G

Gast

  • #1

Ich bin verliebt in einen verheirateten Alkoholiker

Ich bin vor zwei Jahren aus der Stadt raus aufs Land gezogen, nach der Trennung mit einem Narzissten. Diese Beziehung war schon schwer, ich habe mich klein machen lassen. Bis ich am Boden lag. Es hat lange gedauert, bis es mir besser ging. Bin aber noch nicht ganz damit fertig.
Und in dieser Phase (in der ich mich oft einsam fühle und auch bedürftig bin nach Nähe und Zuneigung und mal in den Arm genommen werden) hat sich vor ca. 1 Jahr dieser verheiratete Mann an mich ran gemacht. Ich habe ihn am Anfang völlig abgeblockt, bin ihm aus dem Weg usw. Er hat nicht locker gelassen, stand unangemeldet vor der Tür, kam nachts, traf mich im Ort usw. bis ich irgendwann nach gab und ich ihn mal ins Haus lies.
Einerseits war es schön, andererseits hat er auch ein Spiel gespielt und mich versucht klein zu machen. Z.B. hat er durch sein Alkoholproblem massive Erektionsstörungen. Dazu sagt er, bei seinen anderen Geliebten würde das klappen, nur bei mir nicht. Es läge an mir. Also zum Sex ist es innerhalb eines Jahres 2 x gekommen, mehr ging nicht.
Es passierte, dass er da war, wir kuschelten und mitten drin fing er an von anderen Frauen zu reden.
Er ist verheiratet, hat andere Frauen, betrügt seine Frau. Überschreitet Grenzen und ich, ich lasse mir das alles gefallen und leide!!! Heute war ich mit Freundinnen weg, er lief uns über den Weg. Ich habe den Verdacht, dass er mit der einen Freundin auch was am Laufen hat. Das macht mich verrückt.
Ich zweifele an mir, ich verurteile mich. Ich bin in einer Art Abhängigkeit. Das ist schlimm. Wie konnte das passieren? Wie konnte ich hier landen?
Hier in diesem Ort bin ich sehr gut angekommen, die Menschen mögen mich, sie schätzen mich und haben mich gut aufgenommen, ich werde geschätzt. Ich bin auch ein sehr kommunikativer Mensch. Habe aber oft meine dunkeln Phasen, da fühle ich mich einsam, dann kommen meine Ängste und ich bin sehr traurig. So war das heute auch, sobald der Typ auftauchte, schlug meine Stimmung um.
Aber es gibt einen anderen, sehr starken Teil von mir, der möchte ständig zu ihm hin.
Obwohl er hinter jedem Rock her ist, obwohl er mich herabsetzt, mich klein macht, dann wieder in den Arm nimmt.
Was ist mit mir los???
 
G

Gast

  • #2
Er ist verheiratet und Alkoholiker - aber du bist die, die KRANK ist.

Wie sich deine Krankheit nennt, weiß ich nicht. Aber du sorgst aus eigenem Antrieb dafür, dass du ein Scheiß-Leben mit Schuldgefühlen und Selbst-Entwertung führst. Du bist dir nicht mal zu schade mit dem ortsbekannten versoffenen Schürzenjäger ins Bett zu steigen, der keinen mehr hoch kriegt.
Sei ehrlich: tiefer kannst du nicht sinken!

Ich lebe auch auf dem Land. Und glaub mir: da kommt alles raus. Irgendwer wird ihn längst auf deiner Türschwelle gesehen haben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der Tratsch losgehen wird. Und dann ist es vorbei mit "die Menschen mögen mich, sie schätzen mich und haben mich gut aufgenommen". Am Stammtisch wird er im Suff wahrscheinlich auch herumprotzen mit seinen Eroberungen. Also werden die Männer des Ortes schon Bescheid wissen.

Das schreibe ich dir nicht aus Häme, sondern damit du mal aufwachst und merkst, was du für einen Mist verzapfst. Du bist krank. Geh mal zum Arzt.

Ich kann Menschen, die sich als Opfer anbieten nicht leiden. (Erst Narzisstentrennung und dann hat sich der verh. Suffkopp an dich ran gemacht - oh wie schrecklich.) Eine Frau muss nicht schicksalsergeben nachgeben, wenn sich der falsche Mann an sie ranmacht. Dein Schicksal ist selbstgewählt. Da habe ich wenig Mitleid.
 
  • #3
Hallo FS,
du weißt doch selbst, was gerade passiert: Dein altes Muster hat die Regie übernommen.

Du kannst jetzt vor dich hin leiden ("Das ist schlimm") oder ihm konsequent die Tür weisen. Wenn dir Letzteres nicht möglich ist, im Sinn einer Sofortmaßnahme "Wenn Frauen zu sehr lieben" lesen und ganz schnell auf die Suche nach einem Therapeuten machen.

Setze dem starken Teil von dir, den es zu destruktiven Beziehungen hinzieht, etwas entgegen - du hast auch andere Anteile, vor allem einen erwachsenen Anteil, der keine Lust darauf hat, schon wieder den seelischen Müll (besagter Mann) von anderen ins eigene "Haus" geliefert zu bekommen. Schmeiß ihn raus, du verlierst Energie und Lebenszeit!
 
G

Gast

  • #4
Liebe FS,
ich bin eine Frau und ich verachte Frauen wie Dich. Warum jammerst Du über Dein selbstgemachtes Elend rum? Er hat Dich nicht belogen, Du weißt, dass er verheiratet ist. Warum also lässt Du Dich mit ihm ein. Du bekommst, was Du verdienst.
Du lebst auf dem Land: kauf Dir einen Hund. Dessen Zuneigung ist ehrlich - wenn es das ist, was Du sichst.


Hier in diesem Ort bin ich sehr gut angekommen, die Menschen mögen mich, sie schätzen mich und haben mich gut aufgenommen, ich werde geschätzt.
Mit dem gut aufgenommen werden ist es vorbei, sowie Dein Verhältnis mit ihm publik wird und die Ehefrau anfängt, die Gemeinschaft gegen Dich aufzumischen. Dann bist Du sowas von schnell die Außenseiterin, die von allen geschnitten wird, das glaubst Du garnicht.
Du kannst nur darauf hoffen, dass seine Frau genauso destruktive Beziehungsmuster hat wie Du und nicht interveniert.
Dennoch werden Deine Beziehungen leiden, weil man Dir als Ehebrecherin, die sich mit einem stadtbekannten Säufer einlässt, mit weniger Respekt begegnen wird und gerade die anderen Ehefrauen Dich nicht mehr in der Nähe ihrer Männer wissen wollen.
Sich mit so einem Mann einzulassen ist keine gute Strategie, wenn man solzial integriert leben will.


Du bist psychisch gestört und zwar auf Krankheitsniveau, klingt nach Persönlichkeitsstörung. Geh zu einem Psychiater und schilder ihm Dein Elend. Mit Antidepressiva und Psychotherapie kannst Du Deinen Lebensstil konstruktiver gestalten. Was Du machst ist eine Form von Selbstverletzung/Selbstzerstörung.
 
G

Gast

  • #5
Du bist psychisch krank. Meiner Meinung nach hast du mehrere Persönlichkeitsstörungen, die sich überschneiden. Geh schleunigst zum Arzt.

Mitleid habe ich mit dir nicht. Du denkst doch nicht ernsthaft, dass sich in einem Dorf nicht längst rumgesprochen hat, dass du mit dem Schürzenjäger des Dorfes, der offenbar auch noch Alkoholiker ist, ins Bett gehst? Das man dich dort schätzt, bezweifle ich. Deine Selbstwahrnehmung erscheint mir stark gestört. Du fühlst dich doch regelrecht wohl in deiner Opferrolle und suchst hier Aufmerksamkeit. Offenbar kannst du dich über nichts anderes identifizieren, als über Sex mit gestörten Männern und dem Jammern danach. Du wurdest doch nicht gezwungen. Die Suppe hast du dir selbst eingebrockt und musst sie nun auslöffeln. Guten Appetit!

w
 
G

Gast

  • #6
Danke für deine offenen Worte, die sind hart aber fair. Schonungslos
Du hast recht, es stimmt was du sagst.

Ich wollte nicht in die Opferrolle verfallen und Selbstmitleid haben. Es ist einfach so passiert. Und dass ich mit einem Narzissten zusammen war, das merkt man am Anfang auch nicht, ich wusste vorher nicht einmal, was genau das ist usw.

Ich denke, jeder Mensch hat seine Schwächen und auch Punkte, die nicht aufgearbeitet sind. Aber ich habe das alles erkannt und arbeite daran. Und es kommen immer wieder Momente, wo ich einfach verzweifelt und einsam bin. Ja klar habe ich es mir selber vorzuwerfen, dass dieser Suffkopp Platz hat in meinem Leben. Das habe ich selber gewollt, kein anderer. Es ist halt in einem einsamen Moment passiert. Ich weiss jetzt, dass Schluss damit ist. Ich bin aufgewacht.
 
G

Gast

  • #7
Möglicherweise werden des Nächtens bald noch andere Männer an deine Tür klopfen, weil die gehört haben, dass du sehr bedürftig, leicht zu haben und zu beeinflussen bist. Dann ist es schnell aus mit 'gut angesehen' im Ort.

Du scheinst noch gar nicht davon gehört zu haben, dass DU bestimmst, wer dir näher kommen darf und wer nicht.

Auch davon, dass du nicht alles hinnehmen musst, sondern dein Leben selbst gestalten kannst, hast du scheinbar noch nichts gehört.

Es liegt tatsächlich an dir, dass der M... in deinem Leben nicht aufhört.

Du klingst depressiv und solltest mal ansetzen, dir Hilfe zu holen, mit der du gegen deine dunklen Phasen angehst, dein Selbstbewusstsein entdeckst, damit du es nicht nötig hast, den letzten D... für ein paar Streicheleinheiten an dich ran zu lassen. Tiefer, liebe FS, geht es nämlich kaum noch.
 
G

Gast

  • #8
Also mal im Ernst - ich musste diese Geschichte wirklich zweimal lesen...

Du bist sehr in einer Opferrolle gefangen - erst der Narzisst, der Dich fertig gemacht hat, jetzt ein verheirateter Trinker aus dem Dorf. Es wird sich wohl schnell herum sprechen, dass da zwischen Dir und diesem Typen was läuft. Du benötigst ganz dringend Hilfe, Dein Verhalten ist sehr ungesund.

w
 
G

Gast

  • #9
Du musst Dich verstandesmäßig damit befassen, was Liebe und Gebrauchtwerden für Dich heißt. Das lernt man durch die Eltern. Setz Dich damit auseinander, WARUM Du meinst, dass jemand wie dieser Mensch Dir etwas gibt, was Du brauchst. Das projizierst Du nämlich auf ihn.

Du bist nicht klein und schwach, Du hast nur durch Deine Kindheit eine Prägung mitbekommen, die überhaupt nicht gut ist. Das hat wohl jeder, aber bei manchen hat es schlimmere Folgen.
Lies mal im Internet nach über Menschen, die mit Alkoholikern zusammen sind oder mit Narzissten. Es gibt auch Literatur dazu.
 
G

Gast

  • #10
Du bist vor einem Quäler weggelaufen und welch ein "Zufall" - dem Nächsten in die Arme.
Da würde ich mal überlegen, warum das so ist. Außenstehende zwingen Dich ja nicht dazu.
In erster Linie lässt Du selbst Dich leiden, diese abstoßenden Typen sind nur Mittel zum Zweck.
Du merkst ja selbst, dass Du mit Vernunft nicht weiter kommst. Irgendetwas ist in Deinem Innenleben
so organisiert, dass Schloß und Schlüssel passgenau zusammenfinden.
Mein Rat: kläre das Verhaltensmuster mit fachlicher Hilfe. Es gibt Sackgassen, aus denen kommt
man allein nicht raus.
w
 
G

Gast

  • #11
Es ist nicht dein starker Anteil, der ständig zu ihm möchte, sondern dein kranker!

Such dir Hilfe bei einem Psychotherapeuten! Wenn du das ehrlich erzählst, zahlt die Therapie sogar die gesetzliche Krankenkasse ohne Pobleme, so gestört wie du bist.
 
G

Gast

  • #12
Natürlich willst Du da hin! Du bist Wiederholungstäter, das ist Dein Muster. Du suchst Dir Menschen mit Problemen aus, die Dich nicht würdigen, weder können noch wollen. Narzissten, Alkoholiker, Fremdgänger. Warum machst DU das mit Dir?

Zwing Dich erstmal dazu, Dich von allem, was mit Männern zu tun hat, fern zu halten. Such Dir einen Therapeuten und analysiere Dein Muster. Entwickle ein neues Beuteschema und verändere Dein Resonanzfeld. Dann wird alles gut.
 
  • #13
Aber es gibt einen anderen, sehr starken Teil von mir, der möchte ständig zu ihm hin.
Sie sind ganz ALLEINE Schuld an ihren Miseren.

Wenn sie sich diesen Umstand klar machen, dann schaffen sie es auch, sich alleine da rauszuholen.
Ihr "Freund" wird das sicherlich nicht machen.

Wissen sie was auffällt?
Sie schreiben ihren ganzen Beitrag von sich aus im Passiven. "Dann hat er das gemacht, dann das"
und sie reagieren immer nur passiv dazu.

Sie brauchen "Macht" über ihr eigenes Leben. Und wenn sie diese Macht nicht ausüben, kommen andere Menschen in ihr Leben und nehmen sich diese Macht und kommandieren sie rum.
Ihr Chef, ihr Freund, ihr Nachbar. Alle.

Googeln sie mal "The compulsion to repeat the trauma" Das ist ein PDF-Aufsatz.
Warum wir uns immer selbst und immer wieder in die Scheiße reiten. Und das sogar aktiv, indem wir
passiv bleiben.


Machen sie mal ein männerfreies Jahr und erlernen sie Selbstwert und geben sie sich nicht weiter dysfunktionalen Beziehungen hin.
 
G

Gast

  • #14
Schön dass du hier dich so outest. Ich denke anonym darüber schreiben macht dir richtig klar was du gerade tust. Es sollte dir helfen! Es ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
Du weisst innerlich, dass du von den Mann weg musst. Geh zu einer Psychologin, die dir hilft deine Gedanken zu sortieren. Denke daran jeder ist seines Glückes Schmied. Du hast dein Leben selber in der Hand und du musst jeden Tag entscheiden ob du links oder rechts den Weg nimmst.
w
 
G

Gast

  • #15
Liebe FS,

lass Dich von den Beiträgen hier nicht angreifen, die meinen, sie hätten auf alles eine Antwort und kein Mitleid mit Dir. Um Mitleid geht es überhaupt nicht und solche Menschen sollten selber mal in sich gehen und sich fragen, was mit ihnen los ist, dass sie so auf andere eindreschen müssen.

Kein Mensch leidet gerne, nicht mal die, die sich in der Opferrolle gefallen.
Sowas kommt aus der Kindheit und wie es im Leben so ist, hört es nicht auf, weil es immer Menschen geben wird, die nicht hinter eine Sache schauen können, sondern gleich mit ihren "Wert"urteilen um die Ecke kommen, weil sie selber unzufrieden sind und meinen, sie hätten jemanden gefunden, auf den sie treten können.

Befreien kannst Du Dich nur, wenn Du Dich mit Dir selbst und Deiner Kindheit beschäftigst, wie Deine Eltern zu Dir waren. Was "geliebt werden" bedeutet hat bzw. was anstatt geliebt werden gelebt wurde. Wenn Du das nicht allein schaffst, weil es sehr schmerzhaft ist, geh zu einem Arzt.

Alles Gute Dir.
 
  • #16
So hart es klingt. Als Mann denke ich mir: Wer sich als Frau auf solche Männer einlässt - scheint (unbewusst) solche Männer haben zu wollen. Und die Probleme mit ihnen.

Also eine Art Masochismus. Sie leiden zwar, aber verlassen diese Männer nicht.
Oder verlassen sie nur dann, wenn für sie ihr Leiden nicht mehr auszuhalten ist.
obwohl er mich herabsetzt, mich klein macht, dann wieder in den Arm nimmt.
Warum lässt die FS sich das Alles gefallen ?
Warum bleibt sie bei einem Mann, der sie so schlecht behandelt ?
Nur aus Angst, ansonsten ganz alleine zu sein ?

Dann soll sie sich einen anderen Mann als Partner zulegen.
(Besser nicht aus diesem Dorf, sondern von außerhalb. Um den Dorftratsch zu vermeiden.)
Und diesen verh. Mann vor vollendete Tatsachen stellen. "Es ist mit uns vorbei !"
Da er auch andere Frauen hat, sollte ihm dieser Verlust nichts ausmachen.
Auch wenn ihm dann stört, daß er keine Macht mehr über die FS hat.

Wenn die FS sich wirklich von diesem verh. Mann trennen will, aber es alleine nicht schafft, dann braucht sie psychol. Hilfe.

Dazu muß sie innerlich auch die Macht dieses Mannes über sie - bekämpfen.
 
G

Gast

  • #17
War dein Vater oder vielleicht auch dein Bruder auch so zu dir, als du klein warst? Sowas kommt ja sehr oft aus der Kindheit.
Das Schöne ist aber. Es liegt wirklich nur an dir. Wenn du es geschafft hast, das mithilfe einer Therapie zu überwinden, dann brauchst du dir sowas nicht mehr gefallen zu lassen und hast auch die Chance, einen vernünftigen Mann zu finden.

m
 
G

Gast

  • #18
Mod: die FS

Danke für alle Beiträge. Und die Tipps.

Ja klar bin ich für alles selber verantwortlich!! Ja ich weiss dass ich nicht gut mit mir umgehe.

Ich habe einen Termin mit Therapeuten bereis angestossen. Da geht es diese Woche los. Und ich weiss, dass mein Verhalten nicht "gesund" ist. Aber ich bin sicher, ich kriege das wieder hin. Weil ich es jetzt will!!!!!!

Gestern Nacht als ich diesen Beitrag eröffnete, hatte ich einen Durchhänger. Solche Tiefs (auch mit diesem Typen) können auch dazu da sein, einen neuen Weg zu gehen, und das werde ich jetzt.

Keiner wird mehr Macht über mich haben, ich will ich selber sein, meine Bedürfnisse in den Vordergrund stellen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #19
Liebe FS, wer so große Worte von sich gibt wie Du gerade, der handelt meistens nicht weil derjenige in seinen "lichten Momenten" glaubt, es doch alleine zu schaffen. Das nächste Tief kommt garantiert. Du sollst handeln und zwar richtig sonst kommst du da nicht raus. Dafür spricht die Tatsache, dass Du Dich mit einem verheirateten impotenten Alkoholiker eingelassen hast, was keine nicht-gestörte Frau je getan hätte. Du hältst es aufrecht und sprichst von VERLIEBT???? Das hat mit verliebt und Liebe nicht das Geringste zu tun, das ist hochgradig krank. Da gibt es nichts schön zu reden. Schwinge bitte hier keine großen Sprüche weil Du weißt, dass es das ist, was Du sagen und auch denken sollst. Lass Dir helfen, damit Du für Dich auch so empfinden und folglich Deinem Leben eine neue - die richtige - Richtung geben kannst.
 
G

Gast

  • #20
Erst der Narzisst, dann der Alkoholiker und somit ist zumindest eines glasklar gesichert, dass die FS ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom etwa hat, ob sie das Geschriebene tatsächlich im realen Leben oder in ihrer Fantasie erlebt, ist fraglich.

Es mutet eher merkwürdig an. Wenn dem so ist, dann sollte die FS einen Facharzt zu Rate ziehen, welcher die Situationen und das Verhalten,nicht wie hier rein spekulativ, einschätzen kann.

Für mich persönlich ist das konstruiert.
 
G

Gast

  • #21
Die FS so fertig zu machen und als krank abzustempeln, halte ich nicht für gut! Sie kann nichts dafür.
Und es ist auch gefährlich, da irgendwelche Pseude-Prognosen aufzustellen.

Zwar bist du erwachsen, aber dir fehlt ein Stück Eigenverantwortung. Das lernt man von daheim oder man lernt es eben nicht. Du hast es vermutlich nicht gelernt oder du wurdest daheim schon seelisch misshandelt, dass du heute schlechte Männer anziehend findest. Davon gibt es viele Frauen. Die Mutter war vielleicht eine beißende Glucke, der Vater vielleicht ein Rabenvater. Du hast vielleicht daheim schon viel um Aufmerksamkeit von schlechten Menschen buhlen müssen.
Sich in Alkoholiker oder psychisch kranke Menschen zu verlieben und das auch zu lieben, den Schmerz anzunehmen, spricht dafür, dass du es liebst, gequält zu werden. Denkst du, du hast es verdient, so behandelt zu werden? Hast du häufiger Selbsthass oder Depressionen? Findest du dich selber schön oder häufiger hässlich oder nicht wert, geliebt zu werden?

Ich denke, ein Therapeut wird dir stark helfen können, weil dir vermutlich nur der richtige Anreiz fehlt, um dein ganzes Leben zu verändern.
 
G

Gast

  • #22
Da bist du ja wirklich ganz extrem vom Regen (Ex-Beziehung) in die Traufe (der Typ jetzt) gekommen. Scheint dann wohl an dir selbst zu liegen, denn wenn du einen untreuen Alkoholiker liebst, der aber in einer Affäre mit dir noch nicht mal den Sex hinkriegt, dann frage ich mich, wie masochistisch muss man dafür sein. Mit Liebe hat dein Verhalten nichts zu tun, eher mit Selbstquälerei. Wenn du allein aus dieser Situation nicht heraus findest, so scheue dich nicht, dir Hilfe zu suchen.
 
G

Gast

  • #23
Liebe FS,

ich weiß aus Erfahrung das es schwer wird sich aus solchen Kreislauf zu befreien. Ich habe bereits 1,5 Jahre Therapie hinter mir und noch immer sind die alten Muster allgegenwärtig. Auch ich hatte schlechte Partnerschaften die mein Leben vergiftet haben.
Ich weiß mittlerweile das ich auch gut alleine klar komme. Wenn Menschen schlecht für mich sind entziehe ich mich diesen und gehe wieder meiner Wege.
Das ist gut so und gibt mir selbst das Gefühl niemanden mehr so ausgeliefert zu sein.

Ich wünsche dir viel Kraft auf den Weg.

W/41
 
  • #24
Ich fürchte, wenn das rauskommt im Dorf, wirst du erst recht Probleme bekommen! So ist das Leben nunmal!
Die Geschichte mit dem Therapeuten kann dir da dann auch ganz sicher nicht weiterhelfen. Wirf den Kerl SOFORT raus und freu dich, dass du keinen weichgespülten Versager mehr in dein Bett lassen mußt!
Ganz viele andere Mütter haben auch noch nette Söhne und mit denen solltest du es versuchen!
 
G

Gast

  • #25
von FS


Ich bin über die Antworten, die ich hier lese, sehr überrascht. Vor allem, dass so viele Fachleute (Therapeuten u.ä.) in diesem Forum unterwegs sind, die ganz genau "wissen", dass ich "krank" bin und treffsicher ihre Diagnosen abgeben. Und vor allem mit welcher Härte und fern jeglicher Empathie ein Urteil gefällt wird! zack.

Ich hatte den Mut, hier offen darzulegen, wie es mir momentan geht. Ich wollte weder Mitleid einheimsen noch fühle ich mich in der Opferrolle. (Und freue mich über euch alle, bei denen im Leben immer alles glatt läuft!! Und wünsche euch, dass ihr auch den Mut habt, hin zu schauen.) Es gibt einige Defizite in meiner Kindheit, die (gott sei dank) durch diese Männer-Aktionen an die Oberfläche kamen. Dafür bin ich dankbar. Es ist für mich eine Chance, einen neuen Weg einzuschlagen. Ich schaue hin !!

Ja, ich habe mich auf diesen Mann mehr oder weniger eingelassen. Und ich bin sehr ehrlich und offen und sehe, was da läuft. Und er hat mehr als seine Grenzen überschritten, was ich zugelassen habe. Das stimmt.

Danke für euer Interesse. Ihr schlagt mir vor, aus der Opferrolle raus zu gehen, das werde ich auch. Und ich weiss, wie schwer es ist, seine Muster zu ändern. Aber hört bitte auf mich zu verurteilen!!

Dass das alles Scheisse ist, weiss ich selber!! Drum habe ich auch vorletzte Nacht geschrieben; ich bin unten angekommen und war verzweifelt.

Von aussen meine Geschichte zu lesen, macht sicher wütend und verständnislos, das verstehe ich. Aber deshalb Diagnosen wie
Du bist psychisch gestört und zwar auf Krankheitsniveau, klingt nach Persönlichkeitsstörung.

abzugeben, finde ich anmassend. Dass ich Hilfe brauche und Unterstützung, das weiss ich selber und habe dies auch in Anspruch genommen.

Das wollte ich noch los werden.
 
G

Gast

  • #26
Die Frage ist, ob Du Dich von Deinem Drama-Suchtstoff überhaupt lösen willst.
Deine 2. Mitteillung hört sich an, wie wenn sich ein Süchtiger nach seinem letzten
dicken Kater kurzfristig geläutert fühlt - nie wieder....bis zum nächsten Absturz.
Es ist Dein Leben, aber bei allem Respekt davor - halt Dich erstmal fern von den
falschen Partnern, konsultiere Fachleute, die Dir mit ihrer Kompetenz wirklich aus
der Misere helfen könnten.
w
 
G

Gast

  • #27
Gast 20, entschuldige bitte, aber Du stellst doch selber Pseudo-Prognosen auf...

Natürlich ist sie krank und natürlich kann sie was dafür, nämlich erkennen, dass das keine normale Verhaltensweise ist und sich helfen lassen. Sie ist kein Kind und muss Verantwortung für sich und ihr Leben übernehmen. Und ja, alle hier haben geraten, zum Therapeuten zu gehen, weil es eben krank ist, so zu handeln. Dein Post unterscheidet sich nicht von allen anderen.
 
G

Gast

  • #28
Ich glaube, dass die FS aus diesem Teufelskreis alleine nicht rauskommt.

Du hast wirklich ein grosses Talent, katastrophale Männer in Deinen Bann zu ziehen, die Sache mit dem verheirateten Alkoholiker, der auch noch angeblich impotent ist, geht gar nicht. Du solltest dringend einen Therapeuten aufsuchen oder ein Buch zur Persönlichkeitsbildung lesen "Wenn Frauen zu sehr lieben" beispielsweise.

Du machst Dich demnächst zum Gespött im Dorf, das kommt schneller heraus, als Du denkst und ich glaube, die Dorfgemeinschaft wird da nicht ziemperlich mit Dir umgehen, glaub mir.

Du kannst diesen Mann nicht retten. Brech sofort den Kontakt zu ihm ab, vielleicht kannst Du ja noch ein bisschen Schaden abwenden und ab zur Therapie, nicht morgen oder nächsten Monat, sondern schnellstmöglich, Du musst dringend heraus bekommen, weshalb Du immer in der Opferrolle verharrst und schräge Typen an Land ziehst, die Deiner Seele grossen Schaden anrichten.

w
 
G

Gast

  • #29
sorry, aber:

1) was willst mit einem Mann, der auch noch zugibt, daß er vielweiberei betreibt - neben seiner Ehe ? Du wirst von diesem Mann nie geliebt werden - warum öffnest Du Dich ? Du warst schwach und hast Dich weichkochen lassen.

Du kannst nicht definntiv klar sagen was Du für einen Mann willst und läßt Dich statt dessen weich kochen. Lerne, klar Dein Ziel zu definieren, mache alles, was dem Ziel dient (z. B. eine exklusive Beziehung mit einem Mann) und weigere Dich konsequent, alles zu tun, was diesem Ziel widerstrebt.

du willst doch eine Exklusive Beziehung mit einem Mann ?
Warum machst dann mit einem rum, der Vielweiberei betreibt ? Du sagst einmal klar NEIN, wenn er anfängt, rumzuzicken, wirst deutlicher und drohst mit dem Anwalt. Rede doch mal mit seiner Frau - was die meint ?



2) natürlich bist Du schuld, wenn Mann nicht kann - klar. ein Mann ist nie schuld. Warum hast ihn nicht gefragt, ob das Problem, daß er es Dir nicht besorgen konnte, vielleicht einfach nur daran liegt, daß er es zu vielen Frauen vor Dir besorgt hat und sein bestes Stück deswegen eine Ruhepause braucht ?

Aber auch hier gilt das oben gesagte: Statt daß Du klar definierst was fakt ist gibst Du nach.

3) Was willst mit einem Alkoholiker ? Ich hab mal eine TV Dokumentation gesehen bei der die Frauen gesagt hatten "wenn ich nicht gegangen wär hätt er mich umgebracht"?
Gewalt durch Alkoholiker ist nicht selten.

Jetzt schalt du mal Deinen Kopf ein, sei stark und mach nur das, was Dir wichtig ist.
 
G

Gast

  • #30
von FS


Ich weiss, dass ich alleine nicht da raus komme, das ist mir klar. Drum nehme ich auch Hilfe in Anspruch. Ich denke auch, dass es noch früh genug ist, hier im Ort größeren Schaden abzuwenden. Über den Weg wird er mir immer wieder laufen, das ist so. Er hat ein kleines Unternehmen, nach aussen eine heile Welt, ist hier angesehen. Man liest aber zwischen den Zeilen, dass viele von seinem Verhalten (das ist bekannt) nicht viel halten.
Meine Bekannten Freundinnen mögen ihn sehr (die kennen seine Frau und seine Kindheitsgeschichte und merken nicht, dass er auf subtile Art gemein ist). Ich kann ihnen aber unser Verhältnis nicht erzählen. Auch habe ich ihn über das Jahr hinweg nicht wöchentlich gesehen, ich hatte auch schon Distanz gehalten und bin im aus dem Weg gegangen. Auch habe ich ihn schon aus der Wohnung geschmissen, oder nicht aufgemacht usw. Er übernimmt keine Verantwortung für das was er tut und sagt, in meiner Gegenwart. Wie gesagt, ich bin an seiner Impotenz Schuld, wenn aus ihm ein Satz kommt der mich treffen soll, dann habe ich das auch zu verantworten. Die meisten Leute haben sich nicht mit Narzissmus usw. beschäftigt und auch keine Literatur darüber gelesen. Darum haben sie einen anderen Blick auf die Dinge und sehen den Typen ganz anders, in die Tiefe will keiner gehen.

Wenn man das alles so liest als Außenstehender denkt man wirklich, was ist mit mir los. Und ich verstehe es selber nicht.
Es gibt auch Frauen hier, die sagen die nehmen mit was sie kriegen bis sie wieder eine exklusive Beziehung haben, da kommt er ihnen gerade recht.

Das Problem bin ich. Vor Jahren hätte so ein Typ NIE eine Chance bei mir gehabt, da gibt es einige Beispiele. Diese Männer hatte ich stets mit einem "Fußtritt" weiter geleitet. Es ist einfach was passiert mit mit, das ist der zu bearbeitende Punkt.

Das weiss ich.