vorsichtig war, wurde nie überfahren, es gab nicht mal ansatzweise eine gefährliche Situation und ist letztendlich an Zungenkrebs gestorben. Ich war so froh, ihr ein schönes Leben draussen, mit viel Bewegung und Treffs mit anderen Katzen bieten zu können.

Auch wir Menschen sind tagtäglich vielen Gefahren ausgesetzt. Viele Männer rasen mit den Autos und gefährden damit andere Menschen bzw. haben fahrlässig dazu beigetragen, dass andere Menschen getötet werden. Darüber regt sich keiner auf, das ist normal und wird so hingenommen.

Die Gefahr, dass mir was im Grosstadtverkehr was passiert, ist wesentlich höher, als das meine Katze in meiner Ecke überfahren wird. Dazu habe ich sie schon gut genug beobachtet. Ein Risiko ist natürlich immer da und so wird es auch bleiben. Wie bei mir selbst.

w
 
  • #51
....tschuldigung, wer seit 10 Jahren ohne Partnerschaft lebt, und das mit 31, dafür aber 4 Katzen hat, hat für mein Dafürhalten nen Knall.
Und da du das nicht nachvollziehen kannst, sehe ich für euch keine Chance.
Ich habe selber einen Kater und der ist draußen und drin, auch mal im Bett, ich finde es gemütlich, aber dem FS gebe ich keine Chance
 
Top