• #1

Ich drehe langsam durch - zu viel Nähe

Ich weiß nicht mehr weiter und deswegen muss ich jetzt hier scheiben und mir ein paar neutrale Meinungen einholen.
Mein Freund und ich ( beide 32) sind jetzt ziemlich genau vier Jahre zusammen und wohnen auch beinahe seit Beginn der Beziehung in meiner kleinen 1,5 Zimmer Wohnung zusammen.
Der Einzug von ihm war aber nicht geplant oder abgesprochen, er hat einfach immer mehr Sachen mitgebracht und war auch dauerhaft da.
Es gab schon zu Beginn der Beziehung manchmal Streit, weil es mir zu viel Nähe und aufeinander hängen war.
Dazu muss ich erwähnen das mein Freund selbstständig ist und ich angestellt.
Er hat aber nur saisonal Arbeit und ist somit die meiste Zeit nur zu Hause.
Und da beginnt auch mein konkretes Problem.
Er ist einfach IMMER da, also zu Hause und ich habe die Wohnung NIEMALS für mich. Dabei bin ich ein Mensch der gerne auch mal alleine ist.
Ich fühle mich langsam eingeengt und fange ich schon ein bisschen an zu ihn hassen. Immer, wenn ich die Tür aufschließe, ist er da. Meistens auf dem Sofa und am YouTube Videos gucken. Er schläft auch jeden Tag ewig und macht auch im Haushalt nichts. Er meint immer nur, dass er sich ausruhen muss, aber VON WAS denn bitte ?
Ich habe das Thema so oft angesprochen, aber es endet immer im Streit ? Ich überlege mich ernsthaft zu trennen, weil ihm meine Bedürfnisse so egal sind. Er hat auch keine wirklichen Freunde oder Hobbys. Ist einfach immer zu Hause und wenn er mal eine Mail schreibt, nennt er das schon Home Office 🙈
Ich merke wie ich immer unzufriedener werde und mich zusehends aus meiner eigenen Wohnung verdrängt fühle. Mein Freund redet auch öfter darüber, dass wir ja eine größere Wohnung brauchen, wird aber diese Richtung auch nie aktiv. Er meint das müsste ich machen. Ich weiß gar genau was meine Frage an euch alle ist, aber ich hoffe jemand kann mir einen Rat geben.
Danke an alle die bis hierher gelesen haben.
 
  • #2
Ich kann dich gut verstehen. An deinem Post kann man erkennen, dass das Kind schon in den Brunnen gefallen ist:
Ich fühle mich langsam eingeengt und fange ich schon ein bisschen an zu ihn hassen.
Wenn sich solche Gefühle eingeschlichen haben, ist dies kaum umkehrbar. Zumindest war das bei mir so. Sobald ich begonnen habe, mich von einem Partner genervt zu fühlen, war es im Grunde schon vorbei und ich innerlich auf dem Absprung. Da konnte er nichts mehr tun. Du bereitest dich gerade innerlich bereits auf die Trennung vor. Und weißt du was? Das ist genau richtig so. Dein Partner verhält sich MAXIMAL unattraktiv:
Immer, wenn ich die Tür aufschließe, ist er da. Meistens auf dem Sofa und am YouTube Videos gucken.
Er hat auch keine wirklichen Freunde oder Hobbys. Ist einfach immer zu Hause
Und unverschämt:
Er schläft auch jeden Tag ewig und macht auch im Haushalt nichts.
Ändert nichts trotz Gesprächen!
Ich habe das Thema so oft angesprochen, aber es endet immer im Streit ?
Da hat er den Schuss nicht gehört. Selbst dran Schuld. Ich wette, wenn du gehst, fällt er aus allen Wolken und will nichts gemerkt haben 🙄
Ich überlege mich ernsthaft zu trennen, weil ihm meine Bedürfnisse so egal sind.
Ich brauche auch Zeit und Raum für mich. Wenn mein Partner permanent zu Hause wäre und auf engem Raum antriebslos rumhinge, ich wäre längst durchgedreht.

Trenn dich, er will den Warnschuss einfach nicht hören. Ich wundere mich wirklich wie er glaubt, dich trotz seines Verhaltens halten zu können. Er hält eure Beziehung für selbstverständlich und Liebe für bedingungslos (als sei sie ein Selbstläufer, für den er nichts tun brauche, sobald sie einmal da war) - da wird er bitter auf die Nase fallen.

W37
 

Laleila

Cilia
  • #3
Puh, das klingt tatsächlich "atemberaubend" im wortwörtlichen Sinn. Das wäre auch für mich ein Albtraum.

An Deiner Stelle würde ich ersteinmal für eine räumliche Trennung sorgen Bitte ihn auszuziehen und setze ihm eine Frist.
So wie Du ihn beschreibst, wird er die ungenutzt verstreichen lassen.
Daher würde ich persönlich, aus ureigensten Interessen, nach einer kleinen Wohnung für ihn suchen. Empfindet er dies als Auflösung der Beziehung, in Deinem Fall: auch gut.

Denn ähnlich wie @Sommergold denke ich, dass bei Dir ein unumkehrerbarer Prozess der emotionalen Entfremdung stattfindet. Nachvollziehbarer Weise.
 
  • #4
Vielleicht ist eine größere Wohnung die Lösung. Eine Wohnung mit drei Zimmern?
 
  • #5
Vielleicht ist eine größere Wohnung die Lösung. Eine Wohnung mit drei Zimmern?

An sich ja. Aber die Problematik mit dem dauerfaul sein und sie alles erledigen lassen, wird sich dadurch nicht ändern. Dann darf sie 2 zusätzliche Zimmer putzen, während er sich erholt.

Ich würde versuchen mit ihm darüber zu sprechen, dann eine Auszeit mit getrennten Wohnung/Bleibe ersuchen. Allerdings soll er sich selbst was suchen, die FS ist nicht sein Babysitter.

Die Frage ist, ob man diese Entwicklung noch mal abgewendet bekommt, wenn sie schon so genervt von ihm ist. Da müsste er sich so um 180°C verändern.

Ich denke leider, dass sie sich früher oder später von ihm trennen wird.
 
  • #6
Zieh mit keinem Mann zusammen, der nichts im Haushalt tut.

Im Moment ist er so eine faule Socke - also nicht zusammenziehen, sondern er sucht sich eine eigene Wohnung und zieht aus.
Erst wenn er bewiesen hat, dass er in der Lage ist einen Haushalt einwandfrei zu führen (Wäsche, putzen, kochen), d.h. Du besuchst ihn genauso oft wie der Dich stellt sich nach 1-2 Jahren das Thema Zusammenziehen erneut.

Nichts mit sozial-verträglicher Prosa, die er nicht versteht, sondern Klartext und direkt Auszugsfrist setzen, zur Not muss er halt ein WG-Zimmer nehmen.

Vielleicht ist eine größere Wohnung die Lösung. Eine Wohnung mit drei Zimmern?
Niemals, denn er ist ein fauler Hund, der sie an den Rande des Wahnsinns treibt, siehe:
Er hat aber nur saisonal Arbeit.... auf dem Sofa und am YouTube Videos gucken. Er schläft auch jeden Tag ewig und macht auch im Haushalt nichts. Er meint immer nur, dass er sich ausruhen muss, aber VON WAS denn bitte ?
 

Laleila

Cilia
  • #7
Ich würde versuchen mit ihm darüber zu sprechen, dann eine Auszeit mit getrennten Wohnung/Bleibe ersuchen. Allerdings soll er sich selbst was suchen, die FS ist nicht sein Babysitter.
Natürlich ist sie das nicht, aber wenn es in meinem Interesse liegt, dass jemand bei mir auszieht, der sich aber vorraussichtlich maximal passiv verhält, tue ich alles was den Weg zu meinem Ziel beschleunigt.
 
  • #8
Der Einzug von ihm war aber nicht geplant oder abgesprochen, er hat einfach immer mehr Sachen mitgebracht und war auch dauerhaft da.
So geht es nicht, das hättest du nie zulassen dürfen! Das Ergebnis hast du jetzt!
Und da beginnt auch mein konkretes Problem.
Er ist einfach IMMER da, also zu Hause und ich habe die Wohnung NIEMALS für mich. Dabei bin ich ein Mensch der gerne auch mal alleine ist.
Trenne dich, er soll umgehend ausziehen, was bezahlt er denn an Miete inkl. Nebenkosten und was an Lebensunterhalt?
Mein Freund redet auch öfter darüber, dass wir ja eine größere Wohnung brauchen, wird aber diese Richtung auch nie aktiv. Er meint das müsste ich machen. Ich weiß gar genau was meine Frage an euch alle ist, aber ich hoffe jemand kann mir einen Rat geben.
Vergiss es, es würde für dich nichts positiv ändern, umgekehrt ist der Fall, du hast mehr Arbeit ohne Hilfe mit demselben Ärger, kapiere, ihr passt nicht zusammen!
Vielleicht ist eine größere Wohnung die Lösung. Eine Wohnung mit drei Zimmern?
Nichts würde sich ändern, es geht nicht um mehr Zimmer, wenn es nicht passt, nützen auch fünf Zimmer nichts!
 
  • #9
Natürlich ist sie das nicht, aber wenn es in meinem Interesse liegt, dass jemand bei mir auszieht, der sich aber vorraussichtlich maximal passiv verhält, tue ich alles was den Weg zu meinem Ziel beschleunigt.

Meine Wohnung, meine Regeln. Klare Ansage!

Wenn ich dem noch was suchen darf/muss, wird der Knabe ja nie selbstständig. Zudem maximal unsexy. Wer bin ich?! Seine Mama?
 

Laleila

Cilia
  • #10
Meine Wohnung, meine Regeln. Klare Ansage!

Wenn ich dem noch was suchen darf/muss, wird der Knabe ja nie selbstständig. Zudem maximal unsexy. Wer bin ich?! Seine Mama?
Nein, aber, je nachdem wie lange er schon bei ihr wohnt, kann sie ihn nicht einfach vor die Tür setzen, falls er sich dagegen wehren will.

Und natürlich hat sie das Recht in ihrer Wohnung Regeln aufzustellen, bringt nur nichts, wenn er sich nicht daran hält.

Ich bin mir nicht zu stolz das Ruder selbst in die Hand zu nehmen, wenn ich anders mein Ziel nicht erreiche.
Aber soweit ist die FS ja auch noch lange nicht.
 
E

Eliye

Gast
  • #11
Der Einzug von ihm war aber nicht geplant oder abgesprochen, er hat einfach immer mehr Sachen mitgebracht und war auch dauerhaft da.
Wie ist das denn rechtlich, wenn er einfach so nach und nach eingezogen ist? Steht er inzwischen mit im Mietvertrag? Oder ist er quasi eine Art Untermieter?
Ich würde ihm eine Frist setzen, bis wann er raus muss. Zur Not muss er wieder bei seiner Mama einziehen oder in ein WG-Zimmer.
Ich fühle mich langsam eingeengt und fange ich schon ein bisschen an zu ihn hassen. Immer, wenn ich die Tür aufschließe, ist er da. Meistens auf dem Sofa und am YouTube Videos gucken. Er schläft auch jeden Tag ewig und macht auch im Haushalt nichts. Er meint immer nur, dass er sich ausruhen muss, aber VON WAS denn bitte ?
Du hast dir eine Laus in den eigenen Pelz gesetzt, eine Zecke, einen Parasiten. Warum lässt du dir das gefallen? Sieh zu, dass du ihn los wirst.
 
  • #12
Also rauswerfen ist sicher die finale Lösung...

Ich denke mal, dass er seine Wohnung schon lange gekündigt hat?
Wie sieht es denn mit seinem Anteil an der Miete aus?
Bist Du immer noch alleine im Mietvertrag?
Hat der Vermieter das räumlich abgesegnet?
 
  • #14
Wie ist das denn rechtlich, wenn er einfach so nach und nach eingezogen ist?

Das könnte man maximal auf einen mündlich geschlossenen Mietvertrag oder Duldung auslegen.

Das spielt doch aber letztlich keine Rolle. Wenn die Fragestellerin einfach Fakten schafft und ihn rausschmeißt und die Schlösser wechselt, wird er sie wohl kaum darauf verklagen, wieder bei ihr wohnen zu dürfen.

Das würde ich auch gar nicht groß diskutieren sondern einen Termin nennen und wenn er dann nicht auszieht, dann ist die Tür halt zu und seine Sachen stehen davor.

Die Frage ist natürlich: wo hat er vorher gewohnt und was ist mit dieser Wohnung geschehen? Und zahlt er überhaupt Miete oder über irgendeinen Anteil zum Unterhalt, wenn er keine Arbeit hat? Wovon lebt der Mann?

Ich würde auch nur dringend zur Trennung raten. Der Typ wird doch nicht fleißiger, wenn die Wohnung größer ist. Der ist einfach nur stinkend faul, obwohl er genug Zeit hat, kümmert er sich um nichts.

Ich weiß schon, warum die Fragestellerin die größere Wohnung suchen soll: damit er sich auch dort vor einer Zahlungsverpflichtung drücken kann, wenn nur sie im Mietvertrag steht.

Was will Frau mit so einem Nichtsnutz?
 
  • #15
Da fühlt man sich ja schon beim Lesen beklemmt. Ich fühle aufrichtig mit dir (so ähnlich vor Jahren mal erlebt) und würde diese Beziehung offen gestanden beenden und ihm eine Frist zum Auszug setzen.

Ich glaube nicht, dass das ziellose Herumlümmeln, die Faulheit und die Unwilligkeit sich im Haushalt zu beteiligen sich nachhaltig ändern werden. Auch ist für mich herauszulesen, dass du dich an seiner wenig proaktiven, eher passiv-depressiv wirkenden (ausruhen vom Nichtstun, keine Interessen außer Schlafen und YouTube, keine anderweitigen sozialen Kontakte) Grundeinstellung störst.
Ich hätte keine Lust die Mama zu spielen (und sexuelles Begehren in Bezug auf ihn erst recht nicht mehr). Du willst doch keinen Sohn, sondern einen passenden Partner auf Augenhöhe. Müßig, Erziehungsarbeit zu leisten und deinerseits Veränderungen in seinem Verhalten zu initiieren. Falls die Antriebsloslosigkeit Ausdruck einer Erkrankung sein sollte (kann ja sein), dann muss ER trotzdem selbst aktiv werden.

Letztlich ist er, wie er ist. Aber er ist mit seiner Persönlichkeit ganz offensichtlich kein geeigneter Partner für dich. Vielleicht solltest du dich fragen, woran du da festhälst, ob wirklich Liebe oder nur Gewohnheit und die bloße Erinnerung an ein paar schöne Momente und nette Zeiten in den vier Jahren..
 
  • #16
Ich wundere mich gerade sehr, liebe FS. Wie hast du das nur so lange ausgehalten? Wir haben zu dritt auch eine kleine Wohnung (3,5 Zimmer), aber jeder hat eine Tür, die er zumachen kann. Und geputzt wird natürlich gemeinsam. Ich halte deinen Freund für einen Schmarotzer der übelsten Sorte, dem wenig an dir selbst, aber viel an sich und seiner Bequemlichkeit liegt.
Variante a: Ich würde kündigen und mir eine neue Bleibe suchen. Wenn er mag, kann er die Wohnung ja dann selbst übernehmen. Und du kannst dir in Ruhe überlegen, ob du ihn mit Abstand noch willst (klingt nicht nach einem attraktiven Mann, warum bist du mit ihm zusammen?).
Variante b: Oder du wechselst die Schlösser aus und stellst ihm seinen Kram vor die Tür. Das würde ich persönlich noch heute Abend machen und mich trennen.
Was hält dich bei so einem Mann? Der nicht mal fragt, sondern dich einfach benutzt, ohne darauf zu achten, wie es dir damit geht? Nichts wie weg!
Viel Glück!
 
  • #17
Willst du dich wirklich trennen oder einfach nur getrennte Wohnungen haben? Ich verstehe eh nicht, warum Paare zusammenziehen müssen... Statt Romantik pur ist somit früher oder später immer Alltagstrott und schmutzigr Wäsche angesagt.
 
  • #18
Er meint immer nur, dass er sich ausruhen muss, aber VON WAS denn bitte ?
Er ist ernsthaft krank! Depression, Chronisches Müdigkeitssyndrom, Diabetes, was auch immer! Er muss schleunigst zum Arzt, durch die ganze medizinische Mühle. Irgendwas fehlt ihm, vielleicht hat er auch was. Gesund ist das auf alle Fälle nicht! Er kann doch nicht sein junges Leben (32!) so den Bach runterjagen.
ErwinM, 53
 
  • #19
Danke erstmal für eure ganzen Antworten und den Zuspruch. Das hilft mir schon sehr.
Ich beantworte hier zunächst mal ein paar Fragen die aufgekommen sind.

Die Wohnung in der wir wohnen, gehört mir, also zahlt er außer den Kosten für Internet und Festnetz bei mir gar nichts. Für Wasser und Strom etc. zahle ich alleine.
Vorher hat er in einem großen Haus außerhalb der Stadt gewohnt, welches er mit seinem Vater auf deren Land erbaut hat.
Dort hat übrigens auch vollkommen mietfrei und ohne sich an etwaigen Kosten zu beteiligen gelebt.
Danach kam er ja direkt zu mir, von daher hat er noch nie vollkommen eigenständig eine Wohnung angemietet und bewohnt. Vor dem Hausbau mit dem Vater lebte er bei seiner Mutter.
Er zahlt natürlich mal für Lebensmittel und auch ein paar Möbel hat er mal irgendwann gekauft und sogar aufgebaut ( ist aber lange her)

Im Großen und Ganzen hatten einige hier angerissen, dass ich für ihn eher wie eine Mutter bin und so fühle ich mich auch leider.
Ich Koche und wasche für ihn, aufräumen tue auch ich.
Während ich das hier alles gerade schreibe wird mir selbst ganz anders..
Immer wenn ich mal frei habe, verlasse ich schon freiwillig die Wohnung nur um mal Zeit alleine zu verbringen.
Er raubt mir wirklich jede Energie.
 
  • #20
Das einzige was evtl funktionieren könnte wäre LAT.
Also sorry, wer geht eine LAT Beziehung ein, wenn es wie hier zuvor nicht geklappt hat, ich nicht! Sie haben schon gleich zu Beginn gestritten! Von Liebe keine Spur!
Das würde ich auch gar nicht groß diskutieren sondern einen Termin nennen und wenn er dann nicht auszieht, dann ist die Tür halt zu und seine Sachen stehen davor.
Genau! Darin sehe ich den einzigen Weg, ich bestimme, nicht er!
 
  • #21
Gepackte Koffer vor die Tür stellen!
 
  • #22
Untermieter kann man bis zum 15. des Monats zum Monatsende kündigen. Sollte also kein Problem sein.
 
  • #23
Während ich das hier alles gerade schreibe wird mir selbst ganz anders..
Immer wenn ich mal frei habe, verlasse ich schon freiwillig die Wohnung nur um mal Zeit alleine zu verbringen.
Er raubt mir wirklich jede Energie.
Solange es solche Frauen im 21. Jhd. gibt, - und es gibt genügend - die sich fremd konditioniert - als Mutterersatz verhalten, solange wird es solche Männer geben, warum sollen sie ihren Hintern heben, wenn es ohne das geht?
 
  • #24
Das macht aber auch keinen Sinn da er da auch nichts im Haushalt machen würde. Das einzige was evtl funktionieren könnte wäre LAT.
Das macht alles keinen Sinn, in den Wind schießen und nicht die besten Jahre mit so einer Nullnummer vertun, wo soll das hinführen?
Platz ist nicht das Problem, er ist es, entfernen und das Leben wird deutlich leichter.
Puh, und mal ganz ehrlich, er wird gar nichts ändern, der lebt wie die Made im Speck, wohnt für lau, muss nichts tun, super.
Das ist ein Faulpelz und Schmarotzer, und sorry, FS, warum machst Du das?
 
  • #25
Eine Beziehung sollte als für beide bereichernd empfunden werden und nicht zum einseitigen Kraftakt mutieren, während der andere Teil unmotiviert herumdümpelt und nichts an der Situation verbessern möchte. Er nimmt dich überhaupt nicht ernst oder deine Bedürfnisse sind ihm schlicht egal.

Danach kam er ja direkt zu mir, von daher hat er noch nie vollkommen eigenständig eine Wohnung angemietet und bewohnt. Vor dem Hausbau mit dem Vater lebte er bei seiner Mutter.
Er zahlt natürlich mal für Lebensmittel und auch ein paar Möbel hat er mal irgendwann gekauft und sogar aufgebaut ( ist aber lange her)
Das bei dir ist jetzt leider die Fortsetzung des umsorgten "betreuten Wohnens". Ob krank oder nicht, sein Verhalten ist zutiefst egoistisch dir gegenüber. Man kann dir nur raten, einen merklichen Schlussstrich zu ziehen.
 
  • #26
Ich fände das auch maximal unattraktiv. Im Grunde ist er ein Schmarotzer, der dich ausnutzt. Warum zahlt er keine Miete? Warum hast du nicht darum gebeten? Und was genau war seine Arbeit? Aber er verdient schon auch irgendwie Geld? Was sind seine guten Eigenschaften, wofür liebst du ihn? Liebst du ihn?

Ich selbst brauche immer ein Zimmer für mich alleine und finde es angenehm, dass ich meine eigene Wohnung habe. Denn bei so wenig Platz und wenn der andere auch noch immer da ist, würde ich voll die Krise kriegen und käme mir auf Dauer beobachtet und bedrängt vor. Was, wenn ich mal privat telefonieren oder irgendwas machen will, das der andere nicht unbedingt mitkriegen muss? Echt schlimm. Am meisten würde mich hier aber die Passivität und Antriebslosigkeit, ja, Faulheit stören. Mein Partner hat berufsbedingt auch immer frei, wenn er hier ist, aber der ist von morgens bis abends auf Achse und hat diverse Projekte am Laufen, Aktivitäten und Hobbies. Man kann doch so viel tun!

Ich denke, diese Beziehung hat sich erledigt, du verachtest ihn schon und hast den Respekt vor ihm verloren, schaust auf ihn herab. Trotzdem solltest du ihn jetzt nicht einfach vor die Tür setzen, sondern ihm schon noch die Möglichkeit geben, sich was Neues zu suchen, wenn du dich trennst. Er kann ja im Prinzip auch nichts dafür, ist halt seine Art. Und du hast dich ja drauf eingelassen, hast mitgemacht und dieses Verhalten unterstützt. Deswegen ist nicht er alleine schuld an der Situation jetzt, du hast auch deinen Anteil, also behandle ihn fair, sei nett, aber konsequent, wenn du dich trennst.
w27
 
  • #27
Er ist ernsthaft krank! Depression, Chronisches Müdigkeitssyndrom, Diabetes, was auch immer! Er muss schleunigst zum Arzt, durch die ganze medizinische Mühle. Irgendwas fehlt ihm, vielleicht hat er auch was. Gesund ist das auf alle Fälle nicht! Er kann doch nicht sein junges Leben (32!) so den Bach runterjagen.
ErwinM, 53
Stimmt, ihm fehlt was. Das ist aber keine Krankheit, es ist das Chronische Faulheitssyndrom. Gerne genommen bei Männern, die Frauen gefunden haben, die sie ausnutzen können. Und sie merkt es nicht mal.
 
  • #28
Ja ich merke auch immer mehr, dass es für ihn einfach nur bequem ist.
Er sagt zwar auch immer, dass er mich ja so doll liebt und ich sein „zu Hause“ bin, aber ich liebe ihn halt langsam überhaupt nicht mehr.
Zu Beginn war ich sehr verliebt, deswegen habe ich es mir wahrscheinlich lange selbst Schön geredet.
Aber im Endeffekt hat nur er von dieser Beziehung einen Vorteil, mir geht es immer schlechter.
In meinem Umfeld sind ebenfalls alle darüber entsetzt, dass ich mir das mit ihm antue.
Ganz ehrlich gesagt glaube ich, für mich ist einfach auch hauptsächlich Gewohnheit und ein paar tolle Erinnerungen aus der Anfangszeit.
Ich meine wo soll das noch hinführen und wie unglücklich soll ich noch werden.
Durch die Reaktionen hier erscheint es mir noch deutlicher.
 
  • #29
Vorher hat er in einem großen Haus außerhalb der Stadt gewohnt, welches er mit seinem Vater auf deren Land erbaut hat.
Dort hat übrigens auch vollkommen mietfrei und ohne sich an etwaigen Kosten zu beteiligen gelebt.
Super, dann weiß er ja, wohin er zurück kann ohne viele Probleme.

Du bist 32 Jahre alt. Was sind Deine eigenen Lebensvorstellungen jenseits von immer schlechter ertragen, was Du überhaupt nicht willst, weil es sich so ergeben hat und das schon 4 Jahre lang?

Wann willst Du diese Lebensvorstellungen angehen, statt aus Deiner eigenen Wohnung wegzulaufen weil Du es dort nicht aushältst?

Du schreibst nicht ein einziges gutes Wort über ihn. Warum bist Du mit ihm zusammen?
 
  • #30
@Inanna* doch er verdient einmal im Jahr sogar sehr gutes Geld, aber wie schon erwähnt nur in einer Saison. Den Rest des Jahres ist es beruflich eher ruhig bei ihm.
Ein paar kleine Sachen zwischendurch, aber kaum der Rede wert.
Er gibt sein Geld aber auch immer aus und nie wirklich viel auf dem Konto.
Er kommt auch aus einer eher reichen Familie und wurde auch sein ganzes Leben schon immer finanziell unterstützt.
Er jammert dafür trotzdem ganz schön viel.
Außerdem hat er ein Auto, welches ich theoretisch kostenlos fahren könnte, brauche es aber nicht.

Zum Thema Miete hatten wir schon endlose Diskussionen. Er hat oft Gründe gefunden mir monatlich keine feste Summe zukommen zu lassen.
Aber sein Hauptargument ist und bleibt, dass er für eine Eigentumswohnung von mir keine Miete bezahlen möchte.

Wie gesagt jetzt beim schreiben wird es mir alles über deutlich, weil ich es alles ganz klar formulieren muss um es für ausstehende verständlich zu machen.
 
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