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  • #1

Hilfe - Rosenkrieg!

Meine Frau fühlt sich wertlos, weil sie nicht berufstätig ist. Sie ist Ausländerin, ihre Ausbildung wird nicht anerkannt. Zwar unterstütze ich sie bei Bewerbungen, aber bislang hat es nur zu 400-Euro-Jobs und Krankheitsvertretung gereicht. Ich sage ihr oft, dass ich gerne mit ihr tauschen würde, wenn sich eine Gelegenheit böte, und dass ihre "Nur-Hausfrau"-Tätigkeit genauso wichtig ist wie mein Beruf, da dieser sehr stressig ist und ich neben ihm sowie Gartenarbeit und anfallenden Reparaturen nicht auch noch den Haushalt führen kann. Außerdem ermutige ich sie zu ehrenamtlicher Tätigkeit.
Sie lässt mich trotzdem für ihre Situation büßen. Den Haushalt führt sie widerwillig, oberflächlich und unachtsam. Unser Konto hat sie regelmäßig weit überzogen und damit die Finanzierung unseres Hauses gefährdet, sodass ich ein separates Konto einrichten musste, von dem sie nun Haushaltsgeld bekommt. Das nimmt sie mir zusätzlich übel – seit fünf Jahren. Ausgaben tätigt sie ohne Abstimmung mit mir. Ich gebe praktisch nichts für mich aus. Das Essen ist oft kümmerlich und lieblos zusammengerührt; ich wiege 70 Kilo bei 186 cm Größe. Wünsche, etwas für mich zu erledigen, erfüllt sie spät oder gar nicht. Außerdem tut sie nichts für ihre Figur und riecht oft widerwärtig nach Schweiß.
Das schlimmste für mich ist, dass sie mir unsere beiden Töchter (8 und 4 Jahre) entzieht. Diese werden den ganzen Tag von einem Termin zum nächsten kutschiert. Wenn ich Zeit für sie habe, sind sie meist müde und gereizt. Die Kinder sind auf meine Frau fixiert und bekommen ungeschützt zu hören, was sie von mir hält. Jeden Fehler von mir schlachtet sie aus, um Punkte zu sammeln. Die ältere Tochter redet schon im selben Ton mit mir wie ihre Mutter und hat keine Hemmungen, mich auch bei geringen Anlässen zu belügen – wie es auch meine Frau tut. Habe ich die Kinder dagegen einmal allein für mich, verstehen wir uns prima, und die Ältere hat mir unter vier Augen schon manche erstaunte Bemerkung gemacht, dass ich ja gar nicht so bin, wie ihre Mutter mich beschreibt. Dann ist sie wie ausgewechselt und bereut ihre Lügen und Grobheiten, mit denen sie ihrer Mutter einen Gefallen zu tun glaubt. Kratzbürstigkeit, Geschrei und Gejammer sind aber auch in meiner Abwesenheit an der Tagesordnung, was ich auf die inkonsequenten Erziehungsmethoden meiner Frau zurückführe. Die Große lutscht Nacht für Nacht am Daumen, die Kleine macht regelmäßig ins Bett.
Wir haben Gespräche zu zweit und bei allen möglichen Beratungsstellen geführt – alles vergeblich. Die Kommunikation ist komplett gestört, und ich gehe nervlich auf dem Zahnfleisch. Vor einer Trennung habe ich Angst. Habe ich dann noch weniger Kontakt zu den Kindern, die dann nur noch mit dem „Vorbild“ ihrer Mutter aufwachsen? Was lässt mir unser Sozialstaat von all dem übrig, was ich allein aufgebaut und bereitwillig mit meiner Frau geteilt habe, die mittellos zu mir zog? Gibt es eine Gerechtigkeit, und wie bekomme ich sie?
 
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  • #2
Diese Frage gehört nicht in dieses Forum, wenn Du wirklich kompetente Antworten möchtest!
Lass Dich also beraten, über das, was Dir zusteht und das, was Dich erwartet.
Was Trennung/Scheidung betrifft: such einen Anwalt auf.
Was Familie/Kinder betrifft: Familienberatung in Anspruch nehmen.

Zu Euren Kindern: Deine Arbeit scheint Dich so total auszufüllen, dass Du keine Zeit hast, wirklich Kontakt zu ihnen aufzubauen und Deinen Einfluss geltend zu machen. Hier muss sich etwas ändern! - Und das liegt bei Dir!

Regelmäßiger Umgang mit den Kindern kann im Verlaufe einer Trennung verbindlich geregelt werden.

Zu prüfen wäre (ggf. Familienberatung, Jugendamt), ob Deine Frau der Kindererziehung überhaupt gewachsen ist. Was wäre, wenn sie es nicht ist, im Falle eine Trennung? Dann müsstest Du Dein Leben total umstellen.

Hol Dir wirklich fachkundigen Rat!
 
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  • #3
Geh unbedingt sofort zu einem spezialisierten Anwalt, bevor es tatsächlich zur Trennung kommt und Deine Frau merkt, dass Du Dich tatsächlich trennen willst. Das wird eine ganz schwierige Sache werden, Dein Vermögen vor der Frau zu schützen. Spar deshalb nicht am Anwalt. Da kann Dir höchstens noch ein echter Experte helfen.
 
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  • #4
Oha.
Mehrere verschiedene Baustellen.
Frau unzufrieden -> Verbesserung der Arbeitssituation möglich? Anerkennung vorantreiben, weiterbilden?
( Kinder sind doch noch klein, was arbeitet sie denn, dass sie das Zu Hause sein sooo unglücklich macht??)

Verhalten der Frau zu Hause -> verständlich, wenn sie dich nur geheiratet hat aus Sicherheit oder wegen Aufenthalt?
Bzgl. Geld ausgeben -> Gebiete ihr in entsprechendem Ma$e Einhalt! Nicht über Eure Verhältnisse!


Kinder -> für dich evt. Tatsächlich schlechte Chancen mit ggf. Rosenkrieg wegen Sorgerecht.
Evt. Unauffällig dokumentieren, Fotos, Zeugen aktivieren für Unordnung, unpassendes Verhalten..
Und überlegen, ob Du Kinder als AZ nehmen kannst..

Eure Beziehung -> wenn Du das Gefühl hast, noch irgendetwas an Deiner Frau zu lieben und Du eine Chance für Euch als Paar siehst, dann versuche eine gemeinsame Therapie. Nicht nur Beratungsstelle.


Ehrlich gesagt, empfinde ich aus Deinen Zeilen, dass diese Frau nicht wirklich zu Dir passt.
Du wirkst warmherzig, etwas verloren, bemüht. Und sympathisch.
Deine Frau wirkt wie eine eskalierende Furie, die jetzt ihren wahren Charakter zeigt, nach dem die Schäfchen im Trockenen sind ..
Ich verstehe, dass man ohne Anerkennung für seine Ausbildung und ohne Job gefrustet ist, aber das kann man nicht an Dir und den Kindern ungefiltert auslassen.
Und ganz ehrlich - dass nicht alles anerkannt wird an Auslandsabschlüssen, das weiß man doch!
Da musste sie doch mit rechnen.
Sie soll sich weiterbilden, umschulen etc. Was halt geht.
Lobst Du sie genug?

Es klingt, als empfindest Du nichts mehr für sie, magst ihren Charakter nicht und ihre Art der Kindererziehung.
Eigentlich willst Du keine Beratung sondern sie verlassen, aber die Kinder eigentlich nicht unter ihrem Einfluss lassen. Ich finde es tief beunruhigend, dass sie die Kinder gegen dich wendet und ein negatives Bild vermittelt. Das kenne ich gerade noch von schmutzigen Scheidungen.
Suche Dir sowohl anwaltliche als auch psychologische Hilfe. Erstmal alleine, vielleicht mit einer Vertrauten oder einem Freund.
So kannst Du doch nicht ewig weiterleben. Lieber ein schmerzhafter Schnitt als das.
Aber es muss durchdacht sein.

Versuche ggf. Noch einmal ein klärendes Gespräch mit Deiner Frau ohne Vorwürfe und Streit. Falls das möglich ist, gib Gas und unterstütze sie aktiv bei Anerkennung ihrer Abschlüsse oder erweitertem Studium.

Was ist sie für eine Landsmännin?


Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute-
Wenn es nicht geht, kämpfe um deine Kinder- Pass etwas auf, dass sie nicht irgendwann weg sind.
Du hörst Dich nach einem sehr warmen Papa an - den werden sie brauchen.

W35
 
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  • #5
Was lässt mir unser Sozialstaat von all dem übrig, was ich allein aufgebaut und bereitwillig mit meiner Frau geteilt habe, die mittellos zu mir zog? Gibt es eine Gerechtigkeit, und wie bekomme ich sie?

Ab zum Jugendamt, die Kinder brauchen psychologische Hilfe, dringend, dann zum Rechtsanwalt und selber zu einem Psychologen. Wer die Geister sich ins Haus holt, soll hinterher nicht klagen.

Jeder ist sein Glückes Schmied, auch ein Mann.

w
 
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  • #6
Mensch Kerle, das ist doch keine Ehe mehr. Du musst dich von ihr lösen, selbst wenn es finanzielle Einbußen für dich bedeutet. Was ist das Finanzielle gegen deine Gesundheit?

Glaube mir, in einigen Jahren schaust du auf Trennung/Scheidung zurück und denkst dir: Das war die beste Entscheidung meines Lebens.

Hole dir Rat bei einem Familienanwalt hinsichtlich finanzieller Folgen in deinem speziellen Fall. Wahrscheinlich wird dir nicht gefallen was er dir mitteilt, aber das ist 100% kein Grund dieses Desaster aufrechtzuerhalten.
 
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  • #7
Klingt wirklich, als gäbe die Ehe mit Svetlana oder Oksana (oder wie sie auch heißen mag) nicht mehr viel her. Nur ist das noch kein Rosenkrieg. Der kommt noch ;-). Und: Sei froh, dass es den"Sozialstaat" gibt, sonst hättest Du absehbar vielleicht kaum mehr als eine alte Zeitung unter der Brücke. Oder erwartest Du, dass die Gesellschaft für Deine Beziehungsfehlentscheidung aufkommt?
 
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  • #8
Das kenne ich leider aus eigener Erfahrung. Meine Ex-Frau war Russin. Die ersten Jahre war alle gut - ich habe Ihr einen Executive-MBA ermöglicht und dann kamen zwei Kinder (Ihr Wunsch, ich war neutral). Leider wählte Sie gegen meinen Ratschlag Tourismus/Eventmanagement und nicht BWL o.ä.. Die Folge - da wir in einer nicht-touristischen Gegend wohnten - konnte Sie keinen Einstieg im Fachbereich finden. Umziehen (habe ich Ihr angeboten) wollte Sie auch nicht, da Sie hier ja Ihre Freunde hat. Sie hat dann einige Monate in diversen Bereichen gejobt, aber nach ca. 6-9 Monaten war das immer "unter Ihrem Niveau" und Sie hörte auf. Das hatte Methode - lange genug arbeiten um AG zu beziehen und dann wieder Schluß. Von Ihren Einkünften ging kein Euro in die Familienkasse, obwohl ich Sie offensiv darauf angesprochen hatte. Sie verdiene ja so wenig (850€ netto). Durfte ich alles weiter alleine bestreiten, incl. Urlaube etc.Es ging ihr ein wenig um Selbstbestätigung, aber hauptsächlich darum eigenes Geld zu haben daß Sie ohne Einsicht meinerseits verwenden konnte, Sie steht auf Markenware und hat kein Problem 1,000€ für eine Handtasche auszugeben. Ich schon. Wenn Deine Frau aus Osteuropa stammt ist es einfach - Männer sind fürs zahlen da, dafür gibt es Sex und ein gestylte repräsentative Frau und in guten Zeiten ein warmes Essen. Partnerschaft im westlichen Sinne ist unbekannt. Weiss der vdt. Mann alles nicht und muß es erst lernen. Falls der Sex auf Dauer schlecht ist, und/oder selten, hat Sie einen Ersatzsponsor. Es kann sein, daß sie schon leise die Scheidung vorbereitet. Das sie Dich systematisch bei den Kindern schlecht macht deutet darauf hin. Entferne alle wichtigen Unterlagen (Finanzen, auch die Pässe der Kinder) aus Ihrer Reichweite und sammle Belege für Ihr Verhalten. Richte ein Konto ein auf daß nur Du Zugriff hast. Gespräche helfen leider nicht - da gibt es m.E. nach nur Ausflüchte und Schweigen. Meine Ex hat 2-3 Jahre Ihren Abschied vorbereitet und den dann professionell durchgezogen. Deine Angste verstehe ich, aber nichts tun macht Dich nur noch mehr zum Opfer. m/45
 
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  • #9
Du hast das allein aufgebaut? Wie hättest du das denn bitte geschafft, wenn deine Frau sich nicht allein um den Haushalt und die Kinder gekümmert hätte? Die Hälfte des Geldes, das in der Ehe verdient wurde, gehört ihr. Das ist gerecht!
Auch wenn du arbeitest, solltest du deine Frau am Wochende und am Abend bei der Hausarbeit unterstützen. Stattdessen beschwerst du dich nur, dass sie alles nicht gut genug macht. Sie will keine Hausfrau sein, da kann man nicht auch noch erwarten, dass sie die Hausarbeit voller Elan aund Freude erledigt.
Ich hoffe du sprichtst deinen Kindern gegenüber nicht so über deine Frau, wie du hier über sie schreibst, dann hast du nämlich auch deinen Anteil am Verhalten deiner Kinder.
Deine Frau sollte noch eine Ausbildung machen, die in Deutschland anerkannt wird, dass sie an ihrem Hausfrauendasein etwas ändern kann. Und du solltest sie dabei unterstützen.
 
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  • #10
Woher kommt sie. Hast du dich vorher mit der Mentalität auseinandergesetzt? Da kann man nichts machen, Du kannst dich trennen oder es so weitermachen. Je nachdem wo sie herkommt gibt es unterschiedliche Werte und Rollenverteilungen. Denen du offensichtlich nicht entsprichst. Die Partner selber haben sich oft was vorgemacht wie sie den Verlust der Heimat und ihre Zukunftschancen eingeschätzt haben. Ich nehme an sie fühlt sich insgeheim von dir belogen was ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und das Geld was du für sie ranzuschaffen hast anbelangt. Kinder sind in manchem Ländern grundsätzlich eingebildetes Eigentum der Frau ... Heimweh und Entwurzelung führen da schon mal zu echten Blüten. Das ist nicht nur bei Frauen so, sondern das trifft auch schon mal Männer. Kratzbürstigkeit Geschrei und Gejammere, Das Erzwingen von Gefügigkeit und Geld in den 4 Wänden gelten auch schon mal weiblich an sich. Und zwar gerade zu Hause. Du wirst sie ja sicher schon vorher so gesehen haben. So gesehen wirst du damit leben müssen. Machen kannst du da gar nichts. Es hat sich vor meinen Augen schon manch einer schwer die Augen gerieben, wenn der Traum der tollen Asiatin, Latina oder Osteuropäerin am Portemonnaie und nach der Heirat geplatzt ist.
 
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  • #11
Also vieles von dem, was du schreibst, klingt doch so schlecht gar nicht:

Ich finde es gut, dass deine Frau die Kinder "herumkutschiert". D.h. ja, dass sie sich um sie kümmert und soziale Kontakte organisiert.
Sie versucht anscheinend auch, einen Job zu finden und hatte schon teilweise Erfolg.
Kochen tut sie auch, wenn auch anscheinend nicht besonders gut. Vielleicht schmeckt es ja wenigstens den Kindern.
Ich finde auch gut, dass du alleine etwas mit den Kindern unternimmst; neben dem Job und der Gartenarbeit und allem.

Was mich etwas wundert:
Zitat von Gast;612531Unser Konto hat sie regelmäßig weit überzogen und damit die Finanzierung unseres Hauses gefährdet:
Also entweder ist das Konto "regelmäßig" überzogen, oder das Thema ist seit 5 Jahren geregelt.

Allerdings scheint ihr wenig respektvoll miteinander umzugehen und das nervt natürlich.

Die Angst vor der Trennung ist berechtigt. Du wirst sehr viel verlieren, erst recht wenn das Haus auf beide läuft.
Die Gerechtigkeit sieht so aus, dass die Ehe und die Familie aus Sicht des Staates eine Wirtschaftsgemeinschaft darstellt. Du kannst sie nicht auflösen, nur einschränken auf die gesetzlichen Regelungen. Ob du danach etwas für dich selbst ausgeben kannst, hängt von deinem Einkommen ab.

Bzgl. der Kinder würde ich zu etwas mehr Gelassenheit raten. Das Daumenlutschen bei der Achtjährigen würde ich geflissentlich übersehen, bzgl. des Betteinnässens der Vierjährigen ein Gespräch mit dem Kinderarzt führen, aber auf jeden Fall "den Ball flachhalten" und keinen Druck und kein großes Bohei deswegen machen.

Was mich auch etwas wundert:
Dann ist sie wie ausgewechselt und bereut ihre Lügen und Grobheiten, mit denen sie ihrer Mutter einen Gefallen zu tun glaubt.

Was sind das denn für "Grobheiten" eines achtjährigen Mädchens gegen den Vater? Meine Tochter ist 9 und ist manchmal direkt heraus und sagt Sachen, die ich nicht nett finde. Die darf das aber. Die testet Grenzen aus und probiert, wie ich reagiere. Oft hat sie auch recht, aus ihrer Sicht. Aber zu bereuen gibt es da nichts.

Hört sich insgesamt so an, als würden die Kinder in die Probleme der Eltern mit einbezogen und der "Kampf" über die Kinder ausgetragen.

Last but not least:
Wir haben Gespräche zu zweit und bei allen möglichen Beratungsstellen geführt – alles vergeblich. Die Kommunikation ist komplett gestört,

Ich kenne leider "komplett gestörte Kommunikation": da gab es keine Gespräche zu zweit und keine Bereitschaft, zu einer Beratungsstelle zu gehen und zu reden. Nur Schweigen von ihrer Seite aus und dann Anwaltsbriefe.

Ich will nicht sagen, dass du auf "hohem Niveau jammerst", aber ich empfehle, die Ansprüche etwas herunterzuschrauben und auch das Positive zu sehen.

m, 41
 
  • #12
Raubkatze anschaffen und wie eine Hauskatze halten wollen, jaja.. Kenne ich vor allem von der Damenseite aus .. Da musst du mal ganz gehörig auf den Putz hauen, sonst wird das in diesem Leben nichts mehr ... Hat nix mit "Sexismus" zu tun sondern mit Erwartungshaltungen und Rollenbildern. =)
 
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  • #13
Ja, dringend fachkundiger Rat von

- Jugendamt
- Kindespsychologen (die Dir deine Kinder erklären)
- Psychologen für Dich (!), einfach zur fachlichen Unterstützung des Prozesses (ich meine [noch] nicht einen Gerichtsprozess], den du anstoßen wirst
- und vielleicht später (!) von einem Anwalt.

Bin selber Anwalt, aber das hier ist ja kein Rechtsberatungsforum. Und sage Dir deshalb, dass Du NICHT sofort zum Anwalt gehen solltest, weil die große Mehrzahl der Kollegen/innen dich in eine (teure) Scheidung/Trennung treiben wird. Selbst wenn sie das Gegenteil vorgeben.
 
  • #14
*Vergiss das Haus! Kannst Du es ohne Einwilligung Deiner Frau verkaufen, gegebenenfalls unter dem Vorwand, ein anderes, besseres danach für Euch zu kaufen?

* Lass Dich beim Jugendamt beraten, schildere die Situation. Frage, wie Du Deinen Kindern ein positiveres Bild der Männerwelt nahebringen kannst, sie der schlechten Meinungsmache Deiner Frau entziehen kannst. Gegebenenfalls ebnet Dir das den Weg für den nächsten Punkt:

*Arbeite halbtags! Aufgeteilt auf bestimmte Tage in der Woche, so dass Du neben Sa, So mindestens einen weiteren frei hast. Unternimm mit Deinen Kindern etwas, überlasse sie nicht die ganze Zeit Deiner Frau.

* Peile, wenn Du Dich trennst, mindestens eine 50:50 Regelung an. Auch Deine Frau muss im Rahmen ihrer Möglichkeiten arbeiten, kann nicht unbegrenzt Unterhaltsansprüche stellen. Die Gesetzgebung ist nicht mehr wie früher. Außerdem käme Dir dabei Deine (notwendige, wie das Jugendamt bestätigen könnte) Reduktion der Arbeitszeit zugute.

Zum Umgangston der 8jährigen: Das kann ich mir leider vorstellen, ich habe mehrmals auf meiner Partnersuche viel jüngere Mädchen erlebt, anhand deren Umgangston dem Vater gegenüber ich in etwa die früheren häuslichen Gepflogenheiten der Mutter erahnen konnte. Furchtbar. Der Umgangston zuhause färbt sehr, sehr früh ab und kann bis zu tief verwurzeltem Männerhass führen. Ich kenne eine bildhübsche schlanke blonde junge Frau, die bereits als 12jährige so abfällige "Weisheiten" über die gesamte Männerwelt von sich gab, dass sich mir die Zehennägel aufrollten. Sie ist heute, mit Anfang 30 immer noch Langzeitsingle und völlig hasserfüllt allen Männern gegenüber. Da ich ihren Vater schon lange kenne, weiß ich, dass es nicht mit seiner Person zu erklären ist, sondern an der Stimmungsmache der unzufriedenen Mutter liegt, die ihre Kinder instrumentalisierte.
 
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  • #15
Lieber FS,

je länger Du eine Trennung rausschiebst, desto teurer wird sie. Desto größer sind ihre Ansprüche am erwirtschafteten Vermögen und der Anteil an der Altersversorgung. D.h., wenn Du Dich trennen willst, dann mach das so schnell wie möglich. Die Trennung kannst Du auch zu Hause erklären, dann läuft die Zeit.
An deiner Stelle würde ich ihr die wichtigsten Sachen aufschreiben, die sie ändern soll (schlecht über Dich vor den Kindern reden, schlechter Körpergeruch, u.a.) und ein Ultimatum setzen. Kürze das Haushaltsgeld und kaufe für Dich selbst ein.
Sprich mit deiner ältesten Tochter Klartext. Kein Vater muss sich gefallen lassen, vom Kind unverschämt behandelt zu werden. Du klingst, als ob Du niemals nachdrücklich jemanden in die Schranken weist. Fang mit Deiner Frau an.
Du bist in einer heiklen Situation, es könnte jedoch sein, dass regelmäßiger Umgang mit Deinen Kindern sogar besser ist, als das, was Du jetzt hast.
Dir viel Glück und gute Nerven.

w
 
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  • #16
Raubkatze anschaffen und wie eine Hauskatze halten wollen, jaja.. Kenne ich vor allem von der Damenseite aus .. Da musst du mal ganz gehörig auf den Putz hauen, sonst wird das in diesem Leben nichts mehr ... Hat nix mit "Sexismus" zu tun sondern mit Erwartungshaltungen und Rollenbildern. =)

Ich glaube kaum, dass es etwas bringt, wenn der FS jetzt zu Hause den Macho und Kommandeur gegenüber seiner Frau heraushängen lässt. Die Frau hat doch alle Trümpfe in der Hand: Wenn sie sich trennt, bekommt sie die Hälfte von allem, was während der Ehe erwirtschaftet wurde, obwohl der FS das Geld dafür alleine verdient hat. Die Kinder bekommt sie sowieso, denn in Deutschland bekommt die schlechteste Mutter immer noch eher ein Kind zugesprochen, als ein verantwortungsbewusster Vater. Und Geld fließt auch weiterhin, nämlich in Form von Unterhaltszahlungen durch den FS. Wenn er also aufmuckt, wird das eher dazu führen, dass seine Frau einen Schlussstrich unter die Ehe zieht, wenn sie sowieso keine Lust mehr auf die Ehe mit ihm hat, als dazu, dass sie sich an "Erwartungshaltungen und Rollenbildern" orientiert und die duckmäuserische, brave, ordentlich putzende, sparsame, gut kochende Hausfrau gibt. Da finde ich den Rat von #13, sich Hilfe von außen zu holen, deutlich besser.

w
 
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  • #17
Du hast das allein aufgebaut? Wie hättest du das denn bitte geschafft, wenn deine Frau sich nicht allein um den Haushalt und die Kinder gekümmert hätte? Die Hälfte des Geldes, das in der Ehe verdient wurde, gehört ihr. Das ist gerecht!

Der FS: Der Kommentar kommt von einer Frau. Stimmt's? Als wir geheiratet haben, hatte ich ein Bankguthaben von 130.000 €, und meine Eltern haben ihr Haus verkauft, damit wir unseres bauen konnten. Meine Frau hat sich ins gemachte Nest gesetzt - und jetzt soll es gerecht sein, dass sie von allem die Hälfte bekommt? Tut mir Leid, das verstehe ich nicht.
 
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  • #18
Oha.
Kinder sind doch noch klein, was arbeitet sie denn, dass sie das Zu Hause sein sooo unglücklich macht??
(...)
Evt. Unauffällig dokumentieren, Fotos, Zeugen aktivieren für Unordnung, unpassendes Verhalten..

Der FS: Ironischerweise strebt sie nur nach einer Tätigkeit, bei der sie Kinder betreut - also das, was sie zuhause auch hat.

Dokumentiert habe ich - eine Zeitlang habe ich Tagebuch geführt, um in ruhigen Minuten ihr Verhalten mit ihr besprechen zu können. Ohne "Beweise" kann sie sich an nichts erinnern, und alles war sowieso ganz anders. Fotos habe ich auch gemacht und ihr gezeigt, weil sie der Meinung ist, dass sie die Wohnung vorbildlich sauber hält. Alles nur, um unsere offensichtlich unterschiedliche Wahrnehmung zu objektivieren. Das hat sie dann richtig auf die Palme gebracht.
 
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  • #19
Der FS: Vielen herzlichen Dank allen, die mir hier in so kurzer Zeit so zahlreich geantwortet haben. Aus der Mehrzahl höre ich heraus, dass eine Trennung für mich eine sehr unsichere Sache wäre und dass ich versuchen muss, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen. So werde ich es angehen: Dank meines vor der Ehe erworbenen Startkapitals, der selbstlosen Mithilfe meiner Eltern und verschiedener Wochenendjobs, die ich nebenher hatte (und die nicht nur den Kontakt zu den Kindern zusätzlich reduziert, sondern auch meinen Rücken ruiniert haben), ist unser Haus schon im nächsten Sommer abbezahlt. (Mein Vater hat nie verstanden, dass ich unter diesen Voraussetzungen ohne Umstände und auf eigene Veranlassung meine Frau ins Grundbuch eintragen ließ.) Dann kann ich es mir leisten, bei meinem Arbeitgeber Teilzeit zu beantragen. Wir sind 15 Mitarbeiter; nach dem Gesetz muss er zustimmen. Dadurch gewinnt meine Frau Zeit, eine Vollzeitstelle anzunehmen (und zwar jede, die infrage kommt, und nicht nur irgendein Sahnehäubchen - ich habe auch alles andere als meinen Traumberuf bekommen!) oder meinetwegen eine Ausbildung zu beginnen. Wenn sie mehr Geld braucht, soll sie es verdienen. Das verstehe ich unter Gleichberechtigung. Unter der Voraussetzung übernehme ich auch gerne die Hausarbeit. Was ich koche, schmeckt meinen Kindern; waschen und bügeln kann ich auch. Und über mangelnde Sauberkeit kann sich bei mir niemand beklagen. Dann ist alles im Lot - bis auf die liebende Ehefrau, von der ich einmal geträumt habe. Der Zug ist abgefahren. Ganz offensichtlich hat sie ihren wahren Charakter anfangs unter einer Maske verborgen, und ich treudoofer Depp bin darauf reingefallen.
 
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  • #20
Woher kommt sie. Hast du dich vorher mit der Mentalität auseinandergesetzt? (...) der Traum der tollen Asiatin, Latina oder Osteuropäerin (...)

Der FS: In ihrer Kontaktanzeige stand nichts von Ausländerin, sogar ihr Name war eingedeutscht geschrieben. Die Nationalität war mir völlig egal, ich wollte eine Beziehung auf Vertrauensbasis und kein exotisches Schaufensterpüppchen (was sie sowieso nicht ist). Gezogen hat bei mir deshalb ihre Formulierung "Ich sehne mich nach Ehrlichkeit": In dem Jahr hatte ich mich von meiner (ersten) Verlobten getrennt, weil sie mich belogen hat und dann auch noch meinte "das macht man doch am Anfang so". Nun, auch bei meiner Frau hat anfangs nicht immer alles gestimmt, aber es wurde stets auf Sprachschwierigkeiten geschoben. Wir haben verhältnismäßig schnell geheiratet, weil ihre Aufenthaltsgenehmigung ablief. Mittlerweile bin ich sicher, dass ich wieder reingefallen bin.
 
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  • #21
Lieber FS,
Du bist nicht der Einzige, der sowas erlebt. Das passiert, wenn Mann bei der Partnerwahl mit den tiefergelegenen Regionen denkt. Das Katzen-/Raubtier-Beispiel ist recht zutreffend. Ich kenne einige Kollegen, die das Problem haben - alle mit Frauen aus dem Osten. Das sind Luxuswesen.

Da hilft nur schnellstmögliche Trennung - alles andere wird noch teurer. Deine Kinder sind alt genug, dass Deine Frau verpflichtet wird, für ihren Unterhalt zumindest teilweise selbst zu sorgen. Aus der Nummer kommst Du anders nicht mehr raus.
Achja, Geldhahn zudrehen, nur das Minimum für den Haushalt rausrücken und wenn die Kinder mehr wollen, müssen sie zu Dir kommen, aber nicht das Geld rausrücken, sondern mit ihnen shoppen gehen, damit sie mit Dir positive Erlebnisse haben. Dann können sie sehen, wem sie ihren Lebensstil zu verdanken haben.
 
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  • #22
Der Umgangston zuhause färbt sehr, sehr früh ab und kann bis zu tief verwurzeltem Männerhass führen.

Der FS: Wenn das zutrifft, darf ich mich nicht wundern: Meine Frau hat mit ihren geschiedenen (!) Eltern in einer engen Wohnung zusammengelebt. Der Vater war angeblich gewalttätig, und die Frauen sind im Sommer regelmäßig vor ihm zur Großmutter aufs Land geflüchtet.
 
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  • #24
der FS:
Lieber FS,
Das passiert, wenn Mann bei der Partnerwahl mit den tiefergelegenen Regionen denkt.

Ich wollte keine Sexbombe, kein Prestigeobjekt und erst recht keine billige Putzfrau - ich wollte einen Kumpel fürs Leben. So, wie es meine Mutter für meinen Vater (und umgekehrt) gewesen ist und deren Mutter für ihren Mann. Das war alles nicht vorgespielt, die waren wirklich glücklich und gingen fair miteinander um. Meine Mutter hat nicht erwartet, dass mein Vater die Wäsche bügelt, und mein Vater hat nicht erwartet, dass meine Mutter die Reifen wechselt. Schwieriges wurde gemeinsam bewältigt, Schönes wurde gemeinsam erlebt. Jeder hat sich nach seinen Kräften bestmöglich in die Partnerschaft eingebracht, ohne über seine Situation zu klagen, und einen Weg gefunden, seine Liebe und Fürsorge gerecht zwischen Kind und Ehepartner aufzuteilen. Ist mir egal, ob das altmodisch ist - für die Seelen aller Beteiligten war es besser als der neumodische, allgegenwärtige Ego-Trip.
 
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  • #25
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  • #26
Du klingst, als ob Du niemals nachdrücklich jemanden in die Schranken weist. Fang mit Deiner Frau an.

Der FS: Leider sitzt meine Frau am längeren Hebel. Wenn ich mit der Faust auf den Tisch schlagen würde, wäre am nächsten Tag der Tisch weg. Ernsthaft: Eine Zeitlang hat sie unseren Wohnzimmertisch, ein gedrechseltes Nussbaum-Schmuckstück meiner Eltern, regelmäßig mit Schwung "aus dem Weg geräumt", sodass sogar der Wandputz eine Delle bekam. Nachdem ich häufig protestierte, stand der Tisch eines Tages hochkant (!) und entsprechend verschrammt in einer Abstellnische im Flur - zu meinem blanken Erstaunen, denn sonst trägt sie nicht einmal einen Sechserträger Mineralwasser in den Keller, weil er ihr zu schwer ist. Mein Pech ist, dass viele unserer Möbel Erbstücke aus meiner Familie sind, an denen ich emotional hänge, und meine Frau hat längst jede Hemmung verloren. Ich kann nur verlieren.
 
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  • #27
An FS:

Kann es sein, dass ihr BEIDE im Laufe der Zeit den Respekt voreinander verloren habt ??

Mutest Du Deiner Frau wirklich zu, in irgendwelchen rentnerhaft aussehenden Familienerbstück-Möbeln zu wohnen ohne ihr Einverständnis ? Gedrechselter Nussbaum tsts !! Würde bei mir hochkant rausfliegen, so etwas kann man einem neuen Partner nicht zumuten. Klar, das eine oder andere Erinnerungsstück, aber welche Frau will in einem kompletten Oma-Einrichtungs-Museum leben ?

Normalerweise schafft man sich irgendwann dann mal Möbel an, die beiden gefalllen. So ist es bei uns auch, und beide bezahlen davon die Hälfte, oder jeweils einer die Couch etc.

Ich habe das Gefühl, ihr habt BEIDE riesen Fehler in der Beziehung begangen.

w,40
 
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  • #29
Der FS: Der Kommentar kommt von einer Frau. Stimmt's? Als wir geheiratet haben, hatte ich ein Bankguthaben von 130.000 €, und meine Eltern haben ihr Haus verkauft, damit wir unseres bauen konnten. Meine Frau hat sich ins gemachte Nest gesetzt - und jetzt soll es gerecht sein, dass sie von allem die Hälfte bekommt? Tut mir Leid, das verstehe ich nicht.


Lieber FS,

deine Situation tut mir sehr leid für dich und ich kann verstehen, dass es dir nicht gut geht.
Allerdings habe ich den Eindruck, du möchtest für deine getroffenen Entscheidungen in der Vergangenheit nicht die volle Verantwortung nehmen und suchst nun nach Erklärungen.
Du wurdest doch sicher nicht zu dieser Hochzeit genötigt bzw. gezwungen, oder?
An anderer Stelle sagst du, dass bei deiner Frau die Aufenthaltsgenehmigung fast abgelaufen wäre und ihr deshalb noch schnell geheiratet hättet. Für mich völlig unverständlich ?!?

Es wird hier im Forum sehr viel gejammert bei den Männern, die durch ihre (teilweise nicht so gebildeten, aber in dieser Hinsicht raffinierten) Frauen ausgenommen werden bis auf das letzte Hemd inkl. Kinderentzug usw. Aber andererseits wäre bei der Partnersuche vor der gescheiterten Ehe niemals eine gebildete Frau mit gesichertem Einkommen und somit auch (finanzielle) Unabhängigkeit dafür in Frage gekommen (mit der Begründung: zu emanzipiert).
Für mich wiederum unverständlich.

Aber ich kann dich beruhigen, du bist nicht der Einzige unter diesen Männern.

Ich wünsche dir viel Erfolg und wohl überlegte Entscheidungen für die Zukunft.

w
 
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  • #30
Zuerst dachte ich Du wärst da in was reingeraten mit Deiner Frau. Der gedrechselte Nussbaumtisch lässt mich nun glauben dass Ihr Euch beide einen Krieg liefert. Auch haben die meisten Leute hier Dir zur Trennung geraten - Du aber schreibst, die meisten würden meinen, die Trennung wäre schwierig etc.. Du suchst nur Gründe um in dieser kranken Konstellation weiter Krieg zu führen. Ihr habt euch gesucht und gefunden. Frau, 48
 
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