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Gast

  • #1

HPV + Gebärmutterhalskrebs stimmt es, daß es durch unsauberen Penis übertragen wird?

HPV + Gebärmutterhalskrebs stimmt es, daß es durch unsauberen Penis übertragen wird?

Wie /wie oft reinigt Ihr Euren Penis? Wie dürfte Frau Euch darauf ansprechen? Würdet Ihr Euch an eine evtl. getroffene Absprache was die Reinigung angeht halten?
 
  • #2
NEIN, Gebärmutterhalskrebs wird durch Hautkontakt, insbesondere der Schleimhäute, übertragen und die Reinlichkeit des Penis spielt für die Übertragung KEINE prominente Rolle! HPV ist aber in der Tat eine der am häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragenen Infektionen und die Reinlichkeit des Penis mag einen Einfluß auf die Entstehung von Peniskrebs haben. Wenn ein Mann HPV-infiziert ist, dann wird die Infektion mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch beim sehr sauberen Sex übertragen!

Selbstverständlich ist die Reinlichkeit des Penis aber dennoch aus vielfältigen hygienischen und ästhetischen Gründen wünschenswert und ich könnte mir keinerlei Beziehung zu einem Mann vorstellen, der da schlampt. Man denke nur an Oralverkehr! *schauder*

Alle meine bisherigen Partner haben sich ihre Vorhaut und Eichel täglich gereinigt. Solche Probleme fände ich auch höchst bedenklich! Man kann vielleicht mit Kindern absprechen, dass sie jeden abend ihre Zähne putzen, aber man wird doch wohl nicht mit einem Mann über seine Penisreinigung Abmachungen treffen müssen! :)
 
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Gast

  • #3
Ob HPV durch Sex übertragen wird weiß ich nicht, ist aber denkbar da es ein Virus ist.

Also zum Thema Körperpflege muss ich sagen, das ist für mich zumindest so derart wichtig, dass ich ein mal am Tag dusche und im Sommer können es auch zwei mal sein.
Ich bin sicher, dass es andere so ähnlich handhaben.

Wenn mann jedoch bedenkt, dass vor nicht all zu langer Zeit es noch üblich war nur ein mal die Woche zu duschen oder zu baden, dann kann ich diese Frage gut verstehen. In diesem Fall darf die Frau nicht nur, sie sollte sogar den Mann darauf ansprechen und mit ihm das besprechen.

Naja... und was die Absprache angeht kann ich nur sagen, man sollte sich grundsätzlich an die Absprachen halten egal welche. Und wenn man sich an eine Absprache nicht halten kann, dann sollte dafür ein guter Grund vorligen.

Gruß Eddi
 
  • #4
es gibt verschiedene arten von bazillen, viren oder was auch immer so genau habe ich es mir nicht gemerkt. die als vorstufe warzen auslösen was zu krebs werden kann, davon gibt es mindestens 2 arten und eine ist 100% von männern übertragbar. Aktueller fall den ich miterleben durfte, arbeitkollegin einer sehr guten freundin. da gibt es einen kasanova in der firme der das mir erfolg verteil alle 3 die etwas mit ihm hatten inklusive seiner frau haben die selben anzeichen. Und ist auch von deren frauenarzt bestätigt.
also wie auch immer es heißen mag, es gibt auf jeden fall dinge die auf dem weg übertragbar sind ( allerding kann man es durch noch so gute reinigung nicht verhindern), es muss sich aber nicht zwangsläufig krebs daraus entwickeln wenn es früh erkannt wird.
 
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Finnley

  • #5
HPV wird generell auch beim Geschlechtsverkehr übertragen, unabhängig von der Hygiene. Nach verbreiteter Meinung von Experten bieten selbst Kondome keinen (ausreichenden) Schutz gegen eine Infektion.

Es gibt viele verschiedene Varianten des HPV-Virus, so dass eine einfache Antwort auf Deine Antwort nicht möglich ist. Es gibt die Möglichkeit einer Impfung, solltest Du noch im entsprechenden Alter sein.
 
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Gast

  • #6
Also ich habe mich kürzlich auf HPV untersuchen lassen und zum Glück wurde nichts gefunden. Meine Frauenärztin hat nach 2 Arten von Viren geschaut und meinte, es sei ungewöhnlich wenn man auf die 40 zugeht und den Virus nicht hat. Sie riet zur Impfung. Was ich aber im Internet zu dieser Impfung gefunden habe, schockt mich regelrecht.
Meine Heilpraktikerin meinte, daß das Virus ausschließlich dann übertragen würde, wenn der Mann sein Glied nicht reinigt.
Aber weiß man das als Single denn immer (rechtzeigig)? Es gibt doch genug Männer, die genau wissen, was eine Frau hören will, wenn sie sie ins Bett bekommen möchten.

Ich würde gerne auch künftig vermeiden, überhaupt diesen Virus zu bekommen, weiß aber nicht wie. Weiß auch nicht, weshalb es bisher nicht auftrat.
Und was machen, wenn man eine Tochter hat? Ich möchte sie keinesfalls den Risiken der Impfung aussetzen.
Ist hier evtl. ein Arzt drunter und hat jemand Tips?
 
  • #7
@#5:

1) Verlasse Dich nie auf Heilpraktiker, denn die haben eine esoterische Meinung zu Impfungen und evidenzbasierter Medizin. Mit Reinlichkeit hat die HPV-Übertragung nichts zu tun!

2) Die Impfung ist ungefährlich und empfehlenswert. Ich weiß nicht, wo Du geschaut hast, aber diese esoterisch-verbrämten Impfkritiker sind volkszersetzend. Derzeit wird überwiegend diskutiert, wie wirksam die Impfung langfristig ist, da noch keine ausreichend langfristigen Studien existieren können. Wenn man noch nicht infiziert ist, ist eine Impfung auf jeden Fall der richtige Schritt, um HPV-verursachten Gebärmutterhalskrebs zu vermeiden.

3) Lasse Deine Tochter auf jeden Fall impfen! Es wäre schrecklich, wenn Du aufgrund falscher Ängste eine so wichtige Möglichkeit der Gesundheitsvorbeugung ausläßt! Das Risiko der Impfung ist extrem gering!
 
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Finnley

  • #8
@#6:
Aus der aktuellen Tagespresse kann man entnehmen, dass die Meinungen diesbezüglich stark auseinandergehen und es in Spanien in zwei Fällen nach einer Impfung zu Komplikationen kam. Der Zusammenhang zur Impfung konnte noch nicht ausgeschlossen werden.

Schau mal hier: http://eltern.t-online.de/c/17/64/09/32/17640932.html

Von daher sollte die Bewertung, ob ungefährlich oder nicht, den Experten überlassen bleiben.

Nichts für ungut, Frederika, aber solche Ratschläge finde ich bedenklich.
 
  • #9
@#7: Nun, mit Medizin kenne ich mich beruflich aus! :)) Weißt Du eigentlich, wieviele zig Millionen Frauen bereits komplikationslos gegen HPV geimpft wurden? Wie extrem gering die derzeitige Nebenwirkungsquote ist? Das sind alles einzelne Fälle! Und der von Dir zitierte ist bisher nicht einmal untersucht.

Die sogenannten Impfkritiker sind die gleichen, die ihre Kindern zu lebensgefährlichen Masernparties schicken und ähnliches. Das Schüren von Angst vor Impfungen ist absolut kriminell und irrational.

Generell gilt für Impfungen aller Art immer wieder, daß fünf Fälle auf 1 Million Impflingen irgendwie "drastisch" klingen, aber 50.000 Tote je 1 Million Erkrankter (5% Sterblichkeit) für viele nach eher "geringem Risiko" dieser Krankheit klingen. Genau dies trifft sowohl auf die meisten Kinderkrankheiten als auch auf HPV zu. Die einzige Kritik, die man derzeit an HPV gelten lassen muß, ist die mangelnde Verfügbarkeit von Langzeitstudien und dass man daher nicht weiß, ob ggf. andere HPV-Varianten den Platz der verdrängten HPV-Varianten einnehmen werden. Das bleibt abzuwarten. Gegen die derzeit weit verbreiteten krebsauslösenden HPV-Stämme wirkt die Impfung aber sehr gut und wird alleine in Europa Hunderttausenden Frauen das Leben retten. Von dieser Zahl redet natürlich keiner.

Ich würde jederzeit ohne zu zögern meine eigenen Kinder impfen lassen. Sogar die Jungen.
 
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Gast

  • #10
Zu Nr 5: BinÄrztin, kann nur dringend für Jugendliche zur Impfung raten, habe mich selbst (immerhin jtzt 40 J) kürzlich geimpft. Einzige ernsthafte Nebenwirkung bisher 2 Tage Schmerz an der Einstichstelle wie bei tetanusimpfung (bei mir nicht). Die Tochter nicht zu impfen, wird hoffentlich in 5 J als Körperverletzung angesehen werden! Schönen Gruß an die verantwortungslose Heilpraktikerin, die mit diesen Beratungen jede menge Kohle verdient und bei festgesteklltem Krebs dann mit der Misteltherapie dienen kann,
 
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Gast

  • #11
Bitte nur mit Kondom schlafen!
Die Impfung empfehle ich auf jeden Fall!
Ich gebe der Ärztin recht, Misteltherapie....ich schüttel nur noch den Kopf!
 
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Gast

  • #12
Wie lange sollte man denn keinen Geschlechtsverkehr haben, wenn man sich impfen läßt.
Die Impfung besteht doch glaube ich aus 3 Einzelimpfungen, oder?
 
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Gast

  • #13
Wie oft reinige ich? -- Jedes mal beim Duschen und jeden Abend vorm Zubettgehen.

Wie darf die Frau ansprehcen? -- Einfach fragen und zugucken. Kein Problem. Ich schaue dann aber auch mal ganz genau hin beim waschen, gell?

Absprachen einhalten? -- Ein wenig albern, oder? Ich spreche doch auch nicht ab, wie oft ich die Zähne putze oder dusche. Es geht um Männer, nicht um Kinder, oder? Ich glaube, damit outest Du Dich als absolute Krampfhenne.

Niemand trifft Absprachen über Körperreinigung. Wenn mir die Hygiene einer Frau nicht paßt, kann man ja nach Ausmaß vielleicht einmal drüber sprechen, ansonsten muss man sich trennen. Habe ich aber noch nicht gehabt. Habe auch noch nicht absprechen müssen, wie genau sie ihre Menstruation versorgt. Trägt Du ein rotes Armbändchen, damit er bescheid weiß? Darf er kontrollieren, ob Du Dich gut gewaschen hast? Mann, ich fass es echt nicht.
 
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Gast

  • #14
Hallo ich habe mich mit großer Wahrscheinlichkeit mit den HPV - Vieren infiziert. Beim letzten Abstrich wurde eine Zellvergrößerung festgestellt. Wie bedenklich ist das? Kann man durch genaue HPV Tests herausbekommen welchen Typ man hat, da ja nicht alle gleich stark Krebserregend sind oder?
 
  • #15
@#13: Wenn der Abstrich bereits Auffälligkeiten zeigt, dann ist es ja schon zur Bildung von Vorstadien des Gebärmutterhalskrebses gekommen -- die Viren haben also schon gearbeitet und eine gewisse Krebsgefahr ist gegeben. Daher müssen solche Zustände ab jetzt sehr genau beobachtet werden, mindestens halbjährlich, besser vierteljährlich.

Frühe Vorstufen können sich sogar rückbilden oder aber verschieden schnell fortschreiten.

Der Wikipedia-Artikel dazu ist ein guter Anfang:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geb%C3%A4rmutterhalskrebs

Direkt zu Deiner Frage: Ja, man kann den den HPV-Typ labordiagnostisch bestimmen. Dies wird bei Bedarf Dein Gynökologe veranlassen.

Du solltest ab jetzt beachten, dass ungeschützter Vaginalverkehr Deine Partner anstecken kann. Es sind auch Fälle von Mundkrebs nach Oralverkehr bekannt.
 
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Gast

  • #16
Ich habe mich 2007 gegen HPV impfen lassen und spreche nur ausschließlich über meine Erfahrung...Kurz nach der Impfung fühlte ich mich nicht mehr Lebensfähig, mir ging es jeden Tag schlechter.Mein Leidensweg ist mit Worten gar nicht zu beschreiben.Wenn ein Arzt nicht mehr weiter wußte, hieß es immer wieder ich sei seelisch krank. Ich kann nur hier und jetzt sagen...niemals wieder..ich bin noch sehr sehr jung, fühle mich aber wie eine 90 jährige Frau..sterben kann ich nicht mehr...ich bin schon gestorben.
 
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Gast

  • #17
@15
Genau sowas habe ich mehrfach im Internet gelesen - deshalb ja hier mein Posting!
Ich weiß absolut nicht, was richtig ist.
Was hat Dir denn etwas geholfen? Ich hoffe sehr, da gab es etwas.


Wer hat denn einen Tip, wo man sich seriös über einfach alle Risiken und Vor- und Nachteile einlesen kann?
Kann man z.B. den Mann auch darauf hin testen lassen?
Oder wie eigentlich kann der Mann das Virus bekommen und auf die Frau übertragen?
Gibt es einen sicheren Weg, daß der Mann die Frau nicht anstecken kann - auch ohne Kondom?
Ich weiß leider, daß ich viel zu wenig darüber weiß und das Internet macht mich nur verwirrter.
Ich = Fragestellerin
 
  • #18
@#15: Der Zusammenhang zwischen der Impfung und den von Dir beschriebenen Symptomen ist nicht bewiesen und extrem unwahrscheinlich. Es werden aber alle Nebenwirkungsberichte erfaßt und Teil der Statistiken. Derzeit ist die Quote bekannter ernsthafter Nebenwirkungen extrem gering.

@16:
Männer infizieren sich durch Oral- oder Vaginalverkehr. Die Übertragung auf die nächste Frau geschieht wieder durch Oral- oder Vaginalverkehr; bei ausgebildeten Feigwarzen auch über jeglichen Haut-Schleimhaut-Kontakt. Ein perfekter Schutz ist kaum möglich, außer Kontaktvermeidung mit Infizierten.

Noch einmal zur Epidemiologie:

Jedes Jahr erkranken alleine in Deutschland etwa 6.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, davon sterben etwa 1.800 unter meist grausamen, krebstypischen Endstadien. Von den Überlebenden können viele nach den nötigen Operationen keine Schwangerschaften mehr austragen. Das Gesundheitsrisiko nach einer HPV-Infektion ist also sehr groß, sowohl bezogen auf die Fallzahlen als auch auf das grausame Krankheitsbild.

Verglichen damit sind Nebenwirkungen der HPV-Impfung extrem selten. Totale Sicherheit gibt es nie und das hat auch niemand behauptet. Es sind bereits viele Millionen Mädchen geimpft worden, be nur ganz wenigen bekannten Fällen von Komplikationen.

Die Frage, die man für sich selbst beantworten muss, ist einfach, ob ein Impfrisiko von vielleicht 1:1 Million besser ist als die deutlich höhere Chance, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Derzeit sind etwa 35% aller unter 30-Jährigen mit HPV infiziert, Tendenz steigend.

Für mich persönlich ist die Entscheidung klar: Wer seine Töchter nicht impfen läßt, setzt sie einem unnötigem Risiko aus -- und zwar überwiegend aufgrund von Falschinformationen, esoterisch-verbrämter Impfangst und sachlich falscher Bewertung von möglichen Nebenwirkungsrisiken. Ich würde sowohl männliche als auch weiblicher Kinder impfen lassen.
 
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Gast

  • #19
@ Frederika
Danke für Deine interessanten Infos!

Heißt das, in einer neuen Partnerschaft kann sich auch der Mann auf HPV untersuchen lassen? Was müßte denn da untersucht werden - nur das Blut oder irgendein Gewebe, oder was?

Und die Impfung besteht doch aus 3 Teilimpfungen, die sich zusammen über mehrerer Monate hinziehen.
Wann nach der ersten Impfung ist der Schutz denn gewährleistet?

Ist es dann so, daß - sofern sich der Mann auch auf HPV hat untersuchen lassen - daß man keinem Risiko ausgesetzt ist und schon vor dem Impfschutz Sex gefahrlos haben könnte (von Aids, Hapatitis - und was gibt es noch alles- mal abgesehen)?

Was denn, wenn er HPV hat? Wie kann dann Sex stattfinden und v.a. wenn man einen Kinderwunsch hat???
Wenn er kein HPV hat - sollte er sich dann auch impfen lassen??? (Es heißt ja immer öfter, daß viele Menschen fremdgehen und es dem Partner nicht sagen. Dem Risiko angesteckt zu werden will ich mich als Frau nicht aus Gutgläubigkeit aussetzen!)

Wie ist es, wenn ein Mann z.B. Hepatitis (ich glaube A) schon mal hatte und davon Antikörper hat? Ist das auch irgendwie übertragbar?

Es gibt so viel, worüber alle Menschen viel besser und einheitlich informativ aufgeklärt sein sollten.

Es sind viele Fragen - ich wäre sehr froh, wenn mir jemand dennoch hilfreich und möglichst ausführlich antwortet, denn ich weiß nicht, ob ich alles damit abgedeckt habe, weil ich weiß, daß ich nichts weiß.
Fragestellerin
 
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Gast

  • #20
Natürlich machen die Informationen im Internet einen verwirrt, aber über die schwerwiegenden Nebenwirkungen wird zu selten berichtet.Es gibt doch noch keine Langzeit Studien darüber.Deshalb sind die ganzen Mädchen und Frauen doch in der Hinsicht Versuchskaninchen.Ich würde mich nie wieder Impfen lassen.Aber das muß jeder für sich allein entscheiden.Warum???muß man sich doch
die Frage stellen..sind so viele unter 30jährigen infiziert? Wenn alle ein wenig monogam leben.... dann wäre die Impfung nicht so wichtig.
 
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Gast

  • #21
Ein Impfschaden ist nicht mehr rückgängig zu machen.Nur die meisten Ärzte sprechen nicht über mögliche Nebenwirkungen.Entweder weil die Ärzte sich zu wenig damit beschäftigen oder halt die möglichen Risiken nicht kennen.Wie auch dieser Impfstoff,er ist nicht lange genug auf dem Markt.Wie war es denn damals in den 60er jahren mit dem Impfstoff Contergan? Da gab es doch auch noch keinerlei Studien drüber.Aso ich würde sehr vorsichtig damit umgehen.
 
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Gast

  • #22
Ich muß mich da verbessern,es war ja kein Impfstoff damals.Es waren Schlaftabletten.Aber trotzalldem ,die waren ja auch nicht lange genug geprüft worden...Sorry
 
  • #23
@19: Über Nebenwirkungen wird gerade speziell bei HPV viel zu VIEL und nicht zu wenig berichtet. Diese esoterisch-verbrämten Impfängste sind irrational und widersprechen jeglicher epidemiologischen Erfahrung. Nichts ist ohne Risiko, aber wenn die Chance, an der Krankheit zu erkranken und grausam zu sterben wesentlich (!), und zwar um viele Zehnerpotenzen, höher liegt als das Impfrisiko, dann ist die Impfung einfach der sicherere und bessere Weg.

@18: Weitergehende medizinische Beratung ist in diesem Forum wirklich nicht möglich und würde den Rahmen sprengen. Wende Dich doch bitte an einen Gynäkologen Deines Vertrauens. Ganz kurz zu Deinen Fragen:

a) Eine routinehafte Untersuchung auf HPV bei symptomlosen Patienten ist nicht üblich und aufgrund der geringen Viruslast auch schwierig. Kaum ein Mediziner wird einen symptomlosen Mann auf HPV untersuchen und das Ergebnis wäre auch nicht unbedingt aussagekräftig. Das gleiche gilt letztlich auch für symptomlose Frauen. Gerade deshalb wird ja die rechtzeitige Impfung von noch nicht sexuell aktiven Mädchen so dringend empfohlen! Genau das ist einer der Gründe! Rechtzeitig handeln, nicht hinterher zweifeln!

b) Ich glaube, Du überbewertest das Thema HPV. Junge Frauen sollten sich impfen lassen, alle anderen sollten eine treue Partnerschaft führen und regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen. Das frühzeitige Entdecken der Erkrankung ermöglicht hohe und sichere Heilungschancen in bezug auf Vorstadien. Totale Sicherheit wirst Du hier nicht erreichen können. Belaste keine neue Partnerschaft mit übertriebenen Ängsten. Wähle einen nicht-promisken Partner.

c) Eine ausgeheilte Hepatitis A ist nicht mehr infektiös, unabhängig vom Immunstatus. Hepatitis A ist keine typische Geschlechtskrankheit. Eine Impfung empfiehlt sich überwiegend für Fernreisen oder medizinisches Personal. HPB ist wesentlich gefährlicher, eine ausgeheilte akute HPB ist ebenfalls nicht mehr ansteckend; dies kann am Immunstatus abgelesen werden ("serologische Ausheilung").

Letztlich ist der sicherste Weg Verzicht auf Promiskuität und stattdessen partnerschaftliche Treue. Viele Krankheiten werden auch trotz Kondom übertragen. Je weniger ONS und gefährliche Praktiken ausgeübt werden und wurden, desto geringer sind die Gesundheitsgefahren.
 
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  • #24
Wir sind zwar alle keine Wissenschafler, brauchen wir auch nicht zu sein , um zu erkennen das alles chemische in unserem Körper nur Unheil anrichten kann. Siehe Schwermetalle im Impfstoff. Es kann doch keine positiven Auswirkungen haben. Jeder Mensch ,sollte erst einmal alles was neu ist hinterfragen.
 
  • #25
@#23: Was ist denn bitte "alles Chemische" im Unterschied zu all den Substanzen, aus denen ein Mensch besteht? Solche pauschalen Aussagen sind doch wohl hoffentlich nicht ernst gemeint.

Hast Du eine ungefähre Vorstellung davon, wieviele Leben täglich dadurch gerettet werden, dass es Medikamente gibt? Worauf führst Du die drastisch gestiegene Lebenserwartung zurück? Ich möchte mal wissen, wie Du denken würdest, wenn Dein Leben von der "Chemie" abhinge. Dann würdest Du nicht verzichten...
 
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Gast

  • #26
Du hast doch sicherlich auch eine Ahnung davon, wie viele Menschen an solch einer Impfung erkranken oder sogar sterben, ganz zu schweigen von der Dunkelziffer.Nicht alles was Schaden angerichtet hat, wird dokumentiert. Man sollte immer alles genau abwägen.Falls du von Natur aus, ein schwaches Immunsystem hast, dann darfst du dich so oder so nicht impfen lassen. Laß dich da bitte von einem sehr guten Arzt beraten.
 
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  • #27
Nun ja, die Penisreinigung sehe ich nicht so selbstverständlich an - wenn ich alleine daran denke, wieviele Männer nicht mal täglich ihren Slip wechseln, da bleibt immer wieder die Spucke weg.


In anderer Angelegenheit bin ich etwas neben mir.
Ich habe mich auch auf HPV untersuchen lassen. Erklärt wurde mir vorher, daß ein Abstrich genommen würde. Dieser tat dann sehr weh - es war die heftigste Frauenarztuntersuchung, die ich je hatte. In der derauf folgenden Zeit blutete ich auch leicht.
Nun habe ich danach festgestellt, daß mein zuvor makelloser Muttermund sich anders anfühlt - wie verstümmelt. Das verunsichert mich sehr, denn ich habe den Verdacht, daß ein Stück des Gewebes wie "abgeschnitten" wurde. Als ich es merkte, fühlte ich mich sehr verletzt. Ich kann gar nicht beschreiben, wie es mir innerlich gefühlsmäßig richtig weh tat und ich unheimlich traurig war. Kann das sein? Was kann es sonst sein? Welche Folgen kann es haben? Kann das ein Frauenarzt einfach so machen? Könnte ich mich ggf. "wehren"? Es fühlt sich doch auch dann mal für einen Mann anders an. Ich habe richtig Angst davor, wenn es mal zu dieser intimen Situation kommen sollte. Daher überlege ich, ob es eine Möglichkeit einer "Schönheitsoperation" hierfür gibt.
 
  • #28
@#26: Also Penisreinigung ist meines Erachtens selbstverständlich für die meisten Männer. Wer täglich duscht, wäscht sich ohnehin und selbst wer nicht unbedingt jeden Tag duscht, wäscht sich den Penis vorm Zubettgehen. Das gehört für ein ästhetisches Liebesspiel einfach dazu. Jeder Mann, der auch nur entfernt von Oralsex träumt, wird doch nicht ohne frisch gewaschenen Penis ins Bett schlüpfen? Ne, also solche Partner hatte ich zum Glück noch nie. Da hätte ich dann auch einen gewissen Gesprächsbedarf... :)

Aber noch einmal muss deutlich gesagt werden, dass die tägliche Penisreinigung in keinem wesentlichen Zusammenhang mit der Übertragung von HPV auf die Frau steht. Da es sich um eine Tröpfen/Schmierinfektion handelt, kann auch ein perfekt sauberer Penis ebensogut HPV übertragen.

Das Erlebnis Deines PAP-Tests kann ich nicht nachvollziehen. Der Abstrich sollte kaum wahrnehmbar oder höchstens schwach unangenehm sein. Du solltest dringend mit Deinem Gynökologen sprechen, was genau er gemacht hat und ob Deine Beobachtungen richtig sind. Vielleicht hat er eine Art Biopsie durchgeführt? Ist aber unüblich bei HPV-Tests.

Ich kann Dich aber beruhigen, normalerweise spüren Männer den Muttermund nicht und schon gar nicht Details der Oberfläche. Ganz im Gegenteil, mir sind Stöße an den Cervix unangenehm und ich vermeide so tiefes Eindringen wenn möglich.
 
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Gast

  • #29
ich bin Nr 26
Doch, man spürt es mit dem Finger und so kann es auch ein Mann spüren. Es ist nicht eine veränderte Oberflächer sondern es ist wie wenn vom Ende eine Ecke raus ist. An einer Seite länger, auf der anderen kürzer. Vorher war es sozusagen eine abgerundete Sache.
 
  • #30
@#28: Wie gesagt, frag bei Deinem Gynäkologen nach, was er genau gemacht hat. Wenn Du Zweifel an der Richtigkeit seiner Aussagen oder seiner Aufklärung vor dem Eingriff hast, dann suche danach einen anderen Gynäkologen auf, mit dem Du die Angelegenheit besprechen kannst.
 
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