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Sunflower1

Gast
  • #1

Hochzeit, wie war Euer schönster Tag und habt Ihr Tipps für uns?

Ihr Lieben,
wie seit Ihr bei der Hochzeitsplanung vorgegangen? Wir wünschen uns eine freie Trauung und wollen eigentlich nur einen schönen Tag mit unseren Lieben. (gutes Essen, schöne Deko) Bloß keine Hochzeitsspiele. Wir werden um die 40 Gäste sein. Habt Ihr noch Ideen und Tipps für uns? Liebe Grüße Sunflower 1
 
  • #2
Ich finde, leckeres Essen und nette Leute sind dabei das Wichtigste, viel mehr muss man gar nicht vorbereiten.

An was für einem Ort wollt ihr feiern? Gibt es eine feste Sitzordnung und ein Menü oder eher ein Buffet zum Selbstbedienen? Kommunikativer wäre sicher Letzteres, dann können die Gäste herumgehen, sich mehrmals Essen und Getränke holen und mit verschiedenen Gästen quatschen, sich nach Lust und Laune zusammensetzen und Grüppchen bilden.

Steht der Termin schon, in welchen Monat feiert ihr? Ich würde es vermutlich im Sommer machen und dann draußen im Grünen, wie ein Gartenfest.
w27
 
  • #3
Ich und meine Frau wollten kein großes, künstlches Kabarett-Theater, am Hochzeitstag veranstalten, für mich ist das sehr intim, da kann nicht jeder dabei sein! Habe im allerkleinsten Kreis mit zehn Leuten meinen Hochzeitstag gefeiert, für mich ist jeder Tag Hochzeitstag, genauso wie für mich jeder Tag Geburtstag ist, oder Weihnachten, oder Ostern, ich möchte nicht nur einen einzigen Tag, weil er gerade mal im Kalender steht, mit TamTam und Mainstreamstress hervorheben. Meine Erfahrungen sagen mir, wie mehr Theater, wie mehr Aufmerksamkeit im Außen, wie mehr äußerliche Geltung, wie mehr Shows, an einem solchen Hochzeitstag zur Ablenkung gebraucht werden, umso weniger sind die Beiden innerlich miteinander wirklich verbunden! Es geht in aller erster Linie, um das Beziehungspaar, also genau um zwei Leute. Beziehungen werden im allgemeinen weniger vorbereitet, weniger geplant, weniger geschätzt, weniger ge - und beachtet, als der jährliche Urlaub, das kann und darf nicht sein!
 
  • #4
  • #5
Mein Tipp: Sucht euch einen besonderen Trauort, der mit eurer Familiengeschichte zu tun hat! (idealer Weise mit beider Familiengeschichten)

War z.B. ein Vorfahre Leuchtturmwärter, dann lasst euch in einem Leuchtturm trauen (z.B. "Dicke Berta" Cuxhaven). War ein Vorfahre Bergmann, dann heiratet in einer Zeche (z.B. "Zeche Zollverein" Essen) Oder eben etwas anderes, was mit eurer Familie zu tun hat!

Bereitet das Leben und Wirken der Person, durch die ihr mit dem besonderen Trauort verbunden seid, auf und lasst diese kleine Geschichte von einem professionellen Redner vortragen (oder von jemandem aus der Familie, wenn die Person Talent hat) Wenn ihr Hilfe bei der genealogischen Aufbereitung, oder geschichtlichen Aufbereitung des Berufes braucht, dann wendet such an entsprechende Vereine. (z.B. in Bremen "Die Maus", oder im Elbe-Weser Dreieck die "Männer vom Morgenstern") Solche Vereine gibt es überall und sie helfen gerne!

Bei mir wäre es einfach gewesen, aber wir wollten gerne auch meine Schwiegerfamilie berücksichtigt wissen! Wir fanden heraus, dass die Familie meiner (damals zukünftigen) Frau über Generationen Gärtnereien besessen hatte. Dann stießen wir darauf, dass einer meiner direkten Vorfahren, vor über 200 Jahren, die hübsche Tochter des Hofgärtners geehelicht hatte und das ehemalige Hofgärtnerhaus sogar als Trauort zur Verfügung stand. Das wars!

Sucht nach dem, für euch passenden, Trauort!

V.m52
 
  • #6
Ist es Deine erste Hochzeit gewesen oder jetzt die zweite
Es war meine/unsere erste Hochzeit, ich war nur einmal über 20 Jahre verheiratet! Wir hatten eine sehr schöne, liebevolle, glückliche und respektvolle Zeit! Die Entwicklungen, die Geisteshaltungen, gingen dann irgendwann in verschiedene Richtungen, wir haben uns dann im Guten getrennt!
Ich frage , weil Deine Meinung doch eher contra Ehe in den letzten Threads von Dir lautete.
Du warst doch eher nicht mehr für die Ehe, weil diese nicht mehr zeitgemäß ist.
So ist es, die Ehe allgemein hat leider nicht die Wichtigkeit, nicht die Priorität, die sie haben sollte, quasi ein sinnloses Versprechen im Außen für andere! Wie viele Leute sagen sich oberflächlich in guten wie in schlechten Zeiten, zusammen zu bleiben und wie viel Ehen sind im Glück, in der Liebe geführt und bleiben zusammen? Ehefreie und Kinderfreie Beziehungen halten nach meinen Erfahrungen besser, die freie Paarbeziehung ist eben frei, sie wird mehr ehrlich, aufrichtig und authentisch geschätzt.
 
  • #7
Ich glaube nicht, dass ich nochmal heiraten möchte, aber wenn, dann würde es ganz im kleinen Kreis statt finden.
Bei der zweiten Heirat, hat man andere Prioritäten.
Ich brauche keine 70 Gäste mehr und all das, was man glaubt, beim ersten Mal brauchen zu müssen:)
Ungemein befreiend!
 

Laleila

Cilia
  • #8
Wir wollten erst weit weg fliegen und am einem karibischen Strand heiraten. Nur zu zweit.
Leider ließen wir uns von unseren Familien eine klassische Hochzeitsfeier überhelfen.
Wir hatten etwas mehr als 50 Gäste und ja, es war schön, aber ich würde es, könnte ich die Zeit zurückdrehen anders machen.
Von meiner eigenen Hochzeit hatte ich nicht viel, die ganze Organisiererei im Vorfeld ist Stress pur.
Dann will jeder Gast, dass Du Dich ein paar Minuten mit ihm unterhältst, einige Gäste erwarten auch häufigere Präsenz.

Die Hochzeitsnacht war sehr kurz, denn am nächsten Morgen ging gleich der Flieger. Hochzeitsnachtsex gab es keinen, dafür waren wir zu kaputtgefeiert.

Dafür war die Hochzeitsreise entschädigend. Eine winzigkleine Insel mit Fährdienst, nur für uns. 😍

Ganz offen, auch wenn es nicht Jedermanns Fall ist. Ich plädiere für eine intime Hochzeit, irgendwo zu zweit, wo man den Moment wirklich genießen kann und irgendwann im Anschluss an die Flitterwochen eine Party für Freunde und "die bucklige Verwandtschaft" 😉
 
S

Sunflower1

Gast
  • #9
Meine Schwester hat nur mit ihrem Mann in Shanghai geheiratet. 🥰. Es gab keine Feier, dies fand ich als kleine Schwester ein bisschen traurig, aber jeder so wie er glücklich ist. Wir wollen es auch intim und nur die Familie und engste Freunde ca. 40 Personen und vorallem ist auch meine Schwester mit Mann und den Kindern dabei. Hatte nie groß übers heiraten nachgedacht, bis mein Mann fürs Leben kam und er mich gefragt hat, ob ich ihn heiraten will 🥰. Will kein Leben mehr ohne ihn. 😀
 
  • #10
Hm, ich finde, wenn der Tag der Hochzeit der schönste Tag im Leben ist, gibt es zu wenige, andere schöne Tage. Auf dem Gipfel zu zweit bei Sonnenuntergang. Beim Anblick auf Eisberge kuschelnd im Zelt liegen...

Wir haben damals im kleinen Kreis geheiratet und wollten dann, wenn das Haus fertig ist eine lockere Gartenparty machen - einfach aus dem Grund, weil es oft zu steif ist. Die Männer im Anzug, bei 35 °C völlig verschwitzt... Wichtig ist meiner Ansicht nach kein Zwang (Spiele etc.)
Gehalten hat es nicht, wie viele wissen.
 
  • #11
Wir haben unsere Hochzeit in 3 Teilen gefeiert:

1) Standesamt in einem Schlösschen mit Blick auf den Main im kleinen Kreis mit engster Familie und besten Freunden, danach ein bisschen auf der Mainfähre rumgeschippert und in einer einfachen Apfelwein-Wirtschaft auf Bierzeltbänken was gegessen, alles ganz unspektakulär (am Nachmittag haben mein Mann und ich nach der vorgezogenen Hochzeitsnacht noch Tomaten eingekocht).

2) 5 Tage mit beiden Familien in unserem Haus im Burgund verbracht, lange weiße Tafel unter Lampengirlanden und Sternenhimmel im Garten, Côte de Boeuf gegrillt mit Rosmarinkartoffeln und Grillgemüse und Wein, tagsüber Kanu gefahren und in den Tag gelebt.

3) Einen Monat später Party mit Freunden (80 Leute) in einem hipsterigen freistehendem Lokal aus Holz und Glas. Wir hatten erst eine kleine Gypsy-Jazz-Band und danach einen Dj, dem wir vorher alle unsere Lieblingssongs aufgeschrieben haben, der hat Großartiges daraus gebastelt, obwohl es eine wilde Mischung war (Indie, Britpop, Balkan, Hiphop, Punk, Ska). Es wurde gegrillt mit Buffet, es gab kein Programm, keine Spiele, keine Sitzordnung, alle haben einfach getanzt, gegessen und getrunken. Ich fand das großartig! Ein Sommerfest.

W37
 
  • #12
Bei der zweiten Heirat, hat man andere Prioritäten.
Bei mir war das bei der ersten Heirat schon so, dafür benötigt es bei mir keine zweite Heirat!
 
  • #13
Tja. Wie man hier liest würde der eine groß, ggf. mit reichlich Pomp, und der andere eher klein und intim heiraten.

Weder das eine noch das andere ist verkehrt. Es kommt halt darauf was einem selbst gefällt und welches Budget verfügbar ist.

Manche Paare sourcen insbesondere die Organisation und manchmal auch die Gestaltung aus. Z.B an Eltern oder an Profis.

Meine bisher einzige Hochzeit, standesamtlich (mit einem Kollegen Spalier und kleiner Feier) und kirchlich (mit ca. 80 Gästen) hatten wir, meine Ex und ich im wesentlichen selbst organisiert und gestaltet.

Dieses selbst organisieren war für uns wichtig, da es dadurch wirklich unsere Feier wurde und die Hochzeit damit der abschließende Höhepunkt einer Entwicklung über mehrere Monate war.

In vielen Dingen haben wir uns dabei nicht auf den Zufall in Form der Initiative von Verwandten, Freunden und Kollegen verlassen sondern diesen zuvor Tipps gegeben.

Im Gegensatz zu anderen Paaren die sich voll auf die Kreativität und Initiative ihrer Gäste verließen wurden wir dann auch nicht enttäuscht.

Ein Bespiel dafür war, dass wir klar kommuniziert hatten, dass eine Entführung der Braut weder durch nüchterne noch durch angetrunkene Gäste akzeptiert wird.

Solche Aktionen kannten wir von anderen Hochzeitfeiern eher als Party störend.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Laleila

Cilia
  • #14
Wir haben unsere Hochzeit in 3 Teilen gefeiert:

1) Standesamt in einem Schlösschen mit Blick auf den Main im kleinen Kreis mit engster Familie und besten Freunden, danach ein bisschen auf der Mainfähre rumgeschippert und in einer einfachen Apfelwein-Wirtschaft auf Bierzeltbänken was gegessen, alles ganz unspektakulär (am Nachmittag haben mein Mann und ich nach der vorgezogenen Hochzeitsnacht noch Tomaten eingekocht).

2) 5 Tage mit beiden Familien in unserem Haus im Burgund verbracht, lange weiße Tafel unter Lampengirlanden und Sternenhimmel im Garten, Côte de Boeuf gegrillt mit Rosmarinkartoffeln und Grillgemüse und Wein, tagsüber Kanu gefahren und in den Tag gelebt.

3) Einen Monat später Party mit Freunden (80 Leute) in einem hipsterigen freistehendem Lokal aus Holz und Glas. Wir hatten erst eine kleine Gypsy-Jazz-Band und danach einen Dj, dem wir vorher alle unsere Lieblingssongs aufgeschrieben haben, der hat Großartiges daraus gebastelt, obwohl es eine wilde Mischung war (Indie, Britpop, Balkan, Hiphop, Punk, Ska). Es wurde gegrillt mit Buffet, es gab kein Programm, keine Spiele, keine Sitzordnung, alle haben einfach getanzt, gegessen und getrunken. Ich fand das großartig! Ein Sommerfest.

W37
Das klingt richtig, richtig schön. Ein mehrtägiges Sommerfest der Liebe 🤗
 
  • #15
Damit die Hochzeit ein schöner Tag im Leben wird, sollte sie so gestaltet sein, wie das Paar sich das wünscht, vielleicht mit ein paar Kompromissen gegenüber der Umgebung.

Und auch bei mir war sie ein schöner Tag im Leben, für mich wichtig, Freunde dabei zu haben, mich an dem Ort wohl zu fühlen und das organisiert zu haben, was ich organisieren wollte, so dass keine grundlegenden Pannen auftreten.

Also: was ist denn eure Vorstellung, wenn ihr euch in den Tag denkt. Gibt es einen Ort, den ihr beide mögt? Ist die freie Trauung an irgend etwas gebunden?

Tipps könnte ich dann eher fürs Projektmanagement geben. Das ist dann aber die simple Exceltabelle etc.
 
  • #16
Für mich hat das mit dem Budget nichts zu tun, sondern ausschließlich mit der persönlichen Einstellung und deren Ausrichtung, wir waren uns als Paar zu 100% einig, andere haben nicht mit rein gesprochen!
Solche Spielchen und Bräuche wie: Junggesellenabschied, Polterabend mit Porzellan kaputt machen, etc, das alles gefällt mir nicht, ist für mich Kindergarten pur, hat mit Reife und mit emotional erwachsen sein, nichts zu tun, weit entfernt!
 
  • #17
Solche Spielchen und Bräuche wie: Junggesellenabschied, Polterabend mit Porzellan kaputt machen, etc, das alles gefällt mir nicht, ist für mich Kindergarten pur, hat mit Reife und mit emotional erwachsen sein, nichts zu tun, weit entfernt!
Und man könnte, Ich trau mich fast nicht dieses obszöne Wort zu schreiben, Spaß haben. Furchtbar.
Locker, ungezwungen, Freude mit geliebten Menschen haben... Pfui Deibel.

Ein Jungesellenabschied, der nicht mindestens zu einer Kant-Lesung geht, und nicht um spätestens 21.00 mit einem Glas Wasser endet ist unter Niveau.
Puh, was ein freudloses Leben.
Das erklärt die versteckten Beiträge.
 
  • #18
Für mich hat das mit dem Budget nichts zu tun,
Wenn du deine Hochzeit ähnlich feiern möchtest wie aktuell Christian Lindner dann ist das sehr wohl eine Budgetfrage.
sondern ausschließlich mit der persönlichen Einstellung und deren Ausrichtung,
Wenn diese persönliche Einstellung nach einer aufwendigen Feier strebt, nützt die Einstellung allein ohne Geld überhaupt nichts.
wir waren uns als Paar zu 100% einig, andere haben nicht mit rein gesprochen!
Selbstverständlich ist es sinnvoll sich über die Art der Hochzeitsfeier einig zu sein. Es wäre nicht schön wenn es darüber zwischen den Verlobten zum Disput kommt 😉
Solche Spielchen und Bräuche wie: Junggesellenabschied, Polterabend mit Porzellan kaputt machen, etc, das alles gefällt mir nicht,
Andere finden das super. Außerdem schätzt der eine oder andere dies als Tradition.
ist für mich Kindergarten pur, hat mit Reife und mit emotional erwachsen sein, nichts zu tun, weit entfernt!
Hier gab es einen eigenen Thread über verspielt sein. Zum Verspielt sein gehören bei einigen auch solche Bräuche.

Wer Lust darauf hat und diese Lust nicht auslebt weil z.B. der @INSPIRATIONMASTER dies als Kindergarten madig machen will, dem fehlt es eindeutig an den 5S Werten. Die kennst du doch ☝️
 
  • #19
Ich weiß gar nicht, ob ich antworten darf weil ich geschieden bin doch es war trotzdem einer der schönsten Tage meines Lebens und ich denke immer noch mit viel Liebe daran zurück.

Wir haben den eigentlichen Tag unserer Hochzeit im sehr kleinen Rahmen gefeiert weil wir wollten, dass es UNSER Tag ist 🥰 Später haben wir eine Feier für unsere Freunde gemacht.

An dem eigentlichen Tag waren nur unsere Mütter dabei, die beiden Trauzeugen mit ihren Partnern und noch weitere 3 sehr engen Freunde.

Aber der große Freundeskreis hatte für uns eine wunderschöne Überraschung. Als wir nach der Trauung im Standesamt rausgekommen sind standen sie alle da und haben Tische mit Sekt und Gläsern aufgebaut und deren Kinder, die damals noch alle klein waren, hielten jeweils eine rote Rose für mich in der Hand. Es war so unglaublich ergreifend, dass ich tatsächlich weinen muss während ich das schreibe.
Es war der erste sonnige Tag des Jahres, es war richtig schön warm und ich konnte mein Brautkleid ohne eine Jacke tragen. Ich weiß noch, wie unglaublich glücklich wir an dem Tag waren 🥹 ❤️

Ich wünsche euch den aller aller schönsten Tag, es geht nur um euch beide ❤️
 
  • #20
Wir haben das erste Mal mit den Familienmitgliedern gefeiert, die uns wichtig waren, und mit unseren Freunden, ziemlich zwanglos, aber trotzdem chic, weißes Kleid und Anzug, Sommerparty und getanzt bis frühs und weil es so toll war, haben wir das nach 25 Jahren wiederholt. Wieder ein Ja in unserer Kirche, eine tolle Sommerparty und Musik und Tanzen, diesmal bei uns im Garten, und jeder war willkommen, der kommen wollte.
In 17 Jahren wieder 😉
 
  • #21
Auf jeden Fall mit "canon in D" von Pachelbel, keine Orgel, eher eine moderne Version.

Gerne eine Location am Wasser.
Feuerwerk :)
 
  • #23
Ich kann das unterbieten. 😄Wir waren nur zu acht. Trauzeugen und Eltern. Es gab Kaffee und Kuchen. Das war's. Am Abend sind wir dann auf den Rathausplatz und haben Live-Musik gehört. Das war einfach ein perfekter Tag. 🥰
Ich kann es noch mehr unterbieten: kein Hochzeitskleid, keine Ringe, kein Fotograf, keine Trauzeugen - seine Eltern, meine Eltern, die drei Geschwister und mein Vater, der nach der Standesamtzeremonie beleidigt abrauschte, da er den "Bräutigam" nicht mochte. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung, hat auch nur kurz gehalten 😎. Es wäre aber auch als "Traumhochzeit" (😱) nicht besser gewesen ;-).

Von daher, liebe FS kann ich dir leider nicht behilflich sein, da ich so gar nicht der Hochzeitstyp bin. Aber wenn ich etwas präferieren müsste, dann lockere Gartenparty im Sommer, ohne Schnickschnack, aber mit vielen Freunden und Leuten, die ich mag.
 
  • #24
Meine erste Hochzeit war sehr schlicht - eher zweckmässig und in ganz viel Alltagsstress, sehr enttäuschend für mich weil von meiner Familie keiner kam. Aber der grosse Polterabend mit den Freunden war richtig gut.

Mein zweite Hochzeit musste ebenfalls sehr klein sein weil etwas kurzfristig angesetzt. Wir waren nur auf dem Standesamt und zusammen im engesten Familienkreis in einem guten Restaurant essen.
Meine Schwiegermutter war sehr krank und sollte die Hochzeit noch erleben. Sie war aber schön, sehr vertraut im engsten familiären Umfeld meines Mannes.
Wegen der Vorerfahrung mit meiner Familie habe ich sie mit keiner Einladung belästigt und dieses Mal war es falsch, nun waren sie beleidigt. Mir egal.

Ein Jahr später sollte die Hochzeit als großes Sommerfest mit einer freien Trauung nachgefeiert werden, aber dann war Corona und nun ist das alles so lange her, dass wir nichts mehr machen, denn was wichtig war: Aufnahme in seiner Familie und Gründung einer eigenen Familie hat ja stattgefunden.

Ich habe keinen Bedarf an einer weiteren Feier zu dem Thema, weil das wirklich wichtige passiert ist - wir sind ein Ehepaar und mehr braucht es für uns nicht.
 
  • #25
  • #26
Ich finde es sollte so sein, wie ihr Beiden es Euch wünscht und wie es zu Euch passt.
Meine war damals passend zu uns...weil wir gefeiert haben
Standesamt klein mit Trauzeugen, Eltern und meiner Oma aber der Rest: Polterabend und am Tag X vorallem mit Freunden.
Lokation und Essen waren hübsch aber vorallem bezahlbar, Wetter war sch....aber eigentlich hats keiner mehr bemerkt, weil die Musik spitze war. Das war damals unser Schwerpunkt und die Stimmung war klasse.

Heute wäre mir das zuviel, unabhängig davon dass ich selbst damit "durch" bin.
So fand ich letztens aber eine Hochzeit wieder sehr schön, die genau die Beiden wieder spiegelte.
Erst das freie Bekennen in der Natur alleine...und dann mit den anderen an die Theke.
Wer sie kennt weiss: passt
 
  • #27
Meine Hochzeit war auf dem Standesamt in 10min erledigt, zum Glück. Zuschauer hatten wir nur seine Eltern.
Eine Woche später gab es eine Feier mit 30 Familienangehörigen. Danach war das erledigt. Und es war perfekt so, am liebsten hätten wir gerne einfach nur auf dem Standesamt die Unterschrift geleistet und dann wär gut gewesen. Aber damit hätten wir seine Mutter verprellt, das wollten wir auch nicht. Also haben wir noch das Familienfest dazugegeben.
Die Hochzeit als schönster Tag im Leben? Finde ich fragwürdig. Ich hab so viele extrem schöne Tage im Leben gehabt und es werden auch noch viele vor mir liegen, dass ich eine Hochzeit um Gottes Willen nicht mit dieser Erwartung aufladen will.
Die Hochzeiten auf denen ich als Gast schon war (von preiswert bis teuer alles dabei), waren auch alle weit weg von „schönster Tag im Leben“. Zumindest für mich braucht es das nicht.
 
  • #29
  • #30
Ich brauche keine 70 Gäste mehr und all das, was man glaubt, beim ersten Mal brauchen zu müssen:)
Ungemein befreiend!
Ja, das ist befreiend, man hatte schon mal eine Hochzeit mit vielen Gästen und dem ganzen Klimbim erlebt und braucht es nicht wieder. Es war aber wunderschön zu feiern.
Allerdings gab es Gäste , die zu viert (!) auf die Hochzeit kamen und haben gerade mal 20 € geschenkt . Also sie haben zu viert einen Tag lang getrunken, gegessen , getanzt und dann in Summe 20 € geschenkt . Solche Gäste gibt es halt auch .
 
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