• #31
Ich kann dazu sagen, dass ich eine mega Angst habe vor der Zukunft. Theoretisch bin ich noch in Elternzeit, habe für unsere Wohnung einige Schulden aufgenommen, da wir keine Möbel hatten usw, die Wohnung wäre zu groß und zu teuer für mich, ich würde nicht bei O anfangen, sondern bei -100.
Was heißt denn da "theoretisch" ?
Hast du jetzt ein Einkommen oder nicht ?

Das ist Deine Baustelle, Du must unabhängiger werden, brauchst ein eigenes Einkommen.
Von ihm muss monatlich Kindesunterhalt nach Frankfurter Tabelle kommen, wahrscheinlich etwa 1000 EURO oder so. Das kann Dir auch das Jugendamt sagen. Von Dir mus der Rest kommen. Such Dir einen Job.
 
  • #32
ich bin 26 jetzt und wurde mit 22 Mama.
Ich kann dazu sagen, dass ich eine mega Angst habe vor der Zukunft. Theoretisch bin ich noch in Elternzeit, habe für unsere Wohnung einige Schulden aufgenommen, da wir keine Möbel hatten usw, die Wohnung wäre zu groß und zu teuer für mich, ich würde nicht bei O anfangen, sondern bei -100.
Mit 26 Jahren ist es Zeit erwachsen zu werden und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Kindluch Angst haben hilft Dir nicht weiter.
Was ist schon grossartig los? Du hast 2 kleine Kinder und eine Pfeife als Partner - beides nicht erst seit gestern. Da ist nichts neu und überraschend.

Du tust mit grosser Begeisterung alles, um Dir noch mehr Probleme zu machen. Schon bei der ersten Schwangerschaft war klar, dass der Mann eine Nullbesetzung als Partner und Vater ist. Was machst Du? Du kriegst nich ein Kind mit ihm. Sch****strategie.

Dann ziehst Du um, in eine zu grosse Wohnung, kaufst Möbel auf Pump, die Du nicht gezahlen kannst.
Das ist kein Problem, leb wie eine Erwachsene - such Dir eine kleinere Wohnung, die Du bezahlen kannst, geh arbeiten und fang an, Deine Luxusschulden zu bezahlen. Dann hast Du bald keine Angst vor der Zukunft mehr. Und lern möglichst für die Zukunft, dass Du nicht mehr ausgibst als Du hast.

Alternative: Du willst ihn doch sowieso nicht aufgeben. Also finde Dich damit ab, dass er ist wie er ist: ein Kindskopf, der reichlich Spass haben will, gern auch mit anderen Frauen. Also lass ihn für die Familue Geld ranschaffen, damit Dir wenigstens diese Sorge genommen wird.
Ändern wird er sich nicht. Also wirst Du damit leben müssen, dass er ist, wie er ist, statt darüber zu zetern.
 
  • #33
Ok er kennt das Business aber Du in Elternzeit hast einen Kredit aufnehmen müssen für die Möbel und Co?

Ich möchte Dir nichts böses, Du bist jung und konntest wahrscheinlich auch keine Anzeichen erkennen, für Eigenschaften mit denen Du nicht leben kannst.
Das muss man oft erstmal erlebt haben und es zu wissen.

Aber wenn ich bezüglich Business recht habe und er das mit der Wohnung nicht stemmen konnte, dann kann Dir auch an seiner Seite passieren, dass Du bei -100 landest.

Beruhige Dich und atme tief

Das erste was Du brauchst ist eine Alternative.
Alleine Möglichkeiten zu kennen, Wege es alleine zu schaffen hilft oft aus der Verzweiflung.
Das schlimmste ist zu glauben: egal wohin ich gucke ...der Weg geht nicht.

Mein Exmann hatte was sein Business angeht nacher etwas "Suchtverhalten" und ich habe ein paar hohe Schulden als Ehepartnerin "geerbt".
Kinder klein und Job in Teilzeit
Da war ich auch mit über 30 erstmal nicht cool.
Deshalb habe ich Hilfe gesucht.

Und dann bin ich einzelne Schritte gegangen
Ich habe meine Stunden auf 80% erhöht, genau passend zu den Kita Zeiten.
Wohnen war nicht mein Problem aber da bekommt man im Notfall Wohngeld oder WB mit kleinen Kindern
Möbel hast Du ja
Und dann bin ich zur Bank, da bei mir ja auch durch einen Titel erstmal nicht viel zu holen gewesen wäre, haben sie erstmal eine Tilgung ausgesetzt und dann die Laufzeit =niedriger monatliche Belastung.

Ich bin übrigens schon ewig schuldenfrei und hab ein kleines Häuschen.
Ganz ohne Kindesunterhalt

Es geht und es gibt Wege aber manchmal braucht man Hilfe. .sozusagen den Navi Richtung Ausweg
 
  • #34
Ich denke gerade an @frei, die - wenn ich mch recht erinnere - den Begriff des "Zurückruder-Threads" geprägt hat.
Es geht immer ähnlich: Jemand (zumeist eine Frau) beschwert sich ausführlich und verzweifelt über seinen Partner. Die Schilderung seiner Verfehlungen und Mängel ist so überzeugend, dass das Forum einstimmig tut, was die Fragestellerin herauf beschwor: Nämlich zur Trennung raten. Daraufhin kommen immer mehr Beiträge der ursprünglichen Fragestellerin, die den Eingangspost relativieren, erklären dass eine Trennung nicht in Frage kommt und der Mann im Grunde der "Eine" ist. Ja, dies geschieht hier im Forum sehr oft. Und im Bekanntenkreis fällt mir das auch manchmal auf.
Was ich da raten soll, wenn Trennung keine Option ist, weiss ich auch nicht. Den "pubertären" Mann manipulieren, ständig erziehen versuchen, als "grosses Kind" behandeln? Auf einer Paartherapie bestehen? Die Verfehlungen umdeuten oder abtun im Sinne von "nobody is perfect"? Eine Affäre anfangen, um es heim zu zahlen?
Liebe FS. Ich weiss wirklich nicht, was du tun sollst. Eine Freundin von mir hat uns jahrelang verzweifelt von ähnlichem erzählt. Seit sie und ihr Mann Paartherapie machen, scheint es besser. Vielleicht ist das ein Weg.